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Rincon Andino

Alte Poststraße 118
8020 Graz
Steiermark
Küche: Lateinamerikanisch
Lokaltyp: Restaurant, Café, Cocktailbar
Tel: 0316 586342
Lokal teilen:

2 Bewertungen für: Rincon Andino

Rating Verteilung
Speisen
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Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 26. Jänner 2013
Experte
amarone1977
315
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4Speisen
4Ambiente
3Service
5 Fotos1 Check-In

Rincón Andino. Peruanisches Flair in der Alten Poststraße.

Ich wäre wohl kaum auf dieses Lokal gekommen, doch es gibt Tage, da will man nach einem anstrengenden Tag einfach nur ganz in der Nähe was Angenehmes finden.
Da ich auf „Schweinswiener“ (meine armen Wiener Freunde!) oder auf „Putenstreifen mit Blattsalaten“ in meiner Stammunterkunft einfachen keinen Bock hatte, fand ich shadowkahns Bericht über das Lokal ganz in der Nähe.

Klar, an einem Dienstagabend ist sicher nicht die Hölle los, Live-Musik gibt’s ohnehin erst gegen Wochenende (ab Donnerstag glaube ich).
An jenem Abend war’s sogar richtig beschaulich. Fast ein wenig zu beschaulich. Und das geht so.

amarone ist nicht ganz fit, doch das „Tanzlokal“ mit Bühne ist sehr ruhig, der wunderschöne Gewölbekeller ist an den Seitenwänden komplett mit gewaltigen Gemälden ausgestattet, die Gefühl von traditionellem, südamerikanischem Leben vermitteln. Am besten selbst anschauen, ist wirklich beeindruckend.
Leicht gedämpftes Licht, zwei Tische mit Pärchen – und der Besitzer mit zwei Freunden an der Bar, die
sich auch schon mal zwischendurch dem „Punti de gama“ widmen ;-)

Der Chef hat sein Lokal nach eigenen Angaben bereits seit über 25 Jahren.
In der Speisekarte findet man nicht die üblichen Tex-Mex-Verdächtigen wie etwa Maiskolben, Burritos & Co., wir sind ja auch nicht in einem mexikanischen Lokal. Gut so.
Avocado a la Peru, Chili con carne, Peruanische Paella, Tortilla Peruana, Hühnerbrust in Erdnuss-Sauce
und das selbstgebackene Steinofenbrot Chacareros (mit Fleisch oder vegetarisch!).
Wer hier nichts isst, dem entgeht auf alle Fälle etwas – aber dann sollte man sich wenigstens der Cocktailkarte widmen.

Der Hinweis in der Karte, dass man sich hier auch mal Zeit lässt, wird vom Chef auch ernst genommen. Vielleicht auch mal zu ernst. Nach dem Bestellen eines Sangria (ok, keine großen Auffälligkeiten, ich trinke aber auch sonst eher „unverfälschten“ Wein) passiert mal lange Zeit nichts.

Nach geschlagenen 50 Minuten (!) kommen innerhalb kürzester Zeit meine beiden bestellten Suppen. Gut, an einem belebten Tag mit Musik und Freunden wäre die Wartezeit wohl auch sicher schneller verstrichen.

Eine wirklich gute Hühnersuppe für meinen lädierten Hals: eine ordentlich trübe Suppe mit ganz zarten Hühnerfleischstückchen und Nudeln. Ehrlich und einfach. Tut gut.

Die Maiscremesuppe ("die Suppe der Inkas") ist ebenfalls ein grundehrliches, traditionelles Süppchen, ohne mit Würzmitteln und Salz zu protzen.

Das Lieblingsgericht vom Chef, eine für mich immer noch unaussprechliche peruanische Spezialität, wird vom Chef nicht weiter erklärt, er garantiert mir aber, dass es in 25 Jahren immer noch jedem schmeckte.
Ich nehme ihm beim Wort und sollte nicht enttäuscht werden.
Schweinsgeschnetzeltes mit Paprika, mit Sahne verfeinert (nicht zuviel) und einem Riesengupf „arroz“, wie der Reis in den spanischsprachigen Ländern heißt.
Richtig dicke, sämige Sauce, sehr intensiv, feine Schärfe, gerade richtig für mich und meinen Hals. Der Reis passt vortrefflich dazu, nicht die Sauce gut auf. Fleisch mit ordentlich Biss.

Dessert: das wiederum hätte ich mir eher sparen können. Bananencreme mit Schokoladesauce. Einfach nur eine Art Bananenmilch mit ordentlich Schlagobers und Flaschensauce darüber. Verdauungsfördernd ja, der Banane sei Dank, aber als Dessert zum Schluss mit doch ein wenig zu wenig Feinschliff. Da komm ich lieber ein anderes Mal wieder und stürze mich auf die Cocktails.

Erstes Fazit: schade, dass das Lokal nicht in der Innenstadt liegt. So bleibt es aber vielleicht auch ein lohnender Geheimtipp zwischen Gürtel und Eggenberg.
Die stoische Ruhe vom Chef ist beeindruckend (fast schon zu sehr!), wenn aber hier mal die Live-Musik spielt und ein wenig mehr los ist, kann’s hier wohl schon auch ordentlich abgehen.
Was vor allem hier sehr erfreulich ist, ist die grundehrliche Küche, die ohne den Standard-Tex-Mex eine überraschend bodenständige Küche auf den Tisch zaubert, fern von den gestylten Lokalen à la „Salud!“ (Kärnten, Wien).

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Letzter Kommentar von am 26. Jän 2013 um 18:50

adn: danke, i wer' mi bessern! ;-)

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Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 24. Mai 2011
shadowkahn
42
4
7
5Speisen
5Ambiente
4Service
4 Fotos1 Check-In

Das Rincon-Andino ist ein Lokal, welches im Gewölbekeller eines alten Hauses in der alten Poststraße untergebracht ist.

Das Lokal selbst spiegelt mit seinem liebevoll eingerichteten Ambiente und den Wandmalereien wirklich das südamerikanische Flair wieder, obwohl es doch eher etwas dunkler gehalten wird. Für manche Personen, die bereits Probleme mit dem Kartenlesen haben, ein kleines Manko - jedoch muss man das eher selbst einschätzen...meiner Meinung nach passte es. Kurz: richtig "urig"..auf eine positive Art...das gehört einfach so!

Die Karte hat wirklich nur allerfeinste südamerikanische Speisen und Getränke; bei den Getränken gibt es natürlich neben Bier auch andere Getränke wie bei einem normalen Gasthaus.

Beim Essen sieht man, dass vorwiegend Tappas oder Reis in diesen Ländern der Erde gegessen wird; jedoch ist für JEDEN etwas dabei. Neben Fleisch oder fleichlosen Gerichten gibt es auch Fisch und andere Köstlichkeiten, die man alle gleich probieren möchte. Mein persönlicher Favorit: Fleisch mit Kartoffeln in einer Kokosnuss-Rahm-Sauce...
Aber man sollte auch beachten, dass die Portionen wirklich groß sind und man nicht zuviel auf einmal bestellen sollte.
Die Bewertung des Preises wurde deshalb auf "Günstig" gestellt, da es nicht nur sehr große Portionen sind, welche man bekommt, sondern auch deshalb, weil sämtliche Gerichte FRISCH gekocht werden, was zwar etwas dauert, jedoch spricht die hohe Qualität und der perfekte Geschmack für sich.
Auch sollte man noch folgendes erwähnen: WENN in der Speisekarte "SCHARF" steht, dann meinen Südamerikaner auch "SCHARF"!!

Der/die Kellner selbst passen hervorragend zu dem Flair Südamerikas hinzu..der Akzent ist leicht vorhanden und sie arbeiten sehr viel, jedoch mit der südamerikanischen Locker- und Gelassenheit. Stress ist ein Fremdwort und sie freuen sich umso mehr, wenn man Ihnen einen Tequila spendiert.
Man sollte wirklich Zeit einplanen - dort gehört es sich, dass man sich für ein genussvolles Essen noch Zeit lässt.

Ein weiterer Pluspunkt: Jeden Freitag und Samstag gibt es am 21:00 Live-Musik mit den besten Gruppen aus Lateinamerika. Jeder Gast zahlt einen Beitrag; dafür wird einem aber wirklich gute LIVE-Musik geboten....es ist auf alle Fälle wert, einmal einen LIVE Auftritt mitzuerleben. Auch hier freuen sich die Sänger über ein "Getränk".

Aufgrund des eher klein gehaltenen Restaurants sollte man 1 oder 2 Tage vorher bereits einen Tisch reservieren - dies ist aber nicht unbedingt Pflicht; sollte man es nicht tun, kann es sein, dass man sich entweder an einen größeren Tisch dazusetzt oder man etwas an der Bar warten muss.

Von mir bekommt das Rincon Andino in allen Belangen gute bzw. sehr gute Bewertungen, da es noch immer (und ich war schon öfter dort) eine Freude ist hinzugehen und einen wunderbaren Abend dort zu verbringen.

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Letzter Kommentar von am 5. Jun 2014 um 12:09

rantanplan: deine einizigen Wortmeldungen hier im Forum betreffen dieses eine Lokal, ziemlich armselig! Nochmal für dich zum Mitlesen, da du's nicht kapierst. Mein Besuch war an einem Montag, außer meiner Wenigkeit saßen an zwei Tischen jeweils zwei oder drei Leute. Fotos vom Lokal zu machen, ohne dabei andere Leute mit am Bild zu haben, ist also ein Kinderspiel. Warum ich keine Fotos vom Lokal gemacht habe? Weil shadowkahn bereits Fotos gemacht hatte und sich diese mit meiner Erfahrung deckten. Ich frage mich: was bezweckst du mit deinen sinnlosen Kommentaren? Warum sollte shadowkahn bewusst Fotos vom leeren Lokal machen wollen? Mir wär auch mehr Betrieb lieber gewesen. User shadowkahn hat 40 Lokale bewertet, ein Großteil davon müsste ihm also auch gehören, wenn es nach einer Logik geht. Du sprichst davon, das Lokal zu kennen, redest völlig unqualifiziert von "ungedeckten" Tischen - offensichtlich kennst du das Lokal überhaupt nicht, dabei war ich selbst ein einziges Mal dort und erinnere mich heute noch, was auf den Tischen stand und was nicht.

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Rincon Andino - Karte
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Erst-Tester

Bewertet am 24.05.2011

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