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Restaurant TartufRestaurant TartufRestaurant Tartuf
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Restaurant Tartuf Info
Features
Gastgarten, Schanigarten
WLAN, WiFi
Ambiente
Gemütlich
Preislage
Gehoben
Kreditkarten
VISA BANKOMAT
Eröffnungsjahr
2013
Öffnungszeiten
Mo
geschlossen
Di
11:00-24:00
Mi
11:00-24:00
Do
11:00-24:00
Fr
11:00-24:00
Sa
11:00-24:00
So
11:00-24:00
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jkrunic94
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Restaurant Tartuf

Zinckgasse 2
1150 Wien (15. Bezirk - Rudolfsheim-Fünfhaus)
Küche: Kroatisch, Fisch Spezialitäten, Mediterran
Lokaltyp: Restaurant
Tel: 017864966
Lokal teilen:

2 Bewertungen für: Restaurant Tartuf

Rating Verteilung
Speisen
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Ambiente
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Bewertungsschlüssel
Rating Details
Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 13. Dezember 2015
Experte
ProUndContra
113
11
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4Speisen
4Ambiente
5Service
2 Fotos2 Check-Ins

Vor einige Tagen besuchten wir zum dritten Mal das Restaurant Tartuf - und waren immer voll zufrieden.

Bisher hatte wir nie ein Problem in der Zinckgasse in Lokal-Nähe einen Parkplatz zu finden - vielleicht hatten wir auch immer nur etwas Glück.

Aber Vorsicht: Man befindet sich hier noch im speziellen Kurzparkzonen-Bereich der Stadthalle. Parken ist hier kostenpflichtig in den Zeiten Mo.-Fr. 9:00-22:00 Uhr und auch Sa./So./Fei. 18:00-22:00 Uhr, Parkdauer max. 2 Stunden !!

Das Restaurant Tartuf wurde vor etwa 2 Jahren (Nov.2013) eröffnet und mit viel Liebe zum Detail völlig neu adaptiert. Die Einrichtung mit viel Naturstein und dunklem Holz ist rustikal, sehr rustikal, fast zu rustikal - aber doch irgendwie schön und mit viel Geschick gemacht. Die Toiletten sind ebenfalls nagelneu und blitzsauber.

Das Tartuf ist an sich ein Nichtraucherlokal, bietet den Rauchern aber einen besonderen Service: an einer Wand befindet sich vor einem riesigen Wandbild mit Leuchtturm und stürmischer See ein großer, mehrere Meter langer, angedeuteter Fischkutter. Der Gag: Die Kajütentür lässt sich öffnen und dahinter befindet sich ein kleines Raucherkammerl mit zwei Hochtischen (siehe Foto, sonst kann man sich das nicht vorstellen). Das gefällt sogar mir als Nichtraucher.

Wenn man das Lokal betritt, wird man von der jungen und wirklich herzlichen Chefin empfangen und zum Tisch geleitet, und dann auch den ganzen Abend bestens betreut.

Zum Prosecco Rose (3,60 €), den wir als Aperitif wählten, bekamen wir ein Brotkörberl, ein Fläschchen mit sehr fruchtigem Olivenöl und als Gruß aus der Küche dünn geraffelten Käse mit Feige.

Wir bestellten als gemeinsame Vorspeise eine Portion istrischen Prsut mit Birnenscheiben und Topfencreme (9,10 €). Freundlicherweise wurde uns die gemeinsame Vorspeise auf zwei Tellern serviert.

Als Hauptspeisen gab's Seeteufel Medaillons mit Bratkartoffel, Karotten, Erbsen-Trüffelcreme (17,20 €) und Tagliatelle mit (Mini-)Jakobsmuscheln und einem (sehr) kleinen Wolfsbarsch-Filet (14,70 €). Dazu einen Blattsalat (3,40 €).

Alle Speisen wurden in der Küche wunderschön angerichtet und waren auch sehr gut.

Für mich ist die Größe der Hauptspeisen in Ordnung. Die Portionen sind "überschaubar", dafür bleiben alle Preise bei Fisch und Fleisch unter 20,00 € (Ausnahme Beefsteak 24,90 €).

Einen kleinen Abzug gibt's von mir trotzdem, da für mein Empfinden die Speisen etwas mehr Würze und die Fische mehr Röst-Aromen vertragen hätten - hier musste ich mit der Salz-/Pfeffermühle und dem Olivenöl noch nachhelfen.

Bei den Weinen haben wir glasweise einige durchprobiert - alle waren von ausgezeichneter Qualität: einen Grasevina (= Welschriesling) vom Weingut Krauthaker in Kroatien (4,90 €), einen Pinot Sivi (= Grauburgunder) vom Weingut Poletti in Kroatien (5,20 €) und einen Refosk Rose vom Weingut Veralda in Istrien (4,10 €). Fast alle Flaschenweine (aus Kroatien und Österreich) sind auch glasweise erhältlich.

Wenn man ein Glas Wein bestellt, dann kommt die Chefin mit der Flasche zum Tisch, präsentiert zuerst die Flasche und das Weinetikett und schenkt dann bei Tisch den Wein ins Glas. Ich finde sehr schön, dass man als Gast zuerst die Weinflasche mit Bezeichnung, Jahrgang, Weingut, etc. präsentiert bekommt. Das wird leider nicht bei vielen Restaurants so gehandhabt.

Als Abschluss genehmigten wir uns noch einen Espresso - der Kräuterschnaps dazu kam vom Haus.

Wir waren bisher im Restaurant Tartuf immer sehr zufrieden und kommen sicher wieder.

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Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 16. Oktober 2015
Experte
kuechenmeister
193
27
25
5Speisen
4Ambiente
5Service

Die Wirtsleute vom Tartuf haben sich für ihr Lokal nicht gerade das netteste Plätzchen von Wien ausgesucht, hier an der Ecke Zinckgasse-Felberstraße, mit Blick auf das Parkhaus vom Westbahnhof. Aber gut zu erreichen ist es, öffentlich sowieso und parken kann man auch.

Uns haben die Trüffel hierher gelockt. Feine istrische Küche ist das Programm im Tartuf, und da gehören die wunderbaren Knollen ebenso dazu wie der Fisch und das exzellente Fleisch vom Boškarin-Rind.

Das Ambiente überrascht uns. Tische und Stühle aus massiver Eiche, die Wände aus unverputztem Sandstein, teilweise mit istrischen Motiven bemalt, der Dielenboden im Holzdesign, die Hussen und die Lederpolsterung in dunkelrot, die Leuchten an den Wänden erinnern an Fackeln – alles ein wenig wie in einer Burg, aber in einer nagelneuen, exquisiten. Anzuschauen hier: Link

Heute ist ein verregneter, kalter Oktoberabend, wochentags. Nicht sehr verlockend zum Ausgehen, aber das Lokal ist recht gut besetzt. Zwei, drei Tische nur bleiben frei. Die Kellnerin empfängt uns äußerst freundlich und aufmerksam. Wir haben reserviert, ein bestens gedeckter Tisch wartet auf uns. Wir studieren die Karte und werden rasch fündig. Sehr verlockende Sachen stehen da drauf. In Istrien kocht man ganz anders als in Dalmatien und im Tartuf hat man ganz offenkundig einen besonderen Anspruch, der weit über die Alltagsküche hinausgeht. Vergessen Sie also das Grillfleisch mit Pommes. Hier gibt es Thunfischcarpaccio, Gänseleber, glasierte Wachteln, schwarzes Tintenfischrisotto, in Teran geschmorte Boškarin-Rindsbackerln mit glasierter Birne – und natürlich Trüffel. Wir freuen uns schon.

Hausgemachtes Brot, Olivenöl und eine hübsch als Blüte angerichtete feine Käsescheibe als Gruß aus der Küche machen den Anfang. Das Bier ist aus Zipf, das Mineralwasser aus San Pellegrino, der Wein kommt aus Slavonien: Graševina vom Weingut Krauthacker steht auf der Karte und das müssen wir ausnutzen. Der beste Welschriesling, den ich kenne, die Steirer mögen mir verzeihen. Und die Istrier, die natürlich auch angeboten werden, aber deren Malvasija wir an diesem Abend ungetrunken lassen.

Ich starte mit den Tagliolini mit Trüffeln. Cremig, hervorragend, intensiv. Die Kellnerin hobelt noch ein wenig frischen weißen Trüffel drüber. Für dieses Gericht wäre ich auch gern ein paar hundert Kilometer bis nach Istrien gefahren.

Meine Frau bekommt ein himmlisches, zartes Thunfischcarpaccio. Glasierte rote Zwiebel, Salsa Verde, Limette und Honig sorgen für das Aroma.

Danach kommen auf unseren Tisch: eine zartrosa Entenbrust mit Merlotsauce und glasierten Äpfeln, die sehr gelobt wird. Ein köstlicher, gebratener Oktopus mit intensiven Röstaromen. Trüffeln und Kürbiscreme sind dabei, einfach ein Gedicht. Und ein Wolfsbarsch, äußerst professionell filetiert, mit viel Gefühl auf den Punkt gebraten. Dazu eine optisch kuriose, geschmacklich wunderbare schwarze Karfiolcreme (Sepia?) mit Trüffeln.

Auch die Dessertkarte hätte Trüffel zu bieten gehabt (Schokoladesouffle in einer kalten Vanille- und Trüffelsauce), aber wir sind satt und lassen es gut sein. Sehr gut sogar. Das Tartuf hat unsere Erwartungen bei Weitem übertroffen.

Fazit: Ein hervorragendes Restaurant mit exquisiter istrischer Küche und Top-Service. Auf jeden Fall einen Besuch wert. Und die Kollegen vom Gault Millau könnten hier durchaus auch einmal vorbeischauen!

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Letzter Kommentar von am 16. Okt 2015 um 21:33

Ja, die Rosmarinzweige sind dämlich. Sie treten an die Stelle der Achteltomate und des Salatblattes. (Die Radieschen lasse ich durchgehen. Wenn sie nach mehr als Wasser schmecken, wäre ich allerdings erstaunt.) Die Tellerarrangements finde ich akzeptabel, wenngleich unintelligent. Bemühen ist spürbar - man freue sich!

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Bewertet am 16.10.2015

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