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Restaurant GerüchtekücheRestaurant GerüchtekücheRestaurant Gerüchteküche
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Restaurant Gerüchteküche Info
Preislage
Gehoben
Kreditkarten
Keine
Eröffnungsjahr
2014
Öffnungszeiten
Mo
11:00-23:00
Di
11:00-23:00
Mi
11:00-23:00
Do
11:00-23:00
Fr
11:00-23:00
Sa
geschlossen
So
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bluesky73
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Restaurant Gerüchteküche

Schmiedgasse 22
8010 Graz
Steiermark
Küche: Österreichisch
Lokaltyp: Restaurant
Tel: 0664 88318444
Lokal teilen:

1 Bewertung für: Restaurant Gerüchteküche

Rating Verteilung
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Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 7. Jänner 2015
Experte
bluesky73
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3Service
19 Fotos3 Check-Ins

Wir nutzen den ersten Fenstertag im Jahr für einige Erledigungen und beschließen die Mittagspause in der "Gerüchteküche" zu verbringen. Seit Anfang November besteht das Lokal in den ehemaligen Räumlichkeiten des Capperi in der Grazer Schmiedgasse. Von außen präsentiert man sich noch ein wenig verbesserungswürdig – lediglich zwei Aufsteller mit den Tagesempfehlungen und das Rauchertischchen lassen erahnen, dass sich hier einkehren lässt.

Über drei Stufen geht’s nach oben und man steht sofort im überschaubaren Gastraum mit rund sieben Tischen. Das Lokal ist gut besucht, ein Tisch scheint vermeintlich noch frei zu sein – der Höflichkeit halber stürzen wir uns nicht gleich hin, sondern warten, bis die nur wenig entfernt stehende Chefin von uns Notiz nimmt. Nach einer kurzen Wartezeit werden wir etwas kühl begrüßt und der freie Tisch wird uns angeboten.

Groß verändert hat man den Raum im Vergleich zu Früher nicht, es wurde neu ausgemalt, links befindet sich nun ein kleiner Bereich mit Barhockern, gegenüber vom Eingang die gemauerte Theke und dahinter die Küche. Das Design ist schlicht, aber gemütlich. Die dunklen Holztische sind mit Besteck eingedeckt und mit dezenter weihnachtlicher Deko, einem Teelicht und einem kleinen Sträußchen verziert.

Das Service wird durch eine junge Dame recht professionell abgewickelt, die Chefin kümmert sich unserem Eindruck nach lediglich um die Gäste mit familiärem Bezug, von welchen überraschend viele anwesend sein dürften. Wir bekommen die Karten in Form von kleinen Klemmbrettern gereicht, als Besonderheit fällt auf, dass man nicht die einzelnen Gerichte individuell bezahlt, sondern sich der Preis nach der konsumierten Telleranzahl (der erste Teller kostet 9 Euro, der zweite 8,50 und jeder weitere 7,50) richtet.

Der Sauvignon Blanc ist leider schon ausgetrunken – wir nehmen zwei Glas vom gelben Muskateller (Weingut Schauer; je Euro 4,50), der mit je einem Glas Leitungswasser serviert wird.

Im Vorfeld hat man vieles über die Gerüchteküche gelesen – über den Einsatz regionaler und saisonaler Grundprodukte, über die gesunde und ehrliche Verarbeitung sowie den respektvollen Umgang mit Lebensmitteln. Der Küchenchef ist auch kein ganz unbekannter – bis auf zwei Hauben hatte es Herr Wankerl in Deutschland schon gebracht – wir sind gespannt.

Forelle gebeizt – geräucherter Weizen – Kresse (Euro 9). Der Teller ist sehr interessant arrangiert – mittig steht ein kleines Weckglas mit Deckel, das den geräucherten Weizen enthält. Der schmeckt relativ gut, mit leichtem Biss. Großteils ist der Weizen körnig, im unteren Bereich sammelt sich ein wenig Öl. Die Forelle findet sich in kleinen Tranchen bestreut mit etwas Paprikapulver wieder, geschmacklich ist der Fisch ok. Das Gericht wird mit etwas Saiblingskaviar aufgewertet.

Carpaccio – Frisee – Senfcreme – Ziegenparmesan (Euro 9). Der Teller ist sehr schön arrangiert, auch wenn hier gleich wieder das Paprikapulver auffällt. Das Fleisch ist sehr dünn geschnitten und wunderbar zart. Die Senfcreme darüber ist ein wenig zu großzügig eingesetzt und dominiert dadurch leider über den Fleischgeschmack. Der Vogerlsalat ist frisch aber eher auf der sauren Seite mariniert. Den Ziegenparmesan hätte ich nicht als solchen erkannt, er ist aber sehr geschmackvoll.

Beim Abservieren wird gewissenhaft nachgefragt, ob alles zu unserer Zufriedenheit war, vor dem Hauptgang bekommen wir einen neuen Satz Besteck eingedeckt.

Schulterscherzl – Rüben – Selleriepüree (Euro 8,50). Ein optisch recht erfreulicher Teller kommt auf den Tisch – natürlich wieder mit dem Deko-Paprikapulver. Die zwei kleinen Schnitten vom Fleisch sind sehr zart und weich, das Safterl würzig. Die kleinen Würfel der Rohnen haben noch leichten Biss und passen so wie das geschmacklich sehr gelungene Selleriepüree perfekt zum Fleisch.

Seeforelle – gerösteter Lauch – Linsen (Euro 8,50). Der erste Eindruck ist hier leider ein eher unerfreulicher. Offenbar wollte man hier besonders kreativ sein – der Versuch ist leider nach hinten losgegangen. Basis bildet ein Linsenpüree, das geschmacklich zwar sehr gut gewürzt ist, aber etwas ungustiös auf den Teller geschmiert wurde. Darauf finden sich ein paar Linsen und ein sehr kleines aber immerhin zartes Stück Seeforelle. Der geröstete Lauch ist eher faserig und rettet die Situation leider nicht mehr.

Richtig satt sind wir ob der kleinen Portionen nicht geworden, ein kleinerer Hunger ist gestillt. Die Rechnung weist für unsere konsumierten Speisen und Getränke nicht gerade günstige 44 Euro aus, die aktuell nur bar beglichen werden können.

Zum Fazit: Das Ambiente ist angenehm, der Gastraum überschaubar, bei unserem Besuch war´s ein wenig kühl. Das Service vertreten durch die junge Dame hat einen guten Eindruck hinterlassen, eine klare Arbeitsaufteilung mit der mithelfenden Chefin wäre ein Verbesserungspotential. Die von uns gegessenen Speisen haben uns zwar ob ihrer Zusammenstellung beeindruckt aber nicht vorbehaltslos begeistert. Zweifellos weiß man mit den Komponenten umzugehen, man muss aber auch bereit sein, einen höheren Preis für die eher kleineren Portionen zu bezahlen. Die Gerüchteküche ist für Graz bestimmt eine Bereicherung, ob sich in der Nische genügend Kundschaft findet bleibt offen – die überschaubare Größe des Lokals könnte sich in diesem Zusammenhang als Vorteil erweisen.

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Bewertet am 07.01.2015

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