Speisen
Ambiente
Service
45
39
49
Gesamtrating
44
8 Bewertungen
Alle Ratings 0 - 50
Bewertungsschlüssel
Rating Details
Rating Details
Schließen X
Loading
Lokal bewerten
Fotos hochladen
Restaurant Bauer Info
RESTOmeter Trend
Popularitätsrang
Österreich
Rang: 492
|
1531
Wien
Rang: 279
Features
Catering, Partyservice
Ambiente
Vornehm
Preislage
Hochpreisig
Kreditkarten
Gängige Karten
Öffnungszeiten
Mo
18:00-24:00
Di
12:00-15:00
18:00-24:00
Mi
12:00-15:00
18:00-24:00
Do
12:00-15:00
18:00-24:00
Fr
12:00-15:00
18:00-24:00
Sa
geschlossen
So
geschlossen
Letztes Update von
Stammersdor.
Lokalinhaber?
Lokalinhaber-Konto
Close X
Loading

Restaurant Bauer

Sonnenfelsgasse 17
1010 Wien (1. Bezirk - Innere Stadt)
Küche: International, Österreichisch
Lokaltyp: Restaurant
Tel: 01 512 98 71Fax: 01 512 98 71

8 Bewertungen für: Restaurant Bauer

Rating Verteilung
Speisen
5
5
4
2
3
1
2
1
0
Ambiente
5
1
4
6
3
1
2
1
0
Service
5
7
4
1
3
2
1
0
Bewertungsschlüssel
Rating Details
Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 12. Jänner 2018
Experte
Stammersdorfer
319 Bewertungen
32 Kontakte
Tester-Level 28
4Speisen
4Ambiente
5Service
2 Fotos1 Check-In

Seit 29 Jahren gibt es das RESTAURANT WALTER BAUER im Ersten heuer bereits, also fast schon eine Institution. Der Namensgeber ist übrigens nach wie vor auch der Betreiber. Bekocht wird es seit 2011 von Michael Feierabend. Ausgezeichnet ist es/er mit "Kopfbedeckungen“ „Esswerkzeugen“ und
„Himmelskörpern“ Also warum nicht hin, hatten wir doch etwas zu feiern.

Die telefonische Reservierung für den 9.1.18 erst einen Tag zuvor, da bis incl. 7.1. wegen Weihnachtsurlaub geschlossen war. Der Gesprächspartner auf der anderen Seite klang schon einmal überaus nett, der Chef selber hebt ab, wie wir bei unserem Besuch an diesem Dienstagabend mitbekamen.

Die Anreise zu Fuß vom 8ten kommend, in die Sonnenfelsgasse 17, Ecke Schönlaterngasse. Die U-Bahn-Stationen Stephansplatz, Stubentor und Schwedenplatz sind allesamt nicht sehr weit weg, am nächsten kommt man dem Lokal aber mit dem Bus 3A, Station Riemergasse.

Das Lokal ist in einem Altbau untergebracht, ein Gewölbelokal triffts wahrscheinlich am besten, mit beruhigenden Farben und perfekter Akustik, also man kann sich sehr gut unterhalten und braucht sich nicht anschreien. Wenn man rein kommt ist links die lange Bar/Schank, rechts und nach hinten wird gesessen und das in ausreichendem Abstand zum Nachbarn und mitten im Raum eine massive Säule, die irgendwie auch abtrennt. Es finden kaum 30 Gäste Platz, 17 davon waren da. Alles macht einen sehr gepflegten und sauberen Eindruck und die Lederbänke auf den wir saßen waren richtig gemütlich. Die Tische schön in weiß eingedeckt, man bekommt zu jedem Gang das den Speisen entsprechende Werkzeug und die Glaskultur passt auch. Wir beide haben uns auf Anhieb wohl gefühlt, auch wenn manche vielleicht sagen, die Räumlichkeiten brauchen eine Auffrischung. Damit haben sie wahrscheinlich auch recht.

So sollte Service sein! Sie und er machen einfach alles richtig. Der Chef hilft mit und er ist sich auch nicht zu schade Gläser zu wischen, wenn sie aus dem Spühli kommen. Hier lebt/liebt einer die Gastronomie! Auch untereinander verstehen sie sich, es wird gelächelt und auch ein wenig gescherzt, aber immer mit Blick auf den Gast und das sehr unauffällig. Wie gesagt so stellen wir beiden uns perfektes Service vor!

Zur „photolosen“ Kulinarik ist zu sagen, die Bilder sind dermal nur in unseren Köpfen, das alles sehr schön anzuschauen war, kreativ, aber nicht mit irgendwelchem zu überflüssigem Firlefanz überladen.

Das Gedeck bestand aus Brot hell und dunkel, frisch, köstlich, dazu gesalzene Butter. Sie kam unaufgefordert nach, aber so unauffällig, dass wir beide es nicht einmal mitbekommen haben, quasi untergeschoben. :-)

Der Gruß aus der Küche war traditionell ein kleines Stück Leberkäse, etwa 2 Bissen, mit pikantem Zwiebelsenf. Himmlisch, wir lieben Leberkäs!

Die liebe Frau entschied sich für Vor- und Hauptspeise, ich mich für das 4 Gang Menü. (Aber kosten darf ich schon, meinte sie)

Sie hatte ein ganz dünn geschnittenes Carpaccio vom Angusrind, mit Senfsauce die von der Kellnerin erst am Tisch drüber geleert wurde. Es hatte einen wunderbaren Eigengeschmack und war sehr zart. (Auch ich durfte natürlich kosten)
Die Hauptspeise waren zwei Stück Lamm am Knochen, perfekt gebraten, in der Mitte noch rosa, mit Fettrand, einfach himmlisch, mehr fällt mir dazu nicht ein. Am Teller weiters kleine Artischocken, Chorizo (die spanische Wurst) in Scheiben geschnitten und knusprig gebraten, sowie ein kleiner Langos.

Mein Gang eins war eine cremige Ganslleber mit Pomelo und Earl Grey. Die Leber geschmacksintensiv und wirklich sehr cremig, drüber war so eine Art Gerüst aus Zuckerguss, mit etwas Grünfutter eingeflochten. Hat alles sehr gut harmoniert und war wunderschön anzuschauen.
Der Zweite, ein sehr feines Kalbsbries, mit gschmackigem Saftl und einer der Länge nach aufgeschnitten Schwarzwurzel. Die allerdings etwas bitter, da nicht geschält und Tamarillo. (Baumparadeiser)
Als dritten Gang hatte ich Petersfisch mit knusprig gebratener Haut. Ein sehr fester, weißer Fisch, der auch geschmacklich überzeugt hat. Dazu Kürbis, Erbsen und Risotto, eines vom Feinsten.
Der Letzte und auch absoluter Höhepunkt war ein zart rosa gebratenes Reh, mit Chicoree, Datteln und sehr (zu) kleinem Briocheknödel. Das Fleisch etwas mürb und so weich, dass man es fast mit der Zunge zerdrücken konnte. Einfach nur grandios, besser geht es nicht!

Gibt es auch als 3 Gang Menü, dann ohne Kalbsbries.

Ganz allgemein sei erwähnt, jene welche die sehr gerne Beilagen essen, und da kenn ich in meinem Freundeskreis einige, die sind hier eher benachteiligt. Aber mia is wuascht. :-)

Wir wurden von der Küche auch wieder verabschiedet und zwar mit 4 kleinen „Süßigkeiten“. Was von der Haselnuss, was helles cremiges und zweimal was Schokoladiges. Gelungen!

Nun noch ein kleiner Ausflug zu den Getränken des Abends und hier sind für uns auch die einzigen kleinen Schwächen zu finden.
Den Start machten 2 Glas eines perfekten Prosecco, nur besser gekühlt hätten wir ihn uns gewünscht. Das selbe stellten wir auch bei den beiden Fluchtachterln fest, etwas zu warm.
Zum Essen tranken wir einen 2015er Sauvignon Blanc, vom Gross, aus Ratsch an der Weinstraße in der Südsteiermark. Wieder ein ganz typischer für die Region, stachelbeerig, grasig, so wie wir sie lieben. Danach hatten wir noch zwei Achtel Weißburgunder vom Sattlerhof, auch der richtig gut, sehr fruchtig, den wählten wir in Ermangelung eines offenen Roten der uns zugesagt hätte. Es gab zwar drei zur Auswahl, aber allesamt nicht unseres.
Der Espresso von Hausbrandt war sehr gut, stark, schöne Creme, kaum bitter, aber der muss für mich heißer sein.
Den Abschluss machte ein Williams vom Rochelt, seine rote Williams war leider aus, in seinem Original Glas serviert. Die rote Williams probierten wir dann vom Reisetbauer, auch der hat seine eigenen Gläser. Zwei ganz feine Schnapsln, man glaubt in eine Birne zu beißen.
Zu jeder Zeit gab es auf unseren Wunsch Leitungswasser, das natürlich nicht verrechnet wurde, ja und selbst das wurde nachgeschenkt.

Die Moral von der Geschicht, Speisen top, auch von der Größe der Portionen, einziger Schwachpunkt waren aus unser Sicht die Temperaturen der Getränke, Hier hätte ich sehr gerne wieder 4,5 vergeben. Das gediegene Ambiente gefällt und am Service gab es absolut nichts, aber schon gar nichts auszusetzen. Mit Kreditkarte bezahlte 225 Euro samt Trinkgeld wollte man von uns. Sehr gerne!

Sicher ein Lokal wo man nicht jeden Tag hingeht, aber perfekt, wenn man etwas zu feiern hat.

Was sonst noch auffiel: Homepage? nein die gibt es nicht. Die sehr umfangreiche Weinkarte kommt fast an die vom Floh in Langenlebarn heran und ja, hier gibt es 0,75 Liter Flascherln die vierstellig kosten.
Selbst ein namhafter 3 Mützenkoch war da und ließ sich verwöhnen, wir waren allerdings etwas verwundert ihn hier anzutreffen, hatten doch seine beiden Lokale in der Dominikanerbastei heute geöffnet.....

Es gibt eigentlich nur einen wirklich gravierenden Fehler den das RESTAURANT WALTER BAUER hat, der Chef dürfte Fan des grün weißen Erzrivalen sein, hängt doch eine entsprechende Fahne in der Nähe der Toiletten (die gehört e dahin, denken sich jetzt sicher einige) und zur Unterfertigung des Visa Beleges bekommt man einen Kugelschreiber in den Vereinsfarben. Und das wo uns das Lokal doch gerade richtig sympathisch wurde. :-))

Was meinst du zu dieser Bewertung?
Hilfreich?Ja10Gefällt mir8Lesenswert8
KommentierenLokal bewerten
am 5. Dezember 2016
mascn
24 Bewertungen
1 Kontakt
Tester-Level 4
3Speisen
4Ambiente
5Service

Ja, Speisen = 3. Auch wenn es vielleicht Tradition ist, aber in einem Michelin-Restaurant Fleischkäse zu servieren, der sich in keinster Weise von dem abhebt, was ich nebenan beim Metzger bekomme, ist ehrlich gesagt eine Frechheit, davon abgesehen, dass es auch einfach nur unkreativ ist. (War im gleichen Monat bei Filippou und im Steirereck, das Restaurant Bauer im gleichen Atemzug zu nennen, würde den anderen Unrecht tun.) Aber nicht nur das: der Fisch an dem Abend hatte nichts Leichtes, schien übergart, und insgesamt auch hier, sowie beim süssen Abschlussgruss aus der Küche: nichts, was einem in Erinnerung bleiben wird.

Als Positivum: die Weine insgesamt allesamt sehr gut, auch wenn ich es bzgl. Weinbegleitung etwas seltsam fand, zur Vorspeise einen Süsswein serviert zu bekommen.

Service war sehr freundlich, aber die Konkurrenz grossartiger Restaurants in Wien ist zu stark, als dass man sich hier auf den Lorbeeren ausruhen darf. Also bitte: ein bisschen mehr Mühe geben.

Was meinst du zu dieser Bewertung?
Hilfreich?Ja2Gefällt mirLesenswert
KommentierenLokal bewerten
11 Kommentare|Zeige alle Kommentare

Google: Leberkäse, Fleischkäse oder Fleischlaib ist eine in der deutschen, österreichischen und Schweizer Küche[1] verbreitete Brühwurstsorte. Charakteristisch ist seine eckige Pastetenform. In Norddeutschland wird als „Leberkäse“ auch eine in Därme abgefüllte, nicht gebackene Brühwurst mit runder Schnittform angeboten. Ursprünglich wurde dem Leberkäse Leber beigemengt, heute ist die Bezeichnung Fleischkäse (ursprünglich ein Schweizer Wort) treffender, da diese Zutat zumeist keine Verwendung mehr findet. Die Bezeichnung als Käse leitet sich lediglich von der Form der Laibe ab.

12. Jänner 2018 um 19:12|Gefällt mir|Antworten

Ist im Fleischkaese auch Leber enthalten? Kaese manchmal ja im Kaeseleberkaese...

8. Dezember 2016 um 06:29|Gefällt mir|Antworten

@adn: Ich hoffe nur, dass die Tiroler den Fleischkaas einfach nur sauguat finden und nicht vielleicht sogar lecker. :-)

7. Dezember 2016 um 17:18|Gefällt mir|Antworten
Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 28. Juli 2016
Experte
Kathinka
74 Bewertungen
10 Kontakte
Tester-Level 20
5Speisen
3Ambiente
5Service

WIr waren anlässlich unseres Hochzeitstages beim Walter Bauer. Ich vertraute dabei auf die Bewertungen von Gault MIllau und natürich den Testern hier, da es keine eigene Homepage vom Lokal gibt. Das mag ich eigentlich gar nicht, wenn man sich vorab nicht über die Speisen informieren kann. Bei mir ist es so, dass ich mich dann nämlich schon richtig auf den Besuch freuen kann... In unserem Zeitalter sollte das eigentlich schon Standard sein. Aber das spiegelt auch etwas den Gesamteindruck des Lokals wieder. Denn - um vorweg zu greifen - vom Essen und dem Service waren wir sehr begeistert. Einzig, die Einrichtung und das Ambiente wirken etwas altmodisch und dazu passt eben auch der nicht vorhandene Internetauftritt.

Wir wurden sehr gut beraten und begannen mit einem Aperitif: Sekt mit frischem Holler. Sehr gut, aber etwas zu süß für meinen Mann. Danach kam der obligatorische Gruß der Küche - der Leberkäse. Ganz gut, aber nichts Besonderes. Zum ersten Gang hatte ich die Gänseleber mit dem Brioche und Ribiseln. Ausgezeichnet, aber auch sehr sättigend. Das Leberparfait (ich denke, sie nannten es Mousse) hätte etwas flaumiger und leichter sein können... Zur Hauptspeise: Das Reh mit Marille, Eierschwammerl und Topenknödel. DAS HIGHLIGHT des Abends. So ein weiches Rehlein (Maibock?) habe ich schon wirklich lange nicht mehr gegessen, toll abgeschmeckt und super zart. Mein Mann war ganz neidisch und so musste ich ihm etwas überlassen. Auch er war sehr begeisert und hätte das Reh seiner Speise bevorzugt. Er hatte das Lamm, soweit ich mich erinnere, das auch schmeckte aber nicht mit meinem Reh zu vergleichen war.

Als Nachspeise bestellten wir einmal die bereits beschriebene Sorbet Variation und einmal die Schokoladen-Nachspeise. Bei Letzterem musste ich mich erst erkundigen worum genau es sich handeln würde, da ich aus der Karte nicht schlauer wurde. Es handelte sich dabei um ein Küchlein, das gecrumbelt wurde. Aha!? Dazu gab es noch Früchte (u.a. Ribiseln, die weiß glaciert oder so waren - sieht man am Foto ganz links) und auch ein Sorbet. Mir war das aber zu wenig schokoladig ;-) Die Sorbets meines Mannes waren hervorragend. Während er die fruchtigen aß, bekam ich das Nougat-Sorbet, welches schokoladiger war als mein Küchlein. Am Ende bekamen wir auch noch 8 (2x4) Pralinen, wobei es sich bei einem um ein Gelee handelte. Allesamt sehr gut!

Zum Essen wurde uns immer ein passender Wein angeboten, so hatte ich zur Vorspeise (Gänseleber) z.B. einen Süßwein (Traminer). Das Service war sehr aufmerksam und schenkte uns regelmäßg nach. Leider hatte ich an dem Abend meine Jacke im Lokal vergessen. Beim Anruf nach unserem Bar-Besuch hat man schon nach meiner Namensnennung darauf hingewiesen. Ohne, dass ich überhaupt sagen musste, wieso ich anrief. Das fand ich sehr nett. 2 Tage später wurde mir die Jacke auch überreicht nachdem ich das Lokal nur betreten und gegrüßt hatte (sie erkannten mich wieder!). Top!

Was meinst du zu dieser Bewertung?
Hilfreich?Ja11Gefällt mir9Lesenswert7
KommentierenLokal bewerten

Das kann ich dir leider nicht sagen, weil natürlich mein Mann bezahlt hat ;-)

29. Juli 2016 um 11:24|Gefällt mir|Antworten

So ein Erlebnis darf natürlich etwas kosten. Wie viel war es?

29. Juli 2016 um 08:47|Gefällt mir|Antworten
Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 29. Juli 2014
DanielD2
27 Bewertungen
2 Kontakte
Tester-Level 11
5Speisen
4Ambiente
5Service
9 Fotos1 Check-In

Zum Geburtstag der besseren Hälfte gings im Mai zum Walter Bauer. Vor 8 Jahren hatte ich hier im Zuge eines beruflichen Abendessens das erste Erlebnis mit gehobener Gastronomie, was quasi mein Interesse und meine Begeisterung an Restaurantbesuchen dieser Kategorie geweckt hat.
Die Karte bietet ein 4-Gang Menü (ohne Desserts, die können dann extra aus der Dessertkarte gewählt werden), wobei ein Gang mit einem a la carte Gericht getauscht werden kann. Wir orderten also zweimal das Menü und entschieden uns jeweils für einen Tauschgang, sodass in Summe 6 Gänge plus 2 Desserts verkostet werden konnten. Alle Gänge können auch als Fotos eingesehen werden ;-)
Als Gruß der Küche gabs den obligatorischen Leberkäse mit Zwiebelsenf, man kann dazu stehen wie man will, hier ist es so. Als Tipp an die Küche würde ich anregen, zusätzlich einen weiteren variierenden Gruß zu servieren.
1. Gang: Gänseleber mit Holunder, Apfel und Brioche
Die Gänseleber war als Mousse kombiniert mit einem Holundermousse, was ausgezeichnet harmonierte, sehr interessant dazu die verschiedenen Texturen vom Apfel und das frischgebackene Brioche. Ein sehr stimmiger Beginn.
2. Gang: Bodenseeforelle mit Spargelcrepe
Das Fischfilet kam gedämpft auf einer Crepe mit weißem Spargel, dazu gabs noch eine dünne Scheibe grünen Spargel, ein kräftiges Spargelmousse und serviert auf einem Paprikasaft. Das ganze Gericht war sehr harmonisch, nur fehlte für meinen Begriff irgendwo das Erlebnis, da der Fisch durch das Dämpfen sehr wenig Geschmack entwickeln konnte.
Ganz anders dafür der reguläre Fischgang des Menüs:
Zander auf Oktopusrisotto
Ein Spitzengericht, das Risotto wie es gehört, reichlich Oktopus, der im Mund schmilzt und der Fisch auf der Haut herrlich kross gebraten. Sehr passend auch das Petersiliensafterl.
3. Gang: Weiter gings im Menü mit Geflügel, nämlich
Wachtel auf Blunzenpürree
Wieder ein tolles Erlebnis, von der Wachtel kam ein Haxerl und ein Stück Brust, der Blunzenpürree dazu ein super Kontrast. Leider habe ich vergessen, was das weiße Gemüse war, ich glaube knackiger Kohlrabi.
Als Alternative dazu bestellten wir
Taube mit Eierschwammerln und Pilzravioli
Das Gericht stand der Wachtel um nichts nach, zartes Taubenfleisch, die Haut knusprig und die Pilze passten ganz toll dazu, ein idealer (obwohl nicht Teil des Menüs) Vorbote zum
4. Gang: Maibock mit grünem Spargel und Schupfnudeln
Eine sehr große Portion, das Fleisch innen rosa, außen kross, zergeht im Mund, die Beilagen und das Safterl harmonisch abgestimmt, ein wahres Hauptgericht und krönender Abschluss der pikanten warmen Speisen.
Nach einem kleinen Käsegang kamen zum Abschluss die Desserts:
Schokolade - Banane - Waldmeister
Die Schokolade kam in verschiedensten Texturen, in der Mitte als "Schwedenbombe", die Füllung mit Bananenaroma und dazu frische Bananen und Bananeneis. Der Waldmeister als herber Kontrast als Geleetupferln sehr unaufdringlich.
Obwohl ich eher der schokoladige Typ bin, hat mich das andere Dessert deutlich mehr begeistert:
Eis und Sorbet mit frischen Früchten
Klingt unaufregend, war aber einfach der Hammer. Zimteis, Himbeereis und Kalamansisorbet auf einem knackigen Obstsalat, dazu frische Früchte und allerlei Succos (einreduzierter Fruchtsaft). Für mich das beste Dessert an das ich mich erinnern kann. Und das ganz ohne Schokolade.
Das Service war den ganzen Abend ausgesprochen freundlich, immer präsent, nie aufdringlich.
Nicht ganz überzeugt hat mich die Weinbegleitung, die für mich an einigen Stellen nicht stimmig war, besonders bei den Weißweinen zu Beginn des Menüs. Ich hätte mich über etwas mutigere und ausgefallenere Weine wie bei Obauers oder Steirereck gefreut.
Das Essen allerdings hat uns mehr als begeistert...

Was meinst du zu dieser Bewertung?
Hilfreich?Ja7Gefällt mir6Lesenswert3
KommentierenLokal bewerten

Hey, cool - klingt doch leiwaund anders! HGL vom Gerry

29. Juli 2014 um 18:56|Gefällt mir|Antworten
am 21. Mai 2013
ClaudiaE
1 Bewertung
1 Kontakt
4Speisen
4Ambiente
4Service

Der Gruß aus der Küche, Leberkäse mit Senf, war enttäuschend. Alles in allem aber war das Essen sehr gut. Der Gipfel des Abendmenüs war der letzte Gang: ein sehr zarter Rehrücken mit Sprageltörtchen. Wären die Gänge kleiner gewesen, so hätte man für den letzten Gang mehr Platz im Magen gehabt. Überhaupt wäre es besser gewesen, wenn die Gänge kleiner gewesen wären und es noch ein Dessert gegeben hätte. Leider mußten wir zwischen den Gängen doch etwas lange warten. Preislich vergleichsweise ziemlich hoch. Die Bedienung war einwandfrei.

Was meinst du zu dieser Bewertung?
Hilfreich?Ja5Gefällt mirLesenswert
KommentierenLokal bewerten

Bin vielleicht zu streng, aber "einwandfrei" ist bei mir auch "4". "5" gibt's wenn ich begeistert bin.

25. Oktober 2013 um 16:38|Gefällt mir|Antworten

War wohl eher eine Beleidigung aus der Kueche.

22. Mai 2013 um 00:21|Gefällt mir|Antworten
am 18. Februar 2013
wzbhap
2 Bewertungen
1 Kontakt
5Speisen
5Ambiente
5Service

seit Jahren eine Institution mit gleichbleibender Qualität. Was haben wir in Wien in den letzten Jahren an Restaurants kommen und auch gehen gesehen, das Walter Bauer hält seine Top-Position.
Klein und von der Strasse nicht gut einsehbar, was Gott sei Dank die Schicki-Micki Szene, der es mehr um das Gesehen-Werden als das gute Essen geht, draußen hält.
das Service absolut top, ich empfehle das Lokal gerne meinen ausländischen Geschäftspartnern, weil ich weiss, dass ich mich 100% auf die Qualität verlassen kann.
die Weinkarte sucht ihresgleichen in Wien und die Küche ist (obwohl mit wechselnden Köchen) immer eine Inspiration. Nicht wenige aktuelle Spitzenköche haben ihre Karriere im Walter Bauer begonnen. der Patron hat eben das richtige "Gspür" für junge aufstrebende Kochtalente.
Gehört mit Sicherheit zum Besten, was Wien kulinarisch zu bieten hat.

Was meinst du zu dieser Bewertung?
Hilfreich?Ja4Gefällt mirLesenswert
KommentierenLokal bewerten

Ich habe dieses Restaurant auch sehr gerne. Aber was die Weinkarte anbelangt: Sie ist mehr als ausreichend, kennerisch zusammengestellt. Aber es gibt da schon Konkurrenz (Silvio Nickol ist etwa hors concours.)

21. Februar 2013 um 23:35|Gefällt mir|Antworten
am 8. September 2011
shabu
14 Bewertungen
1 Kontakt
Tester-Level 2
5Speisen
4Ambiente
5Service

die weinkarte spielt alle stückerl und es ist immer ein genuss sich vom chef beraten zu lassen.
das essen großartig (am besten ein menü zusammen stellen lassen und blind vertrauen)

unbedingt reservieren!

Was meinst du zu dieser Bewertung?
Hilfreich?Ja7Gefällt mir1Lesenswert
KommentierenLokal bewerten
am 28. Dezember 2009
pumuckels
60 Bewertungen
3 Kontakte
Tester-Level 5
5Speisen
4Ambiente
5Service

Seit fast 20 Jahren betreibt Walter Bauer dieses Kleinod in der Innenstadt. Köche wechseln - Domschitz startete hier seinen Kometenhaften Aufstieg und 'erfand' das Hummerszegedinergulyas - derzeit kocht ein junges, ganz grosses Talent: Tommy Möbius, geboren im Osten Deutschlands, zuletzt Sous bei Fabio. Köstlich, kreativ, treffsicher. Das Service gehört zu den Besten in Wien, keine Frage, unaufdringlich, flott, still und professionell. Weinberatung führt der Patron selbst durch, ebenso unaufdringlich wie fachgerecht. letzteres findet man in der gehobenen Gastronomie ja häufig, ersteres nicht ganz so oft - mag sein dass Übereifer, Geltungsdrang oder gar Profitgier hier in die Quere kommen. Übrigens auch das Stammlokal der MedUNI-Illuminati um Dauerrektor Schütz - und die essen, wie in Fachkreisen bekannt ist, nicht nur gerne, sonder auch oft gut und teuer...

Was meinst du zu dieser Bewertung?
Hilfreich?Ja12Gefällt mir1Lesenswert
KommentierenLokal bewerten
6 Kommentare|Zeige alle Kommentare
none

@aPAL4u selbst wenn die Infos in dieser Review schon auf anderen Seiten gepostet wurden, bedeutet das nicht, dass alle anderen dies auch wissen. Ich z.B. kannte diese Infos nicht! Und daher empfinde ich diese Review als äusserst interessant!

29. Dezember 2009 um 07:03|Gefällt mir|Antworten

ad aPAL4u - ja, genau, das mit der MedUNI haben Sie sicher schon vielerorts gelesen - oder? Aber das war - zugegeben - ein Seitenhieb. Was hier eindeutig fehlt sind Richtlinien. Eine Review a la 'war dort, war lecker aber unter dem Tisch pickte Kaugummi' fände ich unbefriedigend. Das Vorbeten der verspeisten Gerichte einer aktuellen Tageskarte wohl entbehrlich. Also bitte sachlich um Vorschläge was in einer 'ordentlichen' Kritik drin stehen sollte - für mehr subjektives Erleben wird man ja, - siehe die erwähnte andere Kritik - gerne gekreuzigt. Lobe ich das Service wird mir das Kopieren anderer Kritiken vorgeworfen. Schimpfe ich aufgrund subjektiver Erfahrungen werde ich dafür geflamet. Leute wisst Ihr eigentlich was Ihr wollt? Nochmals persönlich ad Murti: Bitte um Quellenangaben zum Plagiatsvorwurf, damit ich zerknirscht die Quellenverweise korrekt ergänzen kann. Andernfalls Asche nicht auf mein sondern Ihr Haupt.

28. Dezember 2009 um 23:04|Gefällt mir|Antworten

ad murti - wissen Sie mehr als ich? War Tommy vielleicht zwischen Fabio und Walter Bauer woanders? Finden Sie die Information entbehrlich nur weil Sie sie schon kennen? Hätten Sie lieber mehr subjektive Kritik, für die ich von anderen Forum-Members hier gerade heftig gekreuzigt werde (siehe Sachsengang)? Oder würden Sie einen Zweizeiler bevorsugen a la 'Essen fein, Service gut - nur gibt's das schon zu lange also sollte man kein Wort drüber verlieren'? In dem Fall lesen's doch lieber den Rainer in der Presse...

28. Dezember 2009 um 22:59|Gefällt mir|Antworten
Restaurant Bauer - Karte
Lokale i. d. Nähe:
Go

Auch interessant


1020 Wien
1 Bewertung

1220 Wien
2 Bewertungen

1040 Wien
3 Bewertungen

1010 Wien
1 Bewertung

1070 Wien
7 Bewertungen
Mehr Hot Lists »

Tags für dieses Lokal

Erst-Tester

Bewertet am 28.12.2009

Master

1 Check-In
Cookies helfen uns, Ihnen eine bessere Erfahrung auf dieser Website zu bieten.
Mit der Nutzung dieser Website stimmen Sie unserer Verwendung von Cookies zu. Mehr Info
OK