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Landgasthof "Zum schwarzen Adler", Altenmarkt / Triesting
SpeisenAmbienteService
Endlich mal geschafft zum „Schwarzen Adler in Altenmarkt/Triesting“, über den ich hier schon viel gelesen hab. Da Lokale in der Gegend – die am Montag/Dienstag offen haben (Schließtage: Mi/Do) – e... MehrEndlich mal geschafft zum „Schwarzen Adler in Altenmarkt/Triesting“, über den ich hier schon viel gelesen hab. Da Lokale in der Gegend – die am Montag/Dienstag offen haben (Schließtage: Mi/Do) – eher selten sind, bot dieser Montag eine gute Gelegenheit.
War an diesem Montag Abend der einzige Essensgast, dafür war der Stammtisch gut besucht. Zufällig war auch der 85-jährige Alt-Wirt – der scheinbar das Lokal aufgebaut hatte – am Stammtisch und hat viel über die „guten-alten Zeiten“ erzählt: Die Zeit „noch bevor es die Autobahn gab und als täglich 5-6 Reisebusse im Lokal waren“. Und ja, man sieht dem Land-/Dorfgasthof die Geschichte an, aber gefühlt sind die „guten-alten Zeiten“ schon ein wenig vorbei.
Nun aber zu meiner persönlichen Bewertung:
- Essen:
Ich hatte die Vorspeisen-Variation (war neugierig), den Zwiebelrostbraten (Empfehlung, nachdem meine ersten Wünsche nicht mehr vorrätig waren) und Palatschinken. Dazu einen Wein und einen kl. Braunen.
Ich fand das Essen gut – so wie man es sich in einem besseren Dorf-/Landgasthaus erhofft. Aber auch nicht mehr.
Die Vorspeisen-Variation – kam mit einem warm-aufgebackenen Salzstangerl – war gut. Die Selektion kam mir etwas aus der Zeit gefallen vor (starke Erinnerung an die 80er). Aber geschmacklich kann man nicht meckern.
Beim Zwiebelrostbraten war v.a. das Fleisch wirklich gut – Saft und Beilagen waren etwas fettig fand ich und mengenmässig stark überdimensioniert zum eigentlichen „Star“ (dem Rostbraten).
Bei den Palatschinken gabs auf Nachfrage und ohne Probleme je einen mit Mohn-Powidl und Marille.
Alles wie gesagt alles sehr ok – hab schon vieeeel schlechter gegessen aber auch schon besser.
Zugegeben: die Preise sind sehr ok (hab ca. EUR 50,00 bezahlt für alles) und daher – in Anbetracht von „Land-/Dorfgasthof & Preis-Leistung“ gibt’s ne gute 3. (leider gibt’s hier keine 3.5 – das wäre es geworden, da für mich über Durchschnitt aber eben auch nicht herausragend und/oder speziell).
- Ambiente:
Wie schon gesagt – man sieht dem Lokal die gute Vergangenheit an (nicht nur an den Tellern mit Logo – die dann im Widerspruch zu den billigst-Papier-Servietten stehen - oder der damals sicher sehr teuren Jukebox). Man würde urig-gemütlich sagen denk ich. Beim reinkommen hat mich der „Altes Lokal“-Geruch etwas gestört aber das war schnell verflogen (oder die Nase hatte sich daran gewöhnt). Hier gibt’s die 3 für den Charme.
- Service:
Anita, die Kellnerin (Wirtin?) war absolut super. Sehr nett, sehr aufmerksam. Der „Gasthof-Hund“ hat uns gleich ein gutes Thema zum reden gegeben. Also hier ne klare 5 von mir für den Abend. Das Service war sicher das Highlight für mich und hat den Aufenthalt sehr aufgewertet.
Zusammenfassend:
Wenn man in der Gegend ist, ist der Schwarze Adler sicher keine schlechte Wahl. Preis-Leistung fand ich sehr fair. Extra weit anreisen würde ich persönlich nicht – da gäbe es in der Allander Gegend Lokale in denen ich das Essen doch um einiges besser finde.
War an diesem Montag Abend der einzige Essensgast, dafür war der Stammtisch gut besucht. Zufällig war auch der 85-jährige Alt-Wirt – der scheinbar das Lokal aufgebaut hatte – am Stammtisch und hat viel über die „guten-alten Zeiten“ erzählt: Die Zeit „noch bevor es die Autobahn gab und als täglich 5-6 Reisebusse im Lokal waren“. Und ja, man sieht dem Land-/Dorfgasthof die Geschichte an, aber gefühlt sind die „guten-alten Zeiten“ schon ein wenig vorbei.
Nun aber zu meiner persönlichen Bewertung:
- Essen:
Ich hatte die Vorspeisen-Variation (war neugierig), den Zwiebelrostbraten (Empfehlung, nachdem meine ersten Wünsche nicht mehr vorrätig waren) und Palatschinken. Dazu einen Wein und einen kl. Braunen.
Ich fand das Essen gut – so wie man es sich in einem besseren Dorf-/Landgasthaus erhofft. Aber auch nicht mehr.
Die Vorspeisen-Variation – kam mit einem warm-aufgebackenen Salzstangerl – war gut. Die Selektion kam mir etwas aus der Zeit gefallen vor (starke Erinnerung an die 80er). Aber geschmacklich kann man nicht meckern.
Beim Zwiebelrostbraten war v.a. das Fleisch wirklich gut – Saft und Beilagen waren etwas fettig fand ich und mengenmässig stark überdimensioniert zum eigentlichen „Star“ (dem Rostbraten).
Bei den Palatschinken gabs auf Nachfrage und ohne Probleme je einen mit Mohn-Powidl und Marille.
Alles wie gesagt alles sehr ok – hab schon vieeeel schlechter gegessen aber auch schon besser.
Zugegeben: die Preise sind sehr ok (hab ca. EUR 50,00 bezahlt für alles) und daher – in Anbetracht von „Land-/Dorfgasthof & Preis-Leistung“ gibt’s ne gute 3. (leider gibt’s hier keine 3.5 – das wäre es geworden, da für mich über Durchschnitt aber eben auch nicht herausragend und/oder speziell).
- Ambiente:
Wie schon gesagt – man sieht dem Lokal die gute Vergangenheit an (nicht nur an den Tellern mit Logo – die dann im Widerspruch zu den billigst-Papier-Servietten stehen - oder der damals sicher sehr teuren Jukebox). Man würde urig-gemütlich sagen denk ich. Beim reinkommen hat mich der „Altes Lokal“-Geruch etwas gestört aber das war schnell verflogen (oder die Nase hatte sich daran gewöhnt). Hier gibt’s die 3 für den Charme.
- Service:
Anita, die Kellnerin (Wirtin?) war absolut super. Sehr nett, sehr aufmerksam. Der „Gasthof-Hund“ hat uns gleich ein gutes Thema zum reden gegeben. Also hier ne klare 5 von mir für den Abend. Das Service war sicher das Highlight für mich und hat den Aufenthalt sehr aufgewertet.
Zusammenfassend:
Wenn man in der Gegend ist, ist der Schwarze Adler sicher keine schlechte Wahl. Preis-Leistung fand ich sehr fair. Extra weit anreisen würde ich persönlich nicht – da gäbe es in der Allander Gegend Lokale in denen ich das Essen doch um einiges besser finde.
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Valo, Alland
SpeisenAmbienteService
Gemütliches Gasthaus in Groisbach/Alland. Regionale Küche. Bisher immer gut gegessen. Preis-Leistung sehr ok.
Das hatte ich am 16. Sept geschrieben - und nachdem ich gelernt hab, dass man in die... MehrGemütliches Gasthaus in Groisbach/Alland. Regionale Küche. Bisher immer gut gegessen. Preis-Leistung sehr ok.
Das hatte ich am 16. Sept geschrieben - und nachdem ich gelernt hab, dass man in diesem Forum eigentlich "detailliertere Berichte" bevorzugt, poste ich es nochmals mit mehr Details:
Leider verlieren heute viele kleine Ortschaften ihre Dorfgasthöfe und damit Ihren gesellschaftlichen Mittelpunkt. So auch der kleine Ort Groisbach bei Alland (rund 80 Häuser), nachdem die frühere Dorfwirtin vor einigen Monaten ihr Lokal geschlossen hatte.
Umso erfreulicher ist es, dass sich mit Manuel und Jasmin Miedler eine erfahrene Gastronomie-Familie – samt Kindern und Katzen – hier niedergelassen und mit viel Ehrgeiz das Gasthaus „Valo“ neu eröffnet hat. Allein dieser Schritt wäre schon eine Feier wert.
Das junge Team ist mit großen Zielen angetreten: klassische Wirtshausküche, aber mit modernem Anspruch. Küchenchef Manuel legt besonderen Wert auf hochwertige, regionale Produkte – und setzt zusätzlich auf Techniken wie Fermentation. Oft sind es kleine, feine Details auf den Tellern, die traditionelle Gerichte vertraut, aber doch überraschend wirken lassen.
Natürlich können in einem Landgasthaus Klassiker wie Schnitzel, Kalbsbeuschel oder Zwiebelrostbraten nicht fehlen. Daneben finden sich aber auch Kreationen wie „Brennnesselknödel mit Bergkäsekruste und Nussbutterschaum“ oder eine „Maronisuppe mit Thymianschaum und Jakobsmuschel“ auf der Speisekarte.. Saisonal gibt es derzeit etwa geschmorten Wildschweinnacken.
Unter der Woche (Mi–Fr) wird mittags ein 2- oder 3-gängiges Menü (12,90 bzw. 15,90 €) angeboten – ungewöhnlich hochwertig und ambitioniert für die Region: etwa geschmorte Kalbsbäckchen, Rindsrouladen oder als Dessert ein Apfelstrudelparfait mit Sauerrahm-Espuma.
Besonders spannend sind die freitäglichen Genussmenüs. Zuletzt hab es z.B.
- Maronisuppe | Sellerieferment | Apfelwürfel
- Duett vom Reh | Topinamburcreme | Polentaschnitte | Waldpilze | Preiselbeer-Jus
- Karottenkuchen | Sanddorncreme | Topfen-Espuma | Kürbiskern-Crumble
Incl. Gruss aus der Küche und stimmiger Weinbegleitung um (wie ich finde) sagenhafte 49 EUR.
Mir scheint, dass gerade diese Genussgemenues ein Herzensanliegen der Valo-Küche sind und weiter ausgebaut werden sollen, sobald sie sich etabliert haben. Und mittlerweile ist die Gaststube an den Freitagen auch bereits gut mit Menue-Gästen gefüllt.
Natürlich hab auch ich Gerichte, bei denen ich starke Kindheitserinnerungen hab und kein Lokale es so gut machen kann „wie meine Oma“ – aber das gibt’s in jedem Lokal. Aber insgesamt hatte ich bisher immer Essen auf hohem Niveau und besonders die Saucen sind für mich herausragend. Wenn man dann hört dass die Fleischgerichte oft 12+ Stunden vor sich hinschmoren bis sie dann auf dem Teller landen, weiss man auch warum.
Die Atmosphäre in der Gaststube ist gemütlich und heimelig. Während Manuel in der Küche wirkt, kümmert sich Ehefrau Jasmin mit viel Herz um die Gäste. Blickfang ist das legendäre Holzfass aus alten Zeiten, das als Treffpunkt für ein Feierabendgetränk dient. Dazu gibt es gemütliche Tische in der Gaststube und sogar einen angeschlossenen Saal für Veranstaltungen oder Hochbetrieb am Wochenende, und im Sommer gibt’s noch einen Gastgarten.
Bei den Getränken gibt es Stiegl-Bier und eine wachsende Weinkarte mit Schwerpunkt auf österreichische Weiß- und Rotweine, viele auch glasweise.
Manche meinen, ich hätte vorschnell eine 5-5-5-Bewertung abgegeben. Aber ich stehe dazu.
Und ja ich lebe in Groisbach und natürlich – und das geb ich zu – freu ich mich, dass es mit Valo wieder ein lokales Gasthaus im Ort gibt. Doch meine Begeisterung beruht auf ehrlicher Überzeugung. Ich finde, dass das Essen, das Service und die Atmosphäre sind außergewöhnlich gut. Und wenn man bedenkt, dass das Valo erst seit einigen Wochen offen hat, sehe ich sogar noch weiteres Potenzial (gerade auch was die Genuss-Freitage anbelangt).
Für mich ist das Valo jetzt schon ein Gewinn – und ich bin gespannt, welche Überraschungen die Küche noch bereithält. Ich bleibe bei meiner 5-5-5 Empfehlung.
Das hatte ich am 16. Sept geschrieben - und nachdem ich gelernt hab, dass man in diesem Forum eigentlich "detailliertere Berichte" bevorzugt, poste ich es nochmals mit mehr Details:
Leider verlieren heute viele kleine Ortschaften ihre Dorfgasthöfe und damit Ihren gesellschaftlichen Mittelpunkt. So auch der kleine Ort Groisbach bei Alland (rund 80 Häuser), nachdem die frühere Dorfwirtin vor einigen Monaten ihr Lokal geschlossen hatte.
Umso erfreulicher ist es, dass sich mit Manuel und Jasmin Miedler eine erfahrene Gastronomie-Familie – samt Kindern und Katzen – hier niedergelassen und mit viel Ehrgeiz das Gasthaus „Valo“ neu eröffnet hat. Allein dieser Schritt wäre schon eine Feier wert.
Das junge Team ist mit großen Zielen angetreten: klassische Wirtshausküche, aber mit modernem Anspruch. Küchenchef Manuel legt besonderen Wert auf hochwertige, regionale Produkte – und setzt zusätzlich auf Techniken wie Fermentation. Oft sind es kleine, feine Details auf den Tellern, die traditionelle Gerichte vertraut, aber doch überraschend wirken lassen.
Natürlich können in einem Landgasthaus Klassiker wie Schnitzel, Kalbsbeuschel oder Zwiebelrostbraten nicht fehlen. Daneben finden sich aber auch Kreationen wie „Brennnesselknödel mit Bergkäsekruste und Nussbutterschaum“ oder eine „Maronisuppe mit Thymianschaum und Jakobsmuschel“ auf der Speisekarte.. Saisonal gibt es derzeit etwa geschmorten Wildschweinnacken.
Unter der Woche (Mi–Fr) wird mittags ein 2- oder 3-gängiges Menü (12,90 bzw. 15,90 €) angeboten – ungewöhnlich hochwertig und ambitioniert für die Region: etwa geschmorte Kalbsbäckchen, Rindsrouladen oder als Dessert ein Apfelstrudelparfait mit Sauerrahm-Espuma.
Besonders spannend sind die freitäglichen Genussmenüs. Zuletzt hab es z.B.
- Maronisuppe | Sellerieferment | Apfelwürfel
- Duett vom Reh | Topinamburcreme | Polentaschnitte | Waldpilze | Preiselbeer-Jus
- Karottenkuchen | Sanddorncreme | Topfen-Espuma | Kürbiskern-Crumble
Incl. Gruss aus der Küche und stimmiger Weinbegleitung um (wie ich finde) sagenhafte 49 EUR.
Mir scheint, dass gerade diese Genussgemenues ein Herzensanliegen der Valo-Küche sind und weiter ausgebaut werden sollen, sobald sie sich etabliert haben. Und mittlerweile ist die Gaststube an den Freitagen auch bereits gut mit Menue-Gästen gefüllt.
Natürlich hab auch ich Gerichte, bei denen ich starke Kindheitserinnerungen hab und kein Lokale es so gut machen kann „wie meine Oma“ – aber das gibt’s in jedem Lokal. Aber insgesamt hatte ich bisher immer Essen auf hohem Niveau und besonders die Saucen sind für mich herausragend. Wenn man dann hört dass die Fleischgerichte oft 12+ Stunden vor sich hinschmoren bis sie dann auf dem Teller landen, weiss man auch warum.
Die Atmosphäre in der Gaststube ist gemütlich und heimelig. Während Manuel in der Küche wirkt, kümmert sich Ehefrau Jasmin mit viel Herz um die Gäste. Blickfang ist das legendäre Holzfass aus alten Zeiten, das als Treffpunkt für ein Feierabendgetränk dient. Dazu gibt es gemütliche Tische in der Gaststube und sogar einen angeschlossenen Saal für Veranstaltungen oder Hochbetrieb am Wochenende, und im Sommer gibt’s noch einen Gastgarten.
Bei den Getränken gibt es Stiegl-Bier und eine wachsende Weinkarte mit Schwerpunkt auf österreichische Weiß- und Rotweine, viele auch glasweise.
Manche meinen, ich hätte vorschnell eine 5-5-5-Bewertung abgegeben. Aber ich stehe dazu.
Und ja ich lebe in Groisbach und natürlich – und das geb ich zu – freu ich mich, dass es mit Valo wieder ein lokales Gasthaus im Ort gibt. Doch meine Begeisterung beruht auf ehrlicher Überzeugung. Ich finde, dass das Essen, das Service und die Atmosphäre sind außergewöhnlich gut. Und wenn man bedenkt, dass das Valo erst seit einigen Wochen offen hat, sehe ich sogar noch weiteres Potenzial (gerade auch was die Genuss-Freitage anbelangt).
Für mich ist das Valo jetzt schon ein Gewinn – und ich bin gespannt, welche Überraschungen die Küche noch bereithält. Ich bleibe bei meiner 5-5-5 Empfehlung.
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Lara, Wien 1010

SpeisenAmbienteService
TL;DR:
Es muss nicht immer Fleisch sein! Lara – ein neu eröffnetes, rein veganes Lokal in Wien – zeigt, dass vegane Küche weit mehr ist als Gemüsecurry oder Ersatz-Burger. Das Konzept: Fine Dining... MehrTL;DR:
Es muss nicht immer Fleisch sein! Lara – ein neu eröffnetes, rein veganes Lokal in Wien – zeigt, dass vegane Küche weit mehr ist als Gemüsecurry oder Ersatz-Burger. Das Konzept: Fine Dining à la carte statt starrer 7-Gänge-Menüs, dazu ganztags geöffnet von Brunch bis Abend mit einer Reihe spannender Gerichte. Stylishes Ambiente mit großem Chef’s Table Counter, bei dem man das junge Küchenteam hautnah erlebt. Service ausgezeichnet. Kleine Abzüge gibt es für die noch nicht finale Weinkarte und beim Essen, das zwar wirklich gut ist, aber noch Potential hat, von „sehr gut“ zu „genial gut“ zu werden. Insgesamt eine hervorragende Gelegenheit, moderne vegane Küche auszuprobieren – klare Empfehlung für alle, die ihren kulinarischen Horizont erweitern wollen.
Deep Dive:
Lara ist das zweite Lokal von Jonathan Wittenbrink (Koch) und Larissa Andres, die seit einigen Jahren erfolgreich das rein vegane Fine-Dining-Lokal JoLa betreiben. Mit Lara wird veganes Fine Dining nun auch à la carte möglich.
Jonathan ist zwar auch hier für die Küche zuständig, das Essen wird aber hauptsächlich von einem jungen, engagierten Team umgesetzt – er selbst kocht parallel weiterhin im JoLa.
Die Karte – die man sich am besten online ansieht – ist abends in Mini, Small, Large und Sweet gegliedert. Mini sind kleine Kostproben zum Start, Small die Vorspeisen usw. Empfohlen werden je nach Hunger 1–2 Starter, 1–2 Vorspeisen und ein Hauptgang plus Dessert. Das reicht auch bei großem Hunger völlig. Meine Frau und ich haben etwas mehr probiert, um fast alles zu testen – danach ist man definitiv satt.
Das Essen ist wirklich ausgezeichnet, besonders für Leute, die mit veganer Küche noch nicht viel Erfahrung (abseits von Curry oder Burgern) haben. Die Namen der Gerichte (z. B. „Karottenvariation“) verraten nicht immer, was genau kommt – außer man fragt. Aber genau dieser Überraschungseffekt hat auch seinen Reiz.
Ich selbst esse gerne Fleisch, meine Frau ist vegan. Wir waren schon in vielen veganen Lokalen in Österreich und international – deshalb gebe ich keine volle Punktzahl. Meiner Meinung nach wäre mit wenig Aufwand noch etwas mehr drin: z. B. kleine Highlights wie etwas Fermentiertes, Gepickeltes oder ein paar Spritzer Säure. Das ist aber Kritik auf hohem Niveau.
Der zweite Abzug betrifft die Weine. Leider fehlt es hier – wie auch schon im Flagship JoLa – an Vielfalt. Vor allem bei den Rotweinen gibt es noch viel Luft nach oben: nur ein offener Rotwein, der nicht ideal zum Essen passt, und bei den Flaschen eine recht eindimensionale Auswahl (z. B. viele Blaufränkische, aber kaum andere Sorten). Positiv: spannende Alternativen an Cocktail-artigen Drinks, sowohl mit als auch ohne Alkohol, die sich gut als Pairing eignen.
Das Lokal im 1. Bezirk ist modern eingerichtet, wirkt dabei aber unaufgeregt und einladend. Highlight ist der große Chef’s Table Counter mit rund zehn Plätzen, direkt an der Küche. Man sieht dem Team bei der Arbeit zu und kann mit ihnen ins Gespräch kommen. Zusätzlich gibt es etwa 30 weitere Sitzplätze an Tischen.
Sehr positiv: das Service. Unsere Kellnerin war aufmerksam, kompetent und hat sich viel Zeit genommen. Sie hat uns auf Nachfrage kleine Proben von Getränken gebracht, um das perfekte Pairing zu finden – passend sowohl zum Essen als auch zu unserem Geschmack.
Fazit: -1 Punkt vor allem, weil wir schon etwas bessere vegane Lokale erlebt haben. Das schmälert aber nicht den Eindruck: ein tolles Essen, ein schöner Abend. Preislich günstiger als klassisches Fine Dining, aber auf ähnlich hohem Niveau – besonders, wenn man sich bei Essen und Getränken nicht so sehr „durchkostet“ wie wir. Damit absolut ebenbürtig mit anderen guten Lokalen.
Eine klare Empfehlung für alle, die gut essen möchten und auch mal vegane Küche probieren wollen. Ich bin überzeugt: Selbst eingefleischte Fleischesser könnten hier eine positive Überraschung erleben.
Es muss nicht immer Fleisch sein! Lara – ein neu eröffnetes, rein veganes Lokal in Wien – zeigt, dass vegane Küche weit mehr ist als Gemüsecurry oder Ersatz-Burger. Das Konzept: Fine Dining à la carte statt starrer 7-Gänge-Menüs, dazu ganztags geöffnet von Brunch bis Abend mit einer Reihe spannender Gerichte. Stylishes Ambiente mit großem Chef’s Table Counter, bei dem man das junge Küchenteam hautnah erlebt. Service ausgezeichnet. Kleine Abzüge gibt es für die noch nicht finale Weinkarte und beim Essen, das zwar wirklich gut ist, aber noch Potential hat, von „sehr gut“ zu „genial gut“ zu werden. Insgesamt eine hervorragende Gelegenheit, moderne vegane Küche auszuprobieren – klare Empfehlung für alle, die ihren kulinarischen Horizont erweitern wollen.
Deep Dive:
Lara ist das zweite Lokal von Jonathan Wittenbrink (Koch) und Larissa Andres, die seit einigen Jahren erfolgreich das rein vegane Fine-Dining-Lokal JoLa betreiben. Mit Lara wird veganes Fine Dining nun auch à la carte möglich.
Jonathan ist zwar auch hier für die Küche zuständig, das Essen wird aber hauptsächlich von einem jungen, engagierten Team umgesetzt – er selbst kocht parallel weiterhin im JoLa.
Die Karte – die man sich am besten online ansieht – ist abends in Mini, Small, Large und Sweet gegliedert. Mini sind kleine Kostproben zum Start, Small die Vorspeisen usw. Empfohlen werden je nach Hunger 1–2 Starter, 1–2 Vorspeisen und ein Hauptgang plus Dessert. Das reicht auch bei großem Hunger völlig. Meine Frau und ich haben etwas mehr probiert, um fast alles zu testen – danach ist man definitiv satt.
Das Essen ist wirklich ausgezeichnet, besonders für Leute, die mit veganer Küche noch nicht viel Erfahrung (abseits von Curry oder Burgern) haben. Die Namen der Gerichte (z. B. „Karottenvariation“) verraten nicht immer, was genau kommt – außer man fragt. Aber genau dieser Überraschungseffekt hat auch seinen Reiz.
Ich selbst esse gerne Fleisch, meine Frau ist vegan. Wir waren schon in vielen veganen Lokalen in Österreich und international – deshalb gebe ich keine volle Punktzahl. Meiner Meinung nach wäre mit wenig Aufwand noch etwas mehr drin: z. B. kleine Highlights wie etwas Fermentiertes, Gepickeltes oder ein paar Spritzer Säure. Das ist aber Kritik auf hohem Niveau.
Der zweite Abzug betrifft die Weine. Leider fehlt es hier – wie auch schon im Flagship JoLa – an Vielfalt. Vor allem bei den Rotweinen gibt es noch viel Luft nach oben: nur ein offener Rotwein, der nicht ideal zum Essen passt, und bei den Flaschen eine recht eindimensionale Auswahl (z. B. viele Blaufränkische, aber kaum andere Sorten). Positiv: spannende Alternativen an Cocktail-artigen Drinks, sowohl mit als auch ohne Alkohol, die sich gut als Pairing eignen.
Das Lokal im 1. Bezirk ist modern eingerichtet, wirkt dabei aber unaufgeregt und einladend. Highlight ist der große Chef’s Table Counter mit rund zehn Plätzen, direkt an der Küche. Man sieht dem Team bei der Arbeit zu und kann mit ihnen ins Gespräch kommen. Zusätzlich gibt es etwa 30 weitere Sitzplätze an Tischen.
Sehr positiv: das Service. Unsere Kellnerin war aufmerksam, kompetent und hat sich viel Zeit genommen. Sie hat uns auf Nachfrage kleine Proben von Getränken gebracht, um das perfekte Pairing zu finden – passend sowohl zum Essen als auch zu unserem Geschmack.
Fazit: -1 Punkt vor allem, weil wir schon etwas bessere vegane Lokale erlebt haben. Das schmälert aber nicht den Eindruck: ein tolles Essen, ein schöner Abend. Preislich günstiger als klassisches Fine Dining, aber auf ähnlich hohem Niveau – besonders, wenn man sich bei Essen und Getränken nicht so sehr „durchkostet“ wie wir. Damit absolut ebenbürtig mit anderen guten Lokalen.
Eine klare Empfehlung für alle, die gut essen möchten und auch mal vegane Küche probieren wollen. Ich bin überzeugt: Selbst eingefleischte Fleischesser könnten hier eine positive Überraschung erleben.
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2 Kommentare

WrKFan
Auch mein Kompliment - leider nicht meine Küche, aber super Wertung! HGL und LGH
24. Okt 2025, 12:32

Meidlinger12
Top Bericht!
23. Okt 2025, 19:06
















Hi Laurent. Also ich bin (wie man weiss) ein Fan vom Valo in Groisbach/Alland. Da ich selbst unter der Woche in Groisbach wohne , bin ich um ehrlich zu sein oft dort und find die Qualität wirklich durchgehend gut - egal ob schnell mal "was Klassisches" oder wenn man mehr Zeit hat ein 3-/4-Gang Set Menü. Würd mich freuen, wenn sich das sogar noch mehr rumspricht, und mehr Leute von "Außerhalb" kommen, denn ich denke da ist sogar noch viel drinnen. Aber ich hätte z.B. auch das "Zum Kleinen Semmering" (Hafnerberg) oder auch den "Klostergasthof Heiligenkreuz" (an guten Tagen) oder auch den "Gasthof Skilitz" (Siegenfeld) - den ich ehrlicherweise nur vom Sommer und draussen sitzen kenne - darüber gereiht als Beispiel. Hab jetzt auch extra vergleichbare Lokale (keine Haubenlokale 'a la Stockerwirt) genommen. Aber wie immer - das kann Tagesverfassung gewesen sein (meine und/oder die des Lokals). Ich sag nicht, dass ich dem "Schwarzen Adler" hier keine zweite Chance geb. Hoffe das kam rüber, Laurent, wo magst du in der Gegend am liebsten hin?
Dnke, schöner Bericht; wer sind dend die Lokale in der Allander Gegend in denen das Essen um einiges besser ist?