RestaurantTester.at
Dienstag, 16. Jänner 2018
Speisen
Ambiente
Service
33
33
34
Gesamtrating
33
4 Bewertungen
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Kirchenwirt Info
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Gastgarten, Schanigarten
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Kirchenwirt

Kremser Straße 17
3610 Weissenkirchen
Niederösterreich
Küche: Österreichisch
Lokaltyp: Restaurant
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4 Bewertungen für: Kirchenwirt

Rating Verteilung
Speisen
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Bewertungsschlüssel
Rating Details
Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 31. August 2017
Experte
Stammersdorfer
286 Bewertungen
30 Kontakte
Tester-Level 28
4Speisen
4Ambiente
4Service
16 Fotos1 Check-In

Es gab einen „runden“ zu feiern, deswegen trafen wir uns am Wochenende des 26.8.2017 mit einigen sehr lieben Freunden, u.a. auch beim KIRCHENWIRT Hotel Restaurant Wachau.

Die Anreise gemütlich etwa eine Stunde mit dem Auto vom 8ten kommend, über Krems. Ist man in 3610 Weißenkirchen angelangt, folgt man dem Abzweig Richtung Ortszentrum und sofort nach dem Bahnübergang dem Hinweisschild zum Parkplatz des Wirtn. Die Karre wird auf einem geschotterten Platz, in einem jungen Weingarten abgestellt. Von da sind es nur noch einige Schritte.

Man sitz auf einer überdachten Terrasse, die um 18:30 schon sehr gut besucht und etwas später voll war. Wir bekommen unseren vor Wochen reservierten 10er Tisch im hinteren Bereich, rechts bei der Wand. Man sitzt im Grünen, der Blick für die Einen Richtung Haupthaus, für die Anderen Richtung Hügellandschaft. Die Donau ist von hier aus nicht zu sehen. Es ist sehr ruhig, von Straßenlärm nix zu hören. Die Sessel sind gemütlich, sie laden zum Verweilen ein, die Tische sind schön in weiß eingedeckt. man fühlt sich auf Anhieb wohl.

Der Start in den Abend mit einem Aperitif, für die liebste Frau und mich gab’s B’soffene Marün, Brand/Likör samt Frucht stand in der Karte zu lesen. War eher was likörähnliches, fast schon dickflüssig, die zwei Marillenhälften recht hart und nicht sonderlich süß. Interessant, mehr aber auch nicht.
Nachdem wir fast alle dem vergorenen Rebensaft zusprechen, haben wir verschiedenes aus der Gegend, bouteillenweise getrunken. Was das alles war, weiß ich ehrlich gesagt nicht mehr, die Größe der Weinkarte ist jedenfalls überschaubar. Es war alles gut, respektive ohne Fehler, aber absolut nix was uns vom Stockerl gerissen hätte. Einzig ein Cuvee aus ME, CS und ZW zum Schluss, war top, aber der kam aus dem Burgenland. :-)
Der Espresso danach war besser Abwaschwasser.
Leitungswasser wurde uns den ganzen Abend über laufend und unaufgefordert auf den Tisch gestellt, gezahlt haben wir nicht dafür.

Die Servicemannschaft bestand aus dem Herrn Oberkellner Koarl und einigen durchwegs ungarischen Helferleins. Alle freundlich, sehr aufmerksam und flott. Es wurde regelmäßig und unauffällig nachgefragt, bzw. Wasser automatisch nachgebracht. Eine weitgehend eingespielte Truppe, einzig mit der deutschen Sprache sind nicht alle so ganz zurechtgekommen.
Auch die umtriebige Chefin hat einige Male mitgeholfen, nur bitte das nächste Mal die Kleidung vor dem anziehen bügeln, hat irgendwie einen schlampigen Eindruck hinterlassen. Aber sonst hat sie schon viel Ahnung von dem was sie tut.....

Das Gedeck bestand aus einem großartigen Leberaufstrich, ansprechendem Liptauer, dazu kleinen Paradeiserhälften und länglich geschnittenem grünen Paprika. Dazu das Körberl mit frischem Brot, dunkel und hell. Frau war von all dem nicht sonderlich angetan, da waren wir nicht einer Meinung.

Die Gattin wählte als Vorspeise Garnelen, es kamen 6 an der Zahl, mit Sweet Chili Sauce. Die Viecher waren ordentlich angebraten, eher fest, gschmackig und gingen sehr leicht aus der Schale. Dazu gab’s Toast und Butter. Braucht man das da dazu?
Meine Vorspeise war Kalbskopf gebacken, mit Erdäpfelsalat und Sauce Tartar. Ja und der war top, perfekt gewürzt, beim Schneiden ist er nicht gleich zerfallen und es war vermutlich alles da, was der Kopf eines Kalbes so hergibt. Die Panier war knusprig und von schöner goldgelber Farbe. Da leuchteten die Augen des Innereienfan. Auch der Salat war gelungen, leicht süßlich mariniert. Ob die Sauce selbst gemacht war, vermutlich ja, auch die sehr gut.

Die beiden Hauptspeisen waren Tagliatelle mit Garnelen und Shrimps in Obers Chili Sauce, sowie ein Kalbsrahmbeuschel mit 2 Scheiben Serviettenknödel für mich.
Die Nudeln waren perfekt getroffen, für uns ist das al dente, also bissfest. Die Sauce ein Traum, nicht zu scharf, sehr harmonisch und irgendwie cremig, auch die Meeresbewohner waren ausreichend vorhanden.
Mein Beuschel hat auch beeindruckt, sowohl vom Geschmack, als auch von der Größe der Portion her, das war mehr als ausreichend und weder zu fest noch zu flüssig. Mir ist es aber lieber, wenn Lunge und Herz etwas größer geschnitten sind, das war fast zu klein, ist aber natürliche meine persönliche Befindlichkeit. Die Knödel waren durchschnittlich, ich mag es, wenn sie etwas fester und vielleicht auch noch angebraten sind.

Alles in allem richtig gut gegessen, nur dass mit den Flüssigkeiten ist ausbaufähig. Das Ambiente gefällt und die Servicemannschaft macht einen sehr ordentlichen Job. Was das alles gekostet hat weiß ich nicht, denn die Rechnung zahlten andere.....

Und NEIN Marillenknödel gibt’s um die Jahreszeit keine (mehr) die sind schon aus, die Marillen, die Frischen, direkt vom Baum aus dem Garten.

Nach dem ausgedehnten Abendessen haben wir noch der örtlichen Weinbar „Das Bogerl“ einen Besuch abgestattet. Der hier getrunkene gelbe Muskateller war vorzüglich, ein ganz typischer, der Rest ist wie immer eine andere Geschichte..... :-))

Es werden beim KIRCHENWIRT in Weißenkirchen auch gesamt 38 Zimmer, verteilt auf 4 historische Häuser vermietet und das ist gut so. Das Frühstück "am Tag danach" hat auch überzeugt.

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Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 18. August 2014
Experte
bluesky73
263 Bewertungen
32 Kontakte
Tester-Level 29
3Speisen
3Ambiente
3Service
17 Fotos1 Check-In

Auf unserer kleinen Österreichrundfahrt machen wir Station in der Wachau – frei nach dem Motto: bluesky goes Weltkulturerbe.
Die Anreise erfolgt in strömendem Regen, erst relativ kurz vor Melk lässt die Sintflut leicht nach und wir können zumindest auf den letzten Kilometern der Fahrt die Landschaft ein wenig genießen. Nach dem Einchecken in unserer Unterkunft in Weißenkirchen plagt der Hunger - die Rete-Umkreissuche wirft einige Vorschläge aus, die Mehrzahl hat leider Ruhetag – bleibt nur mehr der Gasthof Kirchenwirt, der zum Glück nicht weit entfernt liegt.

Am Gasthof (der gleichzeitig auch ein Hotel ist) angekommen, macht gerade eine Gruppe wetterfeste Radfahrer Station, wir werden von einer freundlichen Servicekraft abgefangen und in den Gastraum links von der Türe umgeleitet. Außer uns sind sechs weitere Gäste anwesend. Uns nimmt ein junger Mann in Empfang, der uns den weiteren Abend betreut.

Der Gastraum ist hell und freundlich, elfenbeinfärbige Holzmöbel, weiße Wände, weiße Tischwäsche, lediglich die Sitztapezierungen und einige Einrichtungsgegenstände bringen etwas Farbe in den Raum. Uns werden zwei Tische angeboten, wir suchen uns eine lauschige Nische aus, in der ein Zweiertisch gerade reinpasst.
Die Tische sind klassisch eingedeckt, die Stoffserviette schön zum Schiffchen gefaltet, eine Kerze steht am Tisch und wird entzündet. Parallel dazu bekommen wir die Karten gereicht und werden über die Tagesspezialitäten informiert. Die Speisekarte ist bis auf wenige Ausnahmen recht bodenständig angelegt, zwei Weine werden als "Wein des Monats angepriesen" – nach einigen Überlegungen werden wir fündig.

Der junge Mann aus dem Service wirkt kompetent, ist aber nicht ganz so gewissenhaft, wie wir vermuten, wie sich ein wenig später herausstellen wird. Kurz nachdem die Getränke (2 Achterl Wein, Wasser kommt in der formschönen Flasche und ohne Verrechnung) serviert werden, kommt das Gedeck auf den Tisch: ein in Kugelform portionierter Leberaufstrich, garniert mit Gurkenscheiben und einigen Spalten von Cocktailtomaten. Dazu gibt’s ein Wachauerlaberl und ein paar Scheiben Brot. Der Aufstrich ist wirklich sehr gut, nicht zu grob und nicht zu fein in der Struktur, das Wachauerlaberl ist resch, das Brot ist ein dunkles Standardbrot. Ein sehr guter Einstieg.

Milchrahmsuppe mit Erdäpfelschmarren (Euro 4,20). Die Suppe kommt sehr heiß und mit frischem Schnittlauch bestreut. Auffallend ist, dass die Suppe sehr stark ausflockt – ich versuche das bei den von mir zubereiteten Suppen dieser Art eigentlich immer zu vermeiden, aber vielleicht muss das bei der niederösterreichischen Version ja so sein. Geschmacklich ist die Suppe sehr würzig, der Erdäpfelschmarren findet sich in einigen Stückchen am Grund des Schüsserls und ist wenig aufregend.

Mit einem Schweinsschnitzel gebacken mit Petersil-Erdäpfeln (Euro 11,90) geht’s bei mir weiter. Auf den ersten Blick macht das Gericht einen sehr guten Eindruck, wie so oft hat man sich aber leider nicht die Mühe gemacht, die Kerne aus der Zitronenspalte zu entfernen. Ein zugegebenermaßen kleiner "Mangel", aber es stört mich immer wieder. Die Erdäpfel sind ok, die Petersilie frisch. Das Schnitzel ist am Rand knusprig, je weiter man in die Mitte kommt, aber umso weicher – Grund ist das sehr ungleichmäßig geschnittene Fleisch, das in der Mitte fast die dreifache Dicke wie am Rand aufweist. Schnitzel habe ich eindeutig schon Bessere gegessen.

Fr. bluesky lässt sich von einer der beiden Tagesempfehlungen verleiten – nachdem das Reh unter anderem mit Schupfnudeln und Marillen serviert wird, der Fokus aber auch auf einem Marillenknödel als Nachspeise liegt, fällt die Wahl auf das Lamm, um zwei Mal Marillen zu vermeiden. Man ahnt es bereits: serviert wird Rehrückenfilet. Leichte Enttäuschung bei fr. bluesky, leichte Irritation beim Kellner, der aber sofort anbietet, das Gericht gegen das Lamm auszutauschen. Da es aber wirklich schade gewesen wäre um das Fleisch und der Teller sehr nett angerichtet ist, bleiben wir beim Reh (Euro 25,90).
Optisch sehenswert arrangiert finden sich neben dem in Tranchen geschnittenen Rehrücken die besagten geschwenkten Marillen, Broccoli und als Deko eine Rispe Ribiseln. Das Fleisch ist butterweich, rosig im Kern und geschmacklich ausgezeichnet.
Der Broccoli ist etwas weich geworden, im Kochwasser war ein wenig zu viel Salz. Die Marillenhälften schmecken fruchtig, sind aber nichts für mich – fr. bluesky hats geschmeckt.
Separat gereicht werden die Schupfnudeln, die leicht angebraten sind und einen angenehmen Biß haben – gemeinsam mit dem Safterl sind sie vorzüglich. Ebenfalls separat wird ein Schälchen mit Preiselbeeren serviert.

Beim Abservieren erkundigt sich der junge Mann aus dem Service, ob alles gepasst hat und entschuldigt sich nochmals für die Verwechslung.

Als Nachtisch muss es natürlich in der Wachau ein Marillenknödel (Euro 4,20) sein. Serviert wird er am Teller gemeinsam mit Bröseln und etwas Staubzucker. Der Teig ist fest, aber geschmacklich gut – die Dicke ist relativ stark unterschiedlich. Die Marille ist süß und nicht ganz verkocht, ein sehr guter Abschluss für unseren Besuch.

Wir bitten um die Rechnung, die prompt gebracht wird und knapp über 60 Euro ausweist, zusätzlich bekommt Fr. bluesky als Widergutmachung für die Verwechslung beim Hauptgericht ein Glaserl mit Marillenherzerln – eine nette Geste.

Zum Fazit: Das Ambiente ist nett, gediegen aber trotzdem nicht ins Rustikale abdriftend. Der Service war generell aufmerksam, bis auf den einen kleinen Patzer, der vorkommen kann. Die von uns gegessenen Speisen waren sehr gut (Reh) bis durchschnittlich (Suppe, Schnitzel) – trotzdem eine Empfehlung für jene, die eine klassisch bodenständige Küche suchen.

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Kommentar von am 18. Aug 2014 um 14:17

Marillen, Ribiseln, Preiselbeeren UND Brokkoli zum Reh??? Ein biss'l zu viel differente Geschmaecker. Das sorgt doch fuer Unstimmigkeit im Gericht. Komische Kombination. Aber wenn''s wirklich geschmeckt hat...

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am 6. Oktober 2012
KaraKrone
1 Bewertung
1 Kontakt
2Speisen
2Ambiente
2Service

Uns wurde das Restaurant von unserer Pensionswirtin empfohlen als Lokal mit gutem Essen und gutem Preis-Leistungs-Verhältnis. Serviert wurden ungefragt zwei Aufstriche, die letztlich mit 7,50 E auf die Rechnung kamen. Das Rehgulasch war so zäh, dass man es nicht essen konnte, Nudeln mit Eierschwammerl ohne jeden Pfiff, ansonsten die Speisen essbar, aber ohne kulinarische Raffinesse. Nach der Reklamation des Rehgulasch kam die Wirtin an den Tisch, sie hätten nie Beschwerden und wollte den Schaden mit einem Döschen Weinbeeren ausgleichen. Klar, dass es voll berechnet wurde. Das entspricht in keiner Weise unseren Erwartungen von einem gastfreundlichen Lokal. Weiter negativ: Tisch mit ständigem Durchgangsverkehr ,viel Personal, das ständig mit leeren Händen durchläuft und viel Wind macht, insgesamt wenig freundlich, nur zu Stammgästen. Überbuchung und hektisches Gerede vor den Gästen, wenig professionell.Wir kommen nicht wieder!!

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am 19. Juni 2011
rebe
18 Bewertungen
1 Kontakt
Tester-Level 2
3Speisen
3Ambiente
4Service

Schöner Gastgarten,freundliche Bedienung,Speisen waren in Ordnung,zu empfehlen für den kleinen Zwischenstopp in der Wachau.

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Bewertet am 19.06.2011

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