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35
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FischerwirtFischerwirtFischerwirt
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Fischerwirt Info
Features
Gastgarten, Schanigarten
Frühstück
Ambiente
Gemütlich
Preislage
Mittel
Kreditkarten
Keine Info
Eröffnungsjahr
1936
Öffnungszeiten
Mo
06:30-24:00
Di
06:30-24:00
Mi
06:30-24:00
Do
06:15-24:00
Fr
06:30-24:00
Sa
07:30-02:00
So
geschlossen
Lokalinhaber:
Fischerwirt
Hinzugefügt von:
Meidlinger12

Fischerwirt

Bahnhofstrasse 40
8112 Gratwein
Steiermark
Küche: Österreichisch, Steirisch
Lokaltyp: Restaurant, Gasthaus, Gasthof
Tel: 03124 51276Fax: 03124 51276 44
Lokal teilen:

4 Bewertungen für: Fischerwirt

Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 7. März 2016
Experte
bluesky73
258
31
29
2Speisen
3Ambiente
3Service

Fast hätte ich ihn vergessen, den Genusspass 2015, der mir als Geschenk zwei nette Abende in einem von 15 ausgewählten Lokalen bescheren sollte. Die vier Gutscheine können entweder einzeln, oder auf einmal eingelöst werden – ich nehme natürlich Fr. bluesky mit und löse Gutschein Nr. 1 und 2 am letzten Samstagabend im Fischerwirt in Gratwein ein.

Wie im Begleittext des Gutscheines empfohlen reserviere ich rechtzeitig unter Angabe des Stichwortes einen Tisch. Das Gespräch verläuft ein wenig gehetzt, meine Wunsch-Uhrzeit muss ich meinem telefonischen Gegenüber fast aufzwingen, sonst wäre das Gespräch wohl ohne dieses nicht ganz unwichtige Detail beendet worden.

Am früheren Abend treffen wir in Gratwein, nördlich von Graz an unserem Ziel ein. Direkt vor dem Lokal, das gefühlt ein wenig außerhalb liegt finden sich ausreichend Parkplätze. Das Gebäude selbst scheint sehr groß zu sein, zusätzlich zum Restaurant betreibt man ein Hotel. Über zwei Stufen geht es nach oben in einen Vorraum, von dem aus über eine Treppe der Hotelbereich zu erreichen ist, wir gehen ein Stück weiter den Gang entlang, bis wir links den Eingang zum Gastraum finden. Drinnen angekommen begrüßt uns abgestandener kalter Rauch und ein Herr in Straßenkleidung.

Auf meine Reservierung hin angesprochen schickt er uns ins sogenannte „Gwölb“ ins Untergeschoß – dort sei ein Tisch für uns reserviert. Wir sind nicht ganz unglücklich, denn der erste Gastraum wäre nicht nach unserem Geschmack gewesen. In einer scharfen Kurve nach rechts geht es durch eine Glastüre über eine steile Treppe nach unten. „Legére mit Flair“ lautet das Motto – wir sind gespannt.

Unten angekommen zeigt sich ein überraschendes Bild. Nach einem kleinen, weiß gehaltenem Vorraum kommt man in einen ungewöhnlich gestalteten, mit Neon-/Schwarzlicht beleuchteten Barbereich. Hinter der geschwungenen Theke stehen zwei Herren aus dem Service, die uns begrüßen. Auch hier findet man meine Reservierung und wir werden von dem jüngeren der beiden zu unserem Tisch begleitet. Da stehen wir nun in unseren Mänteln – auf die Frage nach der Garderobe wird mir der Weg retour in den Eingangsbereich gewiesen, self service ist angesagt.
Am Tisch zurück hat Fr. bluesky bereits eine Karte mit dem speziellen Gutscheinmenü in der Hand, der junge Mann steht brav daneben und wartet auf meine Rückkehr von der Garderobe.

Der Tisch ist nett und stimmig eingedeckt, lediglich die Papierservietten wollen nicht ganz gefallen.
Die Speisenabfolge liest sich teils interessant, teils ein wenig uninspiriert – der Menüpreis, der mit unserem Gutschein abgedeckt ist wird mit Euro 25,80 angeführt.

Der junge Mann offeriert einen Aperitif, ich wünsche mir lieber die Weinkarte, die ich auch gleich danach überreicht bekomme. Vier Weiss- und drei Rotweine werden offen angeboten – Fr. bluesky sucht sich den Sauvignon Blanc von Peter Skoff (Euro 3,90) aus und ich ein Achterl Weissburgunder (Otmar Trunk; Euro 3,70). Beide Weine werden durch den älteren der beiden Kellner in kleinen Glaskännchen gebracht und die Hälfte davon eingeschenkt.
Der Gastraum macht teilweise einen unfertigen Eindruck, so als ob man versucht hatte, mit dem Einsatz von möglichst geringen Mitteln ein Konzept umzusetzen. An der Decke montierte weiße Stoffbahnen sollen ein romantisches Flair zaubern, verwirren aber eher. Zwischen den beiden Hauptgasträumen ist eine kleine Lounge mit interessant gestalteten Stühlen eingerichtet. Wirklich schön ist der separate Extraraum, der auch den Weinkeller darstellt.

Unser Zweiertisch steht unmittelbar neben einem weiteren Tisch, an dem Gäste bereits bei der Hauptspeise sind - die beiden Tische sind durch einen mannshohen weißen Paravent getrennt.

Es dauert nicht lange bis die Vorspeise serviert und dabei erklärt wird: „Ildefonso aus Räucherlachs und Büffelmozzarella, Zucchinicarpaccio, Tomatenvinaigrette“. Der Teller ist bunt gestaltet, drei kleinere und ein größeres Stück Lachs-Mozzarella Ildefonso finden sich neben ein paar Büscheln Vogerlsalat und der sehr essiglastigen „Vinaigrette“. Ein Grissini liegt quer obenauf, das Gericht ist prinzipiell ok, für meinen Geschmack aber obwohl nicht groß ein wenig zu mächtig.

Beim Abservieren wird gekonnt die Frage gestellt, ob alles zu unserer Zufriedenheit war – ganz sattelfest ist der junge Mann allerdings noch nicht in seinem Tun.
Gute zehn Minuten später schreiten wir zu Gang Nummer Zwei: „Pastinakencremesuppe, Knusperstangerl“. Die Suppe ist ein wenig (zu) dickflüssig und nur mehr lauwarm, was wohl dem etwas längeren Weg von der Küche ins Untergeschoß geschuldet ist. Geschmacklich ist sie ok, bleibt aber nicht wirklich in Erinnerung. Das Knusperstangerl ist aus Blätterteig und leider nicht mehr wirklich knusprig – es dürfte schon etwas länger auf seinen Einsatz gewartet haben.

„Zart rosa gebratene Schweinsmedaillons, Talleggiosauce, Erdäpfel-Spinatknödel“. Ein schön gestalteter Teller sieht anders aus. Der See aus Käsesauce vermengt sich mit ungewöhnlich viel ausgetretenem Fleischsaft, das Filet ist zwar aufgeschnitten, das Fleisch aber nicht schön präsentiert. Der Gargrad ist leider schon etwas weiter weg von rosa. Die Knödel sind sehr weich und sättigend, geschmacklich eher lind.

Fr. bluesky probiert das „Gebratene Zanderfilet, rote Rüben-Beet, Stampfkartoffeln und Krensauce“. Ich bin überrascht, denn Sprossen in Kombination mit Zander hab ich noch nie zuvor gesehen. Der Fisch ist ok, leider finden sich massig Gräten im Filet. Die Stampfkartoffeln als Beilage sind mit sehr viel Kümmel zubereitet, und so wie die Krensauce meiner Meinung nach zu derb für den Fisch.

Wir sind etwas ernüchtert und skeptisch, ob die Nachspeise das Ruder noch herumreißen kann.
Mit der Bezeichnung „Überraschungsdessert“ hat sich die Küche alle Optionen offen gelassen und das Befürchtete tritt ein. Wir bekommen eine 0815 Kombination aus einem kleinen Glas weißem Mousse, einem Schälchen sauer marinierten Beeren und einen Gupf Schlag auf einer Malerei aus Schokosauce. Zwei Spalten Orange und eine Hohlhippe bilden die Deko. Die Mousse ist geschmacklich ok, den Rest kann man getrost vergessen.
Wir bitten zügig nach dem Abservieren um die Rechnung, neben den eingelösten Gutscheinen bleiben knapp unter zehn Euro noch offen.

Zum Fazit: Der Fischerwirt liegt nicht ganz zentral in Gratwein nahe Graz. Das Ambiente ist im oberen Stock rustikal, gutbürgerlich, im Untergeschoß wurde der nur teilweise gelungene Versuch unternommen, eine Mischung aus Bar, Lounge und Restaurant umzusetzen. Den Service empfanden wir eher durchwachsen - bemüht, aber teilweise ein wenig zu unprofessionell, phasenweise unaufmerksam. Die von uns gegessenen Speisen haben uns nicht wirklich überzeugt. Die Kombinationen am Teller waren ungewöhnlich bis abenteuerlich – wir werden wohl eher nicht mehr beim Fischerwirt einkehren.

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Letzter Kommentar von am 27. Apr 2016 um 13:32

Die Frage ist schnell beantwortet: trotz Gutscheines eine höhere ....

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Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 28. Dezember 2015
Experte
Criticus
72
10
24
4Speisen
4Ambiente
4Service
52 Fotos1 Check-In

Unser letzter Besuch beim Fischerwirt in Gratwein ist wohl schon 3 oder 4 Jahre her, den Heringschmaus von damals haben wir noch in guter Erinnerung. Es wird also Zeit, wieder einmal zum Fischerwirt zu fahren, außerdem bin ich meiner Schwester und meinem Schwager eine Gegeneinladung schuldig. Und so passt es, dass ich nach kurzer Rücksprache mit meiner Schwester beim Fischerwirt anrufe und problemlos einen Tisch für 4 Personen für den gewünschten Termin (unter der Woche) reserviere.

Wir werden von einem Kellner freundlich empfangen und zu unserem reservierten Tisch geführt, der sehr schön gedeckt wurde. Wir sitzen in der sog. Fischerwirt Stub‘n, die aus einem größeren und einem anschließenden kleineren Raum besteht und für etwa 50 Personen Platz bietet.

Die Gaststube ist gediegen und geschmackvoll mit hochwertiger Tischlerarbeit eingerichtet. Ob die durchsichtigen Designersessel aus (glaublich) Acryl zur Einrichtung dazu passen, bin ich mir zunächst nicht sicher. Der Tischler hätte sicher Sessel aus Holz gemacht. Also wird wohl ein Innenarchitekt seine Hände im Spiel gehabt haben, der möglicherweise mit diesen Sesseln absichtlich einen Kontrapunkt zur sonstigen Einrichtung setzen wollte. Die Sessel haben die gleiche hellbraune Lederpolsterung wie die an den Wänden verlaufende Sitzbank und sind so in die übrige Einrichtung „integriert“. Insgesamt also doch ein recht stimmiges Bild. Die Sessel sind auch stabil und bequem, wie mir meine Schwester und mein Schwager bestätigen. Die Tische sind ausreichend groß. Die Wände, Nischen und auch die Decke sind teilweise vertäfelt, aufgrund der leicht rötlichen Farbe tippe ich auf Kirschholz. In einer Ecke sieht man oberhalb der Sitzlehne einen Teil eines schönen Kachelofens mit weißen Kacheln und kleinen goldfarbenen Verzierungen. Der Raum hat Atmosphäre, man fühlt sich wohl und gut aufgehoben.

Die Speisekarte ist so, wie ich sie mir in einem guten Lokal vorstelle, nicht zu umfangreich, aber auch nicht zu klein und gut „durchgemischt“, sodass für jeden Geschmack etwas dabei ist. Betont wird die gute Steirische Küche, es gibt aber auch allerlei Spezialitäten, die recht verheißungsvoll beschrieben sind.

So gibt es zB bei den kalten Vorspeisen ein „Butterfischcarpaccio an winterlichen Blattsalaten, mariniert mit Limetten,-Jungzwiebelvinaigrette und eingelegtem sauren Kürbis“ (€ 7,80).

Im Abschnitt „Aus der Steirischen Wirtshauskuchl“ wird ein „Steirerschnitzel vom Steirischen Premiumschwein gefüllt mit Geselchtem und Kräutertopfen in Kürbiskernpanade an Schwammerlreis (€ 11,50) angeboten.

Unter den „Köstlichen Fleischgerichten“ findet man u.a. eine „Zarte Entenbrust, rosa gebraten auf dunkler Hollersauce, dazu Apfelrotkraut und Erdäpfelroulade mit Maronifülle“ (€ 17,70) oder einen „Steirischen Mostbraten vom Premiumrind, ganz mager-gebratene Rindsschulter in Mostsauce mit Briocheschnitte und Bratapfel mit Preiselbeeren“ (€ 13,80).

Für Fischliebhaber („Aus See und Meer“) gibt es eine „Birkfelder Forelle (von Kulmer-Fisch aus Birkfeld) im Ganzen gebraten mit Petersilerdäpfel und hausgemachter Kräuterbutter“ (€ 14,90) oder „Calamari & King Prawns Garnelen mit Knoblauch-Olivenöl und Weißbrot“ (€ 19,50).

Unter den vegetarischen Gerichten finden sich u.a. „Erdäpfelnockerl mit Kürbissugo und Murtaler Steirerkäs überbacken“ (€ 8,90).

Soweit ein kleiner Streifzug durch die interessante Speisekarte, die auch zeigt, dass der verantwortliche Koch bemüht ist, Traditionelles mit eigener Kreativität zu verfeinern. Wer die Speisekarte nachlesen möchte, sei auf die Fotos verwiesen, wobei zu bemerken wäre, dass die Speisekarte leicht auf die Adventzeit adaptiert wurde.

Nun zu unseren Speisen:

Ich nehme die SCHILCHERCREMESUPPE MIT ZIMTHAUBE (€ 4,20), die zwar schön cremig ist und auch im Geschmack gut rüberkommt, dennoch hätte die „Schilchernote“ etwas stärker ausgeprägt sein können.

Als Hauptspeise wähle ich das „RINDERFILETSTEAK VOM OSTSTEIRISCHEN VULKANLAND, DAZU GETRÜFFELTES KARTOFFELPÜREE UND WINTERLICHES GEMÜSE MIT BUTTERBRÖSEL (€ 25,50). Am Teller liegt ein großes Stück Steak, herrlich saftig, trotz seiner Höhe von 3-4 cm durchgehend medium gebraten, also genau wie bestellt, mit bester Bißkonsistenz und wirklich sehr gut gewürzt. Einfach beste Fleischqualität sehr gut zubereitet. Das getrüffelte Kartoffelpüree schlichtwegs ein Traum. Das Gemüse - nur zart mit Butterbrösel versehen – auch sehr gut Ich bin mehr als zufrieden. Das Steak war besser als in den angeblich so auf die Zubereitung von Steaks spezialisierten Lokalen, in denen ich zuletzt war, die alle kennen und die ich daher hier nicht nennen muss. Wenn ich an meinem Gericht überhaupt etwas bekritteln kann, dann nur, dass vom ausgezeichneten getrüffelten Püree zu wenig am Teller war.

Critica nahm ein KASTANIENSCHAUMSÜPPCHEN MIT GLACIERTEN KASTANIENSTÜCKEN (€ 4,50), die - im Gegensatz zu meiner Schilchercremesuppe - richtig gut nach Kastanien geschmeckt hat. Die Kastanienstücke in der Suppe waren hervorragend. Critica war zufrieden, sie verwies jedoch wertfrei darauf, dass es sich bei beiden Suppen ihrer Meinung nach um „Fertigprodukte“ gehandelt habe.

Zum Hauptgang nahm Critica die „KRONEN VOM HIRSCHRÜCKENFILET MIT KÜRBISKERNKRUSTE AUF WILDGLACE, DAZU ERDÄPFEL-PREISELBEERKNÖDEL (€ 20,80). Am Teller liegen 3 kleine Hirschkarree-Stücke- eine eigene (oder eigenwillige?) Interpretation einer (Hirsch-)Krone. Davon abgesehen ist das Hirschfleisch von bester Qualität, geschmacklich sehr gut zubereitet, gut gewürzt und in Verbindung mit dem top abgeschmecktem Wildglace und den Erdäpfelknödeln mit Preiselbeerfüllung ein Erlebnis für den Gaumen. Ich darf ein Stück (eine „Krone“?) kosten, von der Kürbiskrenkruste schmecke ist zwar nicht viel, trotzdem Kompliment an die Küche für dieses sehr gute Gericht. Der von Critica bestellte VOGERL-KARTOFFELSALAT ist zwar frisch und auch gut mariniert, aber als Portion viel zu klein.

Meine Schwester und mein Schwager nehmen nach einer gemeinsam verzehrten FRITTATENSUPPE (€ 2,90) die SCHWEINSMEDAILLONS AUF SCHWAMMERLSAUCE MIT KRÄUTERKNÖDEL UND BROKKOLI MIT MANDELBUTTER (€ 15,50). Naheliegenderweise war hier die Fleischportion (wesentlich) größer als bei mir und Critica, so durfte ich auch ein Medaillon kosten. Auch hier – gar nicht mehr überraschend – beste Fleischqualität sehr gut zubereitet. Das Medaillon selbst schmeckte zwar etwas trocken, im Verein mit der excellenten Schwammerlsauce dennoch ein Genuss.

Da ich eingeladen hatte, durfte ich auch den Wein auswählen. Ich entschied mich für einen TENUTA RESERVE, einem Cuvee aus Zweigelt, Blaufränkisch und Cabernet-Sauvignon, im Barrique ausgebaut, vom bekannten Weingut Goldenits (€ 32,50). Ein wirklich guter Wein mit einem herrlichen Duft nach Beeren und im Geschmack fruchtige Kirschen und feine Holznoten. Dieser Wein ist seinen Preis wert, es waren auch alle mit meiner Auswahl zufrieden. An dieser Stelle sei bemerkt, dass der „Fischerwirt“ über eine sehr gut sortierte Weinkarte verfügt.

Zum Nachtisch vergönnte ich mir ein VANILLEKIPFERL-PARFAIT MIT WINTERLICHEM ZWETSCHKENRÖSTER UND SCHLAGHAUBE (€ 6,90). Am Teller 3 große Scheiben Parfait, tatsächlich mit Vanillekipferl-Geschmack, gut, auch der Zwetschkenröster gut, insgesamt aber nicht aufregend.

Critica probierte das STEIRISCHE BRATAPFELTIRAMISU IM GLAS MIT RUM UND APFELSPIEGEL (€ 6,70). Auch gut, im Geschmack sogar besser als mein Parfait, einen Rum konnte ich aber nicht ausmachen. Critica bemerkte wieder, dass beide Desserts (gute) Fertigprodukte waren (es gibt da eine Firma, die sich auf die Herstellung von Gastro-Desserts spezialisiert hat).

Für das Gedeck muss nichts bezahlt werden. Man bekommt zwar keine Stoffserviette, aber eine ordentliche Zellstoff-Serviette. Das Besteck selbst ist von sehr guter Qualität.

Nach dem Essen hat mir ein freundlicher Kellner über mein Ersuchen das neu gestaltete „Gwölb 2.0“ im Keller gezeigt, welches nur am Wochenende geöffnet ist. Ich konnte einige Fotos machen, auf die ich hier verweise. Ein schönes ca 150 m2 großes Gewölbe, das als Bar, Lounge und Restaurant (und für kleinere Hochzeiten) genutzt wird und sehr stimmungsvoll gestaltet und eingerichtet wurde. Am Ende des „Gwölbs“ schließt sich auch eine kleine, aber sehr feine Vinothek an, die auch für Restaurantzwecke genutzt werden kann.

Im Erdgeschoß gibt es noch neben der eigentlichen Gaststube mit Schankbereich und Stammtisch den großen Panthersaal für bis zu 180 Sitzplätze. Der Raum ist teilbar und wird für Hochzeiten und größere und kleinere Gesellschaften verwendet. Weiters gibt es noch das sog. „Kernstockstüberl“ aus dem Jahr 1911 (mit dunkel getäfelten Wänden und gedrechselten Holzsäulen). Von diesen Räumen kann ich leider keine Fotos anbieten, weil ich nach der ausgiebigen Besichtigung des Gwölbs und der Vinothek im Keller meine Lieben nicht länger warten lassen wollte. Ich hoffe, dass ich das nächste Mal die Gelegenheit haben werde, auch diese Räume zu fotografieren.

Fazit: Wir waren von der sehr guten Qualität der Küche angenehm überrascht. Am Service gab es nichts auszusetzen. Wir wurden freundlich und kompetent bedient. Das Ambiente in der Fischerwirt Stub’n bietet einen hohen Wohlfühlfaktor. Ich Kann daher das Lokal insgesamt und mit gutem Gewissen sehr empfehlen, weil auch das Preis-Leistungs-Verhältnis absolut passt. Wir werden sicher wieder kommen und das nächste Mal einen Platz im Gwölb reservieren.

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am 4. August 2013
wolandy
2
1
5Speisen
5Ambiente
4Service

Tolles Ambiente, nettes zuvorkommendes Service
vor allem das gwoelb 2.0 ist eine Traumlocation,
sehr kreative Küche

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am 5. September 2011
MonikaWien
43
6
5
4Speisen
4Ambiente
4Service

Mein dritter Besuch in den letzten Jahren beim Fischerwirt und er hat mich auch heuer nicht enttäuscht.
Zu einem Fixpunkt bei einem Besuch in der Gegend ist er vor allem deswegen geworden, weil wir auch kreativere Gerichte wählen können, während die Kinder auf Gulasch, Pommes Frittes oder Spaghetti Bolognese nicht verzichten müssen.
Diesmal wurde es ein Ildefonso aus Lachs und Büffelmozzarella mit Blattsalaten und einer feinen, unaufdringlichen Vinaigrette, mir hat diese Komposition sehr gut geschmeckt und danach habe ich mich an die gegrillten Tintenfische gewagt. Auch diese waren sehr gut, genauso wie die Nachspeise (da ich nur gekostet habe, weiß ich nicht mehr genau, was das war, in etwa Griespudding mit Beeren.)
Das Service war sehr gut, das Ambiente im Garten gefällt mir, im Inneren habe ich es ebenfalls in angenehmer Erinnerung.

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Erst-Tester

Bewertet am 05.09.2011

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