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SchweizerhausSchweizerhausSchweizerhaus
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Schweizerhaus Info
Features
Gastgarten, Schanigarten
Ambiente
Gemütlich
Preislage
Gehoben
Kreditkarten
Keine Info
Öffnungszeiten
Mo
11:00-23:00
Di
11:00-23:00
Mi
11:00-23:00
Do
11:00-23:00
Fr
11:00-23:00
Sa
10:00-23:00
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10:00-23:00
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Schweizerhaus

Prater 116
1020 Wien (2. Bezirk - Leopoldstadt)
Küche: Österreichisch, Böhmisch, Wiener Küche
Lokaltyp: Bierlokal, Gasthaus, Gasthof, Restaurant
Tel: 01 728 01 52 - 13Fax: 01 728 01 52 - 29
Lokal teilen:

49 Bewertungen für: Schweizerhaus

am 3. November 2016
Gourmet235
35
1
4
5Speisen
5Ambiente
5Service

Für alle die es kennen, muss nichts gesagt werden. Für alle "Gäste" in Wien die wichtigsten Dinge zusammengefasst.

Das Schweizerhaus ist DER Biergarten Wiens. Nirgendwo anders kann man so lange so gemütlich unter schattigen Kastanienbäumen sitzen.

Das Schweizerhaus hat möglicherweise die BESTE STELZE der Welt. Nirgendwo anders, nicht einmal in Bayern bekommt man so eine geniale Kruste.

An keinem anderen Ort bekommt man ein SÜFFIGERES Budweiser trinken.

UND nirgendwo sonst sind die Kellner so schnell und auf Zack als im Schweizerhaus.

LEIDER weiß der Herr Kolarik das und lässt es sich bezahlen...

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am 7. Juli 2016
PeterS
26
2
6
4Speisen
4Ambiente
3Service

Wunderbar präsentiert sich der Gastgarten bei unserem Besuch, alles sauber und adrett, JA - der Prater erscheint tatsächlich im neuen Gewand!
Obwohl viel los ist finden wir rasch einen netten Platz unter den schattigen Bäumen.......bis wir uns setzen werden wir zwar beobachtet, aber begrüßt wird erst wenn man sitzt.
Getränke werden rasches gebracht und was soll man sagen hier ist das "Gemischte" einfach genial.....:-) wir bestellen (wir sind 6 Leute) 4 Stelzen mit Salat und Sen/Kren....und lassen den Test eher privat werden. Das bedeutet es sind dann ein paar Seiterl' mehr geworden .....Die Stelze ist genial und das lösen des Knochens, das der Keller vor dem Gast macht ist so derart professionell das man denken könnte das der Mann in der Nebensaison Fleischer ist :-) ★Top★
Auch die hausgemachten Chips und Erdäpfelpuffer sind allemal empfehlenswert. Die Stelze zergeht förmlich im Mund, es ist wirklich gut.....ganz ehrlich, damit habe ich echt nicht gerechnet.
Ach ja da war was mit Stichwort "rechnen" und so.
Wer nicht achtet kommt bei einer 1kg Stelze (haben meist mehr Gewicht) mit Nebengeräusche auf knappe 30€ das ist ganz schön happig und kann überraschend sein denn der Grundpreis ist mit 17,90 angeschrieben. Ebenfalls empfiehlt sich einen Kugelschreiber mitzuhaben und auf nen Bierdeckel die "Gemischten" mitzustricheln.......bei uns wars gut es gemacht zu haben.


FAZIT: Das Schweizerhaus gehört zu Wien, wie da'Buckl' zur Eitrigen' - inkl. Strizzikellner :-)

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Letzter Kommentar von am 29. Jul 2016 um 09:47

FurryCitraD unter mir macht hier Spamlinks zu Wettspielseiten. Duerfte nicht im Sinn des Admins sein...

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am 4. Oktober 2014
Experte
HrMann
39
18
20
3Speisen
3Ambiente
3Service

Wir gehen abends langsam vom Praterstern Richtung Prater. Uns fallen sofort die eigenwilligen Kleidungsstücke auf, die die meisten Leute tragen. Bedenkt man, dass zurzeit die „Wiener Wiesn“ ihre Pforten geöffnet hat, so leuchtet einem schon bald ein, dass es sich hierbei wahrscheinlich um Tracht-Interpretationen wenig modebewusster Touristen und Städter handeln muss. Ich für meinen Teil würde solche Fetzen bestenfalls im Fasching anziehen, aber Geschmäcker scheinen wohl auch bei der Kleidung sehr unterschiedlich zu sein. Wir flanieren also teilweise schmunzelnd, kopfschüttelnd und verwundert über die ein oder andere Gestalt durch den Prater, ehe wir unser Ziel, das Schweizerhaus, erreichen.

Über das SH ist eigentlich schon (fast) alles gesagt worden. Ein kleines Resümee: Man soll die Hauptsaison meiden, die Stelzen schmecken von trocken bis hervorragend, das Bier wird einem Freude bereiten, wenn man es leicht haben will, gleichzeitig kann einem schon einmal der Gusto vergehen, wenn man für mutige € 4,30 ein mäßig gefülltes Krügerl mit einer derart großen Schaumkrone bekommt, dass beim ersten Schluck gleich die ganze Nase auf Tauchstation geht. Mehr Bier - weniger Schaum wäre mir persönlich lieber, aber vielleicht gefällt‘s den unzähligen Touristen gerade deshalb umso mehr. Dieses Resümee liest sich als würde man von einem mittelmäßigen Lokal sprechen, dass nur von seiner Lage und von seinem Ruf lebt. Dem mag wohl ein wahrer Kern entspringen. Die berechtigte Frage lautet nun: Warum gehe ich dann überhaupt dorthin? Um einer Einladung Folge zu leisten.

Obwohl es schon Abend ist, sitzen noch viele Leute im Gastgarten. Wir haben einen Tisch im Innenbereich reserviert, worüber ich glücklich bin, da es schon spürbar kühl wird. Das Ambiente des SH ist für mich nichts Aufregendes: Zumeist große Tische, die Sitzgelegenheit fallen nicht positiv oder negativ auf. Man sitzt eben. Einzig die Zugluft stört mich wirklich. Der Kellner lässt sich nicht lange bitten und nimmt die erste Bestellung auf. Wenig später wird die erste Runde Bier (helles Budweiser, Beschreibung siehe oben), serviert. Das Bier ist leicht, kaum mit Kohlensäure versetzt und ein passender Begleiter zum Essen. Nach dem Essen war mir das Helle dann aber eindeutig zu seicht, und bin deshalb auf ein Mischbier umgestiegen.

Bevor die Speisen serviert wurden, habe ich noch das Hausbrot gekostet. Dies hätte ich ich vermeiden sollen, denn es schmeckte fad und keine 5 Minuten nach der Bestellung wurde das Essen ohnehin schon geliefert: Ein Krautsalat, ein Kartoffelsalat, die Teigtascherln mit Tomatenkraut und Kartoffelpuffer, ein Mal mit, ein Mal ohne Knoblauch. Den Kartoffelsalat hatte ich besser in Erinnerung, es hätte ruhig etwas mehr Marinade verwendet werden können. Der Krautsalat war hingegen sehr gut: Fein abgeschmeckt, nicht vom Kümmel erschlagen und schön knackig. Die massiven Kartoffelpuffer waren heiß, fettig und für meinen Geschmack etwas zu dick geraten. Die Puffer wären um einiges besser würde man sie nicht so dick zubereiten und vom Fett befreien.

Ein Tomatenkraut hatte ich bislang noch nie konsumiert. Dieses war etwas zu süß und auch zu fettig. Gleichzeitig gefiel mir die Kombination aus Kraut und Tomaten sehr gut. Die gefüllten Teigtascherln hätten ruhig etwas mehr Würze vertragen. Die Füllung war geschmacklos. Nach der Hälfte des Gerichtes war ich die zu süße Note des Krauts Leid und wechselte die Teller mit meinem Sitznachbarn. Es wurde nicht besser: Die Spinatnockerl mit Rahmsauce waren kein kulinarischer Höhenflug, die kann man selbst mit ein paar Tricks bei weitem besser zubereiten. Man merkt beim SH ganz einfach, dass die Gerichte einer Großküche entspringen, wo für Raffinesse keine Zeit ist.

Als Nachspeise gab es dann noch zwei Powideltascherl mit einem riesen Haufen Bröseln und Butter. Diese mundeten mir mehr als die Hauptspeisen: Die Bröseln waren schön angeröstet, das Verhältnis von Fett (Butter) zu Zucker stimmte hier. Dem Gusto zuliebe wurde dann noch eine Schokotorte bestellt, die mit reichlich Schlag daherkam. Die Schokotorte war äußerst üppig. Vor allem die überaus dicke Schokocreme/Glasur hatte es in sich.

Die Bedienung würde ich als unauffällig beschreiben. Vom Schmäh war keine Spur, gebracht wurde alles flott und die Rechnung stimmte, was scheinbar nicht selbstverständlich sein soll.

Zum Resümee: Siehe oben!

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Letzter Kommentar von am 6. Okt 2014 um 09:22

"Krachlederne"

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am 20. August 2014
leckermaeulchen52
1
1
5Speisen
4Ambiente
3Service

wie schon mehrfach beschrieben sind die Stelzen undKartoffelpuffer einfach die besten, die ich kenn,und da zahlt man dann auch schon mal gern ein bisschen mehr. Auch am Salat gibts nichts auszusetzen. Die Bedienung ist recht flott. Teilweise ists ein wenig hektisch, trotzdem passt das Ambiente. Die Kellner sind schon fast ZU sehr auf amikal unterwegs - was sich dann zeigt warum: bei der Abrechnung hat er sich ganz zufällig um 10,-- zu seinen Gunsten verrechnet. Allerdings kommt dann kein Entschuldigung. Also ein guter Rat: immer nach- oder besser schon vorher zusammenrechnen!

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Kommentar von am 21. Aug 2014 um 11:20

Als einer dieser 4-er Runde bei leckermaeulchen52 will ich noch ergänzend anfügen: besagter Kellner mit offensichtlichem Migrationshintergrund - der den ganzen Trubel der zwischen 18 und 20 Uhr geherrscht hat und mit reichlich Thatralik bereichert vorzüglich ausgenützt hat, um sich hier zu "verrechnen" - hatte an besagtem Tag (Montag, 18.8.2014) Dienst im "4.Bezirk" ! EINE FRECHHEIT SONDERSGLEICHEN !! DAS kann und will ich nicht mehr mit einem augenzwinkernden "is halt - in Wien/im Schweizerhaus - so ... weiß ja jeder ..." abtun. Rechnet man das nämlich überschlagsmäßig hoch, geht der besagte Kellner (und sicher nicht nur der) mit rd. € 3500.--/mtl. NETTO heim.

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am 7. Juni 2014
Experte
neugierig
70
6
20
4Speisen
4Ambiente
4Service

Eigentlich wurde schon alles über das Schweizerhaus geschrieben, trotzdem...

Parkplatz dank kostenpflichtigem Parken kein Problem...
Sanitäranlagen sehr sauber und (am HerrenWC) unerwartet stylisch ;)

Heute an diesem lauen Frühsommer Abend einen relativ ruhigen Platz gefunden...
Service trotz Stress freundlich und flott...
Die Stelze hervorragend, schön knusprige Haut...
Erdäpfelsalat ebenfalls sehr gut, genauso das Krautfleisch...
Einziger Kritikpunkt: das Salzstangerl war am Abend nur mehr hart und trocken...
Nach einem Bissen hatte ich genug davon, verrechnet wurde es trotzdem...
Die Brezen waren dafür wieder, wie sie sein sollen...
Sperrstunde leider schon um 23 Uhr, ich wäre noch gerne sitzen geblieben...

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am 1. Juni 2014
Experte
Gourmetlisa
90
10
22
3Speisen
3Ambiente
3Service
1 Check-In

An einem der ersten warmen Abende im heurigen Jahr beschließen wir spontan, das Schweizerhaus zu besuchen, da wir gerade in der Gegend sind.

Gleich beim ersten Schritt in das Lokal wird klar - das hatten wir uns einfacher vorgestellt. Unglaublich, was sich hier abspielt! Der Gastgarten ist zwar riesig, aber dennoch gesteckt voll. Die Kellner, beinahe am Laufen, hasten hektisch von einem Tisch zum nächsten. Wir entdecken keinen freien Platz und fragen schließlich nach, ob es denn noch einen gebe. Keine Chance, alles ausreserviert und besetzt. Wahnsinn, damit hatten wir bei den unheimlich vielen Sitzgelegenheiten nicht gerechnet. Da wir aber mittlerweile unbedingt die berüchtigte Stelze essen möchten, gehen wir in das Lokal hinein, um drinnen zu sitzen. Auch hier ist alles weitläufig und riesengroß. Mehrere Stockwerke und Räume gehen wir durch und können es nicht fassen - auch hier scheint alles besetzt zu sein. Wieder fragen wir nach einem Platz und uns wird gesagt, dass nichts und wieder nichts frei sei. Unfassbar - dass so etwas möglich ist bei fast 3000 Plätzen!!

Als wir schon resignieren und Richtung Eingang gehen, entdecken wir doch zwei freie Plätze an einem besetzten Tisch - schließlich dürfen wir uns dazu setzen.

Die Bedienung ist hektisch, alles geht sehr schnell, aber im Hinblick auf die abzufertigenden Massen hier verstehe ist das nur verständlich.

Die Stelze für zwei mit Kartoffelpuffer, Krautsalat und Kartoffelsalat wird überraschend flott serviert und schmeckt, wie erwartet, sehr gut. Üppiger geht es zwar nichtmehr, aber heute soll es so sein - eine unglaublich gut würzige, knusprige Kruste verdeckt das innen zarte Fleisch. Zu meinem Glück bin ich mit einem wahren Gentleman unterwegs, der auf einen Großteil der Kruste verzichtet - ich kann nämlich nicht genug davon bekommen. Es schmeckt uns richtig gut.
Zwischen Kruste und dem feinen Fleisch ist sehr viel Fett, das wir wegschneiden.
Der Kartoffelsalat ist ganz gut, ich kann nichts daran aussetzen. Aufregender sind die Kartoffelpuffer. Sie sind knusprig, gut gewürzt, schwer und ich darf jetzt bloß nicht an mein morgiges Workout denken, mit dem ich dieses Essen dennoch niemals ausgleichen werde können ;-)! Aber es schmeckt einfach so gut.

Bald wird bezahlt und mit vollem Bauch geht es nach Hause. Viel können wir heute nichtmehr anstellen - aber so war auch die Planung.
Wir kommen wieder - aber nicht ohne Reservierung!

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Letzter Kommentar von am 2. Jun 2014 um 13:18

Danke! (Ja, ich hätte selber nachschauen können. Manchmal bin ich ein bisserl blöd.)

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am 28. April 2014
lexxal
62
7
12
4Speisen
4Ambiente
4Service

Ein schöner Frühsommersonntag, am Abend geht's ab ins Kabarett, Brot für zu hause ist gebacken, also ab ins Schweizerhaus auf ein gutes Vor-Abendessen!

Natürlich reserviert... denn ohne Reservierung geht hier gaaar nichts!
Parkplätze sind an so einem wunderbaren Tag dann auch schon Mangelware, aber unser kleiner Mini passt doch zum Glück recht schnell mal wohin.

Mitten in Margareten unter dem Blätterdach bekamen wir bei Herrn Hammer unseren Tisch.

Mein Bier wanderte direkt von seinem Tablett auf meinen Untersetzer, das meines Freundes (der Schnitt) dauerte etwas länger.
Die Speisen waren schnell bestellt (Backhendl + Kartoffelsalat, Stelze + div Beilagen und 1 Portion Knoblauch Kartoffelpuffer)
Für uns 3 kreuz & quer Esser genau richtig.

Es kam alles SEHR flott, damit hatten wir gar nicht gerechnet. Aber das Haus war auch voll und es wurde sicher genug vorbereitet.

Was soll ich sagen.. Stelze ist Geschmackssache und MEIN Geschmack ist diese Stelze voll und ganz ! manche mögen's ja anders... aber ich mag sie so ! :)
Außen fantastisch knusprig, innen teils mager teils fett - für jeden was dabei, geschmacklich einfach nur der BURNER ! Dazu der gute Senf und der leide nicht scharfe Kren, die dies mögen können sich an einem fabelhaften Krautsalat erfreuen.
Dazu zum Knabbern gab es Knoblauch mit etwas Kartoffelpuffer - ja so mögen wir das !!

Meine Hauptspeise war ja eigentlich das Backhenderl - weil nur Stelze für 3 dann doch zu wenig ist :)
Es ist nicht ausgelöst - mir wäre prinzipiell lieber wenn doch - andre die gerne an Knochen lutschen und kiefeln erfreuen sich hier natürlich umso mehr. Es war aber saftiges gutes Fleisch in schöner goldbrauner Panade - was will man mehr? AHJA, da war noch was.. Dem Kartoffellsalatzubereiter ist offenbar die Essigflasche reingefallen, meine Tischgenossin frohjauchzte, ich rümpfte die Nase - nunja, Geschmäcker sind verschieden ! :)

Als wäre dem fetten Essen noch nicht genüge getan, musste natürlich noch eine Nachspeise her. Nachdem sogar der Herr Hammer mich als "Sie sehen mir aus als würdens a Powidltascherl wollen" identifiziert hatte, blieb mir dann ja auch keine Wahl mehr.. Passend zum 2. Bier gab es Zwei in Butter ertränkte, ca 8cm große Powidltascherl, mit aber zumindest ausreichend Powidl gefüllt. Ich hatte mir das trotzdem irgendwie anders vorgestellt und weinte der Schaumrolle nach. Theoretisch wäre mein Nachspeisenmagen eh noch nicht gefüllt gewesen.. aber das wäre dann wohl zu weit gegangen.

Satt, beschwippst (ja, mir reichen traurigerweise 2 Bier) und rund 70€ später gingen wir dann von Margareten nach Neubau ins Kabarett :-)

ich freue mich, dass die Saison wieder eröffnet ist und werde wie jedes Jahr regelmäßig in diesem in ganz Wien bekannten Gastgarten vorbeischauen und meinen Magen füllen !

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Letzter Kommentar von am 28. Apr 2014 um 11:47

Weil dies nun mal auf seinem Schild stand und er uns noch nie mit Unhöflichkeiten genervt hat. ich persönliche finde, die Schweizerhaus - Erfahrung ist zu 100% vom Kellner abhängig, weil man sich echt grün und blau dort ärgern kann. Da diese Lokalität aber auf uns als Gast nicht angewiesen ist, da der Tisch So oder SO besetzt ist.. finde ich es erwähnenswert wenn nichts am Kellner zu meckern war. So können andere Gäste schon bei Ihrer Reservierung den Wunschkellner angeben.

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am 23. April 2014
davidW1020
5
1
1
5Speisen
5Ambiente
5Service

Spitze!
Mit eigentlich allem durchaus zufrieden gewesen (auch obwohl ich etwas länger gewartet habe, aufgrund der vielen Gäste aber verständlich)
Freue mich auf das nächste Mal!

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am 21. April 2014
meena
18
1
2
4Speisen
4Ambiente
2Service

das essen und das bier sind sicher sehr schmackhaft...aber leider immer sehr viel los...dadurch leidet der service...die kellner sind gestresst...bzw man muss sehr lange darauf warten dass man überhaupt bedient wird...also selbst mit einer tisch reservierung ist es wichtig nichts anderes vorzuhaben an diesem tag...weil sonst könnte man selber in zeitnot geraten... es ist auch kein ort..wo ich immer wieder kommen möchte...einmal im jahr reicht...

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am 8. April 2014
Experte
Alzi
184
4
22
4Speisen
3Ambiente
3Service

Das Schweizerhaus ist und bleibt eine Institution. Bei so vielen Plätzen den Spagat zwischen Massenabfertigung und individueller Betreuung zu schaffen, ist eine Leistung. Das Budweiser vom Faß rinnt hinunter wie Öl, die Qualität der Stelzen ist unerreicht, das Fleisch weich und die Kruste herrlich knusprig und salzig. Dazu obligat Senf und Kren, Krautsalat und Radi. Von einer Stelze werden drei Personen leicht satt. Natürlich gibt es auch Schnitzel, Kartoffelpuffer, sogar Blattsalat mit Putenstreifen. Die Stelze zu € 16,90, die Beilagen kosten extra und das Krügel Bier um € 4,30 sind nicht günstig, aber der Qualität angemessen. Die Bedienung ist flink, wenn man einen Ober ergattert, ansonsten findet man sie in einem Eck, in dem Rauchen erlaubt ist. Das Ambiente im Freien ist bierlokalangemessen, im Inneren eher nüchtern, aber das spielt nach einigen Krügerln keine Rolle mehr. Negativ ist uns aufgefallen, daß ein reservierter Tisch nur 20 Minuten aufgehoben wird, da nützt auch ein Anruf, dass sich die große Gruppe etwas verspäten wird (und dann kräftig konsumieren wird), nichts. Fazit: Stelze und Bier sind zu recht berühmt, die Ober könnten kundenorientierter und die Anreise per Auto oder auch per U-Bahn einfacher sein.

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Letzter Kommentar von am 2. Jun 2014 um 17:21

Brief von einem arabischen Studenten an seinen Vater "Lieber Papa, Wien ist eine wundervolle Stadt, die Leute sind sehr nett und freundlich... ich fühle mich sehr wohl hier. Mir ist es nur etwas peinlich, mit meinem neuen Bugatti Veyron in die Uni zu fahren, da fast alle Lehrer und Kollegen mit der U-Bahn kommen. Dein Sohn Nasir" Am nächsten Tag bekommt Nasir eine Antwort von seinem Vater: "Mein Lieber Sohn, Ich habe soeben 200 Millionen Dollar auf dein Konto überwiesen. Mach uns nicht lächerlich, du gehst sofort und kaufst dir auch eine U-Bahn. In Liebe, Papa"

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am 31. März 2014
Experte
Stammersdorfer
234
28
27
4Speisen
4Ambiente
4Service
18 Fotos10 Check-Ins

Es ist wieder Schweizerhauszeit, endlich werden viele sagen.
Also am Freitag 28.3. des frühen Nachmittags in den Wiener Prater, das Wetter ein Traum, der etwa zur Hälfte geöffnete Gastgarten war sehr gut besucht, ein sonniger Tisch, im vorderen Bereich, hat sich dennoch problemlos gefunden.

Ein Kellner war prompt da, rasch war alles aufgenommen (wir wussten ohnehin was wir wollten) und noch rascher war ALLES am Tisch, aber der Reihe nach.

Wir hatten einen weißen Spritzer, es findet sehr guter Wein dafür Verwendung, einen naturtrüben (angeblich mit Grander vitalisiertem Wasser) gespritzten Apfelsaft, im Halbliterflaschl, meine bessere Hälfte meint der sei sehr gut und „natürlich“ ein/zwei Budweiser Budvar, ich bin kein Biertrinker, aber da schmeckt es mir, es ist nicht so kohlensäurehaltig wie andere Biere und daher leicht zu trinken.

Weiters gab es eine Stelze für zwei, wegen der sind wir ja da.
Und was soll ich sagen/schreiben, die war an diesem Tag einfach perfekt, so was von mager, wie in den letzten Jahren überhaupt noch nie, das Schwartl knusprig, das Fleisch weich, ich/wir schwärmen drei Tage danach noch immer davon.
Dazu hatten wir Kren, der war frisch, Senf süss/scharf, einen fast perfekten Krautsalat mit Kernöl und ein knuspriges Salzstangl dazu.

Keine 5 Minuten später hatten wir alles am Tisch, die Stelze schaffte den Zieleinlauf um wenige Sekunden VOR den Saftln.

Die beiden für uns zuständigen Servicemitarbeiter, schnell, aufmerksam, SEHR freundlich, zwei dreimal nachfragend, die machen das schon länger und wissen worauf es ankommt.

Zusammengefasst ein perfekter Nachmittag im Schweizerhaus, das Service an diesem Tag wirklich gut, unser Haxn so wie wir uns das vorstellen, in einem noch sonnigen Gastgarten, aber schon bald werden die schönen Kastanienbäume, ihre Blätter voll entfaltet haben. Gezahlt haben wir € 45,-- MIT.

Wir sind etwa 3-4 mal im Jahr dort und das immer zu Zeiten wo noch nicht, oder nicht mehr der Bär steppt, also März, April eventuell noch Anfang Mai, Ende September und Oktober und auch nicht am Wochenende, zu den anderen Zeiten macht UNS der Besuch, wegen der (Touristen)Massen, keinen Spaß.

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am 5. Jänner 2014
Swordfish
7
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1
3Speisen
5Ambiente
4Service

wirklich tolle cocktailbar mitten im Brater,nur die vielen Biertrinker stören ein bischen das Ambiente.besonders hervorzuheben sind die netten Barkellnr die auch immer Gebäck zum knabbern vorbeibringen.überlege schon Stammgast dort zu werden

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Letzter Kommentar von am 1. Mai 2014 um 16:49

deutschkurs um das ecke

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am 18. Oktober 2013
Otternase
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3Speisen
2Ambiente
3Service
15 Fotos11 Check-Ins

Tatsächlich war es ein komplett untypischer Besuch als „Die Mitesser“ unlängst im Schweizerhaus waren, denn …

1.) sitzt man für gewöhnlich draußen. Einfach weil das Innenleben des Schweizerhauses den Charme einer Trinkhalle bzw. eines muffigen Turnsaales hat. Deshalb gibt es im Oktober auch die Heizschwammerln im Freien, um auch bei tiefen Temperaturen nicht an der Bank festzufrieren. Aufgrund eines aufkommenden Sturmes blieb uns jedoch nichts anderes übrig, als im leicht stickigen Innenbereich dem Budweiser Bier zu frönen.
Jenes ist auch die einzige Konstante, die seit Jahrzehnten unverändert bleibt: köstlich herb, nur mit wenig CO2 und ein mächtiger Schaumpilz obenauf, weshalb das Krügelglas nur zu 2/3 mit Gerstensaft gefüllt ist (siehe auch Link).

Mit der Stelze hatten wir einen echten Haupttreffer gezogen, denn sie war außen herrlich resch, das Fleisch trotzdem wunderbar zart und saftig. Ich bekam hier auch schon Exemplare vorgesetzt, die extrem "geschweindelt" haben, sehr zäh und unessbar grauslich waren.

2.) war der dazu gereichte Kren herrlich scharf und wunderbar aromatisch - das hatte ich im Schweizerhaus noch NIE! Möglicherweise deshalb, weil ich meine alljährliche Stelze bisher immer im Sommer eingenommen hatte, und da verdampfen die Senfölglycoside des ohnehin nicht erntefrischen Krens offenbar zu rasch. Diesmal aber gab es von der jüngsten Herbst-Ernte den stärksten „Stoff“ den man kriegen kann – einfach ein Traum zum Schweinehaxen.

3.) waren die Kartoffelpuffer diesmal eine Katastrophe: ganz anders als bei vielen Besuchen zuvor, waren sie extrem dunkel, fast kalt und hart wie Granit. Mit einem Loch in der Mitte wären sie perfekt als Scheiben für den Winkelschleifer geeignet gewesen. Fettig sowieso, aber das gehört irgendwie dazu – immerhin handelt es sich nicht um Schonkost, die hier angeboten wird. Der Gipfel war allerdings der draufgekleisterte Knoblauch, welcher 100%-ig aus der Tube kam und einen penetranten Alliin-Einheits-Geschmack hatte.
Ich will also das diesmalige Puffer-Erlebnis aus meiner Erinnerung streichen (sonst krieg ich noch Neurosen) und es auch nicht in meine heutige Bewertung einfließen lassen.

4.) es gab noch Platz für eine Nachspeise. Normalerweise kugle ich nach dem Verzehr einer Stelze mit zufriedenem Gesichtsausdruck in der Gegend herum und muss an die Filmszene mit Mr. Creosote denken. Grauslich. Doch diesmal war ich in der Lage ein ganzes Eismarillenknödel zu verdrücken. Nicht schlecht, aber wahrscheinlich keines vom Tichy.

Bleibt mir noch zu sagen, dass SSW die Puffer im nächsten Frühling noch einmal probieren sollte, am besten bei der Schweizerhaus‘schen Imbissbude, wenn eine lange Schlange davor steht. Dann sind sie nämlich heiß und frisch und einfach göttlich. „Außen kross und innen fluffig“ sag ich jetzt absichtlich nicht, weil sich der Schlitzi grad „lecker“ abgewöhnt hat. Und das muss man ihm, in linguistisch harten Zeiten wie diesen, wirklich hoch anrechnen.

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Letzter Kommentar von Unregistered am 19. Okt 2013 um 23:01
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am 18. Oktober 2013
Experte
schlitzaugeseiwachsam
152
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3Speisen
2Ambiente
3Service
9 Fotos1 Check-In

Fuer meine weitere kulturelle und kulinarische Integration in Wien ein grosser Schritt war der Besuch mit meinen Mitesserkollegen Otternase und amarone1977 im Schweizerhaus.

Ich erspare mir und der verehrten Leserschaft die xtausendste Beschreibung des Ambientes der Lokalitaet. Sie war einfach zweckmaessig und bedauerlicherweise gab es nur Platz im Raucherbereich fuer uns. Der Service flink und manchmal zu geschaeftstuechtig, aber sonst korrekt.

Das Wichtigste sind wie immer Essen und Trinken waehrend eines Lokalbesuchs. So auch hier!

Zu dritt bestellten wir eine Stelze mittlerer Groesse die uns drei erwachsene Maenner mit gutem Appetit gut versorgte. Die Haut knusprig, etwas zu salzig fuer meinen persoenlichen Geschmack, aber das Fleisch sehr zart und saftig. So soll es sein! Dazu Senf und Kren, welcher frisch gerieben war und wirklich etwas konnte! Zusammen mit dem Krautsalat eine gute Mischung. Der Downer des Abends waren die Pommes de Bordell (Kartoffelpuffer). Viel geruehmt hielten sie bei uns nicht das was sie einem versprechen. Mich erinnerten sie an Panzerplatten eines Tigerpanzers aus dem zweiten Weltkrieg mit Tarnanstrich (zu dunkel), hart wie Kruppstahl, oelig mit extrem viel Knoblauch dessen geschmack alles abtoetete, weder kalt noch warm...absolute Katastrophe und absolut keine Wiederholungsgefahr! Nur die Stelze und der rest vermochten mich bei Speisen noch eine 3 zu geben. Die Stelze war wirklich gut!

Das beruehmte Bier...ohne Zweifel...eines der besten, welches ich in Wien probiert habe und ich bin absolut kein Bierliebhaber und deshalb will das was heissen.

Die Nachspeisen (Powiderltaschen, Eismarillenknoedel, Nougat-Trueffel-Eisknoedel) ohne Beanstandung! Ein guter Abschluss.

Das Schlitzauge hat seinen kulinarisch-kulturellen Integrationsprozess vollbracht. Einmal im Jahr durchaus ein Besuch wert, aber wohl eher in der Nachsaison, wenn es etwas gemuetlicher zugeht.

Ich danke recht herzlich meinen Kollegen der kulinarischen Selbstfindungsgruppe "Die Mitesser" fuer die koestliche Unterhaltung und freue mich schon auf unsere naechste Sitzung (Persisch!) in der kommenden naechsten Woche.

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Letzter Kommentar von am 31. Mär 2014 um 12:49

reißen ergibt zesten reiben ergibt pulver (bei feuchten zutaten allerdings eher gatsch) wir ösis unterscheiden da schon sehr genau ;-)

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am 14. Juli 2013
hath
2
1
5Speisen
3Ambiente
3Service

Hierhin geht man wenn man mit der Familie oder Freunden einen ausgiebigen Praterbummel macht, denn dann braucht man eine gute Stelze und ein Bier oder mehr...

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Letzter Kommentar von am 18. Jul 2013 um 09:55

@cmling: Eineinhalb Zeilen ohne Tippfehler sollte man auch leicht alkoholisiert schaffen :-))))

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am 25. Juni 2013
PeterV
5
1
1
3Speisen
3Ambiente
2Service

das Schweizerhaus muss man gesehen haben, es ist halt eine Institution. Stelzen sollte man aber erst am Nachmittage essen, da sind sie definitiv besser. Das Bier ist traumhaft aber die Gläser nur zu 2/3 voll. Als Wiener reicht es, einmal im Jahr dort gewesen zu sein.

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am 24. Juni 2013
Experte
hautschi
107
33
24
3Speisen
3Ambiente
1Service
1 Check-In

Wie mein Vortester schon richtig bemerkt hat, ist das Schweizerhaus ein Lokal das polarisiert. Da ich aber weder Fan noch Feind bin, werde ich versuchen unseren Besuch möglichst objektiv wiederzugeben – mit allem Positiven aber auch mit allem Negativen.

Im Zuge unseres Wien-Betriebsausfluges, habe ich für den Samstag Abend das Schweizerhaus ausgewählt. Nicht weit weg von unserem Austria Trend Hotel Messe (wo ich so ganz nebenbei bemerkt das Preis-Leistungs-Verhältnis als absolut nicht gegeben empfinde), liegt das Schweizerhaus mitten im Wiener Prater und ist glaube ich, als typisches Bierlokal zu bezeichnen.

Da das Schweizerhaus speziell an den Wochenenden immer absolut überfüllt ist, habe ich bereits vor Wochen online einen Tisch für 11 Personen reserviert.
Der Garten des Schweizerhauses ist riesengroß und zur besseren Orientierung, gleich Wien, in unterschiedliche Bezirke unterteilt.
Als wir gegen 18 Uhr ankamen, gab´s gleich den ersten positiven Moment: Unsere Reservierung war bekannt (hab ich auch schon anders erlebt) und wir wurden vom Reservierungsschalter in den 13. Bezirk, sprich in den hintersten Winkel des Gartens, geschickt.
Dort angekommen, hatten die Kellner wohl auch unsere Reservierung auf der Liste, es konnte sich allerdings keiner mehr erinnern wo der Tisch vorbereitet war und so machte man sich äußerst lustlos und mit mäßigem Elan auf die Suche. Nach gefühlsmäßig unendlichem Warten wurde der Tisch gefunden und wir konnten Platz nehmen.
Auf den hellen Plastiktischen findet man eine mehr oder weniger saubere Menage, einige Karten und that´s it. Schmutziges Geschirr der Vorbenutzer fanden wir keines mehr vor, sehr wohl aber einen saudreckigen Tisch mit allen erdenklichen Flüssigkeitsresten, der Tisch hatte wohl schon lange keinen Lappen mehr gesehen – ein richtig gustiger Beginn, mein Launenbarometer begann deutlich zu sinken.

Service: Mies, unfreundlich, desinteressiert – alle, die schon einmal im Schweizerhaus waren, wissen, dass die Kellner viel zu tun haben, für gewöhnlich bleibt aber immer noch Zeit für einen kleinen Schmäh und vor allem für verkaufsfördernde Maßnahmen (trink ma eh noch a Bier der Herr ...). Nicht so unser Personal. Aktiv kam überhaupt nichts, wollten wir dann etwas bestellen, hatte man so richtig das Gefühl, dass man dem Kellner auf die Nerven geht. Es wurden permanent Sachen vergessen, was falsches gebracht und zum Teil rotzfreche Antworten gegeben. Erklärenderweise möchte ich anmerken, dass wir keine stockbesoffene, grölende Horde waren (von denen gab es an diesem Tag allerdings auch genug). Ich brauche gerade in einem Schweizerhaus sicher nicht das perfekte „hohe“ Service, beim Allerwertesten bin ich den Herren allerdings auch nicht runtergerutscht. Für unsere Gruppe gesprochen, war das Service an diesem Tag schlicht und ergreifend ungenügend.

Ambiente: Man muss es mögen. Menschenmassen, die je später der Abend immer lauter, lustiger und angesoffener werden. Uns hat das gar nicht gestört, wir hatten als Zuschauer mit so manchem am Nebentisch gesungenen Lied unsere wirkliche Gaudi.
Die ausreichend vorhandenen WC-Anlagen werden von Toilettendamen bewacht. Nur anstatt sich um den Zustand der Toiletten zu kümmern, sitzen sie wie die Spinnen davor und geiern um Trinkgeld. Für mich ist es nicht einzusehen, dass ich in einem sowieso maßlos überteuerten Lokal auch noch für den Toilettgang extra bezahlen soll, zudem die von uns benutzte Anlage am Samstag keinesfalls als tiptop zu bezeichnen war.

Zum Essen:
Die bekannteste Spezialität des Schweizerhauses ist wohl die gebratene Stelze. Diese wird gemäß Gewicht verrechnet (€ 16,90 / kg). Die meisten Stelzen haben so zwischen 1 und 2 kg und es werden 2 bis 3 Personen locker von einer Stelze satt. Nachdem jede Beilage extra verrechnet wird, kann so ein Stelzchen mit 1,5 kg, Senf und Kren, 3 Salaten und einigen Salzstangerln gut und gerne auf € 50,-- kommen.
Qualitativ sind die Stelzen aber über jeden Zweifel erhaben. Gut gewürzt, weich, knusprige Schwarte – einfach so wie´s sein soll. Die Stelze bekommt eine gute 3.

Neben den Stelzen werden aber auch noch viele andere Gerichte angeboten. Die aktuelle Speisekarte (die sich die ganze Saison nicht ändert) kann unter www.schweizerhaus.at eingesehen werden.

Frittatensuppe: Der Weg der Suppe von der Zentralküche in den hintersten Gartenwinkel ist weit. Dementsprechend ist die Suppe nicht einmal mehr lauwarm (I hate it), geschmacklich ist auch nicht wirklich ein Preis zu gewinnen. Hier gibt’s maximal die 2.

Krautsuppe: Laut meinem Sohn geschmacklich recht gut allerdings auch kalt (was ihn nicht so wie mich stört). Hier ist die 3 passend.

Außerdem wurde bei uns am Tisch noch Backhendl bestellt, laut den Mitarbeitern absolut in Ordnung.

Als Nachspeisen gab´s Powidltascherln, Mohntorten und Mohnnudeln. Auch hier war der allgemeine Tenor Richtung 3.

Getränke:
Wie schon in anderen Bewertungen beschrieben, ist das Bier geschmacklich sehr gut und mit wenig Kohlensäure gezapft. Leider war es auch bei uns so, dass im Glas maximal 2 Drittel Bier und mindestens 1 Drittel Schaum zu finden war. Ich habe sogar subjektiv den Eindruck gewonnen, dass der Schaumanteil, je später die Stunde, umso größer wurde.
Die alkoholfreien Getränke waren soweit in Ordnung und gut gekühlt (dass einem Schweizerhaus das Red Bull ausgeht, finde ich auch etwas komisch), der Kaffee mäßig bis schlecht.

Fazit:
Ein berühmtes Lokal, das hauptsächlich von Touristen und Saufrunden lebt. Die Qualität sowohl bei Speis als auch bei Trank gut aber absolut überteuert. Das Personal von Saison zu Saison demotivierter und unfreundlicher.
Gesehen sollt man das Schweizerhaus vielleicht einmal haben, mir reicht´s für diese Saison (und vom momentanen Gefühl auch für die nächsten) unter Garantie wieder.
Eine Empfehlung kann ich definitiv nicht aussprechen.

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Letzter Kommentar von am 24. Jun 2013 um 21:06

Wie richtig bemerkt, polarisiert das Schweizerhaus. Das Bier wird durchwegs gelobt, die Stelzen ebenso. Der Lärm, die Überfüllung des Gartens, die (Un)Freundlichkeit der (gestreßten) Kellner ... Aber was wohl jeder gast erlebt hat - oder er ist nicht draufgekommen - ist der Umstand, daß man peinlich genau die angelieferten Biere und die dafür auf die am Tisch befindlichen Zettel geschriebenen Konsumationen kontrollieren muß. Sonst kann es, v.a. bei größeren gruppen schon dazu kommen, daß man eine Unzahl von bieren mitzahlt, die nie konsumiert worden sind. Ebenso sind die Zettel, die mit jeder Stelze mitgeliefert werden und auf denen das vermeintliche Gewicht der Stelzen angeführt ist, eher Vertrauenssache. Wir haben einmal eine Stelze zurückgeschickt, die lt. Geichtszettel fast 2 kg hätte haben müssen und haben dann eine bekommen, die fast genau so groß war, aber nur die Hälfte gekostet hat. Man kann sagen, daß nur Profis ungeschoren davonkommen. Und das ist sehr schade, denn in so einem Lokal sollten solche misesn tricks nicht vorkommen. Möglicherweise ist das nicht von der Geshäftsleitung angeordnete Methode, aber jeder Wiener weiß, wie trickreich das Personal ist und da sollte die Familie Kolarik sich auch um den Ruf des Hauses kümmern. Bei einem Preis von EUR 4,10 für einem mit großzügiger Schaumhaube verzierten Krügerl sollte man auch korrekt behandelt wqerden. Trotzdem bin ich nicht ungern dort und denke, ebenso schlau zu sein, wie die Kellner)

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am 5. Juni 2013
scrwoedmasta
9
2
2
4Speisen
5Ambiente
2Service

Das Schweizerhaus polarisiert. Der eine liebt es, der andere geht nicht mehr hin. Ich gehöre zur zweiten Gattung.

Zum Positiven: es gibt kein besseres Budweiser in Wien als im Schweizerhaus. Das rinnt wirklich runter wie Öl. Die Stelze ist ebenfalls legendär. Zwei Personen werden locker satt. Das Ambiente ist toll, auch wenn der Garten manchmal schon ein bisschen zu voll ist, um gemütlich zu erscheinen.

ABER leider: so gut das Bier auch schmeckt, ein halber Liter ist selten im Krügerl. Man zahlt 0,5 und bekommt 0,3 mit viel Schaum. Da der Preis schon über 4 Euro liegt, nicht zu akzeptieren. Weiters wird absolut jede Beilage extra berechnet - nimmt man sich Senf und Kren für zwei Personen dazu, kann die Beilage schon den Preis der halben Stelze erreichen. Und das Personal zeigt hin und wieder deutlich, dass es auf einen nicht angewiesen ist, weil jeder frei werdende Platz ohnehin gleich wieder besetzt wird.

Trotzdem: hingehen (zumindest auf ein Bier) und anschauen sollte es sich jeder einmal. Und dann seine eigene Meinung dazu bilden.

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am 28. Mai 2013
ewald70
1
1
5Speisen
4Ambiente
0Service

Warum,liebes Schweizerhaus,und ich weiss das du es liest,lieber Herr...., warum ändert sich nichts an den vielen , abermals wiederholten Kritikpunkten betreff deines Personals in den hinteren Bezirken?????
Es muss dir doch Umsatztechnisch auffallen das die momentane Crew da hinten zum werfen sind!!
Bitte, biete nicht diesen Service der freien Meinungsäußerung an wenn der Gast sich dann trotz alle dem nach wiederholten Male, der Willkür deines unproffesionellen Personales aussetzen muss.
Mfg

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Letzter Kommentar von am 29. Mai 2013 um 11:16

1. soweit ich sehen kann, hat ewald70 Punkte vergeben und damit das Restaurant auch bewertet 2. sollte es jedem selbst überlassen werden, wie er seinen Beitrag gestaltet und wie detailhaft er schreibt, ohne geschulmeistert zu werden. Viele Beiträge so mancher Stammbewerter sind ohnehin ermüdene lang und selbstverliebt 3. auch ich würde mich über Details freuen, was genau nicht gepasst hat - nehme mir aber nicht heraus die Beiträge anderer zu kritisieren. Für das "Forum" gibt es übrigens eine eigene Rubrik, soweit ich das verstanden habe. lg

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am 28. Mai 2013
danield
3
1
1
1Speisen
4Ambiente
3Service

Bewertung zum Service:
Die Kellner sind sehr flott und aufmerksam. Freundlichkeit könnte verbessert werden.

Bewertung der Speisen:
Eine kulinarische Katastrophe. Meine bestellte Speise: Wildkarpfenfilet (Gut Dornau) gebraten mit Knoblauchbutter, Saisongemüse um 15,20 €. Der Fisch war totgebraten und versalzen. Das Beilagengemüse schwamm im Butterfett. Das Preis/Leistungsverhältniss stimmt durch die schlechte Qualität des servierten Gerichts überhaupt nicht.

Bewertung zur Einrichtung:
Lokal ist sehr groß, hat einen typischen Wirtshauscharakter. Es gibt einen getrennten Nichtraucher Bereich.

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am 21. Mai 2013
zuckerpuppe
32
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4Speisen
3Ambiente
4Service

Das legendäre Schweizerhaus im Wurstelprater. Frau ist ja als geborene und gelernte Wienerin geneigt, nicht auf den Pfaden der TouristInnen zu trampeln. Aber ich bin mit dem Pressesprecher und dessen Filius vor Ort und da der Junior noch nie im Schweizerhaus war, gibt es kein Entrinnen!

Wir nehmen auf der „Wieden“ Platz. Sinniger Weise ist der Garten in Form der Wiener Gemeindebezirke „parzelliert“. Die Reaktionszeiten der Kellner sind beinahe atemberaubend. Wirklich beeindruckend, wie bei dem Gästeandrang alles so prompt und reibungslos funktioniert. Wir können also unverzüglich Getränke und Speisen bestellen. Der Kollege – noch ziemlich jung und weniger humorvoll als der andere, dafür die Haare lässig mit Pomade nach hinten gekämmt – steht auch prompt mit den Getränken ante portas.

Der Pressesprecher bekommt vorab eine slowakische Krautsuppe mit Sauerrahm und Speck um 4,20 Euro. Die ist sehr lecker, gut würzig und sogar Pilze finden sich darin. Sowohl er als auch ich haben Cevapcici um 7,90 Euro bestellt. Der Filius bekommt ein Wiener Schnitzel mit Pommes und Ketchup um 9,60 Euro (das geht immer; die Alternative sind Spaghetti Bolognese). Die Cevapcici sind kompakt, aber nicht gummig, dafür aber zu fettig. Vielleicht wurden sie in der Fritteuse, jedenfalls mit zu viel Öl, zubereitet. Der Geschmack ist aber OK. Gleiches gilt für die Pommes. Senf, Ketchup und Zwiebel sind – auf dem kleinen Teller – etwas unvorteilhaft in den Rest gemengt. Um den Preis darf man aber nicht meckern. Auch das Schnitzel löst beim Nachwuchs Wohlgefallen aus. Zum Nachtisch gibt es je einen Eis-Marillenknödel für den Pressesprecher und mich. Es sind nicht ganz die vom Tichy, aber auch sehr lecker und um 2,60 Euro pro Stück fair bepreist.

Die Sanierung hat den Gebäuden gut getan. Auffallend beispielsweise die in knalligen Farben gehaltenen Toiletten.

Fazit: Touristenfalle ist das Schweizerhaus keine. Trotz des beachtlichen Durchsatzes an Gästen wird hier solide gearbeitet, die Karte ist eine gute Auswahl aus der k.& k.-Küche, das Serviceteam ist erstaunlicher Weise gut motiviert und sehr flink und der Gastgarten ist im Sommer natürlich ein Asset für sich.

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Letzter Kommentar von Unregistered am 21. Mai 2013 um 23:02

Ich weiß, das Schweizerhaus polarisiert, manche lieben es, manche hassen es. Aber, Schlitzauge, nur Mut, trau Dich nur, das Budweiser ist wunderbar süffig, und der Rest wird auch nicht nur ganz schlecht sein! Ein Wiener, auch mit germanisch-koreanischen Wurzeln, sollte dieses Spektakel einmal kennengelernt haben.

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am 26. April 2013
fraenzchen2
2
1
4Speisen
3Ambiente
2Service

Aufgrund der gelesenen Bewertungen möchte ich gerne meine Erfahrungen kundtun. Ich war letzten Herbst mit der Familie (2 Erwachsene, 2 Kinder) im Schwseizerhaus. Eswsar ziemlich voll. Wir fanden ganz hinten einen Platz. Nach 15 Minuten, nachdem der Kellner bereits 3 Mal an uns vorbeigelaufen war, kam dieser zu uns und meinte in barschem Ton "Hier ist reserviert", worauf ich meinte "wo ist ein Schild bitte". Der Kellner deutete auf eine 10 Meter entfernte Tafel. Auf meinen Einwand, dass dies nicht für diesen Tisch gelten könne, meinte er ich hätte warten müssen, bis mir ein Tisch zugewiesen wird. Bereits ziemlich verägert meinte ich, dass dies hier kein 3 Hauben Lokal wäre, sondern das Schweizerhaus und ich hier noch nie einen Platz zugewiesen bekam. Der Grund, warum wir von diesem Platz unsanft verwiesen wurden, war uns schnell klar. Eine größere Gruppe von Leuten war gekommen........ Da konnten wir mit unseren Kindern natürlich nicht mithalten. So manche Lokalbesitzer in Österreich sollten sich mal von der Kinderfreundlichkeit der Italiener etwas abschauen. Man hat sehr oft das Gefühl, in Begleitung von Kindern ein minderwertiger Gast zu sein.

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Letzter Kommentar von Unregistered am 29. Apr 2013 um 19:36

Ja, da spricht mir " magic" direkt aus der Seele. Das versuchte ich auch dem "netten" Kellner zu erklären. Der Vergleich mit Italien bezieht sich lediglich auf die Kinderfreundlichkeit. Naja, was einer sagt und der andere meint und umgekehrt, ist oft mit einem Eisberg oberhalb und unterhalb des Wasserspiegels zu vergleichen.

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am 7. Oktober 2012
Experte
wolf
98
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4Speisen
4Ambiente
3Service
6 Fotos6 Check-Ins

Letzten Freitag waren wir wieder, für heuer zum 2. mal, im Schweizerhaus. Uns hat es hier immer schon gefallen und es ist meiner letzten Bewertung eigentlich nicht viel hinzuzufügen.

Die Stelze, die ich gegessen habe, war wieder geschmacklich und qualitativ sehr gut. Bestelle mir immer viel Senf, Kren und scharfe Pfefferoni dazu. Passt wirklich super.
Mein Mann hatte wieder die Cevapcici. Haben ihm ebenfalls super geschmeckt.

Am Freitag war, obwohl es schon Oktober ist, ein angenehm warmer Abend. Daher war das Schweizerhaus auch wieder ziemlich voll. Der Biergarten ist nach wie vor sehr gepflegt und wir fühlen uns auch immer wohl hier.

Auch bei den Kellner gabs nichts zu beanstanden. Sind flott und freundlich.

Ich glaub für heuer wars das leider mit dem Schweizerhaus. So viel ich weiß sperren die in ein paar Wochen zu und erst nächsten März wieder auf. Wir kommen dann sicher wieder.

PS: Nur bei den Preisen muss ich ein bischen meckern. Das Budweiser Krügerl kostet jetzt schon 4.10 Euro. Das Bier ist echt gut und gepflegt, aber ich hoffe trotzdem, dass die Preissteigerung nicht weiter so schnell geht.

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am 7. Oktober 2012
DagmarS
141
2
12
3Speisen
2Ambiente
4Service

Au weh - das Wiesenfest! Unglaubliche Kombinationen gabs da zu sehen - leider ist anzunehmen, dass viele Damen (und Herren!) keinen Spiegel zu Hause haben - wie dämlich sehen StädterInnen in der Rustikalverkleidung aus....
Ein Grund mehr ins Schweizerhaus zu flüchten - denn siehe da, nach einer rüden Begrüßung: "Kommen noch welche nach?"(Wir hatten uns an einen der - leeren - großen Tische gesetzt, es gab keinen kleineren.) gerieten wir an einen sehr netten Kellner, der noch dazu echt Spaß verstand. Das Bier, wiewohl nicht billig, ist köstlich und wunderbar gezapft - wir hatten ein "Gemischtes" und mit großer Freude habe ich meine Nase in den feinporigen Schaum versenkt. (Bin sonst keine große Bierliebhaberin.) Zum Essen haben wir nichts bestellt, aber das bulgarische Paar, das mit uns am Tisch saß (- später!) bestellte eine Stelze, die sah wunderbar aus, war angeblich butterzart und außen knusprig, roch gut und wurde sehr gelobt. Wir saßen natürlich im Garten, dort ist es aber wirklich sehr laut, das muss man mögen - und die Parade der Dirndl-Hintern am Weg zur Wies'n.

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am 3. Oktober 2012
Labrouche
89
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3Speisen
3Ambiente
2Service
1 Check-In

Nachdem mir nach der Fahrt mit dem höchsten Kettenkarussell der Welt mit Blick, unter Anderem, auf das Schweizerhaus der Appetit noch nicht vergangen war, beschloss ich, diesen herrlichen sonnigen Herbsttag noch zu nützen, um Etwas im Gastgarten dieses Lokals zu genießen. Der Gästeandrang hielt sich, wahrscheinlich aufgrund des Wiesn-Festes, im erträglichen Bereich, so konnte ich relativ problemlos einen Platz bekommen.

Die Bedienung erfolgte relativ rasch, erstaunlicherweise war mein Grillhendl bereits einige Zeit vor meinem Bier am Tisch. Qualitativ gab es daran nichts auszusetzen, das Hendl geschmackvoll, ausreichend saftig und zart mit der reduzierten Würzung. Man verzettelt sich hier nicht mit billigem Grillhendlgewürz, sondern verwendet lediglich Salz und verfälscht damit nicht den Grundgeschmack. Dazu dann noch ein aufgetoastetes Semmerl und das süffige Bier bei Sonnenuntergang – was will man mehr.

Soweit so gut. Das hier dem Besucher relativ viel Geld abgenommen wird für das Gebotene ist hinlänglich bekannt, dass man für das oben beschriebene Semmerl 1,10.- verrechnet, und dieser Preis auf Nachfrage auch bestätigt wird, ist eine unangebrachte Maßlosigkeit. Auch die von Hrn. Kolarik einmal beschriebene obligate Bonabrechnung konnte ich nirgends feststellen, der Rechnungserstellung bei mir auf dem Bierzettel konnte ich aufgrund meiner überschaubaren Konsumation und meiner mehr oder minder alkoholungetrübten Auffassungsfähigkeit noch folgen. Nach einigen Bieren mehr in einer Runde ist der eine oder andere kolportierte Betrug bei der Abrechnung sicherlich nicht auszuschließen.
Auf ein Danke für das Trinkgeld wartet man ebenso vergeblich wie auf eine Grußerwiderung bei Verlassen des Gastgarten – wirklich gutes Service sieht anders aus.

Fazit: Gutes Essen in einem netten Ambiente – Service ausbaubedürftig

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Kommentar von am 8. Okt 2012 um 11:56

Die alte Geschichte. Man sitzt dort bei bestem Bier, Speisen durchwegs gut. Aber Service bietet immer Überraschungen. Nicht überrascht darf der erfahrene Gast sein, wenn ihm ein oder mehrere Krügerln verrechnet werden, die man nie getrunken hat. Das ist eigentlich die fast schon normale Situation. Kleiner Tipp: Wenn der Kellner das Bier bringt und seine berüchtigten Stricherln auf den grünnen Zettel schreibt, dann muß man ganz aufmerksam mitlesen. Dann weiß er, daß da genau kontrolliert wird und dann sind diese üblichen tricks ausgeschlossen. Wichtig ist, daß der Kellner sieht, daß man jedes Stricherl kontrolliert.

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am 3. Oktober 2012
wuffi55
40
3
5
4Speisen
2Ambiente
3Service

Waren auf Grund eines Familienbesuches aus den USA nach 10 Jahren wieder einmal im Schweizerhaus. Ich war durch die vorhergehenden, eher negativen Bewertungen vorgewarnt und auch etwas skeptisch, ausgerechnet dort essen zu gehen, aber dann doch positiv überrascht. Wir konnten bedingt durch die fast sommerlichen Temperaturen am 1. Okt. noch im Freien sitzen und auch der Kellner war blitzschnell zur Stelle. Wie man in Wien sagen würde, ein bißchen ein "goscherter" aber nicht unfreundlich oder überheblich und ausnahmsweise sogar ein Mensch mit Humor! Die Stelze war super, Kartoffel- und Krautsalat echt gut, meine Cevapcici butterweich, die Pommes top frittiert und das kleine Gulasch meiner Frau ein Gedicht. Für ein kleines Gulasch war sogar sehr viel Fleisch am Teller, mit dem wir in dieser Menge gar nicht gerechnet hatten! Bei einem kleinen dunklen Bier, einem Achterl und einem Mineral kann man auf der Rechnung auch nicht mehr schummeln! Zugegeben, diese habe ich auch nicht überprüft, denn die wurde von einem Pharmariesen übernommen! Es war für uns ein überraschend positiver Abend, aber ich verstehe auch die negativen Bewertungen, denn ich habe 2 Personen im früheren Bekanntenkreis, die dort als Kellner gearbeitet haben und die mir jede Menge Geschichten über Abrechnungen erzählt haben und wie leicht die Gäste mit falschen Abrechnungen zu linken sind! Das Preis- Leistungsverhältnis finde ich nicht so schlimm, aber wenn man nicht selber bezahlen muß ist es halt immer am günstigsten!

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am 22. August 2012
phoenix
1
1
3Speisen
3Ambiente
0Service

Aufgrund einer Einladung war ich heute mit 3 Bekannten nach nunmehr zwei Jahren wieder einmal im Schweizerhaus. In Anbetracht der durchwegs negativen Bewertungen in Bezug auf die konsumierten Getränke in Verbindung mit den verrechneten Getränken, habe ich, so wie ich es immer mache einen scharfen Blick auf die Aufzeichnungen des Kellners geworfen. 2 Bier werden bestellt - der Kellner hat aber nur noch 1 Bier auf seinem Tablett. Aufgeschrieben wurden aber beim Abstellen des ersten Bieres gleich beide Bier - nun denn - soll so sein. Bei Lieferung des zweiten Bieres wurde dann noch einmal eines aufgeschrieben. Noch an Ort und Stelle wurde der Kellner zur Rede gestellt. Dieser zuckt mit den Schultern und dreht sich um.
Schweizerhaus - nein danke.

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am 14. Mai 2012
Mela
1
1
2Speisen
2Ambiente
1Service

Ich war bisher noch nicht oft und auch nicht lange im Schweizerhaus. Der letzte Besuch war jedoch alles andere als toll. Das Essen war schneller da, als die Getränke. Die Kellner schreien laut herum, wenn man sich nicht sofort meldet, dass einem das Essen gehört. Ich mein, wer erwartet das Essen vor dem Trinken?! Das Pariserschnitzel kann ich nicht empfehlen. War mehr eine Eierspeis mit Fleischfülle. Die Petersilerdäpfeln sind im Öl nur so geschwommen. Die Pommes, die ich gesehen habe, waren bereits einige Male aufgewärmt (braun statt gelb). Ich verstehe echt nicht, warum so viele von der Hütte begeistert sind. Stelze kann ich nicht beurteilen - esse ich nicht - und ein Biertrinker bin ich auch nicht. Vielleicht ist das der Grund warum es mir dort nicht gefällt..

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am 5. April 2012
Fair
48
13
10
2Speisen
3Ambiente
1Service

Ja, auch ich bin ein unverbesserlicher Wiederholungstäter! - Auch ich war heuer wieder im Schweizerhaus und hab mich wieder maßlos ärgern müssen. - Die Kellner sind einfach so überheblich (ja, ausser man kennt ihn), das Essen eine echte Frechheit und der Bierpreis ein Hohn an meine Intelligenz. - Und trotzdem geh ich nächstes Jahr wieder hin. - Es ist einfach so! - Vielleicht überrascht mich das Schweizerhaus einmal mit einer weiblichen Servicekraft! - Wäre eigentlich ein Thema wert!!!

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am 22. März 2012
gourm65
1
1
3Speisen
3Ambiente
3Service

Am 21.03.12 besuchten wir das Schweizerhaus, auf Grund von mehreren Empfehlungen. Dazu kurz, die Tischreservierung ging in Ordnung, die Bedienung war freundlich und bemüht. Am Essen war nichts auszusetzen und rasch am Tisch. Was ich aber schon vorab gehört hatte, dass es bei der Rechnung anscheinend immer ein Krügerl zu viel ist hat sich leider bewahrheitet und nicht nur bei mir. Da ich dies bei mehreren in unserer Runde beobachtete handelte es sich bei meinem Besuch um einen Einzelfall, denn so offensichtlich hatte ich dieses Gefühl noch nie "gelegt" worden zu sein. Da ich wegen € 4,10.- keine Diskussion mit Restaurantleiter führen möchte und mir meinen Abend damit vergrämt hätte zahlte ich es eben. Ansonsten ein sehr nettes Lokal, dass Bier ist wirklich gut - leider mit Beigeschmack.

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Letzter Kommentar von am 27. Mär 2012 um 00:38

Da du ja der deutschen Sprache mächtig bist, hättest du ja die Bestellung für dein ausländischen Kollegen machen können. Und statt dem Cappuccino hättet ihr einfach dann auf den Begriff Melange umsteigen können. Bei einer deart miserablen Behandlung hätte ich den Geschäftsführer verlangt - ich würde mich nicht um 25 Euro bescheissen lassen. Auf der homepage www.schweizerhaus.at gibt es übrigens einen Fragebogen, wo man auch Beschwerden schreiben kann. Wenn du den Namen des Kellners nicht weißt, beschreibe die Person und gib die genaue Uhrzeit und wo ihr in etwa gesessen seid!

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Diese Review zählt nicht für die Gesamtwertung des Lokals, da dieser Tester dieses Lokal bereits neuerlich bewertet hat.
am 30. September 2011
Experte
wolf
98
50
23
4Speisen
4Ambiente
3Service
6 Fotos6 Check-Ins

Gestern haben wir es zum ersten mal, in diesem Sommer, wieder ins Schweizerhaus geschafft. Der Abend war, für Ende September, recht warm, und der Gastgarten, daher knallvoll.

Kurz gesagt, es hat sich, Gott sei Dank, nichts verändert.
Ich hatte die berühmte Stelze und mein Mann die Cevapcici. Beide Gerichte wirklich gut, die Stelze kann man eh kaum besser machen, und die Cevapcici waren auch super. Die scharfen Pfefferoni vom Schweizerhaus (wenn ich mich nicht irre, legt man die Pfefferoni hier selbst ein) passen da übrigens wunderbar dazu (auch zur Stelze).

Übers Bier braucht man eh nicht viel sagen, einfach gut.

Die Kellner waren freundlich und mit der Rechnung hat alles gepasst. Ich hatte hier übrigens, auch nach zahlreichen Besuchen in den letzten Jahren (auch mit Großgruppen), nie Probleme.

Vielleicht schaffen wirs heuer noch, ansonsten freue ich mich aufs nächste Jahr.

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Diese Review zählt nicht für die Gesamtwertung des Lokals, da dieser Tester dieses Lokal bereits neuerlich bewertet hat.
am 13. Juni 2011
Otternase
34
44
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2Speisen
4Ambiente
3Service
15 Fotos11 Check-Ins

Warum gehen jedes Jahr zwischen 15. März und 31. Oktober noch immer so viele Wiener (die es eigentlich wissen müssten) ins SCHWEIZERHAUS? Wo man doch den Garten mit rund 1800 anderen Menschen teilen muss und die Chose mittlerweile einen sehr starken Touristen-Abzocker-Charakter angenommen hat.

Es ist halt Tradition und zumindest einmal im Jahr gehören ein Budweiser und eine knusprige, fette Stelze auf den Tisch! Besagter Garten hat nicht nur viele wunderschöne Kastanienbäume sondern er ist auch in „Viertel“ aufgeteilt, die nach den Wiener Gemeindebezirken benannt sind - der Bereich vor der Bierausschank heißt übrigens „Franz Josefs Bahnhof“. Im Inneren sitzt „man“ sowieso nicht, lieber zieht man sich bei herbstlichen Temperaturen schon den Wintermantel an, als in die Gaststube zu flüchten.

Vielleicht kommen viele auch, um die wieselflinken Kellner zu beobachten, die Tabletts mit 20 Krügerln balancieren und immer einen witzig-frechen, oft auch respektlosen Spruch drauf haben, den so genannten Weana Schmäh.

Nachdem ich die heurige Schweizerhaus-Stelze und die obligaten Budweiser-Krügerl bereits erledigt hatte, musste ich unerwartet noch einmal dem Ruf des böhmischen Bieres folgen. Derzeit (2011) zahlt man 3,90€ für ein Schweizerhaus-Krügerl, das sich nach schlabbernder Entfernung von 3 - 5cm Schaum eigentlich als waschechtes Seidel entpuppt. Möglicherweise ist dies der Grund, warum ich zumindest ein ganzes Krügerl mehr als sonst vertrage, ohne auch nur den Anflug eines „Damenspitzerls“ bemerken zu müssen.

Ich finde die Stelzen im SCHWEIZERHAUS nicht so außergewöhnlich gut, dass ich sie in kürzeren Intervallen haben muss. Der „frisch“ gerissene Kren treibt mir meistens nur Tränen in die Augen, weil er nach gar nichts schmeckt. Und es kann hin und wieder passieren, dass man ein besonders zähes, extrem schweinisch riechendes Exemplar erwischt, von dem höchstens die Schwarte mit Genuss essbar ist. Leider bekam ich bei meinem diesjährigen Antrittsbesuch eine solche Haxe und hatte somit genug an Schweinegebeinen für dieses Jahr.

Also machte ich etwas, das man im SCHWEIZERHAUS nicht tun sollte: ich bestellte KEINE Stelze, sondern Cevapcici. Die faschierten Würschteln schmeckten bestenfalls nach industriell gefertigter Massenware, waren wirklich lieblos angerichtet und wurden in zwei Teiche aus Ketchup und Senf geworfen (siehe Foto). Unter den „Chihuawerln“ (O-Ton des Kellners) fand ich noch eine halbe, in grobe Würfel geschnittene Gemüsezwiebel – „yummi“! Umzingelt war das ganze Elend von einem Haufen Pommes Frites, möglicher Weise designed von „McCain“ oder „11er“, jedenfalls nicht handgeschnitzt.

Dabei rühmt man sich im SCHWEIZERHAUS, die Rohscheiben (vulgo Kartoffel-Chips) sogar erfunden zu haben - man sollte also einiges vom Erdäpfelfrittieren verstehen. Auch wenn die Geschichte nett anzuhören ist – Herr Kolarik sel. soll in den 1920er Jahren zur Temperaturprüfung des Backfettes dünne Erdäpfelscheiben hinein gegeben haben und auf diese Weise, völlig unbeabsichtigt die Rohscheiben erschaffen haben – so weiß doch der passionierte Wikipedianer, dass der Koch George Crum bereits 1853 die Kartoffelscheibchen kreiert hat, als ein ständig nörgelnder Gast mehrmals die Dicke seiner Bratkartoffeln reklamierte ;-)

Als Trost bestellte ich mir noch ein Budweiser und weil ich noch hungrig war, die Powidltascherln (der zweite Fehler an diesem Tag) – selbige wurden in einer Unmenge flüssiger Butter ersäuft und sahen aus, als habe schon jemand davon probiert (siehe Foto).

Zum Abschied holte ich mir noch zwei Kartoffelpuffer „über die Gasse“, welche wirklich herrlich und so wie „damals“ geschmeckt haben. Dazu muss ich sagen, dass ich bereits als Kind auf Schweizerhaus-Erdäpfelpuffer „konditioniert“ wurde und diese fast immer gut finde. Ich kann aber verstehen, dass sie vielen Leuten einfach zu fett sind. Ja, auch mir ist es schon passiert, dass ein kleiner Fettschwall beim ersten Bissen in den Puffer mein Essvergnügen merklich trübte. Was das Geheimnis dieser Erdäpfelpuffer ist, werde ich wahrscheinlich niemals erfahren. Viele behaupten, man würde Brot oder altbackene Semmeln dem Teig beimengen, um so diese einzigartige Konsistenz zu erhalten, aber das halte ich eher für ein Latrinengerücht. Wer brauchbare Geheimrezept-Hinweise hat, möge mir bitte Bescheid geben ;-)

Also werde ich spätestens nächstes Jahr wieder ins SCHWEIZERHAUS kommen und hoffen, dass man sich nicht nur auf die Abfertigung der wahrlich großen Gästezahl konzentriert, sondern auch wieder mehr Augenmerk auf die Qualität und die Optik des Essens legt.

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Letzter Kommentar von Unregistered am 11. Nov 2012 um 15:25

Also , das einzige was man vom Schweizerhaus essen kann sind definitiv die Rohscheiben. Die sind wirklich richtig gut

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am 13. Mai 2011
yangel
57
17
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2Speisen
3Ambiente
4Service
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Auch ich gehöre zu den paar Einheimischen, die sich tatsächlich hin und wieder mal ins Schweizerhaus verirren - und so war es auch gestern der Fall..
Es war noch relativ früh als wir eintrafen - etwa dreiviertel 12 - somit hatten meine Freundin und ich quasi freie Platzwahl. Sehr angenehm!
Kurzerhand entschieden wir uns für eine Stelze für Zwei, dazu ganz klassisch Senf, Kren, Krautsalat und zu guter Letzt noch zwei Erdäpfelpuffer - nicht zu vergessen die zwei Bier, die hier natürlich nicht fehlen dürfen.
Nachdem der Garten zu diesem Zeitpunkt nicht einmal annähernd gut gefüllt war, gabs jede Menge Kellner, die Zeit ohne Ende hatten. Unserer war äußerst gut gelaunt, flink, freundlich und hilfsbereit (ich hatte meinen Hund und meine Freundin ihr Kind inklusive Kinderwagen dabei). Und dabei blieb es auch, selbst als der Garten eine Stunde später schon relativ gut ausgelastet war.

In Windeseile stand alles am Tisch: die Getränke innerhalb einer Minute, 20 Sekunden später folgte die Stelze, nach insgesamt zwei Minuten war mit den Beilagen dann alles komplett.
Ich persönlich finde es gut so, muss aber auch sagen dass ich im Allgemeinen ohnehin kein großer Fan von Slow Food bin. Dieses stundenlange Warten in manchen anderen Lokalen macht einen ja oft richtig krank..!

Die Stelze, welche wir ausdrücklich für zwei Personen mit dem Zusatz "bitte schon etwas größer" bestellten, war mit einem Kilo VIEL zu klein für uns. Ohne jetzt angeben zu wollen, traue ich mich zu behaupten, dass ich das Ding auch ohne Probleme alleine geschafft hätte. Scheinbar hat uns unser Kellner unterschätzt.. aber so ist es nun mal, zwei kleine Frauen gemeinsam beim Essen.. immer diese Klischees..!
Die Stelze selbst war außen wirklich schön knusprig, da kann man gar nichts sagen. Ansonsten aber außer trocken NUR noch trocken. So trocken dass ich beim Fleisch fast mehr Angst hatte, mir einen Zahn auszubeißen als bei der Haut. Eine echte Zumutung! Irgendwie musste ich beim Essen auch die ganze Zeit an meinen Vorredner denken, der die Frage in den Raum gestellt hatte, ob die Stelzen hier wohl in der Fritteuse gemacht werden.. den Eindruck hatte ich nämlich auch fast!!

Der Krautsalat natürlich frisch aus dem Kübel, klar - darüber muss man sich in einem Lokal, welches eine derartige Massenabfertigung betreibt, halt schon im Klaren sein. Nachdem ich mir aber eh nichts anderes erwartet hatte, wurde ich wenigstens nicht enttäuscht. Und obwohl der Salat nicht selbstgemacht war, konnte man ihn zumindest essen (was ja in manchen anderen Lokalen oft nicht der Fall ist), die Würze war recht angenehm und nicht zu scharf, die Konsistenz eigentlich auch ganz in Ordnung.
Das Highlight schlechthin waren allerdings die Erdäpfelpuffer...! Ich frage mich, WAS die in der Küche anstellen, dass die Dinger dermaßen fett sind.. werden die 3x hintereinander frittiert? Oder einen Tag lang in Öl eingelegt? Das waren keine Erdäpfelpuffer, sondern Fettpuffer mit einer erdäpfelähnlichen Konsistenz. Wir mussten beim Schneiden oft richtig in Deckung gehen..!
Also wirklich.. hier und da mal ein deftiges Essen ist ja schön und gut.. aber das, was hier betrieben wird, ist einfach nur grauenhaft und hat mit bodenständiger österreichischer Küche überhaupt nichts mehr zu tun!
So nett und bemüht unser Kellner, so süffig das Bier und so urig die Atmosphäre auch war.. das Essen hat einfach alle positiven Erinnerungen zunichte gemacht - sorry! Das gestern war einfach das beste Beispiel dafür, wie man es als Lokalbetreiber sicher NICHT machen sollte!

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Letzter Kommentar von guest01 am 31. Mai 2011 um 14:25

Habt ihr euch beim Kellner beschwert? Habt ihr den Restaurantleiter rufen lassen?

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am 8. Mai 2011
rebe
18
1
2
3Speisen
3Ambiente
3Service

Netter Biergarten, Speisen wurden nicht sehr warm gebracht,Qualität durchschnittlich, Service ok, Bier sehr gut.

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Kommentar von Unregistered am 9. Mai 2011 um 01:14

Jedenfalls ist jetzt wieder Schweizerhaus Time! Ich freu mich schon auf meinen ersten Besuch heuer!

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am 27. März 2011
SarastroCulinario
53
21
10
2Speisen
2Ambiente
1Service

Auch ich muss, leider mit den Wölfen heulen und kann bzw. will nach dem gestrigen Besuch dem Schweizerhaus kein sehr gutes Zeugnis ausstellen...

Wenn 15 Personen reservieren und für diese ein 12er Tisch bereitgestelt wird fällt das meiner Meinung nach unter "böswillig, bis unorganisiert überheblich oder fast schon arrogant" - naja man kann es sich anscheinend leisten - die Gäste schon beim Kommen zu vergraulen...

Schon die Diskussion und das Achselzucken von 3 Kellnern, dem Restaurantleiter und das widerspenstige NICHT eingehen wollen/können auf unseren Wunsch den """FREIEN"""" Nebentisch zu nehmen war mit den Worten andere Kellner - andere Station bürokratisch bis geht nicht mehr und ist ein absolutes NIE WIEDER KOMM fürs nächste Jahr... Selbsthilfe und Tischerlrücken haben uns dann die Plätze geschaffen, die wir bestellten und brauchten.... und es war uns schit egal ob die Kellner freie Bahn hatten oder nicht...

Nun weiter zu den (ein) wenig erfreulicheren kulinarischen Dingen des gestrigen Abends...

Stelze: Salzig aber aussen knusprig, trocken aber nicht zäh, teilweise fettig und dann wieder trocken... die machen das schon in solchen Massen, das es scheinbar nur mehr um die Quantität geht und nicht um irgendeine Form von Qualität (machen die das in der Fritteuse????- irgendwie scheint es so...)

Kren: es wurde die Version Kren serviert, die einem nicht mal ein klitzekleines Tränchen in die Augen treibt, wenn man daran riecht, und das grausliche Pappschüsserln war sowohl bei Kren als auch bei Senf obligat .... brrrrr

Krautsalat: der ist mehr als nur gekauft - ich glaube die haben den Fassweise neben dem Budweiser gelagert.... fix und fertig - also keine küchentechnische Herausforderung - (aber das ist klar bei 1000enden Gästen am Tag, oder doch nicht???)

Gebackener Emmentaler: sah aus wie aus dem Woerle Kauf Packerl einfach paniert bzw so in der Art... und auch im Fritter zubereitet...

Bier: Gemischtes und Budweiser flossen in Strömen - und waren wie immer beliebt und süffig... wenigstens das ist dran an der Legende Schweizerhaus....

Die saftige Rechnung (im Gegensatz zur trockenen Stelze) für 4 Gemischte € 15,60, ein eingepacktes, vorgeschnittenes Hausbrot €1,60, Krautsalat €3,30, Senf und Kren € 1,30 und eine Stelze € 8,90 (geteilt mit dem Mitstreiter NP € 17,80) waren 30,70€ zu berappen - ganz schön Stolz für die Leistung...

Aber einmal im Jahr MUSS man das eben tun - ins Schweizerhaus gehen - und den Frühling begrüßen ... 1x ist aber dann auch schon wieder genug um den Mantel des Vergessens über diesen Ignorantenstadl zu breiten und sich dank immer schwächer werdendem Langzeitgedächtnis, dann nächstes Jahr wieder auf die Stelze und das Budvar zu freuen...

Die Frage stellt sich nur heute - sollte man den Frühling nicht würdiger begrüßen... als in einer Massen-Stelzen-Legebatterie...

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Letzter Kommentar von Unregistered am 28. Mär 2011 um 08:12

Aus sicht des gastronomen versteh ich das sehr gut - viele reserervieren für 15 personen - und oft sind es dann nur 8-10 - bekannt gegeben wird das dem gastronomen fast nie, daher die goldene regel - immer 10% weniger für die gäste reservieren.

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am 15. Jänner 2011
Update am 18. Oktober 2013
Experte
amarone1977
315
75
30
3Speisen
4Ambiente
2Service

Ich kann die Bewertungen schon verstehen, die sich hier finden, aber wer sich abzocken lässt, ist selbst schuld. Ich kenne meine Konsumation immer, und wenn was nicht stimmt, wird die Stimme erhoben, sofern das wirklich vonnöten ist. Wer eine überhöhte Rechnung zahlt und danach schimpft, dem ist nicht zu helfen.

Aber es stimmt schon auch: "Melden's Ihnen wieda, wenn's an Duascht hom!" ist kein unbekanntes Zitat, wenn man was anderes haben will als ein Krügel.

Aber das Schweizerhaus ist eben das Schweizerhaus. Einmal im Jahr muss es einfach sein, weil man sich den ganzen Trubel und das süffige Bier aus Tschechien einfach geben muss.

Das Essen? Ich hab allein schon durch einen Besuch pro Jahr keine Erfahrungen mit anderen Sachen. Schweizerhaus heißt: Leberknödelsuppe, Stelze und 5 Bier.
Wie gesagt, einmal im Jahr muss es sein, nicht weil es in der Societyzeitung steht, sondern weil ich die Stimmung hier einfach einmal im Jahr "brauch". Punkt.

Fazit: Leberknödelsuppe geht in Ordnung, die Stelze war reichlich, aber nicht trocken, eher knusprig und saftig zugleich, und die 5 Bier (ja, 5!) gingen runter wie Öl. Und auch wenn die Kellner verschrien sind, wir haben uns mit einem unterhalten, wie seine Saison nach der Wintersaison am Arlberg hier aussieht. Trinkgeld gibt's genug, aber die Arbeit ist beinhart, und wie hier die Krügeln herangeschafft werden, das hat schon meinen Respekt.

Wir hatten zuerst eine Weinverkostung in der Hofburg (VieVinum) erlebt (10-18 Uhr), die Biere danach waren wie Balsam. Die Straßenbahn brachte uns am Ende dann bis nach Hütteldorf. Wie schön, am nächsten Tag ohne Kopfweh aufgewacht. Hat was.
Also: nächsten Sommer wieder Schweizerhaus. Aber wieder nur einmal, dabei bleibt's, versprochen ;-)

***********************************************
Update Oktober 2013:
ReTe-"Dreierziegel" mit schlitzaugeseiwachsam und Otternase.

Die Stelze meiner Meinung nach wirklich gut erwischt, sogar meine wurzelbehandelten Mahlzähne kommen mit der nicht extrem salzigen Kruste gut zurecht, das Fleisch selbst keinesfalls trocken, gerade richtig und sicher nicht versalzen.

Kartoffelpuffer eigentlich nicht meine Wahl, aber ich hab mich dann "mit"-entschieden - schwerer Fehler.

Laut Otternase ist es saisonabhängig, wann im Schweizerhaus was besonders gut ist.
Momentan ist offensichtlich nicht die Zeit für guten Kartoffelpuffer, goldgelb und zart ist das Ideal, das Gegenteil ist heute der Fall (schlitzaugeseiwachsams Vergleich zum Brüllen - siehe oben!).

Krautsalat soweit ganz gut, schön süßlich, ohne Speck o.ä., dazu noch Senf und Kren. Der Kren ist tränentreibend und sorgt für japsende Atemlosigkeit - perfekt.

Powidltascherl - sind mir "net powidl!" - schön zart und gummig zugleich, das Zuviel an zerlassener Butter, wie auch Tonnen von Staubzucker, bleiben am Teller zurück.

Bier? - Ich werde alt. Diesmal waren's auch 5, davon allerdings ein Seidl. Aber es fließt nach wie vor bestens im Schweizerhaus.

Service: selbstbewusste Kellner, aber nicht ungut, die Abrechnung am Bierzettel funktionierte tadellos.

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am 14. Jänner 2011
tobias
46
2
6
4Speisen
4Ambiente
5Service
11 Check-Ins

Von Wien nicht mehr weg zu denken ! ein gutes Budweisser
mi einer knusprigen Stelze ein gedicht !
jedoch stimmt teilweise was Niki geschrieben hat, wenn du dort
keinen kennst kann es zur enttäuschung werden !!
ich hatte nie probleme habe immer meinen platz und das
über das trinkgeld brauchen wir nicht zu diskutieren, denn die
kellner leben großteils davon und ich möchte bei gott nicht bei 30C 8 stunden servieren als steht ihnen ein angemessenes tringgeld zu !!

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Kommentar von Unregistered am 14. Jän 2011 um 20:23

finde ich auch

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am 5. November 2010
Niki
5
1
1
2Speisen
4Ambiente
1Service

Fast jeder war schon dort auch wir gehen immer wieder mal im Sommer hin.
Damit das Bier ordentlich eingeschenkt ist (nicht nur halb Bier halb Schaum) und die Stelze frisch und knusprig ist muss man dem Kellner als guter Trinkgeldlieferant bekannt sein. Sonst ist es eine wirklich schlimme Touristenfalle dieses Lokal.
Etwas anderes als Stelze zu essen empfinden wir als absolutes Wagnis mit ungewissem Ausgang.
Trotzdem ist die Hütte immer voll und der Betreiber hat wohl keine Sorgen wegen der minderen Qualität der Speisen.
Wir haben gelernt, essen vorher wo anders und gehen dann auf ein paar Bier hin. Aber auch nicht mehr so oft.

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Kommentar von am 15. Jun 2011 um 01:58

als ich (nun endgültig) das letze Mal dort war, meinte der Kellner auf meine Reklamation von wegen eine Daumenbreite unterm Strich eingeschenkt bzw. meine Bitte, nachzuschenken: "waaß i doch ned, ob Sie ned scho aussatrunkn hobn" Wie aus einem schlechten Österreichischen Spielfilm...

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am 28. Juli 2010
mampferl
6
1
1
3Speisen
3Ambiente
5Service

Wer behauptet, daß die Stelzen die Besten der Stadt sind?....Zu viel gesalzen und innen trocken, das Bier naja über Geschmack läßt sich streiten. Das Service top nur ist das Lokal hoffnungslos überlaufen, warum blos?

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am 28. Juni 2010
loghlin
5
1
1
3Speisen
2Ambiente
0Service

Sauteuer.
Das ist wohl das einzige Lokal in ganz Wien, wo jeder schon mal eine "falsche" Rechnung bekommen hat ^^
Uns passiert es regelmässig - zu jedem weissen Spritzer wird anscheinend ein Bier aufgeschlagen ...
Ich gehe so selten wie möglich hin.

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am 19. Juni 2010
Experte
Gastronaut
428
45
29
2Speisen
4Ambiente
2Service

Können wir bitte einmal das Bier und die Stelze ausklammern? Wenn man das nämlich macht, dann hat es sich mit den Lobhudelein rund um das Schweizerhaus. Alleine schon die Beilagen zu einer Stelze können einen den Appetit rauben. Der Kren wird nur selten, dafür in Massen gerieben. Es kann also passieren, dass man abgestandenen und verfärbten kren bekommt. Und das Hausbrot kommt im Sackerl. Na toll. Und die Inhalte der Speisekarte sind nichts besonderes. Weder von der Auswahl und schon gar nicht von der Qualität! Wozu auch? Kommt eh jeder nur wegen der Stelze, und die können sie ja wirklich! Das Schweizerhaus ist so was wie "Der Kaisers neue Kleider": Alle finden es gut, weil es alle gut finden. Und nicht, weil es wirklich gut ist!

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Letzter Kommentar von duchemin am 21. Sep 2010 um 10:19

stimme hier vollkommen zu! danke, mußte mal gesagt werden. frage mich noch wie das bei den cevapcici weiter geht - jedes jahr eines weniger um den preis zu halten, wenn dann nur mehr eins am teller ist fällts auf. service prepotent.

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am 11. Februar 2010
Genussbub
97
5
7
3Speisen
1Ambiente
2Service

Tja, eine Touristik-Massenabfertigung bleibt es immer. Das Bier ist recht gut, das Essen eher gespalten und das Service meist Wetterabhängig bis launisch, aber im großen und ganzen bemüht.
Für mich eine totale Überbewertung - aber eine tousristische Atraktion.

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am 10. November 2009
Mara
17
5
2
4Speisen
4Ambiente
3Service

Ausgezeichnetes Bier, das man auch problemlos in größeren Mengen verträgt (bei gleicher Menge zB in einer Wr. Gasthausbrauerei in 1070 Wien wäre man wahrscheinlich bewußtlos). Speisen überraschen gut, Stelzen von schwankender Qualität. Preise v.a. für Bier und Stelzen, die ja die eigentlichen Hauptprodukte sind, viel zu hoch !! Leider haben die Besitzer des Lokales auch bei weiteren Preissteigerungen keinen Besucherschwund zu befürchten.
Das Personal ist z.T sehr freundlich, jedoch ist eine genaue Überprüfung der Rechnung in jedem Fall sehr empfehlenswert.

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Letzter Kommentar von am 6. Nov 2010 um 15:08

Und was manche Leute am Schweizerhaus immer auszusetzen haben, ist mir auch ein Rätsel..... Ich bin auch kein Freund von übervollen Lokalen mit vielen Touristen, aber schlecht ist das Schweizerhaus deswegen nicht. Sicher gibt es noch bessere Stelzen und besseres Bier. Das Schweizerhaus ist halt eine Institution und da gibt es immer Menschen die Erfolgsgeschichten kritisieren müssen, weils sonst nix besseres zu tun haben.

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am 27. Juli 2009
Radler
58
15
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3Speisen
4Ambiente
3Service

Schwer zu sagen, warum das Schweizerhaus so berühmt ist. Zweifellos ist es das größte Bierlokal der Stadt und wahrscheinlich wird kaum wo so viel Bier umgesetzt.

Das Budweiser ist absolute Spitzenklasse und ist auch immer richtig temperiert.

Die Stelzen haben irgendwie Kultstatus, aber das nicht immer zu recht. Bei Hochbetrieb kann es schon passieren, daß das Fleisch nicht ganz durchgegart ist oder es kann schon auch eine Stelze hart uns salzig geworden sein. In jedem Fall ist die Preisbildung bei den Stelzen ein großes Geheimnis. Eine "Zweierstelze" (für 2 Personen) kann schon mal so viel Kosten, wie eine für vier Personen, die auch nicht größer ist. Die den Stelzen beigelegten Preiszettel dürften nicht immer einer Überprüfung des Gewichtes standhalten.

Es ist uns auch schon manchmal passiert, daß man gleich mit einer Vorgabe von 2 oder drei Bieren (die Konsumation wird mittels Strichen auf Zetteln, die am Tisch stehen, von den Kellnern festgehalten) beginnt, wenn man nicht aufpaßt, was auf den Zetteln vermerkt wird. Allerdings war die (sofortige) Reklamation immer problemlos. Bei größeren Gruppen ist der Gesamtrechnungsbetrag oft nicht immer genau nachprüfbar.

Das Bier ist berühmt und die Berühmtheit ist auch in den Preisen enthalten. Nachdem das Lokal bis zur Sperrstunde nahezu immer voll besetzt ist, dürfte der Preis den meisten Bescuhern eher egal sein. Massenkonsum zu höchsten Bierpreisen

Fazit: Schöner (riesiger) Garten, ausgezeichnetes Bier, Speisen in Ordnung, Personal freundlich, trotz Schwerarbeit, Preise bei weitem zu hoch, aber in Hinblick auf die besucherfrequenz für das Lokal kein Grund, niedrigere Preise zu verlangen.

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am 31. Mai 2009
helenea
14
1
2
4Speisen
4Ambiente
5Service

stelzen waren bei uns immer sehr gut, das personal sehr flott und sehr freundlich, das bier optimal - empfehlenswert

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am 13. Mai 2009
Marcelo
31
1
3
3Speisen
3Ambiente
3Service

Das Schweizerhaus ist meiner Meinung nach eine Touristenfalle. Es kommt mir ein bisschen wie in einer Fabrik vor. Massenabfertigung ist angesagt. Wer gemütlich essen gehen will, sollte das Schweizerhaus jedoch meiden. Es ist einfach die Hölle dort los.
Es sind jedoch angeblich die besten Stelzen der Stadt. Das Bier ist auch ausgezeichnet.
Fazit: Man sollte auf jeden Fall mal hinschauen wenn man im Prater ist.

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Letzter Kommentar von am 13. Mai 2009 um 15:44

Ja es ist auf jeden Fall ein sehr großer Biergarten da gebe ich dir Recht. Das alles gut schmeckt finde ich wirklich nicht. Aber das ist halt eine persönliche Meinung. Ja es stimmt auch dass viele Wiener dort hin gehen. Aber desshalb finde ich es auch nicht empfehlenswert.. LG

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am 13. Februar 2009
Meidlinger12
197
51
18
3Speisen
4Ambiente
4Service

Wie gesagt fand ich die Stelzen auch gut bis ich einmal bei einem Bekannten eine Stelze aus dem Holzofen gegessen habe. Da kann das Schweizerhaus einpacken. :-) Großer Biergarten, aber bei schönem Wetter fast kein Platz zu bekommen. Preise haben Touristenniveau. Das Bier ist aber sehr gut. 9 Krügel war meine Bestleistung.

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Kommentar von am 8. Jun 2009 um 12:17

und wo kann man so ne stelze bekommen? ;o)

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am 13. Februar 2009
wstsiu
19
1
2
3Speisen
4Ambiente
4Service

Stelzen sind gut, Rest der Speisekarte ist in Ordnung aber kann nicht mit der Stelze mithalten. Budweiser Bier ist perfekt.
Riesiger Garten. Wenn man im Prater ist, sollte man vorbeischauen

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am 14. Jänner 2009
vanilletraum
46
3
5
4Speisen
4Ambiente
4Service

Netter Biergarten, Stelzen sehr gut, restliches Essen könnte besser sein. Ambiente schön, Service ok

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am 16. Oktober 2008
hanussen
6
1
1
3Speisen
5Ambiente
4Service

das beste gemischte der stadt, die kellner sehr flott.
die stelzen sind manchmal etwas ausgedrocknet, aber die kann man ja zurückschicken.

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am 9. März 2008
AntonEgo
40
3
4
3Speisen
3Ambiente
3Service

Super Bier (Budweiser) und super Stelze. Im Sommer ein Muss! Cevapcici unbedingt mit den scharfen Pfefferoni probieren.

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Letzter Kommentar von am 10. Okt 2015 um 15:39

Quatsch. Man stelle sich das vorige gelöscht vor.

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