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Speisen
Ambiente
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37
35
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Gesamtrating
37
7 Bewertungen
Alle Ratings 0 - 50
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BärenwirtBärenwirtBärenwirt
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Bärenwirt Info
Features
Gastgarten, Schanigarten
WLAN, WiFi
Ambiente
Gemütlich
Preislage
Mittel
Kreditkarten
Keine Info
Öffnungszeiten
Mo
11:00-23:00
Di
11:00-23:00
Mi
11:00-23:00
Do
11:00-23:00
Fr
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Bärenwirt

Küche: Österreichisch
Lokaltyp: Gasthaus, Gasthof, Restaurant
Tel: 0662 422 404
Lokal teilen:

7 Bewertungen für: Bärenwirt

Rating Verteilung
Speisen
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Ambiente
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Service
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Bewertungsschlüssel
Rating Details
am 9. Dezember 2015
geneu
52
1
5
4Speisen
4Ambiente
4Service

Nach Jahren wieder einmal -diesmal im Winter- dort gegessen und sich wohlgefühlt. Das Ambiente in der gemütlichen Holzstube salzburgisch und gar nicht so viel Touristen. Während der Adventszeit ein Labsal. Das Auto am nahen Müllnerbräu Parkplatz abgestellt- drei Stunden zahlt der Bärenwirt. Rasche Bedienung mit Schmäh, die Kartoffelsuppe mit Speck sehr gut, der Salat mit Hühnerstreifen detto, mit viel Fleisch obendrauf. Das Backhendl ist eine Riesenportion und hat sehr gemundet. Die zwei dicken Scheiben vom Bauchfleisch waren kaum bewältigbar (es gibt auch eine kleine Portion!!), gar nicht so fett, der Saft ein Traum und das Knödel riesig. Ein Erlebnis mit Sauerkraut. Abseits des Trubels ein Lokal-Tipp, und man kann sogar entlang der Salzach locker hinwandern. Komme wieder.

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am 22. April 2015
vielesser123
27
18
13
3Speisen
4Ambiente
4Service

Nach einer 7 stündigen Autofahrt und einer kurzen Ruhepause im Hotel meldet sich mein Magen. Es ist kein harmloses Knurren, sondern ein Geräusch, das in der Öffentlichkeit ziemlich peinlich ist. Mein Magen terrorisiert mich und schreit nach Input. Ich ergebe mich sehr gerne, nur ein netter Spaziergang sollte nach so einer langen Autofahrt schon noch sein. Die mir in Salzburg bekannten Lokale waren entweder zu Fuß nicht erreichbar oder zu nahe am Hotel dran. ReTe und Google Maps waren mir eine große Hilfe: gute Bewertungen und passende Distanz zum Hotel - der Bärenwirt sollte es sein.

Eine Reservierung haben wir nicht vorgenommen und dementsprechend war ich beim Betreten den Lokals etwas angespannt. Leicht geschockt stand ich im Gastraum, alle Tische waren besetzt. Nein, doch nicht alle. Ich habe den freien Mini-Tisch mit 2 Stühlen, der neben dem großen Kachelofen platziert wurde, übersehen. Der freundliche Kellner steuerte mit den Karten auf uns zu. Dieser Platz machte mich nicht glücklich. Trotz meiner geringen Körpergröße bin ich es gewohnt viel Raum für mich zu beanspruchen. Hier fühle ich mich eingeengt und unwohl. Das habe ich natürlich kommuniziert und der Kellner machte uns auf die Bärenstube im 1. Stock aufmerksam. Dort soll es aber ruhiger sein. Gut, dagegen habe ich nichts. In der Bärenstube hatten wir freie Platzwahl. Uns ist es sowohl im Erdgeschoss als auch in der Bärenstube aufgefallen, dass wir die einzigen deutschsprachigen Gäste waren. Ich mags international und fühle mich wohl.

Der Bärenwirt hat eine große Mission. Durch wochenlanges Testen von Hendl, Panier, Ölen und Garzeiten wurde das Backhendl perfektioniert und das "beste Backhendl" Österreichs sollte hier serviert werden (lt. Homepage und Aushang im Damen WC). Mein letztes Backhendl hatte ich beim Hanslwirt in der Steiermark. Das war meiner Meinung nach das beste Backhendl, das ich bisher gegessen habe (Bewertung folgt). Ob sich der Bärenwirt mit dieser Ansage zu weit aus dem Fenster lehnt?

Bestellt wurden:
Bärenwirtschnitzel (gefüllt mit Speck, Käse, Champignons und Zwiebeln) Pommes statt Butterreis (€ 13,90) und von mir natürlich das beste Backhendl (€ 13,90). Der Kellner hat mir eine riesengroße Portion angedroht. Ich habe nur gelächelt und gesagt, dass ich die Speisekarte fürs Dessert noch brauchen werde.

Das halbe Backhendl wurde mit einem Erdäpfel-Vogerlsalat serviert. Optisch hat mir das Backhendl sehr gut gefallen. Schön goldbraun frittiert mit viel Zitrone (2 große Spalten und 2 Scheiben) dekoriert und das optische Highlight war die frittierte Petersilie. Der Erdäpfel-Vogerlsalat war ziemlich unspektakulär und etwas zu sauer. Der Vogerlsalat war komplett ungewürzt und wurde direkt aus der Verpackung genommen und auf den Erdäpfelsalat gesetzt. Nun zum besten Backhendl: Freunde der dicken Panier kommen hier voll auf ihre Kosten. Mir war sie etwas zu dick, aber geschmacklich sehr gut und schön knusprig. Die Hühnerbrust war zwar noch saftig, aber hätte keine Sekunde länger in der Fritteuse bleiben dürfen. Leider hat mich das Hendl selbst geschmacklich nicht so überzeugt. Es liegt daran, dass ich meiner Meinung nach das beste Backhendl schon hatte und mich noch an diesen wunderbaren Geschmack erinnern konnte. Das Hendl beim Bärenwirt wäre ohne Panier ein ziemlich langweiliges und unauffälliges Hendl. Der Bärenwirt und sein Hendl haben es nicht gerade einfach mit mir ;)

Aufgegessen habe ich natürlich alles und geschmacklich war es ja auch in Ordnung. Das angedrohte Dessert wurde in Form eines Apfelstrudels mit Schlagobers (€ 4,90, Vanillesauce wurde abbestellt) in die Tat umgesetzt. Der Apfelstrudel war innen brennheiß (ein gutes Indiz dafür, dass die Mikrowelle im Spiel war). Das Schlagobers kam aus der Sprühflasche. Mit der Zeit wurde der Strudelteig richtig hart und war kaum genießbar. Geschmacklich ist der Apfelstrudel glatt durchgefallen - schade.

Die Speisenbewertung "Gut" hat der Bärenwirt nur erhalten, weil mein Mann mit seinem Bärenschnitzel sehr zufrieden war.

Der Service war sehr gut. Unser Kellner hatte seinen ersten Arbeitstag. Er war etwas nervös, aber sehr bemüht und aufmerksam.

Den Bärenwirt werden wir beim nächsten Salzburg-Urlaub wahrscheinlich nicht mehr besuchen. Die Küche ist in Ordnung, mehr nicht.

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Letzter Kommentar von am 22. Apr 2015 um 20:28

Ich habe dabei auch an Dich gedacht, langnan, weil Dir ja der Bärenwirt empfohlen wurde. Mit der Wetterprognose ist es ja so eine Sache... Ich drücke Euch die Daumen und hoffe, dass sich alle Wetterfrösche geirrt haben und ihr einen wunderschönen Salzburg Urlaub habt.

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Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 30. August 2014
Experte
uc0gr
215
47
28
3Speisen
4Ambiente
3Service
34 Fotos1 Check-In

In Mülln, einem kleinen Stadtteil von Salzburg, links der Salzach, nördlich vom Altstadt-Zentrum, gibt es den „Bärenwirt“. Die alte Vorstadt Mülln gehört übrigens zum Weltkulturerbe und daher finden sich in diesem Stadtteil besonders viele alte Gebäude. Der Name „Mülln“ stammt wohl aus der Zeit, als hier noch zahlreiche Mühlen in Betrieb waren – „bei den Mühlen“.

Der „Bärenwirt“ gehört eigentlich dem „Augustiner Bräustübl-Mülln“, etwa 70m entfernt, wird aber seit einiger Zeit schon an den jetzigen Betreiber verpachtet. Diese Allianz sorgt auch für problemloses Parken mit dem Auto, da man am großen Parkplatz des „Augustinerbräu“ sein Fahrzeug gratis abstellen darf – etwa 300 Plätze. Hätte ich es vorher gewusst, so hätte ich mir einen Kurzparkschein erspart – es ist recht ungünstig angeschrieben, sodass man den Hinweis leicht übersieht.

Mit einem für die Altstadt typischen Nasenschild aus Schmiedeeisen wirbt der „Bärenwirt“, von weit sichtbar, mit „Österreichs bestem Backhendl“. Sehr selbstbewusst, aber was für mich das Beste ist, muss den Anderen nicht zwangsläufig zusagen. Persönlich bin ich kein Freund derartiger Aussagen, sind sie doch allesamt, wie eben auch Restaurantbewertungen, bloß subjektive Wahrnehmungen.

Im Lokal eingetreten, wurden wir von einem Kellner freundlich begrüßt – wir waren im Lokal die einzigen Gäste, im Terrassen-Garten, mit Blick auf die Salzach, waren auch lediglich ein einziger Tisch besetzt. Wir nahmen in der Gaststube Platz, weil der besten Tochter von allen schon etwas kühl war. Ausgehungert, waren wir doch den ganzen Tag in der so schönen Salzburger Stadt unterwegs, waren wir definitiv. Ich wollte an diesem Tag einfach nur die so schöne Salzburger Stadt der besten Tochter von allen nahebringen – ich selbst spielte hier schon zwei Fußballmatches als Profi (damals Salzburg-Lehen gegen „Austria Salzburg“), samt vorhergehendem Aufenthalt, und kannte die Stadt auch noch von einem separaten Besuch recht gut.

Das Lokal ist mit viel hellem Holz eingerichtet, im Eck des unteren Gastraumes eine große alte Holzanrichte, ein klassischer Herrgottswinkel, ein obligater Kachelofen aber absolut kein Kitsch, also nicht überladen mit Unmengen an Brauereiwerbungen, -schildern und ähnlichen Accessoires. Die Gaststube ist absolut gemütlich und heimelig – da fühlt man sich sofort wohl. An der Wand ein „Zertifikat für Exzellenz 2014“ von „tripadvisor“, peinlicherweise ist der Lokalname falsch geschrieben, und im Lokalinneren entdeckt man noch Zeichen des erheblichen Alters des Gebäudes – altes Gemäuer, alte Säule, kleine Durchgänge, diverse Bögen…toll, ich liebe es! Ein kleines Extra-Stüberl, ein Mittelding zwischen Nische und Extra-Raum, mit zwei Tischen und noch ein Gastraum im Obergeschoss ergänzen das Platzangebot. Das gesamte Lokal ist übrigens ein Nichtraucherlokal.

Zu trinken hatten wir ein herrlich süffiges „Augustiner-Weisse Alkoholfrei“ (EUR 3,80 / 0,5l) sowie einen tadellosen „Eistee Pfirsich mit Leitungswasser“ (EUR 2,90 / 0,5l).

Zu unseren Speisen, die aber leider nicht aus dem vollen Programm schöpfend waren, weil man eben eine sehr reduzierte Karte von 14:00h – 17:30h, bestehend aus zwei Suppen, drei Hauptspeisen und drei Desserts anbietet. Also Backhendl gibt’s nicht um diese Zeit – schade und für mich ein echtes Manko. Wenn man schon „Österreichs bestes Backhendl“ bewirbt, dann sollte genau dieses „rund um die Uhr“ auch erhältlich sein.

So orderten wir zweimal die „Frittatensuppe“ (EUR 3,60) – eine tolle, goldbraune Bouillon
mit bestem Geschmack wurde serviert – die war hausgemacht und genau so, wie es sein soll, angesetzt. Die Frittaten hausgemacht, eher dünn geschnitten aber flaumig, konnten den wahrlichen Genuss abrunden. Ein glattes „SEHR GUT“, ohne Wenn und Aber. Hier wurden Rindfleisch und Knochen verarbeitet.

Zweimal den „Steirischen Backhendlsalat mit Kernöl“ (EUR 11,90) – der Salat wurde absolut grobmotorisch angerichtet. Die Salatblätter waren kaum zerzupft, der Erdäpfelsalat mit Kürbiskernen, unter dem Blattsalat versteckt, mit lediglich einer sehr homöopathischen Menge an Kernöl mariniert. Viel zu wenig rote Zwiebel im Erdäpfelsalat, die völlig unnötige, dazu gereichte „Sauce Tartare“ war sowieso nicht hausgemacht. Die Zitrone wurde samt Kernen serviert, die relativ wenigen, gut panierten Hühnerstücke waren eher trocken, denn saftig. Sehr „MÄSSIG“, das bekommt man fast überall mindestens ebenbürtig.

Für die Speisen kann ich nur ein gut gemeintes „GUT“ geben – Suppe Top, Hauptspeise, nicht sehr schwierig, eher Flop. Ich habe allerdings so meine Zweifel, aufgrund des Erlebten, ob es hier tatsächlich „das beste Backhendl in Österreich“ gibt, wenn nicht einmal die Hühnerstücke für den Backhendlsalat toll und saftig gebacken werden können.

Für das Ambiente gibt es von mir ein glattes „SEHR GUT“ – genau so urig und heimelig, wie man es sich bei einem „gestandenen Wirtshaus“ vorstellt. Urig, deftig, g’miatlich – das ist es beim „Bärenwirt“ definitiv. Auch wenn die Sanitäranlagen maximal Raststation-Niveau haben.

Für den Service gibt es ein mittleres „GUT“. Der Kellner, nur das Notwendigste redend, die Kellnerin ein Juwel, mit der man auch richtig plaudern kann. Ich bin ja als Wiener in Salzburg ein „Zuag’raster“ und interessiere mich halt für die Gegebenheiten vor Ort. Da ist der Wiener nicht mehr „Chef“! Die Rechnung kommt mit ein paar Gummibärchen – sehr nette Geste.

Fazit: ich habe das Gefühl, beim „Bärenwirt“ kann man mehr, als uns heute gezeigt wurde. Trotzdem finde ich es schade, Basics nicht aus dem „Effeff“ zu beherrschen. Wir hatten Speisen, da könnte man mich um 3:00h früh aufwecken, und ich wüsste, was zu tun wäre. Besonders lobenswert ist, dass man das Schweinefleisch von freilebenden Weideschweinen (Felleis & Knittelfelder) und sonstiges Fleisch, Gemüse und Obst aus der Region bezieht. Unter der Woche gibt es übrigens einen „Oabeits-Lunch“.

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Letzter Kommentar von am 31. Aug 2014 um 13:45

Uiuiui... Ganz falsches Thema.... ;)

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am 28. August 2013
essentester
3
1
1
5Speisen
3Ambiente
4Service

seit der neuen Führung hat sich hier beim Bärenwirt viel getan . Die Küche hat eine sehr gute Hausmannskost. Besonders das Backhendl ist wirklich ein Genuß.
Hier kommt man gerne wieder.

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Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 17. September 2012
Update am 2. Oktober 2012
Experte
amarone1977
315
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30
3Speisen
3Ambiente
4Service
5 Fotos1 Check-In

Bärenhunger - zu Mittag - in Salzburg.

Das Wetter ist prächtig und der Hunger ebenso. Schnell mal am großen Parkplatz neben dem altehrwürdigen Augustiner-Bräustübl geparkt.

Doch der gewaltige Altbau neben der Müllner Kirche ist ja erst ab dem späten Nachmittag offen.
Schade. Dazu kommt, dass das feine „Esszimmer“ daneben feine Haubenküche bietet, allerdings keine flexiblen Business-Lunches anbietet. Was tun?

Ersatz ist schnell gefunden.

Der kleine Stadtteil Mülln kann ja als „älteste Vorstadt“ Salzburgs bezeichnet werden.
Der klar von der linken Altstadt abgetrennte Stadtteil ist aber fast ebenso mit wunderschönen Altbauten um das 15. Und 16. Jahrhundert bestückt, vor allem jene, die entlang der Müllner Hauptstraße zu bewundern sind.

Genau dort ist auch der Bärenwirt, gleich neben dem „Antichi Sapori“, welches sich grad noch im Urlaubsschlaf befindet.
Eine urige Stube mit viel Holz und dem obligaten Kachelofen, mein Instinkt führt mich aber direkt raus auf den Balkon auf der Ostseite Richtung Salzach. Kein gewaltiger Ausblick, aber mit gemütlichen Holzbänken und –tischen ausgestattet.

Das 50 Meter weiter produzierte Augustinerbräu wird löblicherweise auch alkoholfrei serviert. Verbleite Beine um die Mittagszeit tun gar nicht gut, es sei denn, man könnte sich den Rest des Tages auf’s Ohr hauen.
Das alkoholfreie Weizen schmeckt aber ohnehin vorzüglich und braucht den Vergleich mit dem Prozentbruder nicht zu scheuen.

Menü:
Es gibt mehrere Menüvarianten, man wählt entweder die Hauptspeise des Tages mit Suppe, oder ohne Suppe, dafür mit Dessert.
Mir war die Suppe an jenem Tag wichtiger, auch wenn die Waldbeeren zum Dessert liebevoll und ironisch als „Bären“ bezeichnet wurden.

Frittatensuppe: Frittaten flaumig, wenn auch nicht ganz mit der Konsistenz à la Oma, von der ich immer wieder schwärme.
Die Suppe lässt aber keine Zweifel über ihre Machart aufkommen. Da wurde mächtig Fleisch verarbeitet. Gut so.

Erdäpfelgulasch – mit Wurst.
Der Saft ist sämig und würzig zugleich, da kommt Freude auf. Schade nur, dass die Wurst relativ groß geschnitten wurde, ebenso die Kartoffeln. Gerade bei den Kartoffeln mag ich es besonders, wenn die Stückerln kleiner sind und die Sauce in sich aufnehmen.
Zufrieden bin ich trotzdem.

Während ich esse, schau ich noch in den Rete.at mobil rein und sehe, dass User Gastronaut hier schon ein denkwürdiges Hendlerlebnis hatte – siehe Bericht. Für die schnelle Mittagspause wäre aber ein Hendl mächtig zu viel – aber ich wird mir die Empfehlung mal zu späterem Zeitpunkt zu Gemüte führen.

Fazit: Suppe und Erdäpfelgulasch um fast unschlagbare 8 Euro. Serviert von einer zünftig gekleideten, mit zartem Salzburger Schmäh ausgestatteter, sympathischer Dame in urig-ländlichem Lokal, fast mitten in Salzburg.
Nächstes Mal dann ein Hendl, allerdings werd ich die Mittagspause dann wohl ein wenig in die Länge ziehen müssen. Soll mir Recht sein.

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Letzter Kommentar von am 19. Sep 2012 um 11:17

Radler: stimmt :)

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am 17. September 2012
Update am 12. November 2012
Radler
58
15
12
4Speisen
4Ambiente
4Service

Auch wenn ich eigentlich die Lokalkritik von gastronaut nur bestätigen kann:

Das Lokal hat, wie wir gehört haben, seit einiger Zeit einen neuen Pächter und damit dürfte auch einiges anders geworden sein, denn wir haben aufgrund eher mittelmäßiger Erfahrung in der Vergangenheit, das Lokal lange gemieden. Umso mehr waren wir nun überrascht.

Das Lokal strahlt eine große Gemütlichkeit aus, das nette Winkelwerk wirkt sehr heimelig und man vermißt mir großer Freude den Kitsch, mit dem andere Lokale dieser Art verunstaltet würden.

Zum Beginn unsere Freude über das Bier vom Augustinerbräu Mülln (gleicher Besitzer beider Lokale sind die Benediktiner von Michaelbeuern). Ich habe - ebenso wie Gastronaut - das Backhenderl versucht, nicht zuletzt, um vielleicht das Selbstlob des Lokales mit dem besten Backhendl Österreichs ein bißchen zerfransen zu können. Saibling, Schweinsbraten, eigenkreierte Wurst auf Kraut usw. wurden noch bestellt. Und es waren alle restlos zufrieden. Mein Backhendl wurde der Selbstbeschreibung tatsächlich vorbehaltlos gerecht (sogar die Hühnerleber wurde nett arrangiert mit serviert).

Das Fleisch stammt vom Bauern und nicht aus einer Batterie, Schweinefleisch von Schweinen, die das ganze Jahr über im Freien leben usw ), was uns sehr sympathisch (und wichtig) ist.

Das Lokal ist zur Gänze Nichtraucherbereich, was auch von Rauchern gerne akzeptiert wird. Vor dem Lokal eine kleine Raucherrunde, die sich zweifellos wohl fühlte.
Die Bedienung freundlich und aufmerksam, könnte vielleicht sogar ein wenig aufdringlicher sein.
Abschluß waren Salzburger Nockerln (man erkennt Touristen daran, daß sie - im Gegensatz zu Einheimischen - Salzburger Nockerln bestellen) waren ausgezeichnet, hätten eventuell ein bißchen großzügiger mit Preiselbeeren untermauert und 2 Minuten länger im Rohr sein können.

Insgesamt eine absolute Empfehlung für jene, die bodenständige Küche zu absolut angemessem Preis in schönstem Ambiente in der Salzburger Altstadt (direkt an der Salzach mit Terrasse) genießen wollen.

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am 13. April 2012
Experte
Gastronaut
428
45
29
5Speisen
3Ambiente
4Service

Von allen Dingen, die ich hasse, hasse ich Superlative am allerallerallermeisten! Und deshalb war ich sehr skeptisch, als ich über den "Bärenwirt" lesen durfte, dass hier das "beste Backhendl" Österreichs serviert werden soll. Behauptet nicht irgendwer, sondern die Betreiber. Als ich unseren Kellner darauf ansprach, meinte dieser nur, dass es für ihn persönlich jedenfalls schon das Beste wäre. Na ok. Bestellte ich es also.

Die vegetarische bessere Hälfte entschied sich für Kasnockn. Ihre Portion war gigantisch, duftete verführerisch und schmeckte traumhaft. Umso gespannter war ich dann auf mein Backhendl. Hat man hier tatsächlich die Superformel gefunden? Die Antwort hat mich bei meiner skeptischen Grundhaltung fast schon ein wenig enttäuscht: Ja!
Tatsächlich: Das goldgelbe Backhendl ist außen würzig und knusprig, innen saftig und intensiv und somit insgesamt wirklich göttlich. Ich gebe es ja eigentlich wirklich nur ungerne zu, aber dieses Backhuhn war tatsächlich das Beste, das ich jemals irgendwo in Österreich, oder auch sonst wo, gegessen habe.

Nachdem unsere beiden Speisen allesamt so fast schon unwirklich gut ausgefallen sind, ist für mich der Besuch beim Bärenwirt alleine schon ein Grund, um wieder nach Salzburg zu kommen!

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Kommentar von Unregistered am 16. Apr 2012 um 00:03

Jetzt weiß ich wo ich in Salzburg das nächste mal essen gehe. Danke!

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