Speisen
Ambiente
Service
40
38
30
Gesamtrating
36
2 Bewertungen
Alle Ratings 0 - 50
Bewertungsschlüssel
Rating Details
Rating Details
Schließen X
Loading
Lokal bewerten
Fotos hochladen
Buchecker & Sohn Info
TOP Neu Eröffnung!
Hot List - Top 100
RESTOmeter Trend
Popularitätsrang
Österreich
Rang: 57
|
25
Wien
Rang: 36
Ambiente
Gemütlich
Preislage
Mittel
Kreditkarten
Keine
Eröffnungsjahr
2019
Öffnungszeiten
Mo
10:30-00:00
Di
10:30-00:00
Mi
10:30-00:00
Do
10:30-00:00
Fr
10:30-00:00
Sa
10:30-00:00
So
geschlossen
Hinzugefügt von
Meidlinger12
Lokalinhaber?
Lokalinhaber-Konto
Close X
Loading

Buchecker & Sohn

Gußhausstraße 23
1040 Wien (4. Bezirk - Wieden)
Küche: Wiener Küche, Österreichisch
Lokaltyp: Gasthaus, Gasthof, Restaurant
Tel: 019295674
News23. Mär 2019 von
Meidlinger12

Link

Gefällt mir

2 Bewertungen für: Buchecker & Sohn

Rating Verteilung
Speisen
5
4
2
3
2
1
0
Ambiente
5
4
1
3
1
2
1
0
Service
5
4
3
2
2
1
0
Bewertungsschlüssel
Rating Details
Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 28. März 2019
Menue1
4 Bewertungen
1 Kontakt
Tester-Level 2
4Speisen
3Ambiente
3Service

Da ist mir hbg338 mit seinem Bericht vom Buchecker & Sohn nun zuvor gekommen, aber das macht nichts. Ich fand es recht spannend, einen zeitnahen Eindruck eines anderen Gastes zu lesen und mit meinen Eindrücken "abzugleichen".

Ich hatte telefonisch reserviert und, da ich des öfteren im Vorgängerlokal in der Leibenfrostgasse war, nach einem Raucherplatz gefragt. Mir wurde mitgeteilt, dass das Lokal nun rauchfrei geführt wird. An der Eingangstüre selbst, stellt das bekannte Piktogramm aber noch beide Möglichkeiten zur Auswahl (dürfte noch vom Vorgänger stammen).

Die Lokaleindrücke, Ausstattung u.Ä. hat hbg338 detailliert beschrieben, nur dass ich den großen Raum zwar als hell, aber doch kahl empfand. Der seltsame Hochtisch mit Blumenschmuck in der Raummitte hat mich eher irritiert, weil er stilistisch so gar nicht dazupassen wollte - mein Geschmack ist es nicht. Auch war die "Betischung" in besagtem Raum seltsam. Die vielen 2er Plätze folgten keiner guten Raumaufteilung und so mussten die beiden Damen aus dem Service immer irgendwie um die Gäste und den Dekotisch herumtänzeln und machten meiner Beobachtung nach, zu viele Leermeter, was angesichts der Auslastung als Nachteil empfunden werden konnte. Ich wäre gern im vorderen Bereich, entweder im Schankraum oder in dem kleinen Raum links vom Eingang gesessen, das sah gemütlicher aus.

Nun zum Wichtigsten, dem Essen - alles davor gesagte ist verzeihlich.
Die Karte ist in beiderlei Hinsicht (inhaltlich und "haptisch") groß. Es gibt viel Gebackenes aber auch Speisen die ich noch nie außerhalb der eigenen Küche wo bekommen konnte. Meine Vorspeisenwahl fiel auf die Markscheiben mit getostetem Schwarzbrot, Knoblauch und Kren und im Hauptgang auf das in Senf und Kren marinierte gekochte und danach panierte Beinfleisch mit Sauce Tartar und Erdäpfel-Vogersalat. Der Spruch "Man kann alles panieren" trifft hier völlig zu.

Die Markscheiben kommen rasch und sind optisch keine Augenweide, aber das liegt einfach an der Konsistenz (braun-grauer Schwabbel) und lässt sich auch durch keinen Küchendekotrick verbessern. Macht aber gar nichts, schmecken muss es. Vier halbe Scheiben gebähtes Schwarzbrot, ein paar Knoblauchhälften zum Abreiben desselben und eine anständige Portion Kren lassen diese Vorspeise an Omas Küche zurückdenken. Dort gab es aber nie genug Mark für alle. Hier ist es fast zu viel, denn eine leichte Angelegenheit ist das bei Gott nicht.

Die Wartezeit bis zur Hauptspeise beträgt einen Tick zu lange und was auffällt, es kommen auch bei den anderen Gästen keine Speisen an - da dürfte die Küche wohl etwas "geschwommen sein". Mich wundert das, denn der Buchecker ist ein Profi und das andere Lokal war gefühlt auch nicht viel kleiner. Dazu kommt, dass die Kellnerinnen keine fixe Station haben, jede nimmt alle Gästewünsche auf und auch der Chef mischt im Service mit. Das führt dazu, dass ich ein weiteres Seidel bestellte und nicht bekam, weil die Weitergabe nicht funktionierte.

Die Überbrückung zu Hauptspeise ist gelungen und was ich orderte war auch für mich eine Prämiere, "Panierter Tafelspitz" quasi zwei Speisen in einer. Die Portionsgröße war, verglichen mit den Schnitzerln die ich an anderen Tischen sah, bescheiden. Die beiden Scheiben waren mit einer lockeren Panier umhüllt, die an der einen oder anderen Stelle aufgebrochen war, vermutlich weil das Fleisch doch etwas feuchter ist. Dazu eine anständige Portion Sauce Tartar und eine kleine Portion Salat.
Ich kann nur sagen, mir hat's geschmeckt - ein lustiges Kaugefühl, weil weich und knusprig zugleich. Das Hirn erwartet ein Schnitzel, bekommt aber gekochtes Rindfleisch. Und - mehr hätte es auch nicht sein dürfen, denn das ganze ist ein ziemlich mächtiges Gericht, das die Konsumation einer Böhmischen Abschlusspalatschinke in weite Ferne rücken ließ. Noch mehr Fett ging nicht. Ein Nachsatz zum Salat sei noch erlaubt. Mir war der Erdäpfelsalat eine Spur zu süß.

Mein Fazit also. Das Essen, super, weil es Speisen gibt, die ich nirgendwo auf einer Karte sah. Das Service an diesem Abend soso-lala. Preis Leistung aber sehr gut, die Hauptspeise lag bei knapp 15 Euro.

Ich hatte mich nach dem Verlassen des Lokals übrigens dazu entschlossen, die Hälfte des Heimwegs zu Fuß zu gehen und es hat mir sehr gut getan.

Was meinst du zu dieser Bewertung?
Hilfreich?Ja10Gefällt mir10Lesenswert10
KommentierenLokal bewerten
4 Kommentare|Zeige alle Kommentare

Das klingt total interessant, noch nie habe ich paniertes Beinfleisch gegessen! Wird probiert.

28. März 2019 um 18:57|Gefällt mir|Antworten

Hier werd ich wohl erst hingehen, wenn die "JuhuuNeuesLokal-Karawane" weitergezogen ist.

28. März 2019 um 12:15|Gefällt mir|Antworten

es war das Beinfleisch - ich hatte es in meinem Beitrag oben auch als solches bezeichnet. Der "panierten Tafelspitz" war als Anspielung auf das Doppelgericht gedacht. Die online-Karte dürfte ziemlich vollständig sein, auch hatte unsere Kellnerin keine weiteren Gerichte außerhalb der Karte genannt.

28. März 2019 um 11:21|Gefällt mir1|Antworten
Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 27. März 2019
Experte
hbg338
503 Bewertungen
60 Kontakte
Tester-Level 29
4Speisen
4Ambiente
3Service
16 Fotos1 Check-In

Das Gasthaus Buchecker & Sohn ist seit Anfang März im ehemaligen Gasthaus von Christian Petz eröffnet worden. Die Anfahrt erfolgt mit der U1 bis zur Haltestelle Taubstummengasse und danach die Favoritenstraße stadteinwärts und rechts in die Gußhausstraße. Oder mit der Straßenbahnlinie D bis zur Station Gußhausstraße und danach die Gußhausstraße bis zum Lokal. Parkplätze sind im Nahbereich des Lokals trotz Parkpickerl Mangelware.

Über zwei Stufen gelangt man in das Lokal. Hier ist, entgegen anderslautenden Meldungen Nichtrauchen angesagt. In einem kleinen Bereich, einem Salettl, welches ich aber nicht entdeckt habe, wo kein Speisenbereich ist darf geraucht werden. Essen und dann gleich die Zigarette danach geht nicht. Rechts vom Eingang ist der Schankbereich, links vom Eingang ist ein kleiner Raum mit drei kleineren Tischen. Geradeaus geht es in den Speiseraum, wo es weiter zu den Toiletten und noch in einen weiteren kleineren Extraraum geht. Der Schankraum mit altem Parkettboden. Die anderen Räume gefliest. Der Speisenraum hell und freundlich obwohl keine Fenster sind. Einige Bilder und Deko an den geweißten Wänden. Nett gestaltet. Der kleinere Raum nach den Toilettenzugang etwas nüchtern. Die eine Wand mit einem Großen Spiegel bestückt, was den Raum größer erscheinen lässt. Im Schankraum gibt es zwei kleine Hochtische an der Wand. Ein großer alter Tisch in der Raumecke ist als Stammtisch deklariert, hier wird mir ein Platz von einer der beiden weiblichen Servicekräften zugewiesen. Drei männliche Gäste sitzen schon hier. Der Tisch bietet aber genügen Platz für noch ein paar Gäste.

Nach einer etwas ungewöhnlich langen Wartezeit werde ich nach meinem Getränkewunsch gefragt. Dies obwohl ich noch keine Karte hatte. Also wird mein Standardgetränk, wenn ich keine Alternative habe gewählt. Der große gespritzte Apfelsaft mit Sodawasser (€ 3,90). Auch verlange ich nach der Speisekarte, welche sofort gebracht wird. Dadurch das ich mich schon online schlau gemacht habe dauert meine Wahl nicht lange. Eine Leberknödelsuppe klein (€ 2,90) Klein bedeutet mit einem Knödel. Bei der großen Variante gibt es zwei Knödel. Danach wählte ich das Beef Tatar klein in der Vorspeisenvariante (€ 6,50), und als Hauptspeise das gebackene Fledermausschnitzel (€ 13,90).

Der rasch servierte gespritzte Apfelsaft war eine leichte Enttäuschung. Ich hätte mir schon ein qualitativ höherwertiges Produkt erwartet, als einen Pagoapfelsaft. Naturtrüb währe nicht schlecht gewesen. Die Suppe wurde nach einer längeren Wartezeit serviert. In einer moderneren Suppenschüssel wurde eine ausgezeichnete Rindsuppe welche reichlich mit Gemüse verfeinert war serviert. Der Knödel mittelgroß, perfekter Härtegrad und feiner püriert. Die Suppe erfüllte meinen doch recht hohen Erwartungen.

Das Beef Tatar wurde auf einem rechteckigen länglichen Porzellan Tablet serviert. Drei halbe Stück Toastbrot, nicht zu dunkel getoastet, reichlich frisch geschnittener Zwiebel und eine in Schnittlauch gewälzte Butterportion. Die Portionsgröße des Beef Tatar war ideal als Vorspeise. Geschmacklich ausgezeichnet. Sehr gut gewürzt und fein gehackt, ohne jedoch matschig zu sein. Die Butter mit perfekter Konsistenz. Tadellos streichfähig. So bekommt man sie selten serviert. Die Idee mit dem Schnittlauch fand ich persönlich sehr gut und auch das Geschmackserlebnis wurde dadurch gesteigert. Auch das Beef Tatar konnte mich restlos überzeugen.

Die Wartezeit auf meine Hauptspeise verkürzte ich mit einem Besuch der Toiletten. Diese nicht sehr groß. Für Rollstuhlfahrer, die den Eingang mit einiger Hilfe überwunden haben, ist allerding hier Endstation. Zu Eng hier. Der Toilettenbereich sehr gepflegt und sauber.

Zurück am Tisch verabschiedeten sich meine drei Tischnachbarn, und ich musste noch kurze Zeit auf mein Fledermausschnitzel warten. Serviert wurde in einer Glasschüssel der Erdäpfel-Vogerlsalat. Verfeinert mit rotem Zwiebel und sehr gut abgeschmeckt. Die Erdäpfel nicht zu dünn geschnitten. Der Vogerlsalat knackig. Auf einem Porzellanteller wurde zwei mittelgroße Stück Fleisch serviert. Garniert mit frittierter Petersilie. Dazu gab es ein große Stück Zitrone. Die Menge vom Saft reichte problemlos für die beiden Fleischstücke. Das Fleisch hervorragend. Nicht zu dünn geschnitten. Saftig wie es sich für das Stück Fleisch welches Fledermaus (Link) genannt wird, gehört. Die Panier hervorragend. Leicht souffliert und sehr geschmackvoll wie es nun einmal ist, wenn man es in der Pfanne und nicht in der Fritteuse bäckt. Das Hautgericht so wie die beiden anderen tadellos.

Zum Abschluss bestellte ich noch einen Großen Braunen (€ 4,10). Dieser von der Rösterei Alt-Wien. Einer Rösterei aus dem vierten Wiener Bezirk. Der Kaffee wurde mit einem Glas Wasser, einer kleinen Kanne Milch und einem Mini-Mars serviert. Geschmacklich sehr gut der Kaffee.

Das Service hinkt der Küchenleistung hinten nach. Der Beginn mit der fehlenden Speisekarte, etwas holprig, das Leergeschirr blieb länger am Tisch stehen. Nachgefragt ob es geschmeckt hat wurde auch nicht. Auch ob es eine Nachspeise sein darf wurde nicht gefragt. Der Bezahlvorgang erfolgte rasch mit Nachfrage ob Bar oder mit Karte bezahlt werden will. MwSt. Rechnung wurde ausgefolgt.

Mein Fazit – Ein optisch sehr nettes Lokal mit tadelloser Küche. Hoffentlich spielt sich das Service noch etwas besser ein. Ist ja erst drei Wochen seit der Eröffnung her, sodass man noch einige Anfangsschwächen ausmerzen kann. Auch soll, wie einer der drei Herren am Stammtisch erwähnte, ein Gastgarten kommen. Ob allerdings dieser, wenn er vor dem Lokal in der Gußhausstraße liegt ein Highlight sein wird, wage ich zu bezweifeln. Kulinarisch wurde hier alles richtig gemacht. Sehr gute Küchenleistung.

Was meinst du zu dieser Bewertung?
Hilfreich?Ja11Gefällt mir9Lesenswert8
KommentierenLokal bewerten

Zitronensaft

27. März 2019 um 20:20|Gefällt mir|Antworten

Was meinst du mit dem Saft für beide Fleischstücke?

27. März 2019 um 20:18|Gefällt mir|Antworten
Buchecker & Sohn - Karte
Lokale i. d. Nähe:
Go

Auch interessant


1100 Wien
1 Bewertung

1120 Wien
1 Bewertung

1080 Wien
20 Bewertungen

1150 Wien
17 Bewertungen

1130 Wien
9 Bewertungen
Mehr Hot Lists »

In 2 Lokal Guides gelistet

Meine typisch Wiener (Österreichischen) Gasthau...

Klassische Gasthäuser die ich während meiner Rete Zeit be...

Mein Beef Tatar Guide

Alle Lokale aufgelistet in welchen ich Beef Tatar gegesse...

Mehr Lokal Guides »

Tags für dieses Lokal

Erst-Tester

Bewertet am 27.03.2019

Master

1 Check-In in 90 Tagen
Cookies helfen uns, Ihnen eine bessere Erfahrung auf dieser Website zu bieten.
Mit der Nutzung dieser Website stimmen Sie unserer Verwendung von Cookies zu. Mehr Info
OK