Speisen
Ambiente
Service
40
35
35
Gesamtrating
37
2 Bewertungen
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Dingelstedt 3 Info
Features
Gastgarten, Schanigarten
Ambiente
Stylish
Preislage
Mittel
Kreditkarten
Gängige Karten
Eröffnungsjahr
2018
Öffnungszeiten
Mo
11:00-24:00
Di
11:00-24:00
Mi
11:00-24:00
Do
11:00-24:00
Fr
11:00-24:00
Sa
geschlossen
So
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Hinzugefügt von
hbg338
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Dingelstedt 3

Dingelstedtgasse 3
1150 Wien (15. Bezirk - Rudolfsheim-Fünfhaus)
Maria vom Siege 4
Küche: Österreichisch
Lokaltyp: Gasthaus, Gasthof, Restaurant
Tel: 01 890 87 32

2 Bewertungen für: Dingelstedt 3

Rating Verteilung
Speisen
5
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3
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0
Ambiente
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5
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2
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Bewertungsschlüssel
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Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 6. März 2019
Experte
Stammersdorfer
337 Bewertungen
32 Kontakte
Tester-Level 28
4Speisen
3Ambiente
3Service
11 Fotos1 Check-In

Wir hatten das DINGELSTEDT 3 bereits seit der Eröffnung im Herbst 2018 auf unserer Todo Liste und nach vorheriger telefonischer Reservierung für 3, die Lieblingsschwägerin gab sich auch wieder einmal die Ehre, waren wir am 18.2.2019 des Abends dann auch dort.
Der erfreuliche Bericht des geschätzten Testerkollege hbg338, vom 31.1.19, hat uns da noch bestärkt.

Die Anreise vom 8ten kommend mit der 5er Bim bis zum Westbahnhof. Von da ein kurzer Fußmarsch bis zur orthodoxen Kirche Maria vom Siege, denn gleich daneben/dahinter, in der Dingelstedtgasse 3 ist das Lokal. Wir sind in Rudolfsheim-Fünfhaus, also 1150.

Nachdem das Lokal erst kürzlich von hbg perfekt beschrieben wurde, erspare ich mir das dermal. Ergänzend vielleicht noch, dass die Tische vor der Schank alle versetzt zueinander standen. Einer weiter vorne, der nächste weiter hinten usw., somit wurde etwas „Abstand“ zu den Gästen am Nachbartisch geschaffen. Das gefällt und sie erinnerten mich an welche aus Omas Zeiten.
Das Ambiente ist alles in allem ganz nett, vom berühmten Hocker hat es mich aber nicht gerissen.

Die Gästeschar für einen Montag in Ordnung, etwas mehr als halb voll war’s würde ich meinen.

Im Service 2 junge männliche Mitarbeiter, beide gelernt, freundlich, flott, sie können lächeln, sind aber leider nicht ganz aufmerksam. Es wurde zwar nachgefragt ob es denn geschmeckt hat, nicht aber ob man noch was trinken will, oder eine Nachspeise haben möchte.
Einer der Chefs, ich habe ihn auf der HP erkannt, steht auch herum, macht aber keinen besonders motivierten Eindruck und quatscht die ganze Zeit mit einer Gästin. Naja.....

Zu Beginn der Prosecco war richtig gut und 3 Glas Leitungswasser kamen gleich automatisch dazu.
Zum Essen hatten wir einen 2017ener Grünen Veltliner vom Jurtschitsch aus Langenlois. Ein leichter, angenehm zu trinkender Weißer und einen Liter Wasser in der Karaffe gabs auch dazu. Da meinte ich spaßhalber zum Kellner, ob er uns den „ertränken“ wolle, hatten wir doch die 3 Glas noch gar nicht angerührt.
Die Fluchtachterln vom Pasler aus Jois im Burgenland, ein Cabernet Sauvignon vom allerfeinsten, schwer, pelzig, perfekt. CS ist und bleibt einer meiner absoluten Lieblingsroten.
Der Espresso irgendwann zwischendurch ganz großartig, so soll er sein und schon wieder Wasser. Da hat er dann aber eingesehen, was zu viel ist, ist zu viel und hat das Glas gleich wieder mitgenommen. :-)

Wir hatten zusammen 2 Vorspeisen und zwar Gegrammeltes Ei im Glas und Rind trifft Kalb. Das Ei war pochiert, die Grammeln im Zwiebelsud sehr gschmackig, sowie getoastetes Schwarzbrot und gesalzene Butter. Hier sei die Frage erlaubt, Grammeln und auch noch Butter? Mir wars wuascht, die Mädls wollten das gar nicht. Tolles Gericht übrigens.
Die Rindsviecher, das war gepökelte Rinderzunge, knuspriges Kalbsbries, nein wars nicht und herrliche Specklinsen. Das sagt einer der Linsen nicht so gerne mag! Oben drüber war frischer Kren und Kresse. Ich habe mir unter dem Gericht irgendwas anderes vorgestellt, aber was eigentlich? Möchte aber festhalten, dass es interessant und geschmacklich gut war.

Die Hauptspeisen, Ochsenschlepp, Rindsleber und Waller gebacken. Der geschmorte Ochsenschlepp wurde mit salzigem Grieskuchen, eingemachten Kolrabi und Wacholder-Gin-Jus serviert. Das hatte die Schwägerin, ihr hats gschmeckt.
Der Waller meiner Frau ein Traum, der Fisch schön weiß und fest, mit perfekter goldgelber knuspriger Panier. Dazu wird Braterdäpfelsalat mit gepufften? Kapern serviert. Eine höchst interessante Beilage, da waren auch noch getrocknete Paradeiser und Zwiebel darunter zu finden und es war toll mariniert. Wir waren begeistert!
Um den Fisch herum waren einige größere Klekse Schnittlauchmayonnaise. Das was uns als solche verkauft wurde, vorzüglichst.
Die Rindsleber war glasiert und sehr weich, dazu herrliches Röstzwiebelpüree. Am Teller auch eine konfierte Ingwer-Birne und etwas roh marinierter Rettich. Mein Essen dürfte allerdings schon einige Zeit in der Küche gestanden sein, bevor alle Speisen zeitgleich serviert wurde. Stichwort „Haut“ am Saft und unnatürlich eingedickt war der auch, nicht schlecht, aber das habe ich schon unzählige Male besser gegessen.

Es war sehr gut, es hat mich sehr gefreut, aber es war alles irgendwie „nur“ 3,5. Der Funke wollte zumindest bei mir leider nicht so recht übergesprungen, meine Mädls sahen das aber ganz anders und auch was die Würzung der Speisen betrifft, hat mir der berühmte Höhepunkt gefehlt. (Ich weiß eine abgedroschene Floskel)
Der Speisenvierer ist meiner lieber Gattin zu verdanken, die beiden anderen Noten habe ich abgerundet.
Wobei man für 130 Euro mit Maut, für drei, aber schon was geboten bekommt. Plastik wird akzeptiert, wir haben dermal bar gezahlt.

…..JA die rosa „Häusln“ gibt es im DINGELSTEDT 3 wirklich und bei uns hat die Karte, im Gegensatz zu hbg (fast) mit der HP übereingestimmt.

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KommentierenLokal bewerten
13 Kommentare|Zeige alle Kommentare

Um Göttinnen willen, bin weder verbohrt, noch ewiggestrig. Ich bin allerdings nicht überzeugt, ob diese Disskussionin in diese Fora, die eigentlich ja Restaurantinnen, Speisinnen und Getränkinnen zur Thema haben sollte, gehört.

8. März 2019 um 17:08|Gefällt mir3|Antworten

.....und der Aufrufe weniger diskutieren, mehr Berichte schreiben.....

8. März 2019 um 14:13|Gefällt mir2|Antworten

Kabarett heute wieder ist, deswegen liebe ich dieses Forum.... SCHÖNES!

8. März 2019 um 14:09|Gefällt mir|Antworten
Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 31. Jänner 2019
Experte
hbg338
503 Bewertungen
60 Kontakte
Tester-Level 29
4Speisen
4Ambiente
4Service
14 Fotos1 Check-In

Durch einige Berichte in diversen Zeitungen wurde ich im Herbst 2018 auf das Lokal „Dingelstedt 3“ aufmerksam. Jetzt ergab sich ein Besuch. Direkt neben der Kirche Maria vom Siege, welche jeder Wiener kennt, der schon am äußeren Gürtel zwischen Westbahnhof und Gumpendorferstraße gefahren ist, befindet sich das Lokal. Recht auffällig, dank der vielen großen Fenster ist das Lokal nicht zu übersehen. Am besten ist die Anfahrt mit der U6 oder den Straßenbahnlinien 52 oder 60. Parkplätze sind hier Mangelware.

Vollkommen barrierefrei betritt man das Nichtraucherlokal. Eine sehr großer Schankbereich fällt einem sofort ins Auge. Dieser ist mit markanten Fliesen bestückt. Auch die Beleuchtungskörper sind sehr auffällig. Die verschieden großen Tische sind mit Resopalplatten bestückt. An der einen Tischseite ist eine Sitzbank und sonst sind die Tische mit Stühlen bestückt. Es steht auch noch ein Extraraum, welcher durch eine Glaswand abgetrennt ist zur Verfügung. Am Nachmittag befanden sich kaum Gäste im Lokal. So konnte ich nach Rücksprache mit dem Ober mir einen Tisch selbst aussuchen. Ich nahm gegenüber der Hauptschank Platz. Neben dieser ist der Zugang zur Küche und im Anschluss daran ist noch eine Schank hinter der sich die alte Kühlschrankeinheit befindet. Diese nicht wie meistens in Naturholz, sondern in weis. So passt sie perfekt zum restlichen Ambiente. Im vorderen Lokalbereich neben dem Extrazimmer ist noch ein offener Kamin. Auch der Zugang zu den Toiletten befindet sich hier. Wenn man diese betritt bekommt man einen leichten Farbschock. Der ganze Toilettenbereich ist in zuckerlrosa gehalten. Wie in einem Puppenhaus. Was aber lobend erwähnt werden muss ist die Größe dieser Toilettenanlagen. Ausgestattet mit einem zusätzlichen Behinderten WC und einem Wickeltisch im Vorraum. Dazu sehr sauber und gepflegt.

Die Karte in Klemmbrettform wurde sofort gebracht und auch nach meinem Getränkewunsch gefragt. Dies allerdings mit dem Zusatz ob ich noch in die Karte sehen wolle. Sehr angenehm. Die Karte nicht überladen mit unzähligen Speisen, sondern mit den gängigsten Speisen sodass jeder Geschmack abgedeckt wird. Ich hatte mich auf der Homepage schlau gemacht und so hatte ich schon meine Favoriten auf der Karte entdeckt. Leider war die Onlineversion nicht mit der Karte vor Ort ident. Einige Positionen gab es vor Ort nicht. So das von mir sicher gewählte Beef Tatar. Dadurch blieb ich bei der Leberknödelsuppe (€ 4,90) und dem Schweinsbraten mit Bier-Speck-Kraut und Serviettenknödel (€ 13,20). Als Getränk wählte ich einen großen gespritzten Apfelsaft (€ 4,10). Als Alternative gibt es auch Montag – Freitag von 11:00 – 15:00 ein Menü in zwei gängiger (€ 8,80) oder drei gängiger Form (€ 10,30).

Der Apfelsaft wurde in einem Glaskrug und einem Trinkglas serviert. Geschmacklich sehr gut. Nicht zu süß aber trotzdem mit fruchtigem Geschmack. Auch das Besteck wurde gebracht. Löffel, Gabel, Messer, Serviette, Salz- und Pfefferstreuer wurden in einer Holzkiste am Tisch abgestellt.

Nach kurzer Wartezeit wurde die Suppe serviert. In einer Suppenschüssel mit Löwenkopf. Passt zum Retrolook der Einrichtung. Die Suppe sehr heiß und sehr dunkel. Bestückt mit zwei mittelgroßen Leberknödeln. Diese leicht überbacken. Diese Variante ist in Wien eher selten, aber ich liebe die überbackenen Knödel. Die Suppe mit reichlich Gemüse verfeinert. Sehr kräftig und mit äußerst gutem Geschmack. Die Knödel feiner püriert, trotzdem nicht zu weich. Außen durch das frittieren sowieso etwas fester. Hier wurde mein Geschmack getroffen.

Nach einer nicht zu langen Wartezeit wurde meine Hauptspeise serviert. Auf einen flachen Porzellanteller befanden sich zwei Stück Braten, welche über dem Kraut gelegt wurde. Dazu zwei Schnitten vom Serviettenknödel. Der Schweinsbraten sehr weich. Messer war zum Zerteilen nicht nötig. Der Braten sehr saftig, ohne richtig fett zu sein. Leicht durchzogen wäre treffend ausgedrückt. Dazu perfekt gewürzt. Die Knödel waren außen, durch kurzes anbraten, leicht knusprig. Innen festere Konsistenz, aber nicht hart. Das Kraut mit reichlich Speck verfeinert und noch bissfest. Nicht zu süß. Dazu der leicht eingedickte sehr geschmackvolle Bratensaft. Ein Top Schweinsbraten. Der Ober hatte vollkommend Recht als er bei meiner Bestellung sagte, dass ich eine gute Wahl getroffen hätte. Ein gelungenes Mittagessen auch wenn es schon früher Nachmittag war.

Zum Abschluss bestellte ich noch einen großen Braunen (€ 3,90). Dieser von der Rösterei „Alt Wien Kaffee“. Serviert mit Milch in einer Extrakanne und einem Glas Wasser. Auch dieser geschmacklich sehr gut.

Das Service verlief zur vollsten Zufriedenheit. Während des Essens wurde nachgefragt ob es schmeckt. Das Leergeschirr verblieb nicht lange am Tisch. Der Bezahlvorgang erfolgte rasch und mit MwSt. Rechnung.

Mein Fazit – Schade, dass das Lokal nicht in meinem bevorzugten Einzugsgebiet liegt und am Wochenende nicht geöffnet hat. Es würde sicher von mir öfters besucht werden. Auf jeden Fall kann ich es empfehlen. Nettes Ambiente mit sehr guten Service und ausgezeichneter Küche.

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KommentierenLokal bewerten
26 Kommentare|Zeige alle Kommentare

Schade, mir hat das immer wieder ein Grinsen entlockt. Selbst wenn ich mal selbst das Opfer Deines Sarkasmus war ;-)

14. Februar 2019 um 19:56|Gefällt mir1|Antworten

Also gut. Mein Humor führt meistens zur Verärgerung,. Er wird eingestellt.

14. Februar 2019 um 18:24|Gefällt mir|Antworten

Cmling wie wäre es wieder einmal mit einer sinnvollen Bewertung, statt deinem Estragon, der den Forumlesern nix bringt und die Vielschreiber nur noch mehr vergrault, als sie es wahrscheinlich e schon sind.....

14. Februar 2019 um 12:21|Gefällt mir4|Antworten
Dingelstedt 3 - Karte
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Bewertet am 31.01.2019

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