RestaurantTester.at
Home Mein Profil Lokal Guides Events Lokal eintragen
Speisen
Ambiente
Service
33
36
33
Gesamtrating
34
4 Bewertungen
Alle Ratings 0 - 50
Bewertungsschlüssel
Rating Details
Rating Details
Close X
Loading
WratschkoWratschkoWratschko
Alle Fotos (21)
Event eintragen
Wratschko Info
Features
Gastgarten, Schanigarten
Preislage
Mittel
Kreditkarten
Keine Info
Öffnungszeiten
Mo
Keine Info
Di
Keine Info
Mi
Keine Info
Do
Keine Info
Fr
Keine Info
Sa
Keine Info
So
Keine Info
Hinzugefügt von:
ProUndContra
Lokalinhaber?
Lokalinhaber-Konto
Close X
Loading

Wratschko

Marktplatz 9
8462 Gamlitz
Steiermark
Küche: Österreichisch, Mediterran
Lokaltyp: Gasthaus, Gasthof, Restaurant
Tel: 03453 2647
Lokal teilen:

4 Bewertungen für: Wratschko

Rating Verteilung
Speisen
5
1
4
2
3
2
1
1
0
Ambiente
5
4
3
3
1
2
1
0
Service
5
1
4
2
3
2
1
1
0
Bewertungsschlüssel
Rating Details
Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 29. September 2015
Experte
Criticus
72
10
24
2Speisen
3Ambiente
2Service
17 Fotos2 Check-Ins

Im Zentrum von Gamlitz am sog. Marktplatz hat es in der letzten Zeit einen größeren kulinarischen Aderlass gegeben. Vor ca 2 Jahren hat der Gasthof Nigg seine Pforten geschlossen und vor ca. einem Jahr hat auch der größere „Gasthof zur alten Post“ der Familie Wagner zugesperrt. Trotz der zentralen Lage konnten für beide Lokale keine Pächter gefunden werden. Somit gibt es im Gamlitzer Zentrum an Gasthäusern nur mehr den kleineren Jägerwirt und den größeren Landgasthof Wratschko mit angeschlossenem „Hotel am Marktplatz“.

Kommerzialrat Karl Wratschko, der Betreiber des gleichnamigen Landgasthofes, ist nicht nur als Bürgermeister der Marktgemeinde Gamlitz bekannt, er war auch langjähriger Obmann der Fachgruppe Gastronomie in der Wirtschaftskammer. In letzterer Funktion hat er jahrelang vehement gegen ein Rauchverbot in der Gastronomie angekämpft.

Bei unseren Fahrten in die Südsteiermark sind wir schon unzählige Male am Landgasthof des Herrn Bürgermeisters vorbeigefahren. Die „Gamlitzer Gegend“ ist ja nicht nur landschaftlich wunderschön, sie hat mit ihren zahlreichen Buschenschenken, Gasthöfen und Wirtshäusern auch kulinarisch viel zu bieten. Wir hatten daher den Betrieb des Herrn Bürgemeisters schon längere Zeit auf unserem Radar. Vergangenen Samstag war es dann soweit.

Es ist ein schöner sonniger Tag, es sind viele Autos unterwegs. Der mehr oder weniger an der Straße gelegene Gastgarten ist voll, was uns nicht weiter stört, weil wir in einem Gastgarten, an dem eine viel befahrene Straße vorbeiführt, ohnehin nicht essen möchten. Wir entern daher das Lokal und sehen links einen Gastraum mit einer größeren Theke, geradeaus geht es zu einem weiteren Gastraum und auf der rechten Seite befindet sich für die Nichtraucher das kleine „Gusto Stüberl“ mit etwa 5 Tischen. Weder im größeren Schankraum noch im „Gusto Stüberl“ ist viel los, wir können uns im Gusto Stüberl den Tisch aussuchen. Das Ambiente ist ländlich-rustikal, die Tische sind mit weißen Tischtüchern gedeckt. Die Einrichtung hat sicher schon viele Jahre auf dem Buckel, erfüllt aber nach wie vor ihren Zweck. Die Lokalität macht insgesamt einen sauberen und gepflegten Eindruck. Das „Gusto Stüberl“ hat teilweise eine Holzdecke, an den Wänden befinden sich etwas merkwürdige Holz-Dekorationen. Die Bänke sind grün gepolstert, die Stühle haben weiße Hussen. Naja, über Geschmack lässt sich bekanntlich streiten.

Wir sind gerade dabei, uns hinzusetzen, als auch schon ein junger Kellner herbeieilt, die Speisekarten auf den Tisch legt und uns fragt, was wir trinken möchten. Manche mögen diese Eile als prompte Bedienung interpretieren, ich fühle mich eher bedrängt und überrumpelt, wenn ich schon meine Trinkwünsche bekannt geben soll, während ich noch gar nicht richtig Platz genommen habe. Ich verkneife mir aber eine Bemerkung und frage den Kellner, welches alkoholfreie Bier es gibt und bin mit dem angebotenen Gösser Naturgold einverstanden.

Die Speisekarte irritiert mich zunächst, weil sie sich nicht blättern lässt und nur auf der linken Seite Vorspeisen angeboten und auf der rechten Seite die Allergene erklärt werden, bis ich (langsam vom Begriff) draufkomme, dass man die Speisekarte von innen aufklappen muss. Das Speisenangebot ist ausreichend und gut sortiert. Vorwiegend werden die typisch österreichischen Gasthaus-Klassiker mit teilweiser regionaler Betonung auf steirische Gerichte angeboten. An Vorspeisen werden ein „Rindfleischsülzchen, gebratener Schafkäse, Käferbohnenpüree und eingelegte Eierschwammerl“ (€ 11,50) und „Gebratene Eierschwammerl auf verschiedenen Blattsalaten“ (€ 12, 80) angeboten. An Hauptspeisen gibt es (auszugsweise) ein Wiener Schnitzel vom Schwein mit Pommes (€ 8,90), ein halbes Steir. Backhendl (€ 8,90), ein Cordon Bleu vom Schwein (€ 9,90), ein Schweinsrückensteak vom Grill mit Ofenerdäpfel (€ 9,90), ein „Gebratenes Schweinefilet mit Erdäpfelgnocchi, Eierschwammerl und Pfefferrahmsauce“ (€ 16,80), ein gebratenes Forellenfilet mit Sterzmehl, Petersilienerdäpfel und Knoblauch (€ 14,90) oder Bandnudel in Rahmsauce mit Eierschwammerl (€ 12,80).

Wir entscheiden uns für folgende Speisen:

Die „Suppe vom heimischen Rindfleisch mit Leberknödel“ (€ 3,80) ist echt und kräftig, geschmacklich gut, der Leberknödel hausgemacht und von richtiger Konsistenz.

Auch der gemischte Salat (€ 4,20), den Critica zur Vorspeise wählt, ist grundsätzlich nicht zu beanstanden. Die Salate sind frisch, von der Kernöl-Marinade hätte es etwas mehr sein können. Wir stellen erst später auf der Karte fest, dass der Gemischte Salat wahlweise mit Joghurtdressing, Kürbiskernöl oder Frenchdressing angeboten wird. Der Kellner hat uns diesbezüglich nicht gefragt, aber Critica hätte ohnehin (nur) mit Kernöl bestellt.

Critica’s „Cordon Bleu vom Schwein mit Rauchschinken und Käse gefüllt, Preiselbeeren und Pommes Frittes“ (€ 9,90) ist geschmacklich gut, schön paniert, gute Gasthaus-Qualität, zufriedenstellend, aber nicht aufregend. Das Stück Fleisch hätte ich mir größer vorgestellt, Critica etwas mehr „Füllung“.

Zu meiner Hauptspeise muss ich vorausschicken, dass ich ein Fan vom „Steirischen Wurzelfleisch“ bin (bekommt man auch nicht überall). Ich zögere aber bei der Bestellung, weil das Steirische Wurzelfleisch (€ 8,80) in der Karte mit „gekochter Schweinebauch in Gemüsefond mit Kren und Petersilienerdäpfeln“ beschrieben wird und ich wegen des „Schweinebauchs“ die Befürchtung habe, dass das Gericht allenfalls zu fett sein könnte. Ich wage es trotzdem, bin dann aber doch über die Fleischqualität maßlos enttäuscht, weil das Fleisch zu gut 70-80 % nur aus FETT und Schwarte bestanden hat und das Ganze auch noch im Kombidämpfer ZU TODE GEKOCHT worden war. Man muss sich das vorstellen: die an sich harten Schwarten waren durch das lange Kochen genauso weich wie die Fettstücke und das wenige Fleisch. Das Ganze war eine weiche, fettige, fast schlatzige Angelegenheit. Mir ist schon bewusst, dass ein Schweinebauch nicht nur Fleisch- sondern auch ganze Fettschichten hat, aber es gibt aber auch beim Bauchfleisch unterschiedliche Qualitäten, da muss der Koch beim Einkaufen darauf achten. Und wenn schon einmal eine derart schlechte übermäßig fette „Qualität“ eingekauft wurde, dann darf man ganz einfach nicht nur das Bauchfleisch verwenden sondern muss ein anderes Fleisch – zB ein Schulterfleisch – dazugeben, sonst ist diese „Qualität“ dem Gast nicht zumutbar (!). Der Koch sollte einmal im Gasthaus „Zum Rebstock“ in Leibnitz nachschauen, wie man ein gutes Steirisches Wurzelfleisch zubereitet.

Das Schokoladenmousse im Rexglas mit eingekochten Rotweinbeeren und Eis“ (€ 7,90) ist laut Critica nicht schlecht, aber kein Highlight, dafür ist es auch insgesamt zu süß. Die Rotweinbeeren harmonieren aber gut mit dem Schokoladenmousse.

Leider sind auch meine „Topfenknödel in Butterbrösel mit Marillen-Weingartenpfirsichröster“ (€ 7,90) ganz und gar nicht zufriedenstellend. Ich liebe gute Topfenknödel. Gute Topfenknödel müssen aber weich und flaumig sein. Die beiden Topfenknödel, die ich bekommen habe, sind zwar selbst gemacht, aber in der Konsistenz viel zu fest. Vermutlich hat der Koch zu viel Mehl verwendet. Da hilft auch der gute Marillen-Weingartenpfirsichröster nicht aus der Patsche.
Für das Essen kann ich daher beim besten Willen nicht mehr als eine Zwei vergeben.

Zum Service: Wir wurden von zwei verschiedenen Kellnern und einer Kellnerin bedient. Eine Zuordnung – ein Kellner für einen Tisch – scheint es daher nicht zu geben. Wir haben auch eine gewisse Desorientierung der Kellnerschaft festgestellt: Während ich die Suppe löffelte und Critica ihren Salat verdrückte, stellte ein Kellner einen weiteren Salatteller auf unserem Tisch ab. Nachdem wir ihm erklären, dass wir keinen weiteren Salat bestellt haben, nimmt der Kellner den Salatteller wortlos wieder an sich und entschwindet. Nachdem wir mit dem Essen fertig waren, stellt ein anderer Kellner ein großes Cappy auf unserem Tisch. Nachdem wir auch diesem Kellner erklärt haben, dass wir das Getränk nicht bestellt haben, nimmt auch er das Cappy wieder wortlos an sich und entschwindet mit einem Kopfschütteln. Irgendwie hapert’s da am organisatorischen Ablauf, wenngleich festzuhalten ist, dass zu diesem Zeitpunkt das „Gusto Stüberl“ voll mit Gästen war.

Fazit: Wir hätten uns vom Landgasthof Wratschko viel mehr erwartet. Eigentlich waren wir über mangelnde Qualität der Küche erstaunt um nicht zu sagen überrascht. Ich glaube nicht, dass wir einfach nur Pech gehabt haben und die Küche gerade mit den von uns georderten Speisen „Probleme“ hatte. Diese „Erklärung“ wäre wohl zu einfach. Der Landgasthof Wratschko ist in Gamlitz-Ort der „Platzhirsch“. Darunter leidet die Qualität. Wir werden jedenfalls nicht mehr kommen. Es gibt in der „Gamlitzer Gegend“ viele bessere Lokale.

Was meinst du zu dieser Bewertung?
Hilfreich?Ja11Gefällt mir9Lesenswert8
am 9. September 2013
Tron1103
15
1
3
4Speisen
4Ambiente
4Service

Samstag Abend bei schönem Wetter im Gastgarten einen Platz bekommen. Service war schnell zur Stelle, angenehme fachkundige Wein-Empfehlung inklusive.

Die Küribscremesuppe war sehr gut, nicht so Sahne-lastig wie so oft und das Schweinsfilet war am Punkt mit guten Beilagen. Auf individuelle Nachspeisenwünsche wurde freundlich eingegangen.

Fazit: Feines Essen trifft vernünftige Preise mit gutem Service!

Was meinst du zu dieser Bewertung?
Hilfreich?Ja1Gefällt mir1Lesenswert
am 28. Juni 2012
SabineMagdeburg
1
1
5Speisen
4Ambiente
5Service

Als Hotelgäste waren wir über die herzliche Betreuung begeistert, unvergleichlich ist das Frühstücksangebot, das selbst Luxushotels in dieser Fülle + Qualität nicht besser anbieten. Außerordentlich empfehlenswert.

Was meinst du zu dieser Bewertung?
Hilfreich?Ja1Gefällt mir1Lesenswert
am 6. September 2009
Experte
ProUndContra
113
11
21
4Speisen
4Ambiente
4Service

Da man jetzt - erfreulicherweise - mehrere Reviews abgeben kann, hier ein zweiter Erfahrungsbericht vom Landgasthof Wratschko in Gamlitz.

Einige Tage später waren wir nocheinmal beim Wratschko. Es gab - wie jede Woche bei Schönwetter - einen "All You Can Eat" Grillabend im Garten, wo wir einen schönen Tisch bekamen (dank tel. Reservierung).

Die Grillerei und das Drum-Herum waren sensationell !!
Es gab ein herrliches Vorspeisen-Buffet (beim Lachs-Mousse musste ich gleich zweimal zuschlagen). Dann gab es eine wirklich grosse Auswahl an Gegrilltem vom Rind, Schwein, Lamm, Fisch, natürlich auch Würstchen, Ofenkartoffel, gegrilltes Gemüse, etc. Dazu noch eine umfangreiche Salat-Bar.
Dank des fleissigen Grill-Meisters wurde immer nachgeliefert und es war bis zum Schluss alles reichlich vorhanden.

Die 17 Euro pro Person für die "All You Can Eat" Grillerei waren zu 100% gerechtfertigt.

Für diesen schönen Grill-Abend vergebe ich an den Wratschko gerne jeweils einen Punkt mehr.

Was meinst du zu dieser Bewertung?
Hilfreich?Ja3Gefällt mir1Lesenswert
Diese Review zählt nicht für die Gesamtwertung des Lokals, da dieser Tester dieses Lokal bereits neuerlich bewertet hat.
am 4. August 2009
Experte
ProUndContra
113
11
21
3Speisen
3Ambiente
2Service

Wenn man den Vorgarten vom Landgasthof Wratschko sieht, denkt man gleich an den Flair der sogenannten "südsteirischen Toscana": schön gedeckte Tische, bequeme Stühle, grosse helle Sonnenschirme und eine kleine, aber interessante Speisekarte mit steirisch-mediterranen Einflüssen.

Leider wird die Küche und auch die Innenausstattung des Lokals diesem ersten positiven Eindruck nicht ganz gerecht.

Die Küche ist guter Durchschnitt, jedoch ohne Höhen und Tiefen, dafür zu moderaten Preisen.

Empfehlenswert als Aperitiv ist der Muskateller-Sekt aus dem eigenen Haus (3,30 Euro).

Das Service ist solange OK, bis sich der hektisch agierende Jung-Chef immer wieder "helfend" einmischt und alles wieder durcheinanderbringt.
Zum Beispiel: Zuerst fragt uns der Jung-Chef, ob wir nach dem Essen noch ein Schnapserl wollen, dann ratscht er uns eine Litanei seiner vorhandenen Schnäpsen herunter. Und weil wir uns nicht innerhalb von 3 Sekunden entscheiden, dreht er sich wortlos um und verschwindet auf Nimmerwiedersehen.

Was meinst du zu dieser Bewertung?
Hilfreich?Ja1Gefällt mirLesenswert
Wratschko - Karte
Lokale i. d. Nähe:

Auch interessant

8010 Graz
0 Bewertungen
8010 Graz
1 Bewertung
8010 Graz
0 Bewertungen
8010 Graz
2 Bewertungen
Mehr Hot Lists »

In 1 Lokal Guide gelistet

Essen & Trinken in der Südsteiermark

Die Südsteiermark bietet neben der herrlichen Landschaft ...

Mehr Guides »

Tags für dieses Lokal

Erst-Tester

Bewertet am 04.08.2009

Master

1 Check-In in 90 Tagen
Master
Home|Sitemap|Neue Lokaleinträge|Neu anmelden|Lokal eintragen|Hilfe|AGB & Datenschutz

Copyright © 2008-2016 RestaurantTester.at
Cookies helfen uns, Ihnen eine bessere Erfahrung auf dieser Website zu bieten.
Mit der Nutzung dieser Website stimmen Sie unserer Verwendung von Cookies zu. Mehr Info
OK