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Gesamtrating
39
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Zur Alten Kaisermühle Info
Features
Gastgarten, Schanigarten
Preislage
Gehoben
Kreditkarten
Gängige Karten
Öffnungszeiten
Mo
11:30-23:00
Di
12:30-23:00
Mi
11:30-23:00
Do
11:30-23:00
Fr
11:30-23:00
Sa
11:30-23:00
So
11:30-23:00
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Zur Alten Kaisermühle

Fischerstrand 6
1220 Wien (22. Bezirk - Donaustadt)
Küche: International, Fisch Spezialitäten
Lokaltyp: Restaurant, Gasthaus, Gasthof
Tel: 01 263 35 29

2 Bewertungen für: Zur Alten Kaisermühle

Rating Verteilung
Speisen
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Ambiente
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Bewertungsschlüssel
Rating Details
am 13. November 2018
MarinaM
7 Bewertungen
1 Kontakt
Tester-Level 2
3Speisen
4Ambiente
4Service

Wir waren Gansl essen in der Kaisermühle. Zuerst das Positive. Das Gansl an sich war sehr gut. Außen Großteils knusprig innen weich und nicht trocken. Geschmacklich sehr gut. ABER: Das Rotkraut war letztklassig. Es hat nach nichts geschmeckt außer nach Mehl. Es war irgendwie zu dick eingebunden glaub ich. Ebenso der Saft. Meiner Meinung nach gehört zu einem Gansl ein guter Natursaft. Dieser war leider auch gebunden. Geschmäcker sind ja verschieden, aber er hat leider auch nur nach Mehlpampe geschmeckt. Der Knödel war ok, etwas hart aber ja. Der Bratapfel war irgendwie kein Bratapfel, sondern ziemlich hart und ungebraten. Ziemlich schade, dass die Beilagen das Vergnügen so getrübt haben, da das Gansl wirklich gut war.

Der Kellner sowie das Ambiente war sehr nett.

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Nur um es zu verstehen fasse ich zusammen: letztklassiges Rotkraut das nach nichts schmeckt,…. der Saft der nur nach Mehlpampe schmeckt, Knödel etwas hart, Bratapfel ziemlich hart und ungebraten…… und dafür gibt’s es dann die Essensbewertung GUT..?; echt jetzt

15. November 2018 um 08:28|Gefällt mir2|Antworten
Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 10. Oktober 2018
Experte
uc0gr
241 Bewertungen
49 Kontakte
Tester-Level 28
4Speisen
4Ambiente
4Service
35 Fotos1 Check-In

***** Allgemeines/Einleitung *****
Das „Zur Alten Kaisermühle“ wurde heuer neu übernommen, und daher besuchten wir das Lokal unter dem jetzigen neuen Betreiber. Der Werbeflyer, den ich erhielt, hatte leider so einige Rechtschreibfehler, aber die besonders angepriesenen „Spareribs“ zu "Sparerips“ mutieren zu lassen, tat schon sehr weh. Aber gut, Schwamm drüber…

Das Motto des Lokals ist = „Mitten in der Natur, mitten in der Stadt“, und das ist natürlich der ganz besonderen und extrem tollen Lage, direkt am Wasser der Alten Donau, geschuldet. Der wunderbare Ausblick vom Gastgarten aus ist natürlich traumhaft schön – direkt gegenüber befindet sich übrigens das berühmte „Strandcafé“. Unglaublich aber wahr, das „Zur Alten Kaisermühle“ gibt es als Restaurant bereits seit 1893!

Der Gastgarten an sich ist sehr geschmackvoll und äußerst ansprechend gelungen, teilweise sogar absolut romantisch. Störend aber leider die Unart, Tische teilweise so eng aneinander zu reihen, dass man problemlos beim Nachbarn mitessen könnte – ich hasse das. Der Gastgarten ist zum Wasser hin terrassenförmig angelegt und beinhaltet einen sehr netten Pavillon, falls man als Gruppe unter sich sein will.

Das Innere des Lokals ist sehr rustikal, sehr gefällig und urig, mit sehr viel schwerem Holz eingerichtet. Besonders die der Alten Donau zugeneigte Veranda gefällt extrem gut. Alles wirkt akkurat sauber und sehr gepflegt.

Wir kamen mit dem PKW, mussten jedoch feststellen, die Parkplätze hier sind rar, auch wenn wir etwas Glück hatten – per U-Bahn (U1 „Alte Donau“) ist das Lokal ebenfalls gut zu erreichen. Wir hatten an diesem Abend nicht reserviert, im Nachhinein jedoch empfehle ich es zur Sicherheit schon. Essen am Wasser hat etwas Besonderes, und das lieben viele Leute insbesondere im Sommer in Wien.

„Die Alte Kaisermühle ist ein Restaurant wie kein anderes, und bereits seit 1893 wird in diesem einzigartigen Ambiente Kulinarik geliebt und gelebt. Im charmantesten Gastgarten Wiens laden wir Sie dazu ein, dem Alltag zu entfliehen und sich kulinarischen Schmankerln hinzugeben. Seien Sie Gast in unserem Kurzurlaubsparadies und genießen Sie das Beste aus österreichischer Gastfreundschaft.

Für uns ist Kochen nicht nur ein Beruf, sondern unsere Leidenschaft. Jeden Tag aufs Neue erfreuen wir uns an frischen und ausgewählten Lebensmitteln, sowie ausgezeichneten mediterranen Spezialitäten. Eine geschmackvolle Zubereitung ist unserem Küchenteam wichtiger als modischer „Schnickschnack“, denn: „Es gibt nix besseres als was Guats!“ Saisonale Gerichte, regionale Spezialitäten und auch kulinarische Vielfalt liegen uns am Herzen. Eine einzigartige Kombination, die besonders Genießer in das Restaurant „Zur Alten Kaisermühle“ einlädt.“ – das verspricht die lokaleigene Homepage. Und eines vorweg, ja, es wird annähernd ALLES genau so erfüllt

Wir wurden herzlich an der Rezeption empfangen und von unserem Service höflich und freundlich zu einem freien Tisch, wie gewünscht im Gastgarten, geleitet. Die Tischeindeckung unterstrich das liebevolle Ambiente, und wir erhielten unverzüglich die Speisekarten. Sehr schön eingebundene, großformatige Speisekarten sogar, die aber leider mit sehr vielen Fettflecken bzw. Fingerabdrücken „verziert“ waren. Hier bestünde echter Handlungsbedarf, die Speisekarten stets außen abzuwischen.

Der Blick in die Speisekarte verriet schon etwas gehobene Preise aber auch eine sehr umfangreiche Auswahl an diversen Speisen. Der Schwerpunkt liegt hier sicher auf den Grillspeisen, aber auch Wiener Schmankerl (Alt Wiener Saftgulasch, Backhendl,…), Steaks & Koteletts sowie Fischspezialitäten stehen im Angebot – saisonale Schmankerl sowieso (siehe Link).

Auch bei den Getränken ist man in der Kaisermühle nicht gerade zurückhaltend. Eine große Auswahl an Limonaden, ein durchaus sehr gutes und umfangreiches Weinangebot und zahlreiche Biere werden dem Gast schmackhaft gemacht. Biere vom Fass führt man immerhin: Gösser Märzen, Starobrno, Schwechater Zwickl, Gösser Stiftsbräu und das Weihenstephaner Hefetrüb. Interessante Flaschenbiere, in großer und erlesener Auswahl, finden sich ebenfalls in der Getränkekarte (Link).


***** Speisen – Bewertung = SEHR GUT = 4 *****
Einmal den „Angus Burger (Standard = medium gebraten)“ (€ 14,00):
Meine Persische Prinzessin wollte den Burger „medium to well-done“ haben, und er wurde wunschgemäß, genau so perfekt gebraten, serviert. Perfekte 200g Fleischqualität, ein sehr schmackhafter Brioche-Bun, gefüllt mit Mascarpone, Avocado, Cheddar Käse, knusprige Zwiebeln, Paradeiser und Salat – das war er, der „Angus Burger“. Die hausgemachten Saucen dazu waren hervorragend, ebenso auch die knusprigen hausgemachten Pommes Frites (Steakfries-Cut). Ein glattes AUSGEZEICHNET gibt es hierfür = „5“. Die Art des Anrichtens war für unseren Geschmack extrem gefällig und einladend – BRAVO!

Einmal die „Spareribs“ (€ 19,90):
Die Spareribs werden als „Spezialität des Hauses“ angepriesen und wurden in einem derartigen Blitztempo serviert, dass man davon ausgehen muss, hier wird vorgegart, so viel es nur geht. Kurz vor dem Servieren werden die Ribs dann auf den Grill gelegt und vollendet – leider etwas zu wenig ausgebraten und nicht so heiß, wie gewünscht. Vom Geschmack her waren sie aber wirklich perfekt gut, und sie lösten sich quasi von selbst vom Knochen – ich liebe das, weil ich Spareribs nie mit Händen esse. Die Portion war sehr mächtig, galt es doch auch noch die hausgemachte Pommes Frites zu schaffen.

Die Sour-Cream, der BBQ Dip und der Coleslaw-Salat, jeweils aus dem Einmachglas, waren tadellos, teilweise sogar extrem gut. Wirklich nur knapp schrammte man am Ausgezeichnet vorbei, man hätte die Ribs lediglich 3-4 Minuten länger am Grill lassen sollen. Daher gibt es hierfür „nur“ ein glattes SEHR GUT = „4“. Auch bei den Ribs war die Art des Anrichtens, auf einem „Spareribs-Brett mit Halter“, extrem gefällig, hübsch und einladend – BRAVO!

Zweimal die „Marilleneiskrapfen“ (je € 6,00):
Ehrlich, man hätte es wie auf der Rechnung beim Namen nennen können, es waren Eis-Marillenknödel – ob von der Fabrikation Tichy kann ich nicht sagen, da ich dort nie verkehre. Sie waren aber sehr gut und wurden mit fruchtiger Himbeersauce, frischen Beeren und etwas Minze serviert. Ein glattes SEHR GUT = „4“ für diesen Eis-Klassiker.

Zu trinken hatten wir sehr gut gezapftes Bier in Form von „Gemischte Halbe“ (€ 4,40 je 0,5L) sowie einen großartigen „Doppelten Espresso“ (€ 3,90).


***** Ambiente – Bewertung = SEHR GUT = 4 *****
Natürlich lebt das Ambiente von der traumhaften Lage direkt an der Alten Donau, aber man hat auch gekonnt und mit viel Liebe gestaltet und renoviert. Ich mag dieses urige und sehr gemütliche Ambiente wirklich ausgesprochen gerne. Der Gastgarten ist grundsätzlich traumhaft und idyllisch, lediglich die Tische stehen teilweise viel zu nahe beieinander. Das Lokal-Interieur gefällt ebenfalls sehr, sehr gut. Von mir gibt es hierfür ebenfalls gerne ein glattes SEHR GUT = „4“.


***** Service – Bewertung = SEHR GUT = 4 *****
Der Service war unglaublich höflich, nett, flink und zuvorkommend – das zog sich von der Ankunft bei der Rezeption bis hin zum Verlassen der „Alten Kaisermühle“ durch den ganzen Abend. Lediglich das kleine Chaos, wem, welche Speise nun im Gastgarten gehört, sollte man in den Griff bekommen – ich nenne es Anfangsschwierigkeiten, die aber immer sehr charmant gelöst wurden. Daher gibt es auch für den Service von mir ein glattes SEHR GUT = „4“.


***** Mein Fazit *****
Natürlich gibt es von mir eine absolut ehrlich gemeinte Empfehlung, die neue „Alte Kaisermühle“ zu besuchen. Es war ein wahrlich sehr schöner und romantischer Abend, den wir hier verbringen durften. Ja, gehobene Preise aber auch gepaart mit sehr guter Speisenqualität.

Das Lokal ist für mich ein echtes Kleinod an der Alten Donau – sehr behutsam renoviert und absolut urig, bodenständig und gemütlich geblieben. Sommer in Wien? Dank solcher Lokale ist das absolut kein Problem, denn man kann hier völlig abschalten und einen „Kurzurlaub“ verbringen.

Daran können auch so einige selbsternannte Neureiche, stets recht lächerlich wirkende Gestalten, die sogenannten „G’spritzten“, mit gefälschter Rolex / Breitling nichts ändern.

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6 Kommentare|Zeige alle Kommentare

Kritisiert wurde die Preisgestaltung des Kriek Biers. Und da sagte ich, dass da der Aufschlag nur 80% beträgt (5,09 Einkauf / 8,90 Gasthauspreis) und dies ist für die Gastronomie wirklich wenig Aufschlag bei Getränken. Als Beleg für meine These brachte ich das Beispiel "normales" Bier, wo der Aufschlag (0,99 : 4,30) um ein Viielfaches höher ist als beim kritisierten Kriek Bier.

11. Oktober 2018 um 15:09|Gefällt mir2|Antworten

Wenn ich also etwas um 99 Cent einkaufe, und um 430 Cent verkaufe, habe ich damit 80 Prozent Aufschlag gemacht? Häää, bitte um Nachhilfeunterricht.

11. Oktober 2018 um 15:05|Gefällt mir|Antworten

weiß nicht was Du damit sagen willst, magic - genau das ist ja der erwähnte 80% Aufschlag (das Stamperl Mengenunterschied ist wohl nicht relevant...). Jetzt rechne mal das "normale" BIer: Supermarkt........0,99 Speisekarte.......4,30 Und daher IST der 80% Aufschlag aufs Spezialbier sehr, sehr in Ordnung!

11. Oktober 2018 um 14:36|Gefällt mir1|Antworten
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Bewertet am 10.10.2018

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