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Stuwer - Neues Wiener Beisl Info
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Popularitätsrang
Österreich
Rang: 14
|
1037
Wien
Rang: 8
Features
Gastgarten, Schanigarten
Preislage
Mittel
Kreditkarten
VISA MC BANKOMAT
Eröffnungsjahr
2018
Öffnungszeiten
Mo
geschlossen
Di
11:30-24:00
Mi
11:30-24:00
Do
11:30-24:00
Fr
11:30-24:00
Sa
11:30-24:00
So
10:00-16:00
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Stuwer - Neues Wiener Beisl

Stuwerstraße 47
1020 Wien (2. Bezirk - Leopoldstadt)
Küche: Österreichisch, International
Lokaltyp: Gasthaus, Gasthof, Beisl
Tel: 0660 6010369

1 Bewertung für: Stuwer - Neues Wiener Beisl

Rating Verteilung
Speisen
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Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 6. Juli 2018
Experte
hbg338
475 Bewertungen
62 Kontakte
Tester-Level 29
4Speisen
4Ambiente
5Service
15 Fotos1 Check-In

Wo früher die Schönen der Nacht, oder hier eher die weniger schönen, früher die Gehsteige unsicher machten gibt es seit ca. 3 Monaten ein neues kulinarisches Highlight. Im ehemaligen Lindwurmstüberl, an der Ecke Schönngasse, Sebastian-Kneipp-Gasse und Stuwerstraße befindet sich das Stuwer - Neues Wiener Beisl. Die Erreichbarkeit ist mit der Linie U2, Station Messe-Prater sehr gut. Auch Parkplätze waren dank der Parkpickerlregelung unter der Woche genügend vorhanden. Vor dem Lokal ist ein recht großer Gastgarten. Dieser ist mit großen stabilen Sonnenschirmen bestückt. Im Gastgarten werden derzeit die WM-Spiele bei Schönwetter übertragen.

Wie immer bei einem Erstbesuch zog es uns in den Lokalinnenbereich um das Ambiente zu begutachten. Über eine nicht zu hohe Stufe geht es in das Nichtraucherlokal. Das erste was ins Auge sticht ist die uralte Schank (Jahrgang 1922) und das sehr nüchterne Ambiente. Kein Schnickschnack. Keine Dekoration auf den Tischen und auch nicht an den geweißten Wänden. Die einzige Deko sind die grünen Lederpolsterungen an der Schank und an den Wänden zum Anlehnen. Hier wird perfekt gemischt aus alt und neu. Die Tische sind aus dem Ottakringer Landhaus wie der Ober erzählte. Alte Thonetstühle. Einen kleinen Extraraum gibt es im Erdgeschoß auch noch. Die offene frei einsehbare Küche ist nicht sehr groß. Im Untergeschoß wo sich die tadellosen Toiletten befinden ist eine alte Bassena als Waschbecken montiert. Auch ein größeres Extrazimmer befindet sich im Untergeschoß. Trotz seiner Schlichtheit hat uns das Ambiente gefallen. Weniger ist oft mehr.

Dadurch das wir erst am frühen Nachmittag in das Lokal kamen waren wir im Innenbereich die einzigen Gäste und nahmen nach Rücksprache mit dem Ober an einen der alten Holztische Platz. Rasch wurden die Speisekarten gebracht ohne gleich nach dem Getränkewunsch zu fragen. Diese bestehen aus einzelnen A4 Seiten auf einem Klemmbrett. Als Deckblatt fungierte das Tagesmenü welches Dienstag bis Freitag von 11:30 bis 14:30 angeboten wird. Zu trinken wählte ich einen großen Birnensaft gespritzt mit Sodawasser (€ 4,10) meine Frau wählte den kleinen naturtrüben Apfelsaft gespritzt mit Sodawasser (€ 2,90). Zum Essen wählten wir das kleine Beef Tartar (€ 9,80), den Langos mit Beinschinken, Sauerrahm und Kren. Als Hauptspeisen bestellte meine Frau die gebratene Hühnerleber mit Vogerlsalat, Eierschwammerln, Kirschen und Erdäpfelstroh (€ 9,50). Ich wählte den Zwiebelrostbraten mit gebackene Rosmarinerdäpfel und Röstzwiebeln (€ 18,50).

Die hervorragenden Getränke wurden umgehend serviert. Tadellose sehr fruchtige aber nicht zu süß. Auch die Speisen ließen nicht lange auf sich warten. Das Langos nicht so dünn und so groß wie gegenüber im Prater. Leicht knusprig. Belegt mit hervorragenden Beinschinken, etwas Kren, welcher nicht zu scharf war, und mit Sauerrahm übergossen. Eine Vorspeise, die ich bisher nicht kannte aber jederzeit wieder bestellen würde. Ebenso das Beef Tartar. Grober als gewohnt, nicht zu würzig. Dazu zwei Schnitten Toastbrot und eine hervorragende Butter. Diese mit Speck und Zwiebel verfeinert. Perfekt.

Nach einer kurzen Pause wurden die Hauptspeisen serviert. Mein Zwiebelrostbraten mit einer hervorragenden Sauce. Das Fleisch nicht zu dick mit leichten Fettspuren, wie es sein soll. Traumhaft die Erdäpfel. Diese mit Schale serviert. Zum Glück nicht zu groß die Portion. Auch meine Frau war begeistert. Die Leber weich, gut gewürzt. Die Eierschwammerl nicht zu weich. Der Salat tadellos abgeschmeckt, und nicht zu süß. Trotz anfänglicher Zweifel schmeckten auch die Kirschen die perfekt mit dem Fleisch harmonierten.

Obwohl wir eigentlich nicht vorhatten eine Nachspeise zu testen so wurden wir bei dem Malakoffparfait (€ 7,90) schwach. Kein Fehler wie sich kurz darauf herausstellte. Obwohl meine Frau nur kosten wollte blieb für mich nur eine Schnitte über. Dafür blieb mir der doppelte Espresso (€ 3,90). Von Naber, nicht zu bitter aber trotzdem stark. Mit einem Glas Wasser serviert.


Das Service schloss sich nahtlos dem sehr guten Essen an. Freundlich, aufmerksam, flott. Einem kurzen Smalltalk nicht abgeneigt. Nachgefragt ob es schmeckt wurde öfters und das Leergeschirr verbleib nicht lange am Tisch. Die MwSt. Rechnung wurde ohne Nachfrage ausgefolgt. Bezahlung mit Karte ist möglich


Mein (unser) Fazit – Die hohen Erwartungen wurden vollauf erfüllt. Durch diverse Berichte in einschlägigen Printmedien war ich schon sehr neugierig und wurde nicht enttäuscht. Sehr angenehm fanden wir die Portionsgrößen. Durch nicht zu große Portionen kommt man in den Genuss sich von der Vorspeise bis zum Dessert durchzukosten.

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Sicher ein gutes und tolles Lokal, aber mit einem klassischen Beisl hat es nichts zu tun.

6. Juli 2018 um 19:32|Antworten|Gefällt mir
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Bewertet am 06.07.2018

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