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Stuwer - Neues Wiener Beisl Info
Features
Gastgarten
Preislage
Mittel
Kreditkarten
VISA MC BANKOMAT
Eröffnungsjahr
2018
Öffnungszeiten
Mo
geschlossen
Di
11:30-24:00
Mi
11:30-24:00
Do
11:30-24:00
Fr
11:30-24:00
Sa
11:30-24:00
So
11:30-24:00
Hinzugefügt von
Stammersdor.
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Stuwer - Neues Wiener Beisl

Stuwerstraße 47
1020 Wien (2. Bezirk - Leopoldstadt)
Küche: Österreichisch, International
Lokaltyp: Gasthaus, Gasthof, Beisl
Tel: 0660 6010369

2 Bewertungen für: Stuwer - Neues Wiener Beisl

Rating Verteilung
Speisen
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Ambiente
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Bewertungsschlüssel
Rating Details
Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 28. April 2019
Experte
Stammersdorfer
363 Bewertungen
32 Kontakte
Tester-Level 28
4Speisen
4Ambiente
4Service
7 Fotos1 Check-In

Wir schreiben Freitag den 26.04.2019, es ist 13:30. Treffen mit einer lieben Freundin zum Mittagessen im STUWER - Neues Wiener Beisl steht am Programm. Schon einiges gutes darüber gelesen, auch schon vorbei gegangen, drinnen war ich aber noch nie und der Bericht von hbg, vom 6.7.18, macht natürlich auch neugierig.

Habe zwei Tage zuvor telefonisch, bei einer sehr freundlichen männlichen Stimme, einen Tisch reserviert und nachdem nicht sonderlich viel los war, durfte ich mir einen aussuchen. Es gibt gezählte 20 davon, einige Zweier, viele wo 4-6 Gäste Platz finden und dann noch 2 Runde für 4 Personen, so einer wurde es. Gesamt finden etwa 70 Leute einen Sattel. :-)

Die Anreise mit der U2 bis Station Messe/Prater, von da sind es nur wenige hundert Meter bis in die Stuwerstraße 47, 1020 Wien.

Was das Ambiente drinnen betrifft, so verweise ich auf meinen geschätzten Vortester, da ich nicht drinnen war. Wir saßen im Freien, vor dem Lokal, auf so einem Straßenspitz, mit der Schöngasse. Die Tische aus Metall, zusammenklappbar, die Tischplatte sind so dünne dunkelbraunen Holzlatten, ebenso die Sitzflächen der Sessel. Von denen manche mit Armlehnen, manche ohne und Zweiersitzbänke gibt es auch. Dazu einige große Schirme, somit sind viele der Plätze im Schatten, wir entschieden uns aber für den heute gedämpften Sonnenschein. War perfekt, störenden Straßenlärm gibt es kaum.

2 junge männliche freundliche Kellner (die Chefs?) machen einen sehr anständigen Job, lassen einem genügend Zeit bei der Auswahl, fragen nach ob es denn geschmeckt hat, oder ob es noch was zu trinken sein darf. Sie sind flott, nix steht lange unnötig am Tisch, ja alles in allem eine sehr gute Serviceleistung.

Wir teilten uns je zwei Vor- und zwei Hauptspeisen, wobei ich von der Menge her sicher der Gewinner war. :-)

Da waren zuerst 6 kleine „Gugumucks“ im Backteig, besser bekannt als Wiener Schnecke von der Schneckenfarm des Andreas Gugumuck, irgendwo im 10ten bei Rothneusiedl und Ährenfische mit frittiertem Rucola und Aioli.
Die Hauptspeisen waren Langos mit Schinken und Kren, sowie einmal das Alt Wiener Backfleisch, dazu Petersilerdäpfel.

Die Schnecken stehen an und für sich gar nicht als einzelne Vorspeise auf der Karte, sondern wer will, kann 3 davon zum handgeschnitten Beef Tatar dazu haben. War natürlich kein Problem sie so zu bekommen. Der Backteig perfekt knusprig frittiert, eher etwas dunkler, ja und die Schnecken muss man kosten, ich kann sie nicht beschreiben, bzw. weiß ich auch nicht mit was man sie vergleichen könnte. Ich mag sie sehr und habe sie auch schon des Öfteren am RHP, im Rahmen des Filmfestivals im Sommer, beim WienO Stand (Wines of Vienna) gegessen. Die Zubereitung ist dort allerdings eine andere. Hier wurden sie auf Aioli serviert, dazu etwas marinierter Vogerlsalat und drei dünne Scheiben Radieschen.
Die kleinen Fische waren überaus schmackhaft, ebenfalls perfekt knusprig, dazu herrliches Aioli und Kräuterfocaccia. Der frittierte Rucola is liab, aber geschmacklos. Die Vorspeise wurde auf einem gebrauchten Holzteller gebracht, die Fische fanden sich in einem Papierstanitzel.

Der Langos war teils letschat, mehrheitlich aber knusprig, mit sehr gutem Schinken, oben drauf gleichmäßig verteilter Sauerrahm und eher geschmackloser Kren. Als einzelne Hauptspeise ist er nicht geeignet, da recht klein.
Das Backfleisch war ein sehr weiches Beiried, auch hier die Panier perfekt, schön goldgelb. Was mir allerdings nahezu fehlte, war der für dieses Gericht so typische Senf Kren Geschmack. Das Fleisch wurde scheinbar vor dem Panieren nur sehr gering damit eingerieben. Schade, denn das macht es für mich bei diesem Gericht aus. (Hatte ich kürzlich nahezu perfekt in der Gastwirtschaft Heidenkummer)
Als ein super Schnitzel wäre es aber durchgegangen. Die Petersilerdäpfel habe ich nicht gekostet und aus was ich nicht schlau wurde, war eine dunkelgelbe Sauce mit etwas Kren drauf, die mitserviert wurde. Ich konnte den Geschmack einfach nicht einordnen.

Ich trank zweimal Birne naturtrüb mit Soda auf 0,5, sowie einen sensationellen Espresso von Naber, in einem kleinen Glas serviert. Der roch schon sehr stark, war er dann auch, dazu mit perfekter Creme. So geht Espresso! Meine liebe Freundin hatte den ebenso und auch einmal Birne, aber mit Leitung auf 0,5l aufgespritzt.

Diese Geschichte im STUWER endete mit Plastik bezahlten 65 Euro, nachdem wir sehr gut, in nettem Ambiente, und bei sehr anständiger Serviceleistung gegessen hatten.

Ja und nachdem das Schweizerhaus nicht weit ist, war ich danach noch auf ein großes gmischtes, aber das ist schon wieder eine andere Geschichte.....

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Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 6. Juli 2018
Experte
hbg338
516 Bewertungen
60 Kontakte
Tester-Level 29
4Speisen
4Ambiente
5Service
15 Fotos1 Check-In

Wo früher die Schönen der Nacht, oder hier eher die weniger schönen, früher die Gehsteige unsicher machten gibt es seit ca. 3 Monaten ein neues kulinarisches Highlight. Im ehemaligen Lindwurmstüberl, an der Ecke Schönngasse, Sebastian-Kneipp-Gasse und Stuwerstraße befindet sich das Stuwer - Neues Wiener Beisl. Die Erreichbarkeit ist mit der Linie U2, Station Messe-Prater sehr gut. Auch Parkplätze waren dank der Parkpickerlregelung unter der Woche genügend vorhanden. Vor dem Lokal ist ein recht großer Gastgarten. Dieser ist mit großen stabilen Sonnenschirmen bestückt. Im Gastgarten werden derzeit die WM-Spiele bei Schönwetter übertragen.

Wie immer bei einem Erstbesuch zog es uns in den Lokalinnenbereich um das Ambiente zu begutachten. Über eine nicht zu hohe Stufe geht es in das Nichtraucherlokal. Das erste was ins Auge sticht ist die uralte Schank (Jahrgang 1922) und das sehr nüchterne Ambiente. Kein Schnickschnack. Keine Dekoration auf den Tischen und auch nicht an den geweißten Wänden. Die einzige Deko sind die grünen Lederpolsterungen an der Schank und an den Wänden zum Anlehnen. Hier wird perfekt gemischt aus alt und neu. Die Tische sind aus dem Ottakringer Landhaus wie der Ober erzählte. Alte Thonetstühle. Einen kleinen Extraraum gibt es im Erdgeschoß auch noch. Die offene frei einsehbare Küche ist nicht sehr groß. Im Untergeschoß wo sich die tadellosen Toiletten befinden ist eine alte Bassena als Waschbecken montiert. Auch ein größeres Extrazimmer befindet sich im Untergeschoß. Trotz seiner Schlichtheit hat uns das Ambiente gefallen. Weniger ist oft mehr.

Dadurch das wir erst am frühen Nachmittag in das Lokal kamen waren wir im Innenbereich die einzigen Gäste und nahmen nach Rücksprache mit dem Ober an einen der alten Holztische Platz. Rasch wurden die Speisekarten gebracht ohne gleich nach dem Getränkewunsch zu fragen. Diese bestehen aus einzelnen A4 Seiten auf einem Klemmbrett. Als Deckblatt fungierte das Tagesmenü welches Dienstag bis Freitag von 11:30 bis 14:30 angeboten wird. Zu trinken wählte ich einen großen Birnensaft gespritzt mit Sodawasser (€ 4,10) meine Frau wählte den kleinen naturtrüben Apfelsaft gespritzt mit Sodawasser (€ 2,90). Zum Essen wählten wir das kleine Beef Tartar (€ 9,80), den Langos mit Beinschinken, Sauerrahm und Kren. Als Hauptspeisen bestellte meine Frau die gebratene Hühnerleber mit Vogerlsalat, Eierschwammerln, Kirschen und Erdäpfelstroh (€ 9,50). Ich wählte den Zwiebelrostbraten mit gebackene Rosmarinerdäpfel und Röstzwiebeln (€ 18,50).

Die hervorragenden Getränke wurden umgehend serviert. Tadellose sehr fruchtige aber nicht zu süß. Auch die Speisen ließen nicht lange auf sich warten. Das Langos nicht so dünn und so groß wie gegenüber im Prater. Leicht knusprig. Belegt mit hervorragenden Beinschinken, etwas Kren, welcher nicht zu scharf war, und mit Sauerrahm übergossen. Eine Vorspeise, die ich bisher nicht kannte aber jederzeit wieder bestellen würde. Ebenso das Beef Tartar. Grober als gewohnt, nicht zu würzig. Dazu zwei Schnitten Toastbrot und eine hervorragende Butter. Diese mit Speck und Zwiebel verfeinert. Perfekt.

Nach einer kurzen Pause wurden die Hauptspeisen serviert. Mein Zwiebelrostbraten mit einer hervorragenden Sauce. Das Fleisch nicht zu dick mit leichten Fettspuren, wie es sein soll. Traumhaft die Erdäpfel. Diese mit Schale serviert. Zum Glück nicht zu groß die Portion. Auch meine Frau war begeistert. Die Leber weich, gut gewürzt. Die Eierschwammerl nicht zu weich. Der Salat tadellos abgeschmeckt, und nicht zu süß. Trotz anfänglicher Zweifel schmeckten auch die Kirschen die perfekt mit dem Fleisch harmonierten.

Obwohl wir eigentlich nicht vorhatten eine Nachspeise zu testen so wurden wir bei dem Malakoffparfait (€ 7,90) schwach. Kein Fehler wie sich kurz darauf herausstellte. Obwohl meine Frau nur kosten wollte blieb für mich nur eine Schnitte über. Dafür blieb mir der doppelte Espresso (€ 3,90). Von Naber, nicht zu bitter aber trotzdem stark. Mit einem Glas Wasser serviert.


Das Service schloss sich nahtlos dem sehr guten Essen an. Freundlich, aufmerksam, flott. Einem kurzen Smalltalk nicht abgeneigt. Nachgefragt ob es schmeckt wurde öfters und das Leergeschirr verbleib nicht lange am Tisch. Die MwSt. Rechnung wurde ohne Nachfrage ausgefolgt. Bezahlung mit Karte ist möglich


Mein (unser) Fazit – Die hohen Erwartungen wurden vollauf erfüllt. Durch diverse Berichte in einschlägigen Printmedien war ich schon sehr neugierig und wurde nicht enttäuscht. Sehr angenehm fanden wir die Portionsgrößen. Durch nicht zu große Portionen kommt man in den Genuss sich von der Vorspeise bis zum Dessert durchzukosten.

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Sicher ein gutes und tolles Lokal, aber mit einem klassischen Beisl hat es nichts zu tun.

6. Juli 2018 um 19:32|Gefällt mir|Antworten
Stuwer - Neues Wiener Beisl - Karte
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Bewertet am 06.07.2018

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1 Check-In
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