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Jas

Brückengasse 8a
1060 Wien (6. Bezirk - Mariahilf)
Küche: Persisch
Lokaltyp: Restaurant, Café, Gasthaus, Gasthof
Tel: 015955520

1 Bewertung für: Jas

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am 17. Oktober 2018
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uc0gr
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***** ALLGEMEINES / EINLEITUNG *****
Das Persische Restaurant „JAS“ stand schon lange auf unserer Wunschliste, und daher besuchten wir es diesmal mit einem „Daily-Deal-Gutschein“ im Wert von € 54,60. Der Leistungsumfang des Gutscheines galt für:

Persisch-orientalisches 3-Gänge-Menü nach Wahl für 2 Personen - pro Person:
*** 1. Gang: 1 x Suppe nach Wahl
*** 2. Gang: 1 x Hauptspeise nach Wahl (außer vier Speisen)
*** 3. Gang: 1 x Nachspeise nach Wahl

Der Lokalname „Jas“ leitet sich übrigens von „Jasmine“ ab, also die bei uns bekannte Blume „Jasmin“. Das Lokal in der Brückengasse ist sehr leicht zu finden – rechte Seite von der Wienzeile hinauf mit dem PKW. Da es nahe der Gumpendorfer Straße liegt, ist das „JAS“ auch per öffentliches Verkehrsmittel leicht zu erreichen. Ja, Parkplätze sind recht schwer hier im 6. Bezirk zu finden, trotz Parkpickerl, wir hatten aber wirklich Glück.

Ein kleiner Gastgarten befindet sich straßenseitig direkt an der Brückengasse – nicht extrem toll, aber immerhin. Das Wetter war extrem verregnet, und somit nahmen wir sowieso, laut unserer Reservierung, im Lokal Platz.

Freundlich vom Chef persönlich empfangen, erhielten wir sehr rasch die Speisekarte, und bereits der erste oberflächlich Blick verriet: die hier angebotenen Speisen sind definitiv sehr authentisch. Aus persischer Sicht werden hier im „JAS“ sehr übliche Gerichte angeboten.

Wir durften laut Gutschein auch tatsächlich fast völlig frei wählen – sehr gut und vollständig erfüllt! Das Lokal selbst ist im vorderen Gastraum etwas spartanisch aber trotzdem nicht ungemütlich eingerichtet. Man könnte es durchaus auch minimalistisch oder „straight“ nennen. Weiter hinten gibt es noch einen kleinen Schankraum, in dem sich einige persische Stammgäste befanden. Das Lokal ist ein Nichtraucher-Lokal!

Was hat man in der „Persischen Küche“ eigentlich zu erwarten? Eine unglaubliche Vielfalt an Kräutern und Gewürzen, teilweise bei uns unbekannt, sehr viel Gemüse, sehr viel frisches Obst, sehr gutes Lamm / Schaf und, dem Kaspischen Meer und dem Golf von Persien geschuldet, hervorragenden Fisch. Die „Persische Küche“ ist unglaublich würzig und geschmacksintensiv, aber kaum scharf.

Sehr großzügig verwendet man, wenn immer es nur geht, Safran in höchster und bester Qualität - am ehesten noch am Naschmarkt zu erhalten beim „Gewürzland“ (Persischer Safran, etwa € 9,90 pro Gramm!) oder im persischen Supermarkt natürlich. Safran wird im Iran immer in Fäden gekauft und stets erst kurz vor der Verwendung im kleinen Mörser gemörsert. Ja, es gibt im Iran hierfür tatsächlich eigene, kleine Messingmörser für Safran!

Eine Hauptmahlzeit OHNE Reis ist für den Perser eigentlich unmöglich – kaum ein Land verbraucht so viel Reis wie der Iran. Eine besondere, mir bis dahin unbekannte Reisspezialität, ist der geräucherter Reis aus der Region Nord am Kaspischen Meer – ein Geschmackserlebnis! In Persien wird üblicherweise übrigens zweimal am Tag warm gegessen. Das „Mittagessen“, auch im Iran die Hauptmahlzeit, findet in etwa zwischen 15:30h und 17:00h statt, die zweite warme Mahlzeit in etwa gegen 21:00h und 22:30h.

Die sehr gut gestaltete Homepage des „JAS“ verkündet:
„Seit 2004 schon wird der Betrieb, ein liebevoll geführter Familienbetrieb, von der Familie Mahmoudvand geführt. Seit mehr als zehn Jahren lädt sie das „JAS“ zu perfekt zubereiteten persischen Spezialitäten in Wien ein. Dabei setzen die Mahmoudvands in ihrem freundlichen Restaurant Jas in der Brückengasse auf die bewährte Formel frische Zutaten, bester, persönlicher Service sowie liebevolle Zubereitung aller Speisen. Unbedingt probieren: die vielen hausgemachten Süßspeisen, die täglich frisch kreiert und serviert werden und ein wirklich einmaliges kulinarisches Ereignis in Wien darstellen. Ihrer nächsten Feier im Restaurant JAS steht also nichts mehr im Wege...die Familie Mahmoudvand freut sich auf ihren Besuch!“

Am Tisch steht natürlich die in Persien unbedingt erforderliche Menage inklusive dem „Pflicht-Gewürz“ für Perser, „Sumach“ genannt, bereit. Mit diesem leicht sauren und würzigen Gewürz wird der Reis nach persönlicher Vorliebe nachgewürzt, um ihn noch etwas Frische zu geben – es wird meistens vom einfachen Essigbaum oder Hirschkolbensumach gewonnen und ist ein MUSS in Persien, aber auch bspw. In der Türkei.


***** SPEISEN - BEWERTUNG = SEHR GUT = 4 *****
„Suppe Joe“ (Normalpreis € 4,20):
Eine extrem gute, sehr kräuterlastige Gerstensuppe wurde serviert. Dampfend heiß, mit sehr viel Getreideeinlage („Graupen“ bei uns) schmeckte die Suppe wie bei Mama im Iran. Ein glattes Sehr Gut dafür = „4“ gibt es dafür von mir.

„Asche Reschte“ (Normalpreis € 4,20):
Eine „Asche“ ist immer eine Kräutersuppe im Iran. Die hier servierte Suppe war sehr vollmundig und extrem gut – Nudeln aus Getreidesuppe vollendeten den üppigen Genuss. Etwas persischer Joghurt mit gutem Olivenöl machten die „Asche“ perfekt – ein glattes Sehr Gut = „4“ ebenfalls hierfür.

Anmerkung: Suppen in Persien sind generell eher schon Eintöpfe, denn, wie oft bei uns, klare Suppen mit Einlage, und sie sättigen daher ungemein.

„Ghafghazi“ (Normalpreis € 15,80):
Ein köstlicher Spieß aus gegrilltem Kalbslungenbraten mit gegrillten Zwiebeln, Tomaten, Paprika, Safranreis und Salat wurde serviert – einfach nur köstlich und mit butterzartem Fleisch – ein glattes Sehr Gut = „4“ auch hierfür.

„Djudje Torsch“ (Normalpreis € 14,80):
Eine echte Spezialität aus dem Norden des Iran! In mindestens Granatapfelsaft und persischen Bitterorangen marinierte Hühnerkeulen vom Grill mit Granatapfelsirup, Limetten, Tomaten, Safranreis und Salat wurde serviert. Bitte nicht missverstehen, das „Djudje Torsch“ war wirklich gut, aber ich kenne es insbesondere aus Persien deutlich besser und intensiver im Geschmack. Auch die Haut der Hühnerkeulen war nicht knusprig gegrillt. Daher gibt es auch nur ein Gut = „3“ hierfür.

Der Reis wird im „JAS“ natürlich immer PERFEKT gegart und mit Safran perfektioniert, den kann in Persien jede Frau „blind“ und „einhändig“ perfekt kochen. Hier leider wird der Reis aber ohne separate Butter serviert – das ist in Persien absolut unüblich – schade.

„Sulbia und Bamie“ (Normalpreis € 4,10):
Es handelt sich hierbei um frittierte Joghurt- und Brandteigplätzchen mit Honigsirup und Rosenwasser, ähnlich unserem klassischen Brandteiggebäck. Köstlich und ohne Tadel, lediglich etwas klein die Portion – Sehr gut = „4“. Generell verwenden Perser deutlich mehr Honig als Zuckerwasser im Gegensatz zu bspw. türkischen Bäckereien.

„Eis nach Art des Hauses“ (Normalpreis € 4,20):
Ein typischer Klassiker in Persien - Safran-Eis mit gerösteten Pistazien – wurde serviert. Unbedingt einmal ausprobieren, schmeckt auch hier im „JAS“ wirklich sehr gut und authentisch = „4“.

Zu trinken hatten wir jeweils ein Krügel Bier um je € 3,80 – tadellos, aber nicht mehr.


***** AMBIENTE - BEWERTUNG = GUT = 3 *****
Das Ambiente fanden wir durchaus gut und ansprechend, lediglich die lauten Diskussionen im Schankbereich waren etwas unangebracht. Insbesondere dann, wenn meine Persische Prinzessin sowieso jedes persische Wort versteht – lustig, aber unangebracht. Trotzdem gebe ich dem sehr sauberen Lokal gerne noch ein Gut = „3“ hierfür – das „JAS“ ist kein Haubenrestaurant. Stofftischtücher machen mir jedoch immer Freude.


***** SERVICE - BEWERTUNG = GUT = 3 *****
Der Service = Chef war sehr freundlich, höflich und nett, interpretierte aber schon einmal Pausen in der Speisenfolge recht eigenwillig. Zwischenzeitliches Fragen hätte die Wartezeiten deutlich verkürzt. Trotzdem gebe ich aber für den sehr bemühten Service ein Gut = „3“. Stets wurden wir aber gefragt, ob es auch geschmeckt hätte.


***** MEIN FAZIT / CONCLUSIO *****
Zum Kennenlernen der Persischen Küche empfehle ich das „JAS“ mit gutem Gewissen – die Speisen schmecken wirklich gut und sind sehr authentisch gekocht. Aber zu bemerken war auch, dass der Portionsumfang deutlich kleiner war, als hätten wir alle Gänge „á la carte“ statt per Gutschein bestellt – das muss wirklich nicht sein - wir verkonsumierten in Summe, Preise gemäß aktueller Speisekarte, Gerichte im Wert von € 47,30, jedoch in deutlich kleinerem Ausmaß – bitte verbessern!

Es gibt im „JAS“ auch Tagesmenüs rund um die € 10,00, und man kann hier auch online essen bestellen und liefern lassen über Link.

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Bewertet am 17.10.2018

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