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Jamie's Italian Info
Preislage
Hochpreisig
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Eröffnungsjahr
2017
Öffnungszeiten
Mo
11:30-23:00
Di
11:30-23:00
Mi
11:30-23:00
Do
11:30-23:00
Fr
11:30-23:00
Sa
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Jamie's Italian

Dr. Karl-Lueger-Platz 5
1010 Wien (1. Bezirk - Innere Stadt)
Stubentor
Küche: Italienisch
Lokaltyp: Restaurant

3 Bewertungen für: Jamie's Italian

Rating Verteilung
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Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 1. September 2018
RonRon
1 Bewertung
1 Kontakt
3Speisen
4Ambiente
1Service

Jamie Oliver wurde durch drei Umstände berühmt: Erstens seine unkonventionellen und ohne Rücksicht auf übliche Küchenhygiene entfalteten Zubereitungsmethoden, zweitens permanentes Betonen einer einfachen Studentenbudenküche für locker-flockig zwischendurch, obwohl der Großteil der Zutaten nur auf Märkten oder Spezialgeschäften erhältlich ist und drittens die Verbindung eben dieser zwei zu einer perfekten, völlig neuen Marketingstrategie seiner selbst und seiner Lokale. Abgesehen vom fehlenden Händewaschen dürfen dann vor laufender Kamera durchaus auch Lämmer geschächtet und Küken erwürgt werden, die Zuseher finden es geil wie der kocht und there is bekanntlich no biz like showbiz.

„Jamie mag Wien sehr gerne, ist heute Abend aber leider nicht hier“, aber er ist trotzdem allgegenwärtig, auf Bildern an der Wand, per Schriftzug oder Merchandisingartikel im Regal, ja sogar aus der WC-Muschel springt sein Name. Dass er selbst nicht hier sein kann ist leicht erklärt: Die Marke „Jamie’s Italian“ gibt es inzwischen über 60 Mal weltweit, das wäre dann fast so, als ob McDonalds-Chef Steve Easterbrook sich in der Filiale Praterstern persönlich von der Knusprigkeit der Pommes überzeugt.

Das Personal ist international bunt gemischt, Wiener Schmäh (mitten in Wien) oder südeuropäisch akzentuierten Charme (beim Italiener) wird man hier vergebens suchen. Man begegnet den Gästen auch mit einer auffälligen Unterwürfigkeit, die eher in Unsicherheit begründet sein dürfte, ist allerdings wirklich sehr um das Wohl der Gäste bemüht, obgleich der Eindruck entsteht, das Lokal habe erst gestern eröffnet und kämpfe noch mit Anfangsschwierigkeiten. So gibt es schon bei der Ankunft mit der Tablet-App der Empfangsdame Unsicherheiten, die erst beim Chef geklärt werden müssen, bei der Dessertbestellung fällt die Handy-App aus und die Wartezeiten auf die Getränke sind unerklärlich lang.

Die Musikbeschallung ist manchmal eigenwillig, jedenfalls aber eine Spur zu laut und die Tonqualität miserabel.

Die Lasagne ist zunächst einmal so heiß, dass sie nicht essbar ist. Ein deutliches Statement hinsichtlich frischer Zubereitung und auch gut zum Abtöten der früher öfter in Jamie’s Italian Restaurants aufgetretenen E-Coli Vergiftungen, aber gehören tut es sich trotzdem nicht. Im Gegensatz zu Standardlasagnen ist diese zu einem unkenntlichen Brei zermatscht und schmeckt nach verbranntem Mozzarella, die in Jamies Büchern und Kochsendungen in Hülle und Fülle verwendeten Gewürze fehlen weitgehend und werden durch den darübergeriebenen Parmesan ersetzt, dessen allgegenwärtiger Geschmack noch 24 Stunden im Mund bleiben wird. Der dazu servierte Rucola liegt sanft am Gaumen und ist nur mäßig bitter, eigentlich ideal, wäre er nicht auch mit Parmesan geschmacklich abgetötet worden. Trotz Bestellung bei Beginn des Essens kommt der Rotwein erst bei den letzten drei Bissen, die hatten ihn dann aber auch wirklich nötig.

Das Dessert – ein Orangenblüten-Polentakuchen, schmeckt so eigenwillig wie er heißt, grundsätzlich aber sehr gelungen. Die Granatapfelstückchen sind etwas mickrig ausgefallen aber immerhin vorhanden, der angekündigte flüssige Pralinékern des warmen Schokokuchens meiner Sitznachbarin fehlt dafür völlig.

Jamie’s Italian ist eigentlich die Begründung eines neuen kulinarischen Genres, kein Italiener im herkömmlichen Sinn, eher so wie sich Briten ein italienisches Lokal vorstellen. Die Allgegenwärtigkeit des Namensgebers löst beim Besucher eine gewisse Ehrfurcht aus, ebenso die Preise auf der optisch ansprechend gestalteten Karte – aber die Kreationen des Großmeisters essen zu dürfen, hat eben seinen Preis.

Mein Fazit: Wenn einmal zu viel Geld übrig ist, kann gerne nochmal gekostet werden, ansonsten mache ich es mir lieber bei meinem Lieblingsitaliener bei herrlichen, parmesanlosen Petto di Pollo gemütlich, ohne Bilder des Kochs an der Wand, mit routiniert-sattelfestem, italienisch sprechendem Personal und – zum halben Preis.

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Vorgewärmte Teller sind ja auch keine heissen Tontoepfe oder Steaksteine...oder wie man diese heissen Platten auch nennt.

4. September 2018 um 10:39|Gefällt mir|Antworten

Vorgewärmte Teller allerdings mag ich.

3. September 2018 um 10:42|Gefällt mir|Antworten

Da sich hier alle auf die heiße Lasagne einschießen: Es ist unangenehm, wenn rundum alle am Tisch schon essen und man selbst muss bis zu 10 Minuten "vor der vollen Schüssel" warten, damit man sich keine Brandblasen auf der Zunge holt. Aus der Mikrowelle kommt das Essen in diesem Restaurant sicher nicht, das ist sehr wohl schon alles frisch zubereitet!

3. September 2018 um 10:23|Gefällt mir|Antworten
Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 20. Juli 2018
teapanda
16 Bewertungen
3 Kontakte
Tester-Level 9
2Speisen
3Ambiente
0Service
1 Check-In

Ich bewerte Jamie's Italian besonders streng, da der hohe Preis einen besonderen Maßstab gerechtfertigt.

Der Anlass? Kein besonderer, sondern einfach mal vorbeischauen - und es gibt Mittagsmenüs, die Jamie's "Super Lunch" nennt. 2 oder 3 Gänge ab 14,90 €. Ein höherer Preis als sonst wo für ein Mittagsmenü, aber gerechtfertigt durch Qualität, Branding und Location? Mal sehen...

Jamie's Italian liegt in der Wiener Innenstadt, gleich neben der U3 Station Stubentor. 10 Min vom Stephansplatz (zu Fuß), soher irren sich auch gerne Touristen hierher, vl. auch absichtlich, um Jamie's Italian zu genießen.

Die Location ist also ausgezeichnet, und wie schaut das Ambiente aus?
Drinnen schaut es sehr edel und stylish aus, aber ich war auch nur kurz drinnen, weswegen ich nur den Schanigarten bewerten kann. Es ist am Dr. Karl Lueger Platz und daher sehr ruhig (nicht gleich neben dem fließenden Verkehr). Der Garten schaut toll aus, gemütlich. Ist es aber nicht. Die Plätze/Tische schauen groß aus, aber es ist, wenn man mal sitzt, sehr zusammen gepfercht. Bei mir stoßt von hinten ständig jemand an.

Nun gut. Angekommen im Garten, gibt es viele Tische die frei sind. Ein Kellner sieht uns (er steht bei der Tür), aber sagt nichts, also setzen wir uns einfach hin. Nach ca. 5 Minuten kommt eine Kellnerin und sagt uns sofort, dass wir nicht hier sitzen dürfen, da es ein Tisch für 4 Leute ist: Kein Hallo, Bitte, oder irgendwas. Nur ein "dezenter" Befehl. Nun gut.

Wir übersiedeln. Der Tisch ist auch nicht ganz sauber, aber das bemerke ich erst später, da mein Blazer dann einen schwarzen Fahrer am Ärmel hat... (wrsl der Dreck vom Regen, der nicht weggewischt wurde).

Die Bestellung erfolgt zügiger, aber Getränke und Speisen dauern länger. Ich habe nicht die ganze Zeit auf die Uhr geschaut, aber im Endeffekt ist das Jamie's sehr, sehr langsam im Bedienen/Servieren, sodass sich eine Mittagspause kaum ausgeht.

Bestellt wurde bei mir:
- Porkie's Pizza:
Die Pizza ist eher kleinlich. (So eine kleine habe ich noch nicht gesehen, aber nun gut). Ich brauche keine megagroße Pizza, im Gegenteil. Der Belag ist sehr, sehr spärlich. Es wird eher heavily gewürzt, als dass der Belag den Geschmack liefert. Der Speck war vl 1cm im Durchmesser und 3mm in der Breite. Normalerweise mag ich knuspriges Essen, aber diese Pizza war wirklich zu knusprig (so wie well done), dass es sehr trocken war. Niemand kommt vorbei, sodass man ein Öl erbitten kann. Auch wenn man sich lang und breit nach Bedienung umschaut...

- Brownie:
Als 2. Gang nahm ich den Brownie, der wirklich super war mit Toffee Caramel Popcorn und eine Kugel Eis. Ich würde zwar nicht 9 € für diese Portion zahlen, aber das Brownie war wirklich der Highlight bei diesem ganzen Besuch. Sehr schokoladig und es zergeht im Mund. So gehört es sich! Es war schon zu süß... aber das ist okay. Man sollte es ja eher teilen.



Service:
Nun zum abgründigsten Teil dieses Essenserlebnisses. Noch nie habe ich soviel für ein Mittagessen gezahlt und dermaßen schlechte Bedienung gehabt. Nicht dass es hier unmengen Geld kostet, sondern, dass es im Preis/Leistungsverhältnis ziemlich schlecht ist.

Ich erwarte nicht, dass ich wie eine Königin bedient werde, aber ich erwarte, dass wenn ich schon die Kellner anschaue, dass sie vorbeikommen und fragen, ob Sie mir etwas bringen könnten. Alle die ich angeschaut habe, haben mich aber ignoriert und daweil waren sie gar nicht im Stress. Nein, sie sind einfach herum gestanden. Man könnte meinen, dass der Jamie's ein Abercrombie ist, wo man schön gekleidet ist und die Kunden so anlockt.

Ich musste immer aufstehen und regelrecht die Bedienung herziehen.
Sonst wollte ich auch die Hälfte meiner Pizza mitnehmen, was ich auch der Kellnerin sagte, als sie vorbeikam und abservieren wollte.

"Zum Mitnehmen?" fragte sie. Ich antwortete: "Ja, bitte Einpacken. Danke."

Anscheinend hört man hier den Kunden nicht mal zu, denn es verging eine Ewigkeit nachdem wir gezahlt hatten.
Daher suchte ich die Kellnerin, fand aber nur eine Kolleging von ihr. Diese teilte mir dann mit, dass die Kellnerin nicht gewusst hat, dass ich die Hälfte der Pizza mitnehmen wollte und daher weggeschmissen hat.
Okay, kann passieren. Aber ich habe mir dennoch eine Entschuldigung erwartet.


Da dies nicht kam, ging ich einfach.

Nur ein Besuch, aber es hat mir gereicht und ich gedenke nicht es wieder hier zu versuchen.

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Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 10. Dezember 2017
purplex
29 Bewertungen
1 Kontakt
Tester-Level 10
4Speisen
4Ambiente
4Service

Seit bekannt wurde, dass es auch einen Ableger von Jamie Oliver in Wien geben sollte war die heimische Kulinarik-Szene in Aufruhr. Ich hatte bereits einmal in London das Vergnügen, in einem Jamie's Italian zu speisen, und war neugierig wie das Konzept nun in Wien umgesetzt werden würde.

So verschlug es uns aus Anlass eines Geburtstages an einem Dezember Wochenende in der Vorweihnachtszeit zum Jamie's Italian am Stubentor. Die Reservierung zuvor über die Website hat gut geklappt, inklusive Erinnerungsmail einige Tage vorab.
Es werden laut Website nur 30% der Tische vorab für Reservierungen vergeben, die restlichen Tische sollen für Laufkundschaft freibleiben.

Bei der Ankunft also die vorhandene Reservierung angegeben und schon wurden wir im oberen Bereich an eine nette Vierer-Sitzecke geführt, in Sichtweite der Küche. Überhaupt ist das Ambiente bei unserem Besuch sehr nett, die Einrichtung stimmig und auch der Lärmpegel trotz vollem Haus in Ordnung. Aber ich bin froh, nicht an einem der zugegebenermaßen eng aneinandergereihten Zweiertische zu sitzen, da ich beim Essen nicht zwangsläufig den Gesprächen der Tischnachbarn lauschen möchte. Insofern war unser Vierertisch perfekt. Es gibt auch im Keller (wo die Toiletten sind) einen Sitzbereich mit Bar, der sich vielleicht für eine Feier eignet, bei einem normalen Besuch würde ich aber definitiv lieber oben sitzen wollen.

Es wurde uns dann nach Studium der Speisekarte ein sehr guter kalter Prosecco gebracht, der uns schon mal gut einstimmte, und unaufgefordert eine Karaffe Wasser (und es wurde auch immer wieder Wasser nachgebracht von der sehr aufmerksamen Kellnerin).
Die Speisen kamen nach noch angemessener Wartezeit leider nicht ganz gleichzeitig, mit einigen Minuten Abstand.
Die Pizza Parma war recht groß aber hauchdünn, großzügig mit Parmaschinken, Rucola und Parmesan belegt und mit einer recht würzigen Tomatensauce als Basis. Diese wurde für gut befunden, allerdings war der Teig am Rand etwas hart. Geschmacklich aber zufriedenstellend.
Die Penne Arrabiata waren angenehm scharf und wurden auch positiv beurteilt.
Das absolute Highlight, und auch die Speise die ich bestellt hatte war die Ente mit Caponata und Tomaten-Fenchel-Orangen-Salat.
Eine angenehm große Portion, mit einer überaus zarten und saftigen Ente und sehr gut gewürzter knuspriger Kruste. Der Kontrast zur Caponata (ein Gemüsegericht aus Sizilien mit Melanzani, Tomaten und Kapern, welches absolut perfekt zubereitet wurde, nicht matschig und leicht süß-säuerlich) und dem Salat war eine Gaumenfreude, und es war ein sehr stimmiges und rundes Gericht, mit dem ich rundum zufrieden war.

Zur Nachspeise gab es dann Tiramisu, gemischtes Eis und eine Pannacotta. Auch die Nachspeisen enttäuschten nicht und überraschten durch kleine Raffinessen, beispielsweise wurde die Panacotta mit sehr gutem Crumble angerichtet, oder das Eis mit Amaretti-Keks-Bröseln und Honigwabenstücken.

Fazit: Überraschend gute Küche, etwas höherpreisig (unsere Hauptspeisen zwischen 15-20€, Desserts um die 8€) aber für das Gebotene, welches handwerklich und qualitativ überrascht hat, (gerade noch) gerechtfertigt. Schönes Ambiente und freundliche, aufmerksame Bedienung runden das Gesamtkonzept ab, und für den einen oder anderen besonderen Anlass ist der Jamie sicher einen Besuch wert!

Was meinst du zu dieser Bewertung?
Hilfreich?Ja12Gefällt mir11Lesenswert9
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Ich bin einige Male vorbeigegangen, die Einrichtung und das Beleuchtungskonzept sieht toll aus! Irgendwann werden wir es sicher ausprobieren!

12. Dezember 2017 um 09:26|Gefällt mir|Antworten
Jamie's Italian - Karte
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