Speisen
Ambiente
Service
40
40
50
Gesamtrating
43
2 Bewertungen
Alle Ratings 0 - 50
Bewertungsschlüssel
Rating Details
Rating Details
Close X
Loading
Fotos hochladen
El Gaucho Info
Features
Frühstück
Ambiente
Trendy
Stylish
Preislage
Gehoben
Kreditkarten
Gängige Karten
Eröffnungsjahr
2017
Öffnungszeiten
Mo
09:00-02:00
Di
09:00-02:00
Mi
09:00-02:00
Do
09:00-02:00
Fr
09:00-02:00
Sa
09:00-02:00
So
12:00-23:00
Hinzugefügt von
Stammersdor.
Lokalinhaber?
Lokalinhaber-Konto
Close X
Loading

El Gaucho

Rochusplatz 1
1030 Wien (3. Bezirk - Landstraße)
am Rochusmarkt
Küche: International
Lokaltyp: Restaurant, Steakhouse
Tel: 01 381000
Lokal bewerten
Lokal teilen:

2 Bewertungen für: El Gaucho

Rating Verteilung
Speisen
5
4
2
3
2
1
0
Ambiente
5
4
2
3
2
1
0
Service
5
2
4
3
2
1
0
Bewertungsschlüssel
Rating Details
Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 18. Dezember 2017
Experte
hbg338
460 Bewertungen
66 Kontakte
Tester-Level 29
4Speisen
4Ambiente
5Service
12 Fotos1 Check-In

Das Im Jahr 2017 eröffneten Einkaufszentrum “Post am Rochus“ beherbergt das jüngste der mittlerweile fünf Steaklokale der Familie Grossauer. Das zweite Lokal welches in Wien beheimatet ist. Das Lokal befindet sich direkt an der Ecke Rochusplatz/Erdbergstraße. Nicht zu verfehlen und zu übersehen dank der großen Fensterfront. Die Station der U3 befindet sich genau neben dem Lokal. Es gibt auch eine kostenpflichtige Garage im Gebäude (€ 3,00 je Stunde). Für mich war es nach Baden, 1020 Wien und München heuer im September im Zuge des Rolling Stones Konzerts, der vierte Besuch in einem El Gaucho Restaurant.

Es gibt zwei Lokaleingänge. Einer durch das Einkaufszentrum und der andere von der Straßenseite. Beide ohne Niveauunterschied. Nach dem Eingang befindet sich der Empfang. Auch die Treppe ins Obergeschoß befindet sich beim Empfang. An der einen Seite des Raums die große Glasfront zur Erdbergstraße, gegenüber der Barbereich. Hier wurde mir von einer Servicedame im Erdgeschoß ein Platz an einem der Hochtische zugewiesen. Sehr schöne Tische mit Holztischplatten. Dazu die passenden Hochstühle. Sehr angenehm zu sitzen. Auf den Tischen Salz und Pfeffermühle und in einem Schälchen eine Gewürzmischung. Ich saß in der Mitte des Raums, rechter Hand der große freieinsehbare Küchenbereich.

Die Servicedame hatte gleich die Speisekarte, diese in Form einer Tafel in der die Karte in A3 Format eingespannt war, mitgebracht und nahm meine Getränkebestellung auf. Als sie mir die diversen Säfte aufgezählt hatte entschied ich mich für einen großen Birnensaft gespritzt mit Sodawasser (€ 3,80). Dieser sehr gut und fruchtig. Obwohl ich eigentlich den Vorsatz hatte ein Steak zu essen änderte ich meinen Plan nachdem ich die Karte gelesen hatte. Ich wählte den Gaucho Spieß 300 Gramm (€30,00) und als Beilage den Ofenerdapfel mit Sour Creme (€ 3,00) und die aufgeschlagene Kräuterbutter (€2,00).

Um die Wartezeit auf mein Essen zu überbrücken besuchte ich die Toiletten. Durch einen etwas schmalen Gang gelangt man zu den Toilettenbereichen. Dieser recht klein. Ein WC und ein Pissoir und dazu ein großes Waschbecken. Vermutlich auch zu klein um als behindertengerecht durchzugehen. Natürlich modern und auch in tadellosem Zustand und sauber.

Etwas musste ich mich noch gedulden bis mein Essen serviert wurde. Auf einen länglichen Porzellanteller vier Stück Fleisch am Metallspieß. Jedes Fleischstück mit einem Fähnchen mit der Beschriftung des Fleischtyps bestückt. Rib Eye-, Huft-, Filet- und ein Rump Steak. In einer Schüssel der große Ofenerdapfel und in einer kleinen Schüssel die Kräuterbutter. Das Fleisch ging leicht vom Spieß. Die bei der Bestellung angegebene Garstufe wurde perfekt getroffen. Das Fleisch perfekt gewürzt. Butterweich und saftig. Die gewohnte Grossauer Qualität, wie von mir erwartet. Auch hier war das von mir bevorzugte Rib Eye Steak der Geschmackssieger. Dezent mit einer kleinen Fettspur, statt dem Fettauge, durchzogen. Doch auch alle anderen Fleischstücke waren perfekt. Der Ofenerdapfel ebenfalls sehr geschmackvoll. Etwas enttäuschend im Vergleich zu den anderen Speisen die Kräuterbutter. Nicht nur mengenmäßig, sondern auch geschmacklich. Von Kräutern war nicht viel zu schmecken.

Das Leergeschirr wurde rasch abserviert und die Dessertkarte wurde ohne diese extra zu verlangen vorbeigebracht. Auch nach einem eventuellen Kaffeewunsch wurde gefragt. Dieser wurde in Form eines doppelten Espresso (€ 3,90) bestellt. Als Schokoladefreak blieb mein Blick auf der Dessertkarte recht oben hängen. Worlds best. Chocolat (€ 10,00) stand hier. Dazu noch eiskalt, cremig und gebrochen & luftig. Horcht sich vielversprechend und wie für mich gemacht an. Also wurde nicht mehr weitergelesen, sondern bestellt.

Der Kaffee nicht einer wo der Löffel drinnen steht auch nicht bitter aber schmackhaft. Dazu wurde kein Glas Wasser, sondern gleich ein Krug mit Wasser serviert. Das Schokoladendessert auf einen länglichen Glasteller serviert. Ein gefrorenes einer größeren Praline ähnlichem Konfekt. Ein Stück helle Schokolade auf welcher etwas dunklere Schokolade in Mouse Form aufgebracht war und mit Bitterschokolade garniert. Zu guter Letzt ein Glas Schokomousse. Das gefrorene Stück Praline etwas schwer zu zerteilen, aber alle drei Sorten geschmacklich ein Traum. Doch jetzt war ich satt. Auch hier wurde das Leergeschirr rasch abserviert.

Das Service schloss sich dem sehr guten Essen nahtlos an. Freundlich, aufmerksam eine Servicekraft wie man sie sich wünscht. Die Rechnung wurde in einer Mappe überbracht. Mit dem Retourgeld wurde dann die MwSt. Rechnung überbracht.

Mein Fazit – Wie erwartet das Essen in gewohnter tadelloser Qualität. Die Serviceleistung war in diesem Lokal die beste von meinem El Gaucho besuchen. Auch das Ambiente hat mich voll und ganz überzeugt auch wenn ich den oberen Lokalbereich nicht zu Gesicht bekam.

Was meinst du zu dieser Bewertung?
Hilfreich?Ja14Gefällt mir14Lesenswert12
KommentierenLokal bewerten
Letzter Kommentar von am 29. Dez 2017 um 23:14

Ich habe mich ja schon einmal über die sprachliche Mißgeburt "sour creme" geärgert. Das fortschreitende Lebensalter stimmt mich nicht milder. Danke für die informative Bewertung!

Gefällt mirAntworten
Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 14. November 2017
Experte
Gastronaut
468 Bewertungen
45 Kontakte
Tester-Level 29
4Speisen
4Ambiente
5Service

Wer will schon eine Speisekarte, wenn er gleich vier haben kann! Nachdem das neue El Gaucho am Rochusmarkt in ein ebenfalls neues Einkaufszentrum integriert ist, wurden auch die Öffnungszeiten dementsprechend angepasst. Es soll ja kein potentieller Gast des Hauses vor verschlossenen Türen stehen. Denn nun offeriert das Gastro-Imperium rund um die steirische Grossauer-Dynastie auch erstmals Frühstück. Wer unbedingt möchte, kann hier natürlich auch Gebäck mit Marmelade bekommen, aber das gibt es ja anderswo auch – ganz im Gegensatz zu einigen Stars der neuen Frühstückkarte wie Beef Tartar auf Toast, pochierte Eier auf Avocado-Roggentoast, Pancakes mit Ahornsirup und Chocolate Chips oder einem Frühstücks-Burger mit Ei, Speck und Käse. Wäre ich ein Frühstücker, so würde ich wohl hier einziehen. Aber es bleiben ja noch drei Karten …

Die Restaurant-Karte im neuen El Gaucho ist die gleiche wie in den anderen Lokalen der Gruppe, und diese ist im Prinzip für den oberen Bereich, den Restaurant-Teil gedacht. Diese Karte umfasst alle „herkömmlichen“ Steaks, die Specials wie z.B. die legendären Steinpilzravioli, einen Burger und sämtliche Beilagen. Zum Start hatten wir von dieser Karte zweimal Tartar, eines vom Rind und eines von Thunfisch. Das Rinder-Tartar kam klassisch mit groben Karpernstücken und einer feinen Senfnote daher. Um den Eigengeschmack des Fleisches nicht zu erschlagen war das Tartar eher mild gewürzt. Zu sagen, dass es viel zu mild gewürzt war, wäre gemein. Aber es war mir persönlich zu wenig. Dafür war die fischige Variante mit dem irreführenden Namen „Thunfisch aus der Dose“ ein Traum aus Thunfisch in Sashimi-Qualität und einem Avocado-Mousse. Die Balance zwischen Süße und Säure war betörend und das Gesamtwerk herrlich abgeschmeckt. Die dazu gereichten Hummerchips sollten dem Ganzen noch zusätzlichen Biss verleihen, waren in Wirklichkeit aber nur Statisten. So kennt man das El Gaucho und so ist es auch gut! Bleiben zwei Karten.

Vollkommen neu ist die Bar-Karte, die für den unteren Bereich des Lokals gedacht ist. Hier stehen hauptsächlich Hochtische, die den Unterscheid zwischen dem „Fine Dining“ im oberen Stock und dem „Casual Dining“ im Erdgeschoss noch einmal unterstreichen. Dass man an jedem Ort des Lokals trotzdem alle Speisen bestellen kann, wird zwar nicht groß kommuniziert, ist aber so. Die Bar-Karte enthält Dinge, die ich sofort essen wollen würde: Allerlei Spieße und Pinchos mit Rindfleisch, Garnelen, Schwein oder Huhn, mehrere Burger, einige Suppen, Salate und noch viel mehr. Die Grundprodukte sind die gleichen, aber die Auswahl geht viel mehr in die Tiefe. Bleibt eine Karte …

Das absolute Highlight ist aber die Karte mit den sogenannten „Signature Cuts“, also jenen Schnitten, die ein guter Fleischhauer beim Zerteilen des Rindes so bewerkstelligt, dass dadurch ganz neue Steak-Arten entstehen, die sich in Textur, Marmorierung und Zubereitungsmöglichkeiten vollkommen von ihren „Artgenossen“ unterscheiden. Unser erster Schnitt war ein „Brasilianer“. Beim Churrasco Hüftsteak wurde ein dünner Lappen gegen die Fleischfaser geschnitten. Wer bisher eher skeptisch war, was Hüftsteak betrifft und diesen Fleischteil als unerträgliche Diva betrachtet hat, dem könnte sich hier eine neue Welt erschließen. Denn Hüfte hat ja die Tendenz sehr leicht zu einem schuhlederzähen Etwas zu werden, wenn bei den Komponenten Fleischqualität (= Rasse & Futter & Aufzucht), Lagerung, Reifezeit, Würzung, Zubereitung & Rastzeit auch nur ein einziger kleiner Mangel auftritt. Einem Filet ist das wurscht, das verzeiht (fast) alles. Deswegen ist es auch so teuer. Aber bei einer Hüfte geht schnell etwas schief. Bei dieser Churrasco Hüfte trat aber der wunderbare Fall ein, dass nicht nur sämtliche genannten Kriterien erfüllt wurden, sondern dass der Schnitt zusätzlich dafür sorgen konnte, dass nichts auch nur ansatzweise zäh werden konnte. Das Resultat war ein Stück Steak, dass so butterweich wie ein saftiges Rumpsteak oder ein fast rohes Filet war, aber gleichzeitig so herrlich mürbe wie man es sich nur erträumen kann. Die Garstufe war ein halber Millimeter unterhalb von medium und das Rosa des dünnen Fleisches einfach nur betörend. Wahrscheinlich hätte es die Knoblauch-Petersil-Mischung als Krönung gar nicht gebraucht, aber nachdem sie schon oben drauf war, hat sie sich dann perfekt ins Bild eingefügt.

Der zweite Signature Cut war ein längliches Ribeye der Schnittrichtung „Tira de Ancho“. Dieses wunderbar durchzogene Steak war bereits medium rare herrlich saftig, also bei einer Garstufe, bei der sonst noch nicht alles Fett schmelzen konnte. Das Fleisch hatte zwar eine Spur mehr Biss als die Hüfte, aber der Geschmack war atemberaubend intensiv. Auch bei diesem Cut gilt, dass so ein Schnitt locker zwei Menschen satt machen kann, was die leicht gehobeneren Preise der Signature Cuts gleich wieder relativiert. Diese Schnitte gibt es übrigens in allen El Gauchos, man muss nur danach fragen …

Und nun noch zu den Beilagen: Es gibt Restaurants, bei denen die Beilagen einfach nur relativ belanglose Begleiter zu sonst großartigen Gerichten sind. Vor allem bei echten „Fleisch-Lokalen“ ist das so. Wenn sich dann ein Vegetarier in ein solches hineinverirrt und gerne eine vegetarische Speise hätte, bekommt er oftmals nur eine lieblose Ansammlung der Beilagen als Hauptspeise. In einem der Plachutta-Lokale durfte ich einst mit eigenen Augen beobachten, wie einer entsetzten Vegetarierin ein Teller mit Dill-Fisolen, Rösti und Spinat als „Gemüseteller“ vorgesetzt wurde. Im El Gaucho ist man zwar auch nicht gerade auf die Fleisch-Verweigerer spezialisiert, bietet aber – siehe Steinpilz-Ravioli – echte Alternativen. Und, um auf den Punkt zu kommen, man offeriert hier so durchdacht großartige Beilagen, dass sogar die „Beilagen-Hauptspeise“ funktionieren würde: Die Trüffel-Gnocchi sind köstlich, der Wok mit Erbsenschoten, Sojasprossen, Pak Choi und Pilzen war ein Gedicht, die gefüllten Humitas-Maistaschen sehr gut, und die beiden Chimichurris (mild oder scharf) sind sowieso legendär. Die beste Beilage mit Fleisch waren übrigens geröstete Kohlsprossen mit Speck und Kapern. Also ich kann hier ohne Übertreibung sagen, dass die Beilagen die Steaks wirklich matchen!

Nach dem Essen dürfte zwar rein rechnerisch kein Platz für irgendetwas anderes mehr sein, trotzdem konnten wir uns überzeugen, dass hier wirklich alles was mit Schokolade oder Käse zu tun hat, einen besonders würdigen Abschluss bietet.

Was meinst du zu dieser Bewertung?
Hilfreich?Ja10Gefällt mir11Lesenswert7
KommentierenLokal bewerten
El Gaucho - Karte
Lokale i. d. Nähe:
Go

Auch interessant


1160 Wien
27 Bewertungen

1030 Wien
12 Bewertungen

1230 Wien
14 Bewertungen

1010 Wien
59 Bewertungen

1220 Wien
19 Bewertungen
Mehr Hot Lists »

In 2 Lokal Guides gelistet

Meine Steaklokalbesuche

Steaklokale die ich während meiner Rete Zeit besucht und ...

Mein kulinarischer 3ter Wiener Gemeindebezirk

Lokale in Wien Landstraße die ich während meiner Rete Zei...

Mehr Lokal Guides »

Tags für dieses Lokal

Erst-Tester

Bewertet am 14.11.2017

Master

1 Check-In in 90 Tagen
Cookies helfen uns, Ihnen eine bessere Erfahrung auf dieser Website zu bieten.
Mit der Nutzung dieser Website stimmen Sie unserer Verwendung von Cookies zu. Mehr Info
OK