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31
39
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Gesamtrating
33
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Gastgarten, Schanigarten
Frühstück
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Das Fritz

Seebad 1
7121 Weiden am See
Burgenland
Küche: International
Lokaltyp: Szenelokal, Restaurant
Tel: 0216740222

3 Bewertungen für: Das Fritz

Rating Verteilung
Speisen
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Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 24. Februar 2019
Ginelli
1 Bewertung
1 Kontakt
-Speisen
3Ambiente
0Service

Achtung! An alle Heiratswilligen!

Die Location ist sehr schön und bietet einen traumhaften Blick auf den Neusiedlersee, das war es aber dann leider auch schon.

Über eine abgehaltene Feier können wir leider nicht berichten, jedoch teilen wir gerne unsere Erfahrung im Rahmen der Anfrage der Location.

Beim Essen ist man dort leider nicht sehr flexibel. Wir hätten das Menü gerne eingestellt gehabt und unseren Gästen 3 Hauptspeisen zur Auswahl gegeben, wobei wir rechtzeitig vor der Hochzeit bekannt gegeben hätten, wer was isst, damit das Lokal besser vorbereiten und kalkulieren kann. Das ist nicht möglich. Es muss entweder jeder Gast die selbe Hauptspeise essen oder man nimmt die vorgegebenen Platten, die am Tisch eingestellt werden oder eben das Buffet.

Die Trauung kann vor Ort stattfinden. Das Fritz bietet zwar für die Feier einen Saal für 200 Personen, die Trauung findet jedoch auf der oberen Terrasse statt, die lediglich max. 40 Sitzplätze bietet, der Rest muss stehen. Notfalls könnte man die Trauung im Innenbereich auf der Tanzfläche abhalten, da könnten dann mehr Gäste sitzen. Auf die Nachfrage, warum man die Trauung nicht auf dem schönen großen Steg am Wasser abhalten könnte, sagte man uns, dass der Aufbau der Sessel da unten zu viel Aufwand wäre und dass man den Steg dann für die Laufkundschaft sperren müsste und das ginge auf keinen Fall.

Zu guter Letzt hat das Fritz auch noch eine interessante First-Come-First-Serve-Philosophie. Wir haben angefragt, ob ein bestimmter Termin frei wäre, was bejaht wurde, mit dem Hinweis auf First Come First Serve, was völlig logisch und in Ordnung ist. So machten wir uns einen Termin aus und machten uns ein paar Tage später auf den Weg zur Besichtigung der Location, über eine Stunde Anfahrt. Dort angekommen offenbarte man uns, dass der Termin nun doch nicht mehr frei wäre, da dieser für ein Pärchen reserviert wäre, das die Location nächste Woche besichtigen kommt. Die Frage, was dieses Pärchen uns voraus hätte (wir hatten die Location ja bereits besichtigt und hätten auch sofort die Anzahlung geleistet), konnte man uns vor Ort leider nicht beantworten. Auf schriftliche Nachfrage bei der Geschäftsführung (welche wir auch ein Mal urgieren mussten, um eine Antwort zu erhalten), was dieses Pärchen uns voraus hätte und warum man uns nicht Bescheid gegeben hatte, dass der Termin nun doch nicht mehr frei wäre, um uns die unnötige Anreise zu ersparen, sagte man uns nur, dass das Pärchen den Termin „reserviert“ hätte. Warum man uns unnötig anreisen ließ, konnte uns nicht beantwortet werden.

Also guter Tipp für alle an der Location Interessierten: Es reicht nicht, dass man sich aufgrund der positiven Terminauskunft sofort einen Besichtigungstermin ausmacht, man muss dezidiert die Location schon vor der Besichtigung „RESERVIEREN“. Auf diese Notwendigkeit hat man uns vorab leider weder beim Schriftverkehr, noch beim Telefonat hingewiesen.

Insgeheim könnte einem ja der Verdacht aufkommen, dass sich jenes Pärchen, das eine Woche nach uns die Location besichtigt hat, mit einer größeren Gästeanzahl angekündigt hat, was natürlich lukrativer für das Fritz ist, aber das ist natürlich eine rein subjektive Meinung ;-)

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Ja, da bin ich wohl die größte Phobikerin unter den Gästen und habe somit einen Grund mehr, nicht traurig zu sein, dass es mit der Location nicht geklappt hat :-)

26. Februar 2019 um 11:35|Gefällt mir1|Antworten

Wenn ihr Spinnenphobiker unter euren Gästen habt, werden die sicher dankbar sein, dass eure Hochzeit nicht dort stattfindet. Die Terrasse ist zwar sehr schön, die Überdachung jedoch sehr niedrig und was dann an Fliege- und Krabbeltierchen bis auf Augenhöhe von dieser Überdachung runter kommt, ist wirklich nicht angenehm, von Größe und Anzahl her. Für eine Phobiker gar nicht auszuhalten.

25. Februar 2019 um 08:15|Gefällt mir1|Antworten
Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 26. Juli 2017
Experte
adn1966
110 Bewertungen
50 Kontakte
Tester-Level 25
4Speisen
4Ambiente
3Service
4 Fotos1 Check-In

Das Fritz also.

Der neue Player am Neusiedler See, vom Konzept möglicherweise als Alternative zur Mole West gedacht. Schon vor ein paar Wochen las ich über die Eröffnung, dann auch die durchwachsene Review auf ReTe, nun war es Zeit, das Fritz einmal selbst in Augenschein zu nehmen, also auf nach Weiden.

Von außen drängt sich das Wort „Koloss“ auf, architektonisch ist es mehr Hammerschlag ins Gesicht als Zier der Landschaft. Aber gut, es interessiert uns das Innere, die Terrasse(n), das Essen und der Service.

Die Terrasse im Obergeschoss war geschlossen, die Hauptterrasse am See war geöffnet. Viele, wirklich viele Tische, auf einer wiederum sehr schönen Terrasse mit einem tollen Blick über den See und die Marina. Etwa 50% der Tische waren besetzt, der Rest nahezu ausnahmslos reserviert. Die Liebste und ich waren einfach etwas vor der Prime Time dort.

Glücklicherweise ergatterten wir einen schönen Zweiertisch, und das auch ohne Zeitlimit. Die Speisekarte wurde gereicht, auf Verlangen auch die Weinkarte. Wir entschieden uns für ein großes Mineral mit Kugerln, sowie eine Flasche Gelber Muskateller vom Sabathi Ernst. Dann widmeten wir uns der Speisekarte (Link).

Nach kurzer Zeit kam die freundliche Kellnerin und sagte, der Muskateller vom Sabathi wäre leider heute nicht verfügbar. Ob sie uns noch einmal die Weinkarte bringen sollte? No na. Eine geübte, erfahrene Servicekraft hätte entweder eine Weinalternative vorgeschlagen oder prophylaktisch die Weinkarte zum Tisch mitgenommen. Unsere Dame verschwand, nahm hier und dort noch die ein oder andere Bestellung auf und kam dann mit der Weinkarte zurück. Also noch einmal aussuchen, diesmal wurde es der Gelbe Muskateller vom Krispel (€ 27,-). Leider wusste die nette Dame nicht, ob dieser Wein vorrätig war, also hieß es wieder warten und hoffen. Ende gut, alles gut, nach kurzer Wartezeit brachte ein anderer Kellner den Wein.

Wir wählten:

Ein Beef Tatar vom Graurind (€ 13,50) vorweg für mich, als Hauptgang eine kleine Portion Riesling Kalbsbeuschel mit gebratener Semmelknödelrolle (€ 9,50). Die Liebste orderte die gebackenen Steinpilze (€ 16,80) und, obwohl die Steinpilze mit Salatherzen serviert werden, einen kleinen, gemischten Salat mit Schafkäse dazu.

Nach vergleichsweise kurzer Zeit, in der wir uns dem herrlichen Blick über den See und dem guten Wein widmeten, kam mein Tatar. Für die Liebste – leider nichts. Eine erfahrene Servicekraft hätte den Extrasalat wahrscheinlich gleichzeitig mit meiner Vorspeise serviert oder zumindest gefragt, wann der Salat serviert werden soll, so musste die Liebste halt vor einem leeren Teller sitzen und mir beim Essen des Tatar zusehen. Tough luck. Natürlich hätt ich Ihr, ganz charmanter Ehemann und Kavalier, die Hälfte oder sogar alles abgegeben, aber die Liebste ist mittlerweile ins vegetarische Lager gewechselt, wo ein Tatar keine wirkliche Option ist, auch nicht mit zugedrückten Augen.

Das Tatar. Die Fleischqualität und –konsistenz sehr gut, das konnte man erschmecken. Nicht zu grob, nicht zu fein, gut, wirklich gut im Geschmack. Warum man ein Tatar auf Pancake-Größe zusammenplättet, verschließt sich mir allerdings. Die 4 Dreiecke nur ansatzweise angetoastetes Weißbrot waren jetzt auch nicht der Hammer, zumal sie halb stehend an das Tatar geklatscht worden waren, was der ohnedies fehlenden Knusprigkeit zusätzlich abträglich war.

Auf dem Tatar fanden sich grob geschnittene Zwiebel und ein paar marinierte Steinpilze. Garniert war das Ganze dann noch mit ein paar Kleksen einer weißen und einer pikant/scharfen roten Sauce.

Ich persönlich bin, wenn’s um ein Tatar geht, Purist. Es braucht wirklich gutes Fleisch, natürlich fein gehackt und nicht faschiert. Es ist besser, das Fleisch nicht so zu plätten, aus meiner Sicht erleichtert dies das Abmischen der Zutaten, die dabei sein sollten (fein gehackte Zwiebel, eventuell Kapern, möglicherweise ein Ei). Die Steinpilze waren gut gemeint, die braucht’s meiner Meinung nach aber nicht. Aber das ist natürlich mein ganz persönlicher Geschmack.

Auftritt der Hauptspeisen.

Das Beuschel war durchaus satisfaktionsfähig, wenn auch ein wenig mehr Säure fein gewesen wäre, aber hier jammere ich auf hohem Niveau. Das Fleisch sehr gut, etwas gröber geschnitten, die Knödelrolle ebenfalls wohlschmeckend.

Die gebackenen Steinpilze der Liebsten waren der Matchwinner des Abends. Gut, so wahnsinnig viel kann man bei gebackenen Schwammerln jetzt nicht falsch machen, aber dieses Gericht war ein Traum. Keine fette Panier, sehr gute Steinpilze, nicht zu groß und nicht zu klein geschnitten. Tadellos, mit einem kleinen Schälchen einer, tippe ich, hausgemachten Sauce Tartar serviert. Dazu ein kleiner Salat mit Salatherzen, sehr gut. Der Extrasalat der Liebsten wiederum fiel durch, mit Ausnahme des geräucherten Schafkäses, der war ok.

Insgesamt war die Küchenleistung ok, wenn auch durchwachsen, hier gibt es schon noch Luft nach oben. Die Serviceleistung kann man am besten als bemüht, sehr freundlich, aber etwas chaotisch beschreiben. Es fehlen klare Prozesse und Abläufe, alles ist ein wenig improvisiert und, wobei ich das durchaus nett meine, etwas patschert.

Der Preis von insgesamt etwa 90,- € inklusive Trinkgeld ist für mich für das Gebotene in Ordnung, schließlich zahlt man auch für Ambiente und Location. Etwas rundere und besser strukturierte Serviceabläufe würden dem Ambiente mehr gerecht werden, und auch in der Küche könnte man noch an dem ein oder anderen Rädchen drehen, schließlich will man hier ja offensichtlich in einer höheren Liga mitspielen.

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Danke laurent. Nun, ich habe lange überlegt, hab bei der Speisenbewertung zwischen 3 und 4 geschwankt. Die 4 ist es geworden, weil Beuschl und Schwammerl tatsächlich sehr gut waren. Das Tatar hätte ich etwas anders bevorzugt, die Qualität und Konsistenz des Fleisches war aber sehr gut. Insgesamt wahrscheinlich eine 3,6 also habe ich "in dubio pro reo" aufgerundet. Das Service war nett und bemüht, hätte bei besseren Abläufen auch eine 4 verdient. So wurde es eine klare 3.

27. Juli 2017 um 09:24|Gefällt mir1|Antworten

adn1966, ich schätze deine Berichte sehr, wirklich sehr. Warum du allerdings für eine durchwachsene Küchenleistung, insgesamt ok, - noch dazu in der Preisklasse dann eine 4 (Sehr gut) vergibst kann ich nicht nachvollziehen. Serviceleistung: bemüht, aber etwas chaotisch & etwas patschert; das sit dann "Gut"?

26. Juli 2017 um 18:22|Gefällt mir1|Antworten
Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 28. Juni 2017
Experte
Eisendraht
47 Bewertungen
7 Kontakte
Tester-Level 17
2Speisen
4Ambiente
4Service

Das "Das Fritz" - ein neues Riesending am Seeufer in Weiden am See. Sie mögen es dort zwar nicht gerne hören aber schon beim hineingehen denken sich vermutlich die meisten: Mole West 2.0! Und ja: ganz abwegig ist der Gedanke nicht. Ein modernes Blechungetüm, stimmig, hip und modern eingerichtet direkt am Neusiedlersee samt schöner Terrasse mit Blick auf den Steppensee. Selbst der Grundriss und die Raumaufteilung erinnert stark an die Mole West, das Original. Oops. Wir setzen uns frech an einen Tisch und werden sogleich gefragt ob uns der Tisch "zugewiesen" wurde. Wurde er nicht. Ist aber wurscht - weil nicht reserviert! Nach dieser kleinen "Verstimmung" kümmert sich die Kellnerin ganz reizend um uns. Sie ist wirklich sehr freundlich, locker und kompetent. Die Speisekarten, obwohl erst 3 Wochen alt machen schon einen recht abgegriffenen und speckigen Eindruck - da wird man sich in Zukunft was anderes einfallen lassen (müssen.) Was drin steht macht Lust. Ich nehme eine confierte Seeforelle mit Octopus, meine Begleitung das Tatar vom Rind sowie Saibling. Beim Wein berät uns die nette Kellnerin. Ich weiss nicht mehr was wir da hatten aber es war sehr, sehr gut und fair im Preis. Das Essen kommt recht hurtig und sieht auch gut aus. Sehr hübsch angerichtet - vielleicht zu hübsch. Zu sehr dem optischen Effekt verhaftet als dem Geschmack. Beispiel Beef Tatar: Das Tatar geschmacklich einwandfrei, doch stehen die extrem dünnen Brotscheiben auf dem Teller, pappen an dem Fleisch und saugen sich auch damit voll. Wie soll man das essen? Warum nicht klassisches Toastbrot? Weils nicht so lässig rüberkommt, schon klar. Viel zu old school- vermutlich. Dann meine Forelle: ein bissl blass, ein bissl fad - sie thront auf kaltem Erdäpfelpüree - ich weiss nicht wieso. Der Octopus jedoch zart und sehr gut! Daneben ein bissl Grünzeug, hübsch anzusehen - das wars. Da ist Luft nach oben.

Fazit: "Das Fritz", ein "Restaurant Raumschiff" frisch gelandet in Weiden weckt die Neugier. Man sitzt sehr schön, hat einen tollen Blick und innen kann der Laden was - da hat man sich nicht lumpen lassen, das ist schön geworden (das war teuer), der Service ist freundlich und ob des Andrangs dennoch recht souverän (unsere Kellnerin war wirklich top) - die Küche empfinde ich als zu "überkandidelt" zu sehr auf die Show aus. Man sollte sich mehr auf den Geschmack und weniger auf den Look konzentrieren. Im Idealfall gibts ja beides ;) Zur Ehrenrettung sei gesagt, das Ding hat seit 3 Wochen offen - mal sehen...

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