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Dienstag, 17. Oktober 2017
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Die Allee Info
TOP Neu Eröffnung!
Features
Gastgarten, Schanigarten
WLAN, WiFi
Ambiente
Stylish
Preislage
Mittel
Kreditkarten
Keine Info
Eröffnungsjahr
2017
Öffnungszeiten
Mo
10:00-00:00
Di
10:00-00:00
Mi
10:00-00:00
Do
10:00-00:00
Fr
10:00-02:00
Sa
10:00-02:00
So
09:00-00:00
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Die Allee

Hauptallee 124
1020 Wien (2. Bezirk - Leopoldstadt)
Bowlinghalle im Prater
Küche: Amerikanisch, Österreichisch
Lokaltyp: Restaurant, Lounge
Tel: 01 25 209
News24. Mai 2017 von
Zap1501

Standard-Artikel vom 23.5.: Link

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2 Bewertungen für: Die Allee

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Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 4. Juli 2017
Experte
Gastronaut
454 Bewertungen
46 Kontakte
Tester-Level 29
4Speisen
4Ambiente
3Service

Der Smoker, der nun zum Wahrzeichen der „Allee“ werden dürfte, ist mit seinen insgesamt sieben Metern schon beeindruckend, wobei aber natürlich die Größe keinerlei Einfluss auf den Geschmack hat. Auf der ersten Speisekarte des Lokals stehen zwar auch Posten wie Schnitzel, Backhendl, Eiernockerl und Co., für uns war aber natürlich die smokende Lokomotive das Zentrum des Interesses.

Okay, zum Start probierten wir etwas nicht Gesmoktes, konkret das asiatische Beef Tartare, nur um zu sehen, ob der Küchenchef kreativ ist. Und ja, das ist er … denn die Komposition aus feinem Rindfleisch, Koriander, Jungzwiebel, Ingwer und Austersauce ist wirklich gelungen.
Das erste Gericht aus dem Smoker würde ich sofort wieder essen und das, obwohl es trotz 32° Außentemperatur fast schon herbstlich angemutet hat: Eine geräucherte Erdäpfelsuppe. Hierfür wurden – wie wir später erfahren haben – französische Minikartoffeln weich geräuchert und dann mitsamt den Raucharomen in der Schale aufgemixt und abgeseiht und mit frischen (!) Waldpilzen serviert. Der Geschmack war dezent rauchig, überhaupt nicht aggressiv und wir mussten sogar nachfragen, ob sich hier nicht vielleicht doch ein Stückchen Speck in die Suppe verirrt hat. Nein, dieser cremige, dreiviertelflüssige Traum ist tatsächlich vegetarisch. Übrigens der bisher einzige auf der Karte. Zwar haben wir noch von einem Käse-Birnen-Salat mit roten Rüben und Nuss-Bröseln probiert, aber dieser war es nicht annähernd so stimmig wie die Suppe. Die Schaf- und Ziegenkäsestücke schmeckten allesamt ziemlich mild bis fad und die Birne (ebenfalls mild bis fad) war nur in homöopathischen Dosen vorhanden. Allein die geräucherten roten Rüben hatten ein interessantes Aroma. Für Vegetarier hätte es auf der Karte noch Eiernockerl und Süßspeisen gegeben. Uns wurde rasch klar, dass diese Gästegruppe hier noch nicht intensiv bedacht wurde - angeblich wird sich das aber mit der neuen Karte ändern.

Als nächstes war der Allee-Cheeseburger an der Reihe. Beschrieben wird dieser mit 200 Gramm Rindfleisch, Cheddar, Röstzwiebeln, einer geheimen Sauergemüse-Sauce und Salat. Bestellt haben wir den Burger „medium rare“ und genauso wurde er auch serviert. Und nein, das ist in unseren Breitengraden nicht unbedingt selbstverständlich, schön wäre es … Schon beim Anblick des Inneren des Burgers, war sofort klar, woher der Koch kommt: Aus Ungarn. Auch wenn Zoltan Pandur betont, dass er tatsächlich nie in Ungarn gekocht hat und somit ziemlich alles verpasst hat, was dort in den letzten Jahren passiert ist, so ist der Allee-Burger ein typisch ungarischer Burger. Bei diesem steht in der Regel nicht einfach nur das Fleisch, das Brot oder der Käse eines Burgers im Vordergrund, sondern vielmehr ein neuer Gesamtgeschmack, der durch die Komposition einzelner Schichten und Texturen entsteht. Die verschiedenen Komponenten, wie auch das Fleisch sind somit eher Ensemble-Mitglieder als Hauptdarsteller. Sollte das Fleisch hier übrigens mit dem Smoker in Berührung gekommen sein, hätte ich es nicht geschmeckt, das wäre in diesem Fall aber auch eher untergegangen. Insgesamt war der Burger spannend und gut, wobei die pure Menge des verwendeten selbstgebackenen Brioche-Brotes jedoch eine Spur zu viel des Guten war. Die dazu gereichten handgeschnittenen Pommes Frites waren erstklassig.
Traumhaft und für österreichische Verhältnisse ordentlich bis sehr scharf sind hier die „Waldfeuer Spare Ribs“, die mit einer betörenden Chili-BBQ-Sauce und ebenfalls Pommes Frites serviert werden. Ich bin zwar sonst nicht der größte Fan von Rippchen, aber das liegt schlicht und einfach daran, dass sie meistens zu zäh, zu fett und zu unergiebig sind. Die aus der „Allee“ haben jedoch ausreichend große, überraschend zarte und magere Fleischstücke an den Rippen und das Fleisch fällt sprichwörtlich schon dann von den Knochen, wenn man es nur böse anschaut. Das Geheimnis dahinter liegt in der liebevollen und sehr aufwendigen Vorbereitung der Rippen, die – wie uns Zoltan Pandur erzählt hat – zuerst ein stundenlanges Niedertemperatur-Bad nehmen und erst im fast schon garen Zustand Bekanntschaft mit dem Smoker machen. Das Ergebnis ist butterweich und köstlich, wobei man schon bei der Bestellung für ausreichend Servietten und Feuchttücher sorgen sollte, man wird sie brauchen!

Absolutes Highlight war für uns aber der geräucherte Wiener Tafelspitz. Das mürb-magere Fleisch ist ja klassisch die Grundlage der edelsten Suppe und darin oft eine Sensation für sich, besonders dann, wenn man weiß, wo man hingehen soll um selbige zu genießen. Dabei kann man übrigens die Plachutta-Variante getrost links liegen lassen und zum Beispiel lieber „Zum Renner“ am Nussdorfer Platz pilgern. Die Allee-Variante kommt, wie der Name schon sagt, aus dem Räucherer und hat mit der gekochten Version nur mehr eine marginale Ähnlichkeit. Hätten wir dieses Fleisch blind verkosten müssen, wären wir wahrscheinlich zuerst verstummt und hätten dann vielleicht auf so etwas wie ein geräuchertes Roastbeef getippt. In Wahrheit bietet der geräucherte Tafelspitz aber ein ganz neues Fleischerlebnis! Die dazu servierte BBQ-Sauce war für das zarte Fleisch viel zu intensiv und die dazu gereichten Baby-Kartoffeln mit Schale sicher nicht die optimale Beilage, aber der Tafelspitz per se ist eine Offenbarung.
Insgesamt möchte ich eigentlich gleich morgen wiederkommen und mir mit jemandem zuerst eine Erdäpfelsuppe, dann die scharfen Spare Ribs und unbedingt auch noch den Tafelspitz ohne Kartoffeln teilen. Der Zugang geht also auf … endlich wird in Wien ein Smoker richtig eingesetzt!

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Letzter Kommentar von am 5. Jul 2017 um 10:23

Wahrscheinlich sogar anscheinend.

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Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 23. Mai 2017
Experte
Smiler
42 Bewertungen
9 Kontakte
Tester-Level 19
2Speisen
3Ambiente
2Service

Vor einiger Zeit beim Laufen im Prater fielen mir die Umbauarbeiten an der ehemaligen Burnswickhalle auf. Nach einigen Recherchen dann die Erleuchtung. Ein neues Speiselokal soll es dort werden mit dem passenden Namen „Die Allee“. Gesmoktes Fleisch mit Wiener Flair steht auf der Homepage. Na gut, eine Woche nach der Eröffnung und einigen positiven Bewertungen, fand sich eine kleine Vierergruppe zusammen um das neue Lokal zu erkunden.

Im Sommer der Prater zum draußen sitzen ist ja ein Traum, und genüsslich was Essen während sich die Leute die Hauptallee rauf und runter plagen erfüllt mein sadistisches Herz mit Freude.

Erreichbar ist das „Allee“ am besten mit der Endstation von der 1er Bim. Hier sind es noch 5 Gehminuten.
Auch wenn im inneren noch Bauarbeiten am laufen sind, macht es von außen einen guten Eindruck. Die Terrasse lädt durchaus zum verweilen ein. Innen wird noch teilweise fleißig gebaut, die Bowlingbahnen sind nun abgeschottet und eigentlich nicht mehr zu hören. Wirklich bewerten will ich das Ambiente jedoch erst, wenn die Bauarbeiten abgeschlossen sind.

Die Terrasse war bei unserer Ankunft zu ca ¼ gefüllt, vor allem mit Mitgliedern des Bowlingvereins. Wir suchten uns ein ruhiges Eckerl und studierten die Karte. Gut aufgebaut, ausgewählte Auswahl an gesmokten Fleisch, paar Wiener Klassiker, ein paar Nachspeisen sowie eine wirklich riesige Auswahl an Getränken. CraftBeer, Wein, Hausgemachte Limonaden und Eistees, Cocktails und LongDrinks. Man will sich hier auch als „Loungelokal“ etablieren scheint mir.

Für mich gab es einen Eistee Zitrone vom Haus, die anderen hatten Bier und Wein. Der Kellner war da am Anfang immer recht flink und die Getränke kamen in einer angemessenen Zeit. Ich mochte meinen Eistee, starker Tee und Zitronen Geschmack mit wenig Zucker. Für 0,4l zahlt man 4,2€. Eigentlich noch angemessen.

Das Essen selbst bzw was wir bestellen war schon schwieriger. Irgendwie sollte ja möglichst viel bestellt werden um einen vernüftigen Durchschnitt zu finden.
Im Endeffekt sind es zwei mal die Allee-Ripperl, ein BBQ Hendl und einmal ein scharfer Burger geworden. Am Anfang der Karte steht schön, dass nur eine bestimmte Menge Fleisch jeden Tag gesmokt wird und daher entweder reserviert werden muss oder man halt was anderes dann wählen muss. Für uns gab es zum Glück alles was wir wollten noch vorrätig.

Vorspeisen gab es keine für uns, teilweise hat es mich nicht so angelacht und man wollte sich ja nicht den Appetit auf eine feine Portion Rippchen verderben. Diese gibt es übrigens auch in einer kleinen Variante für Zwischendurch um 4€ Billiger.

Die Zeit zwischen Bestellung und servieren der Speisen betrug ungefähr 35min. Ich sag es ist die zweite Woche, also vertretbar, hier braucht es aber mehr als eine Feinjustierung.

Zum Glück gibt’s ja genug zum schauen und ausrichten wenn man direkt so schön an der Prater Hauptallee sitzt. Trotzdem hat es mich gefreut als dann endlich das Essen aus der Ferne zu erblicken war.

2 mal Rippchen, 1 mal Burger und 1 mal das BBQ Hendl.

Die Hendlteile waren gegrillt mit der Standardbeilage des Hauses Pommes und Rahmkrautsalat sowie einer DIP Sauce nach Wahl. Insgesamt war es ein kleines halbes Hendl, das sich auf dem Teller befunden hat. Der Verkoster hat leider den BBQ Geschmack vermisst, das Hendl war lauwarm und die DIP Sauce hat auch gefehlt und wurde auch nicht mehr nachgebracht. Für 14,8€ eher ein mäßiges Vergnügen.

Der Burger hat gut ausgesehen, schönes Stück Fleisch, der restliche Inhalt des Burgers dürfte auch gepasst haben. Etwas seltsam waren die 2 Pfefferoni die man eigentlich nur neben den Burger gelegt hat, direkt aus dem Einmachglas. Ich hätte mir zumindest eine schöner Aufmachung gewünscht oder direkt rein in den Burger.
Geschmacklicher Gesamteindruck eher durchschnittlich. Ach und auch eher lauwarm die Pommes und der Burger. 13,9€ sind ok, ich krieg aber bessere Burger für gleiches oder weniger Geld.

Und dann die Rippchen. Ja was soll ich sagen oder wo soll ich Anfangen. Von der Menge her ist die große Portion ungefähr eine ¾ Länge von normalen Ripperl die man so bekommt. Dazu gibt es wie bei den anderen Hauptspeisen Pommes und Krautsalat sowie einen BBQ Dip.
Das Fleisch war grundsätzlich leicht vom Knochen zu lösen, die Marinade oben drauf konnte leider nicht überzeugen. Pommes sind Standardware, der Krautsalat mit dem Rahm war leider auch nicht meines, bin aber auch kein großer Krautfan. 17,9€ eindeutig zu viel dafür.

Das größte Manko an allen Essen war, dass diese Lauwarm bis Kalt an den Tisch serviert wurden. Leider wurde uns beim ersten urgieren lediglich angeboten diese in der Küche schnell aufzuwärmen – Perfekt bei Rippchen und Burgern.
Nachdem wir dies dankend ablehnten und der Kellner auch nicht mehr auftauchen wollte, verspeisten wir halt eher lustlos das Essen.

Auch sonst ging es ab da bergab mit dem Service, eine zweite Runde Getränke ging sich gerade noch irgendwie aus zu bestellen.

Beim Abservieren fragte ein anderer Kellner wie es denn Geschmeckt hat. Auch hier wieder wurde unser Einwand, dass es kalt war eher ignoriert bzw war es wohl egal.

Mein Highlight kam dann noch beim Bezahlen. Mit Bankomat, da ich kein Bargeld dabei hatte. Der Kellner „kassiert“ und drückt mir die Rechnung in die Hand mit der Bitte an der Bar zu zahlen. Kein Problem, ich folge ihm rein, auf einmal biegt er Richtung Küche ab und ich stehe da allein vor der Bar. Nachdem er nicht mehr auftaucht und schon die nächsten Essen raus trägt frage ich einmal freundlich an der Bar wo ich den zahlen könnte mit Karte. Als Antwort vom Barkeeper: „Bei einem Kellner“. Ja danke, hilft mir.
Irgendwann sehe ich dann einen anderen Kellner an der Bar, also hin zu ihm und winke mit der Rechnung und der erneuten Frage wo ich denn mit Karte zahlen kann.
Und die Antwort: „Bei ihren Kellner“ Muhaha, bin ich jetzt bei Asterix mit dem Passierschein A38 gelandet?
Also gewartet bis mein Kellner rein kommt um Getränke zu holen (so ca 5 Minuten später) und ihn gefragt wo ich denn jetzt zahlen kann. Antwort: „Na hinter der Bar“
Da gingen mit viele Gedanken durch den Kopf, aber sei es wie es sei, ich geh hinter die Bar (geteilt durch einen Spiegel zum vorderen Bereich) und da steht tatsächlich ein gelangweilter Mitarbeiter der ohne Muh und Meh kassiert.
Ja, Herr im Himmel, 4 Servicemitarbeiter und keiner schafft es mir zu sagen, dass ich nur paar Schritte gehen soll?

Auch wenn wir uns jetzt erst in der zweiten Woche befinden, es darf was schiefgehen, aber 6 Kalte Essen (bei doch höheren Preisen) und jetzt schon demotivierte und genervt dreinblickende Servicemitarbeiter sollte es nicht geben.

Und das nicht einer einmal kurz sagt, ja Entschuldigung wegen dem Essen, ist schief gelaufen oder vielleicht der Chef der eh die ganze Zeit rumgelaufen ist auf ein Schnapserl einlädt hat dann sein Übriges getan.

Als Fazit, mit dem Essen gehen würde ich mir noch Zeit lassen, als Abendlokal um eine Kleinigkeit zu trinken kann es schon reichen.

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