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Gasthaus Alpenblick Info
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Österreich
Rang: 35
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1186
Vorarlberg
Rang: 1
Ambiente
Gemütlich
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Hochpreisig
Kreditkarten
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Öffnungszeiten
Mo
12:00-14:30
18:00-21:30
Di
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Mi
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Gasthaus Alpenblick

Zug 10
6764 Lech am Arlberg
Vorarlberg
Küche: Österreichisch, International
Lokaltyp: Gasthaus, Gasthof
Tel: 05583 2755

1 Bewertung für: Gasthaus Alpenblick

Rating Verteilung
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Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 20. April 2019
Experte
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Tester-Level 28
5Speisen
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Ein völlig unerwartetes kulinarisches Erlebnis wurde uns am Donnerstag den 11.4.2019, im Gasthof ALPENBLICK zu teil. Es handelt sich dabei um das wahrscheinlich unauffälligste Lokal in Lech und ist im Ortsteil Zug Nr. 10 gelegen.
Auf dem Radar hatten wir es schon sehr lange, nur konnten wir uns bis dato nicht durchringen einmal hinzugehen. Schlicht ein Fehler!

Man findet es von Lech kommend, links in einer Sackgasse, in Blickweite zur Zugerbergbahn.

Die Anreise erfolgte mit dem gratis „O r t s bus“. Voraussetzung hierfür ist eine gültige Lift- oder Gästekarte. Nachdem wir schon um 17:45 dort waren, fuhren wir mit dem letzten um 19:45 auch wieder zurück. Ab dann gibt es den Bezahlbus „James“ der fährt fast die ganze Nacht, oder man lässt sich vom Taxiunternehmen „Lecher“ nach Hause bringen, was sich mit einem Fixpreis von € 22,50 für etwas über 3 km zu Buche schlägt. Auch der hat (leider) Arlbergniveau, aber auch hier gibt es öfters Alkoholkontrollen!

Die Reservierung wie bei allen Lokalen hier schon von zu Hause aus, etwa 10 Tage zuvor, telefonisch. Sie hat perfekt geklappt. Wobei der Besuch mit einer letztendlich überaus lustigen Schrecksekunde begann. Ein Stammgast des Hauses, war gerade auf dem Weg zur Toilette und erklärte uns, das heute leider geschlossen sei. Nachdem dann aber sofort der Chef des Hauses herbeigeeilt ist und meinte das macht er immer und ich darf ihm eine „anschieben“ haben alle nur noch gelacht.

Die Gesamtbesucheranzahl an diesem Abend recht überschaubar. Die erste Stunde waren außer uns noch 5 weiter Gäste da, dann kamen 9 weitere dazu, wobei für etwa 40 Platz ist. Liegt wahrscheinlich daran, dass wir vor der Karwoche da waren und das mit Sicherheit die am schlechtesten gebuchte Winterwoche diese Saison ist, wie wir aus einigen Gesprächen erfuhren. Gut so!

Die für uns zuständige dunkelhaarige Servicemitarbeiterin, macht den perfekten Job! Mehr gibt es dazu nicht zu sagen. Ihr zur Seite ein männlicher Kellner, der die erste Stunde nur hin und wieder was einschenkte und sich sonst die Füße in den berühmten Bauch stand.

Das Lokal selbst ist urig, ländlich, sauber, sehr gemütlich, mit viel Holz, eine Bauernstube. Der Sitzbereich teilt sich in zwei Teile, im vorderen waren wir, mit Blick auf Küche, Schank und einen großen Wandkasten, wo Geschirr und Gläser untergebracht waren. Man fühlt sich wie hier fast überall in der Gegend sofort wohl.

Den Start machten zwei Glas Sekt, leicht süßlich, herrlich, Vorarlberger Bergquellwasser gibt es gleich automatisch dazu.
Zum Essen wurde es ein 2017ener Weißburgunder von Ewald Zweytick, aus Ratsch an der Weinstraße, Südsteiermark. Der war nicht nur herrlich fruchtig in der Nase, sondern auch am Gaumen, ein ganz feiner Weißwein.
Der Espresso danach vom allerfeinsten, sehr stark, kaum bitter und die perfekte Creme.

Das Gedeck bestand aus gesalzener Butter, irgendeinem Aufstrich und herrlichem Speck, dazu vier verschieden kleine frische knusprige Weckerln.
Gemeinsam hatten wir eine Vorspeise und zwar Carpaccio vom Angusrind mit Trüffelöl und Parmesan, drüber rohe Champignons. Es wurde uns gleich auf zwei Tellern serviert, ohne dass wir das eingefordert hätten. Ja zarter und gschmackiger geht es kaum, beißen musste man das nicht, das ist wirklich auf der Zunge gegangen. Den Geschmack von dem Öl lieben wir und der Parmesan war ein recht intensiver. Nein Brot brauche ich da keines dazu.....

Die liebe Gattin hatte Lammrücken mit Zucchinigemüse und Erdäpfelgratin, das uns separat in einer kleinen Pfanne serviert wurde. Was soll man sagen, himmlisch? Das Fleisch am Knochen, zart und sehr weich, mit Fettrand, ja so mag ich das. Dazu ganz wenig von einem stimmigen Saftl und das alles absolut perfekt gewürzt. Das Gemüse ebenfalls vom allerfeinsten und eine anständige Portion.

Dem Innereinenfan bot sich auch wieder die Chance zuzuschlagen und zwar in Form einer Kalbsleber in einem super Saftl und viel Rösti. Ein Traum! Wobei die extrem weiche Leber für mich untypisch geschnitten war, nämlich länglich und recht dünn, so hatte ich das noch kaum wo, was aber dem perfekten Geschmackserlebnis keinen Abbruch tat. Rösti machte dem Namen Ehre, war es doch ordentlich angeröstet und gschmackig. Ich war geneigt der Kellnerin zu sagen, bringen sie mir bitte solange bis ich nicht mehr kann. Auch das war eine ordentliche Portion.

Heute sollte es auch eine Nachspeise sein und zwar „Überraschung“, ich wollte es wissen. Es wurde mir eine flaumige Palatschinke mit herrlichem Eis gefüllt serviert, separat noch eine Kugel und das alles in einer Sauce, von der ich leider nicht mehr weiß was das für eine war. Nur so viel, es war der perfekt Abschluss.....

Ich kann nicht anders, als zum achten Mal in meinem Rete Leben für den ALPENBLICK in Zug die Höchstnote zu vergeben. Gesamt haben wir 175 Euro mit Maut dort gelassen, Kreditkarten werden akzeptiert.

Hochpreisig wie hier überall, aber das wars uns wert.

Ja und wenn das stimmt was man im Netz über den Betreiber Karl Heinz Zimmermann liest, so war er jahrelang Caterer der Formel 1.

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4 Kommentare|Zeige alle Kommentare

Außerhalb der Zeiten wo alle fahren und nicht Samstag bis Samstag, dann ist das halb so schlimm....

20. April 2019 um 19:48|Gefällt mir|Antworten

Hört man eh von allen Seiten, mir wäre die Fahrerei zu mühsam... da bleib ich bei Schladming, wissend dass da Welten dazwischen sind

20. April 2019 um 19:39|Gefällt mir|Antworten

Danke für den Tipp StephanS, aber das ist unser jährlicher Winterurlaub und wir sind in erster Linie wegen dem Schifahren und weniger wegen dem essen dort, also schon auch, aber das ergibt sich zwangsläufig. Gute UND günstige Lokale gibt es da leider nicht. Ich würde auch gerne jeden Abend um die Hälfte bei gleicher Qualität essen gehen. Aber einmal am Arlberg Schifahren und du kommst immer wieder, ist wie eine Sucht! Habe bis jetzt kein geileres Skigebiet kennen gelernt. Hat alles schon Ende der 50iger Jahre bei meinen Eltern begonnen, ich war im Jänner 1968 als kleiner Stoppel das erste mal dort....

20. April 2019 um 19:29|Gefällt mir1|Antworten
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Bewertet am 20.04.2019

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