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Sonntag, 22. Oktober 2017
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Chili & Pfeffer

Schottenfeldgasse 86
1070 Wien (7. Bezirk - Neubau)
Küche: Chinesisch
Lokaltyp: Restaurant
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2 Bewertungen für: Chili & Pfeffer

Rating Verteilung
Speisen
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Bewertungsschlüssel
Rating Details
Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 20. April 2017
Experte
Gastronaut
455 Bewertungen
45 Kontakte
Tester-Level 29
5Speisen
4Ambiente
4Service

Unser Abenteuer begann bei uns mit Schweinsripperln, die auch auf der Karte einfach nur „Schweinerippen à la Chili & Pfeffer“ heißen. Fleischlich handelt es sich dabei um handelsübliche Rippen, die offenbar zuerst gebeizt und gekocht wurden. Der Zauber ist offenbar erst danach passiert, denn die frittierten und danach noch glasierten Schweinsripperln haben in dieser Ausführung schon weit mehr Arbeitsschritte hinter sich, als die meisten ihrer Kollegen. Das Resultat ist ein mit viel Sichuan-Pfeffer verfeinertes Texturen- und Geschmackswunder, dass von knusprig bis saftig, von süß und scharf bis sauer, so viele gustatorische Schlüsselreize befriedigt, dass man am liebsten ein ganzes Blech davon essen würde. Aber wir waren ja nicht zum Spaß hier.

Ein Gongbao-Huhn bekommt man mittlerweile bei vielen Asiaten, denn die Speise aus Hühnerwürfeln, Gemüse und Erdnüssen ist eigentlich recht schnell herzustellen. Die Version hier besticht zunächst – und hier war ich selbst verwundert – durch das extrem knackige Gemüse. Ich habe schon lange nicht mehr so guten Brokkoli samt Paprika und Sellerie gegessen. Das offenbar geschmorte Hühnerfleisch wurde mitsamt einiger Chilischoten und Zwiebeln gegart, was einen wunderbaren Aromenaustausch ermöglicht hat. Auch hier zeugt das Zusammenspiel von Geschmäckern und Texturen von sehr viel Können in der Küche.

Eine Vorliebe aus der China Bar haben die Betreiber mit ins „Chili & Pfeffer“ genommen: jene für das Mangalitza-Schwein. Das köstliche Fleisch dieser Fettschweine eignet sich perfekt zum Schmoren und wird dank des Fettes dann auch besonders zart. Fett-Phobiker seien an dieser Stelle daran erinnert, dass der Speck eines langsam gewachsenen Mangalitza-Schweins ähnlich gute Fettsäuren enthält wie die wertvollsten Fische. Das zuerst geschmorte und dann gebratene Fleisch wird wieder auf herrlich knackigem Gemüse und verführerischer, säuerlich-scharfer Yüschian-Sauce serviert. Ebenfalls großartig – fast zum Reinlegen!

Auf der vegetarischen Seite kommt man hier aber auch nicht zu kurz. Ein besonderes Highlight waren zunächst die geschmorten chinesischen Morcheln, die als Salat serviert wurden. Man kennt diese, auch Mu-Err genannten Pilze, als relativ geschmack- und bisslose Zutat von asiatischen Allerwelts-Gerichten. Wie spannend diese Pilze als „Hauptdarsteller“ sein können, wurde mir erst hier klar. Denn der Salat, der neben den Morcheln auch Paprika und Jungzwiebeln enthält, demonstriert, dass eine raffinierte Zubereitung aus den einfachsten Zutaten ein kleines Festmahl machen kann. Abgeschmeckt mit dem süßlich-scharfen Sichuan-Pfeffer wäre dieser Salat beinahe mein aktuell liebstes vegetarisches Gericht geworden. Wenn da nicht noch die Yüschian Melanzani gekommen wären. Wer kommt denn bitte auf die Idee, Melanzani zu frittieren? Diesem Menschen gebührt der lukullische Ehren-Oscar. Denn die Haut der Frucht hält dem heißen Öl wunderbar stand, und im Inneren verwandelt sich das Fruchtfleisch in ein fleischartiges Mousse. Serviert werden die Melanzani mit der schon oben erwähnten Yüschian Sauce und Jungzwiebeln, was einen umwerfenden Kontrapunkt zum süßlichen Fruchtfleisch darstellt. Wie gesagt, aktuell ist das nun mein liebstes fleischloses Gericht auf dem Planeten Erde.

Tatsächlich war alles, was wir gekostet haben traumhaft. Das Finden eines „Haares in der Suppe“ blieb uns also diesmal erspart. Das Essen in diesem von außen unscheinbaren Lokal ist das beste Beispiel für gelungene Sichuan-Küche, dem ich in Österreich bisher begegnet bin. Nach Wunsch werden die Speisen hier auch tatsächlich höllenscharf serviert, aber bei dieser Vielfalt an Aromen, wäre es fast eine Sünde mit der Schärfe zu übertreiben. Und ich sage das als jemand, der wirklich gerne sehr, sehr scharf isst.

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Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 17. März 2017
Experte
anita47
72 Bewertungen
27 Kontakte
Tester-Level 20
5Speisen
4Ambiente
5Service
9 Fotos1 Check-In

Wir sind ja schon oft dran vorbeigegangen, niemals hätte ich gedacht das es sich um ein chinesiches Lokal handelt, von außen unscheinbar, durch die kleinen Fenster sieht man nur Hochtische und die Theke im Hintergrund daher die Annahme das es eine kleine Bar ist mit möglicherweise mexikanischer Küche. Total falsch!

Durch eine Review im Standard darauf aufmerksam geworden, hoppla wir wohnen nur fünf Häuser weiter und lieben die scharfe Szechuan Küche sehr, nichts wie hin. Reservierung online klappte tadellos, Bestätigung kam sofort.

Der Empfang durch eine weibliche Servierkraft war sehr freundlich, an besagter Bar (Raucher) vorbei gings in den hinteren Bereich, sehr hübsch eingerichtet, rote Lederbänke, rote Leuchten, eher schlicht, sehr schöne Holztische, gemütlich. Im Sommer kann man im Innenhof sitzen, einziger Kritikpunkt,von unserem Tisch sieht man ins das Tatoostudio daneben, durchs Fenster erblickt man eine Reihe Totenköpfe, prost Mahlzeit, der Sohn muss auf die Bank damit mir der Anblick erspart bleibt.

Karte kommt sofort, wir trinken prickelndes Wasser und eine Flasche Muskatteller, kannte den Winzer nicht, Potzinger, kann ich nur empfehlen schon alleine der Geruch machte glücklich der Geschmack dann noch mehr Preis für die Flasche €26.

Die Karte ist eingeteilt in Erde, Himmel, Wasser und Garten, unsere
Speisen:
- chaoshou hausgmachte Teigtaschen, mit Shrimps und Schweinefleisch gefüllt in Chili Knoblauch Sauce €5.80
-melanzanitaschen mit Shrimps und Schweinefleisch gefüllt €6.70
-szechuans bauch Gurkenstiftchen umhüllt von Bauchfleisch in chilisauce €5.90

-roastbeef "sschui zhu" style eintopf mit Roastbeef und Chinakohl €13,90
-chongqing hühnerkeule mit getrockneten chilischoten und sesam 12.90
-pak choi mit shiitake €8.20

Es handelt sich offenbar nicht um originale Rezepte der Szechuan Küche, ich nehme an diese sind leicht abgewandelt um dem europäischen Geschmack näher gebracht zu werden bzw auch um dieProdukte der Region zu nutzen also Fusion.

Nichts desto trotz waren sämtliche Gerichte ausgezeichnet, frische Produkte, knackiges Gemüse, das Fleisch von exzellenter Qualität und hervorragend gewürzt, für mich und nur für mich, waren die mit sehr scharf gekenntzeichneten Speisen nicht scharf genug.

Absolute Highlights die Teigtaschen und der Pak Choi.
Leider sind mir die Dan Dan Nudeln zu spät aufgefallen stehen ganz versteckt auf der Karte, nämlich unter Beilagen, mein chinesisches Lieblingsgericht.

Bemerkenswert, die Stäbchen, endlich gibt es mal schöne Stäbchen die angenehm zu benutzen sind und es findet sich auch ein hübsches Ablage Bänkchen dafür. Großartig.

Das Service sehr freundlich, umsichtig und fehlerlos.

Das Ambiente hat einen Punktabzug bekommen, ich finde das Lokal wunderschön, allerdings dürfte es im Raucherbereich entweder keine Lüftung geben oder diese hat nicht funktioniert, die Luft beim Rausgehen war zum Schneiden, die Rauchschwaden waren so dicht sodass wir uns hustend zur Türe gekämpft haben. Ich bin wirklich kein Raucherfeind aber das war unmöglich!

Alles in allem eine wirkliche Empfehlung, ich nehme an das es in den nächsten Tagen durch den Standard Artikel mehr bevölkert sein wird, das legt sich aber bald wieder.

Kommen wir wieder, sehr gerne sogar!

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Letzter Kommentar von am 20. Apr 2017 um 13:27

Es sollte heißen -Die dem Europäer .....entschuldigt!

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Erst-Tester

Bewertet am 17.03.2017

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