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Homolje Grill

Wiedner Hauptstraße 101
1050 Wien (5. Bezirk - Margareten)
Küche: Balkan
Lokaltyp: Restaurant
Tel: 019130120
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1 Bewertung für: Homolje Grill

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Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 16. Juli 2016
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Das Homolje Grill befindet sich an der Ecke Wiedner Hauptstraße mit der Laurenzgasse. Die Straßenbahnlinien 1 und 62 haben ihre Haltestellen in unmittelbarer Lokalnähe. Ebenso hält die Badner Bahn hier. Freie Parkplätze sind trotz Parkpickerl nicht sehr vielzählig. Ich hatte Glück und bekam nach der dritten Runde um den Häuserblock einen Parkplatz vor dem Lokal. Dies hier ist eines von vier Lokale die es in Wien unter diesem Namen gibt. Ein Familienbetrieb mit serbischen Wurzeln. Hier ist laut Homepage das Restaurant. Das von mir schon besuchte Lokal im zweiten Bezirk war optisch eher ein Imbisslokal. Hier kann man durchaus in netter Atmosphäre speisen

Vor dem Lokal in der Wiedner Hauptstraße befindet sich der Gastgarten. Abgetrennt mit Geländer, durch den Radweg und schrägparkenden Autos, etwas von der Wiedner Hauptstraße abgeschottet. Verschönert mit einigen Grünpflanzen und großen Sonnenschirmen. Wettertechnisch begab ich mich allerdings über zwei kleine Stufen in den Innenbereich des rauchfreien Lokals. Rechts der offene Grillbereich mit der Kühlvitrine in dem das Grillfleisch gelagert wird. Hier gibt es zwei kleine Tische welche jedoch mit Stammgästen besetzt waren. Ich begab mich nach Rücksprache mit dem Kellner in die obere Etage in der sich der Speiseraum befindet. Also nichts mit barrierefrei, denn auch die Toiletten befinden sich oben.

Der erste Eindruck überzeugte mich. Unverputzte Naturziegelwände mit dunklen Holzmöbel und weißer Deckenfarbe. Dazu einige Dekorationsgegenstände an den Wänden zwischen den Fenstern in Vitrinen in der Wand eingebaut. Einen kleinen Extraraum gibt es auch. Dieser ist eher schmucklos und optisch nicht vergleichbar mit dem restlichen Lokal. Einziger Störfaktor war der Fernseher in dem eine serbische Musiksendung lief. Störend, nicht wegen dem Programm, sondern ich will in Speisenlokale an und für sich keinen Fernseher. Die Toiletten befinden sich in einem durch eine Holzschwingtür abgetrennten Raum, von welchem man zu den Damen und Herrentoiletten gelangt. Die Toiletten etwas älter und eher das Stiefkind des Lokals. Zwar sauber aber lieblos.

Der Kellner brachte mir die Ledergebunde Speisekarte unverzüglich und fragte auch sofort nach meinem Getränkewunsch. Mittlerweile schon etwas erfahren mit dem Getränkeangebot in Balkanlokalen war mir klar, dass es der gespritzte Apfelsaft (€ 3,00) infolge von alternativen wird. Bei der Speisenwahl brauchte ich länger. Den Grillteller konnte ich vergessen da mir gesagt wurde, er besteht aus mehr als einen Kilo Fleisch und reicht für zwei bis drei Personen. Dafür war er mit € 13,80 recht günstig. Die große Version für vier bis fünf Personen schlägt sich mit € 27,50 zu Buche. Also wählte ich zwei Stück gegrillten Schopfbraten (€ 4,90). Als Beilagen, Braterdäpfel (€ 2,40), eine Portion Ajvar (€ 1,00) und das Fladenbrot (€ 1,00). Sollte reichen meinte der Kellner mit einem Lächeln.

Die Wartezeit bewegte sich im normalen Rahmen für Grillgerichte. Der Apfelsaft, welcher natürlich sofort serviert wurde, entsprach meinen Erwartungen die in diesem Fall nicht sehr hoch waren. Bei den Speisen war diese aber deutlich höher, und ich wurde optisch fürs erste nicht enttäuscht. Auf einen eigens für das Lokal, mit Firmennamen, versehenen Teller kamen zwei mittelgroße Stück Schopfbraten. Verfeinert mit frischem Zwiebel in Ringform und in kleine Stücke geschnitten. Dazu ein Stück Paradeiser und ein Salatblatt als essbare Dekoration. In einer kleinen Schale der Ajvar in kräftiger roter Farbe. Dazu eine sehr große Portion Braterdäpfel nach Wiener Art, also frittiert, und zu guter Schluss das von mir heiß geliebte Fladenbrot, welches aber schon zu mancher Enttäuschung wurde. Das Besteck wurde auf einen eigenen Teller mit Serviette serviert.

Ich bleibe gleich beim Fladenbrot. Tadellos, leicht erwärmt und mit etwas Öl bestrichen. Weich und flaumig und der Teig gut gewürzt. Es war auch nicht trocken oder hart als es schon ausgekühlt war. So stell ich mir ein Fladenbrot vor.
Das wichtigste, das Fleisch war ebenfalls ausgezeichnet. Nicht zu dick, trotzdem nicht zu Tode gegrillt und vor allem was beim Schopfbraten öfters vorkommt, nicht zu fett. Leicht durchzogen und daher sehr saftig. Im gesamten sehr weich und ebenfalls sehr gut gewürzt.
Der Ajvar war endlich einer der mich an einen länger zurückliegenden Jugoslawienurlaub erinnerte. Meist bekommt man in Wien die lauwarme Variante. Damit meine ich eher zu lind und zu wenig würzig. Dieser hier war für mich perfekt gewürzt. Nicht zu scharf, was für mich als linder Esser ideal ist, aber doch mit einer leichten nicht zu dominanten Schärfe.
Die Braterdäpfel waren hausgemacht was ich dank einem abgestellten großen Erdäpfelsack bemerkte. Auch waren sie für ein Industrieprodukt zu unterschiedlich geschnitten. Für meinen Geschmack hätten sie etwas knuspriger sein können. So waren sie weich und ziemlich stark gesalzen. Dies war aber der einzige Kritikpunkt am Essen.

Das Essen war tadellos was man vom Service nicht unbedingt behaupten kann. Der Kellner kam kein einziges Mal in den oberen Bereich um nachzusehen ob ich schon fertig gegessen habe oder eventuell noch einen Wunsch hätte. Auch zum Bezahlen musste ich aufstehen, da er meinen Zahlwunsch nicht hörte. Kein Wunder, wenn er vor dem Lokal steht. Da auch noch das Handy während des Bezahlens läutete, und er beim Geldherausgeben ins telefonieren anfing war eigentlich nicht verwunderlich.

Mein Fazit – So gut auch das Essen war und so gut mir das Ambiente gefallen hat, der Kellner konnte nicht mithalten mit diesem. Vielleicht hatte ich nur Pech und der Kellner einen schlechten Tag, professionell war das Service nicht. Essenstechnisch kann ich das Lokal mit ruhigen Gewissen empfehlen.

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Kommentar von am 18. Jul 2016 um 12:15

Oh, das muss ich auch testen, das liegt auch total günstig für mich. Und ich hab eh Grillentzug :(

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Bewertet am 16.07.2016

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