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Speisen
Ambiente
Service
38
41
45
Gesamtrating
41
13 Bewertungen
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Zum Guten HirtenZum Guten HirtenZum Guten Hirten
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Zum Guten Hirten Info
Features
Gastgarten, Schanigarten
Frühstück
Fußball Übertragungen
WLAN, WiFi
Ambiente
Gemütlich
Preislage
Mittel
Kreditkarten
VISA AMEX DINERS BANKOMAT
Eröffnungsjahr
2014
Öffnungszeiten
Mo
10:00-22:00
Di
10:00-22:00
Mi
geschlossen
Do
10:00-22:00
Fr
10:00-22:00
Sa
10:00-22:00
So
10:00-21:00
Hinzugefügt von:
DieHirtin
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Zum Guten Hirten

Gutenhof 12
2325 Himberg
Niederösterreich
Küche: Österreichisch
Lokaltyp: Gasthaus, Gasthof, Heuriger
Tel: 02235 86231
Lokal teilen:

13 Bewertungen für: Zum Guten Hirten

Rating Verteilung
Speisen
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Ambiente
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Service
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Bewertungsschlüssel
Rating Details
am 19. Juli 2016
PhilippZ
1
1
5Speisen
5Ambiente
5Service

Das Ambiente im Lokal ist sowohl außen, als auch innen wirklich sehr angenehm mit ländlichen Aspekten. Die Qualität der Speisen ist wirklich hervorragend und es wird bei der Karte anscheinend sehr auf saisonale Schmankerl, als auch auf Regionalität. Ich kann jedem einen Besuch beim "Hirten" bzw. der "Hirtin" nur empfehlen!

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am 27. September 2015
Experte
adn1966
80
48
22
4Speisen
4Ambiente
5Service
5 Fotos1 Check-In

Sonntag – 10 km Spaziergang mit der Liebsten – Hunger! Und wie. Nach diesem ausgiebigen Verbrennen von Kalorien steht der Sinn nach Deftigem. Gute Gasthausküche muss her, und schnell. Nach kurzem Brainstorming fällt uns die Hirtin ein – „Zum guten Hirten“ in Himberg, ein nettes Lokal, das wir zuletzt vor mehr als zehn Jahren besucht hatten, und das nun nach der Übernahme durch die sehr engagierte Hirtin auch von uns ausprobiert werden will. Also ab nach Himberg.

Rein äußerlich hat sich das Lokal seit unserem letzten Besuch nicht allzu viel verändert. Ein frei stehendes Gebäude, das Wort „Gutshof“ comes to mind, mit großzügigem Parkplatz und einem sehr netten Garten. Der Garten wirkt sehr gepflegt, im Sommer lässt sich’s hier sicherlich nett sitzen, leider sind die Temperaturen heute dafür nicht geeignet. Eyecatcher ist ein riesiger Grill an einem Ende des Gartens, sicherlich eine nette Sache für den Sommer, ist hiermit vorgemerkt.

Obwohl wir zu einer Non-Zeit kommen (knapp 16:00) hatten wir sicherheitshalber reserviert, eine sehr freundliche Dame hat unsere Reservierung entgegengenommen.

Wir werden im Schankraum, der durch viel Holz besticht, von einem sehr netten Kellnerduo begrüßt und nehmen an einem schönen Ecktisch Platz. Sehr gemütlich, sauber, dezente grüne Deko an den Fenstern. Die Tische sind zweckmäßig mit Tischtuch und Menage eingedeckt, ein gemütliches Gasthaus, so far.

Unmittelbar, nachdem uns die Karten gereicht wurden, kam auch schon die Frage, ob man uns schon etwas zu Trinken bringen könne, die Frage wurde allerdings sofort mit einem „oder schauen Sie in Ruhe zuerst“ ergänzt. Die Kurve gut gekriegt, ich mag es, zuerst zumindest einen Blick in die Karte werfen zu dürfen, was an Getränken angeboten wird.

Es wird ein Soda – Himbeer für die Liebste und ein kleines Bier für mich. Freundlich und schnell serviert, während wir noch die Karte studieren. Ebenso freundlich erklärt man uns, es gäbe abseits der Karte noch Erdäpfelsuppe, Rindfleisch mit Kürbisgemüse und Krautrouladen, ein Gericht, das es in einer sehr schmackhaften Variante auch in Bulgarien gibt, womit das Interesse der Liebsten natürlich sofort geweckt ist.

Auf der Karte finden sich so ziemlich alle bekannten Klassiker der österreichischen Küche, von Frittaten- bis Leberknödelsuppe, Schnitzel, Leber, Zander und natürlich Schweinsbraten. Eine durchaus reichhaltige, übersichtliche und dennoch ansprechende Karte, preislich durchaus auf Gasthof-level.

Wir bestellen: einen kleinen, gemischten Salat vorab für die Liebste, ich möchte die Suppe mit hausgemachtem Leberknödel probieren. Danach die Krautrouladen für die Liebste, für mich, ganz klassisch und sonntäglich der Schweinsbraten mit Kraut und Knödel.

Die Vorspeisen kamen nach gefühlten 30 Sekunden, so etwas habe ich in der Geschwindigkeit ehrlich noch nicht erlebt.

Die Suppe kam in einem weißen Porzellansuppentopf daher, eine sehr brave, durchaus kräftige Rindsuppe, mit sehr, sehr guten Stückchen von Karotten und gelben Rüben und einem wirklich exzellenten, offenbar hausgemachten Leberknödel, der zu meiner Freude ein sehr flaumiger Vertreter seiner Art war. Ich mag’s nicht, wenn ein Leberknödel von sehr fester Konsistenz ist, das Ding wird dann einfach zu mächtig im Magen. Nein, dieser Knödel war sehr, sehr flaumig und fein, tadellos. Die Suppe war würzig, heiß und geschmacklich sehr gut.

Der Salat der Liebsten war, - brav. Eigentlich ein klassischer, kleiner Beilagensalat, Erdäpfelsalat, Karotten, Gurken, Kraut und etwas grüner Salat. Grundsolide zubereitet, geschmacklich gut, die Produkte frisch, man könnte hier vielleicht ein klein wenig mangelnde Kreativität bemängeln. Aber ja, es ist ein bodenständiges Gasthaus, und der Salat war – eh brav - , ein Gasthaussalat, wie ich ihn auch schon tausendmal als Beilage gegessen habe. Ein bisschen mehr Einfallsreichtum, der ein oder andere kreativ zubereitete Vorspeisensalat wäre sicherlich eine Bereicherung.

Weiter ging’s in ähnlichem Tempo. Unmittelbar, nachdem unsere Vorspeisen abserviert worden waren, kamen auch schon die Hauptspeisen.

Die Krautrouladen der Liebsten, zwei Stück, mit etwas Rahm oder Crème Fraiche garniert, in einer sämigen Sauce und mit Erdäpfeln. Geschmacklich laut Liebster sehr gut, speziell die Erdäpfel. Die Rouladen selbst waren gut, wenn gleich das Aha-Erlebnis leider ausblieb. Die Füllung war sehr kompakt und mit etwas zu viel Reis versehen. Hier müssen wir allerdings insofern fair bleiben, als dieses Gericht im Südosten Europas etwas anders zubereitet wird, und wir beide diese Zubereitungsart bevorzugen. Im Gegensatz zur österreichischen Art (auch bei gefüllten Paprika) wird z. B. in Bulgarien das Faschierte zuerst mit Kräutern, Zwiebeln und Gewürzen angeröstet, dann in die Rouladen oder Paprika gefüllt, und dann im Rohr gegart. Erdäpfel dazu sind gut, eine gebundene Sauce wäre gar nicht nötig.

Mein Schweinsbraten kam in Form von zwei Schnitten Schopfbraten daher, mit etwas Kraut und einem Semmelknödel. Knödel machen kann der Koch offenbar, der Semmelknödel stand in Flaumigkeit und Geschmack dem Leberknödel um nichts nach. Gutes Natursaft’l, das Kraut zart und gut im Geschmack, für mich etwas zu brav. Ich mag’s saurer, mit mehr Charakter. Das Fleisch dünn aufgeschnitten, sehr zart und geschmacklich sehr gut.

Zwischenzeitlich wurde von beiden Kellnern immer wieder nachgefragt, ob alles in Ordnung sei, auch der Aschenbecher wurde brav nach jeder Zigarette geleert.

Abschließend gab’s für mich noch einen Ristretto (Julius Meinl), mangels Verfügbarkeit eines Grappa in Begleitung eines Marillenschnapserls. Der Kaffee war gut, wenn auch für einen Ristretto einen touch zu lang, der Schnaps ausgezeichnet. Die Frage nach einer Nachspeise mussten wir verneinen, schließlich sollte die Wanderung vor unserem Besuch in der Kalorienbilanz zumindest ansatzweise positiv überbleiben.

Der Besuch schlug sich mit gerundeten 40,- zu Buche, ein durchaus günstiger Preis für die gebotene Leistung.

Unser Fazit: brave, grundsolide Gasthausküche in einem netten Ambiente bei einer tadellosen Serviceleistung. Das Küchentempo ist schlichtweg unglaublich und es gibt nicht einen Fehler, den man konkret bemängeln könnte. Luft nach oben gibt es, mir fehlt das „Wow“ Erlebnis, das ich vielleicht bei unserem nächsten Besuch erfahren werde.

Keine Frage, es ist ein gutbürgerliches Gasthaus, kein Haubentempel, und ich vermisse auch keine überkreativen Experimente, das mag ich gar nicht. Ein bisschen mehr Kreativität und Mut, ein bisschen mehr Charakter und Handschrift, ein bisschen den Pfad des Braven verlassen, das täte dem Lokal durchaus gut.

We’ll be back, spätestens im Frühsommer, im Garten.

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Kommentar von am 28. Sep 2015 um 10:35

Saubere Landung, buon appetito :)

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am 23. August 2015
Claro
1
1
5Speisen
5Ambiente
5Service

Wir feierten gestern dort unsere Hochzeitstafel mit insgesamt 16 Personen im Reiterstüberl. Wir hatten mit der Chefin eine kleine Menükarte vereinbart mit Frittaten- bzw. Leberknödelsuppe, 4 Hauptspeisen: Tafelspitz, Grillteller, Hühnerstreifen gebacken auf Erdäpfel-Blattsalat, Zander gegrillt. Alle Speisen waren ausgezeichnet, all unsere Gäste waren begeistert, es hat jedem vorzüglich geschmeckt und auch die Menge pro Portion war vollkommen ausreichend bzw. der Salat mit Hühnerstreifen war schon eine riesige Portion und leider nicht ganz zu schaffen, trotz des leckeren Geschmacks. Die Getränke und das Essen kamen sehr schnell, obwohl im Garten noch eine Gesellschaft mit geschätzten 50 Personen feierte und auch der restliche Garten war voll mit Gästen. Das Service war sehr nett und aufmerksam, es fehlte uns an nichts. Wir fühlten uns dort sehr wohl, man spürte eine aufrichtige Freundlichkeit und Herzlichkeit bei allen Angestellten, sodass wir auf jeden Fall wiederkommen. Wir können dieses Restaurant aus ganzem Herzen weiterempfehlen!

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am 30. Juni 2015
StefanP5
1
1
5Speisen
5Ambiente
5Service

Wegen dem schönen Wetter konnten wir im Gastgarten sitzen und neben dem hervorragendem Essen auch die gute Luft sowie den Sonnenschein genießen. Die Vorspeise (Tomaten mit Mozzarella) war nicht nur gut sondern auch ansprechend präsentiert. Die GRILLTELLER der "Kinder" waren nach der großen Vorspeise dann doch nicht für alle aufessbar. Die KALBSLEBER gebacken war wie auch das BAUERN-CORDON-BLEU hervorragend. Leider war für einen Nachspeise kein Platz mehr im Magen, so dass wir das auf nächste Mal verschieben müssen.
Service war sehr zuvorkommend und und nett.
Rundum ein gelungenes Mittagessen.

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am 23. März 2015
Grispin
1
1
5Speisen
5Ambiente
5Service

Fühle mich in diesem Lokal wirklich noch als Gast, und das ist leider nicht überall selbstverständlich. Sehr nettes Team.
Essen ist sehr gut und wird auch bei größeren Gruppen zeitgleich serviert. Kann das Lokal nur wärmstens empfehlen.

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Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 25. Oktober 2014
Update am 4. September 2016
Experte
hbg338
389
56
29
4Speisen
4Ambiente
5Service
21 Fotos3 Check-Ins

Update vom 04.09.2016

Die Kurzzusammenfassung unseres heutigen Besuches. Sehr schön im Schatten eines Sonnenschirmes im gepflegten, schönen Gastgarten gesessen. Das Essen war wie bei unseren bisherigen Besuchen ohne Fehler und sehr gut. Das Service ausgezeichnet wodurch ich zur Höchstnote greifen. Leider noch immer knapp 40 Kilometer Distanz zwischen Wohnsitz und Hirtin. Schade.
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Update vom 29.08.2015

Auch der zweite Besuch hier war zur vollsten Zufriedenheit. Wenn auch der Abstand des Besuches doch länger als geplant war aber das Lokal befindet sich leider nicht in Gerasdorf. Der helle und dunkle Traubensaft sehr schmackhaft, wobei der rote noch geschmacksintensiver war. Auch der Zweigelt entsprach dem Geschmack meiner Frau. Das gemeinsam gegessene Beef Tatar war ganz einfach ein Traum. Leider kann ich den Geschmack nicht in Worten widergeben. Nur das meine Frau sagte sie wolle nur ein kleines Stück kosten und im Endeffekt teilten wir uns redlich die Portion. Die Hauptspeisen ebenfalls sehr gut. Auf meinem Grillteller vorzügliches weiches Fleisch. Zwei Saucen Barbecue- und Knoblauch-Sauce welche hausgemacht waren. Vor allem für mich Knoblauchliebhaber war die Knoblauchsauce hervorragend da der Knoblauchgeschmack deutlich zu schmecken war, jedoch nicht zu dominant. Die Barbecue Sauce dank des Honig leicht zähflüssig und nicht zu würzig. Die Wedges außen knusprig und innen noch weich. Die Hühnerstreifen gebacken auf Erdäpfel-Salat wobei der Erdäpfelsalat hervorzuheben sei. Perfekt mariniert mit der richtigen Menge an Zwiebel. Am liebsten hätte ich mir als Nachspeise eine Schüssel Salat bestellt. Es wird eine dritten Besuch geben keine Frage, denn nicht nur die Speisen waren tadellos, auch das Service unverändert freundlich und aufmerksam trotz zwei größeren Gesellschaften im Garten. Das Ambiente wurde an einigen Stellen auch etwas nachjustiert sodass ich jetzt mit gutem Gewissen die 4 geben kann.
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Nach der eher abschreckenden Bewertung von bubafant und der ausführlichen Erklärung der Chefin des Lokals auch Hirtin genannt, wollte ich mich selbst von dem Lokal überzeugen. Vor allem weil mich die Kritikfähigkeit und Art der Hirtin beeindruckt hatten. Also habe ich am Dienstag telefonisch einen Tisch reserviert. Sehr positiv fand ich die Frage ob Raucher oder Nichtraucherbereich. Da ich ja das Lokal nicht kannte, und nicht wusste, dass es beide Bereiche gibt, wäre ich von meiner Seite nicht darauf eingegangen. Also für zwei Personen im Nichtraucherreich reserviert, und am Samstagmittag die knapp 40 Kilometer vom 21ten in Angriff genommen.

Da diese Gegend eigentlich für mich total unbekannt ist, hatte mich das Navi perfekt zum Lokal geführt. Dieses befindet sich etwas außerhalb von Himberg an einer Verbindungstraße von Himberg nach Velm, Mossbrunn und Gramatneusiedl. Parkplätz sind in ausreichender Menge vorhanden. Vom Gastgarten kommend, betritt man den recht großen Gastgarten. Hier fällt auch der Blick zu einem großen Speisesaal. Wir betreten durch eine eher unscheinbare Türe das Lokal. Linkerhand geht es hinauf zu den Toiletten( sehr gepflegt, über die Muscheln wurde schon berichtet wurde aber mit Handlauf an der Wand versehen) und über ein paar Stufen hinunter zur Vinothek. Rechter Hand sind das Kaminstüberl und der Schankraum. Im Schankraum, welcher auch der Raucherbereich ist werden wir vom Kellner empfangen und an unseren Platz im Kaminstüberl geführt. Der Kellner übereicht prompt die Speisekarten mit der Frage „Was darf es zu trinken sein“, als er jedoch bemerkte, dass ich die Seite mit den Getränken in der Karte suchte, fügt er gleich hinzu, dass er wiederkommt. So hatten wir die Möglichkeit auch die Getränkeauswahl zu begutachten. Meine Frau bestellte ein Achtel Zweigelt Schankwein( € 1,40). Dieser wurde mit einem Glas Wasser serviert - nicht überall bei Schankwein selbstverständlich. Dieser war auch von ausgezeichneter Qualität, sodass meine Frau dachte der Kellner hätte mich falsch verstanden und den teureren Zweigelt gebracht. Laut Rechnung war aber alles wie bestellt. Ich entschied mich für einen großen Holundersaft gespritzt( € 3,30). Zum Essen bestellte meine Frau mit Schafkäse gefüllte Fleischbällchen auf Paradeiser-Paprika Ragout(€ 7,50) und anschließend als Nachspeise Somlauer Nockerl( € 4,80). Ich entschied mich für eine Leberknödelsuppe( € 3,40) und den Zwiebelrostbraten( € 13,80).

Während der eigentlich recht kurzen Wartezeit, konnten wir das Ambiente begutachten. Mir gefiel das Gewölbe sehr gut, und wie schon beschrieben wurden alle Räume aufwendig dekoriert. Für mich hätte es für das Ambiente eine 4 gegeben wenn nicht das geschulte Auge meiner Frau gewesen wäre. Ein Holzdrache mit Kulleraugen und die als Rabe verkleidete Vogelscheuche im Sonnenblumenmeer sollten wie in den anderen Räumen durch Bilder ersetzt werden. Mir als Mann wäre das allerdings nicht aufgefallen.

Die Suppe wurde nach kurzer Zeit serviert. Sehr heiß und alleine der Duft ließ Gutes vermuten. Der Geschmack hielt diesem Geruch stand. Eine kräftige, sehr intensive Rindsuppe mit einem größeren Leberknödel. Dieser nicht zu fein püriert, aber trotzdem schön weich und ebenfalls sehr geschmackvoll. Sicher eine von den sehr guten, welche von mir bisher gegessenen wurden.

Der Zwiebelrostbraten in angenehmer Größe. Das heißt, man kann ihn ohne sich zu quälen auch nach einer Suppe aufessen. Serviert mit Erdäpfeln, Röstzwiebel einer gefächerten Salzgurke und einer Salatdeko. Das Fleisch sehr zart, stellenweise auch ohne Messer zerteilbar, mit den für einen Rostbraten typischen Fetteinlagerungen. Der Saft schön würzig und von der Konsistenz eher zähflüssig. Die eindeutig hausgemachten Röstzwiebel ebenfalls sehr gut. So wie die Suppe ebenfalls ohne Fehl und Tadel.

Die gefüllten Fleischbällchen meiner Frau fielen für uns in die Kategorie ungewöhnliche Speisen. Jedoch wurde sie von meiner Frau als äußerst gelungen und geschmackvoll bewertet. Das Ragout recht würzig und scharf abgeschmeckt. Hier unterscheiden sich unsere Geschmäcker deutlich. Für mich wäre es sicher in der Kategorie ungenießbar, weil zu scharf. Die Käsefülle weich aber nicht geschmolzen. Die Salatgarnitur passend unmariniert. Ebenfalls sehr geschmackvoll. Das Dessert meiner Frau nicht zu süß, mit dezenten Alkoholgeschmack. Die Nockerln schön flaumig garniert mit frischem Schlagobers und Schokosauce. Mein Abschluss großer Brauner [ € 3,60) von Julius Meinl mit Glas Wasser schlossen das gelungen Mittagessen ab.

Positiv anzumerken ist das bei beiden Hauptspeisen die Teller angewärmt wurden.

Unser Fazit. Die 40 Kilometer haben sich absolut gelohnt. Sehr schönes Lokal, bis auf kleine Ausrutscher. Sehr aufmerksamer Kellner der sich immer wieder erkundigte ob alles in Ordnung sei und passt. Preislich im durchschnittlichen und normalen Rahmen. Wir kommen wieder, und die Hartnäckigkeit der Hirtin hat sich für uns ausgezahlt.

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Letzter Kommentar von am 27. Okt 2014 um 19:04

für meinen Geschmack sind die perfekt: Link

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Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 3. Oktober 2014
Experte
bubafant
283
71
29
2Speisen
4Ambiente
3Service
23 Fotos4 Check-Ins

Eines muss man der Hirtin ja lassen, sie kämpft um ihr Lokal wie ein Löwe. Nachdem ich mich vor einiger Zeit zu einem meiner eher raren Kommentar hinreißen habe lassen, hat sie nett geantwortet hat und ihre Worte quasi mit einer 'Einladung' abgeschlossen. So – ich wurde noch nie 'persönlich angesprochen' und fand es nur fair, mir wirklich persönlich ein Bild zu machen.

Gut, von außen kenne ich es zur Genüge, und viele haben es auch sicherlich via Medien gesehen, also nur kurz zum Ambiente. Ich nenne es schönbrunn-gelbes Anwesen auf weiter Flur mit Arbeitsplatz für Polizisten mit Radarpistole. Sorry, is so. Eigentlich rund ums Haus gibt es Parkplätze (vorbildlich: ein ausgewiesener Behindertenparkplatz), bei Starkregen sind einige aufgrund von Großlacken nicht benutzbar. Der Namenszug auf der Giebelwand ist weithin gut lesbar und durch einen Torbogen betritt man einen Innenhof. Hier findet man einen Spielplatz in der Ecke, vor der großen Fensterfront sind einige Tische und Stühle in der Wiese aufgestellt. Sehr gepflegte Flora.

Da der Eingang etwas versteckt hinter einem Hausvorsprung ist, weist ein kleines Schild darauf hin. Vom Gangbereich mit Gewölbedecke zweigen die Stufen hinauf zu den Sanitärräumen und nach unten in die Vinothek ab. Gegenüber die Zugänge zu den Gasträumen. Da die Fahrzeuge am Parkplatz sicher nicht ohne Menschen hergekommen sind, überrascht es uns, quasi keine Gäste vorzufinden (ich denke, es gab eine geschlossene Veranstaltung - und die Autos wurden nicht für mich platziert ...) und nehmen im ersten Raum mit direktem Zugang vom Innenhof Platz. Wir versuchen uns mehrmals bemerkbar zu machen, aber es ist auch niemand hinter der Theke. Also kurzer Rundumblick – Tische und Stühle aus Holz, Polsterauflagen. Am Tisch kleines weißes Tuch, Menage, und herbstlich angehauchte Deko. In der Ecke ein Kamin, die Deckenlampen sehr originell mit Hufeisen gestaltet – ein wunderschön weiß getünchter Gewölberaum.

Ein unabsichtliches Rücken des Sessels am Fliesenboden samt dazugehörigen Geräusch bringt uns doch noch einen Kellner und in weiterer Folge die Speisekarte. Die gefällt mir ausnehmend gut, dicke Seiten mit Passepartout in einer Holzleiste verschraubt, obenauf eine stilisierte Lederhose. Es gibt leider noch immer keinen Internetauftritt, den mittels Transparent vor den Toren ausgeflaggten Wild(schwein)Wochen trägt man z.B. mit Reh-Pastete, Wild-Cremesuppe, Wildragout, Rehschnitzel, Wildschweingeschnetzeltem und Maronireis Rechnung.

Weiters bekommt man hier Beef-Tartar, Schafkäse im Speckmantel, Schwammerl-Polenta, Gemüse-Schnitzel, Schweinsschnitzel, Steirisches Backhuhn, Bauern-Cordon-Bleu, Surschnitzel, Hühnerschnitzel, Tafelspitz, Hirtinnen-Spieß, Fiakergulasch, Knödel mit Ei, Blunzn, Goldbrasse, Zander, belegtes Brot, Bretteljause, sowie Buchteln, Topfenknödel, Schoko-Mousse und Palatschinken.

Auf das erste Service-Hoppala folgt jetzt gleich das nächste. Dass wir da sind weiß man hoffentlich, denn wir sind im Besitz von Speisekarten. Die Wartezeit von rund einer Viertelstunde ohne Bild und Ton wird glaubhaft mit einem Notfall entschuldigt, wir sind knapp am Weggehen gewesen. Über den Tisch werden schon kritische Blicke getauscht. Aber ab nun geht’s flotter weiter.

Karotten-Mais-Cremesuppe mit Chili und Kurkuma (EUR 4,20)
Ein großer tiefer Biolek-Teller bis zum Kragen mit Suppe gefüllt. Die Farbe ist jetzt nicht so hübsch, aber es kommt ja auf die inneren Werte an. Nur die Werte kann ich nicht ausmachen, die Suppe ist nicht wirklich cremig, sondern eher etwas bröckelig, das kennt man vom Mais. Allerdings vermisse ich sowohl den Geschmack von Karotten, als auch von den gelben Körnern, es ist alles mit den Gewürzen zugedeckt, daher mutmaßlich auch die Farbe. Schlicht und einfach erschlagen. In der Mitte befinden sich batzweiche Croutons und ein Riesengupf Schlagobers. Also, danke, wer braucht das ? Was bleibt von der Riesenportion – ein gefüllter Magen und etwas Schärfe im Abgang. Auf die Frage des Kellners beim Abservieren, ob es unseren Geschmack getroffen hat (eine neue Formulierung für uns), kann ich nur ein 'danke' japsen.

Hirschbraten auf Wild-Wacholdersauce, Rotkraut, Kroketten und Preiselbeer-Birne (EUR 15,60)
Ein vollgepackter Teller. Mit Fleischstücken wird hier nicht gegeizt, und die sind auch wirklich sehr gut. Warum musstet ihr diese mit (den letzten Resten ?) des Schlagobers beglücken? Wild mit Schlag, hatten wir wirklich noch nie. Die Kroketten sind ja ganz offensichtlich Convenience, Birne und Preiselbeeren mit Sicherheit auch nicht selbst gemacht (Preiselbeeren selbst gemacht sind Luxus – würde ich auch nicht jedem geben). In der Mitte noch eine Orangenscheibe und ein Gupf Rotkraut. Ich durfte kosten und würde die Sauce eher in die Ecke mit Wein stellen, vielleicht sind aber auch einfach alle Aromen durcheinandergekommen, weil alles mit der Unmenge an Sauce Kontakt hat.

Geröstete Leber mit Petersilerdäpfel (EUR 8,90)
Auch hier wieder eine extrem große Portion – macht nix, ich liebe Leber. Ein Kranzerl von Erdäpfeln mit Petersilie in Trockenform, in der Mitte die Leber. Optisch wunderschön, wie gezeichnet, fast jedes Stück das gleiche Dreiecksformat. Mit Genuss mit der Gabel mittenhinein und – HART ! Entweder ein phänomenaler Zubereitungsfehler oder falsch aufgewärmt. Und nicht ein Stück, nein alle. Die Sauce ist sehr sämig, allerdings auch ordentlich gepfeffert. Wie heißt es so schön, Hunger ist der beste Koch – und ich habe aufgegessen. Vergnügen war es allerdings keines.

Fazit: Liebe Hirtin, ich habe wirklich Hochachtung vor deinem Kampfgeist, dein Reich ist wirklich mit viel Liebe dekoriert worden und ich will mir gar nicht vorstellen, wie viel Arbeit diese vielen Quadratmeter machen, abgesehen vom Ruf, der mit deinem Lokal unweigerlich verbunden ist. Beim Ambiente gibt’s von meiner Seite sowieso kaum etwas auszusetzen, dass die zu niedrigen Toiletten ein echtes "nogo" sind, wurde bereits besprochen.
Ich rate dringend zu einem Minimal-Internetauftritt. Glaub mir, mit dem richtigen Tool ist das ganz leicht und immer auf dem Laufenden zu halten.
Ob wir wiederkommen ?
Nein. Es hat mir zwar gefallen, aber nicht geschmeckt, und unter frischen Speisen stelle ich mir wirklich etwas anderes vor. Vielleicht kleinere Portionen, dafür weniger Zugekauftes und mit der ein oder anderen Raffinesse. Eine solche Schlagobers-Offensive ist seit Jahrzehnten nicht mehr 'state of the art'. Wie soll ich es sagen, auf der Karte klingen die Speisen (theoretisch) passabel, an der Ausführung mangelt es. Eine meiner Lieblingsspeisen ist mir für längere Zeit vergällt worden (metzgerei und Heimchen schau oba !). Im Bemühen noch etwas positives zu finden, das es wert wäre zu erwähnen, fallen mir leider auch gleich wieder die Unmenge an Zigarettenstummel auf dem dekorativem Weinfass beim Eingang ein, also ende ich hier. Leider.

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Letzter Kommentar von am 8. Okt 2014 um 10:21

Kann mich nur anschließen - wäre wirklich wünschenswert, wenn Gastronomen dermaßen mit Kritik umgehen und mit Gästen interagieren. Man weiß, was man kann - und man erkennt, was besser gemacht werden kann. Diese Fähigkeit haben nur wenige Gastronomen. Respekt!

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am 22. August 2014
Bubo
2
1
4Speisen
4Ambiente
4Service

Gehobenes Restaurant ausserhalb der Ortschaft gelegen mit Gästezimmer, grosszügigem Parkplatz und schön begrünter Anlage.
Das Restaurant liegt an ruhiger Lage und verfügt im Innenhof einen Kinderspielplatz, welcher von jedem Tisch aus einsehbar ist.

Als Gast im Sommer lernte ich "nur" den Garten kennen. Der schöne Innenhof ist in drei Teile aufgeteilt, die Terrasse mit Sonnenschirme zum Speisen, der Biergarten unter Bäumen und die Grill-Ecke.
Aufgefallen ist mir, dass die Stühle und Tische des Biergartens direkt im Rasen aufgestellt sind. Dies verstärkt sicher die "Biergartenatmosphäre".

Die Bedienung war professionell, sehr freundlich und diskret-aufmerksam.

Die Karte bietet ein ausgewogenes Angebot und wirkt nicht überladen.
Einzig bei der Weinkarte würde ich noch gern ein paar Auswahlmöglichkeiten mehr bevorzugen.

Die Speisen waren prompt zubereitet (lag sicher auch daran, dass Ferienzeit und das Restaurant zu diesem Zeitpunkt nicht viel frequentiert war).
Beim ersten Besuch: die Garstufe war exakt, der Teller schön angerichtet und Saucen und Beilagen auch mal auf einem Seitenteller, das gibt Platz und wirkt auch nicht überladen.
Beim zweiten Besuch: geschmacklich war der Tafelspitz sehr gut, wobei ich als Schweizer das erste Mal in den Genuss kam.

Bei den Süssspeisen war das Mousse au chocolat zweigeteilt: eimal weisse und einmal dunkle Schokolade, finde ich sehr gut gelungen.

Ein kleiner Blick habe ich dann trotzdem in die Innenräume geworfen (weil ich wusste, dass ich hier schreiben werde). Das Ambiente ist wie man es von einem Lokal dieses Ranges erwarten kann.

Fazit: Für mich ganz klar die beste Adresse in der Gegend. Mit ein oder zwei auserlesenen italienischen oder spanischen Weinen, wäre für mich die Höchstnote möglich.

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Kommentar von am 23. Aug 2014 um 01:09

Servus Bubo, es freut mich sehr, daß Sie sich bei uns wohlgefühlt haben und mit unserem Service und der Qualität unserer frischen Speisen zufrieden waren. Bezüglich unseres Weinangebotes darf ich Ihnen mitteilen, daß dieses im September neu sortiert und erweitert wird ... eine Vor-Auswahl habe ich bereits getroffen, bin aber auch bei dieser meinem Grundsatz, regionale Produkte aus der Umgebung auszuwählen, treu geblieben. Ich kann Ihnen aber versichern, daß einige Weine der umliegenden Winzer mit den erlesenen Produkten der von Ihnen erwähnten Regionen qualitativ durchaus mithalten können. Eine kleine Verkostung bei einem Ihrer nächsten Besuche wird dies hoffentlich bestätigen ;-) In diesem Sinne bis bald, vielen Dank für Ihre Bewertung und ganz liebe Grüße, Deine Hirtin

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am 11. August 2014
AnnemarieM
3
1
1
4Speisen
4Ambiente
5Service

nun war ich heute mit einem bekannten wieder mal in diesem lokal u. wir versuchten mal den tagesteller ,gebratenes nicht dünn geklopftes kotlette ,sehr saftig das fleisch,in einer hervorragend schmeckenden rahmsoße , welche sehr fein gewürzt ( nicht überwürzt ) u. auch rote paprikastreifen ( frisch ) enthielt mit reis,vorweg eine herrliche rindsuppe mit fridatten. der preis, ein ehrlicher hit, wie ich finde.
tagesteller € 4.90.- mit suppe € 6.20.-
auch unsere abschlußkaffees von feinstem,herrliche creme, ich kleiner moccs € 1.80 mein bekannter grosser brauner, wo die milch extra im kl. kännchen serviert wird € 3.60.- sowie bei jedem ein kleiner verpackter keks anbei liegt.
wieder auf das freundlichste begrüßt u. auch flott bedient. der garten mehr als zur hälfte besetzt, wir zogen es allerdings vor in der gaststube zu sitzen, die ebenfalls gut besucht war. also will kein übergrosses loblied hier erklingen lassen, nur soviel, wir kommen gerne wieder in dieses tolle, freundliche u.vor allem saubere ambiente !

2 dennoch etwas negative punkte möchte ich ebenfalls noch sagen, die menütafel bei der einfahrt ist aus meiner sicht schlecht zu lesen , denke auch zu klein, sowie die auswahl der dessert etwas klein, könnte meines erachtens bißchen ausgeweitet werden. freue mich trotzdem auf den nächsten besuch, event. an einem freitag abend, da wird gegrillt wie ich vernahm !

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Letzter Kommentar von am 12. Aug 2014 um 18:13

Danke für das aufschlußreiche Feetback liebe Hirtin, wenn ich wieder nach Himberg o.Velm auf Besuch fahre, kehre ich sicher wieder gerne bei euch ein.

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am 3. August 2014
kosmonaut
4
1
2
3Speisen
3Ambiente
4Service

Für diesen Gasthof waren ja bereits einige 5-5-5 Bewertungen von Ersttestern online, welche gelöscht wurden. So auch eine am So. 27.07.14 von etwa 11h45 bis etwa 12h05. Während ich gerade einen Kommentar dazu verfasste, wurde diese 5-5-5 Bewertung richtigerweise seitens des Admin gelöscht. Das gab den Ausschlag für einen Lokalaugenschein.

Auf der HP des „Guten Hirten“ wird er als „Gasthof“ tituliert. Das ist leicht untertrieben. Keinesfalls aber ist es ein „Heuriger“ wie bei RT unter Lokaltyp ersichtlich. Es handelt sich hier um einen großen Komplex; früher vermutlich ein Gutshof.
Der Eintritt erfolgt vom Parkplatz an der Nordseite über den großen Gastgarten in die sich links befindlichen Gasträume. Es gibt mehrere. Da wir aber im Garten blieben, erspähte ich diese nur kurz. Auch gibt es im Garten einen kleinen Spielplatz mit Rutsche u. dgl. Wir waren am Freitag da und es wurde im Garten auf einer sehr gut ausgestatteten Grillstation mit Holzkohle gegrillt.
Auf der Wiese, in der Nähe des Grills gab es etwa 60 Plätze. Diese waren um 18h zu einem Drittel belegt. Später fast zur Gänze. Platz für mehr Tische ist reichlich vorhanden.
Dann gibt es noch eine Terrasse neben dem Haus mit ebenfalls genügend Platzangebot. Dort hielten sich um 18h etwa 30 Gäste auf.

Nachdem wir uns in der Nähe des Grills platzierten, wurden wir umgehend begrüßt und mit der Speisekarte versehen. Wir wollten zwar keine Grillsachen, aber zumindest olfaktorisch am Grill mitnaschen. Was bestens gelang.

Speisen:
Vorposter „ChEr“ schrieb am 18.07.14:
„Die Küche bietet ein breites Spektrum in hoher Qualität an. Wirklich sehr gut und ein ausgezeichnetes Preis - Leistungsverhältnis. Es findet sich für jedes Budget und jede Geschmacksrichtung etwas auf der Karte.“
Dies stimmt tatsächlich und muss unterstrichen werden. Die Portionen sind reichlich.
Auf die Speisekarte näher einzugehen würde den hiesigen Rahmen sehr dehnen. Es steht zu hoffen, dass demnächst die HP des Lokals erweitert wird und dann die Auswahl ersichtlich ist.

Während unseres etwa 3stündigen Aufenthalts, habe ich mittels Rundblick alle Gäste und deren Verhalten gescannt. Meine Platzwahl wurde dahingehend getroffen. Niemand, kein einziger Gast hatte ein Problem mit dem Essen oder anderweitig. Ausgenommen ich. Es ist Pech für die Gastgeber, dass dies gerade jenem passierte, der eine Kritik schreiben will.

Nun, wir bestellten Tafelspitz (13,60) und Backhuhn mit Kartoffelsalat (8,60).
Der Tafelspitz war ausgezeichnet (Krensauce, Speckfisolen, ger.Kart) Normal Note 4,5. Die zwei Saucen wurden extra in Tiegelchen gereicht.
½ Backhuhn: 4 Teile, sehr schöne Panier, etwas Dekor am Teller, Zitronenscheibe. Guter Kartoffelsalat bei welchem das Kernöl extra im Tiegelchen gereicht wurde.
Panier leider kaum gesalzen. Zwei Teile Huhn, sofort nach Anschnitt erkennbar, nicht durchgebacken. Diese waren jene, die als 3.+4. Teil verzehrt werden sollten. Ich aß das was man essen konnte und entfernte von den anderen die Panier, sodass man sehen konnte was los war. Der Kellner fragte beim Abservieren ob alles in Ordnung sei, was wir bejahten. Ich hatte die Serviette über die nicht fertig gegarten Teile gelegt.

Maximal 4 Minuten darauf kam die Chefin an unseren Tisch, entschuldigte sich vielmals, drückte ihr Bedauern aus, und wollte mir einen Kaffee anbieten. Was ich dankend ablehnte. Bald darauf kam der Chefkellner (Chef?) und entschuldigte sich abermals.
Etwas später bestellte meine Gattin Marillenpalatschinken. Welche ihr aber leider nicht zusagten. Kaum Marmelade, Farbe zu weiß.

Gertränke: Gut gezapftes Gösser (Krügel 3,40), Gr. Veltliner DAC offen (1/8zu 2,40), Gasteinermineral (0,3 zu 2,20),

Die Palatschinken wurden uns, wegen Huhn, nicht in Rechnung gestellt. Dafür entschuldigte sich der Kellner nochmals für das Backhuhn. Wir erwähnten die faden Palatschinken nicht.

Ambiente:
Sehr ansprechend bezüglich der Räumlichkeiten. Bestausstattung des Herren WC. Leider gravierende Mängel bei den Damen.
Obwohl sehr sauber und hygienisch, gibt es einen baulichen Fehler. Die drei Sitzmuscheln sind teilweise im Boden eingelassen! Nimmt man dort Platz, sind die Knie höher als der Hintern. Sich dann zu erheben ist sehr schwer möglich.
Vermutlich wurden die Muscheln montiert und dann erst der Boden höher betoniert und verfliest.
Selbst habe ich das nicht gesehen sonst wüsste ich vermutlich mehr.

Service:
Das Personal ist tatsächlich überaus motiviert, umsichtig und beflissen. Keine Spur von oft geschäftsmäßig vorgetäuschter Freundlichkeit, sondern sichtbar echte. Es wurde öfter nachgefragt ob alles passt und sofort bemerkt ob ein Gast etwas nachbestellen möchte.
Wenn ich keine 5 für das Service vergebe, so hauptsächlich deshalb, weil ich der Meinung bin, dass es zum Service dem Gast gegenüber heutzutage zwingend ist, eine aussagekräftige HP zu pflegen. Gerade dann, wenn es sich um eine Gaststätte dieser Güte mit ausbaufähigem Potential handelt.
Auch meine ich, sollte eine 5 keineswegs inflationär vergeben werden.

Das nicht durchgebackene Huhn ist mir anderweitig auch schon passiert. Ich nehme es nicht tragisch.

Fazit: Diese Gaststätte ist sicher zu empfehlen. Anlaufprobleme werden bestimmt behoben werden. Als Gast fühlt man sich umworben und gut aufgehoben.

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Letzter Kommentar von am 25. Aug 2014 um 08:37

DagmarS: Ganz Deiner Meinung, DieHirtin empfindet es aber offenbar als höflicher, die Kritik hier kundzutun als vor Ort, was ich auch nicht ganz nachvollziehen kann!

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am 22. Juli 2014
Micki
2
1
4Speisen
4Ambiente
5Service

Gut, dass beim Gasthof "Zum guten Hirten" eine so rasche Neu übernahme stattgefunden hat. Die Gaststube wurde blank geputzt und etwas renoviert, ein wenig Dekoration fehlt meiner Meinung nach noch. Das Service ist äußerst freundlich, schnell und hoch motiviert.
Die Speisekarte bietet für jeden Geschmack etwas. Die Speisen sind sehr gut gekocht und frisch, die Portionen sehr reichlich. Auch das Preis-Leistungs Verhältnis passt. Alles in allem ein kulinarischer Gewinn für Himberg und seine Umgebung.
Bitte macht weiter so und behaltet diese Qualität bei!

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Letzter Kommentar von am 28. Jul 2014 um 00:34

@bubafant; Schade, daß Sie nicht um 20.00 Uhr Vorbei-Gecruist sind, denn da wäre Ihnen nicht nur unser voller Parkplatz, sondern auch der leckere Geruch von frischem, gegrillten Fleisch aufgefallen ... Schade, daß Sie uns nicht besucht und den Wahrheitsgehalt geposteter Kritiken selbst überprüft haben. Wir hätten uns sehr über Ihre Beurteilung (abseits vom erwähnten "5er-Reigen") und Ihre geschätzte Meinung gefreut. Für die Belästigung durch den wahrgenommenen "Fettgeruch" möchte ich mich entschuldigen. Ich darf aber anmerken, daß in unserer Küche zu diesem Zeitpunkt nicht gekocht wurde, und auch die Abluft-Anlage nicht in Betrieb war... Vielleicht dürfen wir Sie trotzdem demnächst mit unserer Herzlichkeit dafür entschädigen? Am besten nächsten Freitag bis zu unserem Parkplatz cruisen und gutes von unserem "Open-Air-Grill" geniessen !! Wir würden uns sehr freuen, liebe Grüße, Deine Hirtin

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am 18. Juli 2014
ChEr
1
1
4Speisen
3Ambiente
5Service

Lokal

Schön, dass das Lokal so rasch wieder übernommen wurde. Die Anlage ist für einen Gastronomiebetrieb prädestiniert und es wäre schade das nicht zu nutzen. Vieles der Ausstattung wurden überarbeitet und machen jetzt wieder einen gepflegten Eindruck. Noch ein paar Dekorationsstücke mehr und es ist perfekt!

Service

Das neue Team ist hoch motiviert und die Freundlichkeit herausragend.
Die Mundpropaganda sorgt schon jetzt vor der offiziellen Eröffnung für guten Besuch. Das spricht eigentlich für sich.

Küche

Die Küche bietet ein breites Spektrum in hoher Qualität an. Wirklich sehr gut und ein ausgezeichnetes Preis - Leistungsverhältnis. Es findet sich für jedes Budget und jede Geschmacksrichtung etwas auf der Karte.

Resümee: Eine klare Empfehlung - jedenfalls einen Besuch Wert!

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Letzter Kommentar von am 20. Jul 2014 um 23:35

Servus laurent, das liegt wahrscheinlich daran, dass die sogenannten Hoehen der Vorpaechter bestenfalls mittelmäßig und somit nicht der Rede wert waren ... ... vielleicht darf ich Sie einladen, sich persoenlich ein Bild von unserem Team und dem Gasthof zu machen? Wir wuerden uns sehr ueber Ihren Besuch und eine faire Beurteilung freuen, bis bald und ganz liebe Gruesse, Deine Hirtin

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Diese Review zählt nicht für die Gesamtwertung des Lokals, da dieser Tester dieses Lokal bereits neuerlich bewertet hat.
am 14. Juli 2014
AnnemarieM
3
1
1
4Speisen
4Ambiente
5Service

war jetzt schon 2 mal mit bekannten u. freunden in diesem neu übernommenen lokal u. bin ehrlich begeistert. das essen sehr gut, sehr ausreichend u. wird von einem sehr höflichen u. vor allem kompetentem personal zum gast gebracht. höflichkeit ist in diesem lokal das entree eines jeden aufenthaltes u. des wohlfühlens !
ich komme sicher gerne wieder.

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am 13. Juli 2014
DieHirtin
2
2
-Speisen
-Ambiente
-Service

Unvergleichliches Ambiente, gepaart mit frischer, regionaler Küche und herzlichem Service ...
... so präsentiert sich der "Gute Hirte" seinen Gästen.

Freuen sie sich auf helle, gemütliche Gasträume, schmackhafte Speisen und ausgewählte Weine der Region. Geniessen Sie die familiäre Atmosphäre, den freundlichen Service aller Mitarbeiter, und im Sommer natürlich unseren traumhaften Innenhof-Garten.

Die "Chefin" achtet persönlich auf das Wohl Ihrer Gäste, unterstützt von einer erfahrenen Truppe in Küche und Service.

Wir alle laden Sie herzlich ein uns zu besuchen.
Seien Sie neugierig und kritisch, lassen Sie sich überraschen und verwöhnen ...

Wir bitten um eine faire Bewertung, berechtigte Kritik wird ernstgenommen, berechtigtes Lob bestätigt unseren Einsatz !!
Vielen lieben Dank und bis bald im Gasthof "Zum Guten Hirten",
dem beliebtesten Gasthof Himberg`s

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