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LAVANDERIALAVANDERIALAVANDERIA
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LAVANDERIA Info
Features
Gastgarten, Schanigarten
Frühstück
Brunch
Pizzaservice, Zustellung
Fußball Übertragungen
Ambiente
Stylish
Preislage
Mittel
Kreditkarten
VISA MC BANKOMAT
Eröffnungsjahr
2013
Öffnungszeiten
Mo
11:00-23:00
Di
11:00-23:00
Mi
11:00-23:00
Do
11:00-23:00
Fr
11:00-23:00
Sa
11:00-23:00
So
11:00-23:00
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uc0gr
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LAVANDERIA

Albertgasse 51
1080 Wien (8. Bezirk - Josefstadt)
Küche: Italienisch, Pizza
Lokaltyp: Trattoria, Pizzeria, Restaurant
Tel: 01 942 50 45
Lokal teilen:

5 Bewertungen für: LAVANDERIA

am 19. Mai 2015
Pontikimou
8
1
2
2Speisen
4Ambiente
2Service

Sonntags BRUNCH in der Lavanderia.
Gehört leider zur Kategorie 'Habe ich probiert, brauch ich nicht nochmals'.
Wir ärgern uns wohl nicht da wir einen -50% Daily Deal Gutschein hatten, aber der volle Preis von ca. 20€ wäre er uns nicht wert gewesen.
Positiv daran: Fruchtsaft, Leitungswasser, 1 Heißgetränk, 1 Glas Prosecco sind inkludiert.
Die Speisenauswahl am Buffet eher schmal und vor allem billig.
Auch typisch österreichisch: Wurst, Schinken, Gouda. Räucherlachs, hart gekochte Eier, Rührei.
Hätte mir von einem Italienischen Lokal eine breitere Auswahl an Käse wie zB Mozzarella und Dolce Latte und Rohschinken erwartet. Es gab zumindest mariniertes Gemüse..
Kräuter Gervais, Müsli, Joghurt und super tollen, selbst gemachten Obstsalat (der war aber lang vor Ende des Brunches aus)

Die warmen Speisen beschränkten sich auf Penne Carbonara, Kartoffelpuffer und Chilli con Carne.

Das Gebäck war billig, die Sorte abgepacktes Brot und Semmeln vom Supermarkt und nicht frisch vom Bäcker (oder zumindest von Resch & Frisch aufgebacken)

Dessert: Apfelstreuselkuchen und in Streifen geschnittene eher labrige Waffeln. Dazu Ahornsirup oder selbst gemachte Erdbeer- (oder Himbeer-) Sauce. Ich weiß es deshalb nicht welche Beere es war, da die Sauce ebenfalls bevor ich überhaupt zum Dessert kam, aus war.

Es wurde immer sehr schleppend und spärlich nachgelegt, d.h. praktisch jedes mal war irgendetwas gerade nicht da.

Und das Gerichte nach der Halbzeit sogar überhaupt nicht mehr nachgelegt werden obwohl noch Nachfrage und Gäste da waren, geht halt gar nicht.

Die Bedienung hat sich auch nicht aktiv um die Brunch-Gäste gekümmert, um evtl. noch Getränke nachzubestellen.

Schade!

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am 22. September 2014
Experte
Alphawoelfin
88
16
20
3Speisen
3Ambiente
3Service

Schon längere Zeit nicht in der Lavanderia gewesen. Aber nachdem die Freundin im 8.Bezirk wohnt, muss ich doch wohl wieder einmal die Parkplatzsuche und das Bezahlen desselben auf mich nehmen.
Als wir eintreffen, ist das Lokal noch leer. Gut, es ist früher Abend.
Wir gehen durch, nach links hinten, in den mit einer Glasschiebetür abgetrennten Raucherraum. Diese Tür bleibt auch den ganzen Abend über geschlossen.

Beinahe sofort kommt die Kellnerin. Ich entscheide mich für Grünen Veltliner, der relativ unspektakulär ist (€ 2,90).
Die Speisekarte bietet viel Verschiedenes. Meine Wahl fällt auf Insalata mista (4,50) und Penne all arrabiata (8,90). Dazu - weil ich keinen Termin mehr habe..*gg - Pizzapane con aglio.
Sehr rasch kommen die Speisen.
Die Penne werden in einem tiefen Porzellanteller serviert. Auf den ersten Blick schaut die Portion klein ist, was sich aber als unrichtig herausstellt.
Ich koche und esse wirklich scharf. Aber diese Penne haben es in sich: Höllenscharf, so scharf, dass meine Zungenspitze beinahe anästhesiert ist. Von den anderen Geschmackskomponenten, die wohl vorhanden sein müssten, ist nichts zu schmecken. Die heissen, knoblauchigen Pizzastangerl helfen ein bisschen beim Neutralisieren.
Der dazugereichte Parmesan ist leider dieser billige, pulverige, der aus der Dose kommt. Ich hasse das.

Der Salat ist eine ordentliche Portion Rucola, Radicchio, Gurke, Tomate. Schaut schön aus und schmeckt auch gut. Noch besser wäre er allerdings, wenn er nicht mit diesem picksüssen Senfdressing angemacht wäre.
Die Freundin isst Spaghetti al pomodoro und ist zufrieden.
Was uns ein bisschen die Laune verdirbt, ist, dass die Musik unglaublich laut ist. Es ist zwar coole Blues- und Soulmusik, aber in einer Lautstärke, die uns das Reden anstrengend macht.
Wir bitten die Kellnerin, die Musik leiser zu stellen. Das macht sie auch sofort. Ob das im mittlerweile auch mit 4 Tischen besetzten, grösseren Nichtraucherraum einen Effekt hat, weiss ich nicht.
Wir sitzen lange, tratschen. Und ab und zu schaut auch die Kellnerin rein. Nicht so oft, wie wir es gerne hätten, aber immerhin.

In die Lavanderia kann man durchaus gehen, sich aber nichts allzu Weltbewegendes erwarten.

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Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 4. August 2014
Experte
adn1966
80
48
22
3Speisen
2Ambiente
3Service
4 Fotos1 Check-In

Nachdem ich mich seit geraumer Zeit, speziell seit das „Ragazzi“ so nachgelassen hat, ständig auf der Suche nach der besten Pizza in Wien befinde, hat natürlich Gerrys (uc0gr) Bericht über die „Lavanderia“ mein Interesse geweckt, also nichts wie hin in den Achten.

Ich mag diesen Bezirk, er war in früher Jugend für 3 Jahre meine Heimat, und, ganz ehrlich, ein Grätzl, dass Originelles wie das „Hummel“, Hochwertiges wie das „Hohensinn“ und Talentiertes wie meinen Steuerberater beheimatet, muss man einfach mögen.

Voller Vorfreude verfügte ich mich also in die Albertgasse, Parkplätze waren zu meiner Überraschung en masse vorhanden, - gut, am Montag Abend hat offenbar auch der Josefstädter Bär Ruhetag und steppt nicht. Auf der Terrasse des Lokals waren gerade einmal drei Tische besetzt, im Inneren des Hauses keiner. Monday Blues.

Ich nahm also draußen Platz und studierte die Karte der Lavanderia. No, viel von der italienischen Küche hat man hier nicht ausgelassen. Einige Suppen, viele Salate, eine schier überwältigende Auswahl an Pasta und eine sehr reichliche Pizza-Karte. Zeit für ein Zigaretterl und einen (kritischen) Blick aufs Ambiente.

Ruhig, sehr ruhig, ist’s in der Albertgasse am Montag um halb neun, obwohl der Schanigarten direkt an der Straße liegt. Und doch, das ist noch das Positivste, das mir an dieser Terrasse auffällt. Das für meinen Geschmack weniger Gute: Die Plastiktische versuchen Wurzelholzoptik vorzutäuschen, die Stühle sind aus Plastik in Rattan-Optik. Bäääh! Ist natürlich Geschmackssache, meins ist es halt so überhaupt nicht. Echtes Holz (ja ich weiß eh, ist schwierig, wir sind nicht in Süditalien, es regnet bei uns öfter, ...) hätte schon weit mehr „Flair“, weiß eingedeckt wäre überhaupt der Hammer, aber wir wollen hier nicht kleinlich sein.

Das Interieur im Inneren des Lokals ist kühl-modern, prominent ist eine Bar mit LED-Leisten. No-jo. Wie gesagt, meinen persönlichen Geschmack hat’s nicht getroffen, ich möchte beim Italiener schon ein bisschen „Italien“ spüren, - nicht falsch verstehen – ja keine Fischernetze mit Plastikbarben, - aber eben ein bisschen puristischen rustikalen Stil, einen Hauch Toscana vielleicht, einen Touch Lipari, oder eben ein wenig „Rom – Altstadt - Seitengasse - Style“.

Ich fokussiere wieder auf die Karte und bestelle eine „Pizza Rustica“, - Salami, Speck, Ei, Champignons, simple enough. Auf Nachfrage erklärt mir die freundliche Kellnerin, dass Knoblauchsauce und Pepperoncino-Öl separat eingestellt würden und, sollte es meinem Geschmack nicht entsprechen, würde sie natürlich in der Küche nachsehen, ob sie was Schärferes finden könnte. Nett, seriously.

Der erste faux-pas passierte beim Servieren des bestellten Rotweins. Das Achterl „Quattro Voga“ (rot und mir bis dato unbekannt) kam im kleinen Weißweinglas daher, begleitet von der Entschuldigung der Kellnerin, sie hätte sich im Glas geirrt (ohne, dass ich was gesagt hätte), und ob das ok für mich sei. Es war. Bei der proaktiven Entschuldigung wollen wir nachsichtig sein. Der Wein war gut, ein Cabernet-Merlot-nochirgendwas, geschmacklich einem braven Chianti ebenbürtig.

La Pizza: ich teile Gerrys Meinung hier nicht ganz. True, - die Pizza ist „Roman style“, ergo dünn, - ohne sinnlose „Mega-Pizza-Rand-vielleicht-noch-mit-Knoblauch-oder-Käse-Einspritzung-Auswüchse“, und, Gott sei Dank, kein Wagenrad, allein, so einen Teig hatte ich in Rom (und südlich davon) noch nie. Ja, schon, dünn soll er sein, der Teig, aber eben immer noch Teig (auch, wenn er am Rand knusprig ist).

Dieses Exemplar hatte am Rand die Konsistenz eines Kekses. Ich schwöre, wäre der Rand gezahnt gewesen, die Assoziation mit Leibnitz wäre unvermeidlich gewesen.

Pluspunkte gibt’s für den Belag, - guter Speck, gute Salami, echte Champignons (keine Dosenware), das Ei in der Mitte der Pizza perfekt. Ja, die Grundzüge hat der Koch schon verstanden: Size does NOT matter, und qualitativ hochwertige Ingredienzien wiegen schwerer als der Durchmesser des Fladens oder die Dicke (und – Gott behüte Füllung) des Randes.

An der Konsistenz des Teiges müsste er halt noch arbeiten, - für die Kekskonsistenz bekäme der Pizzaiolo in Süditalien mindestens eine Tirade an Kritik um die Ohren geworfen, wenn nicht gleich den ganzen Fladen.

Zum Service: bei 0 Tischbelegung drinnen und drei Tischen draußen hätte ich mir mehr Präsenz und mehr „Service am Gast“ erwartet. Die Basics (Bestellung aufnehmen – servieren – fragen, ob’s gemundet hat – abservieren) waren wohl und gut da, aber eben nicht mehr. Bei so wenigen Gästen im Lokal wäre die Zeit am Gast besser investiert als allein an der Bar stehend.

Abschließend orderte ich noch meinen obligaten „Ristretto“, die aufgelegte Frage, ob’s vielleicht ein Grappa dazu sein dürfte, blieb leider aus. Schade. Ihr seht, was ich meine.

Preislich ist die Lavanderia durchaus als moderat einzustufen, meine Pizza + 2 Achterl Wein + Caffè schlugen sich mit exakt 20 € zu Buche.

Conclusio: leider war jetzt, beginnend vom Ambiente, der Aufmerksamkeit des Services, der Qualität der Pizza nichts sooo toll, dass ich die Lavenderia noch einmal, z.B. wenn die Liebste wieder im Lande ist, aufsuchen möchte. Und das ist doch schade.

Abgehakt, ohne den Wunsch, wieder zu kommen.

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Kommentar von am 5. Aug 2014 um 12:10

Pizza biscottata allora. :-/

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Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 2. August 2014
Update am 9. August 2014
Experte
uc0gr
215
47
28
4Speisen
4Ambiente
3Service
41 Fotos1 Check-In

Die Pizzeria-Trattoria „Lavanderia“ stand schon lange für einen Besuch auf unserer Liste. „Lavanderia“, zu Deutsch die „Wäscherei“ – war da nicht etwas? Ja klar, gleich daneben bis ums Eck in die Loudongasse befindet sich ja das fast schon legendäre, von Andreas Flatscher 1998 als Jungunternehmer gegründete Lokal „Die Wäscherei“. Man gehört also zusammen, das verraten auch die beiden Logi – die Symbole für „nicht waschen“, „nicht bügeln“, „essen“ und „trinken“. Bei der „Wäscherei“ als Trinksymbol der Bierkrug, bei der „Lavanderia“ das Weinglas, sonst ident.

Andreas Flatscher verkaufte übrigens 2009 die „Wäscherei“, um sich die Welt insbesondere die kulinarische Welt anzusehen. In dem Altbaugebäude, das Anfang des 20. Jahrhunderts hier errichtet wurde, siedelte sich damals der „Albert-Wirt“ an, der jedoch in den 50-er Jahren dann einer Münzwäscherei weichen musste – daher der Name „Wäscherei“ bzw. jetzt auch noch „Lavanderia“.

Was hat man in der „Lavanderia“ kulinarisch zu erwarten? Typische, klassisch italienische Spezialitäten wie Antipasti, tatsächlich hausgemachte Pasta, Pizza, Fisch, Meeresfrüchte, ein paar Fleischspezialitäten und einige, wenige Dolci. Über die doch zahlreichen angebotenen Weine kann ich nicht berichten, da ich keinen Wein trinke.

Vor dem Lokal befindet sich ein straßenseitiger Schanigarten. Direkt an der Albertgasse, die aber nicht sehr stark befahren wird. Im Lokal stößt man unmittelbar auf die recht große, moderne, holzverkleidete, mit LEDs indirekt beleuchtete Schank, rechts der Hauptgastraum, links ein paar Hochtische und Hocker sowie eine adrette, schön beleuchtete Flaschenvitrine. Recht hell gestaltete Wände, das Lokal jetzt nicht unbedingt italienisch eingerichtet, aber sehr freundlich und harmonisch auf den Gast wirkend. Die hintere Wand wurde mit handelsüblichen Steinverkleidungen aus dem Baumarkt und einem großen Spiegel mit schöner Beleuchtung sowie sehr geschmackvoll als Kontrast gestaltet. Ein Extra-Stüberl gibt es übrigens für Feiern, Feste, etc. ebenso.

Wir wurden freundlich begrüßt und konnten uns einen Tisch frei wählen – sicherheitshalber aber hatte ich reserviert. Zu trinken hatten wir ein „Clausthaler Alkoholfrei“ (EUR 3,50/0,5l), zwei „Apfelsaft Naturtrüb mit Leitungswasser“ (EUR 2,90/0,5l – Wasser ohne Verrechnung) sowie einen sehr guten, kräftigen und intensiven „Espresso Doppio“ (EUR 3,40), der Marke „Testa Rossa“ (Link).

Schon das Studium der Speisekarten, die beste Tochter von allen und ich wollten die Pizze probieren, zauberte einem ein Lächeln ins Gesicht. Die Frage nach dem Pizzakäse stellt sich hier gar nicht, Standard ist „Fior di latte“, also Mozzarella von der Kuhmilch und auch der unsinnige „Knoblauchrand“ entfällt hier – bravo, so soll es sein. Knoblauch, in Olivenöl mariniert, oder Peperoncini-Öl werden in der „Lavanderia“ á part serviert.

Einmal die „Pizza Margherita mit Mais“ (EUR 6,90 + EUR 0,70) – echtes Italo-Feeling kam plötzlich auf – arbeitet hier jetzt „unser Pizzaiolo“ aus Bibione? Fruchtige Tomatensauce, keinerlei durchweichter Teig in der Mitte, milchiger Mozzarella und auf den Punkt gebacken – SEHR GUT, ohne Wenn und Aber.

Anmerkung: meiner Meinung nach sind die Pizze in der „Lavanderia“ klassisch römischer Art. Ein eher dünner Teig, der Rand nicht so dick wulstig und dafür bis zur Mitte hin knusprig, bedingt durch die Beigabe von Olivenöl zum Teig und dem kürzeren Gehenlassen desselben. Außerdem werden die Pizze hier auch in einem Elektroofen gebacken, was bei der römischen Pizza ebenfalls nicht moniert würde. Aber für Neapel wäre schon alleine der Elektroofen oder das Öl im Teig ein grober Frevel. Besonders lobenswert auch, dass die Pizze in der „Lavanderia“ keine „21-Zoll Räder“ sind, die sowieso auf keinen Teller passen und dann natürlich unhygienisch über den Tellerrand hinaus am Tisch aufliegen. Vernünftig große Pizze auf passendem Porzellan – so soll es sein, und so ist es auch in der „Lavanderia“.

Einmal die „Pizza Lavanderia“ (EUR 11,90) – bestehend aus Tomatensauce, Rucola, Büffelmozzarella, Prosciutto San Danielle und frischen Cherry Tomaten. Alle Auflagen waren TOP-frisch, die Cherry Tomaten süß und reif, der Schinken wunderbar dünn geschnitten und mit herrlichem Aroma, der Pizzateig g’schmackig und knusprig – hierfür gebe ich sogar in diesem Rahmen, ist die „Lavanderia“ doch ein Lokal ohne Hauben oder Auszeichnungen, ein glattes AUSGEZEICHNET.

Einmal das „Tiramisu“ (EUR 4,50) – das Tiramisu hat nicht ganz überzeugen können. Die Mascarponecrème war zwar gut, es wurden auch keine Biskotten sondern Savoiardi verwendet, jedoch wurde es gewollt falsch gefertigt. Es hat schon seinen Sinn, dass die einzelnen Lagen der Savoiardi immer mit der Crème bedeckt werden – so werden und bleiben sie saftig, was man bei der Schichtweise hier, unten drei Lagen Savoiardi und darauf dann die ganze Mascarponecrème, vermisste. Geschmacklich war es aber noch im GUTEN Bereich.

Einmal die „Crème Caramel“ (EUR 4,50) – die Crème war ein wenig grieselig, aber geschmacklich sehr gut, mit herrlichem Vanillearoma. Der Karamell-Guss war ausgezeichnet, mit leichtem Orangenaroma und ohne Bitterstoffe, was bei Karamell schnell passieren kann, gefertigt – ein glattes SEHR GUT.

In Summe gebe ich daher, für einen wunderbaren lukullischen Genuss, in diesem Rahmen und auf diesem Lokalniveau, ein glattes, wohlverdientes SEHR GUT.

Für das Ambiente, wir haben uns sofort sehr wohl gefühlt und das Lokal ist wirklich adrett und ohne Kitsch oder sonstigen Schnick-Schnack eingerichtet, gebe ich ebenfalls ein SEHR GUT. Man sitzt bequem beim Essen und verweilt gerne etwas länger. Die Sanitäranlagen sind sehr sauber und gepflegt.

Der Service war sehr herzlich und nett, aber manchmal einfach im Gastgarten „verschollen“. Die doch spürbare Unsicherheit, es war ihr erster Arbeitstag in diesem Lokal, beeinflusst die GUTE Bewertung nicht negativ – Jede/r fängt einmal an.

Fazit: von mir gibt es für die „Lavanderia“ eine glatte Empfehlung mit gutem Gewissen. Das Preis-/Leistungsverhältnis ist sehr gut, die Pizze sind wirklich empfehlenswert. Am Samstag & Sonntag wird ein Brunch angeboten, von 10:00h – 15:00h um EUR 14,00 pro Person (inkl. Fruchtsäfte). Außerdem rundet ein saisonales Angebot (derzeit Sommerangebote) das Gesamtbild positiv ab. „Gnochi“ statt „Gnocchi“, „Ruccola“ statt „Rucola“ in der Speisekarte stehend, das sollte einem nicht passieren und wundert mich immer wieder. Wir kommen aber trotzdem sicher wieder.

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Letzter Kommentar von am 4. Aug 2014 um 14:37

Eh. Trotzdem habe ich jetzt 'Bilder in meinem Kopf' (...) LG

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am 25. März 2014
Gutscheinesser
6
1
2
4Speisen
5Ambiente
5Service

Der mit Abstand beste Daily Deal bis dato!

Aber alles der Reihe nach..

Zuerst saßen wir im falschen Restaurant. Gleich neben der "LAVANDERIA" befindet sich nämlich das Lokal "Die Wäscherei" mit genau dem selben Logo... Sehr verwirrend!
Im richtigen Lokal angekommen waren wir von der Ambiente beeindruckt. Hochmoderne Bar, schöne Einrichtung, liebevolle Deko, italienische Steinwand und vieles mehr erwartete uns.
Ein sehr höflicher Kellner brachte uns zu unserem Tisch mit Kerzenschein.

Der DD beinhaltete einen Aperitif, eine Pizza und eine Nachspeise. Wir wurden trotz des Gutscheines herzlichst empfangen und nicht ignoriert wie in anderen Restaurants. Der Aperitif kam unverzüglich und sogleich wurden wir gefragt welche Pizzen wir denn wollen.
Meine Begleitung nahm eine Pizza Tonno - ich probiert die Spezialpizza Lavanderia mit Ruccola, Büffelmozzarella und Prosciutto. Die Pizza kam bereits nach 5 Minuten und man gab sich wirklich Mühe. Die Pizzen wurden in Herzform geformt und waren reichlich belegt. Wir können beide nur sagen: "EIN GEDICHT" - nur in Italien hatten wir eine bessere Pizza.

Bei der Nachspeise konnten wir uns zwischen einem Tiramisu, Panna Cotta und Creme Caramel entscheiden. Beide wählen das Tiramisu und einen Cappuccino.
Auch hier waren wir vollstens zufrieden. Der Kaffee typisch italienisch stark!

Leider war auch fremdschämen angesagt - am Nebentisch ein junges Studentenpaar, ebenfalls mit DailyDeal hier. Als dort die Nachspeise am Plan stand beharrte der "Halbstarke" darauf, dass er die sogenannte "Dolce misto (per due persone)" haben möchte. Der Kellner erklärte ihm, dass dies natürlich mit DD nicht möglich sei. Doch der Gast lies sich dies nicht erklären und meinte so etwas müsste man am Gutschein anführen, er ließe sich nicht "vera*schen". Die Geschäftsleitung bot sogar an, dass das Pärchen sich ausnahmsweise, die Nachspeise für zwei gemeinsam bestellen könnte - doch dies wurde abgelehnt, denn laut dem Gast wollten beide jeweils die große Nachspeise.. Einfach nur peinlich! Ohnehin nur 50% fürs Essen zahlen, nichts zum Trinken bestellen, dann noch 4 Nachspeisen statt 2 wollen und kein Trinkgeld geben..

Fazit: Wir kommen auf jeden Fall wieder! Eine der besten Pizzen in Wien. Service und Ambiente waren auch perfekt - was will man mehr?
Danke für den schönen Abend!

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Bewertet am 25.03.2014

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