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TraubeTraubeTraube
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Traube Info
Features
Gastgarten, Schanigarten
Ambiente
Vornehm
Preislage
Gehoben
Kreditkarten
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Öffnungszeiten
Mo
11:00-14:00
17:30-24:00
Di
11:00-14:00
17:30-24:00
Mi
11:00-14:00
17:30-24:00
Do
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17:30-24:00
Fr
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Sa
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Traube

Dorf 85
6858 Bildstein
Vorarlberg
Küche: Österreichisch, International
Lokaltyp: Restaurant
Tel: 05572 58369Fax: 05572 58369 3
Lokal teilen:

1 Bewertung für: Traube

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Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 11. Dezember 2013
Pressesprecher
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Bildstein ist eine 768-Seelen-Gemeinde und liegt rund 250 Meter über dem nördlichen Vorarlberger Rheintal. Von Wolfurt aus führen ein paar schwungvolle Kurven der Landstraße 15 in das Nest, das vor allem für seine Wallfahrtskirche und den Panoramablick bekannt ist.

Am Ortseingang findet sich aber nicht nur das Gotteshaus, sondern direkt vis-à-vis auch das 4-Sterne-Hotel „Traube“. Nämliches wird heute (Sonntag, 8. Dezember) von Muttern, der Zuckerpuppe und mir heimgesucht. Das letzte Mal war ich vor sechs Jahren hier, es handelte sich um eine Familienfeier und ich kann mich nur noch daran erinnern, dass ich zu bestimmten Zeitpunkten „Kikeriki“ von mir geben musste ... aber das ist freilich eine andere Geschichte!

Auch diese Traube zeichnet sich durch ihre Hanglage aus (man verzeihe mir das Wortspiel) und wird an den anderen Seiten von Friedhof und Durchfahrtsstraße umraint. Der Bau ist unauffällig, ab dem ersten Stock blau geschindelt und weist eine umläufige Terrasse auf. Stolz führt man die vier Sterne über dem Namenszug und kitschig begrüßt einen der Weihnachtsmann in Zwergenform rechts vom Eingang.

Durch den kleinen Rezeptionsbereich gelangt man ins Restaurant, das mit opulenten, weißen Ledersesseln, gewöhnungsbedürftigem roten Spannteppich und ebensolchen Vorhängen, rustikaler Holzdecke mit etlichen Einbauten und festlich gedeckten Tischen (von Platztellern über den edlen Kerzenständern bis hin zur Porzellan-Putte) überrascht. Wir werden vom Chef, Hugo Zanghellini, in Empfang genommen, nach der Reservierung gefragt, die wir nicht haben, was aber auch nichts macht, weil er uns einen netten Vierer-Tisch direkt am Fenster zuweist.

Die fesche, akkurat gekleidete Servicekraft aus dem benachbarten Deutschland (Schwäbin oder Allgäuerin) eilt herbei, nimmt uns die Garderobe ab und versorgt uns umgehend mit den Speisekarten, nicht ohne auf die Tagesempfehlungen (Egli-Filet, Maronicremesuppe usw.) aufmerksam zu machen. Der Boss begibt sich in die Küche.

Ein Blick in die Karte sorgt für die zweite Überraschung: die Hauptspeisen liegen zwischen 25 und 30 Euro. Das macht aber nichts, weil die Frau Mama eingeladen hat und sich sogar darauf freut, von uns etwas finanziell geschädigt zu werden. Kleines Bonmot bei der Getränkebestellung: Meine Mutter bestellt ein Achterl Zweigelt, die Bedienung frägt „Rot oder weiß?“ und wir drei Antworten unisono „Zweigelt!“ ... Was wir nicht wussten: es gibt auf der Karte auch einen weißen Zweigelt, den die Zuckerpuppe auch prompt ordert und mit dem sie höchst zufrieden ist!

Als Gedeck wird ein ausgezeichnetes warmes, aufgeschnittenes Vinschgerl mit Butter eingestellt, das nur in Hinblick auf das Folgende nicht zur Gänze von uns verputzt wird. Ich schlage gleich zu Beginn mit einer Rindfleischsuppe mit Brätknödel und Gemüsewürfel um 5,80 Euro zu. Die zwei Knödel von hervorragender Konsistenz und ebensolchem Geschmack kommen (nur eine Viertel Stunde nach unserem Eintreffen) in einer kräftigen Rindsbrühe mit winzig kleinen Gemüsewürfelchen (Dank nokomo weiß ich ja mittlerweile, das diese „Brunoise“ heißen) daher. Keine Frage: fünf von fünf möglichen Punkten!

Zwischenzeitlich agiert die Bedienung äußerst souverän, nimmt weitere Gäste in Empfang, wechselt wieselflink Besteck und kredenzt leichtfüßig Speisen und Getränke. Auch das eine tadellose Leistung, die mit der Vergabe der Höchstwertung zu enden hat.

Ein Blick aus dem Fenster lohnt sich: er schweift von den nordwestlichen Ausläufern des Bregenzerwaldes über den von Dunstschwaden umhüllten Kummenberg (die Grenze zwischen Ober- und Unterland) bis hin zum Säntis-Massiv auf der Schweizer Seite und dem Bodensee im Norden.

Kommen wir zur Hauptsache, nämlich den Hauptspeisen: Schweinefilet vom Grill mit heller Portweinsauce, Kräuterbutter, Pommes Frites und grünem Salat um 26,80 Euro für die Mutter, Zanderfilet in Butter cross gebraten, Salzkartoffeln und Blattsalat um 27,50 Euro für die Zuckerpuppe und Zürcher Rahmgeschnetzeltes – auf speziellen Wunsch ohne Pilze – mit Rösti und gemischtem Salat um 25,80 Euro für mich.

Die Salate sind – vermutlich basierend auf weißem Balsamico – hervorragend mariniert, mit Sprossen und Pinienkernen garniert und schmecken hervorragend!

Die Gerichte erreichen uns eine gute halbe Stunde nach Eintreffen. Mein Rahmgeschnetzeltes ist sehr gut, das Fleisch offensichtlich etwas langfaserig, die Sauce fein sämig und wohlschmeckend. Meine Lieblingskomponente sind aber zweifelsfrei die Rösti, die außen fein knusprig und ihnen ganz zart sind. À la bonne heure! Auch der Zander der Zuckerpuppe ist, wie in der Karte ausgelobt, in der Tat außen cross gebraten und innen schön glasig. Dazu gibt es eine fein abgeschmeckte Remoulade. Die Schweinefilets der Mama kommen in eigenwilliger Kombination daher (Portweinsauce, Kräuterbutter und Zuckermelone; alternativ hätte es sie auch mit Orangen-Pfeffer-Creme und Basmatireis gegeben) sind am Punkt, butterweich und harmonieren überraschender Weise gut mit den weiteren Komponenten.

Obwohl ich eigentlich eh nichts mehr essen kann, muss ich zum Abschluss noch Apfelküchle mit Vanilleeis und Schlagsahne um 9,20 Euro bestellen. Nicht um die Mutter zu schädigen, sondern um das Bild abzurunden. Zum (ausgezeichneten) Kaffee (von Lavazza) werden verführerische Weihnachtskekse aufs Haus kredenzt. Wiewohl der Nickname meiner Liebsten hier „Zuckerpuppe“ ist, steht sie eigentlich nicht so auf Süßes. Aber die Kekse fallen ihr diesmal eindeutig zum Opfer. Ich bin eh vollends mit meiner Nachspeise ausgelastet. Vier Apfelküchle sind eins zu viel. Dafür verleibe ich mir den Rest (mit Himbeerkrokant überzogenes Vanilleeis, Sahne und angenehm säuerliche Ribisel und Erdbeeren) zur Gänze ein!

Resümee: ich habe bei über 70 Bewertungen noch nie mehr als 13 Punkte vergeben. Diesmal sind es aber 14! Fünf für das tadellose Essen, das über drei Gänge keine einzige Schwäche aufgewiesen hat, fünf für das souveräne Service und vier für das angenehme Ambiente und den tollen Ausblick. Mit Trinkgeld schlägt das Ganze mit 130 Euro zu Buche, was es aber restlos Wert war!

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Traube - Karte
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Bewertet am 11.12.2013
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