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Speisen
Ambiente
Service
37
39
30
Gesamtrating
35
13 Bewertungen
Alle Ratings 0 - 50
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L'OsteriaL'OsteriaL'Osteria
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L'Osteria Info
RESTOmeter
RESTOmeter Trend
Popularitätsrang
Österreich
Rang: 326
|
75
Steiermark
Rang: 40
Preislage
Mittel
Kreditkarten
Keine Info
Eröffnungsjahr
2013
Öffnungszeiten
Mo
11:00-24:00
Di
11:00-24:00
Mi
11:00-24:00
Do
11:00-24:00
Fr
11:00-24:00
Sa
11:00-24:00
So
12:00-24:00
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L'Osteria

Mehlplatz 1
8010 Graz
Steiermark
Küche: Italienisch
Lokaltyp: Restaurant
Tel: 0316 83 93 43 10Fax: 0316 83 93 43 11
Lokal teilen:

13 Bewertungen für: L'Osteria

Rating Verteilung
Speisen
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Rating Details
am 2. Oktober 2016
ElBanana
1
1
4Speisen
3Ambiente
0Service

Bin mit meiner Meinung 2-Geteilt!

Die Pizzen sind grandios (großes Lob an die Küche) und der Preis stimmt auch.

Aber!
Der Service war schlicht und einfach zum davon rennen. Wir warteten ewig, bis wir überhaupt bedient wurden. Ebenso die Freundlichkeit war beim Personal eher ernüchternd. Auf das Essen und die Rechnung warteten wir wiederum eine gefühlte Ewigkeit.
Dabei hatten wir noch Glück. Die Familie am Nebentisch wartete ein Teil eine halbe Stunde, nachdem der erste von ihnen das Essen bekommen hatte, auf ihre Mahlzeit.

Also Fazit:
Essen super, Service schrecklich!

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am 30. April 2016
Experte
kuechenmeister
193
27
25
3Speisen
4Ambiente
3Service

Ein berufliches Projekt hat mich für einige Tage in die Grazer Innenstadt geführt und eine Empfehlung in L’Osteria am Mehlplatz, einem ausgesprochen netten Plätzchen in der Grazer Altstadt. Jeden Mittag war dort für uns ein Tisch reserviert und so hatte ich Gelegenheit, mich bei mehreren Besuchen ein wenig durch das Angebot zu kosten.

Zum Ambiente: Draußen sitzt man sehr fein mit Altstadtflair, am Mehlplatz kann man sich schon wohl fühlen. Drinnen im Erdgeschoß eines barocken Palais inmitten wuchtiger Gewölbe speist es sich auch recht stilvoll. Die moderne Bar und die Einrichtung im Italo-Design harmonieren tadellos mit den alten Gemäuern.

Zum Service: „Buon Giorno!“ Sehr italienisch gibt man sich hier, das reizt mich natürlich gleich zu testen, ob die Camerieri auch tatsächlich echt sind. Also ein „Salve! Come vanno le cose?“ als Replik. Fazit. Teilweise echt ;-) Weit wichtiger aber ist das Service am Tisch und da zeigt sich bei mehreren Besuchen eine ziemliche Bandbreite von schusslig-patschert-unaufmerksam bis absolut professionell in jeder Hinsicht. Es kommt halt darauf an, an wen man gerät.

Zum Trinken: Wir waren mittags da. Also leider keine Erfahrung mit dem Weinangebot, der Apfelsaft G’spritzt jedenfalls ist ok ;-)

Zum Essen:
Die Pizzen sind ein Erlebnis. Gleich nach der Bestellung wird einem ein rundes Stück Backpapier auf den Tisch gelegt, Durchmesser rund 40 Zentimeter, schätze ich. Und während man sich noch wundert, was das denn jetzt für einen Sinn hat, kommt sie schon daher, die Monsterpizza in genau dieser Größe. Auf einem nur halb so großen Teller, und jetzt weiß man, wozu das Papier da ist. Die Pizza ist sehr knusprig, hauchdünn und die Menge des Belags passt zur Dünne des Teiges. Insgesamt entspricht die Pizzamasse also wohl in etwa der in anderen Lokalen, der hauchdünne, knusprige Teig und die Riesenoptik machen die Besonderheit aus. Die Pizza ist wirklich erstklassig und eine echte Empfehlung.

Die Salate sind knackig, frisch, wie in italien üblich. Zur Marinade steht der leider mittlerweile allgegenwärtige „Balsamico“ am Tisch (also mit Traubensaft versetzter Essig, ich weiß nicht, was die Leute an dem Zeug finden), dazu ein ordentliches Olivenöl und ein rötliches, scharfes Chiliöl, das zu kosten ich in jedem Fall empfehle. Sehr fein.

Pizzabrot gibt es in zwei Varianten, hier „Pizzabrot“ und „Pizzapane“ genannt. Ersteres wird in Dreiecke geschnitten im Körbchen serviert, letzteres in Pizzaform, mit ein wenig Tomaten belegt. Sehr knusprig, sehr fein und ebenfalls eine Empfehlung.

Nudelgerichte: Ja, eh. Spinatravioli sind ganz ok. Viel Bärlauch im Angebot, zur Jahreszeit passend. Speck mit Spinat statt Sugo, das schmeckt durchaus. Ich selber habe kein Nudelgericht bestellt, aber meine Begleiter. Sie waren recht zufrieden.

Carpaccio: Ich hatte ein Carpaccio di Bresaola von der Tageskarte bestellt, aber die an diesem Tag zuständige Kellnerin hat meine Bestellung wie manche andere an diesem Tag wohl nicht so ganz auf die Reihe bekommen und ein einfaches Carpaccio vom rohen Rindfleisch gebracht. Ich habe nicht reklamiert, weil ich keine Wartezeiten für die anderen Leute am Tisch hervorrufen wollte und es war ganz in Ordnung. Fleisch ok, Ruccola frisch, Parmesan ok. Aber nichts Besonderes, ein anständiges Carpaccio halt.

Risotto di Calamari: Ein farbenprächtiges Gericht. Reis und Calamari strahlend weiß, darin rote und gelbe Paprika, das Orange von der Karotte, das Grün von den Kräutern. Passend serviert in einem Teller mit bunten Comiczeichnungen. Aber völlig geschmacklos. Mit reinem Quellwasser gekocht, ohne Würze, ohne Salz, war mein Eindruck, Mit Parmesan und viel Salz habe ich versucht das einigermaßen zu korrigieren. Aber es blieb ein enttäuschendes Gericht.

Fazit: Das Lokal ist schön und Pizza können sie wirklich gut. Also wenn schon L’Osteria, dann Pizza bestellen.

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am 31. Juli 2015
MarOre
17
10
9
4Speisen
4Ambiente
3Service

Montagmittag, und wir beschließen zum ersten Mal in die L’Osteria zu gehen. Komischerweise hab ich es noch nie in die Grazer-Filiale geschafft, aber ich kenne die L’Osteria schon länger von Dienstreisen nach Deutschland.

Also nix wie hin, keine Reservierung, brav vorne beim Kellner/Platzanweiser gefragt und sofort ein Platzerl selber aussuchen dürfen. Wir nehmen im hintersten Teil des weitläufigen Lokales Platz, neben einer Glasscheibe die uns von den Passanten trennt. Draußen regnet es etwas, wir finden es sehr gemütlich. Nach und nach füllt sich auch das Lokal, es ist gut besucht.

Wir bestellen die Getränke. Für meine Begleiterin gibt es ein Cola vom Salzburg-Sponsor, ich nehme ein Peroni, das anscheinend einzige italienische Bier auf der Karte.

In der Zwischenzeit beobachte ich dass es anscheinend üblich ist, hier zu zweit eine Pizza zu essen. Nicht mit mir, ich bestelle mir eine ganze Rustica (Mozzarella, frische Tomaten, Oliven, Zwiebeln, Oregano, Piccante) und meine Freundin nimmt einen Salat mit Garnelen und Parmesan (habe leider den Namen des Salates vergessen, auch auf der Homepage kann ich ihn nicht finden, aber egal). Im Anschluss an unsere Bestellung kommt der Kellner und breitet ein großes Papier vor mir aus.

Die Speisen kommen gefühlte 10min später schon daher und mir wird der Sinn des Papieres klar: die Pizza ist gewaltig und reicht übers Teller auf den Tisch. Das ganze Ungetüm fachmännisch zu sezieren war etwas aufwändig. Dünner Boden, nicht überbelegt, geschmacklich top. Die Größe ist wirklich beeindruckend, allerdings wirkt das auch durch den sehr dünn ausgerollten Boden etwas übertrieben: ich vermute, dass die Pizza netto ziemlich gleich schwer ist wie jede andere auch.

So, nun zum Salat: der war eine Frechheit. Zwei Handvoll Eisbergsalat, 3 Blätter Rucola, ein paar Parmesanspäne und gezählte 5 Mini-Garnelen wurden mit einem Klecks Dressing auf den Teller gepfeffert. Das ganze kostete dann auch noch ungefähr gleich viel wie die Pizza (ca. 9,80€, habe die Rechnung leider nicht mehr, aber das kommt hin).
Ich gebe gnädiger Weise ein kleines Stück meiner Pizza an meine Begleiterin zum Kosten ab, man will ja nicht so sein  Wirklich interessant waren die Blicke der Passanten auf die Pizza, ein junges Pärchen drehte zu unserer Belustigung sogar nochmals staunend um.

Wir haben aufgegessen, es hat sehr gemundet, lediglich der Salat hinterlässt einen zweifelhaften Eindruck (geschmacklich ok, allerdings für die Größe und die Zutaten zu teuer).

Fazit: sehr gute Pizza, gute Qualität, Service absolut ok, keine Spur von einem gekünstelten Italienisch wie in einer anderen Bewertung geschrieben, auch keine Probleme mit dem „Platzanweiser“. Ich werde garantiert wiederkommen, ich kann dieses Lokal empfehlen.

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am 23. Dezember 2014
hexeauguste
1
1
4Speisen
5Ambiente
5Service
1 Check-In

dieses Lokal im Herzen von Graz bringt Italien in die Stadt
internationale Gäste internationales Personal
Preis Leistungsverhältnis positiv
Ambiente typisch italienisch
gute Info auf der homepage
alles in
allem eine Bereicherung in der Restaurantlandschaft von Graz

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Kommentar von am 23. Dez 2014 um 16:15

Trifft sicher auf Dutzende italienischer Lokale in Graz zu. Super!

Gefällt mir1
am 9. Oktober 2014
Balama
3
1
1
3Speisen
4Ambiente
3Service

Restaurant, dass klar von einer Restaurantkette stammt. Die österreichische n Kellner müssen immer zwanghaft italienisch sprechen. Wirkt halt etwas gekünstelt. Das Ambiente ist sehr nett, vor allem weil das Lokal im ehemaligen Aiola beheimatet ist. Die Speisen sind gut, aber nicht aussergewöhnlich.

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am 24. Mai 2014
BeateT
1
1
3Speisen
3Ambiente
0Service

Nie wieder!!! Unfreundlichkeit pur!!! Der "liebenswürdige" platzanweiser glaubt er ist der gott...nachdem ich 10 minuten auf meinen reservierten Tisch gewartet habe hatte ich es gewagt mich an einen frei werdenden Tisch zu setzen...er stürmt her und meint ich soll aufstehen (ohne bitte oder dgl.) ER vergibt die tische....mir war der Appetit vergangen....

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Kommentar von am 24. Mai 2014 um 23:18

Hat er recht...der Platzanweiser!

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am 23. März 2014
DerEssling
4
2
2
4Speisen
4Ambiente
4Service

Gestern durften wir erstmals das L'Osteria besuchen. Ursprünglich war in diesem Gebäude das Aiola beheimatet, wir rechneten also mit einen vernünftigen Qualität.
Gegen 18:00 Uhr sind wir eingetroffen (natürlich nur mit Reservierung, die uns zwei Stunden Zeit zum Essen lies). Man hat uns sofort an unseren Tisch geführt und wir waren erstaunt, dass bereits um diese Uhrzeit nahezu alle Tisch (und davon gibt es in diesem Lokal doch einige) bereits voll besetzt waren.
Sogleich kam unser Kellner vorbei und nahm unsere Getränkebestellungen auf, die auch zügig zu Tisch gebracht wurden. Meine zwei Cousins, die uns an diesem Abend begleiteten wussten wohl bereits, was eine Pizza in L'Osteria zu bedeuten hatten und teilten sich eine, obwohl beide gute Esser waren. Zusätzlich bestellten sie noch Bruscetta als Vorspeise. Wir, beide vom Schlag der "Gut-und-viel-Esser", trauten uns natürlich je eine ganze Pizza zu. Diese kann in der L'Osteria übrigens in zwei Hälften, also mit zwei verschiedenen Belägen bestellt werden, weswegen ich Prosciutto Crudo auf der einen und Gamberetti (mit Shrimps, Knoblauch und Käse) auf der anderen Seite orderte.
Als unsere Tischnachbarn ihre Pizza erhielten wussten wir bereits, dass uns noch so einiges bevorstehen würde.
Zunächst wurde uns etwas frisches Brot (es wird frisch aufgeschnitten) serviert, leider vergaß man uns auch das obligate Olivenöl zu reichen, dafür erhielten wir eine Schale Parmesan, der allerdings eher an das Supermarkt-üblich Rindenpulver erinnerte. Die Vorspeisen dürften nach etwa einer Viertelstunde eingetroffen sein und konnten wirklich sehr überzeugen. Das Bruscetta war ausgezeichnet und auch die Minestrone konnte meine Cousins überzeugen.
Erneut rund zwanzig Minuten später lagen die Monster dann vor uns. Eigentlich hätten uns die Papieruntersetzer (die man nur erhält wenn man eine ganze Pizza bestellt) schon genug warnen müssen (siehe Bild) aber dieses ~40cm Ding "auf" dem Teller liegen zu haben war dann doch eine Überraschung. Eine sehr positive nämlich. Zwar war das erste Zerschneiden etwas schwierig, da die Pizza massiv über den Teller hinausragte (deswegen also die großen Papieruntersetzer, man musste die Pizza nämlich auf den Tisch legen um zu schneiden) aber dafür war diese geschmacklich umso besser. Der Prosciutto war sehr gut, saftig und reichlich und auch die Gamberetti-Seite konnte vollständig überzeugen. Es waren sehr viele Shrimps, die ausgezeichnet zur Knoblauch-Käse Mischung passten. Der Boden der Pizza war dünn und saftig, der Rand war mir persönlich zwar etwas zu trocken/knusprig, die anderen konnte aber gerade das überzeugen. Nach rund Dreiviertel der Pizza gab ich auf. Problemlos konnte man sich den Rest einpacken lassen, was wohl ein Großteil der Gäste tut, da das L'Osteria dafür sogar eigene Papiersäckchen vorbereitet hat.
Meine Cousins orderten noch einen Espresso und eine Nachspeise, Pana cotta und eine andere Kleinigkeit, die mir leider entfallen ist. Auch diese schmeckten ihnen ausgezeichnet.
Die Zahlungsmodalitäten abzuwickeln war zwar nicht ganz einfach, da die Kellner sehr beschäftigt waren, nach einiger Zeit war es dann aber möglich. Ich bezahlte für eine Pizza (man bezahlt, sofern man zwei Beläge wünscht immer den teureren Belag) und einen großen Apfelsaft mit Wasser 14,50€, was ich für wirklich angemessen halte.
Mein Fazit: Dieses Restaurant hat mich nicht zum letzten Mal gesehen und konnte mich wirklich überzeugen. Nächstes mal wird die Pasta-Karte einem Test unterzogen.
Kleiner Tipp: Unbedingt reservieren, erspart einiges an Wartezeit.

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am 23. März 2014
Experte
HrMann
39
18
20
4Speisen
3Ambiente
2Service

Um 17:59 betreten wir die L’Osteria. Es scheint reger Betrieb zu herrschen. Wenig verwunderlich, samstagabends. Ich habe selbstverständlich online vorreserviert, ansonsten hätten wir, wie viele andere, längere Zeit an der Bar auf einen Tisch warten müssen. Der erste Eindruck des Lokals fällt durchwegs positiv aus. Es wirkt freundlich und sauber. Gleichzeitig drängt sich mir sofort der Gedanke auf, dass hier eine familiäre Stimmung, wie es ja bei einigen Italienern der Fall ist, nicht aufkommen kann. Dafür ist das Lokal ganz einfach zu groß. Von einer Massenabfertigung kann durchaus die Rede sein. In flottem Schritt werden wir zu unserem Tisch geleitet. Die Speisekarte liegt schon am Tisch. Wir beginnen sofort zu schmöckern. Als Antipasti wähle ich eine Minestrone (€4,5), ein Tischnachbar bestellt eine Bruschetta grande um € 5. Da allgemein bekannt ist, dass die Pizze in der L’Osteria gigantische Ausmaße annehmen, beschließen wir uns eine zu teilen. Eine Pizza halb Parmigiana, halb Cagnona soll es sein (€ 9,8). Zu trinken serviert uns der Kellner bald einen Marillensaft gespritzt, mit € 3,25 eher teuer, gegenüber dem Mineralwasser 0,75 l für € 4,5 jedoch noch ein Schnäppchen. Bevor ich nun das Essen beschreibe noch ein paar Worte über die Bedienung:

Diese wirkt über den ganzen Abend hinweg eher distanziert. Nicht unhöflich, jedoch müssen die Kellnerinnen und Kellner der L’Osteria ungewöhnlich viele Tisch bedienen, wodurch eine bessere, aufmerksamere Bedienung schwer möglich ist. Am Service merkt man wohl am deutlichsten, dass die L’Osteria kein Italiener im konventionellen Sinne ist. Da sich unser Tisch nahe der Pizzaausgabe befindet, können wir das rege Treiben sehr gut beobachten. Es ist beachtlich, was dort geleistet wird. 3 Personen tun nichts anderes als Pizzaräder fertigen. In den 2 Stunden, die wir dort verbracht haben, konnten sich diese Pizzabäcker nicht auch nur eine kleine Verschnaufpause gönnen. Hut ab!

Bevor die Antipasti gereicht wird, serviert uns der Kellner 3 Scheiben Weißbrot für 4 Leute. Ein kleines Missgeschick in aller Eile. Zusätzlich reicht er uns ein Kräutersalz, geriebenen Parmesan und eine Pfeffermühle. Ein Olivenöl, welches auf anderen Tischen auch Platz findet, wird uns aus nicht ersichtlichen Gründen nicht gereicht. Da wir in Gespräche vertieft sind, vergessen wir schließlich jenes zu erbitten. Das Brot selbst ist herrlich, sehr locker und außen knusprig. Mit Teigen kann man hier sehr gut umgehen. Dann werden schon die Bruschette geliefert. 4 schön mit Tomaten, Knoblauch, Basilikum und Olivenöl belegte, geröstete Weißbrotstücke. Die Tomaten sind für diese Jahreszeit angenehm fruchtig, der Knoblauch hält sich dezent im Hintergrund. Zusammen mit dem Basilikum und dem Olivenöl eine einfache, sehr gut Vorspeise. Die Minestrone ist mengenmäßig ebenso beachtlich. Karotten, Zucchini, Staudensellerie, Tomaten, Champignons bleiben in Erinnerung. Zu meiner Überraschung ist in der Suppe auch eine Mozzarella. Diese habe ich nicht erwartet, ergänzt die Suppe dann um eine milde, käsige Komponente. Ob nun typisch italienisch oder nicht, mir schmeckts ganz gut.

Und dann kommen sie, die Flaggschiffe des Hauses. 2 ganze und eine geteilte Pizza landen auf dem Tisch. Vom Ausmaß - Bilder bitte aus anderen Bewertungen zu entnehmen - einfach unglaublich. (Anmerkung am Rande: Schön langsam wird’s wirklich warm im Lokal. Ob die Klimatisierung im Sommer funktionieren wird bleibt fraglich.) Quantität und Qualität gehen Gott sei Dank Hand in Hand. Der Teig ist knusprig und locker. Die Pizza ist nicht wie so oft überladen, sondern angemessen belegt. Auf der Cagnona-Seite macht sich wieder eine dezente Knoblauchnote bemerkbar, die beiden Basilikumblätter verleihen der Mozzarella eine frische, frühlingshafte Note. Auf der Parmigiani-Seite werden die beiden Melanzanistücke zusätzlich mit einer fruchtigen Passatta begossen. Hier kommt dann der anfangs gereichte geriebene Parmesan ins Spiel, den ich reichlich darüber streue. Wunderbar! Eindeutig die beste italienische Pizza, die ich bislang in Graz bekommen habe. Auch die Sitznachbarn teilen meine Meinung.

Obwohl das Sättigungsgefühl schon längst erreicht ist, wird ein Duetto Tiramisu/Panna Cotta noch geordert. Die zwei kleinen Gläser sind mit einem guten Tiramisu und mit einem weniger aufregenden Panna Cotta gefüllt. Beim Panna Cotta wurde mit Vanille gespart und wahrscheinlich mit Vanilla nachgeholfen. Für € 3,5 jedoch eine solide Nachspeise.

Resume: In die l’Osteria geht man, um eine Pizza zu essen. Die sind eine Attraktion und sicher das Highlight des Lokals. Die restlichen Speisen können nicht ganz mit den Teigrädern mithalten. Preislich sind die Gerichte relativ günstig. Bei den Getränken muss man für meinen Geschmack zu tief in die Tasche greifen. In den Stoßzeiten unbedingt einen Tisch reservieren!

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am 8. Dezember 2013
Kry
11
1
2
4Speisen
4Ambiente
3Service

Ich war bereits zwei Mal in der Osterie, die Pizzen waren beide male großartig: sehr groß, dünner Teig und auch köstlich. Für ein Mädchen reicht auch eine halbe Pizza. Der Wein war ebenfalls in Ordnung, vitello tonato war gut, aber nicht außergewöhnlich. Das Lokal scheint sehr gut besucht zu sein, also wäre eine Reservierung wohl empfehlenswert. Würde es vor allem als Pizzalokal, mit schönem Ambiente und sehr guter Bedienung empfehlen!

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am 3. November 2013
Experte
bluesky73
258
31
29
4Speisen
4Ambiente
3Service
16 Fotos3 Check-Ins
Gelistet in: Pizza in Graz

Diesen Samstag Nachmittag wurde die Gunst der Stunde genutzt, um dem L´Osteria in Graz einen Besuch abzustatten. Der spätere Nachmittag erschien uns dafür geeignet, auch ohne vorherige Reservierung einen Tisch zu bekommen – wie richtig wir lagen bestätigte sich etwas später.

Schon im Gastgarten, der sich jahreszeitlich bedingt nur mehr durch Buchs- und Olivenbäume zu erkennen gibt war die „neue Handschrift“ der Lokalkette ersichtlich. Im Inneren erinnerte nur mehr wenig an das Vorgängerlokal – lediglich die Bar befindet sich noch an derselben Stelle gleich gegenüber dem Eingang. Das lustig rot angefärbelte Empfangstischchen mit dem Reservierungsbuch musste man erst mal suchen, für mich ist der Platz versteckt rechts vom Eingang nicht ganz optimal gewählt. Möglicherweise ist das mit ein Grund, dass immer wieder Gäste herdenartig und auf eigene Faust versuchten einen freien Tisch zu finden und von der Kellnerschaft dann höflich aber bestimmt zum Eingang retour geschickt wurden.

Wir warteten ein wenig neben dem Reservierungsbuch auf den zuständigen, herbeieilenden Herrn, der uns bis 18:30 einen Tisch anbot – mehr als eineinhalb Stunden erschienen uns ausreichend und so folgten wir nach Links in den ersten von mehreren Räumen mit Blick auf den Eingang. Auf den meisten recht eng stehenden Tischen prangten „Reserviert“ Schildchen, außer uns war nur mehr eine mehrköpfige Familie in dem Bereich bereits beim Essen.

Kurz nachdem wir Platz genommen hatten, kam unsere italienischstämmige, junge Kellnerin mit dem typischen Klemmbrettchen, das über die Tagesempfehlungen Auskunft gab. Die Ansprache war freundlich, die Getränke schnell aufgenommen und wir vertieften uns in die Speisekarten. Fr. bluesky und mir war nach Pizza, die vorbeigetragenen Teigräder versprachen so einiges. Wir machten von dem Angebot Gebrauch, beide Hälften jeweils unterschiedlich belegen zu lassen – eine gute Gelegenheit, mehrere Pizzen zu kosten.

Die Getränke wurden ein wenig stürmisch gebracht, ein guter Schluck schwappte aus und verteilte sich gleichmäßig über den Tisch. Kein Problem in den Augen der zweiten Servicekraft, die gewissenhaft das runde Papier darüberbreitete, das später den Kontakt der ausladenden Pizza mit dem Tisch verhindern soll.

Während wir auf unser Essen warteten trafen immer mehr Gäste in der Mehrzahl ohne Reservierung ein, was teilweise zu Verhandlungen, teilweise zum Feilschen um Minuten führte. Nahezu alle waren bepackt mit Einkaufssackerln, sozusagen bei der letzten Station eines scheinbar langen Einkaufssamstages. Links vom Eingang warten nun einige gemütliche Sitzgelegenheiten für jene, die wohl nur der Getränke wegen gekommen sind.

Das Lokal zeigt sich auch auf den zweiten Blick nach dem Umbau tatsächlich völlig verändert. Dunkle Holztische und –sessel, rote Lampenschirme für die Gemütlichkeit und Wärme, an den Wänden Bilder, die an Italien erinnern sollen – alles sehr durchdacht und dem Konzept der Kette entsprechend. Die Sanitärräumlichkeiten befinden sich nach wie vor im ersten Stock und hinterließen einen gepflegten Eindruck.
Den großen Lärmpegel, der schon als Manko beschrieben wurde, konnten wir nur teilweise nachvollziehen – inzwischen waren alle Tisch um uns herum besetzt, klarerweise wurde es da ein wenig lauter, aber nie unangenehm. Die Hintergrundmusik hätte allerdings generell ein wenig leiser auch noch gepasst. Schon eher ein Problem war die teilweise mäßige Beleuchtung, die das Lesen der Karte nicht gerade einfach machte.

Gute zwanzig Minuten vergingen, bis unsere beiden Pizzen serviert wurden. Was natürlich als erstes auffiel: die Größe war wirklich beeindruckend.
Fr. bluesky hatte sich für eine halbe Rustica (Mozzarella, frische Tomaten, Oliven, Zwiebeln, Oregano, Piccante) und eine halbe Cagnona (Mozzarella, Basilikum, Knoblauch) entschieden, meine Wahl fiel auf halb Prosciutto Crudo (Mozzarella, italienischer roher Schinken tipo Parma) und halb Tonno (Thunfisch, Zwiebeln, Käse). Ungeachtet der Größe nahmen wir den Kampf auf – die größte Schwierigkeit war es anfangs, die Pizza zu zerteilen, da die Ränder doch einiges über den Tellerrand hinausragten. Mit der richtigen Technik ließ sich dieses Problem allerdings recht schnell lösen – gut, dass das Besteck von entsprechender Qualität war.

Optisch waren beide Pizzen sehr ansprechend, geschmacklich gut, der Boden sehr dünn und am Rand gut gebacken. Wäre der Prosciutto eine Spur dünner geschnitten gewesen, wäre er perfekt gewesen, der Thunfisch war in gerade ausreichender Menge vorhanden, um als solcher erkannt zu werden. Fr. bluesky war generell zufrieden, lediglich die Cagnona Hälfte wurde als ein wenig zu lind empfunden.
Mit ein wenig Hunger ist die Pizza wohl auch durch den sehr dünnen Boden und den nicht allzu dicken Belag durchaus bewältigbar, Fr. bluesky war nach zwei Dritteln mehr als satt – der Rest begleitete uns mit nach Hause.

Auf das Abservieren der Teller und die Rechnung hieß es dann nochmal ein wenig warten, die laufend eintreffenden, neuen Gäste forderten das Serviceteam zusehend. Auf der Rechnung standen für die beiden Pizzen, einen großen Radler und einen großen Apfelsaft gespritzt rund 26 Euro (verrechnet wir immer die teurere der beiden Hälften).

Zum Fazit: Wer das alte aiola kannte und mochte, wird ein wenig enttäuscht sein, für Neulinge bietet das L´Osteria ein gefälliges Design, so wie man sich ein Italienisches Lokal vorstellt (und es in den Turistenhochburgen auch ausschaut). Das Service besteht aus durchwegs jungen Kräften – mal mehr, mal weniger motiviert/ausgebildet/erfahren – es bleibt Luft nach oben. Die Pizzen sind gut, ob die Größe wirklich sein muss sei dahingestellt – das Preis Leistungsverhältnis ist in jedem Fall in Ordnung. Zu Stoßzeiten empfiehlt sich eine Reservierung.

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am 16. Oktober 2013
CorinneSilver
16
1
2
2Speisen
4Ambiente
4Service

Ich war gestern zum ersten mal dort, das Restaurant wirkt sehr einladend.
Wir waren zu zweit und bestellten als Vorspeise Bruschetta und Antipasti. Die Bruschetta war gut. Antipasti Teller um 8,50€ fast schon eine Frechheit. Der Prosciutto war total trocken, die Portion war viel zu klein. (3 Stück daumengroße Parmesan, 4 Oliven, 4 Mini Wurstscheiben, 4 Blätter Prosciutto.)
Hauptspeise hatte ich die Tagliatelle mit Scampi und Ruccola. Das Gericht wurde mit Tabasco geschärft, was nicht in der Karte als "scharf" gekennzeichnet war. Der Service hat es ohne jedes weitere Wort umgetauscht. Jedoch hat das Weglassen des Tabascos das Gericht nicht verbessert.
Die Scampi waren zerkocht, die Nudeln fast ohne Sauce und schmeckten einfach nur fad. Ich hab einen Bissen genommen und musste es stehen lassen.
Meine Begleitung hatte eine Marinara Pizza. Meeresfrüchte suchte man mit einer Lupe. Die Pizza an sich, der Teig ist sehr lecker, sehr knusprig und geschmackvoll.

Der Service war sehr zuvorkommend und höflich, wirklich ein Pluspunkt.

Wir waren dennoch sehr enttäuscht und gehen wahrscheinlich auch nicht noch einmal hin.

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Letzter Kommentar von Patrick am 25. Okt 2013 um 11:23

Wollte nur mal dazu sagen das bei den tagiolini picante dabei steht und picante heißt scharf, man muss lesen auch können!!

Gefällt mir
am 16. September 2013
Berghex
10
1
3
5Speisen
4Ambiente
5Service

Nachdem mich ein Zeitungsartikel neugierig gemacht hat auf den Nachfolger vom Aiola City ergab es sich gestern, dass wir uns an einem netten kleinen Tisch im schönen und großzügigen Gastgarten in der L´Osteria nieder ließen.
Promt war auch schon die erst Bedienung zur Stelle und nahm die Getränke auf. Bis diese kamen wurden wir ein zweites Mal von einer anderen Dame um die Getränke befragt. Das fand ich sehr aufmerksam und bei den Massen an Leuten sehr verwundernswert, denn normalerweise geht man da eher mal unter.
Wir bestellten einmal die Pizza Ruccola und einmal die Pizza Caprese, wobei wir von der Kellnerin darauf hingewiesen wurden, dass die Pizzen sehr groß ausfallen (das war mitunter ein Grund wieso wir uns für dieses Lokal entschieden hatten, denn unser Hunger war auch riesengroß :o)
Kurze Zeit später wurden die "Wagenräder" dann auch serviert und nachdem wir den Platz sowohl auf unserem Tisch als auch auf unseren Tellern richtig eingeteilt hatten, verspeisten wir die wirklich ausgezeichnet schmeckende Pizza. Auf der Ruccola wurde weder mit dem Ruccola noch mit dem Parmesan gespart und die Caprese war auch nicht sparsam belegt, aber ganz und gar nicht zu viel. Der Teig ist super dünn, der Rand super lecker und von der Knusprigkeit genau richtig.
Hervorzuheben sind auch die Pizzamesser, endlich einmal welche bei denen einem nach dem Essen nicht der Zeigefinger abfällt. Das Einzige, das es zu verbessern gäbe sind die Teller, da wären welche mit einem der Pizza angemessenen Durchmesser toll, aber sonst: Daumen hoch!

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Letzter Kommentar von Unregistered am 25. Sep 2013 um 12:20

Wir sind wirklich sehr kritisch wenn es ums Essen geht da wir gerne auswärts essen und auch gerne dafür Geld ausgeben, deswegen musste auch ich eine Bewertung abgeben und muss meinem Vorredner recht geben. Die Pizzen im LÓsteria sind geschmacklich ein Hammer! Ich habe selten so gute Pizzen gegessen (Capriciosa und Salami wurde getestet). Service ist etwas überfordert macht aber gar nichts, das wird sich wieder legen aber die Pizzen sind wirklich ein Genuss!!!!

Gefällt mir
am 11. September 2013
Genussspechterl
6
1
1
4Speisen
5Ambiente
5Service

Wir waren am Eröffnungswochenende zu Besuch und waren sehr positiv überrascht.

Sehr nette Servicemitarbeiter - Qualität der Getränke ausgezeichnet - Pizza sehr groß & super dünnen Teig - all in all: "Wir kommen bestimmt wieder!"

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Letzter Kommentar von lori am 13. Okt 2013 um 13:21

das ambiente gefällt mir sehr, das service ist sehr bemüht und freundlich! auch mich haben die riesen pizzen irritiert, ich dachte mir über die riesen portionen sind die leute endlich hinweg. meine pasta war gut gekocht, jedoch die soße (sugo di noci = walnusssoße) war etwas fade. mit salz und parmesan hab ich die soße aufgepeppt, dann hat sie gut geschmeckt. als nachspeise gabs ein piccolo duetto: tiramisu und mascarpone-creme mit erdbeeren. jedes für sich war gut, nur zusammen eben sehr ähnlich und mächtig (aber das hat die mascarpone eben so an sich). ich werde dort sicher wieder hingehen und dem lokal eine zweite chance geben.

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