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AdlerAdlerAdler
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Gastgarten, Schanigarten
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Adler

Kaiser-Franz-Josef-Straße 104
6845 Hohenems
Vorarlberg
Küche: Österreichisch
Lokaltyp: Gasthaus, Gasthof
Tel: 05576 72292
Lokal teilen:

2 Bewertungen für: Adler

Rating Verteilung
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Rating Details
Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 1. August 2013
Pressesprecher
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Wenn sich die eigene Passion herumspricht und man bekannter Maßen schon über 50 Lokale in der Region getestet hat, bekommt man viele Nachfragen („Warst Du dort schon?“) und gutgemeinte Ratschläge. Einer dieser Ratschläge betrifft den Adler in Hohenems, und – um es vorwegzunehmen – der hat sich wirklich ausgezahlt!

Der Adler steht an der Landesstraße 190 (der ehemaligen B1) am südlichen Ende von Hohenems. Von außen sieht er wirklich horrend aus: landläufig würde man von einer Bruchbude sprechen, untere dessen schmutziger Fassade stellenweise die Original-Schindeln zum Vorschein treten. Lediglich ein kleines Schild einer lokalen Brauerei und ein historischer Schriftzug an der Seite weisen darauf hin, dass hier kulinarisches geboten wird. Das scheint aber die Eingeweihten nicht abzuhalten: der Parkplatz ist voll und es sind nicht die preisgünstigsten Modelle und nicht nur einheimische ZulassungsinhaberInnen, die sich hier tummeln!

An der Eingangstür ein deutlicher Hinweis: „Wir sind im Garten!“. Laut Website bietet der spartanische Gastraum 80, der Garten 120 Leuten Platz. Das Motto wird auf co-gebrandeten (auf der Rückseite wirbt ein Installateur mit Badenixe) Bierdeckeln und auf der Speisekarte angepriesen: „Martin Griesser hält Leib und Seele bei guter Laune“. Und der Mann hält, was er verspricht. Schon seit 1902 befindet sich der Adler im Familienbesitz. Der Bausubstanz kennt man das lange Leben an, der Rest ist top! Den Tisch habe ich per Online-Reservierung am Montag organisiert, was ich jedenfalls empfehlen würde. Dienstag ist Ruhetag und so lassen wir – die Zuckerpuppe, meine Schwester und mein Schwager sowie meine Wenigkeit – uns Mittwochs, kurz nach 18:30 Uhr auf den urigen Gartenstühlen mit aufgemaltem Signet („A“) nieder. Die Tische sind hellblau eingedeckt. Dazu passend die Stoff-Servietten. Am Tisch ein Röslein und besagte Bierdeckel.

Im Vorfeld ist auch Kritik am Service an mein Ohr gedrungen. Von mehreren Seiten hörte ich, man müsse sich Zeit nehmen, weil etwas lasch agiert würde. Das kann ich an dem Abend nicht nachvollziehen. Insgesamt tauchen (inklusive der Chefin) fünf VertreterInnen der Service-Armada an unserem Tisch auf: stets freundlich und umsichtig.

Wiewohl der Garten eigentlich an der stark befahrenen Durchzugsstraße liegt, ist er geschickt durch einen Holzverbau mit dekorativen Licht-Intarsien in Besteckform von ebendieser geschützt. Die Kastanienbäume spenden Schatten und lassen nur vereinzelt die intensiven Lichtstrahlen durchdringen. Auch die Beleuchtung ist geschickt gewählt: in unserem Bereich Reflektoren, die zu späterer Stunde das Licht angenehm verteilen; in der anderen Gartenhälfte übernehmen lampionähnliche Leuchtkörper, die quasi in den Bäumen hängen, diese Aufgabe.

Nicht unerwähnt bleiben soll auch die Vorliebe des Chefs für Wein. Diese kommt sowohl in den selbstgepflanzten Reben zum Ausdruck als auch im quantitativ und qualitativ gut bestückten Weinkeller: laut Website finden sich 200 Positionen auf der Weinkarte und 800 Sorten sind in 10.000 Flaschen eingelagert. Diese kann man, wie im übrigen auch Marmelade, Schnaps und Most, im Gassenverkauf zu fairen Preisen erwerben. Mittags werden Menüs angeboten, die man auf der Website nachschlagen kann.

Zurück zu unserem Besuch: Für die erste Runde ordern wir einmal Ziegenkäsle in Olivenvinaigrette um 8,- Euro sowie eine Flädlesuppe um 3,90 Euro. Beides steht ca. eine halbe Stunde nach unserer Ankunft am Tisch. Der Käse kommt auf einem Salat-Bouquet und schmeckt ausgezeichnet, die Flädle (Frittaten) sind gut angeröstet und werden in einer schmackhaften Rindssuppe serviert.

Nach gut fünfzig Minuten erhalten wir die Hauptspeisen (allesamt von der Tageskarte gewählt): Rindfleischsalat mit Rösti (!) um 12,50 Euro, Schweinsfiletmedaillons mit Kräuterkruste um 17,- Euro, Rindfleischgulasch Stroganoff um 17,50 Euro und gemischter Fisch um 20,- Euro. Hinsichtlich der Küche lautet das Motto „marktfrisch, saisonal, kreativ, einfach und gut ...“. Auch das kann bestätigt werden: Die Rösti harmonieren unerwartet gut zum Rindfleischsalat; das Gulasch ist butterweich, in einer herrlichen Sauce und die Spätzle passen wie die Faust aufs Auge; die Medaillons sind ebenfalls am Punkt, die Kräuterkruste wohl eher dem Showeffekt geschuldet, dafür gibt's zweierlei Pilze und ebenfalls die gut angerösteten und sensationell schmeckenden Rösti; beim Fisch ist der Thunfischfilet etwas zu sehr nachgegart, der Rest – einschließlich der Petersilerdäpfel – ist tadellos. Anmerkung: zu jeder Hauptspeise kann eine Beilage gewählt werden. Insider-Tipp: man kann auch kleinere Portionen bestellen! Tatsächlich stößt man bei den Portionsgrößen mit 3 Gängen jedenfalls ans Limit.

Für zwei von uns geht trotzdem noch Nachtisch: einerseits werden Topfenknödel auf Früchten der Saison mit Eis oder Sorbet um 7,50 Euro geordert, anderseits der Bananensplit um 5,50 Euro (die Alder-Torte war leider schon aus). Serviert wird statt den Standard-Knödeln die gebackene Variante. Diese werden auch gegessen, aber von der Chefin nicht verrechnet. Eine sehr edle Geste! Tatsächlich muss man die intensivere, gebackene Variante mögen. Auch der Topfen ist durch die Zubereitung nicht mehr so locker-luftig wie en nature. Der Bananensplit ist perfekt bis hin zur selbstgemachten Schokoladensauce.

Fazit: Trotz der monierten Kleinigkeiten (Fisch, Topfenknödel) muss man der Küche an diesem Abend eine glatte „5“ geben. zwei Vor-, vier Haupt- und zwei Nachspeisen zur allseitigen Zufriedenheit auf den Tisch zu zaubern, verdient klar die Höchstnote. Das Ganze schlägt – inklusive Trinkgeld – mit sehr fairen 120 Euro zu Buche. Auch das Service agierte souverän und erhält eine 4. Das Ambiente im Gastgarten ist ebenfalls sehr gut und bekommt eine 4. Das Interieur werden wir bei nächster Gelegenheit testen, wenn wir uns die versäumte Adler-Torte schmecken lassen!

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am 15. Februar 2013
robitobi
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4Speisen
4Ambiente
3Service

Der Adler Hohenems ist so irgendwie ein Vorreiter im Ländle für gute Produkte in der Küche. Vor Jahren schon gab es Fisch vom Alpenlachs. Essen, Weine sind immer auf einem hohen Niveau. Blattsalate mit gutem Essig und gutem Olivenöl - einfach aber sehr gut. Fleischgerichte perfekt auf den Punkt gebraucht. Beim letzten Besuch hatte ich herrliches Wild. Wer am Sonntag Mittag hingeht wartet ewig. Die Gäste scheinen das zu wissen und bringen Spielkarten mit. Mir dauert das zu lange, daher gehe ich am Sonntag sehr früh hin. Die Preise sind für die gebotene Qualität moderat.

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Kommentar von am 15. Feb 2013 um 10:33

Ein gemütlicher Jaß vor dem Essen ;-)

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Bewertet am 15.02.2013
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