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Speisen
Ambiente
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41
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Gesamtrating
35
4 Bewertungen
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by Chiby Chiby Chi
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by Chi Info
Features
Gastgarten, Schanigarten
Preislage
Mittel
Kreditkarten
Keine
Öffnungszeiten
Mo
10:30-22:30
Di
10:30-22:30
Mi
10:30-22:30
Do
10:30-22:30
Fr
10:30-22:30
Sa
10:30-22:30
So
geschlossen
Lokalinhaber:
bychi

by Chi

Hollandstraße 15
1020 Wien (2. Bezirk - Leopoldstadt)
Nähe Karmelitermarkt
Küche: Vietnamesisch
Lokaltyp: Marktlokal
Tel: 0650 6682777
Lokal teilen:

4 Bewertungen für: by Chi

Rating Verteilung
Speisen
5
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3
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1
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Ambiente
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Service
5
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1
Bewertungsschlüssel
Rating Details
am 19. September 2016
horia
6
1
1
5Speisen
3Ambiente
5Service

sehr schönes ess-erlebnis! entspannte atmosphäre, ein sehr freundlicher junger kellner, die speisen schmackhaft, knackig und frisch. Die Vietnamesische küche bleibt "der franzose südasiens". Es wurde sehr fein, sehr aufmerksam gekocht. komme gerne wieder.

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Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 7. Juni 2016
vielesser123
27
18
13
2Speisen
3Ambiente
0Service

Meine Bewertung bezieht sich ausschließlich auf das vietnamesische Nationalgericht: Pho Bo (Reisnudelsuppe mit Rindfleisch). Etwas anderes habe ich nicht gegessen, weil mir die Lust auf Mehr vergangen ist. Vielleicht sind die anderen Gerichte, die hier beschrieben wurden, wirklich ganz gut, nur fällt ein vietnamesisches Restaurant in meinen Augen durch, wenn es DAS Nationalgericht dermaßen „verunstaltet“. Ich bin da ziemlich gnadenlos.

Es mag sein, das die Pho Bo im by Chi den europäischen Geschmack vollkommen trifft. Außer Koriander und etwas Thaibasilikum ist ja eigentlich nichts wirklich Exotisches dabei. Die Suppe war eine sehr gute Rindsuppe, aber sie hatte kein vietnamesisches Herz. Wenn man die Reisnudeln, Sojasprossen und das Rindfleisch durch einen Leberknödel ersetzt und die asiatischen Kräuter weggelassen hätte, hätte man eine ausgezeichnete österreichische Leberknödelsuppe vorgesetzt bekommen. Nichts gegen österreichische Suppen. Ich liebe sie! Wenn ich aber vietnamesisch essen gehe, möchte ich auch eine vietnamesische Suppe haben. Was macht die Pho-Suppe so besonders? Was macht sie anders? Es ist die Zubereitung, es sind die Gewürze. Wo war der besondere Geschmack vom langsam gerösteten Sternanis und Kardamom? Hier fehlte er vollkommen. Zimt und Ingwer könnten die Suppe auch verfeinern. Leider schmeckte ich hiervon auch nichts – wie schade!

Optisch machte die Suppe einen sehr guten Eindruck – für die meisten Europäer: eine große Schüssel mit dünnen Rindfleischscheiben und eine große Menge an undefinierbaren Kräutern. Ich musste leicht schlucken. Wieso sind die Kräuter so klein geschnitten wie Schnittlauch? So isst kein Vietnamese seine Pho. Die Kräuter werden reingezupft! Sie werden separat serviert. Der Gast kann sich von der Frische der Kräuter überzeugen und entscheidet über die Menge der Kräuter, die er in seiner Pho haben möchte. Genauso ist es auch mit den Sojasprossen. Auch diese wurden bereits in die Suppe gemischt – das geht überhaupt nicht! Sojasprossen müssen ebenfalls separat serviert werden. Sie dürfen nur ganz kurz in der Suppe sein um nicht zu weich zu werden. Was die vietnamesische Küche auszeichnet ist, dass in einem Gericht nicht nur unglaublich viele Geschmacksrichtungen, sondern auch unterschiedliche Konsistenzen, wie knackige, frische Sojasprossen, die in einer brandheißen Suppe zu finden sind. Bei dieser Pho-Suppe ist dieses harmonische Zusammenspiel gegensätzlicher Ingredienzien nicht vorhanden. Die Sojasprossen waren „zerkocht“ durch den viel zu langen Aufenthalt in der Suppe.

Was dann wirklich getrennt dazu serviert wurde, waren ca. 4 hauchdünne Scheiben von einer Chilischote, ein kleiner Batzen Hoisin-Sauce und ein Drittel von einer Zitronenspalte. Für mich war dieser Anblick wirklich schlimm. Warum ist hier alles so klein und so wenig? Aber wie schon erwähnt, bin ich eine Ausnahme. Für die Meisten sind diese Mengen ausreichend, weil ja die gute Leberknödelsuppe, ähm…sorry, natürlich Pho-Suppe keine zusätzliche Würzung (schon gar nicht Zitrone oder Chili) braucht.

Der nächste Schock folgte zugleich. Die Reisnudeln waren ziemlich dünn und weit entfernt von den richtigen Pho-Nudeln. Nicht einmal die richtigen Reisnudeln, werden hier verwendet. Die Enttäuschung wurde immer größer. Schlimmer geht’s nicht mehr, aber da hat sich der Vielesser getäuscht. Schlimmer geht’s immer! Und was kann es schlimmeres für einen Vielesser geben als eine winzige Portion, die ihn nicht mal annähernd satt macht. Insgesamt habe ich 3 x die Nudeln und das Rindfleisch mit den Stäbchen aus der Suppe gefischt und das war‘s – Ende im Gelände! Was für eine Hauptspeise, die sich mengenmäßig als Vorspeise entpuppte, aber sich preismäßig in der Hauptspeisen-Liga bewegt: EUR 12,90.

Ich war zu frustriert um ein weiteres Gericht zu bestellen, wollte nur schnell bezahlen und in ein anderes Restaurant wechseln. Als die junge Kellnerin und Tochter des Hauses mich gefragt hat, ob alles in Ordnung wäre, kam von mir ein zögerliches: nnnnnnnnnnnjjjooo. Ich war zu frustriert und wenn ich Hunger habe, bin ich immer schlecht gelaunt. Daher wollte eigentlich keine Diskussion. Es stand für uns fest, dass wir in Zukunft einen großen Bogen um dieses Restaurant machen werden. Die Kellnerin starrte mich an und fragte bohrend nach, was denn nicht in Ordnung sei. Ich wollte nett sein und habe gesagt, dass es wahrscheinlich an mir läge, ich würde eine authentische Pho Bo bevorzugen. Sie starrte mich immer noch entsetzt an und fragte nochmals nach, dieses Mal schon einiges schärfer und frecher. Mir kam dann der Gedanke, dass sie vielleicht aus Interesse, weil sie sich verbessern möchte, so hartnäckig nachfragt. Na gut, dann packte ich aus (aber alles immer noch sehr höflich formuliert). Sie starrte mich an und sagte etwas eingeschnappt:“ Da müssen sie mit meiner Mutter sprechen. Ich bin hier in Österreich geboren!“, gab mir das Wechselgeld und weg war sie. Für mich war klar, dass ich mich getäuscht habe. Es war kein Interesse an meiner Kritik vorhanden, sondern absolutes Unverständnis und Entsetzen über ein „nnnnnnnnjjjjoooo, war ned so geil!“ eines Gastes. Über die Aussage, dass sie in Österreich geboren wäre, konnte ich nur schmunzeln. Nur weil man in Österreich auf die Welt gekommen ist, heißt das nicht, dass man die Küche seines Heimatlandes als Kind und jetzt als Erwachsene nicht kennt. Sie wird genau wissen, wie die Pho Bo zuhause schmeckt und wie anders diese im Restaurant ist. Mein Magen verlangte nach Input. Also, nichts wie weg, ins Auto gestiegen und in ein weiteres Restaurant auf meiner To-Do-Liste eingecheckt. Hauptspeise und Nachspeise waren super (Vorspeise hatte ich ja schon). Es gab dann doch noch ein Happy End!

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Letzter Kommentar von am 9. Jun 2016 um 15:25

@BruderBernhard: Mit Ab - Hof - Verkauf nach Hausschlachtung geht da nichts?

Gefällt mir
am 12. Oktober 2013
Update am 15. November 2015
Besserwisser
44
1
13
5Speisen
4Ambiente
5Service
8 Fotos8 Check-Ins

Wir waren heute wieder mal bei unserem Lieblings-Vietnamesen in Wien, bei dem wir schon seit nunmehr über 3 Jahren Stammgäste sind. Wir waren schon zu den Naschmarkt-Zeiten von „by Chi“ und der leichten Küche begeistert und sind dem Wirte-Ehepaar auch nach dem Umzug in die Hollandstraße treu geblieben.

Nach einer kurzen und herzlichen Begrüßung haben wir einen Platz im vorderen Raum eingenommen und uns – wie immer – für Reispapierrollen mit Schrimps und Rindfleisch entschieden. Weiters haben wir Bun Nem und einmal Reisbandnudeln mit Garnelen bestellt.
Bei den Getränken haben wir uns für ein Calpis Soda und für einen Ingwer Tee entschieden. Chi führt auch sehr gute lokale Weine, für diese war es uns aber in Anbetracht der nachmittäglichen Stunde dann doch noch etwas zu früh.

Wie schon erwähnt, die Reispapierrollen gehören für uns immer zu den Fixstartern und sind wohl nirgends in Wien auch nur annäherungsweise in ähnlich ausgezeichneter Qualität zu finden. Frisch vor und vor unseren Augen wurden Reisnudeln, frisch geschnittener Koriander, Sojasprossen, Salat Schrimps bzw. Rindfleisch in das Reispapier genau in wunderbarer „al dente“ Konsistenz zubereitet. Im Gegensatz zu vielen anderen vietnamesischen Restaurants wird anstelle einer Fischsauce Chilisauce zu den Reispapierrollen serviert, welche unserer Meinung nach auch im Geschmack zu den Rollen wesentlich stimmiger ist.
Nach dem Verzehr dieser wunderbaren Rollen kam mein Bun Nem (fein geschnittenes Rindfleisch auf Nudeln mit Frühlingsrollen), welches ebenfalls wie die Reisbandnudeln frisch vom Chef des Hauses zubereitet wurde. Beide Gerichte wurden mit frischen Kräutern garniert. Das besondere am Bun Nem ist das köstliche Rindfleisch (und nicht leckere ;) und da wiederum die Marinade, die dem Fleisch diesen wunderbaren, etwas süßlichen Geschmack verleiht. Mehr kann ich dazu leider nicht sagen, da das Rezept verständlicherweise streng gehütet wird.

Wir haben wieder einmal ein wunderbares Essen in angenehmer und herzlicher Atmosphäre genossen und freuen uns schon auf unseren nächsten Besuch, der bestimmt bald wieder sein wird.

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Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 16. Dezember 2012
Flexi
30
24
11
5Speisen
3Ambiente
3Service

By Chi war für mich immer ein Fixpunkt am Naschmarkt. Das Mini-Vietnamesische Lokal und das Wirtspärchen waren mir auf Anhieb sympathisch und so darf ich mich zu den treuen Stammkunden zählen. Nun ist das Lokal in die Hollandstrasse( Karmelitermarkt) übersiedelt.

Das wichtigste zu allererst, die Karte ist gleich geblieben und die Qualität ebenso.
Nem, Spiesschen, Suppen und Nudelgerichte sind die Eckpfeiler dieser Vietnamesischen Küche.

Das Lokal bietet nun deutlich mehr Platz als die 8 Plätze am Naschmarkt, die niemals kalt wurden. Die Tische sind hoch, eher wie Stehtische, aber es gibt hohe Sesseln und Bänke.
Also auch wie vorher für den schnellen Hunger gedacht. Also gut essen aber dann auch wieder gehen, weil andere wollen schließlich auch noch verköstigt werden.

Zuerst habe ich die Nem bestellt. Ich versuche schon seid langer Zeit mich dagegen zu wehren aber ich schaffe es nie etwas anderes zum Start zu bestellen. Knusprig, die Fülle noch leicht bissfest und aromatisch. Dazu diese helle klare süß-säuerliche Sauce zum dippen.
Einfach nur geil und für mich die Besten der Stadt. Man möge mir die Wortwahl verzeihen.

Dann ein kleines Intermezzo aus 2 Hühnerspießchen mit etwas Nuss und mini Salat.
Saftig und fein gewürzt. Begleitet von einem Trumer Pils. Sehr gute Bierwahl der Wirtsleute finde ich übrigens, passt gut zu der aromatischen, würzigen Vietnam Küche.

Zum Schluss als Hauptgang meine geliebte Pho. Eine Nationalsuppe mit Nudeln und die Besonderheit ist, rohes Rindfleisch das mit der kochenden Suppe übergossen wird. So eine Art gegartes Carpaccio. Darüber kommen dann Unmengen an Kräuter. Hier habe ich gelernt Koriander zu genießen den ich früher gehasst habe. Kann man übrigens auch ohne bestellen, gibt ja 1-2 Leute die den auch nicht mögen. Serviert wird das ganze in einer großen Schale und dazu kommt ich nenne es immer, ein Tuning-set. Ein Tellerchen mit Zitrone, eine Art Pflaumensauße und 4 Scheiben ziemlich böse Chilliringe. Die Chilis wandern immer 2 Stück in meine Suppe und die Pflaumensauce eignet sich hervorragend um das Fleisch einzutunken.
Die Zitrone brauch ich nicht.
Wie schmeckt das Ganze?
Wen es mir nicht zu peinlich wäre würde ich jedes Mal im Lokal die La Ola Welle anstimmen.

Das Service war in Ordnung, aber man merkt dass alles noch ein wenig neu ist und sich erst einspielen muss. Aber da mach ich mir keine Sorgen, das wird sicher bald der Fall sein.
Um nicht nur zu Lobhudeln, es war recht frisch im Lokal. Ein wenig unangenehm.

Fazit

Die Stammgäste sind schon da und viele Neue Gesichter werden folgen.
Ich finde der Beste Vietnamese in Wien, die Küche ist einfach nur gut. Ich wünsche dem fleißigen Betreiberpaar viel Erfolg.

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Hilfreich?Ja33Gefällt mir8Lesenswert5
Letzter Kommentar von Unregistered am 23. Sep 2013 um 18:58

Der beste Vietnamese in Wien, das Essen dort macht süchtig :-)

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by Chi - Karte
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