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Lokal Bewertungen
Panoramaschenke (Wien) - Bewertung
Eitljörg – eine beginnende lange Tradition
Die Panoramaschenke ist der Restaurantteil des Hotels geführt von den Eitljörgs am Nordrand des Oberlaaer Kurparks, welche auf ein bereits langjähriges Bestehen zurückblicken kann. Wie lange kann ich gar nicht sagen, jedenfalls solange ich schon denken kann. Die Gründung erfolgte im Zuge der WIG-74 (KI half da auf die Sprünge). So erlaube ich mir von einer Wiener Institution zu sprechen.
Merkmale sind sehr große Innenräume, die für größere Veranstaltungen wie Hochzeiten und dgl. geeignet sind. Unsere Familie feierte hier schon so manchen „Runden“. Früher war es für uns die Oberliga für ein Lokal, nun, man hat sich allerdings auch weiterentwickelt.
Aus alten Zeiten erinnere ich mich noch an regelmäßige Tanzabende mit einem Organisten als Musiker, wo ich zu Boogie und Foxtrott mein Tanzbein geschwungen habe, Kinder, wie die Zeit vergeht! Das hat sich eingestellt, ich meine bei mir, laut HP werden sie immer noch abgehalten, wie auch noch andere Musiker-Veranstaltungen.
Im Sommer besticht ein fantastischer Gastgarten, der aber in letzter Zeit nicht mehr gesamt genutzt wird. Das liegt wohl, wie ich befürchte, an der wie überall vorherrschenden Problematik namens Personalmangel.
Was ich aber nicht feststelle, ist die sonst übliche preisliche Überteuerung. Da ist man am Boden geblieben, was erfreut. Denn damit hat sich diese Situation gewandelt. Von früher noch als teuer empfunden ist es heute sogar günstig. Außer Steaks sind noch alle Preise unter 30€. Das darf sein Lob erhalten!
Für einen Hotelgast bietet sich ein sehr breites Angebot. Es gäbe noch eine Bar, ein Cafe und für Naschkatzen die Vitrine mit diversen Mehlspeisen. Diese Rezension beschränkt sich auf die gebotene Kulinarik der gängigen Speisen, was schon ausreichend ausfällt.
Die allgemein vorherrschende Meinung
Die Meinungen über diese Gaststätte fallen sehr unterschiedlich aus, ich kenne dazu eine Menge mündlicher Aussagen, d.h. ich bedarf dazu keiner Rezensionen eines Forums, welches auch immer, und umfasst eine Bandbreite von geht gar nicht bis tadellos, wobei die negativen Haltungen überwiegen. Dies zeigt sich im www ähnlich.
So habe ich sie bei manchen hinterfragt, warum sie schlecht ausfällt, und oft stellt sich heraus, sie waren gerade einmal hier. Nun, das ist damit wohl nicht repräsentativ. Nachdem ich dieses Lokal nun aber schon über 50 Jahre kenne, so kann ich diese Meinung so auch nicht teilen.
Meine Erfahrungen mit z.B. misslungenen Gerichten beschränken sich, wenn ich mein Gedächtnis ordentlich wachrüttle, auf bislang zwei bis drei Ereignisse.
Einmal schmeckte die Hühnersuppe nach Geselchtem, das war also keine. Die ließ ich durch eine Rindsuppe ersetzen und ein zweites Mal erinnere ich mich an ein pampiges Beuschel. Meine langjähige Begleitung war einmal ohne mich zugegen und berichtete mir von einem gebackenen Karpfen, der ihr nicht zugesagt hatte, der einmal nicht geschröpft war. Küchenfehler? Das wäre nun die Bilanz über 50 Jahre.
Wenn ich das mit anderen vergleiche und das auch mit sog. gehobener Gastronomie, so ist das ein Klacks. Dann würde selbst ein Plachutta mit nicht gut genug abschneiden. Ein paar Worte über den Service verliere ich noch später, der auch ein Grund für „Daumen runter“ sein kann.
Ein guter Mix aus österr. und böhm. Küche
Vorweg eines, Ich habe hier noch nie Wr. Schnitzel gegessen, d.h. dazu gehe ich einfach nicht hierher. Was mich hier anzieht, ist eine gutbürgerlich traditionelle österr. Küche und ein paar böhmische Schmankerln.
Ich beginne mit der Tradition der Wochenend-Gerichte bzw. diverser Wochentags-Spezialitäten (genaueres siehe HP). Nur freitags gibt es Karpfen, gebacken oder serbisch gebraten, aber einer meiner Favoriten ist die Halbe Ente, die eine bestechliche Konstanz hinlegt.
Sie war bislang nie schlechter als sehr gut, das Fleisch jedes Mal zart und g‘schmackig, der Saft variiert vielleicht, fallweise eine Spur zu dünn, aber ansonsten kräftig, wie er sein soll. Erdäpfelknödel und Rotkraut sind jedes Mal top, erinnert an die Ganslzeit.
Ebenfalls vergebe ich die Note sehr gut für den Gefüllten Kalbsbraten und das Spanferkel, bei letzterem das Krusterl immer wieder hinreißend knusprig, ein krachendes Bisserlebnis, nur halt nicht immer mit gleicher Intensität. Insgesamt sind diese Gerichte quasi ein Markenzeichen des Lokals.
Als Vorspeise kommt regelmäßig die Hühnersuppe auf meinen Tisch, die mich bereits glücklich macht. Was mich ein wenig stört ist, dass zu viel Einlage drinnen ist, sodass ich zu wenig vom Suppenfond habe und gerade den liebe ich. Das muss ich halt bei der Bestellung dazusagen. Nun, oft funktioniert das, aber nicht immer, das liegt mehr am Service.
Ansonsten bzw. bei Besuchen unter der Woche wähle ich bevorzugt eines der böhmischen Schmankerl, den böhmischen Rindsbraten (Svíčková) oder Pilsner Leckerbissen mit drei unterschiedlichen Filets (hm Bussi!), Leute ich kann unmöglich alles deliziös beschreiben, was mein Gaumen empfindet, aber es sind durchwegs Höhenflüge.
Es gibt nicht alles jederzeit, sondern saisonal (daher vorher erkunden). Das gleicht die ausreichende Standardkarte bzw. zu Mittag ein Menüangebot oder Im Sommer noch Grill von der Holzkohle bei weitem aus. In der Hinsicht hast du mehr die Qual der Wahl, als dass man nicht fündig werden könnte. Die Weinkarte bietet für meine Begriffe dazu ausreichend Auswahl zu jeder Speisenbegleitung.
Mein persönliches Bierschicksal
Eines sollte erwähnt werden, interessant für die Fraktion Biertrinker. Jahrelang war es von gleicher Qualität wie im Schweizerhaus, ein Budvar mit einer Schaumkrone zum Nase versenken und Süffigkeit, wie man sich das erträumt. Dieses hat sich hier seit einiger Zeit leider etwas verändert.
Ich weiß nicht woran es liegt, ob es das Bier oder das Zapfverfahren ist, aber es schmeckt nicht mehr gleich, nach meinem Empfinden zwar kräftiger, aber der Schaum bricht in schon einer Minute zusammen. Das ist gefühlt ein anderes Bier, nicht schlecht, aber nicht mehr das von seinerzeit.
Nun, für mich als Weintrinker nicht das große Malheur, aber früher bin ich zur sommerlichen Hitzezeit gerade deswegen auch mal eingekehrt um eine Begegnung mit dieser sagenhaften Blondine zu machen, aber diese Dates fallen nun aus. Das nur am Rande, es soll den Gesamteindruck nicht schmälern.
Etwas Service Motschkerei
Service Bewertungen sind wohl noch weit subjektiver als alles andere, aber über die Jahre bekommt man ein gewisses Bild, das sich beim Eitljörg durchwachsen zeichnet. Ich halte mich betont kurz.
Du kannst den Glückstag haben und erwischt einen Kellner, der wirklich Beratung geben kann, z.B. gibt er dir einen aktuellen Kücheneinblick, oder er hat das Potential für eine saubere Weinberatung, kurz gesagt, er ist kompetent. Einige langjährig Gediente haben das, sind aber nicht immer da, wenn du das Lokal besuchst.
Dann trifft man auf den, der dich nicht einmal wirklich versteht, teils mühsame Diskussionen wegen sprachlicher wie fachlicher Unkenntnis hervorruft bzw. welcher die Weine bestenfalls von der Karte vorlesen kann.
Und dann gibt es den unauffälligeren 0815-Typ, der halt brav seinen Job macht, aber nicht mehr. So müsste ich eine breitbandige Note von 2-4 vergeben. Ich wähle pragmatisch die Wertung 3.
Eine Geschichte sei erlaubt, die ich belustigend fand. Ich trinke mit Vorliebe ein Soda mit Zitrone als Begleitgetränk, möchte die Zitrone aber nicht als Saft und schon gar nicht den ekelhaften Sirup, sondern schlicht eine frische Scheibe Zitrone. Das Wort „Scheibe“ muss ich meist betonen, sonst kommt sie entweder gar nicht oder sogar als Sirup.
Ich bestelle also ein 1/8 guten Weißweins und ein Soda mit einer „Scheibe“ (!) - betont ausgesprochen - Zitrone, und siehe da, es kommt das Soda pur, dafür badet die Zitronenscheibe im Wein. Das nur zum Thema, der Service versteht auch immer, was man will. 😊
Wir verbuchen das klarerweise als Einzelfall und es wurde der Fehler vom Service auch umgehend bereinigt, aber nichts desto trotz empfinde ich es für hier als recht symptomatisch. Ein solches Erlebnis bleibt so quasi für nahezu ewig im Gedächtnis und kann mal als Anekdote wie hier gut anbringen. Über die Logik, was sich so ein Kellner dabei denkt, red‘ man lieber net. 😉
Resümee in Kurzform
Die Panoramaschenke hätte m.E. großes Potential für ein gehobenes Restaurant und kann rein kulinarisch mit vielen mithalten, aber das vereitelt sich Eitljörg selbst und für meine Begriffe wegen des Services. Der bräuchte ein Update, aber das ist klarerweise nicht mein Bier.
So ist das Lokal in meinen Augen eine gutbürgerliche Gaststätte mit sehr guter Kulinarik, entweder im sonnigen Gastgarten oder in den gediegenen Innenräumen zu nunmehr sehr fairen Preisen im Gegensatz zu anderen vergleichbaren Institutionen.
Aus dem Grunde komme ich auch für die nächsten 50 Jahre gerne weiter hier her, so Gott will und ich und der Eitljörg noch leben.
Euer WrkFan
Die Panoramaschenke ist der Restaurantteil des Hotels geführt von den Eitljörgs am Nordrand des Oberlaaer Kurparks, welche auf ein bereits langjähriges Bestehen zurückblicken kann. Wie lange kann ich gar nicht sagen, jedenfalls solange ich schon denken kann. Die Gründung erfolgte im Zuge der WIG-74 (KI half da auf die Sprünge). So erlaube ich mir von einer Wiener Institution zu sprechen.
Merkmale sind sehr große Innenräume, die für größere Veranstaltungen wie Hochzeiten und dgl. geeignet sind. Unsere Familie feierte hier schon so manchen „Runden“. Früher war es für uns die Oberliga für ein Lokal, nun, man hat sich allerdings auch weiterentwickelt.
Aus alten Zeiten erinnere ich mich noch an regelmäßige Tanzabende mit einem Organisten als Musiker, wo ich zu Boogie und Foxtrott mein Tanzbein geschwungen habe, Kinder, wie die Zeit vergeht! Das hat sich eingestellt, ich meine bei mir, laut HP werden sie immer noch abgehalten, wie auch noch andere Musiker-Veranstaltungen.
Im Sommer besticht ein fantastischer Gastgarten, der aber in letzter Zeit nicht mehr gesamt genutzt wird. Das liegt wohl, wie ich befürchte, an der wie überall vorherrschenden Problematik namens Personalmangel.
Was ich aber nicht feststelle, ist die sonst übliche preisliche Überteuerung. Da ist man am Boden geblieben, was erfreut. Denn damit hat sich diese Situation gewandelt. Von früher noch als teuer empfunden ist es heute sogar günstig. Außer Steaks sind noch alle Preise unter 30€. Das darf sein Lob erhalten!
Für einen Hotelgast bietet sich ein sehr breites Angebot. Es gäbe noch eine Bar, ein Cafe und für Naschkatzen die Vitrine mit diversen Mehlspeisen. Diese Rezension beschränkt sich auf die gebotene Kulinarik der gängigen Speisen, was schon ausreichend ausfällt.
Die allgemein vorherrschende Meinung
Die Meinungen über diese Gaststätte fallen sehr unterschiedlich aus, ich kenne dazu eine Menge mündlicher Aussagen, d.h. ich bedarf dazu keiner Rezensionen eines Forums, welches auch immer, und umfasst eine Bandbreite von geht gar nicht bis tadellos, wobei die negativen Haltungen überwiegen. Dies zeigt sich im www ähnlich.
So habe ich sie bei manchen hinterfragt, warum sie schlecht ausfällt, und oft stellt sich heraus, sie waren gerade einmal hier. Nun, das ist damit wohl nicht repräsentativ. Nachdem ich dieses Lokal nun aber schon über 50 Jahre kenne, so kann ich diese Meinung so auch nicht teilen.
Meine Erfahrungen mit z.B. misslungenen Gerichten beschränken sich, wenn ich mein Gedächtnis ordentlich wachrüttle, auf bislang zwei bis drei Ereignisse.
Einmal schmeckte die Hühnersuppe nach Geselchtem, das war also keine. Die ließ ich durch eine Rindsuppe ersetzen und ein zweites Mal erinnere ich mich an ein pampiges Beuschel. Meine langjähige Begleitung war einmal ohne mich zugegen und berichtete mir von einem gebackenen Karpfen, der ihr nicht zugesagt hatte, der einmal nicht geschröpft war. Küchenfehler? Das wäre nun die Bilanz über 50 Jahre.
Wenn ich das mit anderen vergleiche und das auch mit sog. gehobener Gastronomie, so ist das ein Klacks. Dann würde selbst ein Plachutta mit nicht gut genug abschneiden. Ein paar Worte über den Service verliere ich noch später, der auch ein Grund für „Daumen runter“ sein kann.
Ein guter Mix aus österr. und böhm. Küche
Vorweg eines, Ich habe hier noch nie Wr. Schnitzel gegessen, d.h. dazu gehe ich einfach nicht hierher. Was mich hier anzieht, ist eine gutbürgerlich traditionelle österr. Küche und ein paar böhmische Schmankerln.
Ich beginne mit der Tradition der Wochenend-Gerichte bzw. diverser Wochentags-Spezialitäten (genaueres siehe HP). Nur freitags gibt es Karpfen, gebacken oder serbisch gebraten, aber einer meiner Favoriten ist die Halbe Ente, die eine bestechliche Konstanz hinlegt.
Sie war bislang nie schlechter als sehr gut, das Fleisch jedes Mal zart und g‘schmackig, der Saft variiert vielleicht, fallweise eine Spur zu dünn, aber ansonsten kräftig, wie er sein soll. Erdäpfelknödel und Rotkraut sind jedes Mal top, erinnert an die Ganslzeit.
Ebenfalls vergebe ich die Note sehr gut für den Gefüllten Kalbsbraten und das Spanferkel, bei letzterem das Krusterl immer wieder hinreißend knusprig, ein krachendes Bisserlebnis, nur halt nicht immer mit gleicher Intensität. Insgesamt sind diese Gerichte quasi ein Markenzeichen des Lokals.
Als Vorspeise kommt regelmäßig die Hühnersuppe auf meinen Tisch, die mich bereits glücklich macht. Was mich ein wenig stört ist, dass zu viel Einlage drinnen ist, sodass ich zu wenig vom Suppenfond habe und gerade den liebe ich. Das muss ich halt bei der Bestellung dazusagen. Nun, oft funktioniert das, aber nicht immer, das liegt mehr am Service.
Ansonsten bzw. bei Besuchen unter der Woche wähle ich bevorzugt eines der böhmischen Schmankerl, den böhmischen Rindsbraten (Svíčková) oder Pilsner Leckerbissen mit drei unterschiedlichen Filets (hm Bussi!), Leute ich kann unmöglich alles deliziös beschreiben, was mein Gaumen empfindet, aber es sind durchwegs Höhenflüge.
Es gibt nicht alles jederzeit, sondern saisonal (daher vorher erkunden). Das gleicht die ausreichende Standardkarte bzw. zu Mittag ein Menüangebot oder Im Sommer noch Grill von der Holzkohle bei weitem aus. In der Hinsicht hast du mehr die Qual der Wahl, als dass man nicht fündig werden könnte. Die Weinkarte bietet für meine Begriffe dazu ausreichend Auswahl zu jeder Speisenbegleitung.
Mein persönliches Bierschicksal
Eines sollte erwähnt werden, interessant für die Fraktion Biertrinker. Jahrelang war es von gleicher Qualität wie im Schweizerhaus, ein Budvar mit einer Schaumkrone zum Nase versenken und Süffigkeit, wie man sich das erträumt. Dieses hat sich hier seit einiger Zeit leider etwas verändert.
Ich weiß nicht woran es liegt, ob es das Bier oder das Zapfverfahren ist, aber es schmeckt nicht mehr gleich, nach meinem Empfinden zwar kräftiger, aber der Schaum bricht in schon einer Minute zusammen. Das ist gefühlt ein anderes Bier, nicht schlecht, aber nicht mehr das von seinerzeit.
Nun, für mich als Weintrinker nicht das große Malheur, aber früher bin ich zur sommerlichen Hitzezeit gerade deswegen auch mal eingekehrt um eine Begegnung mit dieser sagenhaften Blondine zu machen, aber diese Dates fallen nun aus. Das nur am Rande, es soll den Gesamteindruck nicht schmälern.
Etwas Service Motschkerei
Service Bewertungen sind wohl noch weit subjektiver als alles andere, aber über die Jahre bekommt man ein gewisses Bild, das sich beim Eitljörg durchwachsen zeichnet. Ich halte mich betont kurz.
Du kannst den Glückstag haben und erwischt einen Kellner, der wirklich Beratung geben kann, z.B. gibt er dir einen aktuellen Kücheneinblick, oder er hat das Potential für eine saubere Weinberatung, kurz gesagt, er ist kompetent. Einige langjährig Gediente haben das, sind aber nicht immer da, wenn du das Lokal besuchst.
Dann trifft man auf den, der dich nicht einmal wirklich versteht, teils mühsame Diskussionen wegen sprachlicher wie fachlicher Unkenntnis hervorruft bzw. welcher die Weine bestenfalls von der Karte vorlesen kann.
Und dann gibt es den unauffälligeren 0815-Typ, der halt brav seinen Job macht, aber nicht mehr. So müsste ich eine breitbandige Note von 2-4 vergeben. Ich wähle pragmatisch die Wertung 3.
Eine Geschichte sei erlaubt, die ich belustigend fand. Ich trinke mit Vorliebe ein Soda mit Zitrone als Begleitgetränk, möchte die Zitrone aber nicht als Saft und schon gar nicht den ekelhaften Sirup, sondern schlicht eine frische Scheibe Zitrone. Das Wort „Scheibe“ muss ich meist betonen, sonst kommt sie entweder gar nicht oder sogar als Sirup.
Ich bestelle also ein 1/8 guten Weißweins und ein Soda mit einer „Scheibe“ (!) - betont ausgesprochen - Zitrone, und siehe da, es kommt das Soda pur, dafür badet die Zitronenscheibe im Wein. Das nur zum Thema, der Service versteht auch immer, was man will. 😊
Wir verbuchen das klarerweise als Einzelfall und es wurde der Fehler vom Service auch umgehend bereinigt, aber nichts desto trotz empfinde ich es für hier als recht symptomatisch. Ein solches Erlebnis bleibt so quasi für nahezu ewig im Gedächtnis und kann mal als Anekdote wie hier gut anbringen. Über die Logik, was sich so ein Kellner dabei denkt, red‘ man lieber net. 😉
Resümee in Kurzform
Die Panoramaschenke hätte m.E. großes Potential für ein gehobenes Restaurant und kann rein kulinarisch mit vielen mithalten, aber das vereitelt sich Eitljörg selbst und für meine Begriffe wegen des Services. Der bräuchte ein Update, aber das ist klarerweise nicht mein Bier.
So ist das Lokal in meinen Augen eine gutbürgerliche Gaststätte mit sehr guter Kulinarik, entweder im sonnigen Gastgarten oder in den gediegenen Innenräumen zu nunmehr sehr fairen Preisen im Gegensatz zu anderen vergleichbaren Institutionen.
Aus dem Grunde komme ich auch für die nächsten 50 Jahre gerne weiter hier her, so Gott will und ich und der Eitljörg noch leben.
Euer WrkFan
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Zur Verteidigung des Karpfen, in den siebziger Jahren wurden sie nicht filitiert und auch nicht geschröpft, manchmal ist ein Gast mit Pech fast verstorben! Zur Ergänzung ohne KI es war die zweite WIG, am Gelände der ersten 1964 steht jetzt der Donauturm. Der Rest war eine sehr gute Beschreibung des Lokals. Bravo
Wir sagten früher: "Wir gehen in die WIG", was später irgendwann durch "Kurpark Oberlaa" abgelöst wurde, keine Ahnung wann, aber als Oldie und-Ex-Favoritner und ja, als auch Nostalgiker habe ich die Bezeichnung "WIG" immer noch wie selbstverständlich im Gedächtnis. ;)
Ja Alex - es gibt ältere Nostalgiker als uns beide in diesem Forum :-)
WIG74 (Wiener Internationale Gartenschau), war ein Riesenereignis in Wien. War noch zu jung dafür.