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Speisen
Ambiente
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Gesamtrating
35
15 Bewertungen
Alle Ratings 0 - 50
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OskarsOskarsOskars
Alle Fotos (155)
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Oskars Info
Features
Gastgarten, Schanigarten
Frühstück
Catering, Partyservice
Fußball Übertragungen
WLAN, WiFi
Ambiente
Stylish
Gemütlich
Preislage
Gehoben
Kreditkarten
Gängige Karten
Eröffnungsjahr
2009
Öffnungszeiten
Mo
11:00-24:00
Di
11:00-24:00
Mi
11:00-24:00
Do
11:00-24:00
Fr
11:00-24:00
Sa
11:00-24:00
So
11:00-24:00
Lokalinhaber:
mlounge
Hinzugefügt von:
mlounge
Letztes Update von:
uc0gr

Oskars

Am Heumarkt 35-37
1030 Wien (3. Bezirk - Landstraße)
Küche: Österreichisch, Mediterran, International
Lokaltyp: Restaurant
Tel: 0171616870Fax: 0171616871
Lokal teilen:

15 Bewertungen für: Oskars

Rating Verteilung
Speisen
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Bewertungsschlüssel
Rating Details
Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 25. April 2016
Experte
bluesky73
258
31
29
2Speisen
3Ambiente
2Service
16 Fotos2 Check-Ins

Wienwochenende. Wir reisen am frühen Abend an und entscheiden uns der Einfachheit halber, gleich im hoteleigenen Restaurant, dem "Oscars“ zu Abend zu essen. Den Tisch reservieren wir vorsichtshalber im Vorfeld. Wir sind nach dem Check in pünktlich wieder in der Lobby und gehen von dort aus direkt durch den offen gestalteten Übergangsbereich weiter in den Gastraum.

Der ist relativ nett gestaltet, der hintere Bereich ist an diesem Abend geschlossen. Das Serviceteam besteht aus einer jungen Dame und einem jungen Herrn – der liest uns quasi auf seinem Weg in die Küche auf und nimmt uns in Empfang. Wir klären kurz die Formalitäten und können uns einen von zwei freien Tischen aussuchen.

Der Gastraum ist vorwiegend schwarz/weiß gestaltet, Teppich und Decke tragen aufregende Muster, über dem langen Hochtisch in der Mitte des Raumes hängen drei schwarze Lüster. Es sitzt sich relativ bequem an der Wand, lediglich der Abstand zum Nachbartisch ist sehr knapp bemessen und an den bröseligen Hinterlassenschaften früherer Gäste am Boden sollte man sich nicht stoßen.

Das Fräulein aus dem Service scheint für uns zuständig zu sein, denn sie bringt uns nach einer gewissen Wartezeit die groß dimensionierten Karten. Der erste Blick verwirrt, denn man wird förmlich erschlagen von der vielen Information – übersichtliche Gestaltung sieht anders aus. Es werden mehrere Themenmenüs angeboten, wobei jedes Gericht in Deutsch, Englisch, Französisch und Italienisch niedergeschrieben ist. Links und rechts sind dann noch allerlei Sprüche und Infos zu Inhaltsstoffen angeführt und perfekt ist die Reizüberflutung. Die Auswahl fällt nicht leicht, letztendlich entscheiden wir uns jeweils für eines der Menüs in der dreigängigen Version - ich mit der Vorspeise, Fr. bluesky mit der Suppe. Wir bestellen gleichzeitig je ein Glas Wein und Wasser – das Fräulein aus dem Service hat die Absicht, sich alles zu merken, denn notiert wird nichts.

Der Tisch ist nett vorbereitet. Über der schwarzen Tischdecke liegt ein weißer Tischläufer, jeder Platz hat sein goldenes Tischset, Gläser und Besteck sind bereits eingedeckt. Gute zehn Minuten später bekommen wir zwei Sorten Brot und aufgeschlagene Bärlauchbutter sowie den Gruß aus der Küche. Der besteht aus einem dunklen Stanitzel, gefüllt mit Frischkäse und einer geschmorten Cocktail-Tomate und wird sehr innovativ in einem Holzpflock steckend serviert. Geschmacklich hinterlässt der Happen einen guten Eindruck und lässt Vorfreude aufkommen.

Bis zur Vorspeise vergehen wieder lange 15 Minuten, dann ist es aber soweit. Fr. bluesky beginnt mit der Butternusskürbissuppe mit Kürbiskernstaub und Kernöl (Euro 5,90) aus dem vegetarischen Menü. Die Suppe wird im extrem breitkrempigen Teller serviert, ist geschmacklich sehr gut und sämig.

Die Präsentation meiner Vorspeise verwirrt mich auf den ersten Blick. Es ist weniger die Schieferplatte, auf der „Der Wienerwald“ bestehend aus Wildschweinschinken, Pilzen, Kräuterschwamm, Pumpernickel und Nüssen serviert wird, denn die mehr als überschaubare Menge. Für den Preis von Euro 13,80 hätte ich mir etwas mehr als drei Blatt Schinken, drei Nüssen, drei Spalten Pilzen und einem neutral schmeckenden, grünen Schwamm gewünscht.

Es sind zwar nicht enorm viele Gäste anwesend, aber für zwei Servicemitarbeiter scheint es von der Auslastung her gerade grenzwertig zu sein. Der junge Mann ist zwar hin und wieder für längere Zeit verschwunden, macht aber wenn er da ist keinen schlechten Job. Unsere Dame verbringt sehr viel Zeit am Gast, plaudert, philosophiert, scherzt…mancher mags, ich mag es nicht besonders. Vorallem bleibt damit weniger Zeit für das, wofür sie eigentlich da ist – für den Service.

Wir warten eine endlos erscheinende halbe Stunde, bis es mit dem Hauptgang weitergehen soll. Rotes Rübenrisotto, Belperknolle, schwarzer Sesam, Afilakresse (Euro 16,50). Der schwarze, tiefe Teller ist ein gelungener Kontrast zum roten Risotto, das Gericht ist generell sehr nett arrangiert. Geschmacklich ist Fr. bluesky sehr positiv überrascht, die Kombination der einzelnen Komponenten schmeckt sehr gut, das Risotto ist auf den Punkt zubereitet. Auch ich warte auf meinen Hauptgang….serviert wird eine Suppe.

Die Kellnerin bemerkt, dass etwas nicht stimmt und wir versuchen aufzuklären, dass wir beide ein Dreigang-Menü bestellt haben und jetzt eigentlich die Hauptspeise dran ist. Sie scheint nicht auf Anhieb zu verstehen, diskutiert mit uns, meint aber dann, dass die Küche wohl einen Fehler gemacht hat – für mich liegt der Fehler eher nicht in der Küche. Um nicht noch länger hungrig warten zu müssen esse ich die gelbe Rübencremesuppe mit Speckstaub, Rübe und Chip (Euro 5,90). Geschmacklich ist sie interessant, meine ursprüngliche Entscheidung, sie nicht zu bestellen war aber richtig.

Eine weitere Viertelstunde später ist es dann soweit und meine Hauptspeise wird serviert. Rinderrücken „Sous vide“, Polentakrustel, Vanillebirne, Pak Choi, Jus (Euro 24,80). Ob das Fleisch wirklich mittels Sous Vide zubereitet worden ist…ich wage es zu bezweifeln. Dafür ist es für meinen Geschmack ein wenig zu fest im Biß. Der Pak Choi schmeckt wie erwartet, ist allerdings etwas zu labbrig geraten. Das Polentakrustel entpuppt sich als normale Schnitte, die nochmal sehr vorsichtig angebraten wurde, in Kombination mit dem geschmacksintensiven Jus aber gut ist. Alles in allem ist das Gericht keine Offenbarung.

Die Stimmung ist nun natürlich ein wenig getrübt – einerseits aufgrund der endlosen Wartezeiten, andererseits über die Servicefehler und es sollte an diesem Abend nicht besser werden. Das Fräulein bemerkt wohl die leichte Anspannung und serviert uns tituliert als Zwischengang einen Schnaps. Gut gemeint ist nicht immer gut gemacht, denn wir beide sind keine Schnapsfans und können diese Geste leider nicht schätzen.

Wie könnte es anders sein – auch bis zur Nachspeise dauert es wieder eine halbe Stunde - es ist inzwischen nach 22 Uhr. Überraschend serviert der Küchenchef selbst die beiden Gerichte und entschuldigt sich wegen der langen Wartezeit. Ein netter Zug, optisch sind die Nachspeisen auch wieder attraktiv arrangiert – wir sind auf dem Weg der Versöhnung.

Abschluss meines „Signatur Menüs“ bildet eine Klimtschnitte mit Heidelbeersorbet, Amarettostaub, Minze (Euro 8,90). Präsentiert wird wiederum auf der schwarzen Schieferplatte, das Sorbet ist sehr sauer, mit dem süßen Amarettostaub aber gut zu kombinieren. Die Klimtschnitte besteht aus einem extrem trockenen, bröseligen Boden, der mich an ein Keks erinnert. Die Cremeschichten sind ok, haben aber gegen den kompakten Boden keine Chance.

Fr. bluesky freut sich auf ihr weißes Walnusssoufflé mit Birnen-Yuzu-Sorbet und Gel, Muscovadostaub (Euro 8,90). Das Sorbet erfrischt, auch das Soufflé schmeckt zu Beginn passabel. Je mehr man sich aber tieferen Schichten nähert, umso klarer wird, dass hier nicht ganz zu Ende gebacken wurde. Ähnlich einem Schokokuchen mit flüssigem Kern hat auch das Soufflé einen flüssigen Kern – es ist schlicht und ergreifend nicht durch.

Ernüchtert von der mehrheitlich bescheidenen Leistung bitten wir um die Rechnung – fairerweise muss man anmerken, dass sich ein Glas Wein und eine Nachspeise letztendlich nicht auf der Rechnung befunden haben.

Zum Fazit: Das Oskars liegt im Erdgeschoß vom Hotel am Konzerthaus. Das Design ist ungewöhnlich, ein wenig dunkel. Wir haben das Service an diesem Abend als nicht sehr professionell empfunden, vorallem die junge Dame verbringt viel Zeit mit Gesprächen und Diskussionen mit Gästen, die bestellten Speisen wurden offenbar leider falsch an die Küche weitergegeben. Die Gerichte glänzten lediglich durch klingende Bezeichnungen, die Präsentation war teilweise gut ausgeführt. Geschmacklich gab es bei jedem Gang zumindest einen totalen Reinfall. Die Optik ist leider nicht alles – das Oskars empfiehlt sich in dieser Form leider weder für einen Folgebesuch, noch bleibt es positiv in Erinnerung.

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Kommentar von am 25. Apr 2016 um 13:14

Windschwein: Link ;-)

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am 4. Jänner 2016
karlo
11
1
3
5Speisen
4Ambiente
5Service

Wir waren schon mehrmals in diesem Restaurant essen, teilweise mit Gutschein, teilweise als "normaler" Gast. Es hat bis jetzt noch nie Grund zur Beanstandung gegeben, egal zu welcher Uhrzeit wir dort waren (letztens an einem Sonntag um 15 Uhr). Der Service ist immer sehr aufmerksam und kompetent. Einmal habe ich nach einem Früchtewodka als Aperitif gefragt, leider gibt es diesen nicht auf der Karte. Der sehr junge und ambitionierte Kellner (leider weiß ich seinen Namen nicht mehr) hat uns darauf einen nach seiner Idee gemixt. Uns hast er sehr gut geschmeckt, aber weil er nicht nach den Vorstellungen des Kellners war :-), hat er uns nichts dafür berechnet. Es war aber ein Beispiel dafür, was hier für den Gast getan wird. Wie gesagt waren wir bisher mit Allem sehr zufrieden. Alle Speisen sind schön angerichtet und vom Geschmack ausgezeichnet. Die Karte wird regelmäßig und saisonal geändert. Wir kommen sehr gerne her.

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am 5. Dezember 2015
thaidog
34
2
4
3Speisen
4Ambiente
2Service

Leider kann ich die gute Bewertung von Uc0gr und klpfer nicht wiederholen. Das ganze fing schon damit an, daß man 3 x behaptete, daß wir nicht reserviert hatten und zwar ziemlich impertinent, man fand unsere reservierung dann doch! Der Tisch war nur für 2 gedeckt, obwohl für 4 bestellt, man hat dann auf den kleinen tisch 2 Gedecke dazugepresst, anders kann man es nicht nennen. in der folge die teller dann nur zur Hälfte auf den Tisch gestellt, mehr Platz war nicht. Das Gedeck um 2,90 bestand aus 3 verschiedenen aber geschmacklich gleichen Salzen und ein bisserl Brot, das war dann doch zu wenig, also schnitt man Semmeln auf uns brachte uns diese!!! Na ja...
Nach ca. 20 Minuten bekamen wir dann endlich ein Getränk, Aperol spritz um 5,90 etwas mau, der wein, ein gemischter Satz aus Nussdorf, gut, aber leider zu warm. Wasser wurde nicht eingeschenkt, Serviert wurde von allem Seiten und über den Tisch, anscheinend nur Aushilfspersonal vorhanden. Das Essen war in Ordnung, das wars aber auch schon. Vorspeise, Suppe ok, dann ein Sorbet, Hauptspeise Fleisch gut, aber die Beilage - ein steinhartes Polentastück wurde von uns 4 nicht angerührt. Da uns keiner fragte, warum, tat ich es kund, antwort: na sowas. das wars. bei der nachspeise wiederholte sich das sorbet in anderer geschmacksrichtung, in welcher auch immer, der kellner wußte es auch nicht!!! mit einem walnusskuchen - naja. alles in allem - wir waren mit einem gutschein von dailydeal dort, daher war der preis o.k., aber kunden gewinnt man so nicht. da funktioniert das service im kornhäuslturm, das auch zu dieser GmbH gehört, doch wesentlich besser. Schade, das Lokal wäre nett.

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am 11. November 2014
klopfer
2
1
4Speisen
4Ambiente
4Service

Waren gestern mit einem Daily Deal Gutschein beim 4-Gang-Vital-Gourmet-Menü für 2 Personen:

Vorspeise: Oskars Antipasti Misti
Zwischengang: Rote Rübe, Butternusskürbis, Pinienkerne & Kerbel
Hauptgang: Alpenlachs an Rollgerste, Marchfeld-Gemüse & Leinsamen ODER Maishendlbrust an Rollgerste, Marchfeld-Gemüse & Leinsamen
Dessert: Oskars Klimtschnitte mit süßem Rahm

Wir wurden sehr freundlich von unserem Kellner Güven Erkan begrüßt und bei jedem Gang gefragt, ob es schmeckt. Das Essen war sehr gut und es war ein wunderschöner Abend. Wir werden sicher wieder kommen.

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Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 4. Oktober 2014
Experte
uc0gr
215
47
28
4Speisen
4Ambiente
4Service
89 Fotos5 Check-Ins

Das Restaurant „Oskars“ gehört zur G&A Hackl Gastronomiebetriebs GesmbH, die mittlerweile bereits nachfolgende Restaurants umfasst:

➨ (1) Lounge, Bar, Restaurant M-Lounge
➨ (2) Restaurant Kornhäuslturm
➨ (3) Restaurant 5-Senses
➨ (4) Restaurant Arkadensaal
➨ (5) Restaurant Roter Salon
➨ (6) Restaurant Oskars

Für uns war es nun bereits der vierte Besuch im „Oskars“, ich berichte aber nur vom letzten, aktuellen Besuch, wobei im Prinzip alle Besuche in gleichem Bewertungsrahmen, auf annähernd gleichem Bewertungsniveau stattfanden. Von den vorhergehenden Besuchen habe ich lediglich die Fotos der Speisen hochgeladen.

Vor dem Lokal befindet sich ein straßenseitiger Gastgarten, der aber alles ist, nur nicht lauschig oder gemütlich, liegt er doch direkt „Am Heumarkt“. Neben dem Lokal befindet sich die Parkgarage, bedingt durch die „Parkpickerlzone“ aber, fanden wir immer noch einen Parkplatz.

Das Restaurant „Oskars“ ist im Hotel „Am Konzerthaus“ untergebracht, und natürlich ist das Ambiente daher nicht immer sehr leise, sind die Hotel-Lobby und der Empfang doch in unmittelbarer Nähe, nicht räumlich abgetrennt, neben dem Restaurant. Sich über ein etwaiges „Hotelambiente“ in einem Hotelrestaurant, wie das „Oskars“ eben eines ist, zu beschweren, halte ich jedoch für eine Themenverfehlung - das käme mir so vor, wie die Höhe des Restaurants im Donauturm zu monieren. Man weiß es ja im Vorhinein, und daher gibt es diesbezüglich auch keinerlei Abzüge für das Ambiente.

Wir hatten bei jedem Besuch im Vorhinein reserviert, da wir immer zu speziellen Themen mehrgängige Menüs hatten. Stets wurden wir sehr nett empfangen, und immer waren unsere Tische adrett und sauber eingedeckt und dekoriert. Diesmal war der Empfang besonders herzlich, wurden wir doch von unserem „alten“ Bekannten (Oskars und aushilfsweise auch M-Lounge), Manuel Feigl, begrüßt. Eine Servicekraft, wie man es sich als Gast nur wünschen kann. Höflich, freundlich und immer sehr bemüht, am Gast präsent und an dessen Zufriedenheit interessiert. Außerdem hat er bisher die beste Ehefrau von allen stets sattelfest und bestens bei der Weinauswahl beraten. Ich nehme es vorweg, der Service erhält von mir ein glattes „SEHR GUT“ (4), das Ausgezeichnet wurde durch unnötige Kleinigkeiten verhindert, wie zum Beispiel stark abgeschlagenes Porzellan oder die Unkenntnis, dass man auch alkoholfreies Bier führt, bei jeweils unterschiedlichen Besuchen, wo Manuel leider nicht zugegen war.

Das Lokal ist sehr funktionell aber durchaus auch recht ansprechend und modern eingerichtet. Das Zentrum bildet eine Hochtisch-Tafel (etwa 12-14 Personen) betont durch drei darüber hängende Kerzenleuchter aus dunklem Holz. Generell dominieren hier die erdigen Töne, Möbel und Tische aus dunkelbraunem Holz, die „normalen“ Sessel mit cremefarbenen Bezügen bezogen, die Wände teilweise aus hellerem Holz. Man sitzt sehr bequem auf den Bänken und Stühlen und hat vor allem ausreichend Platz am Tisch, was leider oft nicht der Fall ist. Aufgelockert wird der Speiseraum durch einige Akzente wie Bilder, Spiegel oder Lichteffekte. Wir fühlten uns bisher immer sehr wohl und gut aufgehoben.

Wir hatten auch diesmal einen Gutschein unter dem Motto „Oskars Vital-Gourmet-Menü in vier Gängen“:
➨ 1. Gang: „Oskars Antipasti Misti“
➨ 2. Gang: „Rote Rübe, Butternusskürbis, Pinienkerne und Kerbel“
➨ 3. Gang: „Alpenlachs/Maishendlbrust, Rollgerste, Marchfeld Gemüse und Leinsamen“
➨ 4. Gang: „Oskars Klimtschnitte mit süßem Rahm“

Das Gedeck bestand aus dreierlei Gebäck (Brot, Kornbaguette und Käseweckerl), Butter, Birnen-Balsamico & Kürbiskernöl. Der Birnen-Balsamico war ausgezeichnet, das Kernöl jedoch leider an der Kippe und wurde anstandslos auf ein tolles, hochwertiges Tomatenkernöl mit toller Farbe und sehr fruchtig nussigem Geschmack ausgetauscht. Wir nahmen den kleinen Fauxpas nicht weiter tragisch, kann ja durchaus einmal passieren, wenngleich es mich verwundert, dass ein hochwertiges Öl in einem Restaurant so wenig Verwendung findet und daher nicht mehr frisch ist. Trotzdem ein glattes „GUT“ (3).

Als Gruß aus der Küche erhielten wir ein „Tomaten-Espuma in hausgemachter Hippe“:
Grandioser Geschmack, intensiv nach reifen Paradeisern und sehr schön cremige Konsistenz in einem wohlschmeckenden Hippen-Stanitzel – ein glattes „AUSGEZEICHNET“ (5). Der besten Ehefrau von allen wurde, weil es ihr gar so gut schmeckte, noch eine Portion nachgereicht – toller Service.

➨ 1. Gang – „Tartare vom Thunfisch mit Sesamchips“:
Verwundert, aber dankend nahmen wir diesen Gang entgegen, eigentlich stand „Oskars Antipasti Misti“ am Programm. Man hatte an unserem Tisch leider das falsche Menü in den Computer eingegeben. Die Frage nach dem optionalen Tausch auf die angekündigte Vorspeise verneinten wir und genossen stattdessen ein herrlich frisches, bestens abgeschmecktes Tartare. Die Sesamchips als tolle Ergänzung dazu, der Thuna mit bestem Sesamöl abgemischt machten diesen Gang wirklich „AUSGEZEICHNET“ (5). Einzig etwas frische Limette fehlte als Option.

➨ 2. Gang – „Rote Rübe, Butternusskürbis, Pinienkerne & Kerbel“:
Dieser Gang wurde als Suppe serviert. Die Aromen der roten Rübe und vom Kürbis harmonierten wunderbar miteinander, und die Suppe schmeckte ausgesprochen frisch. Ehrlich aber, bei einer Blindverkostung hätte ich die rote Rübe eher nicht erkannt. Ausgarniert mit einigen Pinienkernen, etwas Milchschaum und Kerbel war das eine glatt „GUTE“ (3) Suppe.

➨ 3. Gang – „Alpenlachs, Rollgerste, Marchfeld-Gemüse und Leinsamen“:
Der Alpenlachs (Seesaibling) wurde jeweils fast perfekt gebraten – für die beste Ehefrau von allen durch und für mich etwas zu wenig glasig. Die Rollgerste wurde zu einem Risotto verkocht, das ausgesprochen gelungen war, saftig und mit Biss. Das Gemüse hatte man zu ansprechenden Kugerln geformt und war ebenfalls auf den Punkt gegart. Ausgarniert wurde mit dem Leinsamen, der sich als wohlschmeckendes Pesto am Teller wiederfand. Ein glattes „SEHR GUT“ (4).

➨ 4. Gang – „Oskars Klimtschnitte mit süßem Rahm“:
Ein leichtes und sehr wohlschmeckendes Gebäck auf Basis eines Mürbteiges. Darauf eine leichte Topfencreme und ein fruchtiges Heidelbeer-Gelée geschichtet war dieses Dessert gemeinsam mit dem leicht süßen Rahm ein „SEHR GUTER“ (4) Genuss – lediglich die Feige enttäuschte, weil recht geschmacksneutral trotz derzeitiger Hochsaison (Türkei, Frankreich,…).

Zu trinken hatten wir ein „Schloßgold Alkoholfrei“ (EUR 3,30 / 0,33l), einen „Riesling Classic Studeny“ (EUR 4,00 / 0,125l), einen „Lillet Spritzer“ (EUR 5,40 – Lillet kommt aus Frankreich und ist ein Mix aus Wein und Fruchtlikören mit schöner Zitrusfrische), zwei „Red Slip“ (EUR 7,50 – Erdbeersirup, Grapefruitsaft und Bitter Lemon – alkoholfrei) und einen ausgezeichneten „Doppelten Espresso“ (EUR 3,90 – Hausbrandt). Der Kaffee ging wegen des Fauxpas beim Kernöl, die beiden ausgezeichneten „Red Slip“ wegen des Fauxpas beim ersten Gang aufs Haus – tolle Überraschung. Fehler können immer passieren, hier wurden sie aber von Manuel Feigl professionell und sehr souverän gelöst.

Für die Speisen gab ich in Summe 24 Punkte für sechs Speisen und daher gebe ich in Summe ein glattes „SEHR GUT“ (4). Die Getränke- / Barkarte ist übrigens äußerst umfangreich und nicht umsonst in Buchform.

Für das Ambiente gebe ich in diesem Rahmen und für dieses Restaurantgenre ebenfalls ein „SEHR GUT“ (4). Wir haben uns immer sehr wohl gefühlt, und unsere Speiseplätze waren stets adrett und mit Liebe eingedeckt. Die Sanitäranlagen sind sehr modern, äußerst gepflegt und daher tadellos.

Fazit: ich empfehle einen Besuch mit ruhigem Gewissen, gibt es doch im „Oskars“ immer wieder sehr ansprechende Themen-Menüs in mehreren Gängen zu ansprechenden Preisen. In jedem Fall war bisher das Preis-Leistungsverhältnis immer sehr gut. Ja, man muss bei jedem Besuch mit dem einen oder anderen kleinen Hoppala rechnen, aber das ist erfrischend menschlich und absolut nicht tragisch.

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Letzter Kommentar von am 7. Okt 2014 um 09:55

Danke, amax!

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am 31. Mai 2014
Robin
4
1
1
4Speisen
3Ambiente
4Service

Schon alleine die Bestätigung der Reservierung, noch dazu "nur" für einen DailyDeal-Gutschein, war prompt, freundlich, absolut professionell. Der Empfang und der Service war ebenfalls sehr freundlich, kompetent und bemüht, obwohl der junge Mann in dem doch recht gut besuchten Lokal anscheinend ganz alleine war. Auch in der Küche dürfte man nicht mit so vielen Gästen an diesem Tag gerechnet haben, denn die Wartezeiten zwischen den Gängen waren doch recht lang. Das störte uns aber nicht, denn wir hatten sowieso keine Eile.
Das einzige Manko war die Klimaanlage, welche sich offensichtlich nicht regulieren ließ. Es war relativ kalt und vor allem unangenehm zugig. Alle Damen saßen mit umgehängten Jacken oder in Tücher gehüllt und beklagten sich beim Kellner, der konnte aber gegen den wahrscheinlich technischen Defekt nichts ausrichten.
Bezüglich des Essens darf ich auf die Bewertung von "sabeli68" verweisen, weil wir das gleiche Menu hatten und der Bewertung vollinhaltlich zustimmen können.

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am 2. Mai 2014
sabeli68
2
1
5Speisen
5Ambiente
5Service

Am 30.4.2014 war es wieder mal soweit - wir besuchten das Oskars mit einem DailyDeal Gutschein für ein 5-Gänge Spargeldinner.
Wir wurden sehr nett begrüßt und saßen an einem schön gedeckten, gemütlichen Tisch. Der Service war erstklassig, total freundlich und sehr bemüht.
Die Aperitivempfehlung (Bellini) erwies sich als äußerst lecker, auch die empfohlene Flasche Wein (Muskateller) hat gemundet, zuvorkommend wurde auch immer wieder nachgeschenkt.
Der Gruß aus der Küche war ein schmackhaftes kleines Stanitzerl mit einer Cremefüllung (liptauerfarben), ich weiß leider nicht mehr was genau es war, aber sehr lecker...
Dann gab es Thunfischtartar auf gegrilltem Thaispargel, eigenwillig - aber gut.
Dann als Hauptgang entweder Beiriedschnitte oder gegrilltes Zanderfilet beides auf cremiger Spargelpolenta mit Sauce Hollandaise, wir bestellten 1:1 und waren beide begeistert, bis auf den Umstand das mein Fisch doch einige Gräten aufwies war es mega lecker.
Dessert: Vanille Creme Brulee mit Spargeleis und Erdbeerragout brachte uns schon fast zum platzen, aber das musste noch rein, weil es einfach auch so gut schmeckte :-)
Den Abschluss bildeten noch zwei süße dünne Grissinis die mit dem letzten Rest unseres Weines verschwanden.
Beim Bezahlen bekamen wir vom Kellner noch sein Kärtchen, er würde sich über eine Bewertung freuen, lieber Herr Güven Erkan, dem kommen wir gerne nach - möchten uns auf diesem Wege noch mal für den tollen Service bedanken, gleichzeitig ein Lob an die Küche, wir hatten einen rundum stimmigen, schönen Abend und kommen sicher gerne wieder...

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am 15. Dezember 2013
hanneszi
19
1
2
4Speisen
4Ambiente
4Service

Möchte mich sabeli68 grundsätzlich anschließen. Haben gestern Daily Deal Gutschein eingelöst. 4 Gang Kürbismenü. War wirklich ausgezeichnet, vor allem das Hirschsteak war echt 1a.
Insgesamt waren die Portionen recht groß, sodass wir ziemlich angegessen waren. Hat uns von den 4 Hackl-Betreiben am besten geschmeckt und gefallen.
1. Gang: Kürbiscremesuppe mit Rehtascherl
2. Gang: Kürbisravioli auf Karottengemüse
3. Gang: Hirschsteak bzw. Zander natur
4. Gang: Kürbiskuchen.

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Diese Review zählt nicht für die Gesamtwertung des Lokals, da dieser Tester dieses Lokal bereits neuerlich bewertet hat.
am 2. Dezember 2013
sabeli68
2
1
5Speisen
5Ambiente
5Service

Wir waren am 19.11.2013 zum zweiten Mal mit einem Dailydeal Gutschein im Oskars - bei beiden Male gab es nichts zu beanstanden. Die schön adventlich eingedeckten Tische gaben ein schönes Ambiente, der Service war ausgezeichnet, wir hatten einen sehr bemühten netten Kellner.
Bei uns war das gereichte Gebäck frisch, die Basilikumcremesuppe echt lecker und auch der Hauptgang (Maishuhnbrust bzw. Heilbutt) waren schmackhaft. Es war ein rundum gelunger Abend und wir werden wieder kommen...

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am 11. April 2013
Rammer
71
2
4
2Speisen
4Ambiente
3Service

Ich kann die Beurteilung von Bubafant eigentlich nur Wort für Wort bestätigen. Eigentlich war der Abend für uns eine Enttäuschung. Für diesen Preis hätten wir uns doch mehr erwartet.

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Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 24. März 2013
Experte
bubafant
283
71
29
2Speisen
4Ambiente
2Service
36 Fotos2 Check-Ins

Das 1. Winter Fine Dining Festival bietet die Möglichkeit das vierte Thema aus dem Hause Hackl auszuprobieren. Mit einem Gutschein wird die ‚Nacht des guten Geschmacks – das Beste der österreichisch-italienischen Fusionsküche, gezaubert aus regionalen Produkten im Ambiente der bezaubernden Jugendstil-Architektur‘ (EUR 59,-) günstiger. Nötig sind drei Anläufe mit der mail-Reservierung, aber wir schaffen es dann doch noch, einen Tisch zu erhalten.

Das Oskars befindet sich ebenerdig im Hotel am Konzerthaus. Seitens des Heumarkts betritt man das Lokal direkt, es gibt auch den Zugang über die Hotellobby. Sogleich beim Eintritt bemerkt man die Handschrift, die allen Lokalen der Gruppe nach der Renovierung den Stempel aufdrückt. Nach dem Eingang sind ein paar größere quadratische Tische für etwa 8 Personen, danach der Gang zur Küche und es öffnet sich der Hauptgastraum. Kleine, schwarze Einzeltische, die an der Fensterfront entlang aufgereiht sind, umlaufende Bank, die Fenster zum Heumarkt mit Schiebegardinen und extravaganten Lampen bestückt. Mittig unter mächtigen, schwarzen Lüstern eine Reihe Hochtische mit Hochsesseln. Als Abschluss ein paar Plätze in Kojenform.

Eine mächtige, zum Teil geöffnete Feuerschutzschiebewand mit braunem Holz beschichtet trennt den Lobbybereich des Hotels ab. Als Auflockerung Lampen, die mit meterlangen Fransen bis am Boden Stimmung vermitteln versuchen. Von hier geht es durch Glastüren in die Bar mit dem unvermeidbaren Flatscreen. Daneben ein Ausgang in den Gangbereich des Hotels, wo sich die topsanierten Sanitäranlagen befinden. Da dies ebenfalls eine Brandschutztür ist, benötigt ein Rollstuhlfahrer sicher Hilfe beim Öffnen der Türen.

Man nimmt uns die Jacken ab und hängt sie für uns in Sichtweite auf. Der Tisch für uns ist an der Wand zum Lobbybereich beim Fenster eingedeckt und die Frage des Kellners, ob uns der Tisch gefällt erheitert mich. Von den zwei zusammengestellten Einzeltischen wird einer für die Deko – Steine und Kunststoffblumen, sowie einer Pfeffermühle verbraucht. Der verbleibende Bereich ist schräg mit einer weißen Stoffdecke eingedeckt, worauf sich an den Außenenden das (schräg) aufgelegte Besteck samt Serviette befindet. In der Mitte Deko, an der linken Seite die Gläser eingestellt. Auf Nachfrage, wie sich der Künstler das weitere Vorgehen vorstellt, kommt die etwas unsichere Antwort, dass der Teller auf dem nackten Tisch bleiben soll und man das Besteck zwar außen liegen lässt und nur das wegnimmt, welches gebraucht wird. Ich habe nichts gegen ausgefallene Ideen, aber dann muss man hundertprozentig dahinterstehen. Wir haben den Winkel des Tuches noch etwas flacher gemacht, dann hat das mit den Tellern auch geklappt.

Das Gedeck kommt auf dem typischen schwarzen Holzbrett, diesmal mit Trennwänden.
Sonnenblumenbrot - fad. Papriziertes, in Streifen geschnittenes Toastbrot – staubtrocken. Dünne Schwarzbrotscheiben im Chips-Style – fad und trocken. Zwei kleine Töpfchen mit identischer Butter – kaum Geschmack. Der Teller ist nicht leer, da ist Olivenöl drinnen – kaum schmeckbar. Sorry, ein Gedeck zum Vergessen.

Gruß aus der Küche
Gebratener Ziegenkäse auf Marillenchutney.
Kleines Porzellanschälchen mit einem guten Zentimeter Marillenchutney, darauf ein kleines Quadrat gebratener Ziegenkäse mit Schnittlauch. Mit dem winzigen mitgelieferten Gäbelchen ist es fast unmöglich den Käse zu zerteilen, der Haloumi-mässig quietscht. Gute Kombination, obwohl die Marille dominiert.

Irgendwie störend sind die neonblauen Lichterquadrate, die an unserem Tisch in die Trennwand eingelassen sind. Die Versuchung ist groß, sie mit Post-it's abzudecken. Zur Vorspeise bestellen wir einen Gemischten Satz von Christ (EUR 4,00), der im Endeffekt nicht überzeugen kann. Eingestellt wird eine Karaffe mit Leitungswasser (ohne Verrechnung). Der Kellner ist in Plauderlaune, die Interaktion mit ihm klappt großteils auch reibungslos. Allerdings entschuldigt er sich zwischen allen Gängen, dass sein Personal noch nicht eingespielt ist, unsere Reservierung unglücklicherweise mit einer großen Gruppe zusammengefallen ist (wir sind lange Zeit die einzigen Gäste). Irgendwie kommt der Hauch einer Heulsuse auf, denn wir haben schon beim ersten Mal seine Entschuldigung verstanden. Ein Problem wird nicht kleiner, je öfter man es erörtert.

Carpaccio vom Kalbsscherzel mit Basilikum, Orange und Honigmelone
Zwei kleine Scheiben zartes Fleisch, kaum gewürzt auf einem Wisch vom Basilikum. Die Milchschaumhaube hat mehr Eigengeschmack. Die Orange in Form eines Jellywürfels und die ausgestochene Kugel aus der Melone haben den meisten Geschmack.

Cremesuppe vom Steirischen Butterkürbis mit sphärischen Ziegenkäseravioli
Die Suppe in einer großen Tasse mit viel Geschmack und einigen Stückchen des Kürbis, gut abgeschmeckt. Das Kürbiskernöl ist optisch vorhanden bringt aber kaum Geschmack. Das runde Ding im Löffel ist der sphärische Ziegenkäse. Von der Konsistenz wie wabbelndes Eiweiß mit fester Außenhülle. Der Kellner gibt seine Empfehlungen für den Verzehr ab. Erst einmal einzeln kosten und dann den Rest in die Suppe und Portiönchen Weise mit der Suppe auslöffeln.

Jacobsmuschel & Prosciutto auf cremigen Risotto und rotem Pesto
Der erste Gang mit wirklichem Geschmack. Das liegt aber großteils am Proscuitto, der sehr würzig die Jacobsmuschel umschließt, die gut und leicht glasig gelungen ist. Das Risotto hat guten Biss und ist sogar etwas gewürzt, Käse kann ich keinen ausmachen. Fehlt aber auch nicht wirklich. Unmöglich ist ein einigermaßen würdevoller Umgang mit diesem Gericht. Beim Anschneiden taucht man die Muschel unweigerlich in die Tiefen des Tellers und das Risotto quillt auf den Tellerrand über.

Granatapfel-Amarenakirschensorbet
Serviert in einem vor Kälte beschlagenen Weinglas eine einzelne Sorbet Kugel, ohne flüssige Begleitung. Ich bin kein Fan von Sorbets, aber dieses zieht sich irgendwie noch wie ein Kaugummi. Geschmacklich schon nach Kirsche. Irgendwie.
Zum Hauptgang bestellen wir einen Pino Noir vom Auer (EUR 4,90), der um vieles besser als sein weißer Vorgänger ist.

Sous vide Maishuhnbrust mit Marillenchutney, Polentacrepes, Tomatenkernöl & Jus
Zwei Scheiben blasse Hühnerbrust mit ausmachbaren Gewürzflankerln, allerdings ohne jeglichen Geschmack, nicht einmal nach dem Hähnchen. Es gibt ein Wiedersehen mit dem Marillenchutney. Das ist gut, davon habe ich allerdings selbst Meter Regale im Keller stehen. Der Bringer bei diesem Gang ist die Polentacrepes. Vom Geschmack her in Ordnung und perfekt knusprig gebraten.

Zwischenzeitlich füllt sich der Raum etwas mehr. Touristen und Hotelgäste schmökern in der hübsch gestalteten Speisekarte mit Passepartout in mehreren Sprachen. Der Klangteppich aus deren Gesprächen und der Hintergrundfahrstuhlmusik ist im erträglichen Rahmen.
Danach warten wir eine dreiviertel Stunde auf den letzten Gang. Wir sprechen den Kellner darauf an, es ist ihm zwar unangenehm, allerdings mit der Ausrede auf ‚sein‘ Personal. Er bietet zwar einen Kaffee oder Schnaps auf Kosten des Hauses an, was wir ablehnen, da die gute Laune während des Wartens verflogen ist. Auf beiden Seiten.

Trilogie vom Schokoladenmousse
Im tiefen Teller schmiegen sich drei Sorten Schokoladenmousse aneinander. Obenauf Erdbeeren und eine Physalis. Nach dem Eintauchen des Löffels in die weiße Schokolade habe ich das erste Mal das Bedürfnis, ausspucken zu müssen. Das Mousse ist für mich nur ekelhaft und ich schaffe es gerade noch es via Löffel auf den Teller zurückzubringen. Das dunkelbraune Mousse ist nur geil und das dritte hellbraunere Mousse das einzig genießbare, obwohl extrem süß.

Fazit: Bei unserem Menü haben leider die Beilagen geschmacklich die Hauptdarsteller übertroffen. In Summe nicht überzeugend. Der Kellner, mit dem zwar nett zu plaudern war, war für mich ein reiner Selbstdarsteller ohne Fehl und Tadel und mit aus seiner Sicht leider problematischen Kollegen. Seine Plaudereien über die Arbeitgeberfamilie und seine Zukunftspläne waren nicht nur nicht interessant, sondern unangebracht. Für uns das schwächste Mitglied im bisher besuchten Gruppenreigen.

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am 24. Jänner 2013
wueste
1
1
4Speisen
4Ambiente
5Service

Wir waren gestern mit einem Daily Deal Gutschein für ein 7 Gänge Menü im Oskar. Wir waren sehr kritisch, nachdem wir schon einige negative Bewertungen gelesen haben, aber wie so oft im Leben sollte man sich selber eine Meinung bilden. Wir wurden trotz Gutscheines nicht anders als andere Gäste behandelt, Essen war sehr gut, Portionen ausreichend und sehr gute Qualität, auch der Kellner war sehr bemüht. Das Ambiente muss man mögen, es ist alles sehr "modern ". Kurz gesagt, es war ein sehr gelungener Abend und jeder der noch einen Gutschein von Daily Deal hat kann sich schon freuen.

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am 17. Jänner 2013
gsaurer
5
10
1
3Speisen
3Ambiente
4Service
1 Check-In

Gleich vorweg wir hatten einen Delinski Gutschein für das Essen, fühlten uns aber nicht wie Gäste zweiter Klasse. Das Restaurant selbst war nicht sehr stark frequentiert, was aber auch an dem derzeitigen Wetter liegen kann. Die Bedienung war sehr freundlich und nicht aufdringlich.
Wir hatten 4Gänge wobei ich sagen muss, das essen war gut aber sicher nicht das beste das wir je gegessen haben. Generell finde ich den Normalpreis ohne delinski Gutschein überteuert. Ich glaube nicht, das wir in näherer Zukunft wieder das lokal besuchen werden, es gibt bessere in Wien.

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am 1. Jänner 2013
Paolo
1
1
2Speisen
3Ambiente
2Service

An Weihnachten waren wir im Oscars Essen. Wir hatten einen 7-Gang-Gutschein "Winter Fine Dining" von DailyDeal gekauft. Leider waren wir mit dem Essen nicht zufrieden. Das Amuse Bouche " Mais Crêpes" wurde als erster Gang "verkauft". Der Hauptgang Maishendl war fast kalt, die Beilage Mais Crêpes geschmacklich fade. Das gleiche fade Mais Crêpes gab es bereits kalt als Amuse Bouche. Das Mousse Au Chocolat war mit Gelatine angefertigt und das schlechteste welches wir je gegessen hatten. Das Menü so umgesetzt hat kaum einen Wert von EUR 120, nicht einmal EUR 60. Abgesehen von der sehr guten Suppe und vielleicht der Jakobsmuschel werden wir keinen Gang in Erinnerung behalten. Bis auf die Kritik, dass das Menü das Geld nicht Wert ist, haben wir alles dem Kellner gemeldet (ohne Reaktion von seiner Seite). Dennoch, die Kellner waren freundlich.
Unsere Empfehlung: das Geld in einem beliebig anderen Restaurant ausgeben.

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am 14. August 2012
testsiegerin
11
1
3
4Speisen
4Ambiente
5Service

Es gibt ja Restaurants, da wird man als Gutschein-Kunde wie ein Aussätziger behandelt. Nicht so im Oskars.
Liebevoll zubereitete und angerichtete Speisen, sieben Gänge, alle hab ich mir nicht gemerkt, aber besonders war zum Beispiel die gebratene Jakobsmuschel mit Vulkano-Schinken und Grünem-Apfel-Sorbet, und sensationell war die Karotten-Ingwer-Suppe mit Fenchel. Trüffelravioli mit Tomatenchutney, auch sehr lecker. Das Basilikumrisotto (zum gefüllten Maishuhn) bissfest und das Huhn zart, das Dessert (Creme brulee mit Eis) zum Vergehen gut.

Der Ober liebenswert und freundlich und unaufdringlich. Fragte, ob das Tempo so passt, stellte uns höflich die Speisen vor. Weil wir brav alles aufgegessen haben (was von der Qualität her nicht schwer, dann aber doch aufgrund der Menge ziemlich sättigend), bekamen wir noch hausgemachtes Eiskonfekt. Und noch feines Konfekt zum Mitnehmen.

Sehr, sehr wohlgefühlt hab ich mich dort. Und wunderbar gespeist.

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am 29. Mai 2012
aundc
3
1
1
5Speisen
4Ambiente
5Service

Hatten vor ca zwei wochen ein candle light Dinner dort. Essen und Service wirklich ausgezeichnet. Gerne wieder

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Bewertet am 29.05.2012

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