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Marktlücke

Große Pfarrgasse 5
1020 Wien (2. Bezirk - Leopoldstadt)
Küche: International
Lokaltyp: Restaurant
Tel: 01 8902055

1 Bewertung für: Marktlücke

Rating Verteilung
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Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 24. Juni 2018
Experte
Stammersdorfer
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Tester-Level 28
4Speisen
3Ambiente
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12 Fotos1 Check-In

Marktlücke? Na dann schauen wir uns das Restaurant MARKTLÜCKE doch einfach einmal an, ob es denn auch eine abdeckt? Man findet es in 1020 Wien, Große Pfarrgasse 5 und stand schon des längeren auf der Todo Liste der Lieblingsschwägerin. Der Karmelitermarkt ist auch nicht weit.

Wir sind vom 8ten kommend mit der U2 bis Taborstraße gefahren, von da sind es nur einige Hundert Meter, zu Fuß, bis zum Lokal. Die 2er Bim hat da übrigens auch eine Station, nur halt oben. :-)

Die Reservierung für 3, dermal über Delinski, verspricht man uns doch 15% auf die Rechnung. Auf der Seite steht auch, dass es das Lokal seit 2016 gibt und die meisten Gerichte sich zwischen österreichischer und mediterraner Küche ansiedeln.

In der Küche selbst steht Sebastian Neuschler, der uns jede Woche mit Klassikern und neuen Kompositionen überraschen will und der Inhaber ist er auch, wie mir die HP verriet.

Man kommt rein ins Lokal und steht vor der Schank. Links eine Art Hochtisch, das war im früheren Leben vermutlich eine Werkbank. Rechts geht es in den Gastraum, wo kaum 30 Leute Platz finden. Da linker Hand, über drei Stufen hinauf, kommt man zur Küche, den Toiletten und einer Art Nische, mit einem Tisch für 10 Personen. Ein sehr nettes Eck zum Sitzen, sowas wie ein Separee quasi.
Es gibt zweier und vierer Holztische, die sich zum Zusammenstellen eignen. Auf denen drauf massive Tischauflagen aus Metall, dazu dunkle Holzsessel, die ein wenig knarren. Die Wände in Hell- und Dunkelgrau ausgemalt und eine Glasfront, mit Blick auf den vorgestern am 22.6.18 geschlossen Gastgarten. Kalt wars, geregnet hats und ein Parkplätze raubender ist er auch, der Gastgarten. An der Decke ganz markante Metallrohre für die Klimatisierung, Dunstabzug, oder was auch immer. Ein sehr schönes Lokal, mit hohen Räumen, es macht alles einen sauberen Eindruck, hat aber leider einen Fehler, die ganz schlechte Raumakustik. Vor allem dann, wenn die Hütte voll war, so wie bei unserem Besuch und jeder versucht instinktiv lauter zu reden wie der Andere. Was auch auffiel fast nur (sehr) junges Publikum war da.

Im Service ein junges Mädl, dass uns auch zu unserem Tisch brachte und ein junger Mann. Beide scheinen Spaß an der Arbeit zu haben. Sie sind freundlich, weitgehend aufmerksam, flott, so man denn nicht gerade auf eine Bestellung vergisst und es wird auch nachgefragt. Es fehlt ihnen zwar vielleicht etwas an Schmäh, aber alles in allem eine anständige Serviceleistung. Der 4er ist aufgerundet, perfekt wäre hier wieder einmal 3,5.

Den flüssigen Beginn des Abends machten 3 Glas Prosecco Rose, Terre Nardin, ein feines Gesöff aus der Gegend um Valdobbiadene, dazu bekamen wir gleich einmal 3 Glas Leitungswasser.
Die Damen tranken den Abend über einige Achterln vom Hauswein, ein GV, vom Weingut Unger aus Bad Pirawarth. Den findet man genau vis a vis vom Holzmann, wo wir letzte Woche beim Heurigen waren. Sie waren mit dem fruchtigen Weißen sehr zufrieden, nur zu warm war er, aber zum Glück gibt’s ja Eiswürfeln.
Ich entschied mich an diesem Abend für mein geliebtes Trumer Pils, in der 0,3 Liter Flasche, dazu gab es das passende schmale hohe Glas. Das Bier war perfekt gekühlt, eines das wenig bitter ist und sehr süffig.
Der Espresso danach war zwar ein wenig bitter, aber sonst sehr stark und mit schöner Creme.
Was mir hier aber nicht gefallen hat, sind die Weinpreise. Der Hauswein mit € 2,50 zwar noch sehr in Ordnung, aber wenn die günstigste Bouteille 29 Euro kostet und sonst alles um die 40 und mehr, dann ist das uns/mir hier im Bezirk eindeutig zu viel.

Wir hatten zwei Vorspeisen, Oktopus mit Schnittlauchsauce, Krustentierschaum und Wiesenkräutersalat, sowie gebeizten Saibling mit Erdäpfelperlen, etwas Gmias und einer Gin Creme fraiche. Der achtarmige Meeresbewohner war perfekt gebraten, sehr geschmackvoll und auch sehr weich, richtig gut war der! Die Schnittlauchsauce top, sehr cremig, der Schaum ein Schaum halt, mit kaum Geschmack, ja und das (zu) zahlreich am blauen runden Teller vorhandene Grünfutter überließ ich den Damen. :-)
Der gebeizte Süßwasserfisch auch herrlich, mit dem gewissen Biss, aber doch sehr weich, sonst schwer zu beschreiben. Richtig gut war der! Die „Perlen“ war drei knusprig überbackene Kugeln Erdäpfelpüree. Auch da ließ ich beim Gemüse den anderen den Vortritt. Die Gin Creme war für mich fad und erinnerte mich eher an Joghurt.

Meine Liebste hatte als Hauptspeisen Miesmuscheln in einer paprizierten Weißweinsauce mit viel Knoblauch. Sie war begeistert ob des Geschmacks der Sauce, die Muscheln schmecken aber wie immer nicht nach viel, aber es waren alles offen. Dürften sehr frisch gewesen sein. Dazu gabs frisches Weißbrot im Körberl.
Ihre Schwester hatte von der Tageskarte die Seezunge, oben drauf mit „lebenden“ Bonitoflocken (was immer das war) Pak Choi dazu war sensationell gut, ich konnte mich davon überzeugen und einer Misocreme. Lebend deswegen, weil sie den Eindruck machten als würden sie sich bewegen, vermutlich kamen die ganz frisch aus der Pfanne. Sie war angetan von dem was sie vorgesetzt bekam.
Ich hatte, ebenfalls von der Tageskarte, die hängt im Übrigen an der Wand und steht beim Eingang, ein Trüffelrisotto mit Beiried drauf. Es kam medium, was ich grundsätzlich so mag, gefragt wurde ich nach der Garstufe aber nicht. Das Fleisch war weich, hatte ich aber schon weicher und war in Streifen geschnitten. Beim Risotto war uns der Reis schon fast zu kernig, etwas weicher wäre besser gewesen, geschmacklich wars aber 1A und nein über Trüffelöl diskutiere ich nicht :-))

Wir entschieden uns für eine gemeinsame Nachspeise und zwar den karamellisierten Nussschmarren mit Beerenröster und angeblich selbstgemachtem Vanilleeis. Und der war die Sünde, herrlich nussig, perfekt flaumig, sehr gut. Wie gesagt eine Sünde, weil auch ein wenig Fett. Die Beeren eher sauer und das Eis brauchte sich nicht zu verstecken.

Das Fazit des Erlebten: sehr gut gesessen, nettes, aber seeehr lautes Ambiente und die Serviceleistung passte auch. Die Lieblingsschwägerin lud ein, die Delinskiprozente wurden auf der Mehrwertsteuerrechnung unaufgefordert abgezogen. Das Vergnügen hat 155,-- Euro mit Trinkgeld gekostet.
Etwas eigenartig lief das Bezahlen ab. Auf der Facebookseite des Lokals steht, das man mit Visa und MC zahlen kann, was wir auch wollten. Allerdings hieß es, das geht derzeit leider nicht, weil das Gerät nicht funktioniere!? Das gerade bei vollem Haus. „Ein Schelm wer Böses dabei denkt“ :-) Glücklicherweise hatte die uns Einladende auch bares mit. Ich wäre abwaschen gegangen :-))

Ein Besuch ja, ein Zweiter wenn dann nur im „Garten“, drinnen sicher nimma und vor allem die Weinpreise sind am absolut oberen Ende des erträglichen, nein schon drüber, auch das Essen sehr (zu) hochpreisig.

PS: die eingangs gestellte Frage nach der MARKTLÜCKE kann ich nicht beantworten!

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Bewertet am 24.06.2018

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