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Mi, 25. Mai 2022
In der Umgebung

"Mein" Lech (Zürs-Stuben-St.Christoph-St.Anton)

"Mein" Lech (Zürs-Stuben-St.Christoph-St.Anton)

Es zieht mich seit meiner Kindheit immer wieder hin, die Eltern haben mich als 3jähriger hier erstmals auf Ski "gestellt" a ja und die Reihung der Lokale ist zufällig, also fast...... :-)

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46 Lokale·Update: 14. Apr 2022·0 Kommentare

1. s'Achtele

Zug 525
6764 Lech am Arlberg

In diesem Guide weil

Weil wir es lieben.....

Meine Bewertung (23. Apr 2015)

SpeisenAmbienteService
Seit 1998 gibt es das Weinrestaurant S’ACHTELE in Lech am Arlberg, Zug 525 bereits. Gitti und Heinz Birk betreiben nicht nur das, sondern auch die ... MehrSeit 1998 gibt es das Weinrestaurant S’ACHTELE in Lech am Arlberg, Zug 525 bereits. Gitti und Heinz Birk betreiben nicht nur das, sondern auch die Frühstückspension Stäfeli und er zusätzlich auch noch einen Wein- und Spirituosen Kontor. A ja und seit 2016 auch das Allerlei, Krämerei und Genussaum.

Zwei Besuche, am 13. und 18.4.2015 waren es dieses Mal, in unserem absoluten Lieblingslokal in der Gegend. Ein Dritter am 20.4. blieb uns verwehrt, da war für die diesjährige Wintersaison schon Schluss.

Zug liegt etwa 3 km außerhalb von Lech. Erreichbar entweder mit dem Taxi, oder dem Vehikel, durch einen finsteren entrischen Wald :-) geparkt wird vor der Tür, oder gleich daneben.

Die Tische haben wir uns in alter Gewohnheit schon von zu Hause aus reserviert, denn es finden maximal 50 Personen Platz, davon sitzen aber bereits 8 an der Bar. Dass es JEDEN Abend voll ist, sei nur am Rande erwähnt, sogar jetzt in den Firnwochen und das aus sehr vielen guten Gründen.

Hinein geht’s durch eine rot umholzte Glastüre, da steht man quasi in der Garderobe, mit einer Abzweigung ins Hotel. Durch eine weitere Türe kommt man in den wunderschönen und gemütlichen Essbereich. Es dominiert das Naturprodukt Holz, die Tische und Sessel, der Boden, die Wandvertäfelung mit den Ausnehmungen für leere Weinflaschen, teils an der Decke, da ist der Rest weiß angefabelt, der gesamte Barbereich und auch ein Raumteiler ist aus Holz. Siehe dazu meine einigen wenigen Fotos. Die in samtigem grün bezogenen Sitzflächen laden zum lümmeln ein, und das gedämpfte gelbliche Licht tut das seine dazu. Auffällig auch die sehr schöne Tisch- und Glaskultur ALLES von Meister Riedl aus Kufstein, bis hin zu den verschiedenen, mehr oder weniger geschmackvollen, Dekantern. Ambiente absolut Top!

Im Service die Chefitäten selbst, dazu ein bis zwei Saisonkräfte. Heuer war es an beiden Abenden ein junges, sehr fesches Mädl, möglicherweise südamerikanischer Abstammung. Sie hat perfekt deutsch gesprochen. Alle drei überaus flott, sehr aufmerksam, es wird nachgeschenkt und regelmäßig unauffällig nachgefragt, kein Teller bleibt länger als nötig am Tisch und die Wein- und Wassergläser werden auch nie leer. Einzig kleines Manko, wenn die Hütte richtig voll ist, wird der Chef immer etwas hektisch, das hat sich in den letzten Jahren aber auch schon gebessert.

Wir sind jene die schon um 18:30 ihr Futter haben wollen und waren daher schon öfters die Ersten im Lokal, da kann man richtig nett mit ihm plaudern, voll ist es immer erst nach 20:00.

Die Getränke der beiden Abende waren jeweils ein Glas Winzersekt von Müller-Grossmann auf Furth-Palt, nahe dem Stift Göttweig in NÖ, fruchtig, spritzig, toller Geruch und gut gekühlt, der perfekte Aperitif.
Dann hatten wir ein Flascherl SCHI.WA.GO (schifahren, wandern, golfen) „der Wein am Arlberg“. Es handelt sich dabei um eine Spezialabfüllung für Heinz Birk, ebenfalls von Müller-Grossmann, die es nur bei ihm und einigen wenigen anderen Gastronomiebetrieben am Arlberg gibt. Ein 2013er Grüner Veltliner mit wenig Säure, schon recht reif und sehr fruchtig, ein Hit! Weiters einen Morillon vom Jaunegg aus der Südsteiermark, Jahrgang 2013, schwer und sehr harmonisch, ein perfekter Chardonnay. Glasweise gabs am ersten Abend noch einen St. Laurent vom Weingut Tinhoff aus Eisenstadt, der war irgendwie unharmonisch, aber fehlerlos und einen Pinot Noir vom Gsellmann aus Gols, ebenfalls Burgenland, der sehr flach, ohne Geruch, aber recht gut. Am zweiten Abend flüchteten wir mit je einem Glas SCHI.WA.GO rot, ein Cuvee aus Blaufränkisch und Merlot, sehr rund und weich am Gaumen.
Natürlich gabs an beiden Abenden einen kleinen schwarzen starken, der am Zweiten in der Hoffnung er ist besser als am Ersten, leider nein, viel zu dünn, aber wenigstens nicht bitter.

Die Kulinarik am 13.4. war als Vorspeise ein Gedeck, das bestellt man, es besteht aus einem Stück Wurzelspeck, dass man selbst schneidet, mit nicht zu scharfem Kren und dem Körberl mit (fast) frischem Gebäck und Brot. Wir lieben das, er ist zwar recht Fett, aber sehr mürbe, man hat nicht den Eindruck etwas fettes zu essen. Weiters ein phantastisches Beef Tartar, mehrfach faschiert, mit einer gewissen Schärfe durch ein wenig Chili. Drinnen steckte eine hauch dünne, geröstete, Schwarzbrotscheibe. Dazu 3 Kapernbeeren, ein Wachtelspiegelei, zwei kleine halbe Paradeiser, also Cherrytomaten und ausreichend frischer Zwiebel. Dazu zwei halbe Toastscheiben, Sehr gelungen!

Die Hauptspeise meiner angetrauten war ein Filet vom Seesaibling mit Blattspinat und Krenrisotto. Der Fisch weiß und sehr kompakt, die Haut perfekt kross gebraten, der Spinat mit viel Zwiebel hat sogar mir, dem Spinatverweigerer geschmeckt. Das Risotto mit etwas Safran war schlicht der Hammer und wäre alleine als Hauptspeise durchgegangen. Es war fast etwas cremig, mit einer süßlichen schärfe, die Würzung von der Küche ideal getroffen und sehr harmonisch. Ein Geschmack an den man sich Tage später noch gerne erinnert. Ich entschied mich für eine geröstete Kalbsleber, nur die war zu meinem großen Glück leider aus. Aber er hat eine Rehleber für mich….. juhu…… Die war butterweich und es war alles unnötige weg geschnitten, in einem gschmackigen Zwiebelsaftl. Sie kam mit einem himmlischen Rösti daher, bestehend aus Speck, Zwiebel, Zucchini und Karotten, ja und sogar die Erdäpfel haben nach was geschmeckt.

Eine Nachspeise gabs auch, nein nix süßes, sondern gebratene Birne (etwas zu hart) mit geschmolzenem Münsterkäse, eine Rotschmiere. Ja war gut, aber der Kas hätte würziger seinen können/müssen. Der Abschluss konnte mit dem zuvor gebotenem leider nicht ganz mit.

Am 18.4. war es wieder ein „Gedeck“ und eine sehr gute Leberknödelsuppe. Sie war recht dunkel, sehr intensiv, sensationell, drinnen fanden sich Julienne Karotten, Sellerie und Zucchini. Der Knödel war sicher selbst gemacht, gut, aber dem hat irgendwas gefehlt?

Das Hauptgericht für meine Liebste Schweinsfilet im Lardomantel mit Bromata (Vorarlberger Ur-Riebl) und Zwetschkensauce. Das Schwein sehr weich, der Speck überraschend mager, also nicht nur fett, sehr gschmackig dadurch. Ja und was ist jetzt Bromata, das Netz sagt uns nix darüber, der Chef konnte mir es auch nicht so erklären, dass ich es verstanden hätte. Es soll sich dabei um eine verfeinerte Art des Ur-Riebl handeln, so wie es seines Wissens nur ein einziger Bauer herstellt? Riebl ist ein Vorarlberger Maisgericht, mich hat es an eine weiche Polenta erinnert. Was das Ur bedeutet, keine Ahnung. Aber wir können nur eines sagen, das war im Zusammenspiel mit den Zwetschken und etwas von einem Bratensaft, schlicht der Hammer. Meine Hauptspeise war ein 3cm starkes Kalbskotelett am Knochen, dazu ein geschmackvolles Erdäpfelstampfl, wie ein schlampiges Püree trifft’s am ehesten, sehr gut jedenfalls, dazu noch Kohlsprossen. Das Fleisch innen wie gewünscht, zart rosa, selbst beim Knochen, sehr weich mit einem kleinen Fettrand. Die Sprossen halbiert, blanchiert und dann mit viel Speck und Zwiebel angebraten, eine Sensation, ich liebe Kohlsprossen, diese Machart noch mehr!

Was im Zusammenhang mit den köstlichen Speisen sonst noch so aufgefallen ist, sind die teils wunderschöne Teller, keines gleicht dem Anderen, nur die sind alle Kellner unfreundlich, weil sehr schwer.

Alles in allem, Speisen top, Ambiente wunderschön, Service sehr gut, aber mit etwas weniger Hektik bitte :-) Wir haben mit Trinkgeld 150,-- bzw. 145,-- Euro gezahlt.

Seit etwa 10 Jahren zieht es uns immer und immer wieder in S’ACHTELE und sicher auch zukünftig, wenn es uns im April auf den Arlberg verschlägt. Da sind sie nämlich alle schon zu Hause, unsere Lieblingsnachbarn, da ist Lech so richtig ruhig, beschaulich UND auf den Pisten ist man sowieso alleine. :-)
Kalbsleber, ganz was feines.....ZwiebelsuppeKnoblauchgarnelen, auch 2019 köstlich

2. Rote Wand

Zug 5
6764 LECH am Arlberg

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Weil wir es lieben.....

Meine Bewertung (15. Apr 2016)

SpeisenAmbienteService
Geben tuts die ROTE WAND in Zug bei Lech am Arlberg schon ewig. Die Eltern waren dort in den 70igern hin und wieder während der Urlaube tanzen. Ob ... MehrGeben tuts die ROTE WAND in Zug bei Lech am Arlberg schon ewig. Die Eltern waren dort in den 70igern hin und wieder während der Urlaube tanzen. Ob es da heute in die Richtung noch etwas gibt, weiß ich leider nicht. (Nein gibt es nicht mehr, wie mir die schöne HP gerade verriet)

Den Überlieferungen zufolge hat der Vater des jetzigen Betreibers vor mehr als 50 Jahren das Fondue auf den Arlberg gebracht. Die Familie heißt Walch, wie sehr viele in der Gegend und die anderen 50% heißen Strolz. :-))) Aber das ist vermutlich eine andere Geschichte.....

Wir haben schon von zu Hause aus, telefonisch einen Tisch für Dienstag den 5.4.2016 in der „Fondue Stuba“ reserviert, was übrigens ganz problemlos geklappt hat. Wie der Name schon sagt sind die Räumlichkeiten urig, alt und sehr gemütlich, vieles ist aus Holz und man fühlt sich sehr schnell, sehr wohl. Die Auslastung an diesem Abend überschaubar, außer uns eine 4 köpfige Familie aus dem Lieblingsnachbarland, die mit dem Schlitten (auf Radln) aus Lech gekommen ist, sowie 5 Briten, Vater Mutter und 3 Kinder. (Haben die denn alle keine Schule fragten wir uns) Etwa 50 Personen würden in den drei kleinen Räumen Platz finden.

Betreut wurden wir den ganzen Abend über, von einer Kellnerin aus deutschen Landen, sowie einigen Helferleins die ihr beim herein tragen halfen, sonst aber nicht zu sehen waren. Die Frau war ausgesprochen freundlich, bemüht, höchst aufmerksam, war rasch zur Stelle wenn was fehlte, kaum etwas stand länger als nötig am Tisch und sie agiert unauffällig. Ein gelernter Profi ihres Faches,top!

Man kann aus 5 Varianten wählen und zwar Fondue Bourguignonne, das mit Öl, Zuger Fischfondue, eine vegetarische Variante, Käsefondue, sowie unseres, Chinoise. Da trinkt man nachher die Suppe, verfeinert mit einem Schuss Cherry aus kleinen Kaffeehäferln. Die war schlicht grandios! Als Nachspeise könnte man noch ein sechstes mit Bludenzer Schokolade haben.

Los ging‘s mit einem Holzbrettl, darauf war „Valluga Schinken“ und in einem kleinen Glasl Kürbiskernschmalz, dazu warmes Hausbrot im Körberl. (Die Valluga ist mit 2809 Metern der höchste Berg im Arlberggebiet) Schon der Start war der Hammer, der Schinken hauch dünn geschnitten, er ist fast auf der Zunge zergangen und sehr gschmackig. Das Schmalz verfeinerten wir mit einer Brise Salz, dann war es allerfeinst und selten so ein gutes Brot, mit herrlich knuspriger Rinde gegessen.

Als wir ankamen standen die fünf verschiedenen Saucen, in kleinen Tontöpfchen bereits am Tisch. Ob die alle selbst gemacht waren, vermutlich ja. Es gab eine sehr gute Sauce Tartar, die Preiselbeermarmelade habe ich ausgelassen, ganz köstliche Knoblauchsauce, eine recht würzige Teufelssauce ohne Höhepunkt und eine sehr angenehme mit Curry, wobei ich das Gewürz normal nicht sonderlich mag, hier hat es gepasst.

Am Tisch fanden sich weitere Gefäße mit großen, ganz herrlichen Kapernbeeren, rotem Zwiebel klein geschnitten, eingelegtem Paprika gelb und rot und im vierten, ebenfalls eingelegt, Senfgurken und kleine Zwiebel im Ganzen. Auch das alles von sehr guter Qualität.

Eine weitere, größer Tonschüssel, war mit sehr knusprigen, aber viel zu vielen Pommes Frites gefüllt, da ging die Hälfte leider zurück und sensationell gutes Knoblauchbaguette gabs auch noch. Ein absolutes Highlight war der Eisbergsalat in einem Joghurtdressing, mit etwas Chicorée. Himmlisch!

Das super zarte und sehr weiche Fleisch, wahrscheinlich Lungenbraten, war zum einen vom Rind, zum anderen vom Schwein. In der Suppe gegart, konnte man es fast mit der Zunge zerdrücken.

Und wenn du glaubst es geht nicht mehr, dann kommen auch noch „Rote Wand Nockerln“ mit hausgemachtem Vanilleis daher. Wir haben uns auf eine Portion mit der netten Servicedame geeinigt. Und wenn ich es nicht besser wüsste, würde ich sagen das waren Salzburger Nockerln, also ein großes. Der Unterschied, am Boden des Tongschirrls war köstliche Marmelade, die hat das ganze nochmals aufgewertet. Als ich sie drauf ansprach, hat sie nur gegrinst und ist abgezogen. Die Nockerln im Übrigen sehr flaumig und nicht zu süß. Das war jedenfalls der perfekt Abschluss!

Die flüssigen Begleiter waren zu Beginn zwei Glas eines spitzen Prosecco und zum Essen ein Sämling 88, auch Scheurebe, vom Weingut Söll aus Gamlitz / Sernau in der Südsteiermark. Der Wein ist sehr schwer zu beschreiben, für uns war er jedenfalls ganz untypisch, trocken, aber doch gehaltvoll. Er hat uns sehr geschmeckt, aber wir haben uns etwas anderes erwartet. Das Vorarlberger Quellwasser ist obligatorisch und kostet nix.
Die beiden Fluchtachterln waren der SCHIWAGO in rot. Das steht für SCHIfahren, WAndern und GOlfen und ist eine Spezialabfüllung für den Arlberg, den es auch in weiss gibt. Er ist derzeit ein Cuvee aus ME und BF, Jahrgang 2009, vom Weingut Wachter-Wiesler aus Deutsch Schützen in unserem östlichsten Bundesland. Ja und der war gewaltig, mit einer gewissen Schwere, sehr harmonisch und weich, extrem lange am Gaumen und von extrem dunkelroter Farbe, schlicht grandios!
Klein schwarz stark nicht bitter war von Meister Illy und nahezu perfekt.

Die Zusammenfassung des kulinarischen Ausflugs in die ROTE WAND, wir kommen ganz sicher wieder, ist es doch seit Jahren eines unserer Lieblingslokale. Der 4er fürs Ambiente eindeutig, die für Service und Speisen zeigen nach oben. Wir haben mit Trinkgeld 225,-- Euro in Zug gelassen.
Kalbsbries, auch vom Mittagstisch, schlicht grandios!Backhendl, auch vom Mittagstisch..... köstlich meint meine Frau.Kalbsbeuschel wie man es kaum wo besser bekommt!

3. Hagen´s Dorfmetzgerei

Dorf 134
6764 Lech / Arlberg

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sympathisch, freundlich, immer wieder gerne

Meine Bewertung (28. Apr 2017)

SpeisenAmbienteService
Die HAGEN’S DORFMETZGEREI ist nicht nur ein sehr schöner Fleischhauer, mit teils sehr hochwertigen Produkten, sondern es lässt sich im dazugehörige... MehrDie HAGEN’S DORFMETZGEREI ist nicht nur ein sehr schöner Fleischhauer, mit teils sehr hochwertigen Produkten, sondern es lässt sich im dazugehörigen Wirtshaus auch ganz vorzüglich essen. Das allerdings nur bis 18:30, denn um 19:00 sperren sie zu. Dafür kann man aber auch schon um 08:00 auf ein Käseleberkässemmerl gehen und die sind richtig gut.
Wenn man’s genau nimmt ist er eigentlich auch eine Art Greissler, denn man kann verschiedenes anderes, wie Wein, Obst, Gemüse, Süßes etc. etc. kaufen.

Es gibt ihn schon seit 1954 und so wie die meisten Betriebe hier im Ort, ist jetzt nach der Wintersaison für einige Wochen geschlossen.

Den Betrieb findet man zwischen der Seilbahn nach Oberlech und dem Sessellift auf den Schlosskopf, am Weg Richtung Warth, auf der rechten Seite, etwas von der Hauptstraße zurückversetzt. Davor gibt’s einige wenige Parkplätze.(Die Seilbahn wurde übrigens 2016 vollkommen neu gebaut, nachdem die "Alte" schon viele Jahre am Buckel hatte)

Reserviert haben wir telefonisch von zu Hause aus, für Mittwoch den 19.4.2017. Ohne Reservierung hin zu gehen, ist sogar jetzt am Ende der Saison, ein vollkommen sinnloses Unterfangen.....

Das Lokal ist modern, hell und freundlich, mit viel Holz überall. Die Tische selbst sind klein, man kann sie aber perfekt auch zu größeren zusammenstellen. Es finden 30, mit viel Phantasie 35 Personen Platz. Man fühlt sich auf Anhieb sehr wohl.

Der Hagen ist ein Familienbetrieb, der Vater verkauft hauptsächlich, die Mutter ist zumeist hinter dem Vorhang tätig und Sohnemann ist mit zwei weiteren netten Mädl’s im Service tätig. Die drei machen einen nahezu perfekten Job, sind allesamt sehr freundlich und überaus flott. Es wird rasch gebracht, nichts steht unnötig lange am Tisch und auch das Servieren der Speisen ist zeitmäßig in normalem Rahmen. Das nachgefragt wird, versteht sich da fast schon von selbst. Wir haben uns während unseres etwa zweistündigen Aufenthalts sehr gut betreut gefühlt. Der 5er fürs Service ist aufgerundet.
Eine Tochter gibt’s laut HP auch, die bekamen wir aber nicht zu Gesicht.

Zu Beginn hatten wir zwei gut gekühlte weiße Spritzer, denen fehlte aber leider das „Leben“ sprich sie waren (etwas) fad. Das war aber auch schon das einzige was wir auszusetzen hatten, denn selbst der Espresso danach war richtig gut und vor allem stark. Leitungswasser gab es unaufgefordert zu den gesamt 3/8 St. Laurent, aus 2015, vom Stift Klosterneuburg, angebaut in Tattendorf, Thermenregion NÖ. Zu dem kann ich nix sagen, Frau war sehr angetan. Ich hatte ebenso viele Cabernet Sauvignon vom Weingut Salzl Seewinkelhof, aus Illmitz im Burgenland. Das war ein 2013ener, von sehr dunkler Farbe, optisch schon ins ölige gehend. Ein überaus schwerer Roter, der lange am Gaumen blieb und überaus typisch für seine Sorte, sowohl in der Nase als auch im Mund, war. Ich liebe diesen Geschmack, ein nahezu perfekter CS.

Gegessen haben wir, also meine liebe Frau, ein Kotelett vom Duroc Schwein und dazu als Beilage einen Caesar’s Salad. Ich hatte ein Rindsfilet vom Alpenrind, Men’s Cut, dazu Pommes und als Extrabeilage einen Maiskolben. Eine ist dabei, für jede weiter zahlt man auf.
Das Schweinderl war etwa 2cm dick, mit Knochen und nicht nur das es super zart und weich war, es war auch in jeder Hinsicht perfekt gebraten. Außen war der typische dünne Fettrand und knusprig gebratenes Schwartl. Man kam beim Verzehr richtig ins Schwärmen, es war großartig.
Wir haben Meister Hagen einige Tage später befragt, wie er denn das so knusprig hinbringt. Ganz einfach meint er, man nehme eine Grillzange und stelle es kurz auf.
Caesar bestand aus vielen Salatherzen, knusprigen Brotwürfeln, einem köstlichen, weißen, undefinierbaren Dressing, einigen Sardellen(ringerln) drüber Parmesan und vielen kleinen roten Spänen. Das waren getrocknete Paradeiser, wie wir schon vermuteten und uns der Sohn des Hauses dann auch bestätigte. Auch der Salat war eine Sensation.
Mein 250g Rind war um nix schlechter. Medium bestellt, medium gebracht, ebenfalls perfekt gebraten, butterweich, optimal gewürzt und auch etwa 2cm stark. Die Pommes waren wahrscheinlich ein sehr ordentlich zubereitetes TK Produkt, knusprig, fettarm, sehr viel, passt! Zum Maiskolben kann ich nicht viel sagen, wie er halt eben schmeckt, mit etwas Salz, ich mag das. Von der Menge her war alles zusammen mehr als ausreichend, auch wenn das Steak ein kleines war.
Zu beiden Hauptspeisen wurde überflüssige Kräuter Knoblauch irgendwas Butter gereicht, gekostet und aus.

Ganz ausgezeichnet bei HAGEN’S DORFMETZGEREI gegessen, das Ambiente eines zum wohl fühlen und die Serviceleistung ohne Fehl und Tadel. Zum Abschluss Plastikgeld gezückt, 120 Euro mit Trinkgeld gezahlt und sehr zufrieden noch ein Lokal weiter gezogen, denn es war ja gerade einmal 19:00, aber das ist wie immer........:-))
Kalbskotelette ca. 2,5 cm stark und sensationell....Kotelette vom Duroc, etwa 3cm dick, ein Traum......Dry-Aged für 2, einfach nur sensationell, war für 2 die perfekt Menge, dazu Pommes und ein ...

4. Allerlei

Zug 503
6764 Lech

5. Tannbergerhof

Dorf 111
6764 Lech am Arlberg

In diesem Guide weil

Weil wir es lieben, das Martinsstüberl.....

Meine Bewertung (14. Aug 2016)

SpeisenAmbienteService
Kurzupdate zu unseren Besuchen vom 6.8. und 8.8.17: Kellner Alex, siehe unten, war auch wieder da, die Helferleins waren dermal besser organisie... MehrKurzupdate zu unseren Besuchen vom 6.8. und 8.8.17:

Kellner Alex, siehe unten, war auch wieder da, die Helferleins waren dermal besser organisiert, für den 5er reicht's aber (noch) nicht.

Zum Ambiente, die Bauernstube ist ein Traum!

Wo ich aber die Note von 4 auf 5 verbessere ist das grandiose Essen!

6.8., die Speckknödelsuppe war einfach herrlich, ebenso das Beef Tatar. Die Hauptspeisen ein ZRB wie er kaum besser geht und überragende butterweiche Kalbsbackerln.

8.8., ein top Rindscarpaccio und Lardo/Marille/gebackene Blunz war eine sensationell gute Kombination. Die Spaghetti mit Riesengarnelen waren perfekt und mein 300g Rib Eye war...... einfach nur genial, kann mich nicht erinnern je ein besseres gegessen zu habe!?

A ja und im April 2017, siehe ganz unten, gab's keinen Besuch, da hatten die in der letzten Schiwoche schon zu :-)

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Im Rahmen unseres Kurzurlaubes in Vorarlberg, hat es uns auch wieder für drei Nächte nach Lech verschlagen. Es ist auch im Sommer traumhaft schön hier.....

Mitten im Ort an der Hauptstraße, vis a vis von der Krone und mit Blick auf den Schlegelkopf und das Kriegerhorn, ist der TANNBERGERHOF. Da drinnen, gleich wenn man rein kommt rechts, das Restaurant „Martinstüberl“. Viele Male schon in dem wunderbaren (Schi)Ort gewesen, drinnen aber noch nie, sehr wohl aber an der Bar vorm Lokal, auf den einen oder anderen Prosecco... :-)

Wir haben am Nachmittag des 6.8.2016, nach einer netten Unterhaltung mit den Servicekräften, einen Tisch für den Abend reserviert. Es gibt genau neun davon, an denen im Idealfall 40 Personen Platz finden und das wars. Daher blitzen sogar im Sommer die Glücksritter reihenweise ab und da ist nicht sehr viel los. Naja ihr wisst schon, meine „Freunde“ :-))

Eines schon vorweg, es war ein wunderbarer Abend, mit sehr gutem Essen, in ausgesprochen schönem Rahmen und auch die Serviceleistung hat (fast) gepasst. Dafür haben wir 130 Euro mit Trinkgeld und das mit Plastikgeld bezahlt. Man is(s)t in Lech!

Wenn man hinein kommt steht man in einer wunderschönen Bauernstube. Alles hier von bis ist aus (noch) hellem Holz. Die Tische schön eingedeckt und wenn ich mich recht erinnere war da auch ein Kachelofen. Man fühlt sich sofort überaus wohl.

Unser Kellner Alex wie wir später erfuhren, ein Top Mann seiner Zunft aus deutschen Landen. Freundlich, natürlich, kommunikativ und mit Schmäh. Er fragt nach, ist sehr flott, aufmerksam und er hat seinen Beruf gelernt. Wenn er gebraucht wird ist er da und dabei nie aufdringlich. Einer wo man den Eindruck hat, sein Job macht ihm richtig Spaß und er dürfte kein Schauspieler sein, wenn dann ein sehr guter. :-)
Warum die Servicenote dann nur 4? Weil ihm zur Seite gabs ein zwei sehr freundliche Helferleins. Die waren zum Teil fürs servieren der Speisen und vor allem fürs Abräumen zuständig. Das hat leider für unsere Begriffe nicht so perfekt geklappt, das Leergeschirr stand teils recht lange am Tisch. Aber sonst top!

Den Beginn machten zwei Glas eines erstklassigen Proseccos, gefolgt von einem Flascherl 2014er Sauvignon Blanc steirische Klassik, vom Gross aus Ratsch an der Weinstraße. Er ist nahe der slowenischen Grenze, in der Südsteiermark zu Hause. Einer den wir schon immer wieder einmal getrunken haben und der ganz typisch für die Gegend ist. Sehr fruchtig, mineralisch, mit intensivem Geruch und Geschmack nach Stachelbeere. Vorarlberger Bergquellwasser gabs auf Wunsch dazu, ohne dafür zu zahlen. Der Espresso danach war Durchschnittsware.

Den kulinarischen Auftakt machte das Gedeck, das nachher nicht auf der Rechnung zu finden war. Es bestand aus Olivenöl mit schwarzem Salz drinnen, geschmacklich sehr gutem, aber auch recht fettem Speck, sowie durchschnittlichem Frühlings-käse-topfen-irgendwas-aufstrich. Dazu kam in einer länglichen Holzschale frisches Gebäck, sowohl hell als auch dunkel auf den Tisch.
Weiter ging es mit einer grandiosen Kaspressknödlsuppe, die in einem Rex Glas serviert wurde. Drinnen fand sich neben den beiden sehr geschmackvollen, recht festen Knödeln, so einiges an knackigem Gemüse und viel frischem Schnittlauch. Der Traum einer kräftigen Rindssuppe!
Gleichzeitig hatten wir als Vorspeise Burrata Mozzarella mit verschiedenfarbigen Paradeisern, gegrilltem Paprika in gelb und rot und vielen Pinienkernen. Das ganze einfach sensationell gut. Die Burrata mit flüssigem Kern, dazu kleine geschmackvolle Paradeiser und auch die Paprika mit tollem Eigengeschmack. Darüber war herrliches Basilikumpesto und sehr guter Balsamico. Eine Vorspeise an die man noch lange denkt und sehr viel wars obendrein.
Die Hauptspeise meiner Frau war ein Rinderfiletgröstl, ich hatte einen Zwiebelrostbraten. Das Gröstl mit vielen teils knusprig angerösteten Erdäpfeln, köstlichen jungen Erbsenschoten, vielen Eierschwammerln und Zwiebel. Vom Filet war auch so einiges da und es war butterweich. Und nachdem es auch noch perfekt gewürzt war, wars großartig. Auch diese Portion relativ groß. Dazu gabs gemischten Salat, süßlich mariniert, der gut, aber viel zu viel.
Für meinen ZRB wurde Beiried verwendet, das relativ dünn, sehr zart und weich war. Dazu gabs knusprig angebratene Erdäpfelscheiben, Fisolen mit gschmackigem Speck umwickelt und oben drüber war guter Röstzwiebel. Ja und dann war da noch der Zwiebelsaft. Grundsätzlich hat er uns geschmeckt, er war auch ausreichend vorhanden, aber er war irgendwie eigenartig süßlich. Hatten wir so noch nie!?

Wenn wir hoffentlich im April 2017 wieder in Lech sein dürfen, dann ist ein Besuch im Martinstüberl des TANNBERGERHOFS fix eingeplant.
Der Kellner Alex und die Lisi, ein deutsches Mädl, sie schupft souverän die Bar vorm Lokal, dürften dann auch wieder da sein, wie sie uns versicherten. :-)
300g Rib Eye, nahezu perfekt!Trüffeltagliolini, sensationell.....ZRB die Version 8.4.19, wieder nahe an perfekt!

6. Murmeli

Oberlech 297
6764 Lech

Meine Bewertung (2. Mai 2015)

SpeisenAmbienteService
Am Abend des 14.4.2015 geht es mit der Seilbahn von Lech nach Oberlech in 1750m Seehöhe. Dann gibt’s zwei Möglichkeiten um zum Sporthotel MURMELI z... MehrAm Abend des 14.4.2015 geht es mit der Seilbahn von Lech nach Oberlech in 1750m Seehöhe. Dann gibt’s zwei Möglichkeiten um zum Sporthotel MURMELI zu kommen, entweder zu Fuß, durch das unterirdische Tunnelsystem, oder so wie wir durch den Schnee stapfend. Nach einigen Minuten ist man jedenfalls da, schneller geht‘s unter der Erd.

Essen geht hier normal nur als Hausgast, ABER am Ende der Saison und wenn man rechtzeitig reserviert, so wie wir schon von zu Hause aus, kann man auch als auswertiger zu einem tollen 4 Gang Überraschungsmenü kommen. (Was es gibt erfährt man erst vor Ort) Ein Geheimtipp also. Das Haus ist im Winter normal IMMER voll.

Zu Mittag ist die Situation eine ganz andere, jeder kann auf der kleinen feinen Sonnenterrasse speisen. Es wird a la carte gekocht. Voraussetzung ist allerdings ein Platz, aber die sind heiß begehrt, da sind wir von einem Geheimtipp sehr weit entfernt.

Die Küche des Wolfgang Strauss wurde übrigens mit zwei Mützen ausgezeichnet.

Wir wurden beim betreten des Hauses freundlich und per Handschlag von der Chefin Annemarie Krauss begrüßt, die dann in weiterer Folge auch nahezu alleine das Service schupft. Sie meinte sie könne sich an uns erinnern, wäre möglich, der letzte Besuch ist aber schon zwei Jahre her.

Wir werden gebeten, im Aufenthaltsraum, beim Kamin, noch ein wenig Platz zu nehmen, aber es geht gleich los. So war es dann einen köstlichen Prosecco, oder 20 Minuten später auch.

Im sehr gemütlichen halb runden Speiseraum finden etwa 40 Gäste Platz, an diesem Dienstag waren es gezählte 16 Hausgäste, sowie der Stammersdorfer mit seiner lieben Frau. Unser Tisch war einer abseits von den anderen, direkt an der Fensterfront, mit Blick auf den Rüfikopf. (= einer der Berge rund um Lech, da kommt man mit der Gondel rauf, um in weiterer Folge mit den Skiern nach Zürs abzufahren) Perfekt!

Wie gesagt Service ist Chefin, sowie eine Hilfskraft, die ihr lediglich die fertig angerichteten Teller aus der Küche bringt und auf einer Anrichte abstellt, bzw. die Leeren von dort auch wieder holt. Frau Krauss macht das alles sehr professionell und im Rahmen der Möglichkeiten auch flott, sie fragt nach und schaut auch drauf, dass die Gläser nie leer werden, was meistens auch gelingt. So richtig herzlich ist sie dabei allerding nicht und auch von einem Lächeln sind wir weit entfernt, korrektes Service trifft‘s vielleicht am ehesten.

Nach dem top Prosecco zu Beginn, hatten wir zur Kulinarik einen 2013er Chardonnay Unplugged vom Hannes Reeh aus Andau im Land der Burgen, einer meiner Lieblingswinzer. Der Wein ist einer der durch seine dunkelgelbe Farbe auffällt, macht einen sehr reifen Eindruck, ist fruchtig, leicht süßlich und sehr harmonisch am Gaumen. Zitat seine Homepage, UNPLUGGED, das sind Weine, die ohne jeglichen Schnickschnack, aber mit viel Gefühl für den Takt der Natur produziert werden. Keine Schönungsmittel, keine Enzyme und keine gezüchteten Hefen. In guten Weinjahren sogar ohne Filtration.
Der Espresso (€ 3,50 grrrr) na ja, wenig bitter, aber zu dünn. Bevor wir wieder ins Tal schwebten, heute nicht auf der Flucht, weil ja auf Urlaub, hatten wir noch je ein Glas Redmont 2012 (ZW/BF/CS/SH) von Gerhard Markowitsch aus Göttlesbrunn / NÖ, wie sagt man so schön, sehr elegant! Vorarlberger Bergquellwasser gibt es unaufgefordert.

Gang 1 der erfreulichen Kulinarik, war Stubenküken gebacken, mit Erdäpfel-Kressesalat. Das Minivieh sehr saftig zart und weich, in einer perfekt knusprigen Panier mit verschiedenen Körndln wie Sesam und Sonnenblume. Der Salat, da war zusätzlich noch Gurke und Portulak, auch sehr bekömmlich, die Marinade leicht süßlich, wie wir es gern haben, und selbst die Erdäpfel haben nach was geschmeckt.

Gang 2 eine Ochsenschwanzsuppe mit selbst gemachten Rindfleischravioli. Die Suppe absolut Top, sehr intensiv, die hat viel Rind gesehen und von dunkler Farbe, mit Karotten- und Selleriejulienne und die 5 großen Ravioli nicht tot gekocht. Genau so wünsche ich mir wir uns eine kräftige Rindssuppe.

Gang 3 Hirschfilet mit Wirsing und Selleriepüree. Der Geweihträger butterweich, das Fleisch ist quasi auf der Zunge zergangen. Der herrliche Saft dazu, dunkel, von sämiger Konsistenz, da draußen in der Küche hat einer Ahnung wie man (fast) genialen Saft macht. Der wie Kraut geschnittene Wirsing (Kohl) war noch knackig, nicht tot gekocht und obwohl Sellerie nicht unseres ist, das Püree davon, hat uns beeindruckt. Es war sehr cremig, viel feiner wie ein Erdäpfelpüree und auch geschmacklich hatte es wenig mit Sellerie zu tun, wie man ihn kennt. Oben drauf fand sich sehr guter Röstzwiebel.

Gang 4 eine himmlische Topfencreme mit leicht säuerlichen Himbeeren, Mangoeis und einer hauchdünnen, selbst gemachten Waffel. Da kommt sogar einer wie ich, der Süßspeisen nicht wirklich braucht, ins Schwärmen.

Alles in allem hat auch der zweite Besuch, vor allem kulinarisch, mehr als überzeugt. Der 4er fürs Ambiente nicht zuletzt aufgrund des schönen Ausblicks auf die Bergwelt.
Die Zech mit Maut 240,-- Euro und JA wir wollen auch im April 2016 wieder ins MURMELI.
MurmeliMurmeliDas kleine feine Hotel in Oberlech, im Winter nur mit der Seilbahn zu erreichen und weiter durch ...

7. Restaurant Hotel Omesberg

Omesberg 5
6764 Lech

Meine Bewertung (16. Apr 2016)

SpeisenAmbienteService
Wir wollten in den letzten Jahren schon einige Male im Restaurant des Hotel OMESBERG Abend essen, nur ist uns das leider nie gelungen, da die Mitte... MehrWir wollten in den letzten Jahren schon einige Male im Restaurant des Hotel OMESBERG Abend essen, nur ist uns das leider nie gelungen, da die Mitte April, wenn wir Urlaub machen, immer schon zu hatten. Heuer waren wir etwas früher dran und so ist es uns gelungen. Die Lage schon etwas abseits gelegen, Richtung dem Hausberg der Lecher, dem 2557 Meter hohen Omeshorn.

Die Reservierung telefonisch schon von zu Hause aus, für die Omesbergstube. Generell war der Besuch am Abend des 7.4.2016 überschaubar, außer uns noch gezählte 11 Hausgäste, und aus. Wie viele Leut Platz finden, etwa 70 in zwei Räumen.

Der Stube alt, mit viel Holz wohin das Auge reicht. Vom Boden, über die Decke, bis hin zu den Wänden, den Sesseln, mit Stoff bezogenen Bänken und Tischen. Das eine oder andere Bild und ein sehr großes Holzkreuz hängen herum. Auffällig auch zwei alte? grünliche Holzkästen, sowie ein großer weißer Kamin. Sehr schön, gemütlich und gepflegt ist es hier, man fühlt sich auf Anhieb wohl.

Das Personal des Abends, sie und er aus Ungarn, trachtig gekleidet. Beide waren jedenfalls freundlich, flott und zumeist aufmerksam, nur das mit dem Wein nachschenken hat nicht immer ganz reibungslos geklappt. Es wurde regelmäßig nachgefragt und auch das Leergeschirr verschwand rasch vom Tisch. Ob die beiden immer alles genau verstanden haben weiß ich nicht, aber es wurde eine ganz ordentliche Serviceleistung geboten.
Zwei dreimal zog ein älterer Herr seine Kreise durch das Lokal, um nach dem Rechten zu sehen, vermutlich der Chef, Herr Bucher?

Wie fast immer starteten wir mit einem Glas Prosecco in den Abend, an den ich mich aber nicht mehr erinnern kann. Sehr wohl aber an den sehr guten Sauvignon Blanc „Buchers Hausmarke“ Jahrgang 2014. Ein recht kräftiger Weißer, mit dem typisch grasigen Geruch und Geschmack, der mich an Stachelbeere und die Südsteiermark erinnerte. Der Winzer? Fehlanzeige. Mein Espresso danach, nicht bitter, dafür aber recht schwach.

Gegessen haben wir auch und zwar GUT. Zuerst eine eher dünne, aber geschmacklich ordentliche Leberknödelsuppe. Die zwei kleinen Knödel recht fest, mit ordentlich Leber, die haben gepasst.
Die Liebste hatte Paradeiser-Mozzarella, die Vorspeise wenig geschmackvoll, dazu einiges von ihrem Lieblingssalat, dem Rucola. Es war optisch schön angerichtet, das ganze wurde mit etwas Balsamico und einem sehr guten Basilikumpesto verfeinert, dazu von uns etwas Salz, dann hat‘s geschmeckt.

Die Hauptspeisen waren Kalbsrückensteak für meine Frau, sowie geschmorte Kalbsbackerln für mich. Das Steak sehr weich, nahezu durchgebraten und oben drauf gschmackige Kräuterbutter. Das Fleisch thronte auf Paprika, Zwiebel, Karotten und Zucchini, wobei das Gemüse zwar nicht tot gekocht war, aber es fehlte irgendwas. Bei beiden Gerichten fand sich Einheitssaft, zwar mit schöner brauner Farbe, aber ohne Höhepunkt. Meine Backerln, samt Beilagen, haben bis auf den Saft überzeugt. Sie waren ausgesprochen weich und schön durchzogen, so wie ich das liebe. Dazu gabs Schwammerln im Erdäpfelteig und Strankalan, nordslowenisches Wort für Fisolen, :-) mit Speck umwickelt und dann paniert. Das war beides nicht nur ordentlich gewürzt, sondern richtig gut.

Das Resümee für das Restaurant im Hotel OMESHORN, wir haben es gesehen, werden aber (eher) nicht mehr wieder kommen. Der 3er fürs Futter gerade noch so.
Die Zeche mit Tip 115,-- Euro und wir sind gemütlich zu unserem Quartier geschlendert…..
geschmorte KalbsbackerlnKalbsrückensteak.....Paradeiser-Mozzarella

8. Hus Nr. 8

Omesberg 8
6764 LECH am Arlberg

Meine Bewertung (15. Sep 2014)

SpeisenAmbienteService
Der Arlberg ist nicht nur die Wiege des alpinen Skilaufs, sondern in Lech habe auch ich, vor sehr vielen Jahren, als Dreikäsehoch, meine ersten Sch... MehrDer Arlberg ist nicht nur die Wiege des alpinen Skilaufs, sondern in Lech habe auch ich, vor sehr vielen Jahren, als Dreikäsehoch, meine ersten Schwünge gemacht. (Danke!) Es zieht mich/uns seit vielen Jahren immer und immer wieder hierher zurück, so auch am 11.9.2014, zwar nur für eine Nacht, aber immerhin.

Der Ort ist der mit der größten „Hauberldichte“ im schönen Lande, 14 sind‘s an der Zahl sagt der Gault Millau 2014.
Das „Hüs Nr. 8“ gehört, für mich unverständlicherweise, nicht dazu.
Dafür hat das Lokal 3 gestrickte „Wollmützen“ gleich neben dem Eingang hängen, in Anspielung an die „echten“ Hauben.

Die im wahrsten Sinne des Wortes „Hütte“ liegt gegenüber dem Hotel Gotthard und schräg vis a vis von der "Post", das ist jenes welche wo jedes Jahr im Winter die holländische Königsfamilie absteigt, aber der Insider weiss das natürlich :-))

Es handelt sich um ein sogenanntes Walserhaus, das 1760 erstmals urkundlich erwähnt wurde, 1997 in ein Restaurant umgebaut, aber in seiner Ursprünglichkeit erhalten wurde. (Quelle die Homepage)
Es ist schlicht und einfach eine Location zum wohlfühlen und erinnert irgendwie an ein Heimatmuseum.

Die Impressionen [Link] zeigen einen tollen Eindruck über das wunderschöne alte Holzhaus mitten im Ort. Die Durchgänge zwischen den einzelnen Räumen sind teils extrem nieder, sodass alles was größer als 160cm ist, den Kopf einziehen muss.

Wir haben einige Stunden vorher reserviert, was aber jetzt am Ende der Sommersaison nicht mehr unbedingt notwendig ist. Ansonst geht dort aber ohne, erfahrungsgemäß nix, gar nix.
Das Restaurant ist während der Wintersaison, die nächste startet am 29.11.2014 oder 6.12.2014, je nach Schnee und geht bis zum 26.4.2015, fast jeden Abend zweimal belegt, zum einen bis 20h und dann von 20h bis Ende. Wenn man dort essen möchte, empfiehlt es sich schon einige Tage vorher, von zu Hause aus zu reservieren UND das ist in Lech nicht nur im Hüs 8 so.

Also hinein mit Schwung, sofort von einem sehr freundlichen jungen Kellner in Empfang genommen und zu unserem Tisch gebracht. Es war einer bei einem Kamin, der war aber zum Glück nicht eingeheizt, es ist angenehm warm, obwohl es draußen wieder mal schüttet und so sau kalt is.
Die übersichtliche Speisekarte hat er gleich da gelassen, da rinnt einem das Wasser im Mund zusammen.

Diesen Abend sind zwei männliche Lederhosenträger im Einsatz, die ihren Job hervorragend machen, ausgesprochen freundlich, sehr flott und aufmerksam sind. Wir hatten immer was zu trinken, zwei Vollprofis, aber das braucht‘s in so einem Lokal. Der eine, etwas älter, noch dazu mit einem super Schmäh und ein guter „Verkäufer“ obendrein, die beiden ergänzten sich perfekt.

Zu Beginn hatten wir zwei ganz ausgezeichnete Prosecco, also vier, wir sind ja noch immer mit unseren lieben Freunden auf Österreich Tour. (Von wem? keine Ahnung)

Die Vorspeise lassen wir aus, ich entscheide mich aber für eine Paradeissuppe mit einem kleinen Schlagobershäubchen und frischem Basilikum. Herrlich cremig, intensiver Geschmack, sehr harmonisch, einfach gewaltig. Ich esse immer wieder mal eine, aber die...... war fast perfekt, ICH würde noch etwas Reis hinein geben.

Die vorzüglichen Hauptspeisen waren für meine Frau ein Zwiebelrostbraten, das Fleisch zart und weich, der Saft kann als überaus gelungen bezeichnet werden, so stellen wir uns den vor, nicht zu dick, nicht zu dünn, etwas sämig, dazu die perfekten Bratkartoffeln und ausreichend, frisch gemachter, Röstzwiebel, ein Traum von einem ZRB.
Für mich gab’s das „Walser Gröstl“ bestehend aus Blunzn, Speck, Zwiebel, Erdäpfel und allerlei Gewürzen. Auch das sowas von gschmackig, wie ich die Blunze beschreiben soll weiss ich nicht, aber SO stell ich sie mir vor, der ausgebraten Speck hat das seine zum tollen Geschmackserlebnis beigetragen und auch die Erdäpfel nicht mehlig sondern schön speckig. Thats it.

Unsere Freunde hatten das Käsefondue für 2, auch da hörte ich nur Worte der Zustimmung.

Nachdem ein Abend in Lech schon mal recht lang werden kann, wurde natürlich auch einiges getrunken :-)

Auf der Rechnung fand sich ein 2013er Chardonnay vom Gerhard Markowitsch aus Göttlesbrunn/NÖ, sehr intensiver Geruch, harmonisch, für einen weißen sehr schwer, ausgezeichnet.
Dann sein 2012er Redmont, ein Cuvee aus Zweigelt, Blaufränkisch, Cabernet und Syrah. Das ist einer der braucht Luft, nach dem dekantieren war der unbeschreiblich gut. Ein sehr weicher roter, fruchtig und elegant. Ein absoluter Spitzenwein!
Die „Fluchtachterln“ kamen vom Hans Igler aus Deutschkreutz/BGLD und zwar sein Vulcano 2011, ein 0,375l Flascherl wars, auch der ein Cuvee, aus BF, CS, ZW, ME, sehr intensiver Geruch, elegant und schwer, der ideale Abschluss.
An der Stelle wären auch noch zwei Williams vom Hans Reisetbauer
„Exklusiv für den Schiclub Arlberg“ zu erwähnen, der hat nicht nur herrlich nach Birne gerochen, sondern auch so geschmeckt und zwei Enzian, angeblich vom Besitzer des Hüs 8 selbst gebrannt, gewöhnungsbedürftig, aber wer auf sowas steht, dem hätte er geschmeckt SAGT MEINE FRAU :-)
Die zwei kleinen schwarzen und sehr starken, irgendwann dazwischen, aus der Oberliga.

Die Zusammenfassung, hauberlverdächtige Küche, in wunderbarem Rahmen, mit perfektem Service. Das alles in einem Ort mit gerade einmal 1500 Einwohner, der wenn alle Betten ausgelastet sind (angeblich) 6000 hat.
Wir haben mit entsprechendem Trinkgeld 285,-- Euro gezahlt und waren höchst zufrieden. Man is(s)t in Lech

Das ist eine meiner sehr seltenen Empfehlungen!

Am Rande sei noch erwähnt, wer gerne Firn fährt, der wird in der Zeit nach Ostern hier seine Freude haben, normalerweise gibt’s da noch ausreichend Schnee und sehr wenig Touristen, denn unsere Lieblingsnachbarn sind alle schon wieder zu Hause :-) Über die Hauptsaison kann ich nichts sagen, da bin ich in den letzten 15 Jahren nicht dort gewesen.
Was die Kulinarik betrifft so sind die meisten Lokale um die Zeit noch geöffnet und es wird teils ganz ausgezeichnetes Futter geboten. (Murmeli, s’Achtele, Fux, Griggeler Stuba, Krone, um nur einige zu nennen)

PS: das ist KEINE Werbeeinschaltung für Lech am Arlberg, ich habe mich nur vor vielen Jahren verliebt.
Der Gastgarten :-))SchwammerlrostbratenWalser Gröstl (mit Blunzn)

9. Rud Alpe

Tannberg 185
6764 LECH am Arlberg

Meine Bewertung (26. Apr 2015)

SpeisenAmbienteService
Den Schlegelkopf talwärts, kurz bevor man wieder in Lech ist, liegt rechter Hand die RUD ALPE, eine Hütte mit sensationellem Blick auf den Ort und ... MehrDen Schlegelkopf talwärts, kurz bevor man wieder in Lech ist, liegt rechter Hand die RUD ALPE, eine Hütte mit sensationellem Blick auf den Ort und die umliegende Bergwelt. In der Hauptsaison ist es vermutlich nicht immer einfach einen der Tische zu ergattern, jetzt im April kein Problem, weil ja unsere Lieblingsnachbarn alle schon fort sind. An den Tagen wo wir dort waren, war sie maximal zu einem Drittel voll.

Das gesamte Haus aus Holz, drinnen überaus urig und gemütlich mit verschiedenen kleineren und größeren Räumen, der Star aber ist die Terrasse, die lädt zum lange verweilen ein. (siehe auch HP)

Das Personal weiblich und männlich, zünftig gekleidet, alle freundlich und überaus flott, sehr aufmerksam aber nie aufdringlich und es wird regelmäßig nachgefragt. Einige kennen wir schon aus den Jahren davor und das obwohl es sich um Saisonjobs handelt. Am 19.4.15 war der letzte Tag, weiter geht’s Mitte Juni.

Was tranken wir bei unseren gesamt drei Besuchen? Da waren einige ganz ausgezeichnete Prosecco (€ 5,90) sehr fruchtig, mit viel Leben und sehr gut gekühlt. Mehrere große Apfelsäfte, naturrein, von einem steirischen Biobauern, mit Soda auf 0,50l aufgespritzt. (€ 4,80) Dann einige Sauvis, Jahrgang 2011, von Peter Labanz aus Oberhaag, Süd-West-Steiermark. Einer der so herrlich nach Stachelbeere schmeckt und den man noch lange am Gaumen hat, (€ 5,30) ein ganz sensationeller Sauvignon Blanc, ein Steirer eben, so wie WIR ihn Lieben. Auch Herr Illy kam nicht zu kurz, gut war der, nicht bitter, aber stärker hätte er sein können. (€ 3,40)

Zu essen hatten wir einmal lediglich eine Kaspressknödlsuppe (€ 6,50) vom allerfeinsten. Die Suppe, wie eine gute, kräftige Rindssuppe schmecken soll, mit wunderbar dunkler Farbe, der Knödel, sehr groß, fest, herzhaft, mit viel gschmackigem Käs.
Bei einem anderen Besuch hatten wir eine grandiose Brettljausn, (€ 14,80) mit Speck, Schinken, Wurst, Bergkäse, dazu Kren und verschiedenes Grünzeug, aber seht eines meiner raren Speisenfotos, gibt’s übrigens auch für 2 Personen. Alles da drauf war super frisch und sehr schmackhaft, das allerbeste war aber die Optik wie sie serviert wurde.
Ganz ähnlich erging es uns an einem anderen Tag mit dem Käsebrett, (€ 12,90 glaub ich) auch sehr schön anzuschauen, mit verschiedenen heimische Käsen, keine Ahnung welche das waren, Nüssen und Weintrauben, auch das alles ganz ausgezeichnet. Beide Male kam auf einer Art Holzschaufel frisches Gebäck und sensationell gutes, frisches Schwarzbrot.

Alles in allem, sehr zufriedenstellende Essen, sensationelles Ambiente drinnen wie draußen und auch das Personal kann da gut mithalten. Wie es da allerdings in der Hochsaison zugeht, wollen wir beide gar nicht wissen und JA wir kommen im April 2016 wieder.

A ja und bevor jetzt eine Preisdiskussion losgeht, man is(s)t in Lech am Arlberg!

An zwei Tagen die Woche (Di und Do) kann man sich auch am Abend kulinarisch verwöhnen lassen, zu erreichen ist die RUD ALPE allerdings nur zu Fuß, bergauf durch den Schnee stapfend.

Ein Mützerl sagt der Guide vom Hohenlohe, der vom Rosam meint 2 Gaberln, gibt es für die „Hütte“.

Wissenswertes, am Schlegelkopf wurde 1993 ein WC Super G ausgetragen, der Sieger Hannes Trinkl :-)
Auf der wunderschönen Terrasse am 7.8.17.....da geht's auch rein.Im Sommer bekommt man problemlos einen Platz an der Bar :-)

10. Bodenalpe


6764 Lech am Arlberg

11. Don Enzo

Dorf 163
6764 Lech

Meine Bewertung (13. Apr 2016)

SpeisenAmbienteService
Gleich neben der Kirche von Lech, bzw. am Weg zu den beiden Übungshängen Flühen und Schwarzwand, da findet man den Pizzadealer DON ENZO. Sehr viel... MehrGleich neben der Kirche von Lech, bzw. am Weg zu den beiden Übungshängen Flühen und Schwarzwand, da findet man den Pizzadealer DON ENZO.
Sehr viel früher war an der Stelle einmal eine „Milchbar“. Keine Ahnung was die verkauft haben, war ich doch damals noch sehr jung und nie drinnen, sondern wir sind immer nur nach dem Schifahren daran vorbei, zu unserem Quartier gegangen.

Viel los war an diesem 9.4.2016 nicht (mehr) gezählte 9 Gäste außer uns beiden, aber in der Hochsaison steppt hier der Bär, wie ich aus eigener Erfahrung weiß. Der Besuch zufällig und ungeplant nach dem Konzert vom Milow, (belgischer Sänger und Songschreiber, der auch schon einige Male in den österreichischen Charts zu Gast war) vor der Krone von Lech, im Rahmen von „Tanzcafe Arlberg“ vom 3. bis 16.4.2016.

Das Lokal naja, macht einen auf pseudo Italiener, mit so grauslichen Ziegelsteintapeten an den Wänden. Es gibt fast nur zweier Holztische, die man rasch zusammen oder auseinander stellen kann, jedenfalls sitzt man sehr (zu) nahe beim Nachbarn, eine ungestörte Unterhaltung ist hier kaum möglich. Die Sessel ebenfalls aus Holz, laden nicht lange zum verweilen ein und der helle Fliesenboden trägt auch nicht zur Gemütlichkeit bei. Im vorderen Bereich da wo die Schank / Bar, bzw. der Pizzaofen sind, darf noch geraucht werden. Eine Trenntüre gibt es zwar, nur die steht immer offen. :-(
Hier wird erfolglos versucht italienisches Flair in Lech zu verbreiten.

Unser Kellner passte da auch genau ins Bild, Herr Czaba (stand auf der Rechnung) stammt aus Ungarn, wie ich auf Nachfrage bestätigt bekam. Er war aber sehr freundlich flott und aufmerksam, nur versuchte er mit halblustigen Schmähs zu punkten. Das kann man, oder so wie er auch nicht. Außer ihm gabs noch zwei weiterer Servicemitarbeiter, ein Mandl und ein fesches Weibl, die könnten aus unserem südlich Nachbarland gewesen sein? Zumindest der Optik nach, zu tun hatten wir mit ihnen aber nichts.
Und dann war da noch der Chef „Don Enzo“, keine Ahnung ob der so heißt, er kann nicht einmal grüßen. :-((

Die Kulinarik war eine gelungene Crema di Pomodoro (Paradeiscremesuppe) mit Obershaube. Sie war gut gewürzt, von feiner cremiger Konsistenz, mit diesem ganz leicht säuerlichen Geschmack. Das dazu gereicht Weißbrot frisch, mit noch knuspriger Rinde.
Die liebe Frau entschied sich für Gnocchi mit Gorgonzolasauce und Spinat. Die kleinen Nockerln eher fest, so wie wir das gerne haben. Der Speise fehlte es aber am Höhepunkt. Mit etwas Salz konnte man die an und für sich sehr cremige Sauce etwas verbessern. Spinat war ausreichend vorhanden, der blieb aber wie zu erwarten unauffällig.
Der Pizzakoch, ein Italiener, zauberte mir eine sehr gute Tonno (Thunfischpizza) auf den Tisch. Der Teig am Rand knusprig, ansonst nicht zu dick, der Belag ausreichend. Die Frage des Kellners ob ich sie mit Zwiebel haben möchte, beantwortete ich mit ja, was sich später mit 60 Cent auf der Rechnung wieder fand.

Der Prosecco zu Beginn war sehr spritzig und gut gekühlt, kommt allerdings aus so kleinen 0,2 Liter Flascherln. Die Kulinarik umspülten wir mit gesamt 4/8 eines fruchtigen Pinot Grigio. Ein etwas schwerer Weißer, von schöner gelber Farbe, passte gut zum Essen. Dazu hatten wir, ohne zu cashen, Vorarlberger Quellwasser. Der kleine Illy zum Schluss top, sehr stark, schwarz wie die Nacht und nicht bitter. Den hat Herr Czaba selbst gemacht, so trinkt er ihn auch am liebsten, wie er uns erklärte :-)

Wir sind in den letzten Jahren schon einige Male beim DON ENZO gewesen. Das Futter war immer ordentlich und was das Service betrifft, da haben wir schon einiges erlebt. 2016 war es etwas besser als die Jahre zuvor, gesamt gesehen gerade noch 3. Die Rechnung kann man ab 50,-- Euro mit der „Höllenmaschine“ zahlen, so die Bezeichnung des Kellners für das Kreditkartenkastl. Bei uns waren es mit Maut € 70,--. Die günstigste Pizza kostet übrigens 9,90, die meisten finden sich zwischen 13,-- und 16,-- Euro. Man is(s)t in Lech am Arlberg.

Warum es uns immer wieder hin zieht? Sicher nicht wegen dem Lokal als solches. Man kann aber so herrlich nach dem Schifahren davor in der Sonne abhängen, gemütlich was trinken und das bei zumeist wenigen Gästen. Genau aus dem Grund kommen wir hoffentlich auch im April 2017 wieder. :-)
Pizza mit Thunfisch, den Zwiebel zahlt man extra, naja......
Der Pizzabäcker, ein Italiener, ...Gnocchi in Gorgonzolasauce samt Spinat.....Paradeiscremesuppe, sehr ordentlich!

12. SCHNEGGAREI

Tannberg 629 (Schlegelkopfbahn Talstation)
6764 Lech
Man kann in etwa erkennen wie es im oberen Stock aussieht, leider nicht ganz scharf.Sehr ordentliche Pizzen gibts da, aber die Sitzgelegenheiten sind sooooo ungemütlich.

13. Griggeler Stuba

Oberlech 568
6764 LECH am Arlberg

In diesem Guide weil

Thorsten Probost kocht und das ganz fein

Griggeler StubaGriggeler Stuba

14. Krone

Dorf 13
6764 LECH am Arlberg
Die Terrasse der Krone.......... der Blick von der Terrasse der Krone, aufs Omeshorn, den Hausberg der Lecher.im Hintergrund das Kriegerhorn

15. Zur Kanne

Oberlech 279
6764 LECH am Arlberg
Das ist es drinnen das Restaurant "Zur Kanne" in OberlechHirsch in der Kräuterkruste, war köstlich, aber zu viel drum herum.....Wolfsbarsch, dazu eine gebratene Jakobsmuschel und eine Garnele, sehr gut! (zu viel schnick schnack)

16. s'Pfefferkörndl

Nr 138
6764 Lech am Arlberg

17. Kutscherstube - Hotel Post

Dorf 11
6764 Lech am Arlberg
18.4.17 :-))Kutscherstube - Hotel PostKutscherstube - Hotel Post

18. Balmalp


6764 Lech am Arlberg

19. Fux

Omesberg 587
6764 LECH am Arlberg

20. Kriegeralpe

Oberlech
6764 Lech am Arlberg
Speisekarte Sommer 2017warmes und Nachspeisenkaltes und Suppen

21. Lechtaler Stube

Oberlech 266
6764 Lech am Arlberg

Meine Bewertung (29. Apr 2017)

SpeisenAmbienteService
Am Abend des 22.4.2017, ging es mit der Gondel nach Oberlech, ins Burg Hotel. das befindet sich gleich unterhalb der Bergstation der Bahn. Die im ... MehrAm Abend des 22.4.2017, ging es mit der Gondel nach Oberlech, ins Burg Hotel. das befindet sich gleich unterhalb der Bergstation der Bahn.
Die im Jahr 2016 vollkommen neu errichtete Aufstiegshilfe, fährt zwischen 17:00 und 01:00 alle 15 Minuten und hilfreich wäre es den Skipass nicht im Zimmer zu vergessen. :-)

Die Reservierung in der LECHTALER STUBE, von zu Hause aus, hat perfekt geklappt.

Hinein mit Schwung und nachdem zwischen dem 21. und 23.4.2017 das Saisonabschlussfest stattfand, steppte an der Bar der Bär. Dennoch werden wir sofort von Oberkellnerin Frau Claudia „entdeckt“ und zu unserem wunderschönen Zweiertisch mit Blick Richtung Bar gebracht. Hinter uns sieht man durch eine Glasscheibe auf die Schipiste. Wir befinden uns in einem kleinen Erker, mit 2 Zweiertischen, gleich rechts, wenn man ins Lokal hineinkommt.
Um 19h waren alle der etwa 30 Plätze noch frei, sollte sich aber bis 20:30 vollkommen ändern.

Das Lokal ist ein Traum aus massivem Holz, soweit das Auge reicht und überaus rustikal. Das hat Stil wie wir finden. Die Tische sehr schön in beige eingedeckt, dazu eine Holztulpe im Glas. :-) Die Sitzbänke mit rotem Stoff bezogen, sehr gemütlich. Hier fühlt man sich auf Anhieb überaus wohl und das obwohl der Lärmpegel zu Beginn ein recht hoher war, sollte sich aber bald ändern.

Frau Claudia war auch schon bei unserem Besuch im April 2015 für uns zuständig und ist bereits seit 13 Jahren im Betrieb. Sie ist schlicht die perfekte Kellnerin, mehr gibt’s dazu nicht zu schreiben......

Den Abend begannen wir mit zwei Glas Prosecco, keine Ahnung von wem, aber absolut top. Dazu gab’s Bergquellwasser in einer sehr schönen Karaffe.
Zum Essen tranken wir eine Flasche Sauvi „Sulz“, aus 2015 wenn ich mich recht erinnere, vom Weingut Gross, aus Ratsch an der Weinstraße. Sehr fruchtig war der und ein ganz typischer Südsteirer, grasig, stachelbeerig, genau deswegen lieben wir Sauvignon Blanc.
Auch der kleine schwarze starke danach war großartig.

Los ging‘s mit dem Gedeck. Es kam so ein Tragegestell, für 3 kleine Teller. Oben war eine würzige, nicht sehr harte Wurst, die schon fast ins scharfe ging. In der Mitte ein eher fader Schimmelkäseaufstrich und unten Butter. Dazu wurde frisches knuspriges Brot und Gebäck im Körberl gereicht. Wenn man das Kulinarische so rückblickend betrachtet, war das das Schwächste, denn was dann noch alles kam, war großartig!

Weiter ging es mit einer Montafoner Käsesuppe, mit (knusprigen) Schwarzbrotwürfeln, geschmacklich hui, optisch naja pfui. Eine dicke, würzige, schon fast cremige Suppe, mit eigentümlicher Farbe, die uns begeistert hat.
Ebenso angetan waren wir von der Leberknödelsuppe. Auch die top, das Knödel fest und schmeckte nach Leber, die Suppe recht kräftig, mit Schnittlauch und so einigen Streifen geschnittenes Gmias war auch drinnen.

Die Hauptspeisen, für meine Frau, eine rosa gebratene Entenbrust, mit zweierlei Kraut und Orangensauce? Die Ente ein Gedicht, das Fleisch sehr zart und weich, die Haut ein wenig knusprig und das Ganze großartig gewürzt. Zum einen gab es ein sehr gutes süßliches Rotkraut dazu, das Weiße erinnerte uns aber eher an einen geschnittenen Chinakohl, denn an ein Kraut, war aber auch sehr gut und mit Schinkenwürfeln verfeinert. Ja das alles konnte sich sehen lassen.
Ich hatte das „Trüffelschwein“ ein Kotelett vom Iberico, samt Knochen, Fettrand und Trüffelkruste. Ja und das war ein Traum, butterweich, perfekt gebraten, saftig und die Kruste schon fast ein wenig knusprig. Was genau der dickliche dunkle braune süßliche Saft dazu war, der in einem separaten Gefäß gebracht wurde, weiß ich leider nicht, aber er hat grandios dazu gepasst, war aber viel zu viel. Das Fleisch wurde auf Blattspinat serviert, der mit etwas Zwiebel verfeinert und hat sogar mir geschmeckt, der das Grünfutter sonst nicht so gerne mag, weil top gewürzt und nicht zu weich. Eine wunderbare Beilage.

Zum top Espresso von Meister Illy, gab es 9 teils unterschiedliche Schokokugerln im Schachterl, die wir allesamt „verputzen“ wobei aber nicht alle unsere Geschmacksnerven trafen.

Die Moral von der Geschicht, der LECHTALER STUBE im Burg Hotel, ausgezeichnet gegessen, da würde ich wieder einmal sehr gerne die Note 4,5 vergeben. Das ganz findet in stilvollem Rahmen statt und die für uns zuständige Servicemitarbeiterin ein langjähriger Profi ihres Faches. Die Rechnung samt Trinkgeld waren 170 Euro und habe ich mit Kreditkarte bezahlt.

Mehr oder weniger wissenswertes, der Hohenlohe Guide sagt 14 Punkte, also ein Mützerl, der von Rosam meint 94 Punkte....
Kotelett vom Iberico mit Trüffelkruste, auf BlattspinatEntenbrust auf zweierlei KrautLeberknödelsuppe

22. Lecher Stube

Omesberg 119
6764 Lech
Entenkeulen samt RotkrautLecher Pfanne, da drunter fand sich ein Schweinslungenbratengebackener Camembert auf Gmias.....

23. Gitti's Esszimmer

Omesberg 370
6764 Lech am Arlberg
Da drinnen ist "Gittis Esszimmer" spezialisiert, so wie einige andere auch in Lech, auf Fondue ...Gitti's EsszimmerGitti's Esszimmer

24. Gasthof Auerhahn

Zug 12
6764 Lech

Meine Bewertung (27. Apr 2017)

SpeisenAmbienteService
Von Lech kommend in Richtung Ortsteil Zug, an der Roten Wand vorbei (eines unserer Lieblingslokale) da ist nach einigen hundert Metern, auf der lin... MehrVon Lech kommend in Richtung Ortsteil Zug, an der Roten Wand vorbei (eines unserer Lieblingslokale) da ist nach einigen hundert Metern, auf der linken Straßenseite, der Gasthof AUERHAHN. Davor findet man Parkraum für etwa 10 Bürgerkäfige.

Die telefonische Reservierung einige Tage zuvor, noch von zu Hause aus, für Ostermontag den 17.4.17. Das war zum einen der letzte Öffnungstag für die Wintersaison 2016/2017 und zum anderen völlig egal, da wir die einzigen auswertigen Gäste waren, außer uns nur noch zwei Hausgästinnen. :-)

Das Lokal selbst ist eine sehr alte schöne Gaststube, mit viel Holz, überaus urig und sehr gemütlich. Alles macht an und für sich einen sauberen ordentlichen Eindruck, einzig das weiße Tischtuch hätte ich persönlich vor den nächsten Gästen, also vor uns, ausgetauscht, ganz sauber war’s nämlich nicht. Man fühlt sich aber jedenfalls sehr wohl.

Die einzige (noch verbliebene) Kellnerin, vermutlich aus Great Britain? Eine freundliche, nette Person, vom Fach. Sie versteht und spricht recht gut Deutsch, ist flott, aufmerksam und fragt nach. Sehr ordentliche Serviceleistung und das obwohl nix mehr los war.

Mit dem Chef und Koch Johann Ortner kamen wir auch ins Gespräch. Wir haben erfahren, dass er Steirer ist, zwischen den Saisonen in Tribuswinkel, Bezirk Mödling, südlich von Wien wohnt und den es vor vielen Jahren beruflich auf den Arlberg verschlagen hat. Er ist ein netter gemütlicher Typ, Marke Pezibär, der zwischenzeitlich zweimal aus seiner Küche raus ist, um sich zu erkundigen ob es uns denn e schmeckt. Ja!

Als wir ankamen gab es gleich einmal einen Aperitif aufs Haus, einen süßlichen 2015ener Weißburgunder, vom Steininger aus Langenlois. Top Einstieg in einen sehr angenehmen Abend.
Wollten sie den vielleicht loswerden, weil ja heute der letzte Öffnungstag ist und die Flasche leer werden muss :-)) Uns war‘s recht!
Nach Rückfrage gab es eine Karaffe Vorarlberger Bergquellwasser, das später nicht auf der Rechnung stehen sollte.
Zum Essen hatten wir eine Flasche Zierfandler „Ouvertüre“ Jahrgang 2013, vom uns bis dato unbekannten Weingut Piriwe aus Traiskirchen in NÖ. Der Wein ein wenig lieblich, lange am Gaumen, sehr fruchtig, aber wenig Geruch und perfekt gekühlt.
Der Espresso danach war unterer Durschnitt.
Auf den abschließenden Obstler wurden wir vom Chef ebenfalls eingeladen. Prost!

Kulinarisch ging’s mit einem Gruß aus der Küche los. Es kam eine dünn aufgeschnittene, gekochte Rindszunge, mit nicht zu scharfem Kren und einigen Tropen Olivenöl, dazu das Körberl. Es hat uns beiden geschmeckt.

Danach hatte ich eine Leberknödelsuppe, meine Frau das Tartar vom (schottischen) Lachs. Das Knödel sehr groß, selbst gemacht, unförmig, eher weich, es hat mich irgendwie an Leberreis, bzw. ein Semmelknödel, erinnert. Die Suppe war eine sehr ordentliche Rindssuppe. 100%ig überzeugt hat mich das alles nicht, sehr gut war es aber allemal. Die grob geschnittene Petersilie hätte man sich sparen können.
Das Tartar war mit etwas Dille zubereitet, die man optisch zwar erkennen, aber glücklicherweise nicht herausschmecken konnte, die wollen wir nämlich beide nicht und es war sehr gut, u.a. mit ein wenig Zitrone abgeschmeckt. Dazu am Glasteller etwas klein geschnittener Zwiebel, Rucola in Olivenöl, einige Kapern, eine eingeschnittene Cherrytomate, etwas Zitrone? und drinnen steckte ein Rosmarinbemstl. :-) Der mitgelieferte Toast war viel zu viel.

Eine Hauptspeise waren richtige Vorarlberger Käsespätzle, stand so in der Karte, im kleinen Metallpfandl, auf einem Holzteller serviert. Die „Richtigen“ waren sehr klein und fest, der Käse würzig, aber relativ wenig, mit etwas Salz drüber waren die top. Das mit dem Salz ist natürlich Geschmackssache. Oben drüber war perfekter Röstzwiebel und der Gemischte war ein wenig säuerlich mit Balsamico und einem Schuss steirischem Gold mariniert. Frau war begeistert!
Ich nahm mir, nachdem es keine Spare Ribs mehr gab, den Auerhahn Rostbraten, mit einer Speck Pilzrahmsauce, dazu Spätzle und einem angebratenen Serviettenknödel. Zum Fleisch hat der Chef gemeint, es sei ein Beiried, wir wollen ihm glauben, hatten aber eher den Eindruck, es sei ein durchzogener Rostbraten gewesen. Egal, der war ein Traum! Und er hat uns auch erzählt, das er für die sensationelle, ganz wenig säuerliche Sauce, Steinpilze verwendet hat, die er im Herbst selbst in der Gegend gefunden hat. Nachdem die recht groß geschnitten waren, hat er sie vermutlich gereinigt, geschnitten, vakuumiert und dann eingefroren. Wenn man nicht wüsste, dass es die im April bei uns nicht gibt, hätte man geglaubt die kommen gerade frisch aus dem Wald. Einfach nur sensationell! Die Sauce selbst harmonisch, schon fast cremig, mit geschmackvollem Speck und etwas Zwiebel. Warum er Spätzle UND Knödel dazu serviert, keine Ahnung, aber auch die waren überaus gelungen. Ein kulinarischer Hit!

Die Zusammenfassung unseres ersten kulinarischen Urlaubsabends, wir haben im AUERHAHN sehr gut gegessen, obwohl er von außen gar nicht so einladend ausschaut, mit dem Highlight Rostbraten. Das Ambiente gemütlich und die Serviceleistung passte auch. Die Rechnung mit Maut waren 135 Euro, das ist Lechniveau, also Ortsteil Zug.

Es gibt’s übrigens auch charmante Zimmer, Zitat Rechnung, 3 DZ, 2 EZ, 2 Appartement.
Der Gastgarten des Auerhahn, wenn auch ein mickriger.....Der Blick vom Gastgarten auf den 9 Loch Golfplatz von Lech (Zug)Richtige Vorarlberger Käsespätzle samt Gemischtem

25. Schlegelkopf Restaurant/Bar

Tannberg 185
6764 Lech

26. Gasthof Alphorn

Zug 449
6764 Lech
Gasthof Alphorn

27. Der Wolf

Oberlech
6764 Lech
Ein "Wolf" im Sommer...... :-)Leider war am Montag den 7.8.17 Ruhetag.....Der "Wolf" am 20.4.2017

28. Gasthaus Älpele

Zug 61
6764 Lech
von der Terrasse aus....... :-)AmbienteDas köstliche Speckbrot reicht für eine Bewertung noch nicht aus, die folgt dann aber höchst ...

31. Gasthaus Alpenblick

1 Bewertung
Zug 10
6764 Lech am Arlberg

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Wir wurden aufs positivste überrascht....

Meine Bewertung (20. Apr 2019)

SpeisenAmbienteService
Ein völlig unerwartetes kulinarisches Erlebnis wurde uns am Donnerstag den 11.4.2019, im Gasthof ALPENBLICK zu teil. Es handelt sich dabei um das w... MehrEin völlig unerwartetes kulinarisches Erlebnis wurde uns am Donnerstag den 11.4.2019, im Gasthof ALPENBLICK zu teil. Es handelt sich dabei um das wahrscheinlich unauffälligste Lokal in Lech und ist im Ortsteil Zug Nr. 10 gelegen.
Auf dem Radar hatten wir es schon sehr lange, nur konnten wir uns bis dato nicht durchringen einmal hinzugehen. Schlicht ein Fehler!

Man findet es von Lech kommend, links in einer Sackgasse, in Blickweite zur Zugerbergbahn.

Die Anreise erfolgte mit dem gratis „O r t s bus“. Voraussetzung hierfür ist eine gültige Lift- oder Gästekarte. Nachdem wir schon um 17:45 dort waren, fuhren wir mit dem letzten um 19:45 auch wieder zurück. Ab dann gibt es den Bezahlbus „James“ der fährt fast die ganze Nacht, oder man lässt sich vom Taxiunternehmen „Lecher“ nach Hause bringen, was sich mit einem Fixpreis von € 22,50 für etwas über 3 km zu Buche schlägt. Auch der hat (leider) Arlbergniveau, aber auch hier gibt es öfters Alkoholkontrollen!

Die Reservierung wie bei allen Lokalen hier schon von zu Hause aus, etwa 10 Tage zuvor, telefonisch. Sie hat perfekt geklappt. Wobei der Besuch mit einer letztendlich überaus lustigen Schrecksekunde begann. Ein Stammgast des Hauses, war gerade auf dem Weg zur Toilette und erklärte uns, das heute leider geschlossen sei. Nachdem dann aber sofort der Chef des Hauses herbeigeeilt ist und meinte das macht er immer und ich darf ihm eine „anschieben“ haben alle nur noch gelacht.

Die Gesamtbesucheranzahl an diesem Abend recht überschaubar. Die erste Stunde waren außer uns noch 5 weiter Gäste da, dann kamen 9 weitere dazu, wobei für etwa 40 Platz ist. Liegt wahrscheinlich daran, dass wir vor der Karwoche da waren und das mit Sicherheit die am schlechtesten gebuchte Winterwoche diese Saison ist, wie wir aus einigen Gesprächen erfuhren. Gut so!

Die für uns zuständige dunkelhaarige Servicemitarbeiterin, macht den perfekten Job! Mehr gibt es dazu nicht zu sagen. Ihr zur Seite ein männlicher Kellner, der die erste Stunde nur hin und wieder was einschenkte und sich sonst die Füße in den berühmten Bauch stand.

Das Lokal selbst ist urig, ländlich, sauber, sehr gemütlich, mit viel Holz, eine Bauernstube. Der Sitzbereich teilt sich in zwei Teile, im vorderen waren wir, mit Blick auf Küche, Schank und einen großen Wandkasten, wo Geschirr und Gläser untergebracht waren. Man fühlt sich wie hier fast überall in der Gegend sofort wohl.

Den Start machten zwei Glas Sekt, leicht süßlich, herrlich, Vorarlberger Bergquellwasser gibt es gleich automatisch dazu.
Zum Essen wurde es ein 2017ener Weißburgunder von Ewald Zweytick, aus Ratsch an der Weinstraße, Südsteiermark. Der war nicht nur herrlich fruchtig in der Nase, sondern auch am Gaumen, ein ganz feiner Weißwein.
Der Espresso danach vom allerfeinsten, sehr stark, kaum bitter und die perfekte Creme.

Das Gedeck bestand aus gesalzener Butter, irgendeinem Aufstrich und herrlichem Speck, dazu vier verschieden kleine frische knusprige Weckerln.
Gemeinsam hatten wir eine Vorspeise und zwar Carpaccio vom Angusrind mit Trüffelöl und Parmesan, drüber rohe Champignons. Es wurde uns gleich auf zwei Tellern serviert, ohne dass wir das eingefordert hätten. Ja zarter und gschmackiger geht es kaum, beißen musste man das nicht, das ist wirklich auf der Zunge gegangen. Den Geschmack von dem Öl lieben wir und der Parmesan war ein recht intensiver. Nein Brot brauche ich da keines dazu.....

Die liebe Gattin hatte Lammrücken mit Zucchinigemüse und Erdäpfelgratin, das uns separat in einer kleinen Pfanne serviert wurde. Was soll man sagen, himmlisch? Das Fleisch am Knochen, zart und sehr weich, mit Fettrand, ja so mag ich das. Dazu ganz wenig von einem stimmigen Saftl und das alles absolut perfekt gewürzt. Das Gemüse ebenfalls vom allerfeinsten und eine anständige Portion.

Dem Innereinenfan bot sich auch wieder die Chance zuzuschlagen und zwar in Form einer Kalbsleber in einem super Saftl und viel Rösti. Ein Traum! Wobei die extrem weiche Leber für mich untypisch geschnitten war, nämlich länglich und recht dünn, so hatte ich das noch kaum wo, was aber dem perfekten Geschmackserlebnis keinen Abbruch tat. Rösti machte dem Namen Ehre, war es doch ordentlich angeröstet und gschmackig. Ich war geneigt der Kellnerin zu sagen, bringen sie mir bitte solange bis ich nicht mehr kann. Auch das war eine ordentliche Portion.

Heute sollte es auch eine Nachspeise sein und zwar „Überraschung“, ich wollte es wissen. Es wurde mir eine flaumige Palatschinke mit herrlichem Eis gefüllt serviert, separat noch eine Kugel und das alles in einer Sauce, von der ich leider nicht mehr weiß was das für eine war. Nur so viel, es war der perfekt Abschluss.....

Ich kann nicht anders, als zum achten Mal in meinem Rete Leben für den ALPENBLICK in Zug die Höchstnote zu vergeben. Gesamt haben wir 175 Euro mit Maut dort gelassen, Kreditkarten werden akzeptiert.

Hochpreisig wie hier überall, aber das wars uns wert.

Ja und wenn das stimmt was man im Netz über den Betreiber Karl Heinz Zimmermann liest, so war er jahrelang Caterer der Formel 1.
Kalbsleber mit Rösti, ein Gericht auf das man süchtig wird.....Lammrücken mit ZucchinigemüseErdäpfelgratin einfach herrlich

32. Hinterwies

Tannberg 186
6764 Lech

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Irgendwann einmal.....

Hinterwies

33. Hospiz-Alm

St. Christoph 1
6580 St. Anton am Arlberg

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Irgendwann einmal.....

34. Restaurant Galzig Verwallstube

Bergstation Galzigbahn
6580 St. Anton am Arlberg

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Irgendwann einmal.....

35. ULMERHÜTTE


6580 St. Anton am Arlberg
ULMERHÜTTE

36. Flexenhäusl

am Flexenpaß
6763 Zürs am Arlberg

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Weils total nett dort ist

Meine Bewertung (12. Aug 2016)

SpeisenAmbienteService
Genau am Flexenpass, auf 1773m Seehöhe, kurz bevor man nach Zürs am Arlberg kommt, ist links das FLEXENHÄUSL. Davor ein Parkplatz, der solange ich ... MehrGenau am Flexenpass, auf 1773m Seehöhe, kurz bevor man nach Zürs am Arlberg kommt, ist links das FLEXENHÄUSL. Davor ein Parkplatz, der solange ich da vorbei fahre, noch nie voll war. Muss aber dazu sagen, dass sich das nur auf die Nebensaison bezieht.

Die kleine sehr feine Steinhütte, mit Holzschindeldach und großen Steinen drauf, bietet drinnen genau 20 Personen Platz. Das meiste ist aus Holz und einen offenen Kamin gibt’s obendrein, also sehr nett für lauschige Winterabende.

Das interessante sind aber die Plätze vor der Hütte, da hat man einen traumhaften Ausblick auf die Vorarlberger Bergwelt, vor allem auf die genau vor einem liegende Albona.

Betrieben wird das kleine Lokal vom Hotel Edelweiß in Zürs.

Unser Besuch war ein ungeplanter, am Sonntag den 7.8.2016, am Nachmittag, im Rahmen eines Kurzurlaubes in unserem westlichsten Bundesland. Einige Motoradfahrer sind da, manche Gäste mit dem Auto, so wie wir, etwa die Hälfte der 60 Plätze im freien sind besetzt.

Man sitzt auf grünen Kunststoff- Metallsesseln mit Armlehnen und Sitzpolstern, die Tische sind ebenso. An der Hauswand sind die Tische und Bänke aus Holz und da gibt es Lammfelle zum draufsetzen.

Wer Fondue Chinoise sagt, der meint am Arlberg angeblich Flexenhäusl, so steht es zumindest auf der Homepage. Wir haben mehrmals probiert im Winter, am Abend, einen Platz zu bekommen, aussichtlos, irgendwann haben wir dann aufgegeben. Keine Ahnung wann man da reservieren muss.

Dafür haben wir schon einige Male tagsüber, während dem Schifahren, einen kurzen Stopp eingelegt und wir wurden dabei kulinarisch nie enttäuscht.

Was das Essen betrifft, so geht es über eine „normale“ Berg- oder Schihütte hinaus. Man bekommt etwa eine Brettljausn oder einen Käseteller, verschiedene Suppen und Würstel, einige Nudelgerichte und auch einen Linseneintopf, aber auch ein Wiener Schnitzel, Scampi oder Spareribs und noch vieles mehr. Auch das eine oder andere gute Flascherl österreichischen Weins ist erhältlich.

Bei unserem Besuch hatten wir je zwei Glas eines großartigen und perfekt gekühlten Prosecco a € 4,--. Wobei ich mich erinnern könnte, dass im Winter etwas mehr dafür verlangt wird?
Weiters einen Apfelsaft mit Soda auf 0,5l aufgespritzt, zu € 3,90, ein Standardprodukt wie ich meine. Meine Frau hatte dann noch einen Affogato al caffe, übersetzt „im Kaffee ertrunken“. Was das genau ist hat ihr kürzlich eine Italienerin erklärt und zwar wird dabei eine Kugel Vanilleeis in einem Kaffeehäferl mit Espresso übergossen. Sie ist förmlich dahin geschmolzen und einen Eiskaffee braucht sie auch nicht mehr, meinte sie. (€ 3,70)
Mein Doppelter um € 3,80 war ebenfalls sehr gut, recht stark und wenig bitter.

Ich hatte Gusto auf ein „typisches“ Hüttenessen, also wurde es um 13 Euro Spaghetti Bolognese. Die Nudeln perfekt, bissfest, genauso wie ich/wir das lieben. Auch die Fleischsauce top, sehr gut gewürzt, für meine Begriffe aber etwas zu wenig. Der gschmackige Parmesan dazu wurde in einem separaten Schälchen serviert.

Das Servicemädl, im halbwegs feschen Dirndl, kam aus Hamburg, wie sie einigen Landsleuten am Nachbartisch erzählte. Überhaupt sind die meisten Gäste hier aus Deutschland, aber warum soll‘s im Sommer anders sein. Sie machte einen sehr guten Job, war überaus freundich, kommunikativ, sehr aufmerksam, flott und nachgefragt wurde auch. Die Speisen wurden von einer südländischen Hilfskraft serviert.

Alles in allem ist die Kulinarik hier seit Jahren sehr gut, das Ambiente einfach nur schön und auch die sehr junge Kellnerin hat einen tadellosen Job gemacht.
Die Preise sind Arlberg like, wobei aber vor allem beim Quartier doch deutlich weniger zu zahlen ist als im Winter.

Wir sind seit Jahren verliebt ins FLEXENHÄUSL und kommen ganz sicher wieder.
Flexenhäuslvor der HütteSpaghetti Bolognese

37. Bergrestaurant Seekopf

Station Seekopf Lift
6763 Zürs

38. Alpe Monzabon

Monzabon
6763 Zürs
Alpe Monzabonfalls wer Hunger hatDurstlöscher

39. Die Ente von Zürs

Hausnummer 217 (Hotel Albona Nova)
6763 Zürs

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Irgendwann einmal.....

40. FUXBAU

Dorfstraße 22
6762 Stuben am Arlberg

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feine Sache

Der alte FlussbewohnerMargreitterhof 2Margreitterhof 1

41. Cafe Fritz

Anger 369
6764 Lech

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April 2020

42. Klösterle

Zug 27
6764 Lech

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April 2020

Am 8.4.2018 war leider schon der letzte Öffnungstag für die Wintersaison 17/18......

43. Zit Lo

Stubenbach 605
6764 Lech am Arlberg

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April 2020

ZIT LO ist Vorarlberger Dialekt und steht für ZEIT LASSEN..... :-)

44. Walkerbach

Stubenbach 28
6764 Lech

45. Sonnblick

Tannberg 165
6764 Lech

46. ULLR Gasthouse

1 Bewertung
Haus 110
6763 Zürs

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schlicht sensationell was uns da im April 2018 geboten wurde

Meine Bewertung (14. Apr 2018)

SpeisenAmbienteService
Es gibt nicht viele Lokal wo wir derart gut gegessen haben, so perfekt bedient wurden und wo wir uns so sehr wohl gefühlt haben wie im ULLR Gasthou... MehrEs gibt nicht viele Lokal wo wir derart gut gegessen haben, so perfekt bedient wurden und wo wir uns so sehr wohl gefühlt haben wie im ULLR Gasthouse in Zürs am Arlberg.

Das Lokal selbst liegt am Weg nach Lech, auf der rechten Seite der Straße, die durch den Ort führt. Für die, die es genaue wissen wollen, Haus 110. Davor sind ausreichend Parkplätze, wie das allerdings in der Hauptsaison ist weiß ich nicht. Es besteht seit 7 Jahren wie wir erfuhren, ist bis dato aber völlig an uns vorüber gegangen. Wir haben durch den Lieblingsschwager von der Existenz erfahren, er war vor etwa einem Monat zu Gast und war begeistert.

Also haben wir uns bei der Urlaubsplanung gleich für unseren ersten Abend einen Tisch reserviert. Wir schreiben Sonntag den 8.4.2018 und wir haben Glück, es ist für die Saison 17/18 der letzte Öffnungstag. Weiter geht es erst wieder im Dezember 2018.

Es ist irgendwie die Mischung zwischen Restaurant und Bar, recht klein, für kaum 40 Personen, mit einigen Plätzen auf hohen Sesseln an der Bar. Als wir um 18:30 kamen, war kaum noch wer da, mehr als 20 Gäste waren es im Endeffekt aber auch nicht. Die Saison ist auch im Ort zu Ende, in Lech tut sich da noch wesentlich mehr.
Die Tische aus Holz und weiß eingedeckt, die gemütlichen Sessel auch aus Holz, dazu schwarzer Steinboden mit kleinen weißen Flecken, die Wände blau angemalt, dazu steht hängt und liegt viel Kramuri herum, aber seht selbst meine Fotos, weil das alles ist schwer zu beschreiben. Wir haben uns jedenfalls sauwohl gefühlt.

Zwei Mädl’s kellnerieren und das perfekt. Für uns war Steffi aus Nordslowenien zuständig. Machen übrigens viele hier, dass sie im Winter am Arlberg und im Sommer am Wörthersee arbeiten. Der Betreiber vom Ullr ist ebenfalls Kärntner, wie sie uns erzählte. Was soll man viel sagen, so geht Service, höchst sympathisch, professionell und kommunikativ.

Zu Beginn hatten wir zwei Prosecco vom Feinsten und zum Essen ein Flascherl Sauvi 2016 vom Gross aus Ratsch an der Weinstraße, Südsteiermark. Typischer geht’s nicht für einen Sauvignon Blanc, da weiß man einfach wo der herkommt, mit diesem für die Region typischen grasigen, stachelbeerigen Geruch und Geschmack. Vor der Flucht hatten wir gemeinsam noch 1/8 Shiraz aus Lazio und auch der war schlicht grandios, ein ganz ein harmonischer weicher und sehr fruchtiger Roter, top.
Der Espresso war von Meister Illy und wenn es irgendwo irgendwas zu kritisieren gab, dann dass der stärker hätte sein können, aber sonst nix. Zum Abschluss hatten wir noch 2 Grappa von Poli, die „Big Mama“ einer in Barrique ausgebaut, schlicht sensationell. Dazu gab es von Anfang an Vorarlberger Bergquellwasser, ja und selbst das wurde nachgeschenkt.

Die Speisekarte ist überschaubar, aber interessant zusammengestellt, es findet sich für jeden etwas.
Zu Beginn das Gedeck bestand aus herrlich geräuchertem Speck, einem Kürbiskernaufstrich wo man die klein gehackten Kürbiskerne mehr als nur erahnen konnten, herrlich, sowie gesalzene Butter mit einer Brise rotem Pfeffer drüber. Dazu das Körberl mit frischem Baguette, das nach gebracht wurde, so man denn wollte.
Gemeinsam hatten wir eine Vorspeise und zwar den Zuger Almlachs, der uns gleich auf zwei Tellern gebracht wurde, ohne dass wir danach verlangten hätten. Der war mit so einer Art Zucker Honig Kruste? und es hatte den Anschein als wäre er, a la Creme Brülee, flambiert worden!? Jedenfalls eine höchst interessant Kreation. Der Fisch selbst war von schöner roter Farbe und ist quasi auf der Zunge zergangen. Himmlisch!
Die Hauptspeise, für die Liebste, war der Fisch des Tages, ein Wolfsbarsch (Branzino) auf Lauch Spargel Gemüse, dazu in Butter gebraten Erdäpfel. Ich hatte ein 300g Rib Eye Steak, in etwas Rotweinjus, oben drauf mit frittierten Karotten, etwas Blattspinat unten drunten und sensationellen, selbst geschnitzte Trüffelpommes, im Stanitzel serviert. Der Fisch schön weiß, eher fest, die Haut kross gebraten, grandios! Das Gemüse schlicht zum Eingraben, noch etwas knackig und perfekt gewürzt. Mein Steak kam wie bestellt medium daher, mit dem gewissen Fettanteil in der Mitte, wie es typisch für dieses Stück Fleisch ist, wunderbar weich und auch der Jus tat seines dazu. Ich kam mir wie im Steakhimmel vor :-)
Heute sollte es auch eine Nachspeise sein, nein nix süßes, sondern 5 verschiedene Käse, von sehr mild bis würzig, mit drei herrlichen und einem sehr guten Chutney. Was das alles genau war, keine Ahnung, aber es war ein ganz feiner Abschluss.

Speisen / Ambiente / Service alles 5 im ULLR und das ohne mit der Wimper zu zucken, es war ein perfektes kulinarisches Erlebnis.
Die Zeche über 190,-- Euro samt Maut, habe ich mit Plastikgeld bezahlt und 2019 kommen wir sicher wieder! Sicher? ganz sicher.....

PS adn, hier fuhren wir Taxi, Uber gibt’s da leider noch nicht: :-))

Ullr ist übrigens unter anderem der nordische Gott des Winters.
300g Rib Eye, dazu Trüffelpommes, der Steakhimmel auf Erden!Branzino auf Lauch Spargelgemüse, grandios!Der Kas danach.....

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