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Di, 24. Mai 2022
In der Umgebung

Best of "Feine Restaurants" in Österreich

Best of "Feine Restaurants" in Österreich

Lokale mit erstklassiger Küche welche dem internationalen Standard entspricht.
Ebensolches Getränke-Weinangebot und dem entsprechendem Service

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42 Lokale·Update: 16. Jun 2019·3 Kommentare

1. Steirereck im Stadtpark

Am Heumarkt 2a
1030 Wien

In diesem Guide weil

Weil die Nr. 1 in Österreich, die Nr. 9 in Europa in allen Bereichen ( Käse, Wein, Service) Akzente setzt; weil es keinem Lokal in meinem Guide gelingt nur annähernd dieses Niveau zu erreichen

Meine Bewertung (18. Jun 2013)

SpeisenAmbienteService
Mein kulinarisches Champions league - Finale im Jahr 2013- kann noch besseres kommen? Unwahrscheinlich, kaum vorstellbar- und somit ein neues Lo... MehrMein kulinarisches Champions league - Finale im Jahr 2013- kann noch besseres kommen?

Unwahrscheinlich, kaum vorstellbar- und somit ein neues Lokal in meinem Guide Best of "Feine Restaurants" in Österreich.

Über das Ambiente wurde ja schon unzählige Male geschrieben, Ja der Raum für RaucherInnen ist etwas schwülstig Rot, kann sein dass die Deckendekoration im Hauptraum nicht Jedermanns/frau Sache ist- wir empfanden sie zumindest nicht störend.

Auswahl: 2 siebengängige Menüs, dazu eine exzellent ausgewogene A la Carte-Auswahl (Waller um € 44.- ist nicht ohne) Menüpreis: 7 Gang 135,– mit Getränkebegleitung + 75,– für das Gebotene absolut gerechtfertigt

Speziell die Weinpreise überraschen positiv. Keine Frage: Alles was Connaisseurs Weinherz begehrt - und noch viel mehr zu wirklich sehr fairen Preisen.

Der Service: Outstanding, in einer eigenen Liga: Technisch perfekt ( na na na ned) dazu aber sowas von persönlich. Individuell auf die Gäste eingehend und sogar mit Witz, Schmäh und Charme- einzigartig! Hervorragende, nicht abgehoben klingende Speisenerklärungen; Mr. Brotwagen mit seinen 20 Sorten, Mr. Käsewagen, die Sommeliers und auch die Chefin – jede der Personen mit all ihren Helferleins ( 16-18 Personen sorgen für einem absolut runden Serviceablauf) eine wahre Persönlichkeit

Die Speisen: Keine noch so elaborierte Küche kann jeden Gaumen befriedigen, Geschmäcker sind nun mal verschieden – das ist gut so. Ich esse wahrscheinlich zu selten in der Championsleague der Hochkulinarik um all die Kreationen nachvollziehen zu können, um diese Art des besonders exquisiten Kochens zu verstehen- im Gegensatz zum Hangar 7 haben mich im Steirereck alle Kombination überzeugt, waren all die Beilagen immer perfekt auf das Hauptstück abgestimmt

Mispeln mit Sellerie, Erbsen, Blütenkohl & Pistazien
>2012 Quivira Verdejo / Rueda, Spanien

Schwarzauer Bergforelle mit Melone, Gurke & gebleichtem Erbsen–Spargel
>2012 Sauvignon Blanc „Cosmas" , Kornell / Terlan, Südtirol

Sommerkürbis mit Süßerdäpfeln, Paradeiser, Mandeln & Lavendel
>2011 Riesling Federspiel „1000 Eimer Berg“, Gritsch–Mauritiushof / Spitz

Grüner Spargel mit Schafkäse, Zitronen–Taglilien & Bergamot
>2011 Weissburgunder „Hochkittenberg“, Tement / Berghausen

Über Holzkohle gegrillter Stör mit Kohlrabi, Quinoa, Holunder
>2011 Francisco Miguel Chardonnay, F.M. Mayer / Wien- Hallo Welch ein Prachtwein

Reinanke mit Zucchini, Paprika & Walnussblatt
>2003 Riesling Smaragd „Achleiten“, Domäne Wachau / Dürnstein- grenzwertige Kombination; für Liebhaber extremer Reifenoten ein Prachtstück, für den „Durchschnittsweintrinker (welcher wohl im Steirereck selten verkehrt) sehr gewagt.

Baumspinat mit Eiszapfen und Ochsenmark- ungemein harmonische Kombination
>2011 Grüner Veltliner Smaragd „Zwerithaler“, Prager / Weissenkirchen

Schneebergland Ente mit gebratenem Sprossensalat, schwarzem Rettich & Erdnuss
>2005 Shiraz BIN 128, Coonawarra, Penfolds / Australien

Rehbock mit türkischem Kaffee, Mairüben & Kresse
>2010 Schwarz Rot, Hans Schwarz / Andau

Affinierte Käse – darüber braucht man wohl kein Wort zu verlieren. Der Käsewagen ist ja legendär, auch das Fachwissen über die Produkte extrem- die Weinempfehlung, gereifter Traminer sensationell.

Frühlings–Blüten mit Honig, Pollen & Passionsfrucht
>2011 Moscato d’ Asti, Paolo Saracco / Piemont

Es war einfach nur großartig!

2. Taubenkobel

1 Bewertung
Hauptstraße 33
7081 SCHÜTZEN am Gebirge

In diesem Guide weil

Weil ich für die Küche 5 von 5 Punkten; in meinem Restaurantleben erst selten vergeben habe. Der Service: Die Chefin sehr bemüht, freundlich, kommunikativ offen; eine hervorragende Gastgeberin

Meine Bewertung (3. Nov 2013)

SpeisenAmbienteService
Es gibt wahrscheinlich kaum ein anderes Lokal das so polarisiert wie der Taubenkobel. Von Himmel hoch jauchzend bis geht gar nicht ist da im www zu... MehrEs gibt wahrscheinlich kaum ein anderes Lokal das so polarisiert wie der Taubenkobel. Von Himmel hoch jauchzend bis geht gar nicht ist da im www zu lesen. Nein, niemals die Küche die da kritisiert wird; Walter Eselböck und Alain Weissgerber samt Team sind ein geniales Gespann; 98 A la Carte-Punkte und aktuell 4 Hauben bei Gault Millau sprechen eine deutliche Sprache; Kritik- ziemlich heftige- ist zumeist über den Service zu finden.
Die Via Homepage (- Online Tisch reservieren--Abendessen verfügbar am 30. Oktober 2013 ab 17.oo Uhr-) getätigte Reservierung wurde umgehend beantwortet, etwas Verwunderung, dass dann via Telefon mitgeteilt wurde, dass erst ab 18 Uhr die Möglichkeit besteht zu speisen.

Eine sehr freundliche, herzliche Begrüßung; man wird von der Juniorchefin Barbara zu Tisch geführt. Dieser ist sehr originell eingedeckt: Wasserglas, eine Holzscheibe fungiert als Standteller, das Tischtuch eher einem Laken gleich, die Dekoration des Raumes äußerst stil- und stimmungsvoll. Dezente Loungemusik; sehr zum Wohlfühlen.
Das Konzept dieses Restaurants: Auf der Suche nach dem verlorenen Geschmack neben der eigenen Haustür, man erfreut sich am Reichtum und der Unverwechselbarkeit der pannonischen Region. Die Eselböcks mögen die vielfältige Kultur, die das Pannonische ausmacht und die Summe unzähliger Einflüsse, die pannonische Kunst und das pannonische Handwerk, deshalb serviert man die Gerichte auf Geschirr, welches von pannonischen Künstlern getöpfert wurde.

begeben sie sich mit uns auf eine reise ins unverwechselbare.
lokale und regionale produzenten unterstützen uns dabei.
wir nehmen uns zeit, das beste für Sie zu finden. nehmen sie sich zeit, es zu genießen. (©Homepage)

Umgehend wurden zwei verschiedene Champagner- warum keine regionalen Produkte?- angeboten, die Wahl fiel auf Fleury blanc, Glas € 14.--; ebenso wurde Mineralwasser (Römerquelle 0,75 lt. 7,90), die Flasche mit pannonischem Schilf umhüllt, serviert.
Gedeck: € 6.-- : Der erste Küchengruß: Burgenländischer Lardo vom Triebaumer, ungarische Salami, 3 Jahre gereifter, großartiger Prosciutto, Urkornchips mit Bach-Brunnenkresse. Weiter ging´s mit Räucheraal &Kren, danach wurde großartiges Weinbrot aus dem Ort mit Rohmilchbutter, karamellisierter Butter und herrlichem Mangalitzaschmalz serviert. Aber das war noch nicht alles: Lauwarmer Spitzpaprika mit angenehmer Süße und Schärfe.

Wahlweise zweieinhalb Stunden Genus s, 7 Gänge, zum Preis von € 128.-- plus eine 15 minütige Erweiterung- weißer Trüffelgenuss inkl. 1 Gramm Trüffel + € 25.-- stehen am Programm.

Kukuruz-Gänseleber-Traubenkerne: Grandiose Kombination, geschmacklich sehr stimmig, auch der Gansleberschnee, welcher bei Tisch von den Köchen darübergerieben wurde- genial. Zu dem ein Traminer mit etwas mehr Restsüße als der empfohlene Emmeram 2009 vom Gut Oggau besser gepasst hätte.

Melanzani-Waldpilze-Labneh: Fette Henne, Steinpilze, Eierschwammerl, Melanzani mit einer tollen Fülle wurden bei Tisch mit einer kräftig konzentrierten Pilzconsomme aufgegossen, das Pilzkraut ergänzte perfekt

Hafer-Petersilien-Gugumuck: Sprachlos ob der Perfektion, Schnecke mit Hafer und Petersilie; Wahnsinn

Tagliatelle- perfekt- mit weißer Trüffel aus Motovun /Istrien: Wäre perfekt gewesen wenn ich nicht das Angebot „nehmen Sie noch etwas Trüffel extra?“ angenommen hätte: 4 viel zu dick gehobelte Scheiben- welche durch Ihre Dicke absolut kein Aroma entwickeln konnten- verteuerten das Gericht unnötigerweise auf 61.—Euro

Zwischenzeitlicher Toiletten“besuch“: Danach war eine frische Serviette am Tisch, leider auch das hervorragende Gebäck samt Butter und Schmalz verschwunden

Wildkarpfen-Schwarzkohl-Buttermilch: perfekt glasig gebratener, knuspriger Karpfen; die strenge Herbe des Kohl- hervorragend.
Valter Mlecnik´s (einer der Gründungsväter des slowenischen Bioweinbaues) Cuvée Anna 2007 -Bio-Naturale-orangewine – eine interessantere Alternative außerhalb des Mainstreams als der ebenso angebotene Graf Morillon vom Steirer Sepp Muster.

Anstelle eines Sorbets gab es als Hommage an die Steiermark: Gesulztes Kürbiskernöl mit feiner, zitroniger Säure

Taube-Holler-Schwarzwurzel: Die heimische Taubenbrust wird von den Köchen technisch perfekt beim Gast tranchiert; allerbeste Qualität wunderbar rosa gebraten; der „Rest“ der Taube als toll gewürztes, gebackenes Knöderl dazu serviert.

Domaine Fanny Sabre, Beaune red 2010, Pommard als perfekter Begleiter dazu serviert; großartiger Pinot Noir; mit € 9.—für 0,1 lt. recht fair kalkuliert

Capriflocon-Kriecherl-Bauernbrot: Oh welch grandioser Ziegenrohmilchkäse aus der Schweiz: Elfenbeinfarben, cremig-edel- fein-elegant dazu Kriecherl und knusprige Brotbrösel- wooh

Irgendwann schickte die Küchencrew ein kleines Stachelbeergranitè- verzichtbar

Wiener Feigen-Zitrone-Begonia: Saftige süße Feigen mit getrockneten, karamellisierten Zitronenscheiben und essbaren Begonien- - sehr deliziös.
Mechthild Wimmers noch immer agile, logischerweise schon sehr oxydative Trockenbeerenauslese aus dem Jahre 1969 ein immer noch hochinteressanter, noch lebendiger Wein- zum sehr zartem, feinen Dessert für mich zuviel Intensität um das Dessert nicht zu „killen“

Küche: 5 von 5 Punkten; in meinem Restaurantleben erst selten vergeben.

Der Service: Die Chefin sehr bemüht, freundlich, kommunikativ offen; eine hervorragende Gastgeberin. Da kommen die Damen und Herren der Servicecrew nicht ganz mit.
Alle Weißweine werden direkt aus dem Eiskühler serviert; dadurch viel zu kalt. In einem Wein schwamm eine Mücke- kann passieren. Dies war allerdings keine „last minute ins Glas geflogene“ sondern schwamm tot in der Flasche. Nach erfolgter Reklamation wurde eine neue Flasche geöffnet- so soll es sein. Nicht sein soll es dass der Rest der „alten Flasche“ in die eben geöffnete umgefüllt wird; zumindest nicht so dass es der Gast sieht.

Ist ja nett wenn die Damen und Herren aus der Küche Speisen servieren, dies gekonnt tranchieren und erklären. Dass die Taube nach dem zerlegen einige Minuten warten muss bis die Beilagen aus der Küche nachgereicht werden und sie somit nur noch lau zum Tisch kommt ist weniger nett. Auch die Koordination beim Gästetisch bedarf einer Besseren: 5 Personen zum Servieren bei 3 Gästen welche sich im Wege stehen macht kein schönes Bild.

5x wurde versucht bei fast noch vollem, großem Wasserglas die unaufgefordert auf den Tisch gestellte zweite Flasche zu öffnen und einzuschenken obwohl ich fünfmal erwähnte, dass ich kein Wasser mehr haben will.

€ 257,60 für 8 Gänge inkl. Glas Champagner, großem Mineralwasser, 5x 0,1 lt. Wein und zwei kleinen, exzellenten Kaffees- nicht wenig; allerdings ist es eines der 4 besten Restaurants in Österreich
TaubenkobelAbendliche Außenansicht

3. Wirtshaus Steirereck

Pogusch 21
8625 TURNAU

In diesem Guide weil

Weil ich immer wieder aufs Neue nicht ergründen kann warum nach mindestens 15 Besuchen ich mich jetzt schon auf den nächsten Besuch freue!

Meine Bewertung (12. Feb 2012)

SpeisenAmbienteService
Können 7 UserInnen- Bewertungen 49/50 irren? Steht es wi... MehrKönnen 7 UserInnen- Bewertungen 49/50 irren? Steht es wirklich dafür 150 km resp. 1 Stunde 38 Minuten Anfahrtszeit in Kauf zu nehmen? Muss man es sich wirklich antun für einen Samstag-Abendtermin drei Wochen im Voraus zu reservieren? Kann es wirklich sein dass man am P. der Welt um 17 Uhr kaum einen- obwohl riesengroß- Parkplatz findet?

War wohl mit einer der ersten Gäste die 1996 den Pogusch stürmten um in Jahrestakt immer wieder dorthin zurückzukehren. Aber was ist die Faszination Pogusch?

Gut; hat immerhin 2 Hauben, die Preise sind zwar günstiger als vergleichbare- wenn es die überhaupt gibt- Lokale, aber so günstig auch wieder nicht: Zander gebraten mit Berglinsen, Schwarzwurzeln & Pastinaken-Créme & Dill kostet 23,50, Tatar vom steirischen Kalb & Rind mit knusprigem Weißbrot 13,50, (die Extraportion Toast (drei Eckerln) kostet 50 Cent) oder Wiener Schnitzel vom Milch-Kalb mit Petersilien Erdäpfeln ist um 17,50 zu haben.
Auch der Almchampagner- so wird das kristallklare Quellwasser mit Kohlensäure und Sauerstoff hier tituliert- der halbe Liter um € 3.90 ist ja auch nicht wirklich eine Okkasion.

Ja das Ambiente ist schon was ganz besonderes, die gemütliche Stuben, …… Es ist einfach ein tolles Gesamtpaket das da geboten wird- seit Jahren ziemlich unverändert und das scheint gut so zu sein.

Der Wurzelspeck ist ja ein oft kopierter USP, das Hausbrot ist ein echtes Hausbrot, die Butter eine echte Bauernbutter, dies als Gedeck gereicht und nicht verrechnet!
Bei 19 Speisen kein einziger Umfaller und mehrere Highlights, das muss bei vollstem Haus erst einmal gelingen.

Die Sterische (©Homepage) Klachel-Suppe mit wildem Oregano €4,50 ein must have, der knusprig gebratener Kalbskopf & Kalbszunge mit Kren, eingekochten jungen roten Rüben & Apfelbalsam um € 11,50 mit hohem Suchtfaktor, das gebratenes & geschmortes Pogusch Lamm mit Sanddorn & knuspriger Polenta-Melanzanie-Nudel exzellent aber zu kühl € 18,50, die gebratene Weiderind-Hochrippe mit Kohlsprossen, Topinambur & Haselnüssen 21,90 unübertrefflich.

Gewürz-Wels- aber sowas unglaublich auf den Punkt und cross gebraten- mit Avocado & gedörrten Paradeisern 17,50, wenn ich nur aufhören könnt……

Nebst himmlischem Mousse au Chocolat aus dem Weidling für 2 Personen pro Pers. 5,90, Linzertorte und Himbeer Fru-Fru noch einen nicht zu toppenden Graumohn-Strudel mit eingelegten Dörrzwetschken & karamelisierten Heumilch-Eis € 7,90 gegessen- da fehlen mir die Begeisterungsworte…….

Exzellenter kleiner Kaffe (Cristobal um € 2,80), wer`s ganz Speziell haben will für den/die gibt es auch Kopi-Luwak-Kaffee, das Tasserl um € 50. —

Ambiente und Küche = Höchstnote.

Auch für den Service? Höchstfreundlich, höchsteffizient- unglaublich wie das Werkl läuft- Aber nicht immer ganz rund.
Gelegentlich weiß Mann/Frau nicht wer was bestellt hat, öfters sitzt man zu lange vor leeren Tellern und leerem Hausbrotkorb, das bestellte Dessert gab es dann nicht mehr. Das Wissen um das Angebot in der Karte nicht immer ganz vertieft (da wird Bankers-Coffee – mit Zigarre- in Nichtraucherbereich angeboten) der beorderte Rotwein Mormoreto aus der Doppelmagnum mutierte zum Amaretto., der Garderobenselfservice ( 20 Haken für 100 Mäntel) ein Missstand, keine Kreditkarten zu akzeptieren ein Zustand.
Ich weiß schon: Das mag pingelig erscheinen und ist „sudern“ auf höchstem Niveau aber für eine absolute Spitzenbewertung dann doch zu wenig…

Auf das es den Pogusch noch jahrelang geben möge, auf das ich mindestens einmal im Jahr die 150 Kilometer Anreise in Kauf nehme um immer wieder aufs Neue nicht ergründen kann warum nach mindestens 15 Besuchen mich jetzt schon auf den nächsten Besuch freue!

4. Bootshaus

Klosterplatz 4 (Seehotel Das Traunsee)
4801 Traunkirchen

In diesem Guide weil

Ein großartiger Abend in perfekter Location mit wunderbarer Küche und einer exzellent agierenden Sommeliere!

Meine Bewertung (13. Aug 2013)

SpeisenAmbienteService
Im Seehotel „Das Traunsee“ mit großartigem Ausblick über den See ist der neue Gourmettreffpunkt Namens "Bootshaus" zu finden. Am Tag zuvor wollte ... MehrIm Seehotel „Das Traunsee“ mit großartigem Ausblick über den See ist der neue Gourmettreffpunkt Namens "Bootshaus" zu finden. Am Tag zuvor wollte ich schon einen Tisch reservieren, leider ausgebucht.
Dies wurde allerdings in einem extrem arroganten Ton mitgeteilt ( Na ohne Reservierung geht gar nichts, fürs Gourmetrestaurant habe man rechtzeitig zu reservieren…), eine Speisekarte zur Vorabinformation war vorerst nicht zu finden, dann wurde eine englische Karte gebracht um dann doch noch eine in deutscher Sprache zu finden. Alles wirkte sehr hektisch, ein Willkommen-Gefühl kam bei besten Willen nicht auf.
Nichts desto trotz – am nächsten Abend wollten wir es wissen.
Gebaut mit stilechten Materialien und Elementen modern interpretiert - dazu zeitgenössische Kunst an den Wänden, die Küchenchefs Thomas Donleitner und Lukas Nagl geben hier den Ton an- und es ist ein mehr als guter Ton.

Der reservierte Tisch schön und stimmig gedeckt, mit frischen Blumen, edlem Glas- sehr fein, sehr nobel.
Noch während wir zum Tisch geleitet wurden, noch bevor wir Platz nehmen konnten wurden wir von einer jungen Damen um die Getränkewünsche gefragt; Verwunderung.

Doch dann übernahm die Restaurantleiterin und großartige Sommeliere das Bootshaus-Ruder.
Rasch wurden Speisenkarte, Weinkarte und Gedeck (4,50) serviert. Köstliche Bauernbutter, sehr gutes Gebäck, Oliven, Frischkäse mit Schnittlauch, mehrere deliziöse Küchengrüße: Starker Beginn- und es wurde noch besser.

Erfrischender Lillet mit Gurke und Erdbeeren zum Apero, Lauwarmer Aal mit Melone und knackigem Kopfsalat, herrlich erfrischende, superbe Kombination aus Gurke und Steinpilzen (als Tartare und sautierten Pilzen), grandiose Krebssuppe, großartig aromatisches Lamm, butterweich auf den Punkt gebraten, das Dessert eine unglaublich stimmige Kombination in verschiedenen Konsistenzen aus Rahm, Baiser und Holler- das Ganze als Gourmetmenü um € 62.--.

Mit viel Geschmack, Weinverstand und Gefühl abgestimmt die Weinbegleitung: Kein Namedropping, kreuz und quer um die Welt und wirklich zu jedem Gang perfekt passend- dabei auch sehr flexibel bei Änderungswünschen: Großes Kino; großartige Sommeliere.

Auch der Wunsch das Dessert auf der Terrasse einzunehmen wurde gewährt: Ein großartiger Abend in perfekter Location mit wunderbarer Küche und einer exzellent agierenden Sommeliere!
stimmige Kombination in verschiedenen Konsistenzen aus Rahm, Baiser und Hollergroßartig aromatisches LammTraunsee-Krebssuppe

5. Saziani Stubn

Straden 42
8345 Straden

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Gedeck, 6 Gänge-Menü mit Aufpreis für 2 Hauptgerichte- den Preis sicher wert

Meine Bewertung (3. Nov 2013)

SpeisenAmbienteService
Harald Irka (22), Küchenchef der Saziani-Stub'n, ist der jüngste Drei-Hauben-Koch in der Gault-Millau-Geschichte da muss man doch raschest in die S... MehrHarald Irka (22), Küchenchef der Saziani-Stub'n, ist der jüngste Drei-Hauben-Koch in der Gault-Millau-Geschichte da muss man doch raschest in die Saziani Stub´n.

Die Mailreservierung für 2 Personen funktionierte bestens; leider hat der Geschäftspartner in letzter Minute abgesagt- somit Laurent allein in der Stub´n.
Sofort nach dem Betreten der heimeligen Stuben wird man von den jungen Damen freundlich begrüßt, nach dem Hinweis dass die zweite Person soeben abgesagt habe herrschte kurze Verwirrung, trotzdem wurde mir ein schönes Platzerl zugewiesen. Das obligate kleine Bierchen (Murauer 0,3 lt. 2,80) wurde schnell serviert… und dann passierte eine viertel Stunde nichts, gar nichts. Später ankommende Gäste wurden bedient, betreut und mit diversen Küchengrüßen verwöhnt; ich wartete und wartete….
Meine leicht erboste Nachfrage bewirkte dann endlich den Start zu einem außergewöhnlichen Abend. Ab sofort fühlte sich auch der Chef des Hauses für mich zuständig und es ging los:

4 Gänge € 55.--bis 7 Gänge € 83.-- stehen zur Wahl; man kann aus den beiden Menüs DAS GRÜNE MENÜ-DIE DRITTE JAHRESZEIT oder DAS ERDIGE MENÜ BODENSTÄNDIGE STRUKTUREN – wählen

Gedeck um 2,50- eine Okkasion- für die vielen Küchengrüße die da im Laufe des Abends mehrmals serviert wurden: Gestartet wurde mit- auf einem Beet aus Steinen und Moos serviertem- Traubenkernchips, Eierschwammerlcreme im Strudelteigstanitzerl, Fermentation aus Getreide, Zunge, brauner Butter, eine spezielle Rote Rübe, Wildschweinmus, Chip mit Senf, Germteigtascherl mit Räucherkäsefülle, Rotkrautsturm, gefrorenes Maronimus; einfach zu viel um sich das einerseits zu merken, andererseits so klein dass all die einzelnen Spielerein von meinem Gaumen nicht erfasst werden konnten.

Weniger wäre mehr gewesen.

Kürbis –Flusskrebs-Knoblauch -Limette: Knackiger marinierter Kürbis zu einem Stanitzerl geformt mit feinem Mus gefüllt, die Krebserl grandios, die Flusskrebsbutter nussig; die Limettenasche eine perfekte Ergänzung

Saibling Zwiebel- Aquavit-Salzzitrone Der Saibling roh auf einer Zwiebelcreme präsentiert; grünes Pfefferöl mit warmem Kümmelschnaps übergossen- Grandios

Kalbsbries -Sonnenblume -Kamille –Raps: DIE Kombination des Abends: Das Bries zart sautiert, Ringelblumenkernöl, Kamillentee- nicht zu übertreffen….

Taube Walnuss-Topinambur-Dinkel: Die Taubenbrust in Walnussöl gegart, Topinambur knusprig, dazu knusprigste Taubenhaut, Walnusscreme und gerösteter Dinkel; einzig der Taubenfond mit Melasse (zu) sehr intensiv

Birne-Heidelbeere -Macadamia -Melisse: Die Williamsbirne in Heidelbeeren und Kletzenbirnen geschmort, das Thymianöl setzte geschmackliche Akzente, die Birne von geriebener Nuss umhüllt dazu wunderbares Vanilleeis. Fünf Blätter Melisse waren für die Kleinheit des Desserts ein netter optischer Aufputz; vom Geschmack zu viel

Der Service: Super freundlich, sehr aufmerksam; allerdings wirkt jedes Wort angelernt und standardisiert; persönliches, individuelles vermisst Mann.

Gedeck, 6 Gänge-Menü mit Aufpreis für 2 Hauptgerichte (€ 94,50), zwei Bierchen, Glas Wein, großes Mineralwasser und Espresso um 119,10- wesentlich günstiger als am Tag zuvor im 4-Haubenlokal- war den Preis sicher wert
Saziani StubnSaziani Stubn

6. Gut Oberstockstall

1 Bewertung
Oberstockstall 1
3470 KIRCHBERG am Wagram

In diesem Guide weil

Wirklich ausgezeichnete Speisen, zubereitet aus hervorragenden Grundprodukte, sehr gute Wein- und Getränkeauswahl; sehr empfehlenswert; eindeutig mehr auf der 2- als auf der 1 Hauben-Seite

Meine Bewertung (26. Aug 2013)

SpeisenAmbienteService
Sehr schwierig nach der sehr inhaltsreichen, informativer Bewertung von kuechenmeister von 22.08.2013 was neues zu schreiben; ich versuche es t... MehrSehr schwierig nach der sehr inhaltsreichen, informativer Bewertung von kuechenmeister
von 22.08.2013 was neues zu schreiben; ich versuche es trotzdem

Prachtvolles Wetter zu Mittag, ich war etwas zu früh dran; die Servicecrew gerade am decken des Gastgartens. Garten – eigentlich eine Untertreibung. Gänsegeschnatter, am Parkplatz vor dem Haus laufen die Kälber herum- Landleben pur, alles blüht und duftet, Kräuter, Nussbaum. Oleander, die Tische weiß gedeckt, ausreichend helle Sonnenschirme, die Stühle komfortabel; ein Sitzkissen würde nicht schaden. Das Innere der Lokalität; verschiedenen Stuben, ein Salon und der Wintergarten; - anregend und entspannend.
Gut Oberstockstall, Frau Salomons Slogan „Essen auf dem Lande“ findet hier eine perfekte Bühne.

Das Speisengebot:, Alpenlachs roh mariniert und leicht geräuchert, Bries gebacken mit Erbse und Karotte, Oktopus mit Quinoa und Mandeln, Hirsch auf zwei Arten mit Marillen und Eierschwammerl, Gorgonzolaeis mit Tannenwipferlsirup, Creme Brulee von der Schokolade dazu Muscovadozuckereis und Fenchel. Allein daran merkt man dass die Ambitionen höher sind als die derzeitige Bewertung (14 Punkte/1 Haube) von Gault Millau; war das Lokal doch dereinst (2009) am Sprung zur dritten Haube.

Die Auswahl war trotz des sehr umfangreichen Angebotes schnell getroffen: Lammleber mit Thymian-Wacholderrahm und Cremepolenta- leider erst nach der Bestellung erfahren dass es sie nicht gibt; wäre schön das vorher zu erfahren. Also die Karten neu gemischt, es wurde:

Entenleberparfait mit dreierlei Gelee und Brioche 14.--: Sehr cremig ohne vom Obers überlagert zu sein, die Gelees- leider ohne Erklärung- perfekt abgestimmt, Brioche leicht warm und nicht zu süß- Hervorragend.
Davor gab es noch das Gedeck 3,90. Verschiedene Salze, Olivenöl aus Australien vom -na, no na ned- Salomon; und ein wirklich erfreuliches Gebäckbuffet; auf Wunsch wird vom freundlichen Service auch eine Selektion zum Tisch gebracht. Auch die Küche grüßte: Artischockenravioli in hauchdünnem Teig, perfekt al dente.

Ei mit Flusskrebs und Trüffel 14,50:Optisch sehr originell auf einem Salzsockel präsentiert (siehe Foto) Im unteren Drittel vom Ei Erdäpfelpüree, dann der wachsweiche Dotter, obendrauf frischgehobelte schwarze Trüffel und ein lauwarmes Krebsschwanzerl- Hervorragend

Schweinebauch“ sous-vide“ mit Blunzngröstl 18.--: Köstlich-deftig. Der Schweinbauch gut durchzogen, weich und saftig aber mit nicht zu viel Fett, die geschröpfte Kruste mit einer herrlichen Schicht Salz sehr knusprig. Das Gröstl: Erdäpfeln in Scheiben geschnitten und gebraten, ebenso die geschmacklich sehr gute Blunzn- innen weich, außen knusprig: Hervorragend
Die süße Küchenverabschiedung: Zweierlei Pralinen und ein schokoladiger Lollipop

Der Service:
Matthias Salomon, DiplomSommelier, leitet die vierköpfige Servicecrew und ist als „Maitre“ im Einsatz. Seine MitarbeiterInnen agieren sehr freundlich und um Gäste und deren Wohlergehen bemüht; oftmals „a touch too much“ Dreimalige Nachfrage ob man nicht doch Wein trinken möchte, genausooft wurde gefragt ob man noch etwas anderes zu trinken haben möchte. Andererseits wird bei noch nicht geleertem Gebäckkorb das Gedeck abgeräumt.

Wirklich ausgezeichnete Speisen, zubereitet aus hervorragenden Grundprodukte, sehr gute Wein- und Getränkeauswahl; sehr empfehlenswert; eindeutig mehr auf der 2- als auf der 1 Hauben-Seite
Der süße Abschluß: Pralinen und LollipopKnuspriger Schweinebauch "Sous-vide" mit BlunzngröstlEi mit Trüffel und Flußkrebs

7. M77

2 Bewertungen
Märzstraße 77
1150 Wien

Meine Bewertung (11. Okt 2018)

SpeisenAmbienteService
Falstaff vergibt 2018 ganze 86 modern-kreative Punkte und meint: „……. Private-Dining-Konzept in einem schön renovierten, hellen Raum im 15. Bezi... MehrFalstaff vergibt 2018 ganze 86 modern-kreative Punkte und meint: „……. Private-Dining-Konzept in einem schön renovierten, hellen Raum im 15. Bezirk. Am Herd steht der ehemalige Le-Salzgries-Souschef. Bis zu 18 Personen speisen hier an einem großen Tisch gemeinsam“ ; dann gibt es noch minus 20% Preisnachlass bei einer www.delinsky.at- Buchung; mit ein Grund mehr sich das M 77 mal anzuschauen.

Der Chef, Wolfgang Braun, bereiste die Welt für neue Ideen und Eindrücke. Mit dem M77 erfüllte er sich den Traum von noch mehr Nähe zum Gast, mit dem er sich – fast schon wie in einem privaten Zuhause – Raum und Küche teilt.
Gemeinsam mit seinem Team kümmert er sich um das Wohlbefinden seiner Gäste.

Gut, schöner, heller Raum kann ich bestätigen; vom Konzept des „an einem Tisch gemeinsam speisen“ hat man sich verabschiedet. Und Private-Dining war´s trotzdem; zwei Stunden lang war Laurent der einzige Gast, der aber sehr engagiert betreut. Applejack rabbit Sour, T. Schwarz´s Brut Rosé oder Bio Weißbier Weizenguss der Brauerei Gußwerk werden von der jungen Servicedame, äh Fräulein, nett angeboten.
Eine spannende Auswahl hochwertiger, hochpreisig-angepasster Gerichte steht zur Auswahl; ich entschied mich für das 5 Gang Menü ( 68.--) plus Getränkebegleitung ( 28.--) zumeist Wein, Rot, Weiß und süß wie die junge Dame verriet…..

Das Gedeck um 3,20: Intensiv frisch-kräuterliche, gerührte gesalzene Butter, dazu gibt’s ofenwarmes, selbstgebackenes Ciabatta- und Erdäpfelchillibrot mit zarter Schärfe; der Chef grüßt mit einem gefüllten Carpaccioröllchen auf hauchdünn-knusprigem Brot. Eine allerliebst angerichtete Delikatesse serviert im gebleichten Markknochen auf Salzsockel. Enorm viel Aufwand für das kleine, wohlschmeckende Häppchen; schon sehr gut

Offiziersbarsch/Radieschen/ Mizuna (18.--), dazu Frühroter Veltliner 2017 vom Weingut Diwald vom Wagram.
Roh marinierter Fisch mit perfekt eingesetzter, erfrischender Säure; die zweierlei Radieschen gaben den nötigen Punkt an Biss und Schärfe, der japanische Mizuna mit seiner pikant-milden Schärfe eine ideale Ergänzung: perfektes Gericht!

Steinpilz/Tonka Bohne / Rauch (14.--) Es war „nur“ eine Pilzsuppe, aber was für eine. Hochkonzentrierte Molligkeit ohne Üppigkeit, dichteste Aromatik; einfach nur herrlich gut, speziell da sich das Tonkabohnen-Raucharomaschäumchen perfekt mit den Pilzaromen ergänzte.

Dazu offerierte man vom Weingut Bürgermeister Carl Koch in Oppenheim/ Rheinhessen, eine klassische, trockene Spätlese mit moderaten 12,5% Alkohol! Ein im besten Sinne altmodischer Wein - Riesling auf den Punkt gebracht als perfekter Begleiter zu dieser ganz wunderbaren Suppe

Lachsforelle vom Gut Dornau / Vogerlsalat / Speck (27.--)
Der Fisch in höchster Qualität, perfekt glasig gegart kombiniert mit lauwarmem Vogerlsalat, knusprigem Speck und lauwarmer Vogerlsalatcreme, dazu eine süchtigmachend gute Noilly Pratsauce zum Tellerabschleckend; perfekter, dritter Gang.

Rehrücken / Kohl / Kaffee (28.--) Das Küchenmaestro auch das perfekte auf den Punkt braten beherrscht war zu erwarten; nicht aber die einmalige Fleischqualität. Da tritt kein Tröpfchen Fleischsaft aus, der Garpunkt genau getroffen, der Kohl als Röllchen knackig gebraten mit zarten Röstaromen, dazu gab´s Gnocchi, lauwarme rote Zwiebelmarmelade und ein kräftig reduziertes Portweinsafterl. Viel Aromen, welche sich abermals zu einem perfekten Gaumenbild vermählten.
Zwischenbilanz: 5 Punkte; aber richtig festsitzende 5 Laurent-Punkte für diese großartige Küche!
Abstriche für die Weinauswahl (welche speziell von der Firma Agora Vino von Leopold Kiem zusammengestellt wurde) zu diesem Gericht: Die Cuvée aus Xibomavro, Merlot und Syrah, Kamara Pure – Nimbus Russus 2015 der Familie Kioutsoukis, ein Biowein aus Thessaloniki hatte einfach zu viel Punch, Power, Fülle und Dichte; bei diesem „sanften“ Gericht hätte sich eine eleganterer Wein mit weniger Würze und mehr Feinheit besser angestellt

Zwetschke/ Haselnuss / Fleur de Sel ( 11.--) Nach so vielen Highlights musste es ja fast kommen…. Das Dessert. Ja, war eh gut, ja hat eh geschmeckt; aber da fehlte einfach das Aha, das Kribbeln, die Spannung. Powidl, eingelegte Zwetschken, einiges zum Thema Nuss; das Salzige hat sich dezent versteckt;
Ja, war eh gut. Recht gut passend der wenig individuelle Wein dazu. Banyuls von Chapoutier. Nicht das er nicht passte: Aber bei dieser spannenden Küche hätte ich was spannenderes als Getränk erwartet.

Der Kaffee von Nespresso; naja; Haushaltskaffee noch dazu mit H-Milch passte nicht so ganz ins Stimmungsbild der Lokalität

Abschlussfrage: Ich nehme an dass allgemein bekannt ist was ein XX-Mann, resp. eine XY-Frau ist; aber ist es klug diese Symbolik auf den Toilettentüren zu verwenden?

8. Schmutzer

Hauptstraße 12
2722 WINZENDORF

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Tolle Betreuung, exzellente Wein- und Schnapserlberatung, die Küche gut auf unterem 2-Haubenniveau

Meine Bewertung (11. Nov 2013)

SpeisenAmbienteService
Vor mehr als einem Jahr schon einmal auf ein schnelles Wanderer-Mittagessen eingekehrt, durch den wunderbaren Bericht von amarone1977 vom 13.06.201... MehrVor mehr als einem Jahr schon einmal auf ein schnelles Wanderer-Mittagessen eingekehrt, durch den wunderbaren Bericht von amarone1977 vom 13.06.2013 animiert und- weil zu Hause im Kühlschrank sonntäglich Leere herrscht- die Autobahnabfahrt genommen und die paar Kilometer Umweg nach Winzendorf in Kauf genommen. Nicht ohne vorher kurze telefonische Rücksprache mit dem Chef des Hauses ob freier Plätze zu halten—Sonntag abends scheint es ruhig im beschaulichen Dörfchen zu sein; die eben erst „rückeroberte“ 2. Haube scheint das Sonntagabends- Geschäft nicht zusätzlich zu beflügeln

Kleineres Wirtshaus – Der kleine Schmutzer- oder großes, feines fast schon elegantes 80-iger Restaurantambiente steht zur Wahl, gewonnen hat der kleine Raucherbereich im Wirtshaus. Hat auch einen weiteren Vorteil: Im Wirtshaus gibt’s es auch die Restaurantkarte- umgekehrt aber nicht; auch das Gedeck unterscheidet sich Gedeck im Wirtshaus (Gebäck, Butter, Aufstrich): 1,80 / Pers.
Restaurantgedeck (Gebäck etc., Amuse Gueule, Petits fours): 3,50 / Pers.

Drei offene Biere machen die erste Auswahl schon schwer; noch schwerer ob Wirtshausschmankerl wie Rieslings-Rahmbeuschel vom Schneebergland-Jungrind, Eierschwammerl in Rahmsauce, Kalbs-Wienerschnitzel, Wiener Backhuhn (ohne Haut und Knochen, mit Leber), Cordon bleu vom Kalb, Bio-Pute) oder Schwein oder doch was aus der Hausherrin-Haubenküche der Frau Schmutzer.

Schnell wurde das Gedeck serviert: Biobrot von einer Bäckerei aus dem Ort (leider sehr trocken), Weißbrot, gut gewürzter Liptauer, ein dünnes Scheibchen Hauswurst und Butter. Kein besonders Highlight der Küchengruß: Linsen mit Currywürzung und knusprigem Teigchip und Joghurt zum Neutralisieren.

Ein Volltreffer die Vorspeise:
Zweierlei von der Gänseleber mit Quitte 18,-. Perfekt gebratene Leber, die Creme brullee nicht zu oberslastig, die Kruste knackig aber nicht hart; die Quitte eine stimmige Ergänzung dazu die empfohlene
2011 Gewürztraminer Auslese, Minkowitsch, Mannersdorf / Weinviertel 6,50

Vom Chef zusätzlich angeboten: Frische Steinpilze mit Pasta. Die breiten Nudeln mit perfektem Biss, die Pilze klein und fest; nur mit etwas Pfeffer und Salz gewürzt, frische Petersilie; das Ganze mit einem Hauch Obers- so einfach, so gut kann ohne großer Kochkünstlerei ein Zwischengang sein

Rücken und Schlögl vom Hirschkalb mit Grießknödel, Pilzen und Kohl 27,- Entsprach nicht so ganz meinen Vorstellungen: Sowohl Rücken und Schlögl kamen kurzgebraten- für mich zu kurz gebraten- zu Tisch; die Fleischqualität allerdings sehr zart. Sautierter Kohl mit gutem Biss, die Pilze wässrig-lätschert; das Safterl (optisch nicht animierend) konnte auch geschmacklich nicht voll punkten.
Die 2008 Cuvée Alpha, Alphart, Traiskirchen / Thermenregion 7,20 allerdings ein wunderbar unterstützender Begleiter.

Trotz interessant klingender Dessertalternativen wieder zum vor einem Jahr schon gegessenen Kastanienreis gegriffen (war mir irgendwie noch in besonders guter Erinnerung) Ja; schmeckte auch diesmal besser als die herkömmliche Kastaniernreis“e“. Zart mit Rum und Schokolade verfeinert, exzellentes hausgemachtes Karamelleis- machte wieder Freude.

Nebst ungewöhnlich gutem Kaffee von einer regionalen Rösterei (Daniel Moser) gab es noch eine Kostprobe von Hausherrn´s Hobby, („ in meinem Alter braucht man ein Hobby oder eine Freundin“) dem „Schnapsbrennen“. Nicht nur Gästebetreuung,– unterstützt durch ein junges, sehr freundliches, engagiertes Mädchen- Weinberatung & Kommunikation sondern auch das Brennen beherrscht er in Perfektion.

Zum Abschluss gab es noch ein feines, erfrischend-säuerliches Fruchtsorbet, Petit fours und ein herzhaftes Händeschütteln beim „kommen sie gut nach Hause und gute Fahrt“.

80€- gut investiert (erfreulicherweise wurden nicht die a la Carte-Preise sondern ein Menüpreis von 54€ verrechnet) in einen erfreulichen, kulinarisch durchaus hochwertigen Abend
SchmutzerSchmutzerKastanienreis

9. Rosenbauchs

Rechte Bahnzeile 9
2483 Ebreichsdorf

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Weil´s großartig war!

Meine Bewertung (8. Mär 2011)

SpeisenAmbienteService
War wirklich toll. Stimmig, gemütliches Ambiente, sehr aufmerksamer Service durch den Chef und die beiden jungen Damen- denen entging einfach nicht... MehrWar wirklich toll. Stimmig, gemütliches Ambiente, sehr aufmerksamer Service durch den Chef und die beiden jungen Damen- denen entging einfach nichts. Kein leeres Glas, keine Kippe im Aschenbecher, absolut nichts. Gepflegt die Tischkultur, elegantes Glas; auch das Menü, 4 Gänge um € 40.-- Dining City Kostprobe- wohlfeil.

2 Sorten ausgezeichnet schmeckendes Brot, dazu herrliches, griechisches Olivenöl, gesalzene Butter und ein Aufstrich, danach der Gruß der Küche aus Herigssalat, marinierten Garnelen- starker Beginn.
• Burger vom Loipersbacher Rohschinken mit Landei und Zwiebelmarmelade- wohlschmeckend und originell.
• Ein gebratenes Wildfang Zanderfilet aus dem Neusiedlersee - großartig die Garstufe des Fisches- knusprig und auch glasig -auf Gnocchi, Kopfsalat und Spitzkraut- eine geschmacklich sehr harmonische Kombination
• Gebratene Schneebergland Entenbrust- punktgenau rosa gebraten auf Curry-Specklinsen und locker, flaumigen Grießknödel
• Dreierlei von der Manjarischokolade: Cremigst fein das Eis, intensiv das Mus, etwas zu flüssig das Soufflee.
Zum sehr guten Kaffee gab es noch ein Ringlottensobet, Nussmakronen,…
Der empfohlene Rotwein- der Chef meinte zuerst einen leichten Zweigelt, worauf ich meinte… “was am besten passt“- geworden ist es dann Cuvee Maulwurf von E.Triebaumer, Glas um 8.20

Viel besser um vergleichbar wenig Geld wird man kaum wo finden, obwohl die Preise in der „Normalkarte“ teilweise ziemlich schmerzgrenzwertig sind: Kärntner Kasnudeln auf weißer Zwiebelcreme um 19,50
(Endlich) ein Lokal bei dem ich auch einmal die Höchstnote vergeben kann!

10. Goldenes Bründl

2 Bewertungen
Waldstraße 125
2105 OBERROHRBACH

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Großartige Küche.- auch Anbetracht dessen das das Lokal „nur“ eine Gault-Millau-Haube hat., sehr guter Service und ein tolles Ambiente- Sehr empfehlenswert

Meine Bewertung (29. Aug 2012)

SpeisenAmbienteService
Idyllisch, fast schon versteckt, liegt umgeben von Wanderwegen im Rohrwald das „Goldene Bründl“. Ob rustikale Gaststube oder das feinere Extrazimme... MehrIdyllisch, fast schon versteckt, liegt umgeben von Wanderwegen im Rohrwald das „Goldene Bründl“. Ob rustikale Gaststube oder das feinere Extrazimmer oder der reizvolle Gastgarten- es ist schon ein besonders schönes Platzerl. An einem Wochentag zu Mittag ein fast voller Gastgarten –mit einem Angebot das nicht auf „Viel und Billig“ sondern mit einem netten Mix aus bodenständiger und verfeinert- regionaler Küche punktet, das sprichst für sich. Wie Wahl fiel schwer: Kalbsrahmbeuschel mit Serviettenknödel als Vorspeise um 8,30, das Lokal wurde vor Jahren dafür ausgezeichnet: Bestes Beuschel in Niederösterreich! Das Menü, wahlweise 3 Gänge € 35.-- bis 5 Gänge € 52,-
Weiters gibt es Brunchtermine - € 26,-jeden ersten und dritten Sonntag im Monat.

Andererseits der Gastgarten mit hohen, schattenspendenden Bäumen, gemütlichen Stühlen mit viel Grünblick ist natürlich schon ein besonderer Anziehungspunkt. Ein schattiges Platzerl, umgehend wurde die Speisenkarte gebracht, dazu gibt’s es ein mündlich, sehr nett offeriert Tagesangebot (Piccata von der Pute, Matjes, gebackene Leber); die Getränkebestellung ward schnell gebracht. Das bestand aus leicht gesalzener Butter, Liptauer und Olivenöl mit Minze, dazu gab es dreierlei sehr gutes, warmes Gebäck.

Entenleberparfait mit Hollunderblütengelee und Briochetoast 8,50
Wunderschön auf einer schwarzen Schiefertafel mit frischen Kräutern und Bluten garniert war schon der erste Gang eine Wucht. Herrlich cremig in seiner Konsistenz, sehr fein gewürzt, das Hollerblütengelee ein perfekter Begleiter, das Brioche ein lauwarmer Hauch- Perfekt

Bouillabaisse Garnele, Muschel und Edelfisch mit Knoblauchbrot VSP 11,50
Liegt Marseille im Weinviertel? Eine perfekte, mit zarter Schärfe versehene, Suppe mit reichlich Einlage, bissfestem Gemüse, saftigem Fisch mit reichlich Safran

Beiried vom Donaulandrind mit Steinpilz – Gnocchi 19,50
Oh du herrlich saftiges, mürbes Stück Fleisch; du warst großartig- und auch perfekt mit frischen Kräutern gewürzt und gebraten. Dazu Gnocchi mit Biss und herrlich aromatischen Steinpilzen- Könnte nicht besser sein.

Zweierlei Schokoladenmousse mit rosa Pfefferblatt 8,20
Abgesehen vom etwas (zu) hohen Preis für zwei zierliche Nockerl konnte das helle und dunkle Mus mit perfekter Konsistenz und Geschmack punkten, das rosa Pfefferblatt ( knuspriger Strudelteig mit ein paar zerdrückten Pfefferkörnern) las sich interessanter als es dann optisch hergab; geschmacklich passte es sehr gut zum dunklen Mus.

Bei 147 Bewertungen meinerseits gibt es dafür erst das 5x die Höchstnote für die Küche; hat mich echt begeistert.- auch Anbetracht dessen das das Lokal „nur“ eine Gault-Millau-Haube hat.

Der Service: Auch da; begeisternd. Tolles Getränkeangebot abseits vom Mainstream, super Weinangebot das auch gerne und mit Freude offeriert wird. Umsichtig, freundlich und aufmerksam. So wird zB unaufgefordert kostenfrei Quellwasser – also nichts da wie untenstehend zu lesen… EUR 2,00 für die Karaffe Quellwasser) serviert. Trotzdem reichte es nicht ganz zur Höchstwertung: einerseits werden Getränke, welche in Karaffen ausgeschenkt werden nicht eingeschenkt, das bestellte Glas Wein zur Hauptspeise wurde vergessen (fairerweise muss betont werden dass man sich dafür fast überschwänglich entschuldigt hat). Auch das bestellte Mineralwasser fand nicht den Weg zum Tisch

In Summe: Großartige Küche.- auch Anbetracht dessen das das Lokal „nur“ eine Gault-Millau-Haube hat., sehr guter Service und ein tolles Ambiente- Sehr empfehlenswert

11. Gut Purbach

Hauptgasse 64
7083 PURBACH

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Weil man sich einfach wohl- und gut betreut fühlt

Meine Bewertung (2. Jul 2011)

SpeisenAmbienteService
Wollte mal das DiningCity –Angebot (mittags 2 Gänge um € 12,50, Restaurants mit 2 oder mehr Hauben verlangen einen Aufpreis von € 5,- für den Lunc... MehrWollte mal das DiningCity –Angebot (mittags 2 Gänge um € 12,50, Restaurants mit 2 oder mehr Hauben verlangen einen Aufpreis von € 5,- für den Lunch) ausprobieren und reservierte kurzfristig im Gut Purbach. Das stattliche, von außen gar nicht als Restaurant erkennbare Gebäude punktet mit herrlichem Innenhof und auch sehr feiner Innenausstattung. Der Innenhofgarten mit nett eingedeckten Tischen auf Kiesschotterböden mit integrierter Chillabteilung im Loungestil und seinen bunt- (zusammengewürfelten)-en Stühlen in denen sich´s gut sitzt hat was ganz Spezielles. Ausreichend Sonnenschirme dort wo die Platanen nicht ausreichend Sonnenschutz bieten, viel Grün und und duftender, blühender Rosmarin; nett sehr nett. Nett, sehr nett auch der Rest. Das Dining-City Menü- wie beschrieben 2 Gänge um 17,50 für ein 2-Haubenlokal las sich schon interessant. Gedämpfter Wels oder eine Eierschwammerlsuppe, geschmorte Lammstelze – hätte ich auch genommen wenn da nicht das andere Angebot gewesen wäre.
Vorweg schon: Ganz exzellente Küche- jede Speise mit unglaublich intensivem Aroma und Ausdruck
Das Gedeck um € 3. —bestand aus zweierlei, originell im Gut Purbach-Geschenkpackerl präsentiertem Brot sowie Kürniskernaufstrich, einen geschmacklich pfiffigem Paprikaaufstrich mit Chili und in hervorragendem Olivenöl eingelegtem Ingwer.
Grammelknödel auf Paradeis-Ingwerkraut € 9,00 – Herrlich die 2 Stück Knöderl mit feinst faschierten Grammeln umhüllt von flaumigem, dünnen Teig dazu das Kraut- Hervorragende Kombination
Weiter ging es mit Halászlé „pannonische Fischsuppe“
mit Wels, Ingwer, Speck und Linsen mit € 12. — nicht gerade eine Okkasion aber allemal wert. Der Wels noch zart glasig, die Suppe eine Aromenaxplosion, der Mangalizaspeck eine geschmacklich perfekte Ergänzung.
Schweinsgoder mit Stampferdäfeln und geschmortem Gemüse € 22.—
Wer nicht wagt der nicht gewinnt, oder man muss erst einmal etwas gekostet haben um zu sagen wie´s schmeckt. Und es schmeckte GROSSARTIG. Dieses fette, wenig durchzogene Fleisch- himmlisch: Mürb und knusprig mit ultimativem „Saugeschmack“, die Erdäpfeln mit zartem Kümmeltouch; echt guad!
Nicht weil nach 3 Gängen noch nicht satt sondern nur aus Lust auf ein weiteres geschmackliches Highlight musste es noch ein Marillenknödel (luftiger Topfenteig, fein säuerlich die Marille) mit Marillenröster (€ 9,60 – nur nicht in Schilling umrechnen- für ein Stück Knödel) und wunderbarem Vanilleeis sein.
Service: Ja, so soll Service sein. Nett, höflich, extrem aufmerksam; exzellent beratend bei der Weinauswahl. Das bedarf einerseits einen wohlsortierten Keller, andererseits viel Weinwissen: Beides in großem Maße vertreten. Dazu der Chef des Hauses der smalltalkend von Tisch zu Tisch geht- braucht man zwar nicht, zeugt aber von Interesse an seinen Gästen .Küche +Service sehr, sehr überzeugend

Weniger gefallen hat, dass Rechnungen nur tischweise ausgestellt werden und dass die Gartenbodenpflege neben den Gästen passiert- das ist allerdings „sudern“ auf höchstem Niveau

12. Mooslechners Bürgerhaus

Hauptstraße 1
7071 RUST

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Meine Überraschung der letzten 12 Monate! War in ziemlich genau 70 Restaurants- von vielen 2-Hauber abwärts bis zum einfachsten Wirtshaus- Mittelmaß erwartet- Großes bekommen

Meine Bewertung (18. Jul 2011)

SpeisenAmbienteService
Meine Überraschung der letzten 12 Monate! War in diesem Zeitraum in ziemlich genau 70 Restaurants- von vielen 2-Hauber abwärts bis zum einfach... MehrMeine Überraschung der letzten 12 Monate!

War in diesem Zeitraum in ziemlich genau 70 Restaurants- von vielen 2-Hauber abwärts bis zum einfachsten Wirtshaus. Was ist los? Kann ich meiner Bibel „Gault Millau“ nicht mehr trauen, 12,5 Punkte und haubenlos, gerade mal 60 A la Carte-Punkte.

Mir ist schon klar dass sich in einem Jahr viel ändern kann- die Steigerung ist jedenfalls mehr als bemerkenswert

Mutig, schon mutig wenn sich ein haubenloses Lokal getraut für das günstigste Menü- 3 Gänge 52€, für 5 Gänge f 72€ zu verlangen- oder sind sie sich sicher dass die einfach wesentlich besser sind?

Nach einem Segeltag in Rust fiel das Mittagessen aus; da darf´s dann abends ein bisserl mehr (6 Gänge) sein, oder?
Gastronomisches Rust? Da war einmal das exzellente Inamera, welches sich kontinuierlich rückwärts bewegte um schließlich ganz zu schließen. Da gibt es das Wirtshaus Rusterhof, lt. GM keine Empfehlung wert, das Wirtshaus im Hofgassl mit einer Haube und das TiMiMoo.

31 Grad im Schatten, ein laues Lüfterl ein prachtvoller, stilvoller Innenhof mit stimmiger Beleuchtung, von Wein und Efeu umrankt und erfreulich-erfrischenden Dekorationsdetails. Bequeme Stühle, gestickte Pölster, Idylle pur; mit Silberbesteck eingedeckte Tische und gelsenfrei- dank www.gelsenfrei.at - Terrassenlaterne Thermacell, das es wirklich schafft ziemlich geruchsneutral für Gelsenfreiheit zu sorgen, dazu das Geklapper von Gustav (einer der 80 Ruster Störche)- schöner geht’s kaum.

Sehr freundlich wurde umgehend Aperitif angeboten- warum das Becks-Pils leicht trüb war verstehe ich nicht-. Das Speisenangebot: 2 Menüs in denen gerne hin- und her getauscht werden kann. Das Gedeck um 4€- bestand aus Wildkräuteraufstrich, gesalzener Butter und rustikalem Baguette und einem feinem Eierschwammersülzchen als Gruß der Küche

Welscarpaccio mit Saubohne und Buttermilcheis: Der Fisch fein mariniert mit Kräuterkeimlingen und Paradeisern, das Eis zerrann ziemlich schnell und verwässerte die Marinade- schade.

Hummerschaumsuppe mit Ravioli: Sehr viel Schaum, die Suppe selbst sowohl von der Konsistenz als auch vom Geschmack recht dünn; reichlich Hummerfleischeinlage und der (das?) Ravioli nero verhalfen der Suppe dann doch zu ausreichend Geschmack nach Hummer.

Pikantes Fischpaprikàs mit Zanderfilet: Das Paprikàs mit angenehmer Süßschärfe vom Paprika, das Zanderfilet obendrauf wunderbar cross
Für zwischendurch gab es ein fein säuerliches-erfrischendes Zitronensorbet.

Wachtel gefüllt mit Bricheknöderl und Gänseleber in Portweinjus: (obwohl Herr Ober eher die „Barberie“- Barbarieente empfohlen hätte). Auch wenn die Wachtel nicht gefüllt, sondern es zwei gebratene Knödelscheiben waren eine herrliche Kombination. Die Wachtel saftig mit knuspriger Haut, die Gänseleber auf den Punkt gebraten, die zarte Süße des Ports- zum Tellerabschlecken

Käse aus Frankreich mit Beilagen aus der TiMiMoo-Küche: Munster, Langres, Reblochon und ein mir unbekannter „Franzose“in perfektem Reifezustand, dazu Feigenmark, Marillenchutney, süße Walnuss, sehr scharfer Paprika“senf“

Feines vom „Hollunder“-Holunder mit Himbeermark und Blätterteig: Sa wäre weniger (reichlich Heidelbeeren am Glasboden) mehr (Geschmack des Hollunders) vorzuziehen gewesen, Blätterteig waren Teigblätter

Fazit Küche: Sicher noch Luft nach oben aber doch weit, weit entfernt von 12,5 GM-Punkten

Service: Selten noch so einen tollen Service erlebt. Gut, das Lokal war nicht sonderlich gut besucht- aber das was da geboten wurde war knapp an der Perfektion. Nie ein leeres Glas, nie mehr als eine Zigarettenkippe im Aschenbecher, nie auf irgendetwas gewartet. Die 3 Herren unter der Führung von Gabor Ponicsan, seines Zeichens Le Maítre Chefsommelier und eine jungen, kommunikativen und charmanten Dame bedienten nicht; sie betreuten- Toll ganz toll. Einzig des Thema Käse dürfte im Hause ein wenig stiefmütterlich behandelt werden

Besonderes Lob gebührt dem Herrn Sommelier noch für seine Weinempfehlung: Mit dem Blaufränkisch Leithaberg aus dem Hause Kollwentz hat er meinen Geschmack nicht ganz getroffen. Umso mehr mit der Alternativempfehlung: Furmint 2009 vom Ruster Weinbauern Wenzel im vorgekühltem Glas. 100 Punkte für die perfekt zum Gerichtpassende Empfehlung!

„Schön dass Sie bei uns sind- wir wünschen Ihnen viel Ruhe und Genuss“- Danke das hatte ich!

13. Gasthof - Restaurant Kalteis

1 Bewertung
Melker Strasse 10
3204 Kirchberg

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2-Haubenküche; Der Service wie gewohnt; besonders herzlich freundlich und aufmerksam. Wieder ein sehr erfreulicher Besuch; danke

Meine Bewertung (27. Mai 2018)

SpeisenAmbienteService
Nach einem erfolgreichen, arbeitsreichen Tag (ja, Laurent arbeitet auch samstags) zeigt das NaVü noch 67 Kilometer bis ins eigene Heim. Der Magen... MehrNach einem erfolgreichen, arbeitsreichen Tag (ja, Laurent arbeitet auch samstags) zeigt das NaVü noch 67 Kilometer bis ins eigene Heim.
Der Magen knurrt – in Erwartung eines leeren Kühlschrankes (Laurent allein zu Hause – die liebste aller Gattinnen weilt im Ausland) kann man sich ja was Gutes tun… und da erscheint das Kalteis gerade recht.

So geht Gastronomie: 1957 übernahm die Familie ein Gasthaus, bereits in dritter Generation bemüht man sich mit viel Kreativität und Mut zur Veränderung um die konsequente Weiterentwicklung und Modernisierung des Hauses, ohne dabei den respektvollen Umgang mit dem Erbe aus den Augen zu verlieren. (©Homepage)

2-Hauben ohne unnötiges Schi-Schi; was Senior Kalteis aufgebaut hat wird hier vom Junior samt Gattin & wunderbar weitergeführt und upgegradet. Das ergibt eine ganz und gar stimmige Mischung mit hohem Wohlfühlfaktor. Das Ambiente wie schon 2015 beschrieben; einfach schön im stimmigen Gastgarten (wenn auch direkt an der Hauptstraße gelegen), Wasserplätschern, viel Grün; der Publikumsmix sehr spannend: So geht Gastronomie am Land.
Am Stammtisch wird Saure Wurst gegessen und Seiterl Bier getrunken, gleich daneben Lokalpromi neben Mödlinger BussiBussi-Gesellschaft.

„Mehlspeisen-Eisspezialitäten-Gasthof“ ist an der Markisenbeschriftung zu lesen; ein Relikt aus vergangenen Zeiten, heute steht Kalteis-Küche für natürlichen, nuancenreichen Geschmack, frische, saisonale Zutaten aus der Region, Experimentierfreudigkeit beim Interpretieren traditioneller Rezepte und viel Kreativität beim Zubereiten; vom Wirtshausklassiker & Hausmannskost bis hin zu innovativen Geschmackserlebnissen im exquisiten Design.(©Homepage)

Zum Einstieg gabs unspektakulären Liptauer, das Gebäck mittlerweile kein Allerweltsgebäck sondern hausgemacht (Blunzn, Körndl mit Nüssen). Der Tisch hübsch gedeckt, das Besteck mit Hauslogo, Stoffserviette ist Standard.

Der Grüß der Küche: Spargelmus- aber kein Gewöhnliches: Herrlich intensiv herausgearbeiteter Grünspargelgeschmack mit roh mariniertem Spargel; sehr feiner Einstieg

Kalbskopf: Zwei Dreiecke vom fein gewürzten Kalbskopf in knusprigster Panier thronten auf einem Quinoasockel, verfeinert mit Rhababer, Apfel mit feiner Säure und Avocado. Dazu gabs Traisentaler Grünspargel und eine mit Flusskrebserl (aus der Lake) gefüllte, gebratene Zucchiniblüte. Sehr stimmige, geschmacklich perfekt überzeugende Kombination

Lammbeuscherl: Ein Beuscherl mit intensivem Lammgeschmack, perfekter Konsistenz, ausreichend Säure, leicht cremig durch die Zugabe von Sauerrahm. Allerdings auch mit sehr viel, sehr weichem Gemüse; wahrscheinlich zu viel Gemüse. Extrem gut passend die dazu gereichte Beilage. Perfekt gewürzte Maisgrießknöderl in einer Nachohülle- absolut grandios und perfekt zum Beuscherl passend

Alpenlachsfilet: Die Tranche vom Lachs in der Mitte aufgeschnitten, gefüllt mit marinierten Jakobsmuscheln. Durch die spezielle Zubereitung waren die Muscheln komplett durchgebraten mit leichter Tendenz zu gummiartiger Konsistenz. Der recht dicke, lauwarme Hummerchip ein naja; der Belugakaviar aus Niederösterreich eine Premiere für meinen Gaumen. Dazu gab´s gekochten Traisentaler Grünpargel mit Safranbutter.
Hervorragende Grundprodukte und Einzelkomponenten, welche sich am Gaumen partout nicht zu einem stimmigen Ganzen zusammenfügen wollten.
Die Weinempfehlung der Frau Chefin: Punktlandung. Ein aber sowas von perfekt harmonierender Sauvignon vom Weingut Direder, Kirchberg am Wagram. Kein knackiges Steiermarkduftmonster sondern ein Sir von einem SB ohne dabei Frische, Frucht und Aromatik zu verleugnen.

Wegbauernmilch mit Erdbeeren: Liest sich nach ... Erdbeeren mit Milch. Nach Auskunft der sehr umsichtig und freundlich agierenden Chefin des Hauses wird aus der Kuhmilch vom ortsansässigen Bauern alles Mögliche gemacht.
Serviert wurden frische Erdbeeren, dazu gabs großartig, seidig-cremiges Eis, intensives Joghurt, gebratene Milch (schmeckte wie angebrannte Milch) Milch im Stickstoff,…… Sehr gelungen, sehr kreativ, beeindruckende Milchvielfalt in der man die echte Bauernmilch schmeckte.

Der obligate macchiato von Mohren, dazu noch eine hausgemachte Makrone mit penetrantem Rosenrahat- und nicht fein-säuerlich-herbem Dirndl- Geschmack

4 Gänge, 4 Getränk + Gedeck+Kaffee + Trinkgeld: 90€; nicht wenig aber es war´s wert; mit wenigen Ausrutschern (auf hohem Niveau) sehr, sehr gut.

14. Steira-Wirt

1 Bewertung
Trautmannsdorf 6
8343 TRAUTMANNSDORF

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Weil man an diesem idyllisches Platzerl von einer sehr gepflegten Terrasse mit Fern-Weitblick beim optisch „bedirndlt“ Service nur schreiben kann: nett, aufmerksam; es gelingt ihr das Gefühl von wohlumsorgt zu erzeugen. Gelegentlich muss man wochenlang vorreservieren um ein Platzerl zu bekommen....

Meine Bewertung (14. Aug 2010)

SpeisenAmbienteService
Ein idyllisches Platzerl mit Fern-Weitblick von einer sehr gepflegten Terrasse. Man sitzt auf bequemen Stühlen mit Polsterung. Weiß eingedeckte Tis... MehrEin idyllisches Platzerl mit Fern-Weitblick von einer sehr gepflegten Terrasse. Man sitzt auf bequemen Stühlen mit Polsterung. Weiß eingedeckte Tische, Stoffservietten, Kerzen und umweht vom Duft der Kräuter des Gartens – oder ist´s das Tischpflanzerl- ein Rosmarintöpfchen- gewesen? Eine mächtige Pergola unter Weinranken, die noch unreifen Trauben zum greifen nah, Ruhe pur wenn da nicht das laute Surren eines Kühlaggregates gewesen wäre; echt störend.

Die Dame im Service optisch „bedirndlt“: nett, aufmerksam; es gelingt ihr das Gefühl von wohlumsorgt zu erzeugen. Ein regional angehauchtes Aperitifangebot wird offeriert, eine feine Weinauswahl auch per Glas welche bei Tisch präsentiert und kompetent erklärt wird.

Das Essen: Ein vielfältiges Angebot mit steirischem Schwerpunkt, wo auch das was man unter internationaler Küche versteht nicht zu kurz kommt. Ein deftiger Leberaufstrich im Glas dazu sehr gutes Gebäck, danach eine geschmacklich höchst harmonische Kombination aus lauwarmer Kürbiscreme, mariniertem Kürbis, kleine, knackige, gebratene Steinpilze und dazu ein zartes Kaninchenstück. Chapeau; ein wunderbarer Einstieg.

Danach die Trautmannsdorfer Hochzeitssuppe- Eine nur so vor Kraft strotzende Rindsuppe mit drei Einlagen: Idealtypisch in Geschmack und Konsistenz die Lebernockerl und der Fleischstrudel; das Grießnockerl eine fade, geschmacksarme Sache, welche schon einige Zeit im Kühlschrank verbracht haben dürfte.

Die Wahl des Hauptgerichtes überließ man dem Küchenchef: Lammleber, Kalbsbries oder Lammstelze. Gute Wahl: Die Stelze wirklich Lamm und nicht Schaf, saftig gebraten dazu eine harmonisch abgeschmeckte Polentacreme und Fisolen in erwachsenem, ausgewachsenem Zustand (hart und fast holzig).
Das Dessert: Das Beste von der Marille: - Wirklich das Beste? Ja; in zwei Etappen serviert. Zuerst kam die moderne Variante: eine im Backpapier geschmorte und mit Mohn gefüllte und eine Schnitte auf weißer Schokoladebasis. Teil zwei dann Klassisch: Ein Palatschinkerl fein und ein kleinstes Knöderl. Ohne Schnick-Schnack aber Marille pur: Allerfeinst.

Zum Cafe noch ein Kleinst-Gugelhupferl; dies tolle Performance hätte sich mehr als zwei weitere anwesende Gäste verdient.

15. Haus am Hang

Mondsee Bundesstraße 10
5340 St. Gilgen

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wei´ls zwar wirklich teuer ist, letztlich die Preise in Relation zur Gesamtleistung trotzdem passen

Meine Bewertung (25. Jul 2012)

SpeisenAmbienteService
Das am Ortsanfang von St. Gilgen gelegene, prachtvolle Haus mit herrlichem See- und Bergblick präsentiert sich optisch sehr modern, geschmackvoll e... MehrDas am Ortsanfang von St. Gilgen gelegene, prachtvolle Haus mit herrlichem See- und Bergblick präsentiert sich optisch sehr modern, geschmackvoll eingerichtet und trotzdem elegant und leger. Der reservierte Tisch war hübsch eingedeckt; alles hat einfach Stil und Klasse. Klasse allerdings auch preislich.
3x 3 Gänge, Apero ein Glas Wein, Wasser und Kaffee knapp unter € 300.--; kein billiges aber ein großes Vergnügen. Das Haus, welches mit einer Haube -Sehr gute Küche, die mehr als das Alltägliche bietet- ausgezeichnet ist bewegt sich preislich schon sehr dort wo es offensichtlich hinmöchte, in die 2 Hauben-Klasse.

Die Aperitifs, Prosecco Exotic- mit Erdbeermark- um 7,90, schmerzlich teuer; das kleine, tropfende Bier um € 3,3o war nicht sonderlich schön gezapft. Nebst einen gut sortierten Brotkorb, diversen Olivenölen, verschiedenen Salzen kam sehr feine gewürzter Erdäpflkas, gesalzene Bauernbutter und getrüffelter Aufstrich zum Tisch. Der Gruß der Küche: Ganslebermus/Espuma mit fein säuerlichen Beeren- ein perfekter Gruß.

Die als Vorspeise gewählte gebratene Gansleber mit Brioche und Marillen (€21.--) ideal-perfekt in Konsistenz und Garstufe, das lauwarme Broiche etwas zu röstig-verbrannt und ziemlich derb.
Der 24-Stunden geschmorte Schweinebauch mit Eierschwammerln und Kräutern (€ 18,90) sehr aromatisch gewürzt; war Allerbesten.
Auch ein Sonderwunsch- Gebratene Garnelen(€ 30,90)- perfekt geputzt und gewürzt wurde gerne erfüllt, das leicht spicy Paradeisrisotto hervorragend im Biss.

US-RibEye- in sensationell mürber Qualität und ebensolcher Garart (€35.--) dem nichts nach stand das am Knochen gebratene Kalbskotelette (€32.--): Super zart und saftig, die Eierschwammerl klein, knackig und bissfest, das getrüffelte Erdäpfelpüree kam ohne Trüffel- nach Urgenz wurde reichlich, aber geschmacklich dezente Trüffel nachgereicht.
Der halbflüssige Schokoladenkuchen (€12,90) war einer der Kategorie Sehr gut, der dazu gereichte Vanilleschaum eine elegante Geschmacksabrundung. Das PacoJet bearbeitete Vanille und Moccaeis wunderbar luftig und cremig mit tollem Geschmack, der Preis pro Häufchen: € 7.--! Kaffee Latte+ Machiato kommen auf € 8,50, das Glas Veltliner Smaragd FXP 2010- gewünscht war ein reifer, kräftig-mächtiger Weißwein- fand sich mit € 9. —für das 1/8 auf der Rechnung.
Service: Omnipräsent; sehr umsichtig und aufmerksam, teilweise fast zu bemüht. So wurde dreimal- trotz Verneinung- nach Weinwünschen gefragt, Leitungswasser wurde mit Mineralwasser vermischt. Zum Abschluss gab es noch hausgemachte Pralinen „vom Chef“; da Autofahrend unterwegs konnte das sehr gute Weinangebot (auffallend auch die Vielfalt an Kleinflaschen) und die sehr gut sortierte Destillatsangebot nicht genutzt werden

Ja Danke, es gar wirklich ein Genuss, einzig die Preise lassen nachdenken ob man in das NichtraucherInnenokal wiederkehrt

16. Bittermann Vinarium

2 Bewertungen
Abt-Bruno-Heinrich-Platz 1
2464 GÖTTLESBRUNN

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Weil € 32,50 für 4 Gänge in echter 2-Haubenqualität inkl. kleinem Bier, Mineralwasser und Kaffee unschlagbar sind

Meine Bewertung (1. Apr 2013)

SpeisenAmbienteService
Neuerlicher Besuchs bei der engagierten Familie Bitterman in Göttlesbrunn. Das Ambiente unverändert, dadurch dazu auch keine detaillierte Beschreib... MehrNeuerlicher Besuchs bei der engagierten Familie Bitterman in Göttlesbrunn. Das Ambiente unverändert, dadurch dazu auch keine detaillierte Beschreibung. Der TopWirt 2011, Wineus Wine Culture Award für das beliebteste Weingasthaus hat einige Neuerungen zu bieten: Käsereise mit Gelber Muskateller | Rosenmusakteller | Pineau ; Vital-Menü„Genuss trifft Gesundheit“, Grillkurse, Innereien-Menü, jeden Sonntag Kinderbetreuung,….
Adi Bittermanns Leitsatz für die Zukunft: "Gemma Vollgas!- ja der ist nicht nur am Teller zu merken.
Schon das Gedeck, 3,20, auffällig. Feinst gewürzter Leberaufstrich, intensiv-aromenreicher Kräuteraufstrich, 5 Sorten Gebäck; das Willkommen der Küche: Ein bärlauchiger Schafskäsegruß.

Paprizierte Fischsuppe mit Kräutersandwich 4,50: Bilder im Kopf und am Gaumen: Die legendäre Suppe im Nyikospark, die wunderbare am Lunzersee- wo reiht sich die Bittermannsuppe ein? Die Suppe (zu)zart an Fisch erinnernd und leicht cremig, die Shrimpsschwänze als einzig beißbare Einlage- hab ich mir ganz anders vorgestellt. Perfekt dazu das/der buttrig-kräuterliche Sandwich

CurryKokos-Beuschel vom Lamm mit Grießknödel 7,50 Curry und Kokos im Beuscherl- kann das passen? Und wie: Geht perfekt; Großartige Kombination, welche den zarten Lammgeschmack nicht übertönte. Dazu ein locker-flaumiger Grießknödel mit toll dazu passendem Rosmarinaroma

Gebackenes vom Osterkitz mit dreierlei Salat ( Rücken, Leber, Schlögel, Bries, Knöderl)22.— Die Leber perfekt zart und mürbe, Schlögel und Rücken saftig und fein, das Bries etwas überwürzt, der faschierte Knödel geschmacklich wenig sagend

Schokotarte mit Ananas und Vanille 7,50 Die Mürbteigunterlage leicht bröselig- wie ich sie mag- hochwertige Schokolade, reichlich Sckokolade/Kakaopulver obendrauf- Geschmacklich sehr stimmig.

Der Service, zwei Herren am frühen Abend sehr engagiert, gut beratend und aufmerksam. Das who is who der Carnuntumer Weinwelt- großartiges Angebot auch glasweise, fein gezapftes Murauer 0,3 lt. 3,10, der Hausbrand-Espresso um 2,30 – eine Wohltat
Bittermann VinariumBittermann VinariumBittermann Vinarium

17. Wirtshaus im Hofgassl

1 Bewertung
Rathausplatz 10
7071 RUST

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1 "Hauberl"-aber Küche&Service wie wenn 's 3 wären (2014) mittlerweile allerdings auch Preise wie wenn´s 2 Hauben wären (2017)

Meine Bewertung (23. Jun 2017)

SpeisenAmbienteService
Wie schnell doch die Zeit vergeht, 4 Jahre sind seit meinem letzten Besuch vergangen und alles noch in bester Erinnerung; darum ist das Lokal auch ... MehrWie schnell doch die Zeit vergeht, 4 Jahre sind seit meinem letzten Besuch vergangen und alles noch in bester Erinnerung; darum ist das Lokal auch unter den Top-10 meiner: Best of "Feine Restaurants" in Österreich gelistet. Damals habe ich das erst zweite Mal 3x Höchstnote vergeben!
Zeit also wieder einmal nachzuschauen ob dies nach wie vor berechtigt ist.

Das Ambiente: Unverändert; siehe 21. Mai 2013
Hübscher Gartentisch, als Apero eine stimmige Kombination aus Gurke, Pfeffer, Gin & Tonic; die Küche grüßte ( Gedeck € 3,50) mit super erfrischendem Minzjoghurt, Mayoran-Topfenaufstrich, feiner Butter, griechischem Olivenöl und einem Körbchen warmen Gebäck.

Gang 1: Knusprig gebackenes Ei mit Spargel, Erdäpfelschaum und Strohkartoffel € 15,80. Sehr guter Einstieg; die Kombination aus lauwarmen, kernweichem Ei, das Knusprige der Panade, die Luftigkeit der Erdäpfelespuma sowie die knackige Reschheit vom Erdäpfelstroh: Suchtfaktor!
Empfehlung des Hauses: Weißburgunder Ceel, 2016, Sehr weich, angenehm fruchtbetont, durchaus Kraft, ein Hauch Restzucker- perfekte Kombination.
Wie schon 2013 geschrieben: (würde noch mehr zur Geltung kommen, wenn man den Wein bei den Gästen aus der Originalflasche einschenkt)

Gang 2: Feine handgedrehte Nudeln
mit frischen Steinpilzen und Schnittlauchobers; Vorspeisenportion € 14,90
Was kommt nicht alles unter dem Arbeitstitel „hausgemacht“ auf den Teller; die hier waren wirklich hausgemacht. Kleinste, bissfeste Teigwaren in einer sehr leichten Oberssauce, Steinpilze mit herrlichen Röstaromen und dann: Fenchelminze: Eher als Garnitur anzusehen, geschmacklich (neuzeitsprachlich) Bombe; peppte ein zwar einfaches wiewohl geschmacklich rundes Gericht so richtig auf. Wenn die Minze bewusst eingesetzt war: Genial!

Gang 3: Knuspriges Mangalizabrüstl „zärtlich- weich geschmort“mit Pak choi, Ingwer und cremigem Couscous € 25,80.
Die Warnung von Seite des sehr freunlichen, aufmerksamen Obers, dass das Brüstl fett sei konnte mich nicht abschrecken; und gut war´s. Sehr weich geschmort, darüber knusprige Grammeln. Die Schwarte leider vorproduziert und kalt. Das Safterl nur so vor Aromen strotzend, der Hauch Ingwer nahm etwas die Schwere, einzig der Senfkohl diente nur der Optik, geschmacklich naturbelassen/ungewürzt.

Getränk: Der via Kreidetafel angekündigte Cabernet-Merlot vom Weingut Leitgeb war dann doch nicht vorrätig (da muss ich erst schau´n ob ich den noch hab…) die empfohlene Alternative Blaufränkisch/Zweigelt, Altes Fass (oder Kleines Fass), 2013 vom Weingut Gabriel/Rust war dann ein perfekter Begleiter!
Wie schon 2013 geschrieben: (würde noch mehr zur Geltung kommen, wenn man den Wein bei den Gästen aus der Originalflasche einschenkt)

Gang 4: Schneenockerl mit Eierlikörobers, Erdbeeren und Vanilleeis € 12,90 Keine kochtechnisch große Herausforderung, der Wareneinsatz für dieses Dessert hält sich sicher in Grenzen. Absolut unverständlich und nicht nachvollziehbar der Preis. Ein Suppenlöffelgroßes Nockerl, zwei Tupfen Schlagobers und fünf halbierte Erdbeeren + ein Minzeblatt.

Der Service: Sehr nett, sehr aufmerksam, gut betreuend, beratend und verkaufend. Eingedeckt wird mit Stoffhandschuhen, mehr als deplatziert das Abservieren von Gläsern im Zeltfestgriff. Der bestellte macchiato von Lavazza war dann doch mehr ein kleiner Latte macchiati, das dazu gereichte, penetrante Fertigprodukt eines Mandelgebäcks für ein Restaurant dieser (Preis)Klasse ein Missgriff.

Keine Kredit - und Bankomatkarten, Rechnungen können nur tischweise ausgestellt werden.
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18. Hexensitz

2 Bewertungen
Johannesstraße 35
2371 HINTERBRÜHL

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Der Service: Chef himself samt zwei Mitarbeitern: Sehr bemüht, umsichtig und aufmerksam. Geradlinige, ehrliche Küche

Meine Bewertung (5. Nov 2011)

SpeisenAmbienteService
Besuch am 4.11 2011; mittags In Harleypailes Kategorie wäre das Lokal zwischen 1-2 einzuordnen Hurra, Hurra die Gans ist da!- Das gemütliche... MehrBesuch am 4.11 2011; mittags

In Harleypailes Kategorie wäre das Lokal zwischen 1-2 einzuordnen

Hurra, Hurra die Gans ist da!- Das gemütliche Restaurant verwöhnt seine Gäste mit hochqualitativer Regionalküche- so zu lesen im Newsletter von Diningcity.com.

MARTINI-GANSL Schmankerl-Menü: Gebratene Gänseleber mit Rosmarinbrioche und glacierten Apfelspalten • • • Ganslsuppe • • • Klassisches Martini-Gansl mit Rotkraut und Erdäpfelknödel • • • Zweierlei von der Maroni- dieses Menü um wohlfeile € 32.—in einem 1-Haubenlokal, dazu die recht gute Bewertung hier bei RestaurantTester.at- ein schneller Entschluss und kurzfristig für Mittags via Mail reserviert.

Einen Parkplatz direkt vor dem Lokal gefunden, ein freundliches Herzlich Willkommen („Sind Sie der Herr Laurent“), ein netter Eckplatz im mit zwei Hochzeiten im gut besuchten Lokal. Hübsch eingedeckte Tische, Stoffserviette, feine Glaskultur, gediegen Gemütlichkeit im Restaurant. Das zart süßlich- malzige Rote Zwickl von Ottakringer zum Gedeck (€ 2,50; Gemüsesticks und Walnussaufstrich mit dreierlei Gebäck)

Eiernockerln mit/ohne Trüffelbutter und Blattsalat 8,50/12,50,
Rehcarpaccio mit Maronifüllung und Himbeerdressing 11,00, Kalbsrahmbeuschel mit Semmelflan 14,00, Wiener Schnitzel vom Kalb mit Erdäpfel-Vogerlsalat .18,00Gebratener Hirschrücken mit Madeira-Zwetschen und Petersilienwurzelpüree 23,00- ich entschied mich für das Ganslmenü.

Die Leber: Nicht die allerbeste (teuerste) Qualität, aber für den Preis mehr als zufriedenstellend, wunderbar gebraten, lauwarm die (Apfelspalten; aromatisch der Brioche- ein guter Beginn.
Die Suppe: Idealtypische Konsistenz mit etwas Gemüse und viel „ganseliger“ Einlage, eine Spur mehr an Salz hat der Suppe gutgetan.

Die Gans: Ein Haxerl, toll saftig und weich, das Fleisch lies sich wunderbar von den Knochen lösen- mit knuspriger Haut wäre sie perfekt gewesen. Das Safterl ganz natur; das Rotkraut mit feinen Orangenaromen, die extra dazu bestellte cremige Polenta perfekt und unglaublich gut gewürzt.

Das Dessert: War ein mittelflaumiger Auflauf und ein Nougatmus mit Maronireis drüber gestreut- Im Rahmen des Menü´s OK; in der Karte kostet das Dessert € 8.--; dafür war´s dann nicht wirklich gelungen.

Ein sehr gut sortiertes Weinangebot- Flaschenweise fast ausschließlich von den bekannten Namenswinzern Österreichs- Smaragd Riesling Alzinger Loibenberg um € 48. —dazu eine mehr als ausreichender Auswahl an Weinen glasweise,- der Riesling 2010 vom Weingut Strell; Großwetzdorf – ein unkomplizierter Begleiter, Schnapserl, verschiedene Säfte, gut der Kaffee

Der Service: Chef himself samt zwei Mitarbeitern: Sehr bemüht, umsichtig und aufmerksam.

Die eine Haube haben sie wohl wohlverdient.

19. Landgasthof zur Linde

Laaben 28 (Hauptplatz)
3053 Laaben

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weil trotz aktuellem Haubenverlust ( Nov 2012) - ist 2014 dann wiedergekehrt- die Gesamtleistung noch immer sehr gut ist

Meine Bewertung (27. Okt 2012)

SpeisenAmbienteService
2x Höchstbewertung- allerdings auch eine einer Restauranttester-Eintagsfliege, andererseits eben erst die Haube verloren; das macht neugierig. Nach... Mehr2x Höchstbewertung- allerdings auch eine einer Restauranttester-Eintagsfliege, andererseits eben erst die Haube verloren; das macht neugierig. Nach Regen (Lindenhof in Breitenlee) folgt Sonne- auch wenn das Wetter nebelig und nieselnd war- in der Linde schien die Sonne. Ein freundliches Willkommen; wählen kann man zwischen dem eleganten Stüberl für NichtraucherInnen, der rustikal-heimeligen Gaststube mit Kachelofen und Schank und dem 1811-er Stüberl, welches im Raum hinter der Gaststub´n zu finden ist. Auch ein netter schattiger Gastgarten mit Wassergeplätscher und Steinbrunnen ist vorhanden.
Hübsch gedeckte Tische mit gemütlichen Bänken, frische Blumen und Stoffservietten; man zeigt was man sein will. Sehr ambitioniert auch die Speisen- und Getränkeauswahl. Originelle Aperitifs, -Lindenaperitif /Elsbeere &Champagner Blanc de Blanc - Grand Cru 7,80- eine feine Weinauswahl – an die 100 Positionen-mit vielen (ca.20) Kleinflaschen, auch das Angebot an Weinen glasweise nicht zu verachten. Sehr süffiges Schremser Zwickl, Hainfelder, Zwettler Saphir, Sturm, sehr feines Sortiment an Säften und Schnapserl……

Das Gedeck (2.--) bestand aus getrockneter Hauswurst, luftigem Kräuteraufstrich und einem Grammelaufstrich. Dazu gab´s dreierlei Brot: Ein vertrockneter Anschnitt eines 0815-Brotes und ein geniales lauwarmes Fladenbrot aus Hartweizengrieß.
Wir legen beim Einkauf größten Wert auf hochqualitative Produkte (vorwiegend BIO)
& Regionalität, denn nur so können wir Ihnen TOP Qualität & Frische auf den Teller
bringen.- so der Hausslogan- dass dies kein PR-Gag ist schmeckte man:
Panonische (©Homepage) Fischsuppe mit heimischem Fisch 4,80
Nebst der, der Lunzer Seeterrasse und der vom Nyikospark in Neusiedl mit ein der besten Fischsuppen!
Kalbsbries im Kürbiskernmantel auf saftigem Salat mit Nüssen & Trauben 12,80
Ordentlich geputztes Bries umhüllt von einer zarten Panade mit fein geriebenen Kürbiskernen, der Salat perfekt – mit zarter Süße – mariniert; einzig die versprochenen Trauben fanden den Weg auf den Teller nicht.
Gansl (Brust&Keule), Rotkraut, Erdäpfelknödl (17,80)
Wunderbar knusprig, dabei weich und saftig; das Fleisch ließ sich problemlos von den Knochen lösen, das Rotkraut mit heißem Apfelmus verfeinert, ein feines Safterl; war wirklich sehr gut.
Warme Kastanien-Topfenknöderl im luftigem (©Homepage) Vanillesüppchen 6,90
Maronimasse mit dezenter Süße von flaumigem Topfenteig umhüllt und im Zimt-Zucker gewälzt. Einzig das dezent vanillige Süppchen (eine in Auflösung befindliche Espuma) geriet nicht ganz perfekt.

Der Service, Frau Chefin und eine Frau- umsorgen wirklich gekonnt und sehr aufmerksam. Unaufgefordert kam Brunnenwasser zu Tisch, das Bier perfekt eingeschenkt, die Weinempfehlung zum Gansl etwas wacklig (empfohlen wurde Chardonnay, gebracht wurde Veltliner 2011 Federspiel vom Donabaum), der Kaffee sehr gut. Gut wenn auch sehr süß der Gruß der Küche, die Elsbeermakrone.

Nett auch noch der Gutschein, welchen man gegen Vorlage eines Personalausweises einlösen kann: Verführungsmenü in 3 Gängen am Geburtstag
Gratulation der Frau Wirtin: 732.078 voteten für den "Freundlichsten Gastwirt 2012"- auch heuer ist die Chefin wieder unter den Top 3
*Für Katzenallergiker ist das Lokal ungeeignet; die Hauskatze kommt schon mal vorbei und schaut ob nicht das eine oder andere abfällt…..

20. Gasthof Pils

Rotheau 6
3153 Eschenau

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weil´s immer wieder auf gleichbleibendem Niveau passt, und beim Letztbesuch wirklich sehr gut war, leider unmögliche Öffnungszeiten: MO-DO 16-24 Uhr (Küche 17-21:30 Uhr)

Meine Bewertung (18. Jul 2014)

SpeisenAmbienteService
42/42/40- eine wirklich beachtliche Bewertung für einen Gasthof, auch die Falstaff 2014-Bewertung mit 2 Gabeln mit 86 Punkten spiegelt das mehr a... Mehr42/42/40- eine wirklich beachtliche Bewertung für einen Gasthof, auch die Falstaff 2014-Bewertung mit 2 Gabeln mit 86 Punkten spiegelt das mehr als „normaler Gasthof“ wider, einzig der Gault Millau negiert die außergewöhnliche Leistung der Pils-Crew; warum auch immer….
Dieser bezaubernde Gasthof ist schon sehr eigenständig. Eine durchdachte, moderne aber nicht zu zeitgeistige Einrichtung mit Wohlfühlcharakter, ein kleiner, dicht begrünter-belaubter Gastgarten; sehr gefällig und ansprechend. Sehr „normale“ Preise: Die 0,7 lt. Flasche Mineralwasser um 3,40, das Glas Dirndlsekt um 3,50 das Seiterl Reininghaus um 2,70.

Die Küche grüßte mit verschiedenen Aufstrichen und sehr guter Gebäckvariation (2,20), die hausgemachte gebratene Leberwurst auf Paradeiser-Chilikraut mit Knuspergrammeln 5,40- ein grandioser Einstieg. Pikante Würzung der Leberwurst trifft auf knackiges Kraut, die knusprigen Grammeln…; großartige Kombination.

Das Carpaccio vom Jungrind, Roh & Geräuchert mit Ölrauke und Parmesan, Olivenöl & Balsamico 8,90 ganz und gar nicht gewöhnlich, speziell der geräucherte Teil bringt höchst interessante Geschmackseindrücke.
Gegrillte Bio-Filets vom Saibling, Lachs und Weidenauer Bergforelle
auf Dinkel-Gemüserisotto zum unglaublichen Preis von 9€! Perfekt gebratene Fischstücke in der Kombination mit Dinkel und Gemüse; wieder großartig!
Hausgemachte Sauereien... Cross gebratene Blunzn und Leberwurstradln auf Erdäpfel-Grammelgröstl und Sauerkraut 8,80.
Eine wunderbar zarte, perfekt auf den Punkt gegarte Beiriedschnitte mit Eierschwammerl- ein weiteres Highlight. Nach den höchstnotenverdächtigen Gerichten konnten die Desserts da nicht ganz mithalten. Brave Topfennockerl gefielen ebenso wie die Schokoladevariation.

130 Österreichische Roweine mit Raritäten wie Mystique 2007 vom Pöckl, 140 (!) Rotweine aus der Bougogne, knappe 200 Weine aus Bordeaux bis hin zur Magnum Chateau dÝquem oder einer 6 Liter-Flasche Ornellaia um 1990.--. Aber nix da mit nur großen, teuren Weinen; Österreich Rot beginnt preislich bei 16,90 für den Blaufränkischen vom E. Triebaumer.
Besonders diesmal wieder der Service: Frau Chefin in Höchstform. Soviel an tiefgründigem Wortwitz mit charmanter Verwirrtheit versteckt hinter devoter Zurückhaltung, gepaart mit toller Beratung und sich trotzdem dabei nie in den Vordergrund drängend; diese sehr eigene Serviceart mag man, liebt man oder kann sie nicht ausstehen. Wir mögen sie, wir lieben sie!

Auch die Jugend im Service geht diesen Weg; eigen aber eigenständig und dabei nie auf die Hauptaufgaben zu vergessen: Da wird kein leeres Glas übersehen, immer rechtzeitig Wein nachgeschenkt, Gebäck nachgereicht; Jungmann und Frau weiß wann sie benötigt werden und sei´s nur die „so nebenbei-Empfehlung“ einer TBA vom Kracher, zum Kracherpreis von 4,80!

.. die 5 für die Küche bezieht sich insbesondere auf das PLV

21. Gaststätte Figl

Hauptplatz 4
3100 Ratzersdorf an der Traisen

Meine Bewertung (18. Mär 2017)

SpeisenAmbienteService
Wie schnell die Zeit vergeht; sechs Jahre seit dem letzten Besuch in Ratzersdorf und trotzdem irgendwie ein Gefühl von herzlich willkommen. Das Amb... MehrWie schnell die Zeit vergeht; sechs Jahre seit dem letzten Besuch in Ratzersdorf und trotzdem irgendwie ein Gefühl von herzlich willkommen. Das Ambiente -soweit ich´s in Erinnerung habe - nahezu unverändert, nach wie vor sehr heimelig- urig. Frische Blumen am Tisch, Stoffservietten und die Frage die ich mir damals stellte (warum hat das Lokal keine Haube) gilt nicht mehr: Seit einigen Jahren ist das Figl mit 13 Punkten „behaubt“

Ein sehr freundliches herzliches Willkommen; Herr Restaurantleiter Matthias Strunz begrüßt per Handschlag und auch der männliche Lehrling ist sehr höflich und freundlich.
Ein hübscher Ecktisch, geflissentlich werden verschiedene Aperitifs angeboten und die Speisenkarte überreicht, das Preisniveau nicht wirklich bescheiden. Das Gedeck um 4,70: Nuss-, Weiß- und Vollkornbaquette mit drei Aufstrichen. Herrlich wildknofeliger Bärlauch, Grammel mit knusprigen ebensolchen obendrauf und eine fast tiefgefrorene, kaum gesalzene Butter. Dazu exzellenter, intensiver Wildrohschinken, Speck, Rohwurst, kalte Chips und verschiedene Nüsse, frittierte Petersilie, Olive oil extra Virgin vom Kremser Südaustralier -Finniss River- Bertold Salomon.
Much to much; weniger wäre mehr; auch weil fast zeitgleich der Küchengruß serviert wurde: Mehr lätscherter als knackig-frischer Frühlingssalat mit hausgebeiztem Lachs. Sah aus und schmeckte wie eine Zwangshandlung der Küche; kulinarische Liebe und Inspiration war da nicht dahinter.

Und während ich mich durch Fisch-Wild-Chips und Co kostete wurde auch schon (wieder zu rasch) die Fischsuppe (7,50) serviert; aber was für eine. Im Nachhinein habe ich gesehen; die habe ich schon vor sechs Jahren gegessen; die war damals schon gut; diesmal exzellent. Würzig- pikant mit einem Hauch orientalischer Würze und ganz leichter Schärfe, viel kleingeschnittene Wurzelgemüseeinlage und eine große Vielfalt und Menge an Fischen, serviert in einem schwarzen, tiefen Suppenteller.

Die Bitte nach einem passenden Glas Wein zum nachfolgenden Rindsfilet war anfangs standardisiert; Veltliner, Riesling, Sauvignon- war wohl eher als Aufzählung der Weine im offenen Ausschank denn eine Empfehlung zum Rindsfilet. Zuerst ein paar österreichische Klassiker „oder falls Sie was Besonderes wollen“: 2011Chianti Classico Riserva von La Spinetta (wird im Lokal via Kreidetafel als Piemonteser bezeichnet)
Es war dann ein herrlicher Sangiovese um mehr als wohlfeil kalkulierte € 5,90 für ein sehr gut eingeschenktes Achterl- wirklich ein großartiger Begleiter zum Filetsteak (33,50) serviert und bei Tisch eingeschenkt im hochwertigen Schott-Zwieselglas- zu einem ganz großartig gebratenen Rindsfilet, welches auf einem heißen Stein serviert wurde. 1 A Fleischqualität trifft auf gekonnte Garkunst und ausreichend Rastzeit vor dem servieren. Beschriebener heißer Stein blieb auch während des Essens bei Tisch um …. sich selbst den einen oder anderen Bissen nachzugaren, um die Röstaromen noch mehr zu schmecken.“; das dazu gereichte Laguole-Steakmesser kam aufgrund der perfekten Mürbe gar nicht zum Einsatz.

Das dazu gereichte getrüffelte Erdäpfelpüree ein geschmacklich harmonischer Begleiter; das Gemüse aus dem Wok eine Niederlage. Bestand zu 90% aus Paprika, 7%Zucchini und 3% Zwiebel und war sowas von fetttriefend, dass sich ein richtiger Fett-Ölspiegel am Teller bildete; schade drum.

Mit der Antwort auf diesbezüglichen Nachfrage von Seiten des Herrn Jungobers konnte dieser nichts anfangen: Zur Kenntnis genommen- und das war´s; registriert aber nicht reagiert. Da bedarf es noch einer gewissen Sensibilisierung, Fokussierung und Nachschulung von Seiten der Restaurantleitung wie man mit solch einer Anregung von Seite eines Gastes umzugehen habe; denn der Restaurantleiter selbst hätte es sicher drauf: Der ist wirklich ein Atout des Lokales; Top beratend, Top empfehlend, flexibel auf Gästewünsche eingehend, fachlich sehr versiert …

Das Dessert: Veganer Schokoladenpudding mit Avocadao und Bananen: 6,50
Sehr cremige in seiner Konsistenz, die Banane geschmacklich gut erkennbar, von der Avocado habe ich nichts gemerkt.- ein sehr harmonisches Dessert welche letztlich von den marinierten Beeren „lebte“. Vegan? Herr Jungober meinte, dass da wenig, sehr wenig Milch verwendet wird….

Caffe Vergnano anno 1882 aus dem Piemont, sanft, aromatisch und mit einer mittleren Säure.

Die Erstrechnung; 21,80 erschien mir ob der gebotenen Qualität doch viel zu günstig; im 2. Versuch waren es dann 67,50. Nicht gerade billig, aber sicher den Preis wert

22. Bärenwirt

1 Bewertung
Ybbser Straße 3
3252 PETZENKIRCHEN

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Toll; der Chef schaut gelegentlich vorbei, die Jungcrew agiert besonders engagiert und aufmerksam. Das Speisenangebot: Regionalität in vollster Bandbreite. Das Carpaccio nach Art des Hauses : Laut Frau Laurent das beste Carpaccio das sie je gegessen habe..

Meine Bewertung (20. Apr 2013)

SpeisenAmbienteService
Nach fast zwei Jahren wieder einmal beim Bärenwirt gewesen- schön wenn man etwas in guter, bester Erinnerung hat und es genauso wieder vorfindet. D... MehrNach fast zwei Jahren wieder einmal beim Bärenwirt gewesen- schön wenn man etwas in guter, bester Erinnerung hat und es genauso wieder vorfindet. Das Innere des lokales- im ersten Raum mit Schank im Wirtshausstyle; da darf auch geraucht werden. Der nächste Raum: Ein heller, frühlingshaft dekorierter heller Raum versprüht ländliche Eleganz, mutige Vorhänge, hübsch eingedeckte Tische (Papierservietten)

Das Speisenangebot unverändert vielfältig; das Wein- und Schnapsangebot wirklich besonders. Besonders erfreulich dass bei den Weinen auch gereifte, österreichische Weine glasweise angeboten werden, auch bei den alkoholfreien Getränken und Aperitifs weit weg vom mainstream

Der Service: Chef Mayerhofer dezent im Hintergrund, die beiden jungen Herren im Service: Großartig. Toll freundlich, bemüht, fachwissend, engagiert und auch mit Schmäh ausgestattet.
Die Speisen: Wunderbare Regionalküche: Kalbsrahmbeuscherl, Blunz'ngröstl, Bärenpfandl, Petzenkirchner Rinderfilet, Zanderfilet, gefüllte Hühnerbrust, Lammkrone, Biopute, Rindfleischspezialitäten vom Mostviertler Landstolzbauern, Ybbstal Forellen & Saiblinge von Victor Gusel aus Göstling, Schafkäse aus Petzenkirchen…
Ein pochiertes Ei mit Bärlauchspinat und Forellenkaviar- eine sehr harmonische Kombination.

Das Kalbsrahmbeuscherl in idealer Konsistenz, feinst geschnitten, zart sämig, dazu ein luftig-leichter Semmelknödel. Leider wurde das erst kürzlich von einer internationalen Jury als beste Vorspeise Österreichs ausgezeichnet- Gebackenes Rehbeuscherl mit Schwammerlsauce – nicht angeboten.

Geschmorte Lammstelze: Butterweich, ein dichtes, geschmacklich molliges Saftel und eine Sensation von einem Mohnknöderl in Semmelwürfeln gerollt und herausgebacken.
Die Topfenknödel (etwas fest) mit Erdbeeren und wunderbarem Sauerrahmeis, danach noch die exzellente Wildkirsche vom Yspertaler Brenner Krenn

Ein Bilderbuchwirtshaus mit sehr guter Küche und herzlichem Service, in dem es viele Gründe gibt es so bald wie möglich wieder zu besuchen

23. Babenbergerhof

Babenbergergasse 6
2340 MÖDLING

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Ich habe in den letzten 6 Jahren hunderte von Lokalen besucht, 308 auch hier bei restauranttester.at bewertet und dabei 13 x die Höchstnote für die Küche vergeben. und der Babenbergerhof ist die 14.! Update 2018: Noch immer empfehlenswert, aber nicht mehr so Besonders wie 2015

Meine Bewertung (18. Jun 2015)

SpeisenAmbienteService
Ich habe in den letzten 6 Jahren hunderte von Lokalen besucht, 308 auch hier bei restauranttester.at bewertet und dabei 13 x die Höchstnote für di... MehrIch habe in den letzten 6 Jahren hunderte von Lokalen besucht, 308 auch hier bei restauranttester.at bewertet und dabei 13 x die Höchstnote für die Küche vergeben.
Reitbauer/Steirereck, Eselböck-Weissgerber/Taubenkobel, Irka/Saziani sind in meinem Ranking ganz vorne, genauso wie manch unbekanntere Lokale wie Pils in Rotheau, Hofgassl in Rust oder auch das Bootshaus im Salzkammergut.

Als Neuzugang in die Top-15 vermelde ich: Babenbergerhof in Mödling. Meine Bewertungen 2011 und 2013: 3-3-3 – gutes Mittelmaß.
Allerdings 2014 hat sich dann küchentechnisch einiges getan: Nach Döllerer, Eselböck, Wissler im »Vendôme«, im Grazer »Prato kocht Roman Wurzer jetzt wo er einst gelernt hat: Im Babenbergerhof.

Diesmal im rückwärtigen Gastgarten Platz genommen, die Tische hübsch eingedeckt (mit Ausnahme der vertrockneten Topfpflanze) Das Speisenkartenclipboard gibt´s noch immer; das Angebot zweigeteilt
Unter "Mir geht's gut", traditionell. frisch. Unkompliziert die Klassiker wie Backhendl, Wiener Schnitzel, Gulasch und Palatschinken
Ich wählte aus der Speisekarte "Genuss Pur", traditionell. frisch. unkompliziert. kreativ
Gedeck € 3,10/Person: 4 Sorten Brot&Gebäck, Hausschinken, 2-erlei Butter (wobei die mit erfrischend-zestigen Limettenaroma großartig war, eine Kanne hochwertiges Olivenöl zum selbsteingießen….; den Gruß aus der Küche nicht wirklich vermisst; allerdings gefreut hätte er schon….

Confierter MarchfeldSpargeö gegrillet mit Haselnußschaum, glaciertem Weizen & Brennnesseln € 12,50 ( Rechtschreibfehler© Speisenkarte) Besonders aufmerksam vom Service dass gefragt wurde es man die als vegetarische Hauptspeise gekennzeichnete Portion etwas verkleinern solle: Großartiger Spargel mit einem Hauch Zitronengras vom Kochsud, perfekt im Biss, knackige Weizenkörner, aromendichter Haselnußschaum, dazu frische Brennnesseln- ein perfekter vegetarischer Einstieg.

Bouillabaisse von Süßwasserfischen mit Venusmuscheln, Erbsen, grünem Spargel &KnoblauchFoccacia € 6,50 ( Rechtschreibfehler© Speisenkarte). In meinem Fischsuppenranking unter den Top-3! Die Einlage im Teller wurde vom Herrn Ober mit einer saftig-paradeisig-molligen Essenz mit fein ziselierter Säure aufgegossen, wirklich hervorragend und geschmacklich sehr stimmig. Kleinstes Minus für die bissfest-zähen Venusmuscheln und das nicht servierte Fladenbrot.

Geschmortes & Gebratenes vom Schwarzfederhuhn, Pilze, grünem Spargel & geräuchertem Topinambur € 22,50. Sehr großartig! Hendlbrust super saftig gebraten und auch ohne Haut knusprig (wie macht er das?) dazu ein zart süßliches Kräuter-Natursafterl. Das Haxerl geschmort mit einem wunderbarem Jus, Topinambur als Püree und als Braterdapfel, bissfest der grüne Spargel; nochmals: Sehr großartig!

Romans's KindheitsErinnerung: "Snickers" - KaramellEis & Salzbaiser € 10,50 Wer kennt es nicht: Schokoriegel mit Karamell, Erdnüssen und weißem Nougat.
Schokolade und Salz: Hab ich im Hangar 7 schon gehabt; das ging gar nicht; im Babenbergerhof war es eine wunderbare Mariage: Karamelleis, hauchdünne Schokolade, Nüsse, Nougat, Salz&Baiser- ein Gaumenerlebnis zum dahinschmelzen!

Service : Petra; eine Perle. Nein; nicht servicetechnisch perfekt. Dazu war einfach das Glas zu oft leer, der Aschenbecher nicht gewechselt, Gebäck erst nach Aufforderung nachserviert Speisen an den "falschen Tischen" gelandet. Aber sehr menschlich nett, superfreundlich, motiviert und engagiert: Eine Wohltat.

Getränke: Alles da was man glaubt haben zu wollen. Tolle Wein- und Getränkeauswahl, sehr gute Glaskultur, wohldurchdachte Auswahl an Weinen, welche glasweise ausgeschenkt werden; diese darf man vorab auch kosten; sie werden bei Tisch eingeschenkt. Bei der Weinkarte liest man manch Seltsamkeiten: Weingut Frauwallner aus STADTEN in der SÜDSTEIERMARK; Rust im Weinbaugebiet Neusiedlersee; die lokale Weinspezialität der Thermenregion ist der ROTGIPFELER…
Komme gerne baldigst wieder und freu mich schon drauf!

24. Buchingers Gasthaus

Wolkersdorfer Straße 6
2122 RIEDENTHAL

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Das Urgestein eines versierten Obers, unterstützt durch eine Dame und ein junges, freundliches Mädchen; es läuft wie am Schnürchen um die hervorragende Küche von Herrn Buchinger optimal in Szene zu setzen.

Meine Bewertung (6. Jul 2013)

SpeisenAmbienteService
Riedentahl entschleunigt; kurz vor Mittag im Schritttempo durch das schmale Örtchen. Rush hour, Stau, Ampel,.. was ist los?--- die freilaufenden ... MehrRiedentahl entschleunigt; kurz vor Mittag im Schritttempo durch das schmale Örtchen. Rush hour, Stau, Ampel,.. was ist los?--- die freilaufenden Hendln machen sich´s auf der Straßenmitte gemütlich. Ankunft in der Gesamtschule: leben, lernen, essen, trinken, schlafen und glücklich sein
Zu amarone1977 und restaurantfan – Ambientebeschreibung des Lokalinneren ist kaum was hinzuzufügen, auch der Outdoorbereich ist bemerkenswert. Vor dem Lokal ein kleines, straßenseitig gelegenes Garterl mit allerlei Krims-Krams-Deko, rückwärts ein wirklich liebreizender Gastgarten.
Um 12 Uhr der einzige Gast zu sein würde mich in anderen Lokalen stutzig machen- nicht so in der Alten Schule.
Man sitzt auf gemütlichen Stühlen, die Holztische ebenso wie der Rauchersitzbereich „überglast“, Strohballen, Weinreben und viel, viel blühendes grün, reichlich frische Kräuter

Das Urgestein eines versierten Obers, unterstützt durch eine Dame und ein junges, freundliches Mädchen; es läuft wie am Schnürchen. Schnell war die Speisenkarte gebracht, eine fundierte Speisenerklärung (Bohenschädl, grünes Backhendl) wurde wort- und witzreich abgegeben, zusätzlich noch einige Tagesempfehlungen; guter, gekonnter Einstieg.
Das Getränkeangebot: beachtlich. Viele regionale Säfte, an die 15(!) Weine glasweise (das nennst sich „ a bissl was aus der Weinkarte“), Schnapserl aus der Region; ½ lt. Sodawasser plus ½ Liter Dirndlnektar, (8,90) Landessieger, vom Fabianek war bei der Hitze der optimale Durstlöscher.
Das Gedeck; da gibt es gleich mehrere Varianten: Gedeck 1. Klasse 3,50 / Gedeck 2. Klasse 2,20 / Gartengedeck 2,-.
Das Gartengedeck: Papierserviette, gesalzene Butter, Kräuteraufstrich, Roastbeef auf Kraut-Karottensalat… wie schaut denn erst das 1. Klasse-Gedeck aus?

Die Wahl fällt wirklich schwer; gar zu viele Köstlichkeiten die laurent haben will. Diesen Hinweis hat der Ober verstanden und prompt reagiert. Er bot an, dort wo es möglich ist, kleinere Portionen zu servieren. Großartig!

Ingwer-scharfe Fischsuppe 7.—
Eine klare Suppe mit feingeschnittenem, bissfestem Gemüse, mehr als reichlich Fisch- und Meeresgetiereinlage. Die Flüssigkeit mit magerem Fischausdruck, die Schärfe dezent, das Fischige nicht zerkocht- war gut. Die weitere Einlage, Raviol (oder heißt es – da ein Stück- Raviolo?) mit geschmacksneutraler Ingwerfülle

Kutteln: 6.—für das Probeportiönchen. Optimal zugeputzt, sehr weich, fast schon cremig in einer leichten Sauce mit Gemüse und Mais

Beuscherl mit Kokos und Knödl: 6.—für das Probeportiönchen. Keines aus der Kategorie Edelbeuscherl, sondern ein original herzhaftes Beuscherl. Sehr suppige Konsistenz, der Hauch Kokos/Ingwer peppte es wirklich fein auf. Die Semmel/Serviettenknöderl gut gewürzt und knusprig gebraten. Sehr, sehr gut.

Tagesgericht . Zweierlei von der regionalen Bresse-Taube 19.--: Wooh, Wahnsinn, perfekt. Eine wunderbar zarte, exakt rosa gebratene Brust mit knuspriger Haut, das Haxerl geschmort, die Beilage, Grießpolenta mit Steinpilzen und gebratenen Steinpilzen- formidabel!

Nougatpofesen mit Beeren und Beereneis 11. —( keine Okkasion): Zarter Brioche gefüllt mit Nougat und dann in Butter herausgebraten. Kaum Kalorien aber ein einfaches und grandios schmeckendes Dessert.

Der Service, mittlerweile sind wohl an die 15 weitere Gäste dazugekommen, noch immer ziemlich aufmerksam, der Kaffee wurde umgehend serviert, auch die Rechnung leis nicht lange auf sich warten. Lustig der Hinweise dass man vorher bekanntgeben möge wenn geteilte Rechnungen gewünscht sind: „Überfordern Sie unsere Mitarbeiter nicht mit Mathematik durch nachträgliches Rechnung-Teilen, gerne stellen wir Bleistift und Papier zur Verfügung ...

Ich glaube da muss ich bald wieder hin: Jeden Donnerstag und Freitag „tischweise“ ab 17:30„RUNNING WEINVIERTEL“ Euro 59,-.Bis zu 10 Gänge (Rieden-Thal regional mit Pfiff) solange Sie möchten … auf kleinen Tellern, danach fühlen Sie sich nicht „angepampft“- darauf freue ich mich!
Buchingers GasthausBuchingers GasthausBuchingers Gasthaus

25. Prankl - Schiffmeisterhaus

Hinterhaus 16
3620 Spitz

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Perfekte Location mit Blick aufs große Wasser, perfektes Wetter; sehr, sehr gutes Essen und ein nahezu perfekter Service- was will man mehr.

Meine Bewertung (25. Jul 2016)

SpeisenAmbienteService
Na das war ja mal ein geiler Abend. Perfekte Location mit Blick aufs große Wasser, perfektes Wetter; sehr, sehr gutes Essen und ein nahezu perfekt... MehrNa das war ja mal ein geiler Abend. Perfekte Location mit Blick aufs große Wasser, perfektes Wetter; sehr, sehr gutes Essen und ein nahezu perfekter Service- was will man mehr.
Der „1behaubte“ Gasthof“ (14 Punkte) fährt ein richtig tolles Programm zu Recht gibt es 87 Falstaff-Punkte (2 Gabeln) für eine schnörkellose, aber einfallsreiche Küche.

Als Fischsuppen-Afficianado musste auch die überprüft werden: Aufsteiger!- kommt in meine Top 3; nach der vom Seerestaurant am Lunzersee und der aus dem Nyikospark in Neusiedl am See.

Das Lachscarpaccio & Wildfang Garnele uns Wasabiröllchen € 13,00- guter Standard; das knusprige Zanderfilet auf den glasigen Punkt gebraten mit Chorizo- Risotto und Spinat-Gemüse gibt es leider nur auf der Homepage um € 3,00; war aber seinem Realpreis mehr als wert.

Prankl's Hausschnitzerl vom Maishuhn (Schwammerl-Speck-Zwiebel-Käse-Fülle) mit Petersilerdäpfel, Preiselbeeren und gemischtem Salat € 15,50 – sehr klassisch, nicht gerade innovativ aber…., sehr gut geschmeckt hat es.

Eine perfekt rosa gebratene - mit knuspriger Haut - Entenbrust mit Marillen-Ingwer Gnocchis und Sprossenpilz Gemüse € 21,00; die rosa Beiriedschnitte war wirklich mürb und rosa mit Erdäpfel-Gemüse Gröstel und Cafe de Paris Butter € 24,00

Besonders fein das Filet vom Bio Kalb & Bries mit Pilznudeln und Sommer Gemüse € 27,00. Ein Stück Kalbsfilet rosa zu braten; keine große Kochkunst sollte man meinen; war es doch. Wunderbar „fleischig“ mit einem rosa Hauch, das Bries großzügig bemessen war knusprig gebraten und perfekt geputzt, die Nudeln gute Standardware mit reichlich gschmackigen Stein(?)pilzen.

Marillentiramisu im Rexglas mit Marilleeis € 6,50- ein gutes Dessert; nur übertroffen von einem aber sowas von feinem, topfenteigigem Marillenknödel mit üppig Bröselbutter.

Der Service: Sehr guter, spaßig-humorvoller Service der bei vollem Gastgarten leichten Schwimmtendenzen zeigt aber nie untergeht. Und sollte mal was danebengehen: Wird mit einem Schnapserl oder einem Glaserl Wein auf´s Haus versucht zu reparieren.

Wein: Da ist man beim Chef bestens aufgehoben und bestens betreut. Nicht nur ein Wachauer Namedropping -und das sogar mit Jahrgangstiefe- serviert in perfekten Gläsern welche sogar frappiert(!) zu Tisch gebraucht werden. Falls erforderlich werden die Weine belüftet und auch in perfekter Trinktemperatur zu Tisch gebracht, einzig beim rechtzeitigen Nachschenken gab es gelegentlich Defizite.

26. El Gaucho

3 Bewertungen
Josefsplatz 2
2500 Baden bei Wien

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ein sehr effizient-routinierter, standardisierter Service der zumeist am Tisch präsent ist, der ein exzellentes Digestifangebot (Cognacs, Rum); eine sehr empfehlenswerte Adresse für perfekt zubereitete Steaks

Meine Bewertung (4. Mai 2014)

SpeisenAmbienteService
Für kurz vor Mittag einen Tisch im El Gaucho, die besten Steaks von Baden bis Buenos Aires - so die Eigendefinition – reserviert und dann ein leer... MehrFür kurz vor Mittag einen Tisch im El Gaucho, die besten Steaks von Baden bis Buenos Aires - so die Eigendefinition – reserviert und dann ein leeres Nichtraucherlokal vorgefunden. Aber das blieb nicht so; innerhalb kürzester Zeit war das Lokal gesteckt voll; ohne Reservierung geht im El Gaucho offensichtlich nichts. Ein freundlicher Empfang, die Garderobe wir abgenommen, der Service bringt uns zum sehr kleinen, zweckdienlich mit Stoffservietten gedeckten, Zweiertisch- für 3 Personen. Erstgetränke- unaufgefordert wurden ½ lt-Getränke gebracht- und Speisenkarte wurde schnell gebracht; das Angebot wie zu erwarten: Beef dry aged aus Österreich und Argentinisches Rind in allen Varianten: Huft, Rump, Ribeye, Porterhouse, Homahawk, T-Bone… ( plus Garnelen, Maishendl, Seezunge, Lamm)
Für Erstbesucher ein persönlicher Tipp: Werfen Sie einen Blick auf die Kreidetafel neben der Schank, da sind immer wieder Tagesspezialitäten zu er“lesen“.
Das Mittagsmenü – gibt es Montag bis Freitag- ist wohlfeil: Cremige Spinat-Erbsensuppe, gebratenes Lachsfilet auf Garnelen-Basilikum-Risotto mit Rucolasalat, Orangen Panna cotta um 9,90; wirklich wohlfeil
Abends, an Samstagen und Sonntagen wird Gedeck (2,50 pP) auf Wunsch verrechnet- Ja serviert wurde es; ob es unser Wunsch war wurde nicht nachgefragt. Brot, Gewürzsalz, Butter, Aufstrich – ganz OK; für 3 Personen wurden 2 Gedecke verrechnet.
Das Filetsteak (250 Gramm/€ 25) ebenso wie das Ribeye in exorbitant großartiger Fleisch- und Brat/Grillqualität: Perfektest gebraten, exzellente Fleischqualität, nicht überwürzt. Allererste Klasse; angemessener Preis. Trotzdem kommt das Filetsteak mit Ofenkartoffel, Rucolasalat und Kräuterbutter dann auf € 36; und das ist schon ziemlich Obergrenzwertig, das Portiönchen Blattspinat um € 4.--…..; wogegen sich die Aufzahlung von nur 4 € für ein Stück saftig gebratene Garnele mit schönem Biss als „Fast-geschenk“ erweist.
Andererseits; warum sollte man im El Gaucho günstiger werden; 3x dort gewesen, jedes Mal bummevoll…

Kaffee nahmen wir dann im Freien, (weil bei einer Reservierung eine Maximalaufenthaltsdauer von 2 Stunden besteht) kein what else sondern ein guter Illy mit Cantuccini und Glas Wasser, Cheesecake mit verschiedenen Beeren& Früchten um € 6,.. dann preislich wieder ok.
Wie schon erwähnt: Beim Betreten wird die Garderobe abgenommen; erfreulich; nicht erfreulich dass diese an zwei verschiedenen Garderobeständern aufgehängt wurde und keiner der Servicemitarbeiter – inkl. dem Chef des Hauses- sich bei der Suche beteiligte.
Interessante Auswahl an Weinen, (von Frauwallners „f“-Welschriesling um € 22.-- bis Pingus 2006 um 995.--) speziell das seltene Format der Halbflasche ist auch mit prominenten Namen bestückt: Antinori, Muga, Roda, Weninger, Gager, Umathum und Co., Battonage2010, die rare 2004 Magnum Herzblut vom Bayer…., erfreulich auch dass die glasweise angebotenen Weine sogar aus der Originalflasche bei Tisch eingeschenkt werden.

Dazu ein sehr effizient-routinierter, standardisierter Service der zumeist am Tisch präsent ist, der ein exzellentes Digestifangebot (Cognacs, Rum); eine sehr empfehlenswerte Adresse.

27. Magnothek & Wirtshaus am Zieregg

Zieregg 3
8461 Berghausen

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Der Service: Absolutes Topniveau in der Preisklasse, dann noch die stimmige Terrasse mit Blick auf Zieregg bis nach Slowenien und gefällig-gutes Essen

Meine Bewertung (29. Mai 2012)

SpeisenAmbienteService
Etwas ungewöhnlich dass man als Neugast mit Handschlag begrüßt wird- das war es aber auch schon mit Ungewöhnlichem. Was dann folgte war teilweise ... MehrEtwas ungewöhnlich dass man als Neugast mit Handschlag begrüßt wird- das war es aber auch schon mit Ungewöhnlichem.
Was dann folgte war teilweise Außergewöhnlich. Das neue Lokal hell und freundlich ausgestattet, Sitzbänke und Stühle mit hohem Sitzkomfort, die begehbare Vinothek mit allerlei ungewöhnlichen und raren Großformaten. Und dann noch die stimmige Terrasse mit Blick auf Zieregg bis nach Slowenien.

Das Speisenangebot recht klein aber recht ausgewogen. Das Gedeck (1,50) kam rasch, auch das Jahrgangspils sehr gepflegt gezapft. Die Rindfleischsulz (7,50)mit wirklich guter Marinade etwas zu fest und auch zu kalt allerdings mit knackigem Gemüse und saftigem Rindfleisch.

Ein auf den Punkt gebratener, noch leicht glasiger Saibling (kleine Portion um wohlfeile 9,00) mit knuspriger Haut; fein; sehr fein.

Gebratene Rinderbeiried (17,90) wunderbar mürbe, etwas zu pfefferlastig, aber in perfekter Fleischqualität und Garstufe; ein 2007 Morillon Zieregg vom na, no na ned-Tement ein passender Begleiter in Weiß.

Parfait und Törtchen von der Schokolade (5,90): Herrlich cremig das Parfait, zart der leicht flüssige Kern des Törtchens; das dazu gereichte Erdbeer-Rhabarberraogut ein harmonische Beigabe.

Der Service: Absolutes Topniveau in der Preisklasse. Äußerst aufmerksam, kompetent und weinwissend; angenehm beratend und betreuend. Bleibt zu hoffen dass das Niveau auch bei Vollbetrieb inklusive Terrasse gehalten werden kann.

28. Floh

4 Bewertungen
Tullner Straße 1
3425 LANGENLEBARN

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Ist wirklich ein ganz spezielles, besonderes Haus.

Meine Bewertung (29. Jän 2010)

SpeisenAmbienteService
Erstbesuch beim nicht nur hier so hochgelobten Floh. Ist wirklich ein ganz spezielles, besonderes Haus. Gutbesucht, die Gaststube so wie man sie s... MehrErstbesuch beim nicht nur hier so hochgelobten Floh. Ist wirklich ein ganz spezielles, besonderes Haus. Gutbesucht, die Gaststube so wie man sie sich beim Wirten vorstellt. Hitzige Diskussionen an der Schank, eifrig herumwieselnde Ober, die Chefin im servicemäßigen Hintergrund- die Herren hatten alles bestens im Griff. Das Ambiente der Gaststub´n einfach, rustikal, feiner die Stübchen für Nichtraucher. Der Traminersekt war ebenso wie das Roggenbier schnell bei Tisch; zum schon sehr umfangreichen Angebot (10 Vorspeisen, 15 Hauptspeisen) wurden noch einige Sachen zusätzlich empfohlen. Vorweg gab es verschiedene Brote , Speck und Aufstriche, der Gruß des Hauses gebratene Zanderbackerl und Zandertartare als Praline in Sesam zeigte schon was uns nachfolgend erwarten wird: Große Küche. Crazy Hendl. Dünn aufgeschnittene, lauwarme Hendlbrust mit Wasabinüssen, Frühlingsrolle und Marillen-Chilli. Weniger geglückt die Kombination aus gebratener Kaninchenleber (zu sehr durchgebraten) mit Schokoladensauce (zu süß-schokoladig)- auch optisch kein Genuß. Hervorragend ging es dann aber mit einer herrlichen Bortsch weiter; ebenso wie nachfolgendes Saiblingsfilet. Außen ideal croß, super saftig, ausgezeichnet geschmeckt dazu das leicht cremige Kohlrabigemüse und Gnocchi. „Rindx2“ als Hauptgang: Roulade gefüllt mit Lardo und Kraut- 1A, das rosa gebratene Weiße scherzel- naja, ist halt nicht das ideale Fleisch um rosa gebraten serviert zu werden- das Stück war es jedenfalls nicht.
Das Vis a vis hatte gut gewählt. Ein saftiges Stück Zander mit Speck umwickelt gebraten mit Pastinaken und Senfkornsauce- perfekt. „Schlafanzug“ o.s.ä. nannte sich das gute Dessert auf Schokomusbasis, den Haupttreffer machte mein Dessert: Schokotarte in Perfektion mit Quitten und knusprigem Ingwer (oder Zitronengras?)eis. Der Service wirklich sehr aufmerksam beim nachschenken, weniger beim Aschenbecherwechseln. Einziges Minus: Der zur Vorspeisen bestellte Wein kam erst nach dieser, der Wein zum Dessert kam gar nicht.

29. Zum Blumentritt

Markt 20
3193 St. Aegyd am Neuwalde

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Die Stärke des Blumentritts ist sicher auch das sehr herzlich- ungekünstelte Service der Hausherrin. Geradlinig, ohne feinem Getue, ehrlich und immer ein freundliches Wort- auch zu Kind und Hund.

Meine Bewertung (27. Jul 2009)

SpeisenAmbienteService
Dass gut gekocht wird ist ja bekannt - das darf man sich bei 2 Hauben auch erwarten- auch das Rundherum wie Ambiente Weinauswahl ist wie in einem 2... MehrDass gut gekocht wird ist ja bekannt - das darf man sich bei 2 Hauben auch erwarten- auch das Rundherum wie Ambiente Weinauswahl ist wie in einem 2-Hauber nicht anderszu erwarten. Der Unterschied zu anderen Lokalen in der Kategorie: Die Stärke des Blumentritts ist sicher auch das sehr herzlich- ungekünstelte Service der Hausherrin. Geradlinig, ohne feinem Getue, ehrlich und immer ein freundliches Wort- auch zu Kind und Hund.

30. Kutschker 44

Kutschkergasse 44
1180 Wien

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Zwei junge, ausgesprochen nette und freundliche Damen, welche sich sehr um das Gästewohl bemühten. Somit stand einem großen, genussvollen Abend nichts im Wege.

Meine Bewertung (29. Sep 2011)

SpeisenAmbienteService
Dass das Lokal kurz vor 20 Uhr nur von zwei Gästen besucht war verwunderte uns etwas- vorab schon: An Küche und Service kann`s nicht liegen! Da... MehrDass das Lokal kurz vor 20 Uhr nur von zwei Gästen besucht war verwunderte uns etwas- vorab schon: An Küche und Service kann`s nicht liegen!

Das Kutscker 44 präsentiert sich optisch modern, straight aber doch auch mit gewisser Gemütlichkeit. Eine lange Bar mit integrierter Schauküche an der der Küchenchef vor den Gästen kocht, (Vorspeisen, Suppen, Desserts werden in der Küche angerichtet) - Dank toller Lüftung kommt es auch zu keiner Geruchsbelästigung.
Hübsch gedeckte Tische, edle Glaskultur, feines Besteck. Ein wirklich ausgezeichnetes österreichisches Wein- (10 Weine auch glasweise zu verkosten), fein gezapftes Bier, wohl sortiertes Destillats- und auch Saftangebot.

Das Speisenangebot. Ein Menü- wahlweise mit je einer Option (Drei Gänge 31,90 bis fünf Gänge 42,30) , dazu sechs Vorspeisen, drei Suppen, sieben Hauptspeisen….

Somit stand von der Hardware einem großen, genussvollen Abend nichts im Wege.

Wir starteten mit Gebratener Gänsemast-keine Stopf-leber auf Nektarinenkompott und Scheiterhaufen 13,20: Großartige Qualität der Leber, punkgenau gebraten, das süßliche Kompott ein wunderbarer Begleiter, der Scheiterhaufen mutierte allerdings zu einem wohlschmeckenden Erdäpfelflan.

Faschiertes, gebackenes und gebratenes Kalbsschnitzel mit Erdäpfelpüree, geschmorten Zucchini und Preiselbeerdip 19,50. Optisch sehr raffiniert präsentiert: Ein idealtypisches Butterschnitzerl mit feinem Püree, das gebratene Schnitzerl (oder war´s doch ein Filet?) zart rosa, und feinfasrig, das gebackene Schnitzerl- also ein Wienerschnitzerl- weit weg von souffliert, leider eher trocken. Der dazu gereichte Erdäpfelsalat ganz wunderbar.


Steak mit Braterdäpfeln, Speckfisolen und Paradeiser-Mango-Salsa- wahlweise Beiriedsteak (Ö) 23,50 Filetsteak (Ö) 28,50 oder Ribeye (US) 35,00. Letzteres großartig: Mürb, feinfasrig, aromatisch und fein marmoriert: Große Fleisch- und Garklasse! Auch die hausgemachten Pommes sehr knusprig und fein, die Speckfisolen zart und gut gewürzt.


Zwei Mal Schokolade | warmer flüssiger Schokoladekuchen und
Mousse au Chocolate mit rosa Grapefruit 7, 20. Der Kuchen perfekt in Geschmack und Konsistenz, das Mousse zu oberslastig ( oder mit zu wenig Schokolade)

Käsevariation international (Pöhl am Kutschkermarkt) oder aus dem Bregenzerwald 7,80- Alpkäse in drei verschiedenen Reifestufen, dazu gutes Brot und hausgemachte Chutneys

Die Weine:
Sauvignon Blanc Kroissberg 2010 vom Zahel, Pinot Noir 2008 Birgit Wiederstein und
1st Label 2003 vom Georg Preisinger.

Der Service: Zwei junge, ausgesprochen nette und freundliche Damen, welche sich sehr um das Gästewohl bemühten. Wenn dann auch noch ein wenig mehr Weinwissen- weil Preisinger ist kein Mittelburgenländer- angeeignet wird, die Weine bei Tisch eingeschenkt werden und das Wissen zum Thema intentionales Käseangebot des Hauses erweitert wird wäre sogar die Servicehöchstbewertung angebracht und verdient.

31. Der jungWirt

1 Bewertung
Landstraße 36
2464 GÖTTLESBRUNN

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Weil das Gesamtpaket sehr stimmig ist

Meine Bewertung (4. Apr 2011)

SpeisenAmbienteService
Eigentlich wollte ich ja "JungWIRT's Wirtshausnascherei" -Überraschungsmenü in 4, 6, oder 8 kleinen Gängen (ab € 22,-) probieren- allerd... MehrEigentlich wollte ich ja "JungWIRT's Wirtshausnascherei"
-Überraschungsmenü in 4, 6, oder 8 kleinen Gängen (ab € 22,-) probieren- allerdings das verlockende Angebot in der Speisenkarte lies mich dies auf´s nächste Mal verschieben.

Sonntag Abend- ein gut gebuchtes Haus mit Flair. Rustikal aber sehr gepflegt, einige Accessoires geben den Räumlichkeiten Stil und Ambiente. Auch das „Raucherkammerl“ an der Schank nicht ungemütlich, obwohl das Hauptrestaurant einiges mehr zum Wohlfühlen bietet. Das Waldviertler Bier aus Schrems schön gezapft- die Entscheidung fiel nicht schwer. Das beste Beuscherl Niederösterreichs – ausgezeichnet von der NÖ. Wirtshauskultur- auch auf das nächste Ma(h)l verschoben, ebenso wie geschmorte Rindswangerl, Göttlesbrunner Schnitzerl oder Tafelspitz; mir war mehr nach etwas aus der Ein-Behaubten Jungwirt-Kreativabeilung.

Gedeck mit Stoffserviette: Butter im Tiegerl, angenehm grün-bittriges Olivenöl in der Eprouvette, Kresse mit Minischere zum Selbstschneiden mit belang(phantasie)losem Standardbaquette

Gang 1: Weideei: Das Ei in knuspriger Panade- mit wachsweichem Dotter – gebacken, genau die richtige Menge Forellenkaviar um eine geschmacklich fein angestimmte Harmonie zu ergeben.

Gang 2: Das Beste vom Stallhasen - 4-erlei: Gebackenes mit einem 1A Erdäpfelsalat mit rotem Zwiebel; super Konsistenz und ebensolcher Geschmack. Praline: Das Filet in einem zu knusprigen, harten Knusperteig mit aromatischen, gebratenen Kräuterseitlingen. Butterschnitzel mit Erdäpfelpüree- fein; geschmorter Vorderlauf in einer viel zu mächtigen, dicken Sauce, welche das zarte Haserl geschmacklich niedermachte.

Gang 3: Beiried mit Bratkartofferln und Salat: Das 2 cm hohe Stück Fleisch saftig, punktgenau gebraten, der Salat mit guter Marinade etwa knirschend-sandig. Dazu gab es drei Saucen: Ein klassische Pfeffersauce, eine sehr ketchuplastige mit Zwiebeln und eine chemisch gelbe Hollandaise.

Der empfohlene Wein: Notturno 2005 vom Ott aus Arbesthal aus Syrah, Merlot und Cabernet- mit seinem 14 Alkohol und eleganter Pfeffer-Eichenholzwürze und geschmeidigem Tannin- ein perfekter Begleiter.

Gang 4: Flüssiger Schokoladekuchen- das must have fast aller Lokale in den letzten Jahren. Das Wort flüssig wurde dafür zu wörtlich genommen. Das Innenleben kalt und zu flüssig- aß sich wie rohe Schokokuchenmasse vor dem backen.

Service: Überaus höflich, aufmerksam und kompetent- das betrifft die gesamte Herrnriege. Alles wurde in angenehmen Abständen serviert, es wurde fleißig beraten ohne zu sehr aktiv zu verkaufen.

Gutes Essen, toller Service, hervorragende Weinauswahl ( 11 Weine auch glasweise), ein überbordendes Schnapsangebot bis hin zu Chili und Steinpilzbrand, sehr gut der Antica Tostatura Triestina –Cafe.
Empfehlenswert, die Erwartungshaltung an eine Haube erfüllt. Gerne wieder.

32. Seeterrasse

1 Bewertung
Seepromenade 11
3293 Lunz/See

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Weil es erfreulich ist wenn man etwas - nach mehreren Besuchen- in guter Erinnerung hat und es genauso wieder vorfindet. Beste Fischsuppe!

Meine Bewertung (16. Jun 2016)

SpeisenAmbienteService
Auch wenn ich mich wieder einmalwiederhole: Es war wie immer- das ist gut so. Das Carpaccio mit Rucola und eingelegten Steinpilzen leider noch l... MehrAuch wenn ich mich wieder einmalwiederhole: Es war wie immer- das ist gut so.
Das Carpaccio mit Rucola und eingelegten Steinpilzen leider noch leicht frozen, Geröstete Eierschwammerl mit knackigem Biß und wirklich guten Petersilerdäpfeln: die Eierschwammerlsauce eine üppig-große aber sehr gute Portion
Flinker, freundlicher Service der schon seit Jahren dort agierenden Crew. Das Essen: Auch wie immer: Die hier schon mehrmals beschriebene Lunzer Fischsuppe: großartig. Pikante Schärfewürze, reichlich Fischeinlage.Geröstete Eierschwammerl mit knackigem Biß und wirklich guten Petersilerdäpfeln: die Eierschwammerlsauce eine üppig-große aber sehr gute Portion
- danke- es war sehr schön, sehr gut- auf das es so bleibe!
Seeterrasse

33. Hausmair's Gaststätte

Lerchenfelder Straße 73
1070 Wien

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Weil es ein Wirtshaus-Gasthaus mit gutem Essen, fairen Preisen und nettem Service ist

Meine Bewertung (6. Mai 2017)

SpeisenAmbienteService
Wieder einmal beim Hausmair eingekehrt; nein an den kleinen Tischlein vorm Lokal am Gehsteig Platz genommen. Ambientepunkte gibt es dafür keine: ma... MehrWieder einmal beim Hausmair eingekehrt; nein an den kleinen Tischlein vorm Lokal am Gehsteig Platz genommen. Ambientepunkte gibt es dafür keine: man sitzt an Tischen, welche auf den Gehsteig gestellt wurden.

Aber ansonsten: Alles Bestens in gewohnter- und besserer- Hausmair-Qualität. Der Obe- -schon seit Jahren im Haus- war schnell zugegen, ebenso das gepflegt eingeschenkte Schnaitl. Mein zweites Bierchen; Padrone Calabrese vom Brauwerk der Ottakringer. Sensationsbier mit wundervoller, zartherber Bergamotte- Zitrusnote

Marchfelder
SOLOSPARGEL grün und weiss
vom Iser aus Aderklaa 10,90 kam mit wunderbarem Biss, richtig guten, buttrigen Petersilerdäpfeln und einer sehr aromatisch abgeschmeckten Sauce Hollandise zum Tisch

Steirischer Krenfleischteller
Rindfleisch vom Mostviertler Jungrind im Supperl mit Gemüse, Bio-Erdäpferl, Kren und Kernöl 14,90. Weich aber nicht ausgekocht, mürb aber nicht fasrig das feinfasrige Rindfleisch, das Ganze in einer kräftigen Suppe mit frischgerissenem ( und nicht aus dem Glas kommendem) Kren mit Kernöltopping

Hausmair's Kaiserschmarr'n
mit Zwetschkenröster auf Wunsch mit Rosinen 8,90. Der ist wirklich ein Vorzeigeschmarr´n. Luftig-duftig mit viel Butter und noch vielmehr Rosinen, all das leicht karamellisiert

Netter, flinker und freundlicher Service, der Chef wechselt ein paar Worte mit seinen Gästen, eine echt gute Hausmanns-Hausmair-Küche – Eine Wohltat!

34. Am Nyikospark

Untere Hauptstraße 59 (Neusiedlersee)
7100 NEUSIEDL am See

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Toller Service, authentisches Ambiente, Küche mit Potential- und die 2.beste Fischsuppe ever

Meine Bewertung (15. Mär 2012)

SpeisenAmbienteService
Seit Jahren immer wieder in dieses außergewöhnliche Lokal eingekehrt, so auch gestern Abend. Von außen – neben dem auffälligen, vis a vis gelegene... MehrSeit Jahren immer wieder in dieses außergewöhnliche Lokal eingekehrt, so auch gestern Abend. Von außen – neben dem auffälligen, vis a vis gelegenem Gästehaus Nyikospark - ein eher bescheidener Anblick; einzig der Wintergarten hebt sich von der älteren Schlichtheit der Lokalität ab. Ein Landgasthaus mit rustikalen Räumen, etwas moderner, gestylter der Wintergarten. Wie immer: Ein volles, bummvolles Lokal. Wer nicht reserviert hat für den gibt´s zumeist ein Platzerl an einem großen Tisch – für 12 Personen. Da werden Raucher, Vegetarier, Gourmands und Co. fast Rücken an Rücken mit der kartenspielenden Einheimischenrunde platziert. Landgasthaus pur. Also ein Landgasthaus wie viele andere- möge man meinen: Wären da nicht ungewöhnliche Dinge: Küche, Keller, Service.
Küche:2 Hauben wecken natürlich eine gewisse Erwartungshaltung: Pannonische Küche in moderner Umsetzung. Zeitgleich mit dem Golser Gold-Bier wurde intensiv, aromatischer Leberaufstrich, Karottenrohkost zum selbstmarinieren und papriziertes, lauwarmes Brot serviert (Gedeck 2,50).
Gang1: Dreierlei von der Gänseleber & Butterbrioche € 14.60Eine mächtige Portion: Die Terrine fein und cremig, idealtypisch im Geschmack. Das gebratene Stück perfekt wenn auch auf einer ziemlich süßen „Unterlage“ liegend. Enttäuschend die Creme Brulee: eher eine klassische Dessert-Creme: Kaum Eigengeschmack viel zu Oberslastig; sehr schwach.
Gang 2: Suppe von Neusiedlersee Fischen & Tarhonya € 5.80: Ganz und gar wunderbar: Toll papriziert, dezente Schärfe, mit reichlich Zwiebel, frischem Paprika, Tarhonya
Gang 3: Pochierter Wildfang-Wels & Pfahlmuscheln € 23.60: Blütenweißes, nur zart gewürztes Filet mit glasigem Inneren, dazu Lauchgemüse und Couscous. Perfektes 2- Hauben-Gericht
Gang 4: Bratl vom Spanferkel & Most-Weißkraut € 13.80: Saftig das Stück Fleisch, zäh und nicht knusprig die Schwarte, mit perfektem Biss das Kraut, etwas neutral schmeckender Inhalt der gebackenen Grammelknöderl.

Gang 5: Dreierlei von Topfen und Rhabarber € 6.50: Mus und überbackene Palatschinke waren sehr gut, ebenso das Rhababerkompott; das Topfeneis war leider zu hart.
Keller: Sehr wohlsortiert, 15 Weine glasweise bei Tisch eingeschenkt, gut erklärt und beraten. Dazu noch verschiedene Biere und Säfte, auch das schnapsige Angebot nicht zu verachten.
Service: Da bin ich offensichtlich ziemlich streng“; habe bei 124 Bewertungen erst dreimal die Höchstnote vergeben. Und diesmal das vierte Mal. Toller Service: Ein volles Lokal wird da unter Patronanz des Chefs von 4 Vollprofis geschupft. Sehr freundlich, wirklich um des Gast bemüht, dabei auch immer ein nettes Wort auf den Lippen ohne dabei deren Hauptaufgabe zu vergessen. Spaß ist nett, Unterhaltung und Kommunikation auch, nur darf dabei kein anderer Gast warten. Und das gelang perfekt. Selten noch so ein Gefühl von aufmerksam umsorgt vermittelt bekommen. Man nimmt sich Zeit für Antworten, ist fachlich kompetent, übersieht weder leere Gebäckkörbe, volle Aschenbecher oder leere Gläser, zeigt Fingerspitzengefühl bei sensiblen – um nicht zu schreiben- lästigen Gästen. Großartig; toll

35. Schreiner’s Gastwirtschaft

Westbahnstraße 42
1070 Wien

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klassisch, sehr gepflegt und zugleich gemütliche, ehrliche Wirtshaus-Kultur

Meine Bewertung (21. Okt 2011)

SpeisenAmbienteService
Seit 75 Jahren ist das Lokal ein gastronomischer Betrieb, seit 2002- Übernahme durch den Wirt Thomas Schreiner- entwickelte es sich zu einer richt... MehrSeit 75 Jahren ist das Lokal ein gastronomischer Betrieb, seit 2002- Übernahme durch den Wirt Thomas Schreiner- entwickelte es sich zu einer richtigen Wirtshausperle
Als klassisch, sehr gepflegt und zugleich gemütliche, ehrliche Wirtshaus-Kultur kann man das Gebotene bezeichnen: Gehobene Wirtshausküche auf hohem Niveau. Sei´s eine Südtiroler Speckjaus´n, Schilchersturm oder auch im Ganzen gebratener Saibling- Die Auswahl bei den Speisen ist zwar sehr klein.- wurde auf einer Kreidetafel präsentiert-, das was auf den Tisch kommt ist allerdings erstklassig.

Der Zweidamenservice- Toll. Aufmerksam und freundlich-kompetent, das es versteht ein perfekt gezapftes Bier zu Tisch zu bringen.
Der Gruß der Küche eine Sulz vom Kaninchen sehr schmackhaft, das Beef Tartar perfekt gewürzt, die Erdäpfel-Kürbisravioli geschmacklich hausgemacht erkennbar, mit Grana serviert. Die geröstete Kalbsleber- wunderbar. Feines Safterl, butterweiche Leber, das Kürbispüree perfekt dazu passend. Auch der süße Abschluss, eine klassische Crème brûlée mit Hollerkoch.

Das Thema Wein wird im Haus groß geschrieben. Selten noch so eine vielfältige Auswahl an Kleinflaschen in Großniveau im Angebot gesehen, selten noch das Angebot in einer Gastwirtschaft in Zaltogläsern serviert bekommen.

Preislich sind die Speisen etwas gehoben (Rindsgulasch um 15€!), wogegen das 4-Gang-Menü um € 40.- sich in Relation dazu fast wie ein Schnäppchen verhält.

36. Klee am Hanslteich

Amundsenstraße 10
1170 Wien

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nach verschiedensten, negativen Meinungen ( gehört) waren auch wir auf das Schlimmste vorbereitet und wurden angenehmst überrascht.

Meine Bewertung (22. Okt 2012)

SpeisenAmbienteService
Kann mich der Bewertung von FrueheStueck am 22.10.2012 fast zu 100% anschließen- Ein paar Dinge noch zusätzlich: LOCATION:…..der alte Teil wird ... MehrKann mich der Bewertung von FrueheStueck am 22.10.2012 fast zu 100% anschließen- Ein paar Dinge noch zusätzlich:
LOCATION:…..der alte Teil wird renoviert…. Hoffentlich auch der Eingangsbereich: Wir dachten schon das wäre eine Abstellkammer: Vollgerammelt, leere Kisten neben Getränken der Mitarbeiter, ein Kabel provisorisch am Boden festgeklebt, Gebäck offen herumliegend- kein schöner Anblick, Schön auch nicht dass der PVC-Schaum der Fenster noch naturbelassen ist.

SPEISEN: Haben ebenso Beet Tartar- wobei bei uns mehr als ausreichend Toast dabei war- und Calamari gekostet- wie beschrieben.
Tafelspitz- wie beschrieben; weiters:
Zanderfilet vom Neusiedlersee € 22,50 : Gut- das einzige Gericht welches „nur“ gut war.- etwas zu viel gebraten und eine echt winzige Portion.
Was man weder vom Filetsteak noch vom Kalbskotlett behaupten konnte: Tolle Fleischqualität, auf den Punkt gebraten, hervorragende Saucen und Beilagen.

Linguini mit Sommertrüf-fel € 15,90
Die Teigwaren perfekt al dente, reichlich Trüffel; die Sauce hätte eine Spur sämiger/cremiger sein können
Créme Bruée Vanileeis . Himbeeren € 7,50
- Ein Klassiker; wie er sein sollte
Schokoladenaufauf -Passionsfrucht € 7,50
- Durchaus üppige Portion, innen noch leicht flüssig; sehr gut
Crémeschnitte “Klee“ kaltgerührte Erdbeeren . Sorbet € 7,50
- Hat das Zeug zum Kult zu werden

SERVICE: nach den unten anstehenden Beurteilungen waren auch wir auf das Schlimmste vorbereitet und wurden angenehmst überrascht.
Kleinigkeiten wie manch vergessenes Getränk, eine nicht funktionierende Online-Reservierung, die nicht aktuelle Speisekarte in der Homapage oder eine Apetitifempfehlung welche keine war könnte man bemängeln; hat aber letztlich den äußerst positiven Gesamteindruck nicht geschmälert

37. Tartufo

Frömmlgasse 36
1210 Wien

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Fein, recht fein. Das Ambiente sehr stimmig; die Preise sind nicht ohne, aber die Qualität passt…

Meine Bewertung (4. Feb 2012)

SpeisenAmbienteService
Ein Besuch im Tartufo war schon oft geplant, scheiterte allerdings immer an nicht vorhandenen Parkplätzen. Nicht so dieses Mal: Ein freier Parkpla... MehrEin Besuch im Tartufo war schon oft geplant, scheiterte allerdings immer an nicht vorhandenen Parkplätzen. Nicht so dieses Mal: Ein freier Parkplatz direkt vorm Eingang um 11.30- herrlich. Als vorerst einziger Gast genießt man uneingeschränkte Aufmerksamkeit.

Oberflächlich betrachtet: Fein, recht fein. Das Ambiente sehr stimmig; nett gedeckte Tische, frische Blumen, Stoffserviette, dezente Edelitalomusik. Bei genauerer Betrachtung fällt dann doch die etwas in die Jahre gekommene Einrichtung auf; löchrige und verschlissene Tischtücher.
Das gut gezapfte Hirter (Seidel um 3,10) zum Gruß aus der Küche – lauwarm gebähtes (limitiertes)Brot mit Butter von „glücklichen, französischen Kühen“ und einem kleinen Muschelspieß. Die Auswahl fällt schwer: Ein tolles Angebot. Gegrillte Jakobsmuschel mit Ingwer Limetten- Risotto mit Zucchini und Hummerschaum (17,60), Frisches Thunfisch- Carpaccio mit karamelisierter Ingwer- Limetten Marinaie (18,50)dazu noch ein mündich vorgetragenes Angebot an Frischfisch und frischen Steinpilzen ( wer `s braucht im Februar), hausgemachte Pasta bis hin zu Milchkalbs "T-Bone" gegrillt, saftig, weich aus der Kalbskrone mit Rosmarin-Speck-Kartoffel (32,00).
Ja die Preise sind nicht ohne, aber wenn die Qualität passt…

Linguine Frutti di Mare:Hausgemachte Linguine mit Scampi, Calamari, Venusmuscheln und Miesmuscheln, in feiner Tomaten-Weißwein-Sauce 19,90. Erst nach Rücksprache des Chefs mit Antonio dem Küchenchef war es möglich eine kleinere Vorspeisenportion zu bekommen: Ein netter Gag; Chef fragt den Küchenchef ob es möglich ist… . Wirklich erstklassige Grundprodukte; die Teigwaren mit idealem Biss, reichlich Meeresgetier, allerdings von einer Tomaten-Weißweinsauce nichts zu finden und zu schmecken. Was wirklich störend vorschmeckte war das zuviel an frischem Rosmarin

Lamm-Chops, frisch aus Wales; Gegrillt, dazu kerniges Gemüse und flüssige Trüffel-Polenta 27,00
Ein Traumlamm; wirklich Lamm und nicht wie oft die mütterliche Variante, Cross gebraten saftig zart mit rosa Punkt- Perfekt. Die Polenta mit dezentem Trüffelhauch, das Gemüse -zu 90% Paprika- war wirklich kernig. Kann man das noch besser zubereiten?-Kaum

Hausgemachte Profiteroles: Mit Vanillecreme gefüllte Brandteigkrapfen, mit Schokolade überzogen 6,50. Amarone 1977´s meinung:“exzellent“ kann ich mich nicht anschließe, da bin ich eher bei SteigBerger1. Auch wenn mir versichert wurde dass die Krapfen hausgemacht seien, wirklich gut und der Preisklasse angepasst waren sie nicht, erinnerten mich an die Eskimo CARTE D´OR Profiteroles -bekomm ich um den halben Preis bei jedem zweitklassigen Italiener.

Service: Sehr routiniert, sehr aufmerksam, alles sehr standardisiert- Hochwertiges Getränkeangebot, tolle Auswahl mit dem entsprechender Beratung beim Wein; Perfekter Espresso, tolles Lokal mit recht gehobenen Preisen

38. Almtalhof

Almeggstraße 1
4645 Grünau im Almtal

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Sehr gutes Essen, wenn auch die zwei Hauben geschmacklich nicht immer kostbar waren mit -den Hauben angepassten- Preisen. Bestens sortiertes Getränke/Wein/Destillatsangebot. Herzlicher Service der gelegentlich mehr Präsenz am Gästetisch zeigen könnte

Meine Bewertung (15. Sep 2016)

SpeisenAmbienteService
Mit seiner mehrfach ausgezeichneten Haubenküche ist das 4 Sterne Romantikhotel & Restaurant Almtalhof in Grünau ein Treffpunkt für Gourmets, die ei... MehrMit seiner mehrfach ausgezeichneten Haubenküche ist das 4 Sterne Romantikhotel & Restaurant Almtalhof in Grünau ein Treffpunkt für Gourmets, die eine ursprüngliche, regional verwurzelte Küche mit hochwertigen Zutaten schätzen.

Regionale Zutaten höchster Qualität und Frische sind die Basis der kreativen Küche im Romantikhotel & Restaurant Almtalhof, wo man stolz auf die österreichischen Wurzeln ist. „Bei mir gibt es keinen kulinarischen Schnickschnack, sondern eine ehrliche, regionale Küche. ©Homepage
Ein prachtvoller Tag im idyllischen Almtal im verwunschen-idyllischen Gastgarten in der Grünau. Viel Grün, sehr gepflegt aber doch irgendwie naturverwildert, reichlich Abstand zu den Nachbartischen, gepflegt eingedeckt mit Silber(!)besteck. Die sehr, sehr freundliche, dirndlgewandete Bedienung, welche nicht nur fachlich versiert sondern auch einen besonders freundlichen Umgang mit ihren Gästen hatte; eine Wohltat. Nix da mit 2-Hauben-Feingetue: Wort- und auch schmähreich berichtete sie von dem das ihr Chef, Besitzer und 2-Haubenkoch Jörg Leithner, noch zusätzlich zum eher klein gehaltenen Speisenangebot zubereiten könne: Frische Forelle die in ca. 15 Minuten fangfrisch geliefert wird und ja für die Vegetarier am Tisch gäbe es ( weil sich in der Standardkarte kein einziges vegetarisches Gericht befand) auch noch einiges.
Das elegant-feinherbe Hopfenkönig der Brauerei Schloss Eggenberg kam nach angemessener Zeit gut gezapft zu Tisch, fast zeitlich kam neben einer beachtlichen Gebäckauswahl auch der Küchengruß (siehe Foto) zu Tisch.

Erfrischend der Topfenkräuteraufstrich, dazu 2-erlei Wurst, hervorragenden Selchspeck, Gemüserohkost für die Veggies, ein nicht sonderlich begeisterndes Olivenöl (zu letzterem gäb´s Alternativen „wo man Stolz auf die Österreichischen Wurzeln sein könnte“)

Rindsuppe mit typisch österreichischen Einlagen (5.--): Eine ganz und gar „Rindige“ Suppe nur so vor Intensität strotzend; perefkt die Frittaten, gut das Grießnockerl, OK der trockene Fleischstrudel.

Kürbisschaumsuppe (6.--): Tief dottergelb, schön sämig aber trotzdem mit merkbaren Inhalt, nicht mit Obers zu Tode verlängert; sehr gute Suppe mit ebensolchem Kürbiskernöl

Frische, ausgelöste Flußkrebse mit Teigtascherl (18,50): Nicht wie man vermuten könnte Signalkrebs-Importware aus der Türkei sondern heimischer Flußkrebs aus Oberösterreich Perfekt zarte Krebserl in einem fein angestimmten Safterl mit einem Touch Dille und Zitrone, die Tascherl geschmacklich unauffällig-dezent aber mit perfektem Biss.

Das Beef Tartar um 15,50 an der preislichen Oberschmerzgrenze für ein doch sehr klein gehaltenes Nockerl mit dezenter Würzung.

Rosa gebratene Flugentenbrust (22,50): Außen mit knuspriger Haut, das Fettranderl rausgebraten und innen trotzdem zart, rosa und saftig; perfekt, Das Gemüse ( u.a Heimrübe) teilweise geschnitzt hatte Biss und war gut gewürzt, geschmacklich von einer super intensiven Sauce mit frischen Dirndln verfeinert und begleitet.

Kalbsniere mit hausgemachten Nudeln (22.--): Nicht wie erwartet kam da eine in Tranchen geschnittene und dann gebratene Kalbsniere, diese war offensichtlich im Ganzen gagart und dann aufgeschnitten: Leider; der Erstversuch kam rare- und damit meine ich wirklich roh- zu Tisch. Es wurde gebeten dies nachzugaren, was auch anstandslos gemacht wurde. Leider litt darunter die Qualität. Der Zweitversuch war dann ziemlich zäh. Das Safterl und die hausgemachten Nudeln ohne Fehl und Tadel.

Fazit. Sehr gutes Essen, wenn auch die zwei Hauben geschmacklich nicht immer kostbar waren mit -den Hauben angepassten- Preisen. Bestens sortiertes Getränke/Wein/Destillatsangebot. Herzlicher Service der gelegentlich mehr Präsenz am Gästetisch zeigen könnte
Der Willkommensgruß aus der Küche; nein nicht zu groß  -war für 3 Personen- aber OHNE Verrechnung!

39. Weindomizil Hagn

Mailberg 154
2024 Mailberg

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Allein schon die Lage, die Panoramaterrasse sowie eine sehr gute Küche sind Grund genug in diesem Guide gelistet zu werden

Meine Bewertung (7. Jun 2013)

SpeisenAmbienteService
Tolles Ambiente,sehr gute Küche, schwacher Service Ob mich mein weibliches Navi wirklich am kürzesten Weg nach Mailberg geleitet hat bezweifle ... MehrTolles Ambiente,sehr gute Küche, schwacher Service

Ob mich mein weibliches Navi wirklich am kürzesten Weg nach Mailberg geleitet hat bezweifle ich, jedenfalls fuhr ich Kilometerweit vorbei an duftenden Holler- und Akazienstauden, Mais- Getreide- und Erdäpfelfeldern bevor ich des berühmten Mailberg-Valleys ansichtig wurde. Ein kleines beschauliches Weinviertler Dörfl mit einem wein- und kulinarischem Anziehungspunkt, dem glamourösen Weindomizil Hagn: Restaurant, Vinothek, Lounge, Kostbar, Kellerstüberl und Weingut. Glück für die Sinne, Glück für den Körper, einzigartiges Ambiente, modernes Design, aufmerksames Service- so sieht sich das Weindimizil. TripAdvisor, Falstaff-Auszeichnungen, hier bei RestaurantTester die hohe Gesamtnote 45,- da liegt die Erwartungshaltung wieder einmal hoch.

Ein imposantes Gebäude thront da gleich am Ortsanfang. Über einige Treppen hinauf steht man vor der Türe, wieder einige Stufen in Rohbeton gehalten- dann ist man in der Glamourösität gelandet. Na gut, Glamour ist Auslegungssache, das Ambiente ist jedenfalls beeindruckend. Freitagmittags ein komplett leeres Lokal hat in dieser Gegend ja nichts zu sagen. Ein Blick nach links: Hübsch eingedeckte Tische, frische Blumen, adäquate Glas- und Porzellankultur.
Fast schon prachtvolles Wetter, 22 Grad, leicht bewölkt, also hinaus auf die Panoramaterrasse, ein großer Sonnensegel schützt vor Sonne und Wind Panaromablick fast mitten im Weingarten, das hat schon was….. Auch da hübsch gedeckte Tische, Stoffservietten.

Die Weinauswahl- ausschließlich Eigenbauweine ist sehr groß, alle Weine sind auch glasweise erhältlich. Hagn-Weine sind ja mittlerweile sowas wie ein Fixstern im Weinviertel, hat man doch erst kürzlich die Auszeichnung Vineus Wine Culture Award erhalten.
Herr Ober brachte die Speisenkarte, die Getränkefrage kam zeitgleich- ein vorheriger Blick in die Aperitifauswahl könnte von Vorteil sein….
Das Speisenangebot-dem Ambiente angepasst: Gehobene Regionalküche mit einem Touch Internationalität zu recht moderaten Preisen. Steak, Beiried, Tafelspitz, Zander, ausgewogene Auswahl an vegetarischen Speisen, saisonales in spargeliger Form.

Die bestellte Gelbe Paprikasuppe mit kleinem Butterschnitzel ( 3,80) hatte eine perfekte Konsistenz, herrlich aromatisch und war mit sehr hochwertigem Olivenöl beträufelt. Das Butterschnitzelchen war gut gewürzt, allerdings etwas sehr trocken.
Lamm stand in der Karte, mein Wunsch dies mit Spargel, Hollandaise und Erdäpfel serviert zu bekommen, bedurfte erst der Nachfrage beim Koch. Zwar nicht verständlich, aber gut-der Wunsch wurde gewährt.
Perfekt zarte, saftig-rosa gebratene Lammkrone- mit etwas viel geschrotetem Pfeffer) mit Spargel in grün und weiß al dente, einer kompakten Sauce und herrlich buttrigen Petersilerdäpfeln. (18,90)

Drei Desserts standen zur Wahl, ebenso Käse um 7,50, sowie exklusiver Käse um 8,90. Da die Auskunft über diesen exklusiven Käse (Herr Ober meinte es sei ein würziger Camembert und noch was….) mehr als dürftig war, bestellte ich Topfennockerl mit Beerenragout (6,90)- und habe es nicht bereut. Drei herrlich topfig schmeckend, toll flaumige Nockerl, ein luftiger Traum am Gaumen. Das Beerenragout aus der Abteilung TK-Ware.

Service: Ein Gast, ein Servicemitarbeiter- was soll da schon schiefgehen- könnte man meinen, sollte man meinen. Keine große Serviceshow, sondern demonstrative Zurückhaltung. Suppe serviert- weg war er. Gebäck hätte ich gerne gehabt; keiner da um zu ordern.
Das Mineralwasser leer-fällt nicht auf. Es fällt auch nicht auf dass beim Servieren der Hauptspeise kein Getränk am Tisch war. Als die Hauptspeise schon fast aufgegessen war kam Herr Ober mit Salz und Pfeffer zum Tisch- und wieder keine Frage ob man was trinken möchte. Das Motto scheint zu sein: Wenn Gast was will wird er es schon sagen, resp. wird schon in das Innere des Lokales gehen und es dem Service mitteilen.
Der bestellte Chardonnay Premium 2010 ( 1/8 4,80) ungewöhnlich aber exzellent zum Lamm passend -(dafür lobe ich mich selbst) Der halbtrockene Ausbau verleiht dem Wein eine feine cremige Süße, welche gut mit der Sauce harmonierte, die Aromatik vom Ausbaues im kleinen Holzfass ein herrlicher Begleiter zu den Röstaromen des Lammes. Serviert wurde das göttliche Getränk in einem stilvollen Glas, leider sehr kalt und mit einer Unmenge Weinstein, Depot, Ablagerung –keine Ahnung was das war-.
Kleinigkeiten wie Aschenbecher wechseln, Wasser nachschenken- Fehlanzeige.
Sehr guter Espresso macchiato (1,90), serviert mit hauseigener Zweigelt-Hagn-Schokolade.
Weindomizil HagnWeindomizil HagnWeindomizil Hagn

40. Landgasthof "Zum schwarzen Adler"

1 Bewertung
Altenmarkt 6
2571 Altenmarkt / Triesting

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Weil die "Verbesserungen" von Mahl zu Mahl schmeckbar sind und auch der Service mittlerweile für ein Landgasthaus ziemlich top ist

Meine Bewertung (30. Okt 2019)

SpeisenAmbienteService
Ist ja fast schon mein Stammlokal; war immerhin 5x in den letzten sechs Jahren dort(!) . Berechtigterweise dort: Ist nun mal ein wirklich gutes, ec... MehrIst ja fast schon mein Stammlokal; war immerhin 5x in den letzten sechs Jahren dort(!) . Berechtigterweise dort: Ist nun mal ein wirklich gutes, echtes Wirtshaus mit recht hohen kulinarischen Ambitionen.

Die anstelle der Vorspeise ( da gab es wieder mal von vier angebotenen zwei nicht/ und auch diesmal wieder erst erfahren nachdem ich gewählt hatte) gewählte Erdäpfel-Eierschwammerlsuppe war eine echt ordentliche Suppe ( serviert im Glas mit Milchschaumhauberl).
Reichlich Einlage mit geschmacklich leichtem Specküberhang, hervorragend gewürzt, optimale Konsistenz.

Das Hauptgericht brachte mich zum Weinen: Schweinsbackerl-Wurzelfleisch: Üppige Portion, ordentliche sehr weiches Gemüse, sehr gute Erdäpfeln und ein Haufen Kren; frisch gerissenen Kren.. der die Augen tränen, den Gaumen jubilieren ließ.
Wie immer ein ordentlicher Kaffee für hinterher; wie immer sehr empfehlenswert; einzig dass mich Frau Ober wiedererkannte stimmt mich nachdenklich.......
Landgasthof "Zum schwarzen Adler"Landgasthof "Zum schwarzen Adler"Landgasthof "Zum schwarzen Adler"

41. Restaurant Tuttendörfl

Tuttendörfl 6
2100 Korneuburg

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Weil wir dort schon mehrmals besser gegessen haben als bei unseren Letzbesuchen

Meine Bewertung (16. Jun 2016)

SpeisenAmbienteService
Meine Letzbewertung datiert aus 2010, war zwischenzeitlich mehrmals dort: Immer mit dem gleichen Ergebnis. Ambiente und Service unveränder sehr Gut... MehrMeine Letzbewertung datiert aus 2010, war zwischenzeitlich mehrmals dort: Immer mit dem gleichen Ergebnis. Ambiente und Service unveränder sehr Gut.
Die Speisen gut aber halt doch nicht Sehr gut.
Eine sehr butterlastige Ganssleberterrine mit wenig Lebergeschmack (11,80) preislich wohlfeil, der Spargel (Vorspeisenportion 9,50) ohne Fehl und Tadel mit passabler Sauce, dafür der knusprig gebratene Karpfen (15.--) wirklich sehr gut. Gut der Kaffee, beachtlich die Weinauswahl, mehr als beachtlich was es glasweise davon gibt.

42. Heinzle

1 Bewertung
Wachaustraße 280
3610 Weissenkirchen in der Wachau

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Gehobene Klassik ohne kulinarische Verrenkungen ( 1 GM-Haube), nett-flotter Service und prachtvolle Sommer-Wasser-Lage

Meine Bewertung (11. Jul 2016)

SpeisenAmbienteService
Freitag Mittag in Weißenkirchen ohne Reservierung in erster Reihe (fast) fußfrei an der Donau im stimmigen Gastgarten des Lokales zu bekommen; kau... MehrFreitag Mittag in Weißenkirchen ohne Reservierung in erster Reihe (fast) fußfrei an der Donau im stimmigen Gastgarten des Lokales zu bekommen; kaum glaubhaft – aber es war so.
Trotz unserer „Warnung“ nur eine Kleinigkeit essen zu wollen wurde uns ein perfekter Ausblick-Tisch angeboten. Sofort mit dem Überreichen der Speisenkarte wurde auch der Getränkewunsch entgegengenommen und diese umgehend serviert.

Das Speisenangebot: Gehobene Klassik ohne kulinarische Verrenkungen ( 1 GM-Haube), erweitertes Fischangebot und eine Who is who-Weinkarte der Wachau nebst einigem aus „Rest-Wein-Österreich“.

Das Roastbeef perfekt gebraten, schön saftig und rosa mit einer hausgemachten Sauce Tartar, der gebackene Kalbskopf eine wahrer Genuss. Die Stücke ganz perfekt in den Proportionen Kalbskopffleisch und Restkalbskopf dunkelgoldgelb gebacken und gut gewürzt. Der Erdäpfelsalat auch sehr klassisch mit leichter Süße, rotem Zwiebel und in idealer Konsistenz.

Ein guter macchiato. Nett-flotter und aufmerksamer Service + die tolle Lage = Da kann man gerne wieder einkehren

Kommentare (3)

am 29. Jun 2012, 09:33

Einer der wenigen Guides hier im Forum, wo nicht nur Lokale gelistet werden, sondern auch über jedes einzelne was zu lesen ist. Like!

Gefällt mir2Antworten
Unregistered am 2. Feb 2011, 11:03

Wirklich interessanter, informativer Guide

Gefällt mir1Antworten
am 16. Dez 2010, 15:59

Guter Giude; sehr informativ

Gefällt mir1Antworten
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