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Liebstöckl & CoLiebstöckl & CoLiebstöckl & Co
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Liebstöckl & Co Info
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Mo
11:00-24:00
Di
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Mi
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Do
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Liebstöckl & Co

Sandgasse 12
1190 Wien (19. Bezirk - Döbling)
Küche: Wiener Küche, Österreichisch
Lokaltyp: Gasthaus, Gasthof, Restaurant
Tel: 01/328 83 10Fax: 01/328 94 40
Lokal teilen:

15 Bewertungen für: Liebstöckl & Co

Rating Verteilung
Speisen
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Bewertungsschlüssel
Rating Details
Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 7. November 2016
Experte
hbg338
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29
4Speisen
4Ambiente
3Service
7 Fotos1 Check-In

In Grinzing wo sich ein Heuriger neben den anderen reiht ist das Liebstöckl (Namens Gleichheit mit dem imn 17ten ist Zufall). Zu Mittag hat man Glück mit einem freien Parkplatz, denn die Halteverbote gegenüber vom Lokal, für die Touristenbusse gelten erst am Abend. Alternativ bietet sich die Anfahrt mit der Straßenbahnlinie 38 welche unweit vom Lokal die Endstelle hat oder der Autobuslinie 38A.

Über ein paar Stufen gelangt man in einen Vorraum der mich etwas an den Marchfelderhof erinnert. Nicht negativ gemeint. Volltapeziert mit Bildern und mit einer Unzahl von verschiedenen Accessoires bestückt. Trotz dem vielen Ramasuri passt alles zusammen. Erster Eindruck ist äußerst positiv. An der Schank frage ich ob ein Platz für mich im Nichtraucherbereich fei sei. In diesen werde ich geführt und bekomme einen Platz an einen Tisch für vier Personen. Schräg gegenüber von meinem Tisch ein großer offener Kamin. Dazu das dunkle Holz mit den beigen und roten Wänden vermittelt einen sehr gemütlichen Eindruck. Der einzige Kritikpunkt ist die Trennung vom Raucherbereich. Es gibt keine Tür, sondern nur eine Trennwand mit einem offenen Durchgang. Mehr will ich zum Ambiente nicht schreiben denn dies wurde von meinen geschätzten Vortestern schon ausführlich und sehr treffend erledigt.

Die Karte wurde zügig gebracht und auch gleich nach dem Getränkewunsch gefragt. Ich hatte Glück und der große gespritzte Apfelsaft (€ 4,20) entpuppte sich als hervorragender naturtrüber Saft. Gusto auf Wiener Küche hatte mich hierhergeführt. Also studierte ich die handgeschriebene Karte sehr intensiv. Als Suppe wurde wie meistens die Leberknödelsuppe (€ 3,5) gewählt. Statt Wiener Küche entdeckte ich in der Karte etwas was ich noch nie in einem Lokal angeboten bekommen hatte. Spare Ribs gebacken mit Erdäpfelsalat (€ 14,50). Das hatte meine Neugier geweckt und sie wurden bestellt.

Die Suppe wurde flott in einem typischen Suppenteller serviert. Sehr heiß und optisch tadellos. Eine dunklere Rindsuppe mit Gemüse und einem gebackenen Leberknödel. Dieser etwas fester und recht fein püriert. Die Suppe eine kräftige sehr gute Rindsuppe. Herrlich. Der Knödel hielt leider nicht ganz mit der Suppe mit. Für meinen Geschmack war dieser zu trocken. Vielleicht wurden zu wenig Semmel verwendet. Bin leider kein Koch aber etwas flaumiger wäre mir lieber gewesen. Auch nach dem zerteilen wurde es nicht besser. Schade hätte sonst alles gepasst. Sehr gut gewürzt der Knödel und dazu die sehr gute Suppe. Aber leider war mir der Knödel zu trocken.

Der zwischenzeitliche Toilettenbesuch verlief zu meiner Zufriedenheit. Obwohl das Mittagsgeschäft schon vorbei war so befanden sich die Toiletten in einem sauberen Zustand. Auch der Allgemeinzustand war ohne Fehler. Alles gepflegt und in Ordnung.

Zurück beim Tisch dauerte es nicht mehr lange und meine Spare Ribs wurden serviert. Auf einem Holzbrett drei ca. 10 cm. Lange Stück panierte Ribs. Dazu in einer Schüssel der Erdäpfelsalat. Da ich nicht genau wusste wo der Knochen ist schnitt ich auf gut Glück. Genau in der Mitte im Fleisch. Sofort fiel das Fleisch komplett vom Knochen. So sollen für jemanden der nicht mit den Fingern isst, Spare Ribs sein. Die Panier bleib leider nicht immer am Fleisch haften. Jedoch konnte ich sie mit der Gabel gemeinsam mit dem Fleisch aufnehmen. Das Fleisch ausgezeichnet. Dank ganz leichter Fettspuren war diese sehr saftig und geschmackvoll. Sicher auch auf die traditionelle Art sehr schmackhaft. Die Panier leicht knusprig jedoch gerade richtig, dass diese nicht in unendlich viele Teile beim Schneiden zerspringt. Der Salat eher cremig, aber sehr gut abgeschmeckt. Mit reichlich Zwiebel verfeinert. Eine für mich ungewöhnliche Speise die hier ausgezeichnet zubereitet wurde.

Das Service verlief ohne besondere Höhen oder Tiefen. Flott, nachgefragt ob es geschmeckt hat und eine MwSt. Rechnung wurde ausgefolgt.

Mein Fazit – Ein sehr gutes Lokal inmitten der Touristenhochburg Grinzing. Wer auf Wiener Küche steht ist hier in guten Händen. Hoffentlich bleibt das Lokal noch länger bestehen und die Meldung (Link) wendet sich noch zum Guten.

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Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 9. Mai 2015
Experte
Bertl2
92
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4Speisen
4Ambiente
4Service
2 Fotos3 Check-Ins

Grinzing, Sandgasse; gleich gegenüber von dem bewussten Großbetrieb, der auf Busreisende spezialisiert ist. Da braucht man schon etwas Vorinformation, um als Einheimischer die Lokalität aufzusuchen. Doch, in Grinzing nicht einmal so selten, es handelt sich um ein Gasthaus mit der Betonung auf Speisen (als Schankwein gibt es allerdings auch Heurigen).

Das Ambiente ist schon ausführlich beschrieben worden; mir persönlich gefällt es, sowohl in den Innenräumen wie auch im Gastgarten (und für mich braucht ein Häusl auch nicht mit Warp 10 fliegen zu können ;-) ).

Ich gehe schon lange hin und wieder in das Lokal, und diese Bewertung ist ein Gesamteindruck, mit besonderer Berücksichtigung meiner zwei kürzlichen Besuche.

Die Speisekarte ist handgeschrieben, sieht recht originell aus. Es gibt auch immer eine Wochenkarte mit saisonalen Spezialitäten. Das generelle Thema ist Wiener Küche auf gehobenem Niveau. Von früher sind mir Suppen in guter Erinnerung, besonders die Stierschleppsuppe mit Markscheiben, mittlerweile auch eine der selten gewordenen Speisen; Lammfleisch gibt es öfters in sehr guter Qualität, auch diverse Rindfleischgerichte sind empfehlenswert (z. B. Rindsrouladen, Gulasch). Das Gasthaus war auch unter den ersten in Wien, die Beef Tatar anbieten, in mild gewürzter Variante, sodass man den Eigengeschmack verspürt (ich mag zwar sonst auch gern scharf, aber Tatar ist da eine Ausnahme).

Bei meinen letzten Besuchen nahm ich einmal Spargel mit Saibling und Petersilerdäpfeln. Alle Zutaten in sehr guter Qualität und Verarbeitung, der Fisch ein größeres Stück, als man beim Namen der Speise erwarten würde. So wagemutig, ihn „medium“ zu braten, ist die Küche offenbar nicht, trotzdem war er nicht trocken oder zäh. Spargel und Erdäpfel hätten es von mir aus mehr sein können. ;-) Das andere Mal war es ein Beinfleisch mit Semmelkren, Schnittlauchsauce und Apfelkren. Nun, das kam nicht ganz heran an das von [Ihr wisst schon, wem], war aber auch recht ordentlich, mit dem dazugehörigen Fettbesatz.

Als Getränk nahm ich beide Male den Heurigen, der sehr angenehm in Geschmack und Aroma ist. Nicht jede Flasche ist anscheinend gleich: Manchmal moussiert er wie ein Frizzante, dann wiederum nicht. Doch sind mir auch beim perligen keine Anzeichen von Gärfehlern aufgefallen.

Also, das Liebstöckl und Co ist noch einer der Plätze in Grinzing, wo man hingehen kann. Das Publikum sind vorwiegend Einheimische und ein paar Individualtouristen. Die Bedienung ist sehr freundlich und aufmerksam.

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Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 6. September 2014
Experte
uc0gr
215
47
28
4Speisen
3Ambiente
3Service
65 Fotos1 Check-In

Mitten zwischen typischen Grinzinger Heurigen hat sich das „Liebstöckl & Co“ als „Edelbeisl“ (Selbstbeschreibung) etabliert. Schon lange wollten wir dort hin, eine Gutscheinaktion animierte uns erst recht für den Erstbesuch. Außen vor dem Lokal stehen zahlreiche Tafeln mit diversen Empfehlungen, die obligaten Weinfässer – ein klassisches Grinzinger Haus, einstöckig, alt. An der Eingangstüre befinden sich diverse Aufkleber von allerhand Auszeichnungen, aktuell und aus früheren Zeiten (Falstaff, Tafelspitz, À la carte,…).

In den Vorraum eingetreten, vorbei am Holzscheitstapel, findet man an den Wänden zahlreiche Bilder von bekannten Gesichtern der sogenannten Prominenz - Namen werden nicht genannt. Da und dort alte Gegenstände drapiert, wie zum Beispiel eine alte Registrierkassa, alte Siphonflaschen oder diverse Kochutensilien und ein großes, dickes Gästebuch. Rechts vom Foyer befindet sich die Schankanlage samt Wirtsstube und Stammtisch, links davon das vordere Stüberl und das natürlich auch vorhandene Kaminstüberl. Besonders aufgefallen ist uns die große „Hunde-Tankstelle“. Hunde sind im „Liebstöckl & Co“ offensichtlich sehr willkommen, zahlreiche, bereits gefüllte Futternäpfe mit diversen Leckerlis für Groß und Klein stehen schon vorbereitet und auf den vierbeinigen Gast wartend im Foyer.

Das Lokal kann von der Einrichtung her, wir saßen im vorderen Stüberl, damit die beste Ehefrau von allen rauchen konnte, durchaus als ausgesprochen urig bezeichnet werden – im positivsten Sinne. Die Wände sind holzvertäfelt, Holzdecke, Holzbalken quer durch das Lokal, stabile Holztische und angenehm gepolsterte Bänke und Sesseln – Sitzpolster gäbe es auch noch extra. In der Ecke, auf einer Anrichte, finden sich diverse Destillate und Liköre, leider aber steht hier auch das Gebäck, nicht zugedeckt, in den Körben herum. Zahlreiche Kochbücher in der Stube, manche davon wirklich interessant, würden zum Schmökern einladen. Das Lokal ist so entzückend und heimelig, dass ich doch einige Fotos mehr gemacht habe – man muss sie ja nicht anklicken.

Natürlich hat das „Liebstöckl & Co“ auch einen heimeligen, gemütlichen Gastgarten - irrsinnig ansprechend, sitzt man doch zwischen Kräutern, Kastanien und einem Weinstock (Platz für etwa 180 Personen). Eine große Außenschank mit üppiger Grillstation (Rebholzkohle) sowie ein „Lone Star-Smoker“ zeugen davon, dass hier auch Grillabende etc. abgehalten werden. In der Weihnachtszeit wird der Gastgarten in einen kleinen Tannenwald verwandelt: mit Lagefeuer, Glühwein & Punsch aus dem Kupferkessel sowie einem Maroniofen.

Das „Liebstöckl & Co“ bietet ein großes, umfangreiches Speisenangebot. Vom klassischen „Weinhauerbrettl“, kalten Schweinsbraten bis hin zum Stierfilet, Kalbsbeuschel, Kalbskopf, Hirn, Bruckfleisch, gebackene Schweinsfledermaus, Kalbsbries, Wiener Rindfleischküche (Rind aus dem Wienerwald) oder dem „Grinzinger Backhenderl im Simperl mit Erdäpfelsalat“. „Simperl“ ist übrigens ursprünglich der Korb, in dem der Brotteig ruht um aufzugehen. Es gefällt, dass man generell mit Produkten aus der „Genussregion Österreich“ arbeitet.

Zu trinken hatten wir zwei „Schlossgold Alkoholfrei“ (EUR 2,90 / 0,33l), zwei „Apfelsaft naturtrüb mit Leitungswasser“ (EUR 3,80 / 0,5l), zwei „Gösser Spezial“ (EUR 2,90 / 0,33l), einen „Kleinen Braunen“ (EUR 1,90) sowie einen „Doppelten Espresso“ (EUR 3,80) – Getränke tadellos, die Cafés von Julius Meinl und von durchschnittliche Güte.

Die beste Ehefrau von allen und ich hatten für die Speisen einen Gutschein für ein 4-Gang-Menü bestehend aus:

----- 1. Gang: Gefülltes Grinzinger Weinblatt aus dem eigenen Garten
----- 2. Gang: Frittatensuppe
----- 3. Gang: Spareribs mit selbst gemachten Erdäpfelspalten und Saucen
----- 4. Gang: Dessertvariation

Die beste Tochter von allen aß à la carte.

„Gefülltes Grinzinger Weinblatt aus dem eigenen Garten“ (Gutschein)
Das Weinblatt war recht unspektakulär mit Reis gefüllt, jedoch war der Reis sehr gut mit etwas Minze abgeschmeckt. Dazu reichte man einen hausgemachten Zwetschkenröster, der wunderbar harmonierte und vollendete mit etwas mariniertem Vogerlsalat. Eine sehr runde Sache – „SEHR GUT“ (4).

„Frittatensuppe“ (Gutschein)
Eine Suppe tatsächlich ohne Fehl und Tadel! Wunderbar, offensichtlich mit viel Fleisch und Knochen gefertigt, sehr gute flaumige Frittaten, die fast schon buttrigen Geschmack hatten, so präsentierte sich diese „AUSGEZEICHNETE“ (5) Rinderbouillon.

„Grießnockerlsuppe“ (EUR 2,90)
Für die Bouillon gilt bereits Erwähntes, in dieser Suppe wurde auch noch knackiges Suppengemüse (Julienne) dazu gereicht. Das Grießnockerl war ebenfalls sehr flaumig und buttrig – genau so macht man das. Auch für diese Suppe gibt es von der besten Tochter von allen ein glattes „AUSGEZEICHNET“ (5).

„Spareribs mit selbst gemachten Erdäpfelspalten und Saucen“ (Gutschein)
Selbstverständlich waren die Ripperl vorgekocht und wurden erst bei Abruf gegrillt. Und ja, natürlich und zum Glück war es eine kleinere Portion als „normal“ – wie sollte man es auch sonst schaffen. Die Beize war völlig in Ordnung, BBQ mäßig, aber, wie fast immer, war die Beinhaut nicht einmal eingeritzt, damit die Marinade auch an der Unterseite eindringen kann, und die Ribs wurden an der Unterseite viel zu hell gegrillt – zu 99% machen Gastronomen ein und denselben Fehler. Das Fleisch löste sich leicht vom Knochen, ich esse nie mit den Händen, daher ist das für mich wichtig. Die Wedges dazu waren hausgemacht, aber grüne Erdäpfelaugen sollte man den Gästen nicht servieren. Die Saucen waren gut (Cocktailsauce und eine Mischung aus Remoulade und Sauce Tartare) und vor allem hausgemacht. Man schwankt zwischen gut und mäßig, ich bin aber im Zweifel immer für den Gastwirt und gebe daher noch ein „GUT“ (3) mit Handlungsbedarf.

„Omas Linsentopf mit Speck und Semmelknödel“ (EUR 7,50)
Die Linsen waren genau richtig gegart, nicht matschig, sondern noch bissfest, schön mit Essig abgeschmeckt, ein wirklicher Genuss. Der Semmelknödel war extrem flaumig und doch absolut nicht „g’wassert“ – tolles Handwerk. Was mir weniger gefiel, war der separat gereichte Speck. Er war sehr gut, gut geräuchert und gebraten, aber er hätte, so man ihn mit dem Linseneintopf verkochte, auch sehr viel Geschmack in ebendiesen abgegeben. Die Portion war sehr üppig, und die beste Tochter von allen gab hierfür ein „SEHR GUT“ (4).

„Dessertvariation“ (Gutschein)
Serviert wurden ein Stück Apfelstrudel und eine Kugel Vanilleeis. Das Vanilleeis machte optisch durchaus den Eindruck, man hätte es selbstgemacht, waren doch zahlreiche Punkte der echten Vanille sichtbar. Leider aber war es das nicht – TK-Ware von der guten Qualität. Der Apfelstrudel war hausgemacht und schmeckte sehr gut – etwas mehr Zimt und Nelke hätte ihm aber gut getan. Mutig war es in jedem Fall, dies als „Dessertvariation“ anzubieten. Das bekommt man in dieser Qualität tatsächlich überall, und daher gibt es hierfür auch nur ein gutes „MÄSSIG“ (2).

„Eispalatschinken“ (EUR 3,30 / 1 Stück)
Eigentlich stehen Eispalatschinken gar nicht auf der Karte, aber für die beste Tochter von allen wurden sie, nach Nachfrage, trotzdem extra zubereitet. Die Palatschinke hausgemacht und gut, das Eis auch TK-Ware – in Summe ein glattes „GUT“ (3).

In Summe gebe ich daher für die Speisen, der Notendurchschnitt beträgt 3,7, noch ein „SEHR GUT“ (4). Man kocht hier in Summe schon sehr gut und frisch. Ich finde die Preise absolut nicht abschreckend für die Gegend, Lage und das Gebotene. Die Getränkekarte bietet eine tolle und mehr als nur ausreichende Auswahl, egal ob Bier oder Wein.

Für das Ambiente, es hat uns wirklich sehr, sehr gut gefallen hätte ich gerne ein „Sehr gut“ in diesem Rahmen vergeben, aber die Sanitäranlagen, nur im Außenbereich, sie waren zwar recht in Ordnung, hatten aber auch leichte Mängel, wie etwa schlecht befestigte Klobrillen am Damen-WC. Die sehr halbherzige Rauchertrennung zwischen vorderem Stüberl und Kaminzimmer, lediglich ein offener Durchgang, lassen aber ebenfalls nur ein „GUT“ (3) zu. Die handgeschriebene Speiskarte fanden wir aber sehr ansprechend.

Für den sehr freundlichen Service, der aber nicht immer sattelfest war und auch schon manchmal auf sich warten ließ, gebe ich ein glattes „GUT“ (3). Nett und gut gelaunt war der Service aber den gesamten Besuch über.

Fazit: das „Liebstöckl & Co“ hat aus meiner Sicht ein sehr gutes Preis-/Leistungsverhältnis. Abwechslungsreich und mit frischen Zutaten aus Österreich wird hier gekocht. Von Montag – Freitag gibt es einen Tagesteller, wahlweise mit Suppe oder Dessert, um günstige EUR 6,50. Zahlreiche Veranstaltungen wie etwa Oktoberfest, Ganslessen, Steakwochen, Grillabende etc. sowie die sehr schöne saisonale Speisekarte, mit saisonalen Schmankerln, laden zu einem Besuch durchaus ein. Auch positiv, die Internetseite ist sehr nett gestaltet und äußerst informativ. Wir kommen definitiv wieder, man hat uns als Gast gewonnen. Ich empfehle das Lokal sehr gerne.

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am 14. Mai 2014
Experte
Zap1501
48
22
20
3Speisen
4Ambiente
4Service
1 Check-In

Das Liebstöckl & Co ist ein nettes Beisl mit gutem Service und wirklich schönem Gastgarten. In diesem Gastgarten gibt es auch einen großen Grill, und wenn der Chef hinter diesem steht ist das Essen wirklich ausgezeichnet. Nicht jedoch, wenn man bei Schlechtwetter Spare Ribs essen geht, dann bekommt man ganz weich vorgekochte Rippen, die im Salamander nur noch aufgewärmt werden und sowohl von der Konsistenz als auch vom Geschmack nicht überzeugen können. Leider...

Ansonsten bietet die Karte wirklich schöne Wiener Klassiker, wie Bruckfleisch, Ochsenschlepp, gebackenes Hirn, Beuschel, diverse Rindfleischsorten in Suppe, mit Spinat, Apfelkren, Semmelkren, etc. und saisonal wechselnde Gerichte.

Im Sommer gab es letztes Jahr (und soll es auch dieses Jahr wieder geben) fallweise donnerstags und freitags das Mittagsmenü vom Grill, das kann ich wirklich empfehlen. Da bekommt man beispielsweise ein wirklich gut gewürztes und gegrilltes Kotelett mit Grillgemüse, davor Suppe, für unter 7,- serviert.

Es ist eindeutig ein Schönwetterlokal, denn auch wenn das viele Holz und die nette Dekoration (alter Haushaltshelfer wie diverse Mühlen, Gusseisenbügeleisen, altes Porzellan, usw.) im Innenraum wirklich heimelig wirken, mir war bis jetzt jedes mal zu kalt, wenn ich drinnen gesessen bin.

Ach ja, vom Preis her finde ich es, vor allem die Hauptspeisen, eher günstig, vor allem für die Touristen-Gegend, wo man leicht mal über den Tisch gezogen wird...

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am 9. Mai 2014
drigli
11
1
3
3Speisen
2Ambiente
3Service

Ich war bis jetzt zweimal im Liebstöckl & Co. Das erste mal war ca. vor einem Jahr mit einem Groupon-Gutschein (3-gängiges Menü für zwei Personen). Es war ein sonniger Tag, wir saßen im Gastgarten, der Service war freundlich und schnell. Das Essen war auch gut (Vorspeise: Salat & Sülze, Hauptspeise: Backhendl mit Kartoffelsalat, Nachspeise: Apfelstrudel).

Da ich damals zufrieden war, habe ich kürzlich, als meine Familie auf Besuch war, an einem Sonntagabend einen Tisch für sechs Personen im Nichtraucherbereich reserviert. Als wir gegen 19:30 dort ankamen, wurden wir zu unserem Tisch gebracht. Der Tisch befand sich zwar im Nichtraucherbereich, jedoch roch es sehr stark nach Zigarettenrauch, da der Raucherbereich nicht wirklich abgetrennt war und der Rauch aus der Bar hereinzog. Der Wunsch nach einem anderen Tisch wurde uns vom Kellner sofort erfüllt, nur leider lag der Tisch nur ein paar Meter weiter und somit roch es den ganzen Abend nach Zigaretten.

Getränke wurden bestellt. Die Auswahl an Speisen ist sehr umfangreich und wir brauchten einige Zeit bis wir uns entscheiden konnten. Als der Kellner an den Tisch kam um die Essensbestellung aufzunehmen begann der Spaß: Fast keine der Speisen, die wir bestellen wollten, war noch verfügbar. Kein Zwiebelrostbraten, keine Rindsrouladen und Tafelspitz, Kalbsbries und Lammrücken gabs nur noch einmal. Es brauchte somit drei Anläufe bis wir unsere Bestellungen aufgeben konnten. Es blieb uns dann nichts anderes übrig, als auf unsere zweite oder dritte Wahl zurückzugreifen. Der Kellner war dabei aber immer freundlich und schnell.

Zu den Speisen und den Meinungen der jeweiligen Esser: Spargelcremesuppe, Tafelspitz und Lammrücken waren sehr gut, Wiener-Schnitzel war mäßig, Rindswadlgulasch war in Ordnung. Mein gebackenes Kalbsbeuschl mit Salat hat etwas langweilig geschmeckt. Zur Nachspeise gab es Mohr im Hemd und Palatschinken. Beides hat gut geschmeckt.

Insgesamt war das Essen ok, jedoch hat uns vor allem die Tatsache, dass die meisten Gerichte die wir eigentlich wollten nicht mehr verfügbar waren, etwas den Abend verdorben. Das so viele Gerichte nicht mehr verfügbar sind sollte nicht passieren. Schade. Die Preise sind für die Größe der Portionen etwas teuer. Zudem sollte besser darauf geachtet werden, dass der Nichtraucherbereich nicht riecht wie der Raucherbereich.

Ich werde jedenfalls nur mehr mit Gutschein hingehen, da weiß man mindestens was man bekommt.

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am 7. Mai 2014
Experte
Gourmetlisa
90
10
22
4Speisen
4Ambiente
5Service
6 Fotos1 Check-In

Waren letzte Woche mit einem groupon Deal dort.

-gefüllte Weinblätter
-Frittatensuppe
-Spareribs
-Apfelstrudel

Das Essen war ausgezeichnet und die Bedienung sehr freundlich.

Wir kommen wieder!

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am 1. August 2013
SarahMa
6
1
1
4Speisen
4Ambiente
4Service

Schöner Gastgarten, freundliche Bedienung, Preis eher gehoben, dafür sind die Speisen sehr gut. Für LiebhaberInnen der klassischen Wiener Küche perfekt geeignet...

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am 29. Juli 2013
Rammer
71
2
4
4Speisen
4Ambiente
4Service

Ich kann mich den postiven Bewertungen meiner Vorgänger nur anschließen. Vom Empfang über das Essen, den wunderschönen Gastgarten und die prompte Bedienung gibt es nichts zu meckern. Das Lokal ist für meinen naächsten Grinzingbesuch schon voirgemerkt.

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am 13. Juli 2013
Sommersprosse
12
1
2
5Speisen
5Ambiente
5Service

Trotz der schlechten Bewertungen hier, habe ich mich letzte Woche mit Freunden ins Liebstöckel gewagt. Mein Eindruck war äußerst positiv.
Das Ambiente: Der Gastgarten ist sehr stimmig am Abend. In den Räumen drinnen im Lokal war ich nicht.
Der Service: zwei junge Kellner bedienten unseren Tisch und waren sehr freundlich. Auch die Besitzerin (?) weist die Gäste zu den Tischen und schaut nach dem rechten.
Das Essen: Es hat uns sehr gut geschmeckt. Ich habe eine Frittatensuppe (um ca. 3,90€) und Hühnerfilet mit Schwammerlsauce gegessen (ca. 11€). Auch die Nachspeisen sind gut, aber etwas teuer. Wir hatten einmal Nougattopfenknödel (nicht viel Nougat) und Grieschmarrn mit Marillenröster (sehr lecker!). Die Nachspeisen kosten zwischen 4 und 7€.
Achja und man findet dort typische Wiener Speisen. Also Wiener Schnitzel, Tafelspitz, etc.
Der Preis: Wie eben erwähnt für die Portionen und Qualität in Ordnung. Nur bei den Nachspeisen ist der Preis etwas happig (z.B. auch Mohr im Hemd um 6,90€..)
Fazit: Auf jeden Fall zu empfehlen, auch wenn man für Vorspeise, Hauptspeise und Nachspeise und Getränke mit ca. 25€ pro Person rechnen muss.

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am 13. Juni 2013
testsiegerin
11
1
3
4Speisen
4Ambiente
4Service

Also ich wollte erst nach diesen Bewertungen der Einladung ins Liebstöckl gar nicht folgen. Hab ich aber dann doch. Und mich ganzen Abend gefragt, ob meine Wahrnehmung irgendwie verschoben ist, da ich nämlich unter den Menschen, die gerne essen, schon zu der eher kritischen Variante zähle.
Schon bei der Reservierung (und da ist man als Daily Deal oder Groupon-Kunde anderes gewöhnt) wurden wir freundlich und entgegenkommend behandelt, der Sommertag trug natürlich das seine dazu bei, dass es im Garten so richtig gemütlich war (den Gästen, denen es im Laufe des Abends kühl wurde, wurden übrigens Decken angeboten).
Ein schnuckeliger, junger, freundlicher Kellner (also meine Tochter fand ihn schnuckelig, ich bin aus dem Alter fast schon heraußen) servierte auch Getränke, die nicht in der Karte standen, fragte höflich, ob man schon bestellen oder noch warten wollte, ob man den nächsten Gang schon bringen dürfe etc. Unaufdringlich und liebenswert.
Ein anderer Esser schrieb in seinem Kommentar: "Service je nach Laune" Vielleicht hatten wir Glück, dass die Laune des Personals gut war. Vielleicht auch die eigene und eines bedingt das andere.
Das Sülzchen war zart und am Kürbiskernöl wurde nicht gespart, nur ein bisschen an der Deko (eine Scheibe Paradeiser), die Frittatensuppe heiß und schmackhaft und schmeckte nach Rindfleisch und nicht nach Maggi, das Backkendl mit knuspriger Hülle und weichem Fleisch, der Erdäpfel-Vogerlsalat frisch und gut, der Apfelstrudel so, wie ich ihn mag: mit Teigstücken drinnen und die Äpfel leicht säuerlich. So sehr ich mich auch darauf konzentrierte, was zum Meckern zu finden, ich fand nichts. Was mich am meisten verwunderte: Nicht mal meine Tochter, ansonsten das, was man im Osten Österreichs eine "hagliche Pappn" nennt, war mit ihrer Rindsroulade und den dicken Bandnudeln und den Palatschinken absolut glücklich.

Wenn jetzt ganz viele Leute bei "Was meinst du zu dieser Bewertung"? Nein anklicken, dann würde mich ehrlich interessieren, warum. Ich gehöre übrigens weder zur Familie noch wurde ich gekauft, das ist meine ehrliche Meinung nach dem gestrigen schönen Abend.

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Letzter Kommentar von essbeziehung :) am 14. Jun 2013 um 11:52

kann ich als "mitesser" nur zu 100% bestätigen! Wenn man einen netten abend bei ausgezeichnetem essen in einem wunderschönen garten verbringen will, dann ist das liebstöckl sicher eine der besseren adressen, nicht nur in grinzing

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am 9. Dezember 2012
Rasputin19
5
1
1
4Speisen
3Ambiente
3Service

DAS Lokal für Innereienliebhaber ! Von Hirn über gebackenes Beuschl gibts alles was den Cholesterinspiegel tanzen lässt . Hin und wieder fallen Touristen ein (liegt in Grinzing) , man findet aber doch stets einen Platz. Gastgarten vorhanden . Service je nach Laune .

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am 5. November 2011
HaraldS
2
1
4Speisen
4Ambiente
0Service

Ich hatte einen Gutschein von dailydeal.at für ein dreigängiges Menü für zwei Personen für dieses Lokal. Was diese drei Gänge waren, stand auf diesem Gutschein nicht drauf.
Wir reservierten einen Tisch im Nichtraucherbereich und trafen pünktlich im Lokal ein. Was folgte, war eine Frechheit sondergleichen. Der reservierte Tisch wurde im Raucherbereich vorgeschlagen, weil 2 Stunden später eine Gesellschaft den Platz im NR benötigen würde. Ich bestand jedoch auf den Nichtraucherplatz und bekam diesen dann auch - gnädigerweise - zugeteilt.
Die erste Frage nach dem Hinsetzen war, ob wir auch etwas trinken wollen oder nur den Gutschein einlösen wollen. Selbstverständlich bestellten wir Getränke - insgesamt zweimal 1/8 Wein, ein großes Soda-Zitron und ein großes Soda. Nach dem Servieren der Getränke wurden kurz darauf zwei Suppenteller mit Fritattensuppe serviert. Aha - Es gibt diese als ersten Gang? Na dann, Mahlzeit. Als dieses gegessen war, wurden zweimal Rinderfiletsteak serviert. Ooooh - dies erfuhr ich, weil ich beim Servieren den Kellner fragte, was das denn sei. Beim Abräumen der Hauptspeisteller fragte ich zur Vorsicht, was denn die Nachspeise sei. Nutellapalatschinken war die karge Antwort. Auch diese wurden rasch serviert.
Fazit:
1. Wir wurden weder über die Menüfolge informiert
2. Kein einziges Mal gefragt, ob das Essen geschmeckt hat
3. Kein einziges Mal gefragt, ob wir noch etwas trinken wollen - die Gläser am Tisch waren nach der Hauptspeise leer
4. Zeigte man uns nicht, dass wir willkommen sind

Conclusio: Das Essen war geschmacklich hervorragend. Die Gastfreundlichkeit bzw. die Art des Service jedoch unter jeder Sau. Wir hatten das Gefühl, dass wir nicht willkommen bzw. gerne gesehen waren....
Da lob ich mir eine Eitrige mit einem Buckel und an 16er Blech beim Würstelstandl um die Ecke. Dort werde ich wenigstens gefragt, ob ich einen Scharfen oder Süßen haben möchte und ob ich sonst noch was will :-)
Liebstöckl - Nein danke. SO will niemand behandelt werden...

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Kommentar von am 27. Nov 2012 um 18:43

Und wer ist Dino?

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am 1. September 2011
Reiselchen
1
1
2Speisen
5Ambiente
1Service

Wir haben in dieser Lokalität einen Tisch bestellt, um am 31. August 2011 eine liebe Kollegin in die Pension zu verabschieden.

Vorab hatten wir uns im Internet über das Speisenangebot, sowie auch über die ausgeschenkten Getränke informiert. Alles klang echt delikat.

Voller Erwartungen betraten wir um 16:00 Uhr das Lokal und inspizierten die aktuellen Angebotstafeln.

Alle waren sofort angetan vom wirklich schönen Ambiente - besonders toll war die "Hundebar" im Eingangsbereich und auch der Gastgarten war sehr nett. Zu diesem Zeitpunkt waren mit dem unsrigen vielleicht vier Tische besetzt, im Laufe der Zeit waren es dann ca. sechs oder sieben Tische. Es gab zwei Kellner. Mehr als ausreichend – normalerweise sollte eine einzelne Bedienung das schaffen!

Es dauerte einen Moment, bis der Kellner zu uns an den Tisch trat und der erste Dämpfer folgte dann auch gleich auf dem Fuße! Die angepriesene Weingartenpfirsichbowle (im Internet angeführt und auch auf der Karte) gab es nicht und der Kellner war offensichtlich sehr erstaunt darüber, wie wir das bestellen konnten. Kurzerhand wurde umdisponiert und normale Spritzer geordert.

Die Speisen in der Karte waren größtenteils identisch mit denen aus unserer Internetrecherche, dennoch liebäugelten drei Kolleginnen mit den draußen auf der Tafel groß angepriesenen „gebackenen Steinpilzen“ (die standen nicht auf der Homepage).

Da muss er „fragen ob noch so viele Portionen da sind!“ und dann hieß es „Eine gäbe es nur noch!“ (hat dann nichts mehr auf der Tafel draußen zu suchen!) Die Portion hatte eher die Größe einer kleinen Vorspeise und bestand, meines Erachtens nach, nur mehr aus Abschnitten und sah ganz und gar nicht so aus, wie es sich gehört! Von gehobener Küche hatte ich persönlich mehr erwartet, vor allem dann, wenn man sich „Edelbeisl“ nennt!

Wenn man denkt, die Speisen waren eher untere Mittelklasse, dann toppen die Bedienungen des Lokals das Ganze noch!

Bei zwei Kellnern, die mit jeweils einem Glas in jeder Hand durch den Garten spazierten oder auch nur einer davon servierte und der andere eben mal ihn begleitete, erwartet man, dass man nicht eine halbe Stunde auf einen Spritzer warten muss! Leere Gläser wurden nicht abgeräumt, Teller von der Nachspeise standen mehr als zwanzig Minuten herum. Getränke mussten dreimal geordert werden, bis dann endlich etwas kam. Lieber gingen die Kellner „leer“ durch die Gegend, als etwas abzuräumen oder nachzufragen ob man noch etwas möchte!

Im Grunde genommen hätten die Herrschaften vom Liebstöckl & Co an diesem Abend an unserem Tisch den doppelten Umsatz machen können - wenn die Bedienung anständig gearbeitet hätte!

Abgesehen davon, dass den Kellnern ein Lächeln scheinbar überhaupt nicht abzuringen war, kamen wir uns in dieser Lokalität sehr unwillkommen vor!

Fazit: In Hinkunft werden wir für unsere Firmenfeiern mit bestimmter Sicherheit eine andere Lokalität auswählen! Nämlich eine, wo das Essen gut ist und die Bedienungen flott und freundlich!

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am 16. Mai 2011
ThomasH2
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War am Sonntag 15. Mai 2011 13:00 Uhr mit einer Bekannten im Lokal. Die Bedienung war sehr unfreundlich, das Essen ungenießbar. Wobei dieses Lokal während unseres dreitägigen Aufenthalts in Wien die Ausnahme war: wir hatten in der Innenstadt auch in einfachen Lokalen sehr gut gegessen und wurden immer freundlichst bedient. Das Essen im Detail: einmal verkochtes Rindergulasch (Fleisch breiig) zu 7.80 € mit verkochten Bandnudeln zu 2,20 €, schlecht gewürzt, serviert in einem Suppenteller! Einmal verbranntes Lammkotelett mit dunkelbraun gebratenen Kartoffel, gewürzt mit einem Esslöffel Trockenkräuter. Dazu grüner Spargel, halbgar zu 14,00 €!

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Letzter Kommentar von Unregistered am 30. Okt 2011 um 14:33

das essen dort ist ziemlich gut, war mal stammgast dort und das golasch wie auch backhendl oder die fledermaus sind ausgezeichnet... alles ander glaube ich schon eher

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am 26. Jänner 2011
Experte
Gastronaut
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3Service
4 Check-Ins

Was sich selbst als Edelbeisl bezeichnet, sollte nicht nur gehobene Preise, sondern auch über eine gehobene Küche verfügen!
Im Fall vom Liebstöckl in Grinzing ist nur Ersteres der Fall! Bei unserem Besuch hatten Grinzinger Backhendl und Wiener Gulasch! Beiden schmeckte so, als hätte man es auch in Hannover, Jesolo oder Bratislava bestellen können! Nicht schlecht, aber im Prinzip völlig unspektakulär! Noch dazu triefte das Huhn vor Fett. Und bei einer Wartezeit von über 30 Minuten, hätten wir eine Extraminute zum Abtropfen auch noch überlebt!
Wir haben das an sich sehr hübsche Lokal zwar satt verlassen, aber wirklich befriedigt waren wir nicht! Vor allem nicht bei diesen Preisen...

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Letzter Kommentar von werner am 17. Mai 2011 um 11:53

also das liebstöckl ist ein sehr beliebtes und auch gutes beisl preise ok und qualität ebenso und von gehobenen preisen kann nicht die rede sein hut ab lioebstöckl ist das beste lokal in grinzing

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Liebstöckl & Co - Karte
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