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Landhaus RoisLandhaus RoisLandhaus Rois
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Landhaus Rois Info
Features
Gastgarten, Schanigarten
Frühstück
Catering, Partyservice
WLAN, WiFi
Preislage
Mittel
Kreditkarten
VISA MC BANKOMAT
Eröffnungsjahr
2005
Öffnungszeiten
Mo
geschlossen
Di
geschlossen
Mi
09:00-23:00
Do
09:00-23:00
Fr
09:00-23:00
Sa
09:00-23:00
So
09:00-21:00
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Landhaus Rois

Gschwendt 7
8130 Schrems bei Frohnleiten
Steiermark
Küche: Österreichisch
Lokaltyp: Gasthaus, Gasthof
Tel: 03126 8217
Lokal teilen:

2 Bewertungen für: Landhaus Rois

Rating Verteilung
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Rating Details
Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 1. März 2014
Experte
bluesky73
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3Ambiente
3Service
12 Fotos1 Check-In

An einem Sonntag Mitte Februar verschlug es uns aus familiären Gründen rund um die Mittagszeit in die Obersteiermark (neuerdings Hochsteiermark genannt) – eine perfekte Gelegenheit, um auf dem Rückweg in Frohnleiten einzukehren und dem Landgasthof Rois einen Besuch abzustatten. Die vielversprechende Bewertung von JonathanA machte neugierig und Fr. bluesky und ich freuten uns auf ein kulinarisches Erlebnis.

Zur Sicherheit vergewissere ich mich telefonisch vor der Rückfahrt, ob die Küche gegen halb 4 wohl noch warm sein wird und reserviere bei dieser Gelegenheit gleich einen Tisch für Zwei. Gute 40 Minuten später erreichen wir unser Ziel in Schrems bei Frohnleiten. Trotz der nachmittäglichen Stunde ist der Parkplatz ganz gut ausgelastet, das Gebäude macht von aussen einen gepflegten und einladenden Eindruck.

Im Lokal angekommen steht man in einem größeren Vorraum vor einer wuchtigen Schank aus hellem Holz, links und rechts sind zwei unterschiedlich ausgerichtete Gasträume angeordnet. Hinter der Schank zapft gerade eine jüngere Servicekraft in aller Ruhe ein Bier – andächtig beobachten wir gemeinsam den Vorgang, bis man von uns Notiz nimmt. Wir werden als die telefonischen Reservierer identifiziert und ohne lange Willkommensworte in den Gastraum zur Linken geleitet.

Im Unterschied zu den rustikalen Räumlichkeiten rechts vom Eingang ist der Bereich links eher im Sinne eines klassischen Restaurant angelegt, wobei der Landhausstil trotzdem nicht zu kurz kommt. Der große Raum wirkt gepflegt, trotz der hochwertig anmutenden Möblierung ein wenig kühl – vielleicht aufgrund des hellen Fliesenbodens.
Wir werden aus mir nicht ganz nachvollziehbaren Gründen zu zweit auf einen Sechsertisch platziert, ausser uns sind noch rund 15 weitere Gäste anwesend.

Der Tisch ist so wie alle anderen Tische nicht eingedeckt – mag es daran liegen, dass bereits Nachmittag ist oder auch daran, dass es sich um den letzten Tag vor einer Urlaubswoche handelt – Gemütlichkeit fühlt sich anders an.

Nach kurzer Wartezeit kommt die vermeintliche Chefin, erstmals begegnet uns Aufmerksamkeit und Freundlichkeit. Die innovativ gestalteten Karten werden gereicht und unsere Getränkewünsche abgefragt – alles sehr professionell. In der gleichen Tonart geht es bei der Bestellaufnahme weiter, wir bekommen unser Besteck und vergessen langsam den unfreundlichen Beginn.

Zu den Speisen: Fr. bluesky wählt die steirische Kürbiscremesuppe mit Kürbiskerncräcker (sic!) und Kernöl (Euro 4,80). Serviert wird das gut aufgeschäumte Süppchen in einem sehr eigenwillig geformten Teller, geschmacklich gibt es keine Kritikpunkte, allerdings war das Gericht beim Servieren leider nur lauwarm.

Meine Wahl fiel auf die klare Rindssuppe mit Milzschnitten (Euro 3.--), die wie sooft farblich wesentlich mehr versprach, als sie geschmacklich letztlich hielt. Die Einlage war allerdings sehr gut, die drei Schnitten blieben kompakt, die Füllung war würzig und entschädigte ein wenig für die linde Suppe.

Beim Hauptgang sollte es für Fr. bluesky der weiß gedünstete Kalbstafelspitz mit Wurzelgemüse, Semmelkrennockerl, Apfelkren und Schnittlauchsauce (Euro 14.--) sein. Das Gericht präsentiert sich optisch sehr gelungen, auch auf Details wie das in Form geschnitzte Wurzelgemüse wird geachtet. Von den vier Tranchen vom Kalbstafelpitz waren drei wirklich sehr zart und tadellos, die beiden Semmelkrennocken waren zwar gut gemeint, aber leider völlig geschmacklos, wäßrig und von der Konsistenz her fast schon matschig. Der Apfelkren im separaten Schüsserl gereicht war wirklich gut, die Schnittlauchsauce eher belanglos.

Gefüllte Maishendlbrust mit Vulcanoschinken und Gemüserisotto (Euro 13.--). Optisch wieder sehr gefällig angerichtet – der Küchenchef hat wirklich ein Auge für nette Arrangements. Leider trübten die zahlreichen Daumenabdrücke am Tellerrand meine Freude und meinen Appetit ein wenig – wenn schon Hochglanzteller, dann bitte sauber. Die Hendlbrust war nett tranchiert und geschmacklich gut, der Risottoreis hätte ein wenig mehr Flüssigkeit vertragen, das Safterl war dafür sehr gut und würzig.

Abserviert wurde nach einiger Wartezeit, unseren kurz aufkeimenden Gedanken in Richtung Nachspeise verwerfen wir nach einiger Zeit, denn die Servicekraft hat kein Auge für uns sondern ist damit beschäftigt mit einem kleinen, mit Wasser gefüllten Kännchen und einem Putztücherl von Tisch zu Tisch zu wandern und die Tischtücher von etwaigen Flecken zu befreien. Als die Chefin die Situation erkennt ist es für uns bereits zu spät – wir ordern die Rechnung und nehmen die Nachspeise zuhause ein.

Für die beschriebenen Gerichte, einem kleinen naturtrüben Apfelsaft und einem kleinen Bier stehen knappe 40 Euro auf der Rechnung.

Zum Fazit: Die Räumlichkeiten sind mit einigem Aufwand gestaltet worden und hinterlassen einen hochwertigen Eindruck, trotzdem ist vorallem hinsichtlich Gemütlichkeit noch Platz nach oben. Das Service war durch die Person der Chefin sehr kompetent vertreten, speziell eine der beiden jüngeren Damen war durch Lustlosigkeit schwer zu überbieten. Die von uns gegessenen Gerichte waren vorallem optisch sehr ansprechend angerichtet. Geschmacklich waren die Speisen gut, aber nicht herausragend - trotz der relativen Nähe zu Graz werden die 25 Minuten Fahrzeit für uns wahrscheinlich eine schwer zu überwindende Hürde für einen weiteren Besuch darstellen.

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am 8. Mai 2013
hoepfle
6
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4Speisen
4Ambiente
4Service

Bestes Wienerschnitzel dass ich bisher geniesen durfte!

Es war ein Männerabend im Norden von Graz.
Wir hatten einen Tisch im Weinkeller reserviert und wurden sehr freundlich Empfangen.
Generell war der Service Spitze (sehr Fürsorglich und man kann sich auch getrost auf die Weinempfehlungen einlassen).
Angesichts des doch sehr guten ersten Eindrucks haben wir uns gewundert warum das Lokal nicht rammel voll ist. Lediglich 3 tische und die Bar waren besetzt. An der Qualität der Speisen kanns nicht liegen denn hier Stimmt fast alles, Präsentation, Zusammenstellung der Karte auch der Geschmack überzeugt.
Nach einem kurzen Origami – Lehrgang (nunja es dauert eben bis wir die Speisekarte richtig bedienen konnten) haben wir kreuzweise rauf und runter bestellt.
Als Hauptspeise bestellte ich mir das Kalbswiener. Vorspeisen: sehr gut, Suppen: schöne Aromen und wirklich gut aber dass Schnitzel mahhh ein Traum. OK mann muss den Geruch von Butter mögen aber dann ist es perfekt. In der Pfanne gebraten wunderbar goldgelb eine Panier die sich schön wellt und trotzdem beim drauf beißen knuspert. Der Geruch nach Butter selbst die Petersilienkartoffeln ein Traum.
Aber Vorsicht die Protionsgrößen sind hier nicht zu unterschätzen. Vorspeise – Suppe – Hauptspeise wird bald zur unlösbaren Aufgabe bzw. macht das Disestif an der Bar überlebensnotwendig.

Alles in allem:
Ein schöner Abend der einfach in Erinnerung bleibt.

Noch etwas zum Preis:
Sehr gutes Preis- Leistungsverhältnis! In der Qualität(die schwer zu finden ist) muss man in Graz doch bedeutend tiefer in die Tasche greifen.

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Hilfreich?Ja6Gefällt mir2Lesenswert
Kommentar von am 2. Jun 2013 um 16:02

Habe das Lokal vor 3 Jahren über Bekannte kennengelernt und kann dem geschriebenen aus meiner Erfahrung nur zustimmen. Aber nicht nur Klassiker, sondern gerade ausgefallene Kreation wie zB das Wachtel- Deierlei lohnen den Besuch.

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Bewertet am 08.05.2013

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