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KuchlmastereiKuchlmastereiKuchlmasterei
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Kuchlmasterei Info
Ambiente
Gemütlich
Kreditkarten
Gängige Karten
Eröffnungsjahr
2015
Öffnungszeiten
Mo
12:00-15:00
18:30-22:30
Di
12:00-15:00
18:30-22:30
Mi
12:00-15:00
18:30-22:30
Do
12:00-15:00
18:30-22:30
Fr
12:00-15:00
18:30-22:30
Sa
12:00-15:00
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Kuchlmasterei

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Obere Weißgerberstraße 6
1030 Wien (3. Bezirk - Landstraße)
Küche: International
Lokaltyp: Restaurant
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1 Bewertung für: Kuchlmasterei

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Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 1. November 2015
Experte
PrinzessinisstdieErbse
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4Ambiente
3Service

Ja, ich hab es schon wieder getan….. ich stürmte wieder in Prinzessinnen-Manier eine Neueröffnung ohne etwas abzuwarten bis sich alles eingespielt hat…. Das Resultat: Service mit Humor genommen, Essen phantastisch! Das könnte etwas werden mit uns beiden!
Aber langsam: Die Kuchlmasterei war ja schon vor vielen, vielen Jahren, als Dornrösschen noch keine Schlaftablette war, so etwas wie eine kleine Wiener Institution der gehobenen Küche…. Die Räumlichkeiten kann man nur entweder lieben oder hassen, ich hatte mich ja schon damals in diesen Ort verguckt.
Umso erfreulicher, dass nun nach der Neuübernahme, der Grundcharakter erhalten blieb und die Kuchlmasterei einfach mal so, simsalabim, ins neue Jahrtausend gebeamt wurde.

Der Herr Gonzala Luzarraga, seinerseits italienisch-spanischer Herkunft werkt hier nun, nach beachtlicher Laufbahn, in der Küche, klare Ansage: ein Michelin-Stern soll es werden.

O.k., also dann……. Prinzessin war wirklich ein wenig aufgeregt, als wir die alten neuen Räume betraten, wunderschön gemacht, viel Gespür und Geschmack wurde hier bewiesen.
Der Empfang freundlich, doch dann…. Oja… und ihr könnt euch jetzt förmlich meinen Blick vorstellen:
“Darf es ein Aperitif sein?” - “Ja gerne!” Stille…. “Was würden Sie uns denn empfehlen?”
“Prosecco, Prosecco Orange, oder vielleicht Campari-Orange?” O.k., ich sagte doch vorhin etwas vom neuen Jahrtausend, die Aperitif-Auswahl ist noch nicht im hier und jetzt.
Es wurde vorab ein kleines Bier und die sehr gut abgestimmte Weinbegleitung des restlichen Abends tat ihr übriges zu unserem Glück.
Aber nun zum Essen, es ging los mit den Grüßen:

Vom getrüffeltem Wachtelei, über einen kleinen in Laktose-Pulver gewälzten Erdäpfel, bis hin zur Schnitte mit Gänseleber gefüllt, die Grüße ließen optisch und geschmacklich die Erwartungen schon sehr hoch wachsen.
Dry Aged-Beef Tartar vom Simmentaler Rind, Bio-Eigelb, Kapuzinerkresse, Tofu und Sauerklee
Wow, ihr wisst genau wie viele Kilo Beef Tartar Prinzessin schon in ihrem Leben verputzt haben muss, aber so kreativ kam es selten auf den Tisch!
Knochenmark, Steinpilz, Osietra-Kaviar…. Ein wenig schade war, dass durch das Aufgießen der Steinpilz-Essenz der ganze Kaviar einzeln in der Suppe schwamm und so ein wenig unterging, ganz im Gegensatz zum Steinpilzaroma.

Cappelletti in Brodo, eingelegte Zwiebeln und Kartoffelfond Sehr guter und geschmackvoller Zwischengang

Feder vom Ibérico-Spanferkel, Seeigel und Gillardeau-Austern
Huiii, hol mich der böse Wolf, einer der besten Schweinefleischgänge meines Lebens, perfektes Stück Fleisch, ich nehme an, sous vide gegart und englisch belassen - traumhaft! Auch die Auster harmonierte perfekt, das Schäumchen vom Seeigel ging fast ein wenig unter.

Felsen-Oktopus, Baby-Kartoffeln, Taggiasca-Oliven und Petersilie
Wieder herrlich abgestimmt

Dry-Aged-Hochrippe von der Simmentaler Kalbin, Rotwein, Kartoffeln und Passepierre
Auch überhaupt nichts auszusetzen, außer, dass vielleicht gerade die Erdäpfel im Angebot waren, weil sie sich als Beilage doch sehr durch die ganzen Menüfolge zogen

Nach einem kleinen feinen Sorbet kamen dann die Desserts, die sich schon fast ein wenig unheimlich lasen: Steinpilzeis, Buttermilch und Popcorn und Sauerampfersorbet mit Dotter
Tja, trotz alles Skepsis wurden wir auch bei diesem Gang überzeugt!

Fazit: Küche auf sehr hohem Level mit vielen frischen Ideen und neuen mutigen Kombinationen, auf jeden Fall ein Grund wieder zu kommen…. Bis dahin sollte sich auch das Service dem Niveau der Küche angepasst haben, am Nebentisch fragte ein Gast die Kellnerin, was denn wohl das schwarze Pulver auf seinem Teller wäre und als Antwort kam “Das weiß ich nicht, ich hab es ja nicht gekocht”… Autsch…
Aber wie gesagt, wir hatte einen wunderschönen Abend und ich halte alle Prinzessinnendaumen, dass die neue alte Kuchlmasterei wieder einen würdigen Platz in Wiens Gastronomie erhält.

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Letzter Kommentar von am 7. Jun 2016 um 21:39

Genau, Bertl2, genau!

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Erst-Tester

Bewertet am 01.11.2015
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