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Gesamtrating
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25 Bewertungen
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Kristians MonastiriKristians MonastiriKristians Monastiri
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Kristians Monastiri Info
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RESTOmeter Trend
Popularitätsrang
Österreich
Rang: 441
|
944
Wien
Rang: 282
Features
Gastgarten, Schanigarten
Ambiente
Trendy
Preislage
Gehoben
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VISA MC DINERS
Öffnungszeiten
Mo
17:30-00:00
Di
17:30-00:00
Mi
17:30-00:00
Do
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Fr
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Kristians Monastiri

Neustiftgasse 16
1070 Wien (7. Bezirk - Neubau)
Küche: Mediterran, Österreichisch
Lokaltyp: Restaurant
Tel: 01 5269448Fax: 01 5269448-14
Lokal teilen:

25 Bewertungen für: Kristians Monastiri

Rating Verteilung
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Rating Details
Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 22. Dezember 2015
Experte
laurent
301
58
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4Speisen
4Ambiente
3Service
1 Foto2 Check-Ins

Mein Erst- und einziger Besuch war vor fast 3 Jahren, meine damalige Bewertung hat sich kaum geändert, wie sich auch im Lokal kaum was geändert hat. Zwar ein Minus von einem Punkt bei Gault Millau, ist aber noch immer eine Haube, auch bei Falstaff mit leicht sinkender Tendenz.

Wieder einmal unter dem Geiz ist geil-Motto „hab ja nichts zu verschenken“ -30% bei Reservierung über www.delinski.at einen Tisch last minute gebucht und auch umgehend eine Reservierungsbestätigung bekommen. Etwas verwundern war, dass dann der Tisch nicht vorbereitet war, irgendwie stand man wie nicht abgeholt im- am frühen Abend- fast leeren Restaurant und wartete dass der für 4 Personen gedeckte Tisch umgedeckt wurde.
Legeres Ambiente einer Lounge-Bar, nett eingedeckte dunkle Tische mit Kerze und hellem Läufer, Stoffserviette, frische Rose. Dezente Musik-Bigbandsound bis Klaviersolo-, gedimmtes Licht; einzig das zu laute Telefon im Lokal stört.

Das Körberl mit zweierlei warmem Gebäck und einer geschmacklich diffusen, weil eiskalten Kürbiskern „schmier“ kam umgehend, ebenso wie das Schleppe-Bier bei dem sich der grobporige Schaum in Minutenschnelle auflöste.

Die Küche grüßte mich Garnelencarpaccio und Süßkartoffelcreme mit Forellenfilet: Optisch hübsch wenn auch geschmacklich nicht wirklich Eindruck hinterlassend
Das 4-Gang (Fisch od. Fleisch; Dessert od. Käse) wurde gegenüber vor 3 Jahren um 2€ erhöht, beim 6-Gang-Menü würde kräftig draufgelegt: Von 61.-- auf 73,50

Parfait von der Gänseleber mit Traube, & Granny Smith Graniteé, Brioche: Das Parfait in der Konsistenz eher grobkörnig, vom Geschmack sehr fein. Karamellisierte Trauben und das fein-säuerliche Graniteé bildeten eine sehr harmonische Einheit, auch die dazu empfohlene Beerenauslese von Esterhazy sehr passend weil süß aber nicht zu süß. Wenn der Wein dann noch bei Tisch eingeschenkt worden wäre wüsste ich mehr darüber.
Nur Dekorationscharakter hatten die zwei, 1x1 cm großen Briochewürferl. Leider war mittlerweile der Gebäckkorb leer…. und blieb leer. Etwas „moosartiges“ als Garnitur kannte ich nicht, Herr Ober auch nicht. Nett dass er in der Küche nachfragen wollte; auf die Antwort warte ich noch immer.

Tagliolini mit Kürbiskernpesto, Birne& Räucheraal : Ganz großartig! Die Teigwaren mit perfektem Biss lagen auf der Pesto, zarte Süße von der Birne, rauchig-fischige Aromen vom Aal- perfektes Gericht. Nicht wirklich begeisternd die Harmonie des dazu empfohlenen Sauvignons 2014 Klassik aus dem Hause Skoff. Knackige 14-er Säure, extrem vegetabil-laut- von der Aromatik passend allerdings mit der überpräsenten Säure und dem sehr schlanken Körper tat sich das Gericht schwer damit.

Riesling Urgestein 2014 vom Langenloiser Hiedler hatte wie ich seine Freude mit Weißer Heilbutt mit glasiertem Ingwer-Wurzelwerk, Verjus& Erdäpfel-Cashew-Mousseline: Die Süße der Karotten, das leicht spicy-Gemüse und die Säure des Verjus, ja das war perfektes Foodpairing zum etwas zu lange gebratenen Heilbutt.

Als kleine Erfrischung für zwischendurch wurde ein herb-zartsüßes Hagebuttensorbet serviert.

Weiter ging´s mit Hirschrücken mit Rotkraut-Plunder& getrüffeltem Orangen-Spitzkraut: Schon wieder ein Wooh-Gericht! Ok; für einen Haubenkoch sollte es keine große Kunst sein ein Stück Hirschrücken perfekt zu braten aber die süß-pikant-cremige Würzung des Kraut dazu; perfekt. Originell und gut auch die optische Zimtschnecke, der saftige aber doch knusprige Rotkrautplunder.
Die Weinempfehlung: Heideboden 2014 von Judith Beck, Gols: Geballte Blaufränkischkraft trifft auf saftige Kirschfrucht um dann vom noch zu vordergründigen Holz begleitet zu werden. Dich koste ich in 5 Jahren wieder, ja du wirst ! Nach einem Drittel der wirklich sehr großen Hauptspeise war das Glas Wein schon leer; was für den Wein, nicht aber für den Service spricht: Das Glas blieb leer.
Rote Alternative: 3 Rotweine glasweise zumeist aus der Kategorie „Klein von Namenswinzer“ in einem Haubenlokal, da hätte ich mir mehr erwartet, vor allem etwas trinkbares, reifes….

Der Abschluss: Süße Variation von der Esskastanie& Kaffee: Ein Würdiger! Dazu wurde wieder – phantasielos- selbige Beerenauslese wie zur Gänseleber empfohlen, mit meiner Wahl, Eiswein vom Kracher war ich dann, na no na ned, zufrieden, ebenso wie mit dem hornig-macchiato.

Dank www.delinsky.at 85 Euro für 5 sehr gute Gänge, 5 Weine, Bier, Kaffee und Mineralwasser: Nicht günstig aber den Preis wert.

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Kommentar von am 23. Dez 2015 um 19:11

Sehr informativ, vielen Dank!

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Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 1. März 2015
FloV
10
40
9
4Speisen
4Ambiente
5Service

Aus Döbling zu kommen, und in einem Schloss in Grinzing zu wohnen, bringt nicht nur Verpflichtungen mit sich, sondern auch den Umstand, im Besitz sämtlicher Edelmetallkreditkarten zu sein.

Dies wiederum führt dazu, dass man sich bei der Wiener Restaurantwoche bereits einen Monat vorher einchecken kann, noch bevor der restliche Pöbel die Möglichkeit dazu erhält.

Da ich aufgrund dieser Tatsache aber ein soziales schlechtes Gewissen habe, fällt die Wahl meiner Essensbegleitung an jedem Samstag auf "meine bessere Hälfte" in Form eines arbeitslosen Doktors der aussieht wie ein Augustin Verkäufer und durch zusammengeschnorrte Haubengerichte es auf stolze 130kg bringt.

Da es diesmal ein Haubenlokal wird, das es durch uns zu bewerten gilt, ziehen wir uns "etwas Schönes" an, mein Mitesser sieht danach aus wie ein Augustinverkäufer mit Sakko. Die Wahl des Lokals fiel auf "Kristians Monastiri",klingt wie ein Kloster irgendwie, und fiel mir beim spazieren gehen in der Neustiftgasse 16 auf.

Schon beim Betreten fallen die beigebraunen Leinenvorhänge, die auch als Raumteiler fungieren, das orange gedämpfte Licht, und die dicken Klostermauern (das Monastiri war tatsächlich mal ein Kloster) angenehm auf.

Wir werden sogleich von einer "chefähnlichen" Person freundlich in Empfang genommen, unserer Kleidung fachmännisch beraubt, um hernach zu unserem Tisch geleitet zu werden. Dort angekommen, wird noch geklärt, ob der Tisch genehm wäre, wir: "ja !" und so nehmen wir Platz.

Ambiente: Tischtücher ! Gläser ! Servietten ! Kerze ! ,...aber trotzdem nicht unangenehm nobel, weil das Service uns den ganzen Abend mit routinierter Unverkrampftheit umsorgte.

Nach einer kurzen Gedankenpause, die Aperitifempfehlung des Hauses: Schilchersekt mit Birne, der Herr Dr. schlägt zu, ich bleibe alkoholfrei und bekomme eine Flasche Ribiselsaft mit Mineral.

Der Aperitif schmeckt ausgezeichnet, und da ich meinen Saft "stilecht" ins Weinglas eingeschenkt bekomme, fühle ich mich als Abstinenzler auch nicht wie ein Aussätziger.

Und dann kam auch schon das Gedeck ( 3,20 p.P. im Restaurantwochen Menü nicht inkludiert ) : sehr gutes und frisches Ciabatta sowie ein knuspriges dunkles Kornbrot: hervorragend zwar, aber nichts absolut aussergewöhnliches.

Dazu ein kleines Schüsserl Aufstrich, in dem man zumindest Estragon und Honignuancen in locker cremiger Konsistenz ausmachen konnte und "meiner besseren Hälfte" und mir sehr schmeckten, so gut, dass am Ende leider zu wenig Aufstrich und zu viel gutes Brot übrig blieben.

Sehr erfreulich: die Küche grüsste uns!
Das Amuse bouche bestand aus marinierter Hirse und einem Stückchen Pata Negra, wobei der Kellner in seiner Ausführung verschwieg, ob es sich denn um "Bellota" handele oder nicht. Angerichtet beides auf einem Löffel, der seinerseits auf einem kleinen Gläschen mit Sellerieschaum drapiert war.

Die Hirse war sehr essiglastig, was IHR geschmacklich gut stand, nicht jedoch dem zarten Schinken, dessen schüchternes Aroma vom Essig schlicht erschlagen wurde. Was für einen "Jamon Iberico Pata Negra de bellota" eher untypisch ist.

Soll heissen: ein sehr heller eher schwachbrüstiger Vertreter seiner Gattung. Hätte man ihn mir als San Daniele verkauft wäre es mir geschmacklich plausibler vorgekommen...

Der Sellerieschaum allerdings war ohne Einschränkung sehr gut.

Es folgt die Vorspeise, Krustentiercocktail auf Avocadosalat. Was soll ich sagen, wir waren beide begeistert, die Krustentiere knackig, thronten auf ihrem Bettchen aus herrlich weichem Avocadosalat, der NICHT an Guacamole erinnerte, sondern geschmacklich ein uns vollkommen neues, fruchtig heiteres Gemüth darbot.

Dazu in einer verschlossenen, kleinen Tube: hausgemachte Cocktailsauce ! (mit solchen Gimmicks kann man mich kaufen, ich bin beeindruckt und die Sauce schmeckt nebenbei auch sehr gut)

Beim Hauptgericht trennten sich kulinarisch unsere Wege und mein Mitesser entschied sich für das Zweierlei vom Rind, ich jedoch für die Lachsforelle.

Das Rind bestand aus einem Schulter und einem Filetstück, das Schulterstück war, wie zu erwarten, ein wenig "fester", aber sehr gut zubereitet und angenehm erdig im Geschmack, das Filet wunderbar weich avantgardistisch angerichtet, mit der roten Schnittfläche nach oben. Macht nichts, hin und wieder kann man moderne Kunst schon vertragen! Vor allem wenn man die Schnittstelle mit einer dichten leckeren dunklen Sauce verdecken kann.

Dazu auch sehr gute weisse Bohnen.

Sehr erfreulich für ein Restaurant dieser Kategorie: Die Portion war ordenlich!

Die Lachsforelle kam in schickem lachsrosa, sogar mit leichtem Orangestich, (könnte aber auch am Licht gelegen haben) alles in allem wunderschön anzusehen. Begleitet von Karotten, Sellerie und Lauch, befand sie sich in bester Gesellschaft und der undefinierbare, aber fantastisch schmeckende Schaum machten dieses Hauptgericht für mich zum Highlight des Abends. Wunderbar zart zerfiel der Fisch förmlich auf der Zunge, um mich mit seinem Geschmack einfach nur beeindrucken zu wollen - ...und das hat er geschafft, Gratulation an die Küche!

Nach unsererm "hauptgerichtlichem" Alleingang, fanden "meine bessere Hälfte" und ich schliesslich beim Dessert wieder zusammen, und wir entschieden uns beide für "Dessert süss bitte!" da wir uns sehr schwer tun, "Walnuss-Dacquoise" auszusprechen, ...nur weil ich reich bin, heisst das noch lange nicht dass ich auch Spanisch können muss !

Das Dessert rundete den Abend erwartungsgmäß ab und erzeugte in uns, nussig, nougatig, birnig, heiteres Wohlwollen. Die Nougatcreme geschmacksintensiv, (allerdings mit Alkohol) die glasierte Walnuss comme il faut, und das Kleckschen Birnensorbet kontrastierte, ohne dabei aufdringlich zu wirken, geschmacklich hervorragend.

Ein gelungener Abend, trotz meiner Begleitung, bei dem es im Bezug auf die Speisen eigentlich nichts zu beanstanden gab, und das ganze (dank der Restaurantwoche) für rund 40€ pro Person, veranlasste uns, über die Speisenbewertung 5 nachzudenken, einzig und allein der Umstand, dass wir uns nach oben noch Möglichkeiten offenhalten wollen, ließ uns zur Note 4 tendieren, aber eine verdammt gute 4, so gesehen,

Auf Wiedersehen!

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Letzter Kommentar von am 1. Mär 2015 um 12:51

Ah, ich kann mich daran erinnern. Das war ja die Dame im roten Minikleid, die vor mir den Nobelpreis in "Essen" erhalten hat.

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Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 11. Jänner 2015
Experte
Stammersdorfer
235
28
27
3Speisen
5Ambiente
3Service
2 Fotos1 Check-In

Vorgestern Abend in der Gastronomie 2001 GesmbH (so steht‘s am Visitenkarterl) in der Neustiftgasse 16 im, 7ten, besser bekannt unter KRISTIAN’S MONASTIRI, Restaurant, Bar, Garten und Events.

Das Lokal sehr nahe dem Volkstheater, die Busse 13A als auch 48A haben in unmittelbarer Nähe eine Station. Das mit Auto und parken in der Gegend ist ein eigenes Thema.

Die telefonische Reservierung zu Jahresbeginn, ging sehr freundlich von statten und hat bestens funktioniert. Das Lokal war an dem Abend nicht einmal zur Hälfte voll, zumindest das Erdgeschoss, wobei ich vermute, dass im Keller eine größere Gruppe war.

Um wieder einmal das englische Wort Location zu bemühen, DIE ist richtig schön. Der vordere, barähnliche Bereich bleibt den Gästen mit den Glimmstängeln vorbehalten. Der hintere Restaurantbereich, der wo wir unseren Tisch hatten, kann nicht verleugnen, dass es sich um ein ehemaliges Kloster handelt. Ein hoher, recht heller Raum mit Säulen und den verschiedensten Bildern an den Wänden. Ein wunderschöner brauner Holzboden, gemütliche lederbezogene Sessel mit hohen Rückenlehnen, einfach zum Wohlfühlen. Tolle Architektur wie wir finden.

Zum Servicepersonal am vorgestrigen Abend, ein junges Mädl aus deutschen Landen und ein unsriger junger Mann (oder doch aus dem südlichen Europa?) beiden haben den Kellnerjob sicherlich gelernt und waren auch weitgehend aufmerksam und flott. Sie sehr freundlich, immer ein Lächeln im Gesicht und vor allem sehr entspannt und locker. Er leider das genaue Gegenteil, freundlich ja schon auch, aber den ganzen Abend kein einziger Grinser und er legte eine vollkommen unnötige Hektik an den Tag, keine Ahnung warum, die Gästeanzahl wars nicht. Was uns leider auch sehr negativ aufgefallen ist, waren die Diskussionen mit der Küche, die für den gesamten hinteren Lokalbereich zu hören waren, aber er hat uns zumindest bei der Ankunft die Jacken abgenommen und uns den Tisch aussuchen lassen.

Der Start in den Abend waren 2 Glas Prosecco, von wem habe ich mir leider nicht gemerkt, aber der war phantastisch und perfekt gekühlt.

Zu Beginn hat uns die Küche begrüßt und zwar mit einer beidseitig ordentlich angebratene Jakobmuschel, sehr fein, unten drunter eine uns unbekannten sternförmigen grünen Frucht und ein wenig Grünzeug als Dekoration. Gleichzeitig kam auch das Gedeck, ein nichtssagender, weißer, nahezu geschmacksneutraler Aufstrich, aber sehr cremig. Dazu dreierlei Brot, Baguette, Olivenciabatta und ein schwarzes längliches, das sehr knusprig, alles frisch, sehr gut.

Zu Beginn hatten wir die Mediterrane Vorspeisen Monastiri. Sie bestand aus ganz köstlichem, dünn geschnittenem Prosciutto, einer für unsere Geschmacksnerven eher geschmacklosen Fenchelsalami, ganz ordentlichem Ziegenkäse mit Basilikum Pesto und sehr hochwertigem Räucherlachs. Weiters war da geschmackloses gegrilltes Gemüse, sowie eine Physalis und Ruccola. Wie ich später auf der HP las, hätten da auch noch irgendwo Oliven und Kapern sein sollen, NEIN die waren nicht da!

Die zweite Vorspeise war das 3erlei von der Ente, mit zu sauer marinierter roter Rübe und Kaffeeöl. Auf dem schönen Steinteller fand sich ein kleines paniertes Bällchen, das war zwar geschmacklich sehr gut, aber bei einer Blindverkostung wäre ich niemals auf Ente gekommen. Weiters sowas wie eine Terrine mit oben drauf Aspik und unten drunter Ente Nummer drei, die hatte etwas von Faschiertem. Auf dem Teller fanden sich noch viel zu viele verschiedene Blattsalate. Die Vorspeise leider einfach nur enttäuschend und ohne jeden geschmacklichen Höhepunkt.

Weiter ging es für meine Liebste mit einem panierten Freiland Backhendl, wobei wir uns nicht im Klaren waren, wo die Joghurt und Rosmarin Marinade war? Das Tier leider fad und trocken, die Panier schön knusprig. Am Teller war auch noch eine übergroße halbe Zitrone in einem grünen Sackerl. Überaus gelungen war der Erdäpfel-Vogerlsalat mit Kürbiskernöl, leicht süßlich mariniert, der hat das Viech doch deutlich aufgewertet.

Meine Hauptspeise war das rosa gebratene Dry Aged Beef mit Mais, Speck und Tessiner Polenta. Da hat man gesehen, dass die in der Küche ja doch richtig Ahnung von ihrem Job haben. Das war schlicht der Hammer, das Fleisch medium wie von mir gewünscht, sehr weich und zart, es ist auf der Zunge quasi zergangen. Der Speck Mais dazu herrlich, die Polenta eine mit würzigem Käse drinnen, phantastisch und auch das dunkelbraune, nicht zu dünne Saftl ist ihnen sehr gut gelungen.

Heute, also vorgestern gab‘ s zum Abschluss den kleinen Käse. Da war ein weicher, cremiger mit Trüffel, himmlisch, weiters eine Rotschmiere und der dritte ein Schimmelkäs. Dazu wieder dasselbe köstliche Brot, wie zu Beginn beim Gedeck. Der Abschluß war jedenfalls ein würdiger.

Unser Speisenbegleiter war vom Leo Aumann (einer unserer Lieblingswinzer) aus Tribuswinkel, Thermenregion NÖ, sein Rotgipfler „Flamming“ aus 2013. Für sein junges Alter ein schon sehr reifer Wein, harmonisch, dem es gelungen ist das Essen aufzuwerten.
Der Abschluss waren zwei Glaserln eines guten Heideboden, von wem weiß ich leider nicht. Auch da ist dem Kellner was passiert, was in der „Liga“ nicht vorkommen darf/soll. Er hat den Wein vor uns geöffnet, einer mit Kork und ohne selbst, oder uns kosten zu lassen, hat er eingeschenkt und ist abgezogen. NEIN er hatte keinen Stoppel :-(((

Auf den kleinen schwarzen starken vom Kapselimperium habe ich dankend verzichtet.

Alles in allem ein ausgesprochen schönes Lokal, mit durchwachsener Serviceleistung trifft es wahrscheinlich am besten. Der gerade noch 3er ist einzig und alleine IHR zu verdanken. Die Küche leider mit aufs und mehr abs. WIR haben uns von KRISTIAN’S MONASTIRI deutlich mehr erwartet und sind ein wenig enttäuschet nach Hause gewandert. Die Rechnung mit (kleinerem) Trinkgeld 160,-- Euro. Diese Summe habe ich schon mit mehr Freude gezahlt.

Der Hohenlohe Führer sagt 14 Punkte oder eine Kopfbedeckung, die haben wir leider, zumindest vorgestern, vergeblich gesucht.

Das Lokal hat eine schöne Homepage, ein Blick darauf lohnt.

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Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 14. Dezember 2013
Experte
VickerlAdler
30
13
19
4Speisen
5Ambiente
2Service

Das Monastiri besuchten wir anlässlich der DiningCity-Restaurantwoche.
Obwohl es das Wetter zugelassen hätte, wurden wir unter Dach platziert, neben der Küchenflucht, direkt an der Weinwand. Nicht weiter schlimm, da recht intim und sehr stimmig.
Allgemein finde ich die Architektur und Atmosphäre ausgesprochen schön!
Der Empfang durch einen der beiden Inhaber fiel sehr herzlich aus. Er ließ sich auch zu Beginn noch ein, zwei Mal blicken, um sich nach den üblichen Parametern zu erkundigen.

Ich möchte grundsätzlich vorwegschicken, dass meine Erwartungen SEHR hoch waren. Vor unserem Besuch hatte ich ausschließlich hochtrabendste Empfehlungen bekommen, teilweise fielen gar Superlative en masse!

Vorspeise: Tomate-Mozzarella, separiert und getarnt als warmes Paradeissüppchen, frittiertes Mozzarellakügelchen und gefrorenes Basilikum Pesto...wirkte auf den ersten Blick, wie ein Chemie-Koffer, war geschmacklich aber mein Höhepunkt des Abends. Vielversprechender Anfang!
Hauptgang: Rinderentrecôte mit einer Ravioli-Abart, Gemüse (Zusammensetzung ist mir entfallen) und einem Weltklasse-Pfirsichchutney (davon leider viel zu wenig). Schon sehr gut, aber nicht ganz den Erwartungen entsprechend.
Dessert: Kann mich nur mehr an eine Trüffelkrokant-Geschichte und etwas Topfiges mit Erdbeeren erinnern. Optisch und bezüglich der Konsistenz top, geschmacklich durch die Bank erschreckend langweilig!

Die Karte liest sich wie ein Gedicht, die Glaserl waren's am Ende nicht (oder so)...weng'am Wein warad's.
Sauvignon Blanc und Blaufränkisch, ersterer wirkte, als hätte er schon ein paar Tage im Kühlschrank verlebt, sein Nachfolger eher gegenteilig...nicht prickelnd, aber zum Zeitpunkt einer möglichen Beschwerde hatte ich irgendwie schon mit dem Monastiri gebrochen und keine Lust mehr zu intervenieren.

Warum? Die Bedienung. Hier wurde wild gewechselt, kein Problem, solang alles passt. Bemühen und Tempo möchte ich den Herren auch nicht absprechen - die einzige Dame an diesem Abend lasse ich gleich außen vor, makellos - aber irgendwie war alles einfach nur merkwürdig. Mal scherte sich 15 bis 20 Minuten niemand um einen, dann wurde wieder sekündlich wiedergekäut, ob man denn zufrieden sei und noch etwas wolle, worunter Unterhaltung und Temperatur des Essens gleichermaßen litten...dem Wein schien's egal, der war schon so.
Das Bemerkenswerte: drei Kellner an der Zahl wiesen diese Eigenheit auf und wie die Sorgsamkeit schwankte auch die Stimmung. Von nahezu penetranter Überfürsorglichkeit (manche mögen das durchaus als "perfekten Service" bezeichnen, ich nicht!) bis hin zur völligen Gleichgültigkeit (arg an der Grenze zur Verachtung) war alles dabei!
Wenn ich das Gefühl habe mich dafür rechtfertigen, respektive entschuldigen zu müssen, dass ich nach einer Flasche Wasser und vier Achterln, vielleicht einmal ohne Kaffee und/oder Schnapserl heimwärts aufbrechen will und das mehrmals auf entsetztes Nachfragen, nein Nachbohren hin, dann kann das allein schon einen schönen Abend zunichte machen. Die an sich schmucke Schatulle mit Rechnung wurde dann mehr oder weniger nebenbei hingeknallt...und kurze Zeit später mit strahlendem Lächeln und überbordenden Dankesworten (Jekyll&Hyde?) geöffnet, vermutlich ob der durchaus überraschenden Tatsache, dass nach dieser Teiltortur doch noch ein paar Groscherln Schmattes drin waren!

Ich habe nach unserem Besuch länger nach Erklärungen gesucht...Kleidung war in Ordnung, benommen haben wir uns auch, das Alter kann's dann auch nicht gewesen sein, da ein etwa gleich junges Paar in der unmittelbaren Umgebung so behandelt wurde, wie ich es mir auch gewünscht hätte. Es ist und bleibt mir ein Rätsel!

Nebenbei bemerkt existiert meine Rezension auf diningcity.at plötzlich nicht mehr...merkwürdig. Vielleicht zu geharnischt!?

Fazit: Ich hielt das Essen für sehr gut, wobei die Rationierung der Hauptspeise und die ziemliche Fadesse des Desserts den Eindruck trübten. Allerdings gebe ich zu bedenken, dass es sich um Kritik auf hohen Niveau handelt.
Ambiente ist natürlich auch immer schwer zu objektivieren, für mich aber "ausgezeichnet"!
In der Kategorie Service ringe ich mir nun doch nur einen Zweier ab, weil ich mir zwar nicht vorstellen kann, dass es sich hier NICHT um einen schweren, völlig atypischen Ausrutscher gehandelt hat, bzw. ja das Potential erkennbar war, die Leistung an diesem Abend im Speziellen aber einfach mies für den Anspruch an so ein Gastro-Kaliber!

Ich werde mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht mehr hingehen.

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Hilfreich?Ja12Gefällt mir7Lesenswert3
Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 8. November 2013
Update am 11. November 2016
Experte
dieBrotvernichter
67
17
18
3Speisen
3Ambiente
3Service

Im Monastiri liest sich die Speisen- und Weinkarte so, als ob man dort was Feines zu essen und trinken bekommt... Stimmt's denn auch? Ja, wir waren mit allem besonders zufrieden - warum denn dann nur eine Speisenbewertung von 3?

Wir hatten was Besonderes zu feiern - das Leben! Und im Monastiri ist es uns tatsächlich gelungen einen ungestört unterhaltsamen schönen Abend zu verbringen. Die zwei jungen Männer vom Service haben dazu wesentlich beigetragen, in dem sie uns einen schön eingedeckten Tisch (sogar mit Kerzenschein) in entsprechend großzügigem Abstand zu den anderen Gästen vorbereitet haben. Die beiden haben uns gastlich aufmerksam UND wirklich immer zum richtigen Zeitpunkt umsorgt. Zwei souveräne Routiniers, die mit Stolz im Service unterwegs sind aber dabei nicht auf die Freundlichkeit vergessen. Perfekt!

Wohlwissend, dass wir diesen Abend natürlich hier Revue passieren lassen wollen bestellen wir die maximale Vielfalt: beide angebotenen Menüs "einfach gut" (6gängig € 70,00) und "einfach anders" (€ 72,00 5gängig). Einer der jungen Herren vom Service hat uns sehr bemüht bei der Weinauswahl geholfen. Die Flasche Heideboden vom Preisinger (€ 32,00) hat uns gut durch den Abend begleitet. Bravo!

Der nicht aufgedrängte Aperitif "Limetten-Prosecco" (€ 6,50) hat geschmeckt wie ein Caipirinha (wir mögen den sehr) auf Prosecco-Basis mit nur sehr wenig braunem Zucker. Hat den Abend aber gemeinsam mit dem Gruß aus der Küche: "Frischkäseröllchen (feiner ?Bliniteig? gerollt, leicht aromatische Füllung) mit Orangenespuma (hat sich auf dem Weg aus der Küche zu uns anscheinend schon verflüssigt - geschmacklich gut - auch die Orange kam gut rüber) auf Wildkräutersalat" (sogar die wenigen Blättchen waren mit einer perfekt abgeschmeckten Marinade benetzt, schade aber leider schon zu lange, das geht auf Kosten der Knackigkeit)

Brot (feines Olivenciabatta & ebenso feines Nussbrot, herkömmliches Kornbaguette - alles leicht angewärmt)
mit Butter (schön locker aufgeschlagen mit einer gewissen Süße, vermutet wird Honig)
und Wein gesellen sich recht schnell zum Küchengruß. Gefühlte 15 Minuten später kommt der erste Gang. Gutes Timing so mögen wir das. Im Brotkörberl war mehr Serviette als Brot, daher mussten wir auf Nachschub aufmerksam machen. Saiblingstartar mit einer Gurkenterrine auf Joghurt- oder Frischkäsebasis mit Haselnussmousse und wieder der Wildkräutersalat. Und leider wieder ein paar laffe Blätter dabei, aber auch ein paar aufgeweckt würzige. Zwei winzige flaumige Erdäpfelblinis dazu. Gute Idee für ein kaltes Einstiegsgericht - alles schön rund abgeschmeckt. Alles cremig, moussig, feingehexelt - da wären knackige Salatblätter fürs Mundgefühl schon gut.

Wildente mit dem feinstieligen leicht bitter-scharfen Brokkoli-Gewächs als Salat, eingelegter schwarzer Nuss und Quitten-Confit. Auch hier alles wirklich gut – qualitativ hochwertige Zutaten gekonnt verarbeitet. Aber die zarten Scheibchen der gebratenen Wildente waren leider kalt, wir hätten’s uns warm gewünscht.

Die Wartezeit zur Suppe vedoppelt sich – wir nehmen das zur Kenntnis und akzeptieren. Kürbiscappuccino mit Sesamtstangerl (feiner Blätterteig) schön serviert im halboffenen Glasbecher mit ein paar Schaumbläschen und Kürbiskernen oben drauf. Aber ganz ehrlich: eine cremeflüssige gut abgeschmeckte simple Kürbissuppe. Keine Offenbarung aber einfach gut – Name ist Programm.

In der Mitte des Suppentellers wartet ein Löfferl vom Zwiebelconfit mit eigentlich knusprigem Entenleberpralinenkugerl und Entenleberparfait (wie ein kleines Ildefonso) am Tellerrand auf die Kanne mit Erdäpfel-Rahm-Suppe. Die wird dann von unserem Weinberater in den Teller gegossen. Suppenein- und beilagen essen wir mit gutem Gewissen denn die Ente wurde nicht gestopft. Der Hunger war da noch groß und gleich nach der Flutung wurde das vermeintlich knusprige Kugerl angestochen – doch leider nein, nicht knusprig. Im Mund hätt’s Spaß gemacht, wenn’s wirklich knsuprig gewesen wär‘. Geschmeckt hat’s trotzdem sehr gut. Die fast zu milde Suppe (zu wenig Geschmack von Erdäpfel und Rahm) hat sich mit dem Zwiebelconfit vermengt und dann doch noch eine passable Basis abgegeben.

Mojito-Sorbet zwischendurch – leicht sauer und bitter, kaum süß - als Erfrischung für unsere Gaumen. Zweck tatsächlich erfüllt! Wartezeit verlängert sich abermals bis zum Fisch.

Aber dann wird ein Stör mit Wurzelgemüsesterz serviert. Stör ist festfleischig, das wissen wir aber ganz so stark gebraten hätte er dann auch nicht werden müssen. Leider nicht glasig fast schon eher trocken. Wurzelsterz wieder einfach aber gut – hätte aufgrund der Eigensüße des Gemüses ein bisschen mehr herzhafte Würze vertragen.

Seeteufel Osso Bucco auf Ananassalbei mit einem kleinen Polenta-Trüffel-Tortelloni und einem Jus vom Seeteufel, der’s in sich hat – guter intensiver Geschmack. Trüffelgeschmack, sogar der Trüffel selbst auch present und der Anannassalbei fein aufgeschichtet (fast wie Blattspinat) als Unterlage für den genau richtig gegarten Fisch. An die Zitrusfrucht (Yuzu) können wir uns nicht mehr erinnern. Ist/War auch besser so.

Wir wollen in den nächsten Gang schalten und ein biss’l mehr Gas geben – bitte der Küche ausrichten. Wunsch wird sofort erfüllt. Fleisch kommt auf den Tisch.

Beiriedscheibe ist zwar rosarot gebraten aber nicht so weich wie erwartet. Dazu Ofengemüse (von der Wurzel und ein paar Champignonsstücke) und Erdäpfel-Krammel-Püree. Endlich was Knuspriges – die Grammeln – spitzenmäßig am Püree platziert. Geschmacklich passt alles gut am Teller.

Rehrücken gut gepfeffert, herrlich zartes Fleisch, rosa gebraten natürlich! Dazu Mais als Speck-Popcorn (hätten wir gern zu Haus für’s Heimkino – an einer Kopie wird noch getüftelt) cremige Tropfen vom schwarzen Knoblauch (sensationell) und dazu die aromatischen Semmelstoppelpilze. Top-Gericht, gibt’s nix zu kritisieren.

Der Käsegang wird geteilt – so wie eigentlich alles an diesem Abend – für uns ein 11Gang-Menü. Zwei Geschmäcker prüfen besser. Gemischter Teller mit 3 Sorten. Davon ein Weichkäse, ein gut gereifter und eine gekräuterte (viel Thymian) Käserolle. Dazu zwei Chutneys. Viel Wein – wenig Erinnerung an Details. Brot wurde dazu gebracht, leider kein Nussbrot mehr dabei - es hätt' doch so gut gepasst. Alle Käsesorten auch für sensible Nasen geeignet und alle tun dem Geschmack sehr gut. Chutneys gut abgestimmt.

Bei der Bestellung ein kleines Missverständnis. Das 5gängige einfach anders sollte mit Dessert und nicht mit Käse kommen. Kein Problem – wird souverän ausgetauscht und flott das Dessert gereicht.

Zum Einen ist da der schwarze Holler-Feigen-Röster mit Mandelmousse dazu eine Schnitte von einem kalten Grießflammerie, die zwischen zwei hauchdünnen knusprigen Blättern von einem besonders feinen Keksteig eingeklemmt ist. Tolle herbstlich fruchtige Kombination. Anstandslos gut.

Und dann ist da zum Anderen eine weiße Schokoladenkugel gefüllt mit Tahiti-Vanillecreme ein absoluter Genuss für den Vanille-Fan. Diese Kugel befindet sich auf einem dunklen speckig-saftigen Schokobrownie – perfekt für die Schokoholikerin. Nur leider nicht warm. Drumherum ein paar Schoko-Keks-Brösel und Safranorangenfilets. Geschmackssache: die Zitrusfrucht wäre entbehrlich gewesen. Trotzdem nett.

Alle Kritikpunkte, sind hier als „Jammern auf hohem Niveau“ zu verstehen ABER es wird ja hier auch auf hohem Niveau gekocht UND dementsprechend kalkuliert. Nur weil wir zum sehr ähnlichen Preis in einem Restaurant dieser Kategorie schon perfekt gegessen haben (hätten wir es bewertet, wäre es Bewertungsnote 5) , liegt die Messlatte so hoch. Es fehlt nur ein Dezimeter zur Höchstleistung, weil:

Der Küchenstil im Monastiri entspricht genau unserem Geschmack – das Service war perfekt, das Ambiente wirklich angenehm – und wahrscheinlich kommen wir auch wieder. Aber wir wünschen uns in der Preiskategorie mehr Detailverliebtheit.

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Letzter Kommentar von am 10. Nov 2016 um 10:24

Leider müssen wir feststellen, dass das Monastiri kontinuierlich abbaut. Das Service ist unterbelegt und dadurch gestresst, das Preis Leistungsverhältnis ist für uns nicht mehr akzeptabel. Beim gestrigen Abend war es ziemlich voll und die Geräuschkulisse durch 2 Gruppentische (sind naturgemäß lauter, man unterhält sich ja über den Tisch hinweg) ebenso in dieser Preiskategorie nicht mehr akzeptabel. Zusammengefasst hat man das Gefühl, dass hier mit Druck versucht wird, das Lokal vollzubekommen (Delinski). Wir haben für 2 Gänge dort 2 Stunden verbracht, was für uns auch zu lange war. Wir werden bis auf weiteres das Monastiri nicht mehr besuchen.

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am 27. Oktober 2013
SchauSchau
1
1
3Speisen
3Ambiente
0Service

Leider sehr schlechte Erfahrung mit dem Service gemacht. Im konkreten Fall war die Bedienung kinderunfreundlich und belehrend.
Hoffe das war nur ein Einzelfall (scheint ja so aufgrund der Vorposter), werde aber sicher nicht mehr dort hingehen.
Ansonsten guter Risotto, etwas dunkles Ambiente.

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Letzter Kommentar von am 28. Okt 2013 um 10:22

Wir lieben das Risiko! ;)

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am 22. Mai 2013
Rammer
71
2
4
4Speisen
5Ambiente
5Service

Mit einem dailyDeal Gutschein für ein Candlelight-Dinner dort gewesen. Im Wesentlichen kann ich mich meinem Vorgänger anschließen. Nur beim Backhendl - das hatte ich schon weitaus besser gegessen ( auch war die Portion ein Minimum - so kleine Hendl kenne ich gar nicht ). Aber ansonsten ein Lokal in dem man sich wohlfühlt. Bestes Service und von der Ausnahme abgesehen ausgezeichnetes Essen.

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Kommentar von am 22. Mai 2013 um 09:41

Übrigens Parkplätze gibt es eher im Bereich Justizpalast. Gehzeit 5 Minuten. Auch eine Ubahnstation ist dort vorhanden.

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am 14. März 2013
med50plus
1
1
3Speisen
3Ambiente
4Service

Wir waren zu Viert auf ein Candlelight Dinner (2 Ehepaare die in etwa zum selben Termin geheiratet haben), im Separee sassen wir nicht! Summa Sumarum ganz nett (weil wir Daily Deal Gutscheine hatten), aber aus unserer Sicht gibt es Besseres. Oder lag es an den Gutscheinen, dass kein Superabend geboten wurde?

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Kommentar von am 14. Mär 2013 um 15:44

sorry Ihre Bewertung ist leider nicht nachvollziehbar ! was gibt es besseres ? essen ? ambiente? woran ist es gelegen ? Bitte um genauere und ausführlichere Kritik !

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am 3. März 2013
tobias
46
2
6
4Speisen
4Ambiente
5Service
2 Check-Ins

Gestern ist mir das Monastiri wieder in den Sinn gekommen, am Anfang zwei Glas Champagner als Einstimmung an der Bar, als Vorspeise ein wunderbares Beef Tartare und Steingarnelen jede
Vorspeise von sehr guter Qualität ich konnte mich nicht entscheiden zwischen Samtsuppe u Consomme leider habe ich die zweitere gewählt die hatte leider mit einer Conomme nichts zu tun, wurde jedoch sofort mit größten Bedauern gegen die Samtsuppe ausgetauscht . Als Hauptspeise wurde einerseits das Lamm gereicht zart rosa und eine Interpretation vom Stroganoff nach Art des Hauses beide Speisen von ausgezeichneter Qualität
mit dem Wein einerseits der GV Federspiel vom Jamek sowie den "Piri" vom Nigl kann man nicht viel falsch machen, alles in allem ein gelungener Abend ein Besuch ist dieses Lokal immer wert !

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Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
Diese Review zählt nicht für die Gesamtwertung des Lokals, da dieser Tester dieses Lokal bereits neuerlich bewertet hat.
am 3. Februar 2013
Experte
laurent
301
58
27
4Speisen
5Ambiente
4Service
1 Foto2 Check-Ins

Einzigartiger Genuss in einem einzigartigen Ambiente – das 3-Gänge-Candle-Light-Dinner für zwei im Kristian´s Monastiri – statt 110 € um 52 € liest sich schon verlockend, wir haben allerdings wieder einmal unter dem Geiz ist geil-Motto „hab ja nichts zu verschenken“ -30% bei Reservierung über www.delinski.at einen Tisch last minute gebucht und auch umgehend eine doppelte Reservierungsbestätigung (von delinsky und vom Restaurant) bekommen.

Kurz nach 18 Uhr betraten wir das ausgesprochen gemütliche und auch sehr stilvoll eingerichtete Lokal (1 Haube bei Gault Millau, 1 Gabel bei Falstaff); uns wurde ein Tisch im vorderen Raum (RaucherInnen) angeboten. Legeres Ambiente einer Lounge-Bar, nett eingedeckt, Stoffserviette, das Körberl mit dreierlei warmem Gebäck und einer geschmacklich diffusen „Schmier“ kam umgehend, ebenso wie das überlaufende Trumer Pils.
Einen Stock tiefer befindet sich die Vinothek mit begehbarem Schauweinkeller. Der obere Teil des Restaurants ( NichtraucherInnen) noch eine Spur gemütlich-eleganter, sogar mit Gewölbebogen- Separee. Neben zwei Menüs wahlweise von 4 Gängen um €46. —bis 6 Gänge um €61. —finden sich noch einige, wenige Speisen in der Karte
Die Menüs: kristian´s einfach gut oder einfach anders

Monastiri's Beef Tartare, Wachtelei& violetter Senf: Gut gewürzt, wenn auch das Fleisch sehr grob gehackt/geschabt war

Variation von der Ente Cranberries, Kakao& Orange: Sehr saftig im Langosteig gebacken, als Praline cremig mit der Orange sehr gut harmonierend

Rotkraut-Samtsuppe geröstete Maroni- sehr fein

Garnelen- Maultasche Chili-Mandel-Mango & Velouté von Belugalinsen: Die Maultasche mit guten Biss und noch besserer Fülle, die Suppe eine ungewürzte, pure Enttäuschung

Skrei – Winterkabeljau in Orangenbutter confiert, schwarzes Risotto & wilder Spinat. Perfekt glasig gebraten, knackiger Spinat, Risotto mit Biss

Geschmorte Lamm Keule warmes Chili Kraut, Haselnussöl& Kichererbsen Polenta. Toll geschmort mit intensivem Saft, das Kraut mit pfiffiger Schärfe, die Polenta gut.
Weisse Schokolade „Rumtopf“ (Vanille-Rum-Rosinen Eis) & Zwetschke : Tolles Dessert, ganz großartig

Service: Sehr guter, freundlich-höflich distanzierter Service; sehr aufmerksam. Kleinigkeiten, welche negativ auffielen- weil so doch so gar nicht zum positiven Gesamteindruck passen: Für Gäste einsehbar aus Flaschen trinkendes Personal, Weingläser, welche universell, aber nicht auf den Wein abgestimmt, verwendet werden.
Bei der Rechnungslegung gab´s kleine Komplikationen; der 30%-Rabatt wurde dann aber anstandslos abgezogen.
Mehr als spartanisch fiel die Verabschiedung aus: Obwohl wir ans an die delinski-Empfehlung (Bitte berechnen Sie das Trinkgeld anhand der unrabattierten Gesamtsumme!) hielten, hielten die Serviceherren hinter der Theke es nicht für notwendig bei der Garderobensuche behilflich zu sein- Der letzte Eindruck…..

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Kommentar von Unregistered am 7. Mai 2013 um 10:07

Ich war erst vor wenigen Tagen wieder im Monastiri und schließe mich punkto Verabschiedung an - mehr als dürftig, wir wurden gar nicht verabschiedet. Man hat den Eindruck, dass man froh ist wenn die Leute draußen sind. Der Service grundsätzlich war sehr gut und sehr aufmerksam. Insgesamt passt aber das Preis-Leistungsverhältnis nicht.

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am 6. Jänner 2013
walther
2
1
5Speisen
4Ambiente
5Service

Ich hatte das Restaurant für eine private Feier gebucht. Das Essen war wirklich erstklassig, und das Servicepersonal top. Für den nächsten Anlaß ist das Monastiri sicher wieder meine erste Wahl, und ich kann es nur wärmstens weiterempfehlen.

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am 6. Dezember 2012
Haldair
6
1
1
5Speisen
5Ambiente
5Service

Nach ~ 10 Besuchen im Kristians sind wir immer noch jedesmal aufs neue Begeistert. Sei es dass sich der Kellner an die Namen erinnert, dass der sehr gute aber billige jungwein 2012 empfohlen wird oder dass seit Jahren auf hohem Niveau gekocht und gekellnert wird. Ob weinverkostung, Perfect Dinner, nespresso gourmetwoche oder vollzahler man wird immer gleich gut behandelt.
Wir gehen immer wieder gern hin. Bis bald!

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am 3. Dezember 2012
OfficeWien
1
1
0Speisen
3Ambiente
4Service

Das Ambiente war zwar Gut aber das Essen total überteuert. Es waren viel zu kleine Portionen und der Geschmack lässt zu wünschen übrig. Ich kann das Restaurant auf keinen Fall weiterempfehlen

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Letzter Kommentar von Unregistered am 16. Dez 2012 um 01:03

Wir waren gestern dort und ich kann mich dieser Erfahrung nur anschließen: viel zu teuer!! Viel zu kleine Portionen!! Und über Geschmack läßt sicb bekanntlich streiten: es war ok, aber bei Gott nicht toll...

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Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 13. November 2012
Update am 29. Juni 2014
Experte
uc0gr
215
47
28
4Speisen
4Ambiente
5Service
106 Fotos4 Check-Ins

************* UPDATE VOM 24.06.2014 *************

Nun bereits zum dritten Mal im „Kristian’s Monastiri“ zu Gast gewesen. Abermals verbrachten wir einen wundervollen und stimmigen Abend in einem sehr schönen Ambiente. Der Restaurantleiter, ein Profi durch und durch, nahm uns freundlich in Empfang, der Service begleitete uns souverän und stets präsent durch den gesamten Abend. Insgesamt waren an diesem Abend drei Servicemitarbeiter, wir hatten ein „3-Gang Candlelight-Dinner“, emsig am Werken – bestens geschult, vom Fach und einfach sehr angenehm. Immer beim Gast, aber nie wirklich bemerkt – so lobe ich mir das! Auch der Restaurantleiter besuchte uns während des Dinners immer wieder und erkundigte sich, ob alles in Ordnung sei – BRAVO!

Unser Candlelight-Dinner bestand aus:
Gedeck = „Hausgemachtes mediterranes Weißbrot & Nußbrot mit mediterraner Butter“
-----> großartiges Brot, die Butter sehr g’schmackig, bis heute ist es mir ein echtes Rätsel, derart viel Gewürzaroma in eine „weiße Butter“ zu bekommen - TOLL!

Gruß aus der Küche = „Selleriepüree, marinierte Karotte, Orange und karamellisierte Nüsse“
-----> ein Traum von Aromen, so gerne hätte man davon eine ganze Schüssel gehabt

1. Gang = „Mediterrane Vorspeisen à la Kristian's Monastiri“
-----> ein herrlicher Ziegenkäse mit etwas vom Basilikum-Pesto, sehr guter Prosciutto, fein geschnitten, wunderbar gegrilltes Gemüse, hausgebeizter Lachs in vollendeter Qualität…besonderes Highlight: HAUSGEMACHTE FENCHELSALAMI

2. Gang = „Kalbsvögerl mit Schalotten, Spargel, 'Kohlrabi-Nudeln' und Paradeis-Pesto“ - ganz weich
-----> geschmorte Kalbsvögerl (Wade vom Kalb, ein besonders kollagenhältiges Fleischstück, ähnlich dem Kalbs-Backerl), sehr gut abgeschmecktes Gemüse und knackige „al dente“-Kohlrabi-Nudeln

wahlweise

2. Gang = „Tagliolini Verde mit Spargel & Parmigiano“ – herrlich „al dente“ gekochte Pasta, gut
-----> abgeschmeckte Sauce mit bissfestem Spargel, eine sehr gute, vegetarische Hauptspeise

3. Gang = „Dessertvariation - Schoko-Brownie, Schoko-Karamell, Marilleneis, Creme Brulée“
-----> Bis auf das Marilleneis, man merkte einfach, dass die Marillenzeit noch nicht gekommen war, waren alle Dessertkomponenten einfach sehr gut, ohne Fehl und Tadel

Ohne Wenn und Aber, würde ich das „Kristian’s Monastiri“ abermals in diesem Rahmen und auf diesem zu erwartenden Lokalniveau mit gleich hoher Benotung 4-4-5 bewerten. Eine echte Empfehlung! Auch unser mittlerweile bereits dritter Besuch wird sicher nicht der letzte gewesen sein.

**************** UPDATE ENDE ****************

Wie der Name des Lokals bereits vermuten lässt, ist das „Kristian’s Monastiri“ in einem alten Kloster untergebracht („Monastir“ aus dem Griechischen = Kloster). Ursprünglich war das Gebäude beim Spittelberg „Schottendurchhaus“ genannt, weil es im Besitz des Schottenstiftes war. Bedingt durch die Wirtschaftskrise Ende des 19. Jahrhunderts ließ das Erzbistum seine Besitztümer und damit auch dieses Gebäude aus Kostengründen völlig verkommen und so wurde die Immobilie ab 1911 von einem Besitzer zum anderen durchgereicht, die sich aber ebenfalls nicht besonders darum kümmerten. Die Bombenschäden aus dem 2. Weltkrieg vollendeten den Verfall des Gebäudes und es verwahrloste vollends. 1988 stellte man das Gebäude unter Denkmalschutz und sieben Jahre später begann man mit dem Verkauf der einzelnen Wohnungen und Lokale, wobei man es den neuen Besitzern freistellte, ihr Eigentum auf eigene Kosten nutzbar zu machen. So begann für dieses Gebäude eine neue Ära.

Im Mai 2000 etablierte sich das „Kristian’s Monastiri“ in dem der Neustiftgasse zugewandten Teil des „Bräundlhauses“. Fast drei Jahre hatte man hier renovieren, Schutt und Geröll beiseiteschaffen müssen – natürlich unter Einhaltung der vom Denkmalschutz vorgegebenen Richtlinien! Für die Gestaltung zeichnete der Designer Günther König und man muss feststellen, dass hier die alten Elemente des Klosters hervorragend in ein sehr modernes, gemütliches und ansprechendes Lokal integriert wurden. Da uns dort wurden die alten Gemäuer, Säulen betont und in das richtige Licht gesetzt. Eine wunderbar schöne alte Steintreppe wurde freigelegt und darunter die begehbare Bar mit einer bemerkenswert großen Auswahl an diversen Destillaten installiert (bis zu 150 verschiedene Grappe, Whiskeys,…). Ein romantisches kleines Separee hinter der Stiege lädt zu einem romantischen Dinner ein. Der sehr schöne Gastgarten (Durchhaus-Hof) unter einer italienischen Pergola, mit sehr mediterranem Flair und einem Springbrunnen rundet das Gesamtambiente noch ab. Hervorzuheben ist unbedingt auch das „Rotweinparadies“, ein schöner und sehr alter Weinkeller, der zum persönlichen Aussuchen des Rotweines einlädt.

Das Lokal „Kristian’s Monastiri“ hat zahlreiche Auszeichnungen:
(1) Á la Carte 2012 - 66 Punkte, zwei Sterne
(2) Falstaff 2012 - 84 Punkte, eine Gabel
(3) Gault Millau 2012 - 13 Punkte, eine Haube und
(4) Tafelspitz ignoriert dieses Lokal überheblicherweise, auch eine Einstellung

Daher werde ich den „Kristian’s Monastiri“ auch unter diesem Aspekt und in diesem Rahmen bzw. auf diesem Niveau etwas strenger bewerten müssen.

Bereits beim Eintreten wurden wir sehr freundlich von Daniel Hamus, einem der Serviceleiter, begrüßt und empfangen. Wir hatten zwar reserviert, jedoch war das Lokal noch ziemlich leer und wir konnten den Tisch frei wählen. Wir entschieden uns für einen Platz im vorderen Gästebereich, der uns beiden deutlich besser gefiel (Raucherbereich). Wir hatten für diesen Abend einen Daily-Deal-Gutschein für „Das 3-Gänge-Candle-Light-Dinner für 2 inkl. Gedeck (EUR 92,00)“ und waren sofort sehr angetan, wie gut man sich hier auf diesen „Deal“ vorbereitet hatte. Sehr professionell gab es vorgedruckte Karten für das Dinner mit ausreichender Speisenauswahl (siehe Foto).

Wir bestellten als Aperitif jeweils einen „Limettenprosecco“ (EUR 5,80 - Prosecco, Limettensaft, Limette, zerstoßener Rohrzucker & weißer Rum), der sehr gut temperiert und äußerst erfrischend war. Für unser Menü wählten wir den „Wiener Gemischten Satz“ vom Winzer Zahel, Jahrgang 2011 (EUR 24,00 die Flasche), der uns, wie gewohnt, vorzüglich durch alle Gänge begleitete.

Als Gruß aus der Küche gab es ein „Karotten-Selleriemousse & Lachstartar mit Creme Fraîche-Dip“. Wunderbar harmonisch abgeschmeckte Appetizer, die sehr ausgewogen und absolut nicht überwürzt waren. Das Mousse von perfekt cremiger Konsistenz, das Lachtartar frisch und von sehr guter Qualität – SEHR GUT. Das Gedeck bestand aus einer Baguettevariation = frisches Kornbaguette, Zwiebelbaguette und Kürbiskernbaguette dazu eine hausgemachte sehr cremige Kräuterbutter, die wunderbar nach frischem Basilikum schmeckte – SEHR GUT.

Erster Gang = „Prosciutto mit Melone, Frischkäsemousse mit Basilikum, Aceto Bianco-Gemüse mit Rucola und Lachs mit Pfefferorange“. Bei diesem Gang hatte sich der Küchenchef, Jürgen Winter, wohl selbst übertroffen. Der Schinken war natürlich hauchdünn aufgeschnitten und von bester Qualität, das Frischkäsemousse einfach ein cremiger, luftiger Traum mit einem herrlichen Basilikum-Pesto obenauf. Das Gemüse dezent aber doch sehr schmackhaft im Aceto gegart, der Lachs von bester Güte und sehr zart, die Pfefferorange etwas dezent aber doch würzig abgeschmeckt - AUSGEZEICHNET.

Einmal das „Hochlandrind – rosa gebraten mit angeschmorter Karotte und Erdäpfel-Kokos-Espuma“ – das Fleisch war perfekt gegart und wunderbar zart, das Bett aus angeschmorten Karottenwürfeln (Concassé) perfekt knackig, der sehr schmackhafte Bratensaft dazu harmonisch. Das Erdäpfel-Kokos-Espuma war leicht und luftig und überraschte mit der Harmonie, wie Erdäpfel und dezente Kokosnote zusammen passen können – AUSGEZEICHNET.

Einmal die „Mariazeller Seeforelle mit Kirschparadeiser und Basilikum Gnocchi“ – den Fisch könnte man nicht besser braten, eine sehr knusprige Haut und ein perfekter Garpunkt - saftig, äußerst schmackhaft und von toller Qualität. Die Gnocchi waren leider Miniatur-Gnocchini und nur homöopathisch verteilt, den Basilikum konnte man nicht wirklich herausschmecken. Die Senfgurke dazu ist sicher nicht jedermanns Sache, mir schmeckt sie jedoch, und ich fand sie recht passend zum Fisch. Gebettet war der Fisch auf sautiertem Blattspinat und dazu gab es ein Paradeiserconfit mit Dille abgeschmeckt. Persönlich finde ich Dille zum Fisch ausgezeichnet, zu Paradeiser aber nicht unbedingt ideal. Der servierte Wasabi war leider etwas bitter, was aber bei Wasabipulver rasch passiert – hier würde ich absolut eher zur Tubenware greifen (frischer Wasabi ist bei uns kaum erhältlich). In Summe aber durchaus noch ein SEHR GUT, der Fisch alleine ausgezeichnet.

Das Dessert bestand aus einer „Dessertvariation – Zitronengras Crème Brûlée mit Himbeere, Schokoladen-Brownie mit Karamell sowie Heidelbeere und einem Sorbet von der gelben Zwetschke“ – die Zitronengras Crème Brûlée war sehr gut, jedoch konnte man das Zitronengrasaroma kaum herausschmecken. Der Brownie war leicht, flaumig und wunderbar „schokoladig“, das Karamell und die Heidelbeeren obenauf passten phänomenal dazu. Das Sorbet der gelben Zwetschke war sehr fruchtig und intensiv nach der Zwetschke schmeckend – ein glattes SEHR GUT.

Danach hatte ich noch einen „Großen Espresso“ (EUR 4,20), der hier leider ein „Nespresso“ ist, schade. Meine beste Ehefrau von allen hatte einen Grappa Barrique, der sie aber nicht sonderlich überzeugte, weil er doch eine gewisse Schärfe hatte.

Summa summarum gibt es für die Speisen von mir ein sehr gutes SEHR GUT. Man hat hart am Ausgezeichnet für das Essen gekratzt, und es waren auch absolut nur Kleinigkeiten, die fehlten - „Meckern auf höchstem Niveau“. Bemerkenswert und als besonders gute Leistung der Küche einzustufen, man hatte bei keinem einzigen Gang den Wunsch nachzuwürzen. Die Speisen wurden auf sehr gut vorgewärmten, teilweise sehr originellen Teller serviert, und auch die Art des Anrichtens war sehr gelungen.

Für das Ambiente, das uns besonders im vorderen Gastraum überzeugte, gebe ich gerne ebenfalls ein SEHR GUT - der Nichtraucherbereich ist nicht so heimelig. Die Sanitäranlagen, alte Kellergewölbe, sind wunderbar sauber und adrett. Ein wackliger Tisch, wie bei uns, sollte aber nicht sein. Die für unseren Geschmack gute Musik ist angenehm und in genau richtiger Lautstärke. Die Rechnung bekommt man hier stilsicher in einer „alten“ Holzschatulle.

Der Service erhält von mir einfach die Höchstnote – AUSGEZEICHNET. Wir wurden von Herrn Daniel äußerst gut bedient und umsorgt ohne auch nur einmal aufdringlich zu sein. Alle Fragen zu den Speisen oder auch zur Errichtung des Lokals wurden freundlichst und kompetent beantwortet. Der Höhepunkt aber war, ich hatte das Fehlen des Grappas auf der Rechnung urgiert, als uns Herr Daniel entgegnete: „Der geht aufs Haus, weil ich gesehen habe, dass Sie sich einmal den Wein selbst nachschenken mussten…“! Unglaublich, einfach ein TOP-Service.

Fazit: eine unbedingte Empfehlung von mir für diese wunderbare „Cross-Over“-Küche mit österreichischen Wurzeln und mediterranen bis orientalischen Einschlägen. Es ist zwar nicht billig hier, aber bedingt durch die sehr gute Qualität durchaus günstig. 4-Gang-Menüs (Fisch oder Fleisch, Dessert oder Käse) werden bereits ab EUR 44,00, 5-Gang-Menüs (Dessert oder Käse) ab EUR 59,00 und 6-Gang-Menüs ab EUR 66,00 angeboten. Die Weinkarte ist sehr umfangreich, der Weinkeller sehr interessant, und es werden auch Halbflaschen angeboten. Die Weinpreise finde ich durchaus angemessen für ein Lokal dieser Güte. Unbedingt einmal ausprobieren - eine tatsächlich sehr gute Küche, die mehr als das Alltägliche bietet.

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Letzter Kommentar von am 13. Nov 2012 um 21:40

Vielen lieben Dank, gastrogscheiterl! Aber nur nicht aufgeben, schreib' mal wieder etwas...du kannst es ja auch! LG vom Gerry

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am 15. Oktober 2012
sebastian
1
1
2Speisen
4Ambiente
2Service

Weitgehend zu teuer, dafür dann unkreativ, für das viele Geld kriegt man anderswo deutlich Besseres. Ich geh nicht mehr hin.

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Letzter Kommentar von am 16. Okt 2012 um 09:41

adn, Gerry: Solche "Bewertungen" entlarven sich ja eh selbst.

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am 21. August 2012
Experte
bubafant
283
71
29
3Speisen
4Ambiente
3Service
23 Fotos4 Check-Ins

An prominenter Stelle des Newsletters von Dining City stand die Kostprobe des Kristian’s Monastiri: August ist genau der richtige Monat, den traumhaften Garten zu genießen. Während viele Restaurants in diesem Monat geschlossen haben, fühlt man sich im begrünten Innenhof eines ehemaligen Klosters, als wäre das Mittelmeer gleich ums Eck.
Kurz recherchiert, Termine gecheckt und online (zu vorgegebenen Zeiten) einen Tisch (Donnerstagabend; Dienstags wäre auch noch möglich gewesen) reserviert (EUR 28,-/Person statt EUR 42,-).

Aus dem Häusermeer der Neustiftgasse sticht das Monastiri nur mit seinem Blechwerbeschild hervor. Darunter befindet sich auch gleich der Torbogen, durch den man den Gastgarten betritt. Straßenseitig nebenan betritt man über wenige Stufen das Lokalinnere. In einem weiteren Newsletter wurden wir informiert, dass aufgrund der Buchungslage nun auch der Mittwoch bis Ende August verfügbar ist, denn man befindet sich in einem mit dem 'Goldenen Schani 2012' in der Kategorie 'Versteckte Juwelen' ausgezeichneten Gastgarten.
Das Foto auf der HP ist perspektivisch perfekt aufgenommen, denn da wirkt der Gastgarten quasi ebenerdig. Auf dem Bild mit Blick durch den Gastgarten (unscharf, aber leider mein einziges …) sieht man sehr wohl die Steigung, die dieser in der Verbindung zur nächsten Gasse nimmt.

Wir werden an einem Tisch mit dem Reservierungsbuch in Empfang genommen und zu unserem bereits eingedeckten Tisch gebracht. Die Kellner sind rein in schwarz gekleidet. Es ist erkennbar, dass die extrem kleinen Tische auch noch mehr als eng aneinander stehen. Eine Reihe rechts an der Hauswand des Lokals entlang, und gegenüber eine Reihe am Nachbarhaus entlang. Zumindest unsere massiven Holzstühle mit Polsterauflage sind bequem, wenn man sie denn in die richtige Position gewuchtet hat.
Sofort bekommen wir die umfangreiche Weinkarte gereicht. Sehr schnell wird klar, hier werden nur Flaschen angeboten. Das kommt für uns nicht infrage (Autofahrer) und wir fragen nach Glasweise ausgeschenktem Wein. Ja, Flaschen, die schon geöffnet sind, können dafür verwendet werden. ?. Wie geht das, werden da nicht ausgetrunkene Flaschen anderer Gäste …
Weißwein ist keiner offen, daher entscheiden wir uns für einen 'Rubin Carnuntum' 2009 (Taferner, Göttlesbrunn, EUR 6.-), sowie eine Flasche Mineralwasser (EUR 4,80).

Das zusätzlich zum Kostprobenpreis verrechnete Gedeck (EUR 3,20/Person) besteht aus einem kleinen Töpfchen eher fader Kräuterbutter in der Mitte des Tisches, sowie eines Körbchens mit jeweils drei verschiedenen Brotsorten pro Person. Das Tomatenbrot ist frisch und schmeckt sehr gut. Das Weißbrot ist eher fad und auch nicht mehr ganz frisch. Das dunkle Brot lassen wir vorerst noch im Körbchen.
Vor Beginn des Menüs werden wir noch gefragt, ob es eventuell Allergien oder Unverträglichkeiten gibt, die Küche könne darauf reagieren. Sehr gutes Service.

Gruß aus der Küche:
Wassermelonencarpaccio in einer Porzellantasse mit Prosciutto und Beiwerk in einem Servierlöffel. Sehr gut, die Kaltschale richtig g’schmackig und erfrischend.

Vorspeise:
Lax "Fish'n'Chips" und Weinberg Nektarinen.
Serviert wird auf einer quadratischen Schiefertafel. Ein kleines Stück perfekt gebratener Lachs (kleiner geht es fasertechnisch schon nicht mehr), zwei halbe Scheiben Weinberg Nektarinen (optisch wie ein Riesenradieschen), gut marinierte Blattsalate, ein Gupferl Lachstartar mit einem Spitzhütchen aus Teig mit Sesamkrempe (a la verkehrter Eistüte). In einem schlanken Glas befindet sich eine Gurkenkaltschale, mit der auch auf der Schiefertafel Linien gezogen werden. Eingetütet in Wachspapier mit LokalWerbung klitzekleine Kartoffelchips. Ein optisch sehr nett anzuschauender Gang und auch geschmacklich sehr gut. Einziger Wehrmutstropfen: Um die Gurkenkaltschale aus dem Glas zu bekommen, muss man in letzter Konsequenz leider das Messer verwenden …

Das Service besteht aus einem Pool von KellnerInnen. Es ist kein bestimmter Kellner für uns zuständig. Wer gerade sieht, dass man fertig gegessen hat, oder etwas bestellen möchte, geht zum Tisch. Zurufe an andere Kellner (Auf vier fehlt noch eine Vorspeise) fliegen über unsere Köpfe. Eine junge Dame (‚hat es gemundet‘) ist offensichtlich noch in Ausbildung. Sie lässt man fast im Regen stehen, sie serviert und kann dann nicht erklären, was man auf dem Teller liegen hat, allerdings sprintet sofort ein anderer Kellner herbei, zwängt sich zwischen die Tische und rattert das Menü herunter. Die Mannschaft wirkt gut geschult, herzlich ist allerdings anders. Das Teelicht im Windlicht muss (an allen Tischen) mehrmals angezündet werden, auf keinen Scherz wird reagiert, nur agiert.
Für Laufkundschaft, die nicht reserviert hat, gibt es am Anfang des Gastgartens ein paar Plätze, die eher unbequem aussehen und auch nie lange besetzt sind. Dort wird meist nur getrunken.

Hauptspeise:
2erlei vom Wildschwein, Kürbiskraut, knuspriger Topfenwürfel & Wacholderjus.
Größer darf der ovale Servierteller jetzt aber nicht mehr sein. Darauf befindet sich ein Stück kurz Angebratenes vom Wildschwein mit rosa Kern. Dieses schmeckt ungewürzt und leicht faserig, lediglich obenauf ein paar Salzkristalle geben Geschmack. Das etwas größere, geschmorte Stück schmeckt besser. Beides ist gebettet auf Kürbiskraut (das uns als Paprika angesagt wird), das einigermaßen warm ist und auch nach Kürbis schmeckt. Ein kleines Würferl glacierter Kürbis an der Seite ist gut, aber leider eben nur ein Stückchen. Der Topfenwürfel (2 Zentimeter Seitenkante) ist angebraten und ungewürzt eher fade. Das Wacholderjus rettet etwas das Kurzgebratene. Ein Gang mit Höhen und Tiefen, lediglich ein Gut.

Nochmals Muße, den prämierten Gastgarten genauer zu betrachten: wie schon erwähnt, steigt die Gasse leicht an, d.h. sämtliche Tische stehen etwas schief. An den Hauswänden wachsen in regelmäßigen Abständen Weinreben hoch, die sich in der Mitte des Rankgerüstes treffen und angenehmen Schatten spenden, sowie gute Atmosphäre schaffen (abends lohnt es sich, eine Jacke etc. mitzunehmen). Zumindest auf Seiten des Monastiris liegt etwa ein Meter breit Plexiglas auf dem Rankgerüst, das nicht mehr sehr appetitlich aussieht. Verständlicherweise ist dieses notwendig, denn trotz dem fallen bei uns Insekten und Weinlaub auf den Tisch. In etwa jeder zweite Tisch hat eine Tonnenlampe im angesagten Roststyle über sich hängen, diese spenden so starkes Licht, dass wirklich fast jeder Gast gut sein Essen sehen und erkennen kann.
Der Gastgarten ist nicht in Privatbesitz, jeder kann die Gassenverbindung benutzen und auf eigene Gefahr durchgehen. Das heißt für den Gast, dass Herr und Frau Wiener mit Einkaufstüten, Siedelgut, geschobenen Fahrrädern und dergleichen seinen abendlichen Heimweg am Tisch vorbei antritt. Blicke inklusive. Auch hat man von manchen Blickwinkeln Ausblicke auf mit Werbung zugepflasterte Fensterscheiben, Mülltonnen etc.
Die Sanitäranlagen befinden sich, wie auch Weinkeller und Schnapsbar im Keller und sind über die Treppe neben der Holzbar erreichbar. An den Türen hängen nur Unisex-Bilder, neben den Türstöcken befinden sich Plastiken von Männlein und Weiblein. Zumindest im Damen-WC ist eigenartigerweise ein gefliester runder Raum nach oben hin eingebaut, der aber an seinem Ende mit einer Plexischeibe abgedichtet und mit Gerümpel (?) vollgestellt ist. Ansonsten ist alles neuwertig und rein.

Mittlerweile füllt sich der Gastgarten und erstaunlicherweise erhöht das auch im Freien den Geräuschpegel. Die Kellner haben jetzt auch mehr zu laufen und so wird es bei unserem Tisch etwas ruhiger. Wir werden dann von der jungen Dame gefragt, ob wir noch Wein möchten. Nein, aber bitte Kaffee zur Nachspeise. Dieser kommt leider erst zehn Minuten, nachdem wir dann doch die Nachspeise gegessen haben, nämlich:
Schokoladiges Canihua Mousse & „Blue Berries“
Optisch ein nicht sehr erbaulicher Anblick. Serviert in einem tiefen Teller ein kleines rundes Ding mit einer blauen Haube auf. Das Blaue ist Zuckerwatte, wird bald vom Untergrund geweht und knistert in sich und wird immer kleiner. Darunter ein Küchlein aus gepunktetem Teig, das nach nichts schmeckt, darauf eine helle Creme mit fast gefrorenen Heidelbeeren und darauf ein Klacks halbgefrorenes aus Heidelbeeren. Die ganze Komposition war nicht harmonisch und hat mir überhaupt nicht geschmeckt. Weniger gut.

Fazit: Beim Verlassen des Gastgartens werden wir des komplett leeren Innenraums (Holztische, Lederhochlehner, DekoMasken - noch immer eng gestellt) ansichtig. Wir haben uns von einem ausgezeichneten Haubenlokal (GM/1)irgendwie doch etwas mehr erwartet. Noch dazu wurden wir den ganzen Abend den Eindruck einer Fließbandabfertigung nicht los. Um mehr Gäste unterzubringen, wurde sogar Mobiliar aus dem Innenraum (Lederhochlehner) dazwischen gezwängt. Das können wir allerdings für weniger Geld auch anderswo haben und so wird unser Besuch ein Einmaliger bleiben.

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am 27. Juni 2012
hanneszi
19
1
2
4Speisen
4Ambiente
4Service

Wie waren am 18.6. nach einem Jahr wieder dort, und haben uns wieder sehr wohl gefühlt. Der beschattete Innehof ist wirklich sehr nett, und auch mit dem Service waren wir sehr zufrieden.
Obwohl wir Gutschein für ein bestimmtes Menü hatten, war ein Speisentausch kein Problem.
Wir kommen gerne wieder

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am 3. Juni 2012
Julia
1
1
3Speisen
3Ambiente
1Service

Wir haben am 24. Mai 2012, nachdem wir vor ca. 1 Jahr einmal sehr gut dort gespeist haben, im Monastiri zu viert zu Abend gegessen. Drei von uns hatten ein viergängiges Menü, eine Person hat drei Gänge à la carte bestellt. Die Speisen waren - im Verhältnis zum Preis - ok, aber nichts war so gut, dass ich mich heute noch daran erinnern könnte. Woran ich mich allerdings erinnere, ist der Service. Unsere Teller wurden teilweise quer über den Tisch, über den Kopf meines Mannes und ähnlich abenteuerlich serviert. Auf die Nachspeise haben wir eine geschlagene Stunde gewartet - sie wurden offensichtlich vergessen. Als wir danach gefragt haben, hieß es, sie komme sofort. Danach dauerte es immer noch 20 Minuten. Mein Ergebnis ist daher: das Preis-Leistungsverhältnis passt hier definitiv nicht.

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am 3. Juni 2012
knysna
1
1
4Speisen
4Ambiente
3Service

wir hatten am 2.6. einen sehr schönen abend in Kristian's Monastiri. Die Qualität der Speisen überzeugte, sehr schöne Weinkarte.....Zuviel Hunger sollte man alledings nicht haben, die Portionen sind schon "sehr überschaubar". Die "creative Antwort" vom Service auf die Frage "wie klein denn wohl die Vorspeise vom Spargelrisotto sei - im Vergleich zur kleinen Portion dieses Gerichtes als Hauptganges" lautete lapidar "die Grössen seien hier halt so".....

Schade das man nicht bereit zu sein scheint etwas mehr Produkt mit geringsten Mehrkosten einzusetzen.

Birgit und Klaus

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am 9. April 2012
Musashi
13
2
3
4Speisen
4Ambiente
4Service

Von außen wirkt es eher unscheinbar, innen jedoch ein netter Bar-Bereich und dahinter ein Speisesaal der an einer Wand mit Durchreiche zur Küche endet. Der sehr nette Gastgarten im ruhig wirkenden Innenhof war aufgrund der winterlichen Temperatur noch nicht in Betrieb.

Der Speisesaal nicht ganz so gemütlich, da voll mit Tischen und wenig Platz dazwischen - man will eben viele Stühle um viele Gäste unter zu bringen. Etwas weniger und ein wenig Dekoration zwischen den Tischen wäre gemütlicher und könnte ev. auch die Akustik dämpfen. Es wird rasch laut, wenn sich der Raum füllt.

Wir wählten das Kristian´s Einfach Gut Menü, allerdings alternativ mit Filet vom Mangalitzaschwein als Hauptgang.
Nach dem Gruß aus der Küche (Consomme mit Nockerl), folgte Delice vom Lachs und Brunnenkresseschaumsuppe. Beides geschmacklich sehr gut und sehr schön angerichtet - könnte aber eine Spur mehr sein. Das Mangalitza Schwein war wie es sein soll - innen leicht rosa, hübsch angerichtet und sehr gut.

Die Nachspeise, Pina Colada (Kokos–Creme Brulée, Macadamia-Praline, Ananas) extrem lecker. Das Menü wurde in zeitlichen Abständen von ca. 20-25 Minuten serviert - für meine Begriffe optimal.

Auch die Weinbegleitung ließ keine Wünsche offen - leider durfte ich als Autofahrer nicht so viel verkosten wie ich gerne hätte, aber sowohl der Zweigelt von Heinrich wie auch die Cuveé aus Merlot, Cabernet Sauvignon und Syrah mit leichter Barrique-Note waren ein Traum.

Das Service aufmerksam, freundlich und präsent erklärte jeden Gang und natürlich auch die Weine.

Ich finde das Lokal sehr empfehlenswert und freue mich darauf, den Gastgarten auszuprobieren.

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am 6. März 2012
trueffelschaf
4
1
2
5Speisen
3Ambiente
3Service

Ich war vergangene Woche im Rahmen der DiningCity Restaurantwoche im Monastiri. Unser Ankommen blieb vorerst unbemerkt, nach einer kurzen Weile entdeckte uns ein Kellner, nahm uns die Mäntel ab und führte uns zum Tisch. Erster Eindruck: Zu wenig Service-Personal für zu viele Gäste. Der kleine Speisesaal war nahezu komplett belegt - die Tische stehen sehr eng beeinander, der Geräuschpegel war grenzwertig. Man muss sich fast anschreien, wenn man sich an den recht kleinen Tischchen gegenüber sitzt. An sich aber schöne Räumlichkeiten, in denen man sich wohlfühlen kann - wenn nicht voll belegt.

Zu den Speisen kann ich allgemein sagen: ausgezeichnet, auch die Weinbegleitung hat hervorragend zu allen drei Gängen gepasst und augezeichnet geschmeckt. Einzig nicht überzeugt hat mich der Gruß aus der Küche - ein Ricotta-Nockerl. Hier hätte man sich etwas Luftig-Leichteres einfallen lassen können.
Die Vorspeise: Label Rouge Lachs - confiert (Marillenkernöl, lauwarmer Erdäpfelsalat, Frühlingskräuter). Klingt auf den ersten Blick wenig aufregend - war aber liebevoll und ausgezeichnet zubereitet. Der Lachs butterweich, der Erdäpfelsalat wunderbar und in kleinen Würfelchen neu interpretiert. (dazu ein Riesling Fsp)
Die Hauptspeise: Monastiri's Country Beef (Hochlandrind, Mais, Polenta, Büffelmozarella). Das Fleisch war ausgezeichnet, weich, rosa gebraten - angerichtet auf Maiscreme, dazu ein Polentawürfel mit Mozarella gefüllt. Liebevolle Details: kleine Maiskolben, etwas Popcorn ... Ich schätze auch ansprechende Deko - das Auge isst mit. ;-) Wiederum eine Gaumenfreude, durchaus kreativ, hat mich überzeugt. (dazu Blaufränkisch DAC)
Die Nachspeise: Schokolode - heiß/kalt. Für mich das richtige Verhältnis aus Schoko und Frucht - ich mag es nicht, wenn die Nachspeise nahezu rein aus schwerer Schoko besteht, ohne Erfrischendes dazu. Sowohl das Schokowürfel mit fruchtigem Sorbet als auch die warme Schokolade mit fruchtigem "Untergrund" und Bananenmus kann ich loben. (dazu Beerenauslese)

Der Service war jederzeit verfügbar und recht rasch, wenn auch - so schien es - etwas überfordert. Ein Kellner mehr hätte zu dieser Zeit wohl nicht geschadet. Deshalb entstand wohl auch der Eindruck von einer Art "Fließband-Abfertigung". Was uns serviert/eingeschenkt wurde, wurde manchmal dazu gesagt, dann wieder nicht - wirkte teilweise unaufmerksam. Das Essen wurde aber jedenfalls in angemessenen Abstanden serviert, der Wein immer sofort dazu eingeschenkt, Wünsche (nach Wasser & der Rechnung) wurden rasch erfüllt. Es fehlte uns nur etwas das Gefühl, dass man sich für die einzelnen Gäste Zeit nimmt.

Mein Fazit: Gerne wieder, Essen & Wein haben mich wirklich überzeugt. Nächstes Mal aber im Sommer und im Gastgarten, der zumindest auf Fotos sehr schön wirkt und hoffentlich weniger überfüllt werden kann (was vermutlich sowohl dem Ambiente als auch dem Service Pluspunkte bringen kann).

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am 14. Dezember 2011
Update am 22. Dezember 2011
Hartaberfair
55
7
11
3Speisen
5Ambiente
2Service

Wenn man zum Essen ins Monastiri geht, wird man sich angesichts der äußeren Erscheinung des Restaurants wahrscheinlich erst einmal wundern. Uns ging es zumindest so. Die wenig ansehnlichen Häuser, die das Monastiri einrahmen, lassen nicht vermuten, dass sich hier ein Haubenrestaurant versteckt. Umso positiver waren wir überrascht, als wir durch das Eingangstor getreten waren und uns im Gastgarten befanden. Dieser ist wirklich wunderschön. Man fühlt sich ein bisschen wie in einer engen mittelalterlichen Gasse. Begrünt ist er mit Ranken, die vom Boden aufsteigen und eine Art Baldachin bilden. Leider waren wir zur kalten Jahreszeit dort, so dass wir uns nicht raussetzen wollten. Im Sommer muss es aber herrlich sein, hier seinen Apéritif zu genießen.

Das Essen: Wir hatten die Frischkäsetascherl mit Nussbutter und das Backhenderl. Positiv ist anzumerken, dass beides sehr lecker war. Negativ muss ich anmerken, dass wir uns von einem Haubenrestaurant irgendwie mehr erwartet hatten. Nun kann man einwenden, warum wir uns so „einfache“ Gerichte bestellt haben, wenn wir das Besondere wollten. Aber genau deswegen haben wir so einfache Gerichte bestellt. Beim Durchstöbern der Karte haben wir uns gefragt, auf welch ausgefallene Art man in einem Haubenrestaurant wohl Backhenderl zubereiten wird. Die Antwort ist leider: Gar Nicht. Auch im Monastiri ist ein Backhenderl nur ein paniertes Hühnchen auf Erdäpfel-Vogerlsalat. Es mag ein besonders glückliches Hühnchen aus Freilandhaltung gewesen sein, aber enttäuscht waren wir dennoch. Die Preise entsprechen dagegen dem, was man in einem Haubenlokal erwartet.

Der Service: Hier gibt es fürs Monastiri leider erhebliche Abstriche. Wir haben die Bedienungen als unaufmerksam und wenig bemüht kennengelernt. Den negativen Höhepunkt stellte ein Kellner dar, der unsere Bemühungen, die Rechnung zu erhalten ignorierte und stattdessen hinter der Bar seine Zigarette zu Ende rauchte. Das Ignorieren unserer Zahlungswünsche ist dabei der wesentlich kleinere Fauxpas. Aber das Rauchen vor den Gästen ist für mich ein absolutes no go.

Das Ambiente: Der Gastgarten ist wie gesagt toll. Die Inneneinrichtung ist speziell. Die Atmosphäre wirkt warm und gemütlich, an den Wänden hängen verschiedene Masken.

Fazit: Das Monastiri überzeigt vor allem mit seinem Ambiente. Das Essen ist zwar gut, von einem Haubenrestaurant hatten wir uns allerdings irgendwie mehr erwartet. Der Service hatte bei unserem Besuch hoffentlich einen schlechten Tag; eine dauerhafte Leistung auf diesem Niveau wäre inakzeptabel. Unser Stammrestaurant wird es sicher nicht, aber vielleicht schauen wir im Sommer nochmal vorbei.

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Letzter Kommentar von am 8. Mär 2012 um 10:24

Na ja, also dieser Argumentation kann ich nicht ganz folgen, denn dann wäre es ja auch egal, ob ich ein Hendl an der Hendlgrillerei um 5 Euro kaufe oder es im Haubenlokal um 25 Euro bestelle. Hendl ist ja Hendl. Wofür ich in einem Haubenlokal bereit bin viel Geld auszugeben, ist ja eben die Verarbeitung oder besser Veredelung der Rohstoffe. Aber wenn mein Backhendl (inklusive Beilage und Anrichtung) im Haubenlokal genau gleich aussieht und schmeckt wie in jedem Heurigen oder sonstigen Lokal, dann gibt es doch keinen Grund den Aufpreis im Haubenlokal zu bezahlen.

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am 25. Mai 2011
SGE
2
1
5Speisen
4Ambiente
3Service

Geniales Ambiente, insbesondere der Innenhof hat es mir angetan. Das Essen war hervorragend. Dass ich wahrscheinlich nicht so schnell wieder vorbei kommen, liegt an der Geschwindigkeit. Nach 4 Gängen fast hungrig aufzustehen weil zwischen den einzelnen Gängen eine gute Stunde lag (ohne Nachfragen, ob mit dem nächsten Gang zugewartet werden soll). Sorry, aber das ist für mich einfach zu lang. Fazit: Empfehlenswert für einen langen gemütlichen Abend ohne großem Hunger ;-)

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am 15. März 2011
SchlemmerPrinz
6
1
1
5Speisen
5Ambiente
4Service

Tolles Lokal, dieses Ambiente sucht seines gleichen! - trotz der Spitzengastronomie die man hier geboten bekommt, ist das Personal angenehm locker und nicht zu steif! Über das Essen braucht man echt nix sagen, es ist einfach perfekt (wenn Perfektion auch seinen Preis hat), die Weinauswahl ist top (die auch zu guten Preisen) und das offene Trumer-Pils ist neben dem Kadlez-Pils das Beste Österreichs! Ich komme wieder!

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am 1. April 2009
Fisherment
10
1
2
5Speisen
4Ambiente
5Service

Sehr angenehmes Lokal mit wunderbarem Ambiente. Das Servicepersonal bedient professionell und in perfektem Timing. Birnensekt als Aperitif sowie in Kakao gebratenes Kaninchen als Vorspeise waren gut. Höhepunkt des Abends war der Hauptgang: Zweierlei vom Hochlandrind (kurzgebraten und als Tartar) mit knuspriger Polenta und einem absolut wunderbarem und schmackhaftem grüne Bohnen-Speckgemüse. Zum nappieren wurde ein Gläschen mit Speck-Espuma serviert. Obwohl ich nicht zur Schaum-Fetischisten-Fraktion gehöre war dieser wirklich wunderbar.

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am 16. März 2008
markus
15
0
2
3Speisen
3Ambiente
4Service

verbessern sich stetig. haben zum Teil leckere Kombinationen (bsp. Jakobsmuscheln mit Blunzentascherl). Service ist sehr aufmerksam.

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Bewertet am 16.03.2008

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