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Kloster am SpitzKloster am SpitzKloster am Spitz
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Kloster am Spitz Info
Features
Gastgarten, Schanigarten
Ambiente
Gemütlich
Preislage
Gehoben
Kreditkarten
VISA MC DINERS
Öffnungszeiten
Mo
geschlossen
Di
geschlossen
Mi
18:00-21:00
Do
12:00-14:00
18:00-21:00
Fr
12:00-14:00
18:00-21:00
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So
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Kloster am Spitz

Waldsiedlung 2
7083 PURBACH
Burgenland
Küche: International, Pannonisch
Lokaltyp: Restaurant
Tel: 02683 5519Fax: 02683 5519-20
Lokal teilen:

5 Bewertungen für: Kloster am Spitz

Rating Verteilung
Speisen
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Rating Details
Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 20. Juli 2014
Experte
Stammersdorfer
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4Speisen
4Ambiente
2Service
9 Fotos1 Check-In

Gestern Abend, KLOSTER am SPITZ in Purbach am Neusiedler See, etwa 18km von Eisenstadt und 63km von Wien entfernt, bis zum Nordkap sind es 3.537km :-))

Das Lokal am Rand des Ort, an den Hängen des Leithagebirge gelegen. Wer das Gebirge nicht kennt „Leithahügel“ würde besser passen. Vor dem Haus der Gastgarten mit Blick auf den See, HERRLICH schon wieder ein Kurzurlaub denk ich mir.

Beim betreten des Garten „Please wait to be seated“ und wir warten und warten und warten und..........
bis dann doch noch wer kommt und uns zu unserem Platz für 4 in vorderster Reihe unter der Weinlaube bringt. Ein Tisch der problemlos 6 Personen Platz bieten würde.
Das Lokal an diesem Abend ausreserviert wie man am Eingang lesen konnte, so richtig voll war es aber nicht, weil an den meisten Tischen deutlich mehr Leut Platz hätten.

Unser Kellner, war dann auch sehr rasch mit der Karte zur Stelle, meine Frau und ich bestellen als Aperitif zwei Glas Rose Sekt vom hauseigenen Weingut. Der kam flott hat uns aber nicht sonderlich geschmeckt. Fehler hatte er keinen, es lag an uns.

Das Service sind an diesem Abend zwei „wichtigere“ Herrn, den Dialekten nach ein Ungar und ein Burgenländer und zwei Mädels, Frau und Herr Schwarz die Betreiber helfen auch mit, wenn es ans Speisen tragen geht.
Freundlich sind sie alle, die Herrn sicher Gelernte, die beiden jungen Damen, vermutlich in Ausbildung, machten beide irgendwie einen schlafmützigen Eindruck, allesamt sind sie eher unaufmerksam. Es wird nicht immer nachgeschenkt, das machen wir teils selbst. Eine chaotische wirre Weinempfehlung haben wir von unserem Kellner bekommen, so dass er sich dann selbst nicht mehr auskannte und auf halblustige Witzchen hätten wir auch verzichten können.
Es gab dann auch noch eine wahre Gelsen Attacke, sowas habe ich, haben wir alle 4 noch nicht erlebt. Hilfe vom Personal, Fehlanzeige, wir haben unsere Teller und Gläser geschnappt und sind geflüchtet, aufgefallen ist das keinem, außer das uns gesagt wurde welcher unser Tische drinnen sei. Es ist dann auch niemandem aufgefallen, dass wir auf der „Flucht“ die Wassergläser und Servietten „verloren“ haben, ja und es war auch nicht so, dass alle zum selben Zeitpunkt geflüchtet wären. Dass dann auch die Teller ewig am Tisch standen als alle schon längst mit dem Essen fertig waren, sei auch noch erwähnt.
SO stellen wir uns das Service in einem Lokal mit 2 „Hauberln“ nicht vor :-((

Jetzt aber zu den erfreulichen Dingen des Abends, dem zugegebenermaßen sehr guten Essen.

Der Gruß aus der Küche, drei Aufstriche, Liptauer, Kichererbse, gesalzene Butter, dazu drei verschiedene Brote, einmal Baguette vermutlich, einmal Nuss, das andere ein ganz „normales“ Schwarzbrot (wos is scho normal)

Die Vorspeise meiner liebsten Gattin das Tatar vom geräucherten Neusiedler See Aal samt Dillgurken und Kräuterblinis, der Fisch herrlich zart, fein, ideal die Räucherung, ja und Blinis halt, nein auch die haben uns geschmeckt, Die Kreation ein tolles Geschmackserlebnis, Das DillGEgurke war halt dabei, ist aber nicht unser Geschmack.
Als Fan der gepflegten Innereinen nahm ich die Glacierte Kalbsleber mit Erdäpfelpüree, die Leber ausgezeichnet, weich aber nicht zu weich, mit einem gut abgeschmeckten Saftl, das Püree ganz fein ohne irgendwelche Erdäpfelstückchen.

Weiter geht’s mit rosa gebratenem Rücken und geschmorter Schulter vom Bio-Lamm, dazu Erdäpfelstampfl und Fisolensalat und für mich den Wels aus dem See, gebraten, mit Letscho und Petersilerdäpfel.
Die Hauptspeisen köstlich, dass Lamm beide Teile sehr weich und gschmackig, Stampfl die Beilage passte sehr gut dazu und die Fisolen waren weniger Salat, eher einige knackige Strankalan.
Der Fisch fast perfekt, ich liebe das eher feste Fleisch, mein persönlicher Lieblingsfisch, das Letscho gut, aber fast zu intensiv und die drei kleinen länglichen in Grünzeug gewuzelten waren auch qualitativ einwandfrei.

Normal sind wir ja nicht so die NachspeisenTIGER, aber nachdem dass bis jetzt geboten sehr entsprochen hat, heute auch ein/zwei Desserts.
Marillenknödel in karamelisierten Butterbröseln und Marillenröster (auch im Burgenland sind sie reif und man kann sie derzeit in fast jedem Ort bei den verschiedensten Ständen kaufen) sowie dunkles Schokomousse, mit halbgefrorenem und eingelegten Kirschen. Das Knödel ist leider etwas abgefallen, der Topfenteig ja noch zart flaumig, die Frucht aber einfach nur „grampensauer“ trotz Zucker.
Das Mousse dagegen wieder ein Highlight, cremig, weich, toll nach Schoki schmeckend, das Parfait kalt, sonst ohne Geschmack, aber sehr interessant die Kirschen, eingelegt in irgendwas aber doch knackig, toller interessanter Geschmack.

Die Größe der drei Gängen ideal, man ist nicht überessen. (Ganz im Gegenteil zu meiner Bewertung Wachauerstuben vor einigen Tagen, wo ich schrieb, weniger wäre mehr gewesen)

Die Tröpferln allesamt vom Weingut Kloster am Spitz, waren dann unsere eigenen Ideen:
Cuvee 2012 „Muschelkalk“ CH und WB, interessanter Geruch, fruchtig, für einen 12er eher leicht.
Sauvignon Blanc 2013, geruchsarm, geschmacklich einwandfrei, auch ein leichter, wer allerdings die Steirischen Sauvis liebt wird (eher) enttäuscht sein.
Blauburgunder (Pinot Noir) 2002, der wurde idealerweise gleich dekantiert, der war auch richtig gut, nur habe ich mir da einen schweren Vino erwartet, war er aber nicht.

Einen ausgezeichnet Espresso von Hausbrandt hatten wir auch noch irgendwann dazwischen.

Die Fluchtachterln waren dann der Chasseur 2009, ein Rotweincuvee aus BF und CS.

Alles in allem tolles Ambiente, sowohl draußen, mit Blick bis zum Neusiedler See, als auch drinnen, nach der Flucht vor dem Gelsen Inferno. Alte Mäuer, dennoch hell, einladend, freundlich, gemütlich.
Enttäuschend die Leistung der Servicemitarbeiter, in dieser kulinarischen Liga und dem Preisniveau erwarte ich mir (fast) perfektes Service, das war nicht einmal durchschnittlich.
Wenn ich mir die Bewertungen von bubafant und Thun23 anschaue dann, werde ich das Gefühl nicht los, dass die „guten“ Mitarbeiter gestern Urlaub hatten.
Was kulinarisch geboten wurde war dann wiederum sehr erfreulich, zum 5er fehlt mir / uns aber doch einiges, sehr gut war es allemal.
Was gecasht wurde, keine Ahnung, wir war eingeladen.

Wir haben im dazugehörigen Hotel daneben übernachtet, die Zimmer in Ordnung, alles sehr sauber, wenn auch nichts besonderes, schaut von außen wie ein Silo aus, der in die Gegend „gepflanzt“ wurde. Das Frühstück heute Morgen ganz anständig, ein guter Start in den Tag.

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am 11. Mai 2014
Thun23
29
10
11
5Speisen
5Ambiente
5Service

Man entschuldige die Kürze des Berichtes, aber dem Bericht von Bubafant ist schlicht nichts hinzuzufügen.

Ausser einem:

Bubafant schrieb, ich zitiere:

" Jeden Sonntag ab 16:00 Uhr gibt es "G'essen wird, wos am Tisch kummt !" – Ein 3-Gänge-Überraschungsmenü EUR 25,00, ein Restlessen, da es nicht goutiert wird, Lebensmittel, die vollkommen in Ordnung sind, entsorgen zu müssen, da zumindest Montag und Dienstag (im Winter auch mittwochs) geschlossen ist. "

Also bin ich samt Familie Sonntag vor einer Woche aufgebrochen um mit Blick auf den See eine Art Muttertagsgeneralprobe in Form eines Restlessens zu veranstalten.

Feine Sache, ohne Fehl und Tadel. 25 Euro für drei Gänge.

Dreierlei vom Spargel, gefolgt von zweierlei vom Lamm und als Nachspeise feine kleine Topfenknödel mit Erdbeer-Rhabarberkompott.

Super Weinempfehlung, guter Kaffee.

Werd ich wieder machen, wenns wärmer ist und wir auf der schönen Terrasse sitzen können.

Serviert wird was übrig ist, man kann sichs nicht aussuchen, aber das Gebotene hat hohe Qualität und einen unschlagbaren Preis.

Spät frühstücken, eine Runde am See oder schwimmen und dann ein wenig Restln im Kloster. Herrlich.

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Letzter Kommentar von am 20. Mai 2014 um 21:53

Thun23, hast auch eine Expertenstimme bekommen! Also scheinbar doch nicht mehr ab erst 30 Rezensionen möglich!? Danke laurent, kenn mich aus...auch wenn ich kein Teil dieses Netzwerks bin! :)

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Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 13. April 2014
Experte
bubafant
283
71
29
5Speisen
5Ambiente
5Service
53 Fotos3 Check-Ins

Kloster am Spitz, an den Hängen des Leithagebirges mit Blick auf den Neusiedlersee. Schon lange auf meiner to-do-Liste, und nach der Winterpause ist es an einem Freitag endlich so weit. Unter Historisches auf der Homepage erfährt man, dass die ältesten Mauern des Komplexes bereits aus dem 12. Jahrhundert stammen, dem Wachturm für die 'Feste Scharfeneck', danach beherbergten sie Pauliner-Mönche, daher der Name. Vor knapp hundert Jahren, seit der 'Waldrestauration am Spitz', ist die Kulinarik eingezogen. Der Spitze meines Nachbarn, dass man auch einen Fußmarsch über das Leithagebirge wagen sollte, kann ich nichts abgewinnen, deswegen nächtigen wir im angeschlossenen Hotelbetrieb, neben dem Weingut in Familienbesitz.

Neben dem a la carte-Angebot mit regionalen Positionen, wie z.B. Neusiedler See-Fische, Grammeln, Backhendl, Schnitzel, Gerichte vom Bio-Rind, Erdäpfelteigtascherl, Kaninchen, Mühlviertler Bio-Schwein und –Lamm werden auch Menüs angeboten: 6 Gänge EUR 62,00, 5 Gänge EUR 57,00, sechsgängige Weinbegleitung EUR 27,50. Bei der Reservierung im Vorfeld wird zugesagt, dass man bei Nichtgefallen des Vorschlages auch Gerichte aus der Standardkarte einstreuen kann, man ist flexibel.

Das Ensemble ist bereits von außen sehr sehenswert, neben den alten Mauern gibt es vorgelagert einen großen Gastgarten, mit viel Liebe zum Detail gestaltet, alte Handwerksgeräte geschickt platziert, Ende März zwar noch im Dornröschenschlaf, aber man kann sich schon vorstellen, wie lauschig es hier im Sommer sein muss, mitten in den Weinhängen.
Nach dem Eingangsbereich führt ein kleiner Gang am Empfangstischerl und der Küche vorbei. Ein Holzgitter vor dem großen Fenster in die Küche erlaubt für die Dauer unseres Aufenthaltes immer wieder leichte Einblicke in das Werken der Köche und Kellner. Sehr gut gelöst.
Die Mauern sind weiß getüncht, sehr viel Holz in Maßarbeit und Naturmaterialien, wie Weinstöcke und –wurzeln als Deko. Sehr viel Lichtquellen, Appliken an den Wänden, sowie moderne LED-Spots.

Wir werden mit Handschlag vom Kellner begrüßt und in weiterer Folge zu unserem reservierten Tisch gebracht. Ein lauschiges Plätzchen hinter den Mauerbögen des alten Gemäuers, ein großer runder Tisch, an und für sich für sechs Personen gedacht, weiße Tischdecke, Stoffservietten, dezente Deko.
Außer uns nur wenige andere Gäste, und diese auch geschickt auf die anderen Tische aufgeteilt, dass keine beengende Situation herrscht.
Wir bekommen nochmals die Speisekarte samt Menüfolge, denn auch das Menü kann man jederzeit ohne Vorbestellung genießen. Die Nachfrage, ob wir etwas ändern wollen, verneinen wir und begeben uns auch bei der Weinbegleitung in die Hände der Crew. Die fehlenden Besteckteile werden nachgedeckt. Wir mögen das, wenn man mehrere Gänge serviert bekommt, ohne über die Auswahl nachdenken zu müssen.

Eine Karaffe mit Leitungswasser wird gebracht und nach dem ersten Einschenken – obwohl ausreichend Platz am Tisch – am Sideboard nebenan abgestellt.
Und es kommt das Gedeck (EUR 2,90)
Drei Sorten Brot im Körbchen nett geschlichtet, frisch und fast noch warm, die dunklen Sorten sehr geschmackvoll, vor allem das Nuss Brot. Und auf einer Glasplatte mit Vertiefungen - Frischkäse mit Kürbiskernöl, typische grüne Farbe, leichter Geschmack nach dem Öl; gesalzene Butter, in Ordnung; und das Highlight – ein Liptauer Aufstrich. Einen solchen brauche ich normalerweise nicht, dieser hier ist so etwas von frisch, mit Zwiebelwürfelchen, einfach ein Genuss.

Geräucherter Neusiedler See Aal & Praline von der Gänseleber auf marinierten Roten Rüben (EUR 12,40)
2011 Muschelkalk Reserve (Chardonnay)
Großer Teller mit ebensolcher Vertiefung. Dünn geschnittenen Rüben-Scheiben im Rund aufgelegt, sehr dezent mariniert, die perfekte Abfederung für die mächtige Leberpraline, gewälzt in Nusssplittern. Ich mag Leber und schwelge das erste Mal. Rübe und Leber sind hier eine perfektes Paar. Aal gehört jetzt nicht so zu meinen Leibspeisen, dieses Stück allerdings ist gut geräuchert, kaum fett und der zweite perfekte Partner für die Rübe. Dekoriert ist das Ganze mit einer knusprigen dünnen Scheibe des Nuss Brotes und zwei 'Radeln' von der schwarzen Nuss.
Der Weißwein im großen, bauchigen Rotweinglas eine sehr gute Wahl.

Gebratenes Filet vom Neusiedler See Wels mit Bärlauchspinat und hausgemachten Bandnudeln (EUR 12,40)
2013 Sauvignon Blanc
Die Änderung der Küche von Seesaibling auf Wels wird uns beim Servieren bekannt gegeben. Ich habe Wels sowieso lieber. Das Stück Fisch ist sehr gut knusprig gebraten mit einem leichten Schäumchen obenauf. Der Spinat ist so dezent und erschlägt zu keiner Zeit mit seinem Bärlauch die Partner am Teller. Nudeln sind Nudeln und sehr in Ordnung.
Der Vorgängerwein hätte mir auch zu diesem Gang gut geschmeckt, der Sauvignon Blanc ist nicht ganz nach meinem Geschmack.

Birnen-Rosmarin-Sorbet (EUR 2,90)
Kleines Tassen-Schälchen mit dem Sorbet. Der Kellner fragt nach, ob es uns für in Ordnung ist, wenn er es mit Prosecco aufgießt. Hatten wir noch nie, deswegen gerne. Und was für ein Erlebnis auf Zunge und Gaumen. Das Sorbet wird vom Prosecco ‚angenagt‘ und irgendwie molliger gemacht, gleichzeitig prickelt es, starker Geschmack nach Birne, ganz wenig nach den Kräutern. Perfekt.

Gebratenes Filet & in Rotwein geschmorte Keule vom Hirsch mit Blätterteig-Sellerieschnitte und Apfel-Moosbeeren (EUR 24,90)
2009 Syrah
Das geschmorte Stück ist das nächste Highlight und ich schwelge zum zweiten Mal. Ich glaube nicht, dass das besser geht. Das kurz Gebratene naturgemäß etwas kompakter aber nicht weniger gut. Das Safterl sehr mollig und geschmacklich top. Bei der Blätterteigschnitte gibt es - wie immer – ein splitterndes Handling, das gut akzentuierte Selleriepüree alleine hätte genauso gut seine Dienste getan. Das I-Tüpfelchen sind die Moosbeeren und die extrem hochprozentig marinierten Birnenstücke.
Der Syrah passte gut zum Wild, eigentlich die Linie, die ich sonst auch gerne trinke.

Österreichischer Käseteller von der Biohofkäserei Deutschmann (EUR 8,90)
Diesen Gang haben wir uns vorab offen gelassen, da wie die Portionen und überhaupt das kulinarisch Dargebotene noch nicht abschätzen konnten. Aber mit einer kleinen Pause gehen wir dann gemeinsam mit einem frischen Körbchen voll Brot in die fünfte Runde.
Ich habe mir die Sorten leider nicht alle gemerkt, aber sogar der Blauschimmelkäse war für mich in Ordnung. Garniert mit dünn geschnittenen Apfelspalten, Kürbiskernen und Weintrauben.
Ich glaube, wir hatten – in Abänderung zum Vorschlag – einen 1997 Müller Thurgau. Das cognacfarbene Tröpfchen kratzt am Dessertwein. Hätten wir nie so bestellt, passt hervorragend.

Mozartknöderln in Butterbröseln mit marinierten Weichseln (EUR 8,90)
Vindemia No.8 Port-Methode vom Blaufränkisch
Zwei zart-flaumige Knöderln, gefüllt mit Nougat und Marzipan. Bei den Bröseln schmeckt man die Butter heraus und obwohl ich das normalerweise nicht mag, passt es hervorragend. Das süß-säuerliche Obstragout ist der perfekte Partner dazu. Der Rotwein ist ein Erlebnis, vor allem eine neue Erfahrung.

Leider ist das Menü schon vorbei. Nicht, dass wir nicht satt gewesen wären, aber mit solchen spannenden Kreationen hätte es noch stundenlang weiter gehen können. Jeden Sonntag ab 16:00 Uhr gibt es "G'essen wird, wos am Tisch kummt !" – Ein 3-Gänge-Überraschungsmenü EUR 25,00, ein Restlessen, da es nicht goutiert wird, Lebensmittel, die vollkommen in Ordnung sind, entsorgen zu müssen, da zumindest Montag und Dienstag (im Winter auch mittwochs) geschlossen ist.

Fazit: Der Kellner erbrachte eine Höchstleistung, erahnend, wann er Wasser nachschenken sollte, war er auch schon da, jeder Gang wurde erklärt, und auch die Nachfrage, worin die Birnenstückchen aufgekocht wurden, konnte er aus dem Stegreif bis auf den Jahrgang bestimmen und erklären, wie es gemacht wurde. So soll perfekter Service sein. Was genau nach Port-Methode ist, habe ich nachgegoogelt, und dabei wurde immer das Weingut Schwarz ziemlich prominent genannt. Ich weiß nicht, ob das noch viele andere machen, hier hat man zumindest die Gelegenheit, es kennenzulernen. Die Küche präsentierte sich ebenfalls in Höchstform, ähnlich nur beim Goldenen Bründl erlebt, erfreulicherweise ist uns Purbach vom Flair und der Entfernung näher. Glas- und Geschirrkultur vom feinsten, keinerlei Abplatzungen.
Behindertengerecht naturgemäß nur bedingt, mit einigem Aufwand aber machbar.
Die Angebote ändern sich laufend. Wiederholung garantiert. Große Empfehlung.

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Hilfreich?Ja11Gefällt mir9Lesenswert9
Letzter Kommentar von am 13. Apr 2014 um 16:51

Doppeltes HGL!

Gefällt mir1
am 6. Februar 2012
Herby8778
8
1
1
4Speisen
4Ambiente
4Service

Seit Jahrzehnten eine der besten Adressen im Burgenland. Nachhaltig sehr gute Kueche aus frischesten lokalen Produkten, eigenes Weingut sowie ein Traum- Garten. Immer wieder einen Abschneider wert. Eigenes Hotel direkt neben dem Restaurant.

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Letzter Kommentar von Unregistered am 8. Aug 2013 um 17:06

Trotz obiger negativen Kritik möchte ich nachdem es mir vor Jahren gut gefallen habe, am Samstag ab 18 Uhr für 4 Personen im schönen Garten, im Schatten einen Tisch reservieren.

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am 4. Juni 2009
Mattea
3
1
1
3Speisen
5Ambiente
0Service

Selfservice im Gourmetrestaurant
Auf Anraten einer österreichischen Tageszeitung machten sich zum Wochenende 14 nette Menschen auf, um das idyllische, imitten der burgenländischen Weinberge gelegene Restaurat "Kloster am Spitz" in Purbach aufzusuchen. Die auf Wunsch der Restaurantleitung im Voraus bestellten Speisen waren teilweise nicht mehr vorrätig. Flexibel wählten wir andere Speisen und zeigten so unser Wohlwollen. Die Qualität der Gerichte war in Ordnung, nichts Sensationelles, die Nachspeise verschwindend klein, die Weinauswahl gut. Als wir schließlich die Rechnung der Speisen paarweise begleichen wollten, weigerte sich der Kellner mit den Worten, es sei nicht üblich, dass "große Gesellschaften" ihre Konsumationen getrennt bezahlen. "Rechnet's euch das selber aus", so die schroffen Worte des Obers, der uns mittlerweile amical duzte. Die Zeche von knapp 900 Euro wurde schließlich auch paarweise verrechnet, leider nicht korrekt, denn bei Durchsicht der Rechnung machte sich bei zwei Paaren eine Differenz von je haargenau 20 Euro bemerkbar! "Des is ma a scho wurscht", fauchte der Kellner, schmiss den Fehlbetrag auf den Tisch und fand so, unserer Meinung nach, leider nicht die richtigen Worte der Entschuldigung! Stellt sich die Frage, ob man uns dort wohl für dumm verkaufen wollte???

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Kommentar von am 5. Jun 2009 um 03:22

Da hilft nur eine saftige Beschwerde beim Geschaeftsfuehrer!

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Kloster am Spitz - Karte
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