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Gesamtrating
28
6 Bewertungen
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Kim kocht - Merkur MarktKim kocht - Merkur MarktKim kocht - Merkur Markt
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Kim kocht - Merkur Markt

Hinweis: Lokal wurde von ReTe Usern als geschlossen gemeldet
Hoher Markt 12
1010 Wien (1. Bezirk - Innere Stadt)
Merkur Markt
Küche: Asiatisch
Lokaltyp: Restaurant
Lokal teilen:

6 Bewertungen für: Kim kocht - Merkur Markt

Rating Verteilung
Speisen
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Ambiente
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Service
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Bewertungsschlüssel
Rating Details
am 8. Jänner 2016
Experte
Gastronaut
428
45
29
-Speisen
3Ambiente
1Service

Für das Lokal war unser Besuch bei "Kim kocht" eine wahre Blamage. Denn eine Person unserer Vierergruppe war nach einem kleinen Eingriff auf Schonkost angewiesen und durfte deshalb nichts mit Pfeffer essen.

Nachdem wir Platz genommen hatten, bemerkten wir die Monitore an der Decke, auf denen zu sehen war, wie Betreiberin Kim an einem wunderschönen großen Stück Thunfisch arbeitete. Der Schonkostler in der Gruppe empfand diese Bilder so anregent, dass er sich für eine Portion Wokgemüse mit Thunfisch entschied. Und auch wie alle anderen hatten auf der Karte schnell etwas gefunden.

Wir bestellten die vier Gerichte und fragten am Ende, ob es eh möglich sei, das Wokgericht auch für pfefferlose Schonkostler zuzubereiten wäre. Die Kellnerin wurde verlegen und meinte, sie müsste da in der Küche nachfragen. Darauf meinte ich, dass wir mit der finalen Bestellung der übrigen Speisen bis zu einer positiven Beantwortung der Pfefferfrage warten würden.

Nach weiteren 5 Minuten erschien die Kellnerin wieder und meinte, dass der Thunfisch für das Wokgericht vormariniert wäre. Aber gegen einen saftigen Aufpreise - der den Preis des Gerichts auf über 20 Euro gehoben hätte - könne man gerne ein Thunfischsteak mit Wokgemüse servieren.
Natürlich musste ich nachfragen, ob es hier - wo laufend Videos mit Kim und gigantischen Thunfischstücken laufen - tatsächlich NUR vormarinierte Thunfischwürfel und vorgeschnittene Thunfischsteak gibt. Und die Reaktion der Kellnerin hat mir diese Vermutung bestätigt. In Anbetracht der Preise für die Gerichte war dieses Eingeständnis für mich irgendwo zwischen einem Armutszeugnis und einer Frechheit einzustufen. Aber immerhin war das Personal im Bezug darauf ehrlich...

Logisch, dass wir dann auch die anderen Gerichte abbestellt haben, und woanders essen gegengen sind...

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Letzter Kommentar von am 10. Jän 2016 um 16:17

Sorry, das war ein "freud'scher verschreiber"... Bei mir stand heut Lachs am Speiseplan ;-)

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am 27. November 2014
peterbenes
1
1
2Speisen
0Ambiente
3Service

Ich war mit meinem Team am 21.11.14 im Lokal Merkur am Hohen Markt bei Kim kocht und möchte ihnen dazu mein Feedback abgeben.

Das zu der Gesamtrechnung automatisch 10% Trinkgeld angerechnet werden haben wir schmerzlich zur Kenntnis genommen.

Wir haben diesen Abend unter Auswahl von vielen anderen Events gewählt, da wir uns etwas Besonderes erwarteten.

Nach mehrmaligem Anfragen beim Personal wann Kim kommt und wir immer wieder vertröstet wurden das sie später kommt, mussten wir feststellen das sie gar nicht kommt und somit auch nicht kocht. Hätten wir das gewusst, hätten wir diesen Abend nicht gebucht.

Nächster Schock war, das wir zwischen Wein und Spirituosenregalen Platz nehmen mussten, wo uns fremde Personen bei ihrem Einkauf beim Essen und Trinken über die Schulter schauten.

Wir saßen auf unbequemen Sesseln und einer Tischbreite von 40-50 cm (Kategorie Heurigentisch), andererseits bei der Größe der Kostprobenteller und Schüsseln auch wieder ausreichend.

Wir erwarteten uns natürlich für diesen Preis Speisen und nicht nur Kostproben die zwar lange erklärt wurden aber dafür waren sie umso schneller gegessen.

Bei einem Gesamtpreis für 15 Personen zwischen 2500€ - 3000€ kann man sich zumindest erwarten das man in einem normalen Ambiente sitzt, und nicht mitten am Gang in einem Merkur Markt untergebracht wird.

Da sich dieser Abend sicher in unserer Firma herumsprechen wird, werden wahrscheinlich nicht mehr viele A1 Mitarbeiter dieses Angebot wahrnehmen, denn wir waren ziemlich enttäuscht.

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Letzter Kommentar von am 28. Nov 2014 um 10:32

Bertl - schon klar, ich bin wirklich einer, der eher zuviel als zu wenig Trinkgeld gibt....aber quasi Zwangstrinkgeld wie in den USA gibts in AT nunmal nicht - und das finde ich gut so! Es gibt in AT KEINEN Grund, Trinkgeld auf die Rechnung mit aufzudrucken - und meine persönliche Reaktion wäre dann halt Komplettverweigerung - mit Erklärung an den Geschäftsführer. Es muss nicht jede Unsitte - die in den USA nötig und üblich ist, nur dass mich keiner falsch versteht - zu uns kommen. Und _wenn_ sie das tut, dann bitte auch die Kehrseite: Dann möcht ich ein Lokal aufmachen können und dem Personal 4 Dollar die Stunde zahlen dürfen...

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am 25. Juni 2014
misenplace
54
20
15
3Speisen
3Ambiente
3Service
5 Fotos1 Check-In

Nachdem ich jetzt mehr als ein Jahr ins Land habe ziehen lassen bis ich endlich mal einen Abendtermin bei Kim gebucht habe - und in der Zwischenzeit das Lokal in der Lustkandlgasse ja geschlossen wurde, wodurch die Location am Hohen Markt den Brennpunkt in Kims Kochzentrum darstellt waren die Erwartungen natürlich höher als bei einem Mittagessen - die Benchmark war schließlich die Lustkandlgasse.

Ambiente:
Es ist nun mal ein Merkur-Markt, das kann man auch Abends nicht vergessen machen - bzw. gelingt beim Meinl am Graben die Trennung einfach besser. Ich bin mir nicht sicher, ob es jetzt nicht noch weniger bespielbare Tische sind als in der Lustkandlgasse.
Was im Vergleich leider negativ auffällt und sehr viel vom Reiz vergangener Besuche nimmt:
Kim ist nicht da - und dadurch fehlt einfach der Reiz, dieser quirligen Person beim Dirigat in der Küche zuzusehen, und es entfallen ebenso die mitunter recht ausführlichen Gespräche mit hier an jedem Tisch.
Eine Kleinigkeit, die im Vergleich ebenso negativ anmutet: es ist hier nicht mehr üblich, den Damen ein kleines Tischchen für die Handtaschen neben den Stuhl zu stellen. In Lokalen der 100Euro-Menüs sollte das eigentlich üblich sein.
Auch bin ich mir nicht sicher, ob die Tische nicht deutlich kleiner sind als ehemals in der Lustkandlgasse - das kann aber auch nur ein sehr subjektiver Eindruck sein.
Das Brot/Gedeck (mit Chili-Erdnussbutter und Korianderpesto) wurde früher zwischen den Gängen stets nachgereicht - nun ist das eine einmalige Lieferung am Beginn und das war es dann. (3 Punkte)

Speisen:
Zum Unterschied von früher, als es entweder ein mehrgängiges Menü mit Fisch oder mit Meeresfrüchten gibt, hat man jetzt die Wahl zwischen einem kleinen Menü (6 Gänge von Fisch & Meeresfrüchten) um EUR 70,-- oder dem großen Menü (9 Gänge von Fisch, Meeresfrüchten und Fleisch) um EUR 90,--
Die Angabe des Schärfegrades ist jetzt nicht mehr möglich (be Bedarf bekommt man ein Schälchen mit Chiliflocken auf den Tisch).
Die Qualität der Speisen ist nach wie vor 1A - die Dimensionierung, die selten über 2 Gabel je Gang hinausgeht ist ebenfalls unverändert.
Extrem unspektakulär ist allerdings die Präsentation am Teller geworden. Kann sein, dass man hier einem Trend zur Schlichtheit folgen will - angesichts der Preise (und der Erinnerung daran, wie das bei Kim früher ausgesehen hat) hinterlässt das aber leider einen faden Eindruck.
Ich kann mich auch nicht an Meeresfrüchte in unserem 6-Gänge Menü erinnern - wirklich toll war auch nur der Klassiker (Tuna-mit Sesamkruste unter einer Art Chili-Erdbeer Vinaigrette), die anderen Gänge sind nicht unbedingt aufgefallen.
Die Weinauswahl ist überschaubar, deren Preise auffällig fair kalkuliert - eine separate Weinkarte wurde und nicht angeboten, also haben wir uns für eine Flasche Chardonnay vom Markowitsch entschlossen (EUR 32,--).
(3 Punkte)

Service:
Die Dame und die Herren sind sehr freundlich und zuvorkommend, das Fehlen der Präsenz ihrer Chefin können sie aber leider nicht wettmachen. (3 Punkte)

Fazit:
Es hat mich vorab gewundert, dass ich nirgendwo eine brauchbare Kritik dieses Lokals gefunden habe, obwohl der 2-Hauben Tempel in der Lustkandlgasse jetzt schon geraume Zeit geschlossen wird. Angesichts der durchgeführten Konzeptänderugen hoffe ich, dass der Deckungsbeitrag der Inhaberin sich verbessert hat, ich kann mir aber nicht vorstellen, dass man die ehemalige Haubenwertung auch nur annähernd mitnehmen kann.

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Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
Diese Review zählt nicht für die Gesamtwertung des Lokals, da dieser Tester dieses Lokal bereits neuerlich bewertet hat.
am 19. April 2013
Update am 26. April 2013
misenplace
54
20
15
3Speisen
3Ambiente
4Service
5 Fotos1 Check-In

Ein schnelles Mittagessen unter der Woche hat mich zur Abwechslung mal wieder zurück zu Kim kocht im Merkur geführt.

Ambiente - 3:
Generell ist hier - wenig überraschend - an einem Freitag mittag deutlich weniger los als am Samstag. Das führt dazu, dass ich diesmal an einem Tisch sitze, während ich zuletzt direkt am Tresen mit Blick in die Küche platziert war. Dabei fallen mir eben auch auf, dass die Kaufhaus-Musik irgendwie wenig anheimelnd ist. Dieses Mal ist die Namensgeberin auch nicht anwesend (meines Wissens gerade in Südkorea weilend) was sich aber nicht nachteilig auf die Qualität von Küche und Service auswirkt (3 Punkte).

Speisen:

Es war ein schnelles Mittagessen, weswegen keine 3 Gänge geordert wurden sondern nur ein Gang. Und das war das Club-Sandwich. Es ist schwer, diese Speise korrekt zu beurteilen, weil die Zutaten eigentlich erstklassig sind (wenngleich ich ein normales Toastbrot bevorzugt hätte), die beiden Saucen ein nettes Aufpeppen sind und die Präsentation rein optisch auch sehr hübsch war. Auf der anderen Seite war es für mich selten so schwer, eine Speise auch bequem essen zu können (dickes Minus für die Usability) weil der enge Teller einfach kein bisschen Spielraum bot, um mit Messer und Gabel zu hantieren. Und das gewählte Brot (2 Scheiben dickes, gutes Weissbrot mit dickem knusprigen Rand) auch nicht dazu geeignet war, die Sache einfach in die Hand zu nehmen. Das Spiegelei im Inneren, welches beim Anschnitt natürlich aufplatze ebenfalls nicht.
Somit war am Ende auf dem Tisch eine ziemliche Sauerei nicht zu vermeiden, die mit einem größeren Teller vermutlich nicht passiert wäre....und so gibt es nur eine mittelmäßige Bewertung obwohl das Ganze geschmacklich ja sehr gut war (3 Punkte).

Service:
Die Herren und Damen sind ausgesprochen umsichtig und zuvorkommend, auch meine Kritik wegen des kleinen Tellers hörte man offenbar nicht zum ersten Mal. Das dieses Problem in Sohyis Stammlokal (das ich sehr schätze) angesichts der dortigen Portionsgröße nicht entstehen kann ist vielleicht die Ursache des Konzeptfehlers. (4 Punkte)

Fazit:
Irgendwann mal komme ich gerne wieder, dann bestelle ich aber sicher etwas, das mit größter Wahrscheinlichkeit in einer Schüssel serviert wird!

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am 17. März 2013
hza
5
1
2
4Speisen
4Ambiente
3Service

Diese Woche , am 12. März, waren wir zu zweit im "Kim kocht". Es war 18 Uhr und nicht viel los, aber Kim saß noch in einer Besprechung am Nebentisch. Wir aßen Chilinudeln mit Erdnuss und gebratenen Garnelen und Wok Gemüse mit Huhn (siehe anliegende Fotos). Das Essen war sehr angenehm, würzig, trotzdem leicht, gerade das Richtige vor einem langen Abend, den wir vor uns hatten. Sehr empfehlenswert für schnelles, aber hochwertiges Essen zwischendurch!

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am 21. Dezember 2012
MSCHTESter
13
3
7
4Speisen
3Ambiente
3Service

Ich war heute 21. Dezember um ca 19 Uhr das erste Mal bei Kim Kocht im Merkur.

Zuerst zum Essen: es hat mir sehr gut geschmeckt, es war leicht und überraschend im Geschmack. Ich werde wieder hingehen.

Nun zu den Details:
Suppe: Hühnersuppe mit Reisnudeln, Minze, Koriander und Sojasprossen um 5 EURO. Die Hühnersuppe war mit viel Liebe zum Detail zubereitet. Es hat Spass gemacht der jungen Köchin in der Showküche zu zu sehen. Sie war mit viel Spass bei der Sache. Die Minze erfrischend anders in der leichten Hühnersuppe, die Nudeln breit, der Koriander ergänzte die Suppe ideal. Die dazu servierte Zitrone machte das ganze noch frischer. Alles in allem eine ausgezeichnete Suppe für den Preis von 5 EURO. Die gesunde Alternative nach dem Einkauf.

Einmal neugierig, ass ich weiter.
Tuna-Sashimiwürfel in Limetten-Ingwer-Marinade mit Wasabirahmsauce dazu Kräutersalat um 10 EURO. Auch dieses Gericht hat mich positiv überrascht. Ich hatte eine kleine Portion erwartet, es kam eine ordentliche Portion liebevoll zubereitet und präsentiert auf einer dunklen Steinplatte. Wieder: Frische, gut harmonierende Geschmäcker, asiatische Note in meinem Mund. Säuerlich durch die Granatapfelkerne (achtung auf die Zähne:)), leicht scharft durch das Wasabi (aber nicht zu viel) und wirklich frische Kräuter. Wieder von derselben jungen Köchin zubereitet, war isch sehr zufrieden.

Dann die Nachspeise: Schokomus im Glas. War nicht auf der Karte, wurde mir extra angeboten. War wirklich reichlich, also eine ordentliche Portion reichhaltiges Schokomus. Vielleicht einen Tick zu kalt und ein bisschen zu starker Geschmack nach Lebkuchen. Aber trotzdem ok um 6 EURO.

Alles in allem ein gelungenes leichtes Essen im Stil von Kim (die Nachspeise vielleicht ausgelassen), dem es gelang meinen Gaumen zu überraschen.

Nun zum Ambiente und Service: das Team ist durchwegend sehr jung und hatte augenscheinlich Spass am gemeinsamen arbeiten. Das ist ein Pluspunkt und wirkt sich auch aus meiner Sicht auf das Essen aus. Die Schauküche ist auch interessant und die Möglichkeit an der langen Tecke direkt bei der Küche zu sitzen ermöglicht es, auch wenn man allein kommt Spass zu haben. Da es schon abend war, war nicht viel los und der Lärmpegel war niedrig. Wenn richtig viel los ist, kann ich mir vorstellen, dass das zum Problem werden könnte.

Die jungen Damen und Herren vom Service waren grundsätzlich aufmerksam und sehr freundlich, da verzeihe ich auch den kleinen Faux Pas, dass man vergessen hat, mir das Dessert zu servieren. Zuerst wurde ich sehr elegant gefragt, womit man mich denn verwöhnen dürfte. Das fand ich sehr nett. Doch dann, kam nichts mehr. Ich hatte Spass daran, zu beobachten, wann Sie es denn bemerken würde und siehe da, die junge Köchin hat es entdeckt und schnell... schnell das Schokomousse für die Dame. Ich erntete richtig viele entschuldigende Lächeln von allen Köchinnen und Köchen. Es sei Euch verziehen.

Alles in allem: ich gehe sicher wieder hin, werde mich aber auf die für Kim typischen Gerichte mit asiatischer Note konzentrieren.

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am 30. Oktober 2012
coquinus
5
1
2
3Speisen
4Ambiente
3Service

Letzte Woche habe ich mir schon das neue Lokal im Merkur angesehen. Kurz nach 12 Uhr war es schon Rand voll, aber zum Glück war ich ja nicht zum Essen da :) Ich muss zugeben sehr gemütlich kann ich es mir nicht an den wenigen Tischen vorstellen, zu viele Leute rennen durch den Merkur und irgendwie könnte ich mein Essen dort nicht genießen. Dafür bin ich ich ein großer Fan von Schauküchen und das haben sie wirklich schön hinbekommen. Eine schöne lange Bar an der man essen kann und die ganze Küche überblickt!

Nachdem mir vor ein paar Tagen von jemandem der Burger bei Kim kocht empfohlen wurde, dachte ich mir ich muss ihn heute selber probieren! Wie schon erwähnt bin ich ein Fan von Schauküchen und wir haben daher natürlich an der Bar Platz genommen. Man kann wirklich alles wunderbar beobachten, das hat allerdings auch so seine Nachteile...

Bestellt haben wir 2 Burger und 2x Tageslimo. Die Tageslimo war entweder ein Eistee oder ein Fruchtsaft mit Passionsfrucht und noch 2 anderen Früchten. Ich weiß es leider nicht mehr genau, weil ich den Eistee hatte. Auch wenn beide Tageslimonaden aus einem Sirup zubereitet wurden (ob hausgemacht oder nicht weiß ich leider nicht) waren sie beide geschmacklich ok, auch wenn leicht süß und vielleicht ein Spritzer Limettensaft das ganze frischer machen würde. Was aber wirklich unschlagbar ist, ist dass die Tageslimo nur 1 Euro für 0,25l kostet! Daher ein klares Pluspunkt für die Getränkekarte!
Die Burger waren nicht schlecht, allerdings war ich als großer Burger-Fan wieder einmal enttäuscht! Das Brot ist leider absolut kein Burgerbrot, sondern wieder einmal etwas knuspriger wie eine Art Vollkornsemmel. Geschmacklich vollkommen in ordnung, nur leider wieder kein klassischer Burger! Alle Burger-Fans sind somit vorgewarnt und können jetzt zumindest nicht mehr vom Brot enttäuscht sein :-)
Das Fleisch war ok, hätte etwas mehr Salz vertragen können, im Burger war ansonsten nur noch ein wenig Sauce und bisschen grüner Salat, eine Tomate hat mir leider auch gefehlt. Als Beilage gab es Potato Wedges vom Grill mit etwas Chili. Haben sehr gut geschmeckt, wenn auch leicht versalzen.
Zum Burger werden noch zwei Saucen geliefert, ein cremiger Wasabi-Dip und eine zweite, die glaube ich in der Speisekarte als Teriyaki-Sauce angegeben war. Das war allerdings keine klassische Teriyaki-Sauce, schmeckte jedenfalls etwas anders, aber auch recht gut! Mit der Wasabi-Sauce haben sie etwas gegeizt, reicht gerade mal für ein paar Potato Wedges.

Alles in allem war der Burger nicht schlecht, aber seine 14 Euro definitiv nicht wert! Da erwarte ich mir wirklich etwas besseres.
Das Ambiente ist wirklich nett, man sieht wie jeder Teller angerichtet wird und mir macht es da Spaß zuzuschauen!
Service war ok. Wir wurden ein ganz kleines bisschen gedrängt als der Kellner fragte ob wir zahlen wollen und hinter uns zwei neue Gäste warteten. Wir hatten aber kurz davor noch zwei Getränke bestellt. Diese kamen allerdings nie an und wir sind dann nach 5 Minuten gegangen. Ansonsten war das Personal freundlich und flott.

Eine Sache muss ich allerdings wirklich kritisieren! Mir ist durchaus klar, dass die Hygiene in einer Küche in der Praxis nicht so wie im Lehrbucht gehandhabt wird. Aber gerade bei einer Showküche sollte besonders darauf geachtet werden! Wird sind direkt vor der Garde Manger Köchin gessessen und haben begeistert zugesehen wie Beef Tartar, Sahsimi usw angerichtet wurden. Ein genauerer Blick auf die Finger hat uns dann aber schon sehr verwundert. So dreckige Fingernägel habe ich schon lange nicht mehr bei einem Koch gesehen! Also Frau Kim: am besten die Hände der Mitarbeiter vor Dienstbeginn kontrollieren ;) Bei einer Showküche sollte so etwas wirklich nicht passieren!

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Letzter Kommentar von am 5. Dez 2012 um 17:21

Ich mag ja keine Tomaten. Das hätte mich am wenigsten gestört ;-)

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Kim kocht - Merkur Markt - Karte
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Erst-Tester

Bewertet am 30.10.2012

Master

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