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Kehlberghof

Kehlbergstraße 83
8054 GRAZ /Straßgang
Steiermark
Küche: Österreichisch, International
Lokaltyp: Restaurant
Tel: (0316) 284125Fax: (0316) 286825
Lokal teilen:

2 Bewertungen für: Kehlberghof

Rating Verteilung
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Rating Details
Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 9. Dezember 2015
Experte
bluesky73
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3Ambiente
3Service
17 Fotos1 Check-In

Letztes Wochenende verabreden wir uns mit lieben Freunden zu einem gemütlichen Abendessen. Die gängigen Grazer Lokalitäten scheinen alle Vorweihnachtszeit sei Dank ausreserviert zu sein, nach kurzer Recherche zeichnet sich der Kehlberghof als mehr als gute Alternative ab.

Die Anreise führt uns dank Navi über schmale und verwinkelte Straßen letztendlich doch noch ans Ziel und wir werden immerhin mit einem grandiosen Blick über das nächtliche Graz belohnt. Das Gebäude ist hell erleuchtet, durch die Fenster sieht man bereits geschäftiges Treiben im Inneren. Über ein paar Stufen geht es nach oben und nach einem kleinen Vorraum finden wir uns direkt vor der Theke wieder.

Einige Gerichte werden gerade serviert und fast die komplette Servicecrew bestehend aus drei Herren und einer Dame stürmt im Gänsemarsch mit Tellern beladen freundlich grüßend an uns vorbei in den Gastraum. Am Rückweg nimmt man sich unser an, findet sie Reservierung und begleitet uns in das angrenzende Stüberl an den vorbereiteten Tisch. Der ist nett eingedeckt und für vier Personen fast ein wenig zu groß bemessen.

Der etwas erfahrenere Kellner bietet uns einen Aperitif an während wir die Karte studieren, die Damen schlagen zu und genehmigen sich ein Glas Muskatellersekt (je Euro 5,10). Die Karte spannt einen weiten Bogen von sehr kreativen Gerichten bis hin zu bodenständiger Kost, ohne dabei überladen zu wirken. Der überschaubare und etwas hellhörige Gastraum ist mit fünf Tischen ausgestattet. Das Ambiente ist nicht ganz einfach zu beschreiben…einerseits merkt man ganz deutlich das schon etwas ältere Baujahr der Innenausstattung, andererseits wurde hier und da versucht etwas frischen Wind in die Räumlichkeit zu bringen. Die ausgestellten Bilder eines Künstlers, die auch käuflich zu erwerben sind fallen positiv auf, für Verbesserungen bleibt trotzdem einiges an Spielraum nach oben.

Wir bekommen das Gedeck (Euro 1,90 pP) ohne Erklärung eingestellt – die drei Sorten Brot sind ok, aber keine Offenbarung, die vier Scheiben Butter reißen uns hinsichtlich Kreativität auch nicht wirklich vom Hocker. Das Olivenöl wird in der Flasche auf den Tisch gestellt und hinterlässt ein kleines Fragezeichen, denn man weiß nicht so recht, wohin man es denn leeren sollte. Ein Schüsserl könnte Abhilfe schaffen.

Die Weinkarte hätte von den Abmessungen her auch als Gästebuch durchgehen können – sie ist so groß, dass man Schwierigkeiten hat, sie am Tisch abzulegen. Die Beratung ist ok, der ausgesuchte Weißburgunder der Damen (je Euro 4,40) sowie der empfohlene Rotwein (Euro 5,80) treffen unseren Geschmack.

Gute 20 Minuten nach der Bestellung werden die Vorspeisen serviert. Styria Beefconsommé, Urgetreide-Pilzroulade (Euro 6,90). Die Suppe wird im modernen, asymmetrischen Schüsserl mit reichhaltiger Gemüseeinlage serviert. Die Karotten sind in Blümchenform geschnitzt, die Suppe selbst ist kräftig und sehr geschmackvoll. Die Pilzroulade ist gut abgeschmeckt, löst sich allerdings rasch in ihre Bestandteile auf.

Fr. bluesky entscheidet sich für eine kleine Portion Trüffelnudeln als Vorspeise, die als Tagesgericht angepriesen wurden. Der Teller ist mit einer überraschend großen Menge dünn gehobeltem, weißen Trüffel bestreut, die schmalen Bandnudeln sind hausgemacht und gut zubereitet. Die Sauce ist locker aufgeschäumt, in Summe aber ein wenig zu dünnflüssig geraten und kann so von den Nudeln nicht gut aufgenommen werden. Der geräucherte Thunfisch und das Ganserlleberparfait unserer Begleitung sind beides sehr schön am Teller arrangiert und kommen gut an.

Das Service ist generell aufmerksam, ein wenig dominiert vom älteren Kellner, der gerne schon mal am Tisch stehen bleibt um mit den Gästen ein wenig zu plaudern. Abserviert wird gekonnt und mit der üblichen Nachfrage, ob alles zu unserer Zufriedenheit war.

Bis zur Hauptspeise heißt es dann gute 45 Minuten warten. Flußbarschfilet mit Topinambur-Shitakegröstl (Euro 18,50). Der Fisch ist auf einer Seite knusprig angebraten und sehr saftig, das Gröstl ist gut abgeschmeckt und harmoniert überraschend gut mit dem Fisch. Die aufgeschäumte Sauce ist fast ein wenig zu viel das Guten – ab und zu kann man den Stabmixer auch im Kastl lassen.

Styria Beef Beiried, 3erlei Kukurruz, Rotweincipoline (Euro 25,90). Auf dem Teller wurde ein kleines Türmchen gebaut, wobei die Basis Scheiben vom gedämpften Maiskolben bilden. Darauf ist die Tranche Fleisch zu liegen gekommen, wobei die Beiried-typische Fettschicht fehlt. Gegart wurde es auf Wunsch medium, die Fleischqualität ist ok. Die Spitze des Türmchens bilden einige Rotweinschalotten, die geschmacklich dem entsprechen, was man sich erwartet. Die beiden auf das 3erlei noch fehlenden Mais-Komponenten werden als Cremepolenta im separaten Schüsserl und etwas minimalistisch aber immerhin ansatzweise kreativ als Popcorn serviert. Das Gemüse ist knackig, das Safterl sehr gut – in Summe ein durchaus gelungenes Gericht.

Wir wagen uns noch an die Nachspeisenkarte, die schon bei der ersten Durchsicht sehr verlockende Süßigkeiten aufgezählt hat. Die Entscheidung war richtig, denn schon beim Servieren bekommt man das Gefühl, dass bei den Desserts die Küche so richtig in ihrem Element ist. Sowohl das Topfen-Sigparfait mit Schokoladenespuma, Mandarinen und Granatapfel (Euro 7,90) wie auch das Kokos-Nougatmousse in Hippenröllchen auf Ananascarpaccio und Passionsfruchsorbet (Euro 7,50) unserer Begleitung erfreuen Auge und Gaumen.

Mein bestellter Zotter-Schokokuchen mit Birne und Joghurteis (Euro 9,50) ist zwar nicht ganz so effektvoll arrangiert, schmeckt aber trotzdem sehr gut. Der noch weiche Kern des Küchleins und das Eis bilden eine wohlbekannte und unschlagbare Kombination. Fr. bluesky entscheidet sich nach kurzer Abstimmung mit dem Herrn aus dem Service einen Sgroppino (Euro 6,90), der ebenfalls sehr passabel zubereitet ist.

Wir beschließen den netten Abend mit einem Espresso (Euro 2,30) und bitten um die Rechnung. In Summe sind ohne Trinkgeld knapp über 220 Euro zusammengekommen – für uns vier Personen und die gebotene Qualität ein akzeptabler Preis.

Zum Fazit: Der Kehlberghof liegt zwar noch innerhalb des Grazer Stadtgebietes, aber doch ein wenig abseits – die Anreise wird mit einem schönen Ausblick über die Stadt belohnt. Das Lokal ist schon ein wenig in die Jahre gekommen, wurde aber stellenweise behutsam erneuert. Das Service war dominiert vom etwas älteren Kellner, die Serviceleistung war nicht immer ganz optimal. Die von uns gegessenen Gerichte waren großteils ok, bei den Nachspeisen bot die Küche ein gelungenes Finale. Generell ist der Kehlberghof einen Ausflug wert, auf eine Nachspeise sollte man bei einem Besuch nicht verzichten.

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am 2. Jänner 2012
CAH
55
11
14
4Speisen
4Ambiente
5Service

Besuch 9.9.2011/4 Personen:
Hinweis: Wenn es das Wetter erlaubt, unbedingt im Garten reservieren, drinnen ist das Ambiente eher "gutbürgerlich". Anreise mit PKW leicht möglich da in der Nähe der Autobahn, mit öffentlichen Verkehrsmitteln von Graz aus nicht möglich.

Angenehmes Ambiente, auch für Kinder geeignet (was bei einem Haubenlokal nicht immer der Fall ist).

Sehr netter Empfang, sehr gute Weinkarte (wenn man steirische Weine, so wie wir schätzt). Wir wählten das Überraschungsmenü des Eigentümers und Chefkochs Hrn. Gruber. Fazit: War eine gute Entscheidung, obwohl es nur wenig Überraschungen gab, da die meisten Speisen auch auf der Karte standen.

Anbei meine Speisenwahl, samt Fotos:
• Karfiolcreme mit Kitztascherl als Suppe
• Branzino auf Artischokenravioli als Zwischengang
• Lamm mit gebackenen Risottobällchen auf Mangold
• Mit Mascarpone gefüllte Cannelloni mit Weingartenpfirsich und Himbeeren zum Dessert.

Auch unsere Begleiter waren sehr zufrieden, einzig die Käseauswahl schien uns etwas mäßig, daher verzichteten wir darauf. Ich bin ja vielleicht nicht ganz neutral, weil ich die selbst gemachten Waffelcanneloni wirklich toll fand – gibt es nicht überall :-)

Service war unauffällig und doch sehr aufmerksam (und auch mit Schmäh gesegnet)– so wie es uns am liebsten ist.

Sehr netter Empfang, sehr gute Weinkarte (wenn man steirische Weine, so wie wir schätzt). Wir wählten das Me

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Bewertet am 02.01.2012
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