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Speisen
Ambiente
Service
41
39
36
Gesamtrating
39
18 Bewertungen
Alle Ratings 0 - 50
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HUTH Grillhouse da maxHUTH Grillhouse da maxHUTH Grillhouse da max
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HUTH Grillhouse da max Info
Features
Gastgarten, Schanigarten
Ambiente
Trendy
Gemütlich
Preislage
Gehoben
Kreditkarten
Gängige Karten
Eröffnungsjahr
2013
Öffnungszeiten
Mo
12:00-24:00
Di
12:00-24:00
Mi
12:00-24:00
Do
12:00-24:00
Fr
12:00-24:00
Sa
12:00-24:00
So
12:00-24:00
Hinzugefügt von:
Otternase
Letztes Update von:
hbg338
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HUTH Grillhouse da max

Schellinggasse 6
1010 Wien (1. Bezirk - Innere Stadt)
Küche: Österreichisch, International
Lokaltyp: Restaurant, Steakhouse
Tel: 01 5128128
Lokal teilen:

18 Bewertungen für: HUTH Grillhouse da max

Rating Verteilung
Speisen
5
9
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5
3
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0
Ambiente
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Service
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Bewertungsschlüssel
Rating Details
am 26. August 2016
Berlin1953
3
1
1
5Speisen
5Ambiente
5Service

Ich habe vergangene Woche, den besten Pullet Pork Burger meines Lebens dort gegessen, und glaube sie mir ich hatte schon einige zuvor verzährt. Es bediente mich ein überaus freundlicher kompetenter Kellner (Michele), ich fühlte mich herzlich willkommen. Jeder der mal in der Nähe ist sollte dieses Lokal besuchen. 2 Daumen nach oben 👍👍 Immer wieder gerne 😊

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Kommentar von am 26. Aug 2016 um 14:19

Pullet Pork klingt wie ein Huhn-Schwein-Hybrid.

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am 9. Mai 2016
DMC1701
6
1
3
3Speisen
4Ambiente
3Service

Wochenende, gegen Mittag mit der Freundin bei perfektem Wetter in der Innenstadt von Wien herumspatzieren und sich in einer Bar die ein oder andere Erfrischung gönnen.

Ich merke schnell, meine paar Toastscheiben, die ich zum Frühstück hatte, reichen nicht mehr lange.. also beraten wir uns, was es denn zum verspäteten Mittagessen sein soll. Schnell ist klar: BURGER
Gute Burger. Aber wohin? Flatschers & said the butcher öffnen erst gegen 17:00 Uhr. TGI Fridays kommt ebenfalls nicht in Frage. Der Dame ist die Atmosphäre dort nicht ansprechend genug.

Da fällt mir doch das HUTH Grillhouse da max in der Nähe ein. Vor einiger Zeit wollte ich mich dort mit einem geschätzten Geschäftspartner treffen, jedoch gab es, als wir vor der Tür standen, ein Problem mit der Reservierung. Uns wurde dann angeboten beim benachbarten Italiener "da moritz" Platz zu nehmen. Also nicht gerade die besten Erinnerungen, aber heute wollte ich es (ohne Reservierung) nochmals versuchen.

Nach kurzem Fußmarsch betreten wir gegen 15:00 Uhr das bis auf einen besetzten Tisch leere Lokal. Das Ambiente ist in Ordnung, es fügt sich unaufdringlich in die klassischen, modernen "Steak/Burger"-Restaurants ein. Viel Naturholz, gesetzte Kontraste, hie und da ein nettes Dekoobjekt (vor allem was die Beleuchtung betrifft). Nichts allzu Auffälliges, was auf Dauer in Erinnerung bleiben würde. Den Weg zur Toilette erreicht man nur über Stufen und verwinkelt.

Wir werden begrüßt und zu einem der wenigen 2er Tische im EG am Fenster geführt. Dabei gibt man uns zwei der, mit Fett oder anderen Rückständen triefenden Speisekarten. Die Aufnahme der Bestellung folgt prompt. Wir nehmen eine Flasche Mineralwasser (EUR 5,40), den Cheddar Cheese Burger (EUR 13,80) und den Bacon Burger (EUR 14,80).

Die Getränke kommen prompt. Während wir warten, schaue ich mir die am Tisch platzierte Bierkarte mit einer Auswahl an Craft-Bieren an. Auch hier alles vollgeschludert mit Flecken, vermutlich vom Bier anderer Gäste.

Im Lokal sind drei Kellner am Werk. Diese wirken - wenngleich auch nichts zu tun ist - immer beschäftigt, jedoch aufmerksam.
Nach ca. 15 Minuten Wartezeit werden unsere Burger serviert. Auf dem Teller findet sich die auf der Speisekarte angegebene BBQ-Sauce und ein Mini-Portiönchen Coleslaw mit zwei löchrigen Chips obendrauf als "Deko". Kurz bin ich verwirrt und frage zur Sicherheit nochmal nach, ob denn die French Fries auch dabei wären, was der Kellner mit einem "Die kommen gleich, ich habe auch nur zwei Hände." beantwortet. Mich beschleicht der Eindruck meine Nachfrage wurde fälschlicherweise als Kritik aufgenommen und stelle das auch gleich freundlich klar.

Geschmacklich ist der Burger im mittleren Bereich einzustufen. Das Fleisch ist komplett durch, das Bun ist oben leicht knusprig, ansonsten eher labbrig. Genau so mag ich es aber. Insgesamt fällt auf, dass der Burger sehr gut "zusammenhält". Daher, er ist sehr saftig und die Zutaten fallen beim Reinbeißen nicht gleich raus.
Was geschmacklich nicht so gut passt sind die gleich drei Scheiben Salatgurke im Burger. Auch den markanten, rauchigen Geschmack vom Holzkohlegrill, wie ich ihn zum Beispiel von anderen Lokalen kenne, vermisse ich hier in seiner Ausprägung etwas. Den Geschmack würde ich als rund und mild einstufen.

So saftig der Burger ist, so enttäuschender sind die French Fries, welche in einer Papiertüte im Zeitungslook gebracht werden. Diese waren für meinen Geschmack eindeutig zu mehlig, zu trocken und auch die ein oder andere Minute zu lange in der Fritteuse.
Die BBQ-Sauce hilft mir hier, die Fries doch noch komplett zu "vernichten". Die Sauce selber ist wie erwartet schön rauchig, aber etwas zu süß. Schade auch, dass beim Coleslaw nur sehr wenig dabei war und es auch nicht als Beilage in der Karte angeführt wäre.

Die Bedienung ist durchgehend in Ordnung, richtige Symphathie will aber auch nicht recht aufkommen.

Wir verlassen gesättigt und mit geteilten Gefühlen das Lokal. Wenn es denn Burger sein sollen, dann werde ich auch künftig gerne bei meinen Favorites TGI oder Flatschers bleiben.

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Kommentar von am 9. Mai 2016 um 20:15

Salatgurke ist ganz, ganz falsch und peinlich.

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am 22. April 2016
Experte
bluesky73
258
31
29
3Speisen
4Ambiente
2Service
10 Fotos1 Check-In

Die Familie Huth und der Jospergrill kommen dem kulinarisch interessierten Menschen nicht nur in diesem Forum immer wieder mal unter. Höchste Zeit sich selbst von der scheinbar erfolgreichen Kombination zu überzeugen – der letzte Wien-Besuch bietet die passende Gelegenheit.
Ich reserviere online gut zwei Wochen im Vorfeld einen Tisch für den frühen Abend, die Bestätigung lässt ein wenig auf sich warten, aber letztendlich funktioniert alles problemlos. Pünktlich sind wir vorort und werden nach der Glastüre und einem schwarzen Vorhang sehr freundlich begrüßt. Einer der Kellner und der Restaurantleiter streiten förmlich darum, unsere Reservierung zu suchen, letztendlich geleitet uns eine weitere Servicekraft ins Obergeschoß, wo ein Zweiertisch am Fenster auf uns wartet.

Die Ebene ist kein richtiges Stockwerk, eher eine eingezogene Zwischendecke, die dem mehr als ausreichend hohen Raum eine größere bespielbare Fläche abringt. Außer uns sind am frühen Abend noch ein paar Nachmittagsgäste anwesend, das Abendgeschäft beginnt eine gute Stunde später.

Wir bekommen die lebendig gestalteten Karten überreicht, die neben den erwarteten Klassikern einige Spezialitäten bereithält. Man lässt uns die Zeit bis zur Bestellung, die Getränke und Speisen werden freundlich aufgenommen. Ein Bestellterminal ist zentral im Raum positioniert, die Gerichte werden über die Stiege nach oben getragen – das Fitnesscenter erspart man sich als Servicekraft locker.

Das Ambiente ist angenehm, die warmen Farben und das viele Holz erzeugen ein heimeliges Gefühl, die gläsernen Elemente lassen den Raum groß erscheinen. Wir bekommen die bestellten Getränke – das kleine Zwettler Pils (Euro 3,50) trifft die Erwartungen, der Malbec (Euro 5,50) schmeckt ebenfalls, ist allerdings in der Karte mit 4,80 ausgepreist. Letztendlich werden die eingedeckten Messer noch durch passendes Schneidwerkzeug ersetzt – dem fleischlichen Vergnügen steht nun nichts mehr im Wege.

Vorerst heißt es allerdings mal warten, der Gastraum füllt sich und die Vorhut einer größeren Geburtstagsfeier trifft ein um den Ablauf des Abends mit dem Personal zu besprechen. Mit zunehmender Gästeanzahl wird es in dem Raum sehr laut – an eine Unterhaltung ist nun fast nicht mehr zu denken.

Gute 30 Minuten nach der Bestellung ist es dann soweit und unsere Speisen werden serviert. Eigentlich ist es ja nur eine Speise, denn wir haben uns für das Chateaubriand (Euro 65) entschieden. Das mit 500g angekündigte Stück Fleisch wird im Ganzen präsentiert – ich bin ein wenig skeptisch, denn irgendwie hatte ich 500g größer in Erinnerung. Das Stück wird für uns tranchiert und dann mit einem Rosmarinzweig, einem halben gegrillten Knoblauch und etwas Kräuterbutter auf modernem Geschirr serviert. Wir hatten das Fleisch medium bestellt – der Garpunkt kann nur als klar verfehlt beschrieben werden. Wir spielen kurz mit dem Gedanken wegen dem Gargrad zu reklamieren, verzichten dann aber darauf weil wir keine Lust haben nochmal zu warten.
Ein überschaubar kleiner Fleck ist noch rosa, die Kruste macht dafür einen appetitlichen Eindruck. Das Fleisch ist sehr zart und geschmacklich sehr gut.

Das Grillgemüse, das in einem gusseisernen Pfännchen serviert wird kommt bei uns sehr gut an, es ist nicht zu ölig mit einem angenehmen Raucharoma. Als weitere Beilage wurden Fries (Euro 3,80) geordert, die im Papierstanitzel auf den Tisch kommen - auch sie sind gut und vor allem in Kombination mit dem hervorragenden Chili Aioli (Euro 0,90) ein Highlight.

Die Servicemitarbeiter konzentrieren sich nun fast vollständig auf die Geburtstagsgesellschaft und es vergeht einiges an Zeit, bis abserviert wird. Bei der Gelegenheit erwähne ich den doch deutlich überschrittenen Gargrad, was allerdings weder eine Regung, noch eine anderwertige Reaktion beim jungen Mann hervorruft.

Der Gusto auf etwas Süßes möchte noch gestillt werden, aber die Aufmerksamkeit um die Nachspeise bestellen zu können, müssen wir uns hart erkämpfen.

Der flüssige Schokokuchen (Euro 7,80) lässt sich Zeit, bis er bei uns am Tisch eintrifft - die Präsentation wirkt ein wenig gewollt, aber mit der verzichtbaren Obstdeko nicht ganz gekonnt. Das Krokanteis entschädigt geschmacklich, der Kuchen selbst ist sehr gut und der Kern auch wirklich flüssig. Abserviert wird diesmal rasch und wir bitten bei der Gelegenheit gleich um die Rechnung. Die in Summe knapp über 85 Euro erscheinen zwar nicht extrem hoch, der klar verfehlte Gargrad vom Fleisch trübt das Bild allerdings nachhaltig.

Zum Fazit: Das Huth Grillhouse da Max ist ein modernes Lokal mit angenehmen Ambiente. Das Service war anfangs aufmerksam, dann leider zu sehr auf nur mehr einen Teil der Gäste konzentriert. Die von uns gegessenen Speisen waren recht gut, der Hauptdarsteller - das Fleisch – enttäuschte leider was den deutlich überschrittenen Gargrad angeht. Schade drum.

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Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 30. Jänner 2016
Experte
hbg338
388
56
29
5Speisen
4Ambiente
4Service
13 Fotos1 Check-In

Das Lokal „HUTH Grillhouse da max“ ist eines von vier Betrieben der Fam. Huth. Benannt ist das Lokal nach einen der beiden Söhne, den jüngeren, der Familie. Für mich als Liebhaber des gegrillten noch leicht blutigen Rindfleischs war hier natürlich ein Besuch Pflicht. Noch dazu wo ich noch nie in den Genuss von einem Steak welches am Josper Grill zubereitet wurde gekommen bin.

Die Anreise erfolgt mit einen der U-Bahnlinien entweder bis Stephansplatz oder Stubentor und danach einem kleiner Fußweg. Auch mit der Ringstraßenbahnlinie bis zum Hotel Marriott ist es alternativ möglich. Das Auto ist, wie ich am eigenen Leib erlebte, nicht ideal. Denn in diesem Bereich des ersten Bezirks befinden sich die sogenannten Anrainerparkplätz und ich bekam nur in der Tiefgarage beim Marriott einen Parkplatz. Für € 4,60 die Stunde.

Das Lokal über eine kleine Erhöhung betreten und bei einen der Kellner um einen Platz für eine Person gefragt. An einen Tisch für vier Personen wurde mir dieser angeboten. Leider gleich neben der Eingangstür was zufolge hatte, das bei jedem Eintreten oder Verlassen eines Gastes des Lokals, die kalte Luft des ersten Bezirks mich leicht nervte. Die war eigentlich das einzige negative Erlebnis in diesem Lokal. Das Ambiente traf voll meinen Geschmack. Hell dank der großen Fensterfront zur Schellinggasse. Leicht Rustikal mit viel Holz. Massive, helle Holztische mit dunklen Stühlen. Bei größeren Besucherandrang steht auch noch ein Obergeschoß zur Verfügung.

Der Ober brachte unverzüglich die Speisekarte(Link) und ließ mich diese in Ruhe lesen ohne die sofortige nervige Frage nach dem Getränkewunsch zu stellen. Ich überflog sie nur kurz, da ich mich schon vorab online schlau gemacht hatte und mein Speisenwahl schon feststand. Als Getränk wurde ein großer naturtrüber Apfelsaft gespritzt(€ 4,40) bestellt. Das Rib Eye Steak(€ 29,50), welches zu meinen Lieblingsfleischstücke gehört, gab es hier leider nur in der 300 Gramm Version. Zwar nicht meine ideale Größenvorstellung von einem richtigen Steak, aber was soll’s. Dazu wurden French Fries und Kräuterbutter angeboten. Als zusätzliche Beilage bestellte ich Aioli und Josper Brot(€ 2,80). Nach Rückfrage vom Kellner wurde das Steak rare to medium bestellt.

Der Besuch auf den Toiletten war etwas mühsam da diese platzmäßig sehr bescheiden sind. Spätestens hier ist Ende mit der Rollstuhltauglichkeit. Die Toiletten abgesehen von der Größe sauber und in guten Zustand.

Zurück am Tisch stand schon mein Apfelsaft in einem Glas Krug am Tisch. Das Glas halbgefüllt. Ein sehr guter Apfelsaft mit intensiven Fruchtgeschmack. Dies und die Innerstädtische Lage rechtfertigten den doch höheren Preis.

Die Wartezeit auf mein Steak war obwohl das Lokal doch sehr gut besucht war, relativ kurz. Der Kellner servierte ein optisch perfektes Steak. Die Grillspuren am Fleisch deutlich sichtbar. Mit am Teller auf etwas Grünzeug ein Stück Kräuterbutter und ein halber gegrillter Knoblauch. Die French Fries oder Pommes Frites wurden in einer Papiertüte serviert. Das Josperbrot in der Holzschüssel serviert, war für mich als Brotliebhaber auch eine Augenweide. Auf einem Holztablett wurde die Aioli in einer Porzellanschale serviert. Das Gesamtpaket überzeugte optisch auf jeden Fall. Zu guter Letzt wurde vom Kellner auch das vorhandene Messer gegen ein Steakmesser ausgetauscht.

Der Geschmack stand der Optik um nichts nach. Das Steak kam dem für mich perfekten Steak sehr, sehr nahe. Die Garstufe wurde perfekt getroffen. Dazu wurde es auch perfekt gewürzt. Das Fleisch sehr weich und dank den typischen Fettauge des Rib Eye‘s sehr saftig. Die Kräuterbutter nicht steinhart aus dem Gefrierfach und der Kräutergeschmack war deutlich merkbar. Für mich als Knoblauchliebhaber war der gegrillte Knoblauch das I-Tüpfelchen. Nicht zu dominant und mit dezentem Knoblauchgeschmack. Wenn ich schon beim Schwärmen von Knoblauch bin dann weiter zur Aioli. Genauso wie diese serviert wurde, habe ich sie mir vorgestellt. Hier dominiert der Knoblauchgeschmack. Wunderbar aufgeschlagen und perfekte Konsistenz. Die French Fries, warum man nicht Pommes Frites schreibt verstehe ich zwar nicht, dies tat aber dem sehr guten Geschmackserlebnis keinen Abbruch. Außen knusprig und innen weich. So sollen Pommes für mich sein. Auch die letzte, die schon etwas ausgekühlt war konnte ich noch problemlos mit der Gabel aufspießen. Das Josper Brot erfüllte perfekt, meine in diesem Punkt doch recht hohen Erwartungen. Flaumig weich mit intensiven Brotgeschmack und dezenten Grillaromen.

Das Service passte sich dem Steak und dem Ambiente an. Aufmerksam, freundlich und flott. Leergeschirr am Tisch gab es nicht. Kaum fertig gegessen wurde umgehend abserviert. Auch der Bezahlvorgang verlief flott. Die Rechnung wurde im Lederetui überbracht.

Mein Fazit – Der Josper Grill überzeugt mich. Wunderbar gegessen in einen sehr schönen Lokal mit sehr guten Service. Preislich durchaus angebracht. Eine Empfehlung meinerseits gibt es auf jeden Fall. (Wenn man reserviert dann rückfragen das es nicht unbedingt der Tisch beim Eingang ist)

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Letzter Kommentar von am 31. Jän 2016 um 09:07

Außer, gewisse unsägliche Politiker benennen sie um: Link

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am 15. September 2015
fluffles
5
1
1
5Speisen
4Ambiente
1Service

Waren heute zum wiederholten Mal im Da Max.

Es war und ist für uns immer eine zuverlässige Destination für ein einfaches Steak oder Burger im 1. ohne große Komplikationen.

Wir wählten das Da Max heute auch, da wir in unmittelbarer Nähe ein Konzert besuchen wollten und das Gefühl hatten, hier zuverlässig vor Konzertbeginn ein gute Mahlzeit zu erhalten.

Leider wurden wir in dieser Hinsicht schwerstens enttäuscht. Wir kamen ca. 1,5 Stunden vor unserer Deadline an und merkten rasch, dass das Lokal im Ausnahmezustand zu sein schien. Alle Tische (inkl. jener draußen, trotz nicht ganz warmer Temperaturen) waren voll belegt, Kellner wirkten schwer gestresst, aber schienen doch ihr möglichstes zu tun.

Statt wie sonst Ribeyes zu bestellen (die hier systematisch ganz wunderbar sind, in Wien aus meiner Sicht höchstens im DStrikt ähnlich zuverlässig fein) gingen meine Frau und ich diesmal (wohl fatalerweise) auf Burger und verzichteten auf Vorspeisen - im Gedanken, dass diese sicher auch rasch zuzubereiten seien.

30 Minuten später (so lange sahen wir auch keinen einzigen Kellner) die erste vorsichtige, höfliche Rückfrage. Die Burger waren angeblich schon unterwegs.

15 weitere Minuten später eine weite höfliche Rückfrage inkl. Hinweis, dass wir leider einen Folgetermin hätten und dementsprechend etwas im Stress. Burgen kommen sofort.

Gute 20 Minuten später (einmal mehr inzwischen kaum ein Kellner zu sehen) der Hinweis, dass die Burger gleich kommen würden.

An diesem Punkt beginne ich, real frustriert zu werden, zumal unsere Deadline unrealistischer und unrealistischer wird.

Unabhängig davon, dass natürlich besser ist, wenn es gar nicht zu Verspätungen und Küchen-Katastrophen kommt: für mich ist der größte Faux-Pas die falsche Auskunft:
wenn etwas schliefläuft, ein Gerät ausfällt, ein Angestellter überfordert ist und ich als Gast eine zuverlässige Information erhalte, wie mein weiteres Schicksal aussieht ist die Situation zumindest handhabbar. (wenn auch nicht perfekt)

Das ständige Hinhalten dagegen wurde zu einer realen Übung in schwerster Frustration und wog letztlich genauso schwer auf unserer Laune wie die Verspätung selbst.

Wir bekamen unsere Burger nach 1:20 Stunden nachdem ich direkt bei der Küche meine Beschwerde einbrachte und aus Verzweiflung latent drohte, eine Szene zu machen.

(Burger kam dann auch mit einer höflichen Entschuldigung)

Iberico-Burger war wunderbar, mit knusprigen Bacon. Das Schweinefleisch war zart und fein - brauchte sich vor keinem Rind zu schämen.

Bacon-(Cheese)Burger war absolut saftig, rundum fein und total vergleichbar mit Gastro-Burgern in den USA. Brot ebenfalls absolut fein - meine Frau und ich sind beide Fans des fluffigen, leichten Burgerbrotes. Wer eher ein knuspriges Bun möchte, wird bei Smokey's denke ich glücklicher.

Beide Buns waren innen mit einer Aioli bestrichen, was uns glücklich machte, aber ggf. andere Gäste nicht.

Ultimativ eine frustrierende Erfahrung. Wir kommen sicher wieder und begreifen den heutigen Tag als Ausrutscher.
Es ist uns auch klar, dass jeder Gastronomiebetrieb konstant knapp dran ist, im absoluten Chaos zu versinken - aber Ich glaube, dass es bessere Wege gibt, solche Situationen zu handhaben.

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am 7. Juni 2015
PedroA
15
1
2
5Speisen
5Ambiente
5Service

Was soll ich noch sagen ? Innerhalb eines Monats schon vier mal dort gewesen und jedes Mal eine Freude das Restaurant zu besuchen !
Kellner überaus freundlich , der Chef stets gut gelaunt und nett ! Tolles Team !

Essen jedes Mal frisch und fabelhaft im Geschmack , der Burger ein Traum . Definitiv unter den Top 3 in Wien / Österreich !
Burgerfleisch , Medium - saftig - frisch einfach top Qualität !
Burgerbrot fluffig und sehr gut !

Pommes sehr gut und werden stets sehr heiß an den Tisch gebracht ( geschätzte kühl Dauer Ca 7 Minuten )
Selbstgemacht BBQ top, harmoniert hervorragend mit der eigensgemachten Aiolisauce im Burger!
Mein kleiner Geheimfavorit ist der kleine "Klex" Krautsalat am Rande des Tellers ! Wahnsinn , könnte ich Mengen Essen davon!
Die Garnelen, schmecken Hammer!
Brot als Beilage dazu etwas fad aber frisch !

Besuch wert und definitiv nicht das letzte Mal!, die Woche bzw dieses Jahr =P

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am 17. Jänner 2015
cuppes
11
1
4
5Speisen
4Ambiente
4Service

Vor ein paar Tagen verschlug es mich samt Begleitung ins HUTH Grillhouse da max, da mich die Burger-Fleischeslust überkam und ich hier las, dass der Burger in der gewünschten Gar- bzw. Grillstufe serviert wird.

Hinein ins Lokal, einen angenehmen Geruch wahrgenommen, freundlich empfangen, keine Reservierung – kein Problem, am mittig platzierten „shared table“ Platz genommen. Normalerweise sitze ich zwar nicht sehr gerne in der Mitte des Saales, da ich mich da einfach beobachtet fühle, aber das Lokal ist eher klein und somit ging das iO.

Ein junger Kellner begrüßte uns mit ruhiger Stimme am Tisch und überreichte die Karte. Alles souverän und nicht hektisch. Die Getränkewahl fiel auf Campari-Orange, Soda und ein rotes Zwickl (das ich persönlich überaus schätze). Da gab es nichts zu bemängeln.

Bei den Speisen entschieden wir uns für Calamari Fritti (als geteilte Vorspeise) und zwei Mal den Cheesburger medium-rare. Die Calamari waren recht rasch serviert und kamen in Begleitung einer Sauce Aioli, beides tip-top, lediglich die Portionsgröße war in Anbetracht des Preises eher klein. Dann kamen auch schon die beiden Burger , mit Frittes (die im Papierstantizel neben dem Burger stehen) und einer BQ Sauce. Tja, was soll ich sagen … wirklich alle Bestandteile überdurchschnittlich gut gelungen. Die medium-rare war medium-rare, die Frittes waren knusprig und die Sauce passte ideal als Ergänzung. Einziger kritikpunkt war der Käse (Cheddar), der mir zu wenig geschmolzen war (was wahrscheinlich aber auch an der gewünschten medium-rare Grillstufe liegt). Im Gegensatz zur Vorspeise war die Portion mehr als ausreichend und eigentlich hätten wir uns die Vorspeise sparen können.

Das gesamte Kellner Team war den ganzen Besuch lang präsent und freundlich, so wie es sein soll. Gekostet hat der Abend ein wenig über 50.- Euro – für das gebotene sicher angemessen und somit wird uns das Huth Grillhouse wieder sehen.

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Kommentar von am 26. Feb 2015 um 13:20

meine Rede - Der Ceeseburger ist nicht zu übertreffen =)

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am 9. August 2014
Calvito
8
1
1
5Speisen
3Ambiente
2Service
1 Check-In

War neulich im Grillhouse das Essen war wirklich hervorragend, die bestellten Steaks butterweich, die Kräuterbutter geschmacklich super.

Kellner sehr freundlich.

Negativ: die Biergarten-Stühle waren doch etwas unbequem.
Wir bestellten dann Wein und da hatte keiner der beiden Kellner nicht die geringste Idee....und das erwartet man sich in so einem Lokal dann schon auch. Es wurde mir zuerst ein Zweigelt Haideboden empfohlen...der Winzer musste nachgefragt werden....obwohl er als Hauswein präsentiert wurde.
Für meine Begleitung, die Weißwein wollte wurde ein Welschriesling empfohlen...Winzer wieder unbekannt...da wurde geraten Tanent, etc...Tement war gemeint....

Mein Rotwein kam dann in Zimmertemperatur (ich war bei 32 Grad Außentemperatur im Huth) und Oxidiert...als ich den Wein reklamierte....für 4,90 ist das glaube ich möglich...meinte der Kellner...ja es stimmt er riecht leicht säuerlich....bekam aber gleich ein neues Glas von einer scheinbar neu geöffneten Flasche....aber auch wieder sehr warm. Ich merkte noch beim Mitarbeiter an, dass der Wein ein bisschen kühler besser wäre worauf er mehr oder weniger aber in einer charmanten Art meinte, ob ich denn nicht wüßte dass RWein nicht gekühlt gehört....naja bei 32 Grad im Hochsommer dann doch ein bisschen...

Fazit: Essen super, Service sehr freundlich...aber bei mir gehört halt auch ein bisschen Fachwissen dazu....

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am 9. Mai 2014
Update am 9. April 2015
Experte
Gourmetlisa
90
10
22
5Speisen
5Ambiente
5Service
15 Fotos111 Check-Ins

Ich war schon oft im Huth und ich werde auch noch viel öfter hingehen. Dieses Restaurant ist unser anbsolutes Lieblingsrestaurant. Mittlerweile sind wir ehrlich gestanden JEDE Woche dort.

Wer meint, Burger wären ausschließlich Fast Food, kann sich hier vom Gegenteil überzeugen. Der Cheeseburger ist einmalig. Das Fleisch für den Burger kann wie ein Steak bestellt werden – ich nehme dieses immer medium – rare! Unglaublich, wie dieser amerikanische Klassiker schmecken kann, wenn gute Küche am Werk ist. Das Fleisch ist zart und ausgezeichnet gewürzt, die leicht rauchige BBQ Sauce passt super und verfeinert ist das Meisterwerk noch mit etwas Salat und Tomate. Das Brot oberhalb ist auch anders als nahezu überall sonst: knusprig und fest. Muss man aus meiner Sicht unbedingt mal gegessen haben!!

Ich hatte, bevor ich den Burger probiert habe, auch andere Hauptspeisen – ebenfalls sehr fein… Aber mittlerweile muss ich gestehen, dass ich WEGEN des Cheeseburgers das Huth besuche.

Auch die Vorspeisen sind ein Erlebnis. Der Flamkuchen beispielsweise, der optisch an Pizza Bianco erinnert, überzeugt mit einem hauchdünnen, knusprigen Boden. Belegt ist dieser mit Lauch und knusprigen Speckwürfeln auf dezenter Sauerrahmsauce. Klingt deftig, ist aber dezent genug um nachher noch problemlos eine Hauptspeise genießen zu können.

Für alle, die schon die Vorspeise gerne deftig gestalten: Die Apfel/Käse Pfanne mit knusprigem Weißbrot ist für alle, die gerne was Neues probieren sehr lecker!

Wer dann noch kann: Der warme Schokoladekochen mit flüssigem Kern, aber auch das Erdbeer Panna Cotta sind super gut!

Das Service ist auffallend freundlich und aufmerksam!
Ein Hotspot für Fleisch-Liebhaber, die Wert auf Qualität legen.

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Letzter Kommentar von am 9. Mai 2014 um 12:04

Danke für die schöne Bewertung - wieder ein Lokal, dass ich demnächst besuchen muss. Gerry

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am 6. November 2013
Experte
amarone1977
315
75
30
4Speisen
3Ambiente
3Service

Kurzes Speisenmemo aus dem 1. Bezirk.

Kollege Otternase hat zwei tolle Ideen für einen Abend: ein sensationelles Konzert im nahe gelegenen Konzerthaus. Und ein kleines Bier danach – das zu einem großen Bier mit großem Schwein wurde.

Und das geht so: Sprung vom 3. Bezirk über den Ring in den 1. Bezirk. Schellinggasse. Hier hatte ich schon mal ein Schnitzel gegessen, genau gegenüber.

Huth. Huth da Moritz, Huth Grillhouse. Die Schellinggasse ist ein einziges Huth-Grätzel!
Das „Grillhouse da Max“ ist so zu sagen die Steakabteilung. Am Tisch eine Speisekarte, auf der eine schematische Darstellung eines Rindes zu sehen ist, die dem Gast erklärt, was ein Rindvieh aus Metzgersicht so hergibt.
Gleich darunter die Auflistung der Steakvarianten samt Beilagen, sowie die anderen Speisen.

„Ibérico-Filet“ scheint die einfachste Variante zu sein – doch man klärt mich auf, dass mit Ibérico kein Rind, sondern ein Schwein gemeint ist. Könnte man wissen, muss man aber nicht wissen, auch wenn ich Sachen wie „….vom Ibérico-Schwein“ vielleicht schon irgendwo gehört habe.
Zudem steht das Ibérico gleich unter der Rindviehgrafik, fast so als würde man das Wort "Grün" mit roten Lettern schreiben.

Dazu kommt noch, dass ich kein großer Schweinefleisch-Esser bin, zweimal im Jahr Schweinsbraten, dann und wann Prosciutto, doch die spanische Sau war mir auch bis zum heutigen Abend tatsächlich noch nie auf einer Speisekarte begegnet.
Jo, des gibt’s!

Doch Otternase beschwört mir, dass der Flamencotänzer unter den Paarhufern einen Versuch wert sei, gerade hier. Je nach Gusto mit Fries, Grillgemüse, Josper Brot, diversen Saucen, Aioli usw. „upzugraden“.
Ich nehme mir meine liebsten Rosmarinkartoffeln, da sollte nichts schiefgehen, und einen schönen Blattsalat, von dem ich noch die Tomatenspeideln raussortieren darf.

Ich muss gestehen, kurz und gut: wenn ein Schwein, dann dieses hier. Schön rosa gebraten, zart und – sagen wir mal – gehaltvoll. Einfach ein sehr gutes Stück Fleisch. Die Kartoffeln tun das ihre, der Salat ist sehr appetitlich angerichtet, frisch und saftig, wirklich eine Freude.

Getränk: "das Klane" große Budweiser kommt natürlich nicht an jenes im Schweizerhaus heran, aber für ein Bier im Restaurant trotzdem aller Ehren wert.

Fazit: zumindest für diesen Abend habe ich meine Meinung in puncto Schweinefleisch geändert. Auf alle Fälle war dieses Abendessen erfreulicher als mein schon etwas länger zurückliegender Wienerschnitzelbesuch schräg gegenüber.
Und eines weiß ich auch: mit Otternase fortgehen lohnt sich – „auf a Klans“ wird zum kurzen, aber erfreulichen Abendessen.

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Letzter Kommentar von am 7. Nov 2013 um 20:25

Jaja, ich meine ja eh mit allem was dazugehört ;-)

Gefällt mir
am 29. Oktober 2013
marionglatz
47
1
4
5Speisen
4Ambiente
5Service

Für meinen persönlichen Burger-Index zieht es mich immer in neue Lokale, die ich noch nicht kenne, zum Burger kosten.
Das Huth Grillhouse ist sehr zentral gelegen. Der erste Eindruck beim Reinkommen war gleich positiv. Ich hatte kurz davor wegen einen Tisch angerufen, welcher schon vorbereitet war. Sehr nette Kellner, die auch gleich Fragen zur Speisekarte geklärt haben. Wir nahmen den Beef Burger und den Steak Burger. Beides schmeckte ausgezeichnet. So soll ein Burger schmecken. Auch die Pommes Frittes sahen hausgemacht aus und schmeckten wie sie sollen (ich hasse es, wenn ich in einem Lokal so dünne TK-Pommes krieg, diese waren dick und sahen nach Kartoffel aus). Saucen kann man wählen, es gibt eine große Auswahl. Wir hatten Chili Aioli und Barbecue Sauce. Beides köstlich. Optisch gefiel der Krautsalat am Teller nicht, aber er schmeckte gut.
Das Lokal ist nett eingerichtet, zweckmäßig, kein Schnickschnack. Das obere Stockwerk habe ich nicht gesehen.
Tolles Grillhouse im 1. Bezirk!

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am 4. Oktober 2013
maier891
3
1
1
3Speisen
3Ambiente
3Service

Nach dem großen Verlagen nach einem guten Stück totem Tier, viel unsere Wahl diesesmal auch das grillhouse.
Bei der Ankunft war das lokal bis auf zwei Tische völlig leer, weswegen uns auch ohne nachfrage nach einer reservierung mitgeteilt wurde wir dürften uns einen Tisch aussuchen.

Am tisch sind die Speisekarten schon ausgestellt gewesen sodass es mich doch sehr verwirrte wieso man 10 minuten auch diesselbe nochmal warten musste bis sie einem gebracht wurde.

als vorspeisen gab es einmal die piementos und das beeftatar. Ersteres war durchaus sehr gut aber ich habe die piementos aus meiner zeit in spanien wesentlich schärfer in erinnerung. das beef tatar , war eben ein beef tatar gut aber leider nichts besonderes.

kommen wir zur hauptspeise!
für meine begleitung gab es das ribeyesteak 300 g, für mich das rinderfilet mit 200 gramm.
bei beidem gab es 2 beilagen und 1 sauce nach wahl dazu.
nach kurzer zeit war es dann soweit!
das rib eye steak war ein traum!
mein rinderfilet auch, beides war angerichtet mit einer riseigen knoblauchzehe welche sehr intensiv und für mich als konbilienbhaberin sehr gut war.
auch die gemüsebeilage war sehr gut, viel im vergleich zu den pommes leider einwenig klein aus !
( Tipp: einfach zweimal diesselbe beilage bestellen, pommes brauch kein mensch bei den massen an fleisch ;))

als dessert teilen wir uns dann noch einen cheesecake: sehr gut und die portion auch mehr als angemessen, für mehr wäre definitiv auch kein platz mehr gewesen.

nun für mich ein sehr wichtiger punikt der service:
Leider wirkten beide vorhandenen Kellner nicht übermotiviertjedoch war ihnen eine gewisse bemütheit anzusehen das wir es vllt nicht merken das sie so gar keine lust hatten.
die bier am anfang wurden schnell gebracht und nachdem wir dann auch mal den wein bestellen konnten war auch dieser sehr fix da.
der service wurde während des abends immer besser, die kellner meiner meinung nach auch motivierter was aber auch zum nachteil werden kann wenn zu wenig gäste da sind: ohne pause schwirrte ein kellner bei unserem tisch herum was sich nach einer weile als leicht störend erwies.

insgesamt ein netter abend , jedoch werden wir erst weitere lokalen testen bevor wir dieses nochmal besuchen werden.

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Letzter Kommentar von am 4. Okt 2013 um 22:36

Der Informationsgehalt der Bewertung wäre meiner Meinung nach recht gut. Die nicht vorhandene Groß- und Kleinschreibung und die unzähligen Tippfehler verleiden einem aber irgendwie den Lesegenuss - schade!

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am 3. Oktober 2013
Update am 31. Mai 2014
Experte
dieBrotvernichter
67
17
18
4Speisen
3Ambiente
3Service

Vom Artner (weinberatungs- und steakbeilagentechnisch) bitter enttäuscht und von Restauranttester-Berichten animiert, schaffen wir es, unsere Lieblingsnachbarn zum gemeinsamen Josper-Steak-Essen in der Grill-Filiale vom Huth zu motivieren.

Wir freuen uns besonders drauf, weil wir ja den Josper-Rauchgeschmack vom Artner-Bio-Steak so positiv in Erinnerung haben und unsere lieben beiden von nebenan, heute eine neue Geschmackserfahrung erleben würden, von der wir zwei absolut überzeugt sind und die wir ihnen nicht vorenthalten möchten. Josper ist doch Josper, egal ob in der Schellinggasse oder am Franziskanerplatz - so haben wir angenommen.

Skepsis kommt zwar hinsichtlich des Glücklichkeitsfaktor der ehemals lebenden Tiere bei uns auf, da zwar mit höchster Qualität aber nicht mit Bio in der Informationsrubrik der Speisenkarte geprotzt wird. Wir unterdrücken die bösen Gedanken, mit dem Gerücht, dass es selten aber doch auch in Nicht-Bio-Betrieben artgerechte Haltung geben soll und vielleicht auch dieses Attribut zur Bewertung der höchsten Qualität von den Huths herangezogen wird. Dennoch – wir bleiben neugierig, was man zu einem etwas günstigeren Preis (Vergleichswert: Artner) erwarten darf.

Eine Woche im Vorhinein reserviert (18.30h) , aber 15 Minuten zu früh im Lokal angekommen – war man auf uns nicht vorbereitet. Anscheinend in keinster Weise, weil wir standen im Eingang und niemand hat unsere Ankunft registriert. Das Lokal war nur lückenhaft gefüllt. Wir suchten nach Personal – und wurden fündig hinter/unter der Schankbar – da konnten wir dann einen jungen Servicemitarbeiter hervor-/heraufholen. Mit entgeistertem Blick hat er unseren Wunsch nach unserem reservierten Tisch vernommen – und verschwand weit hinten in der Küche. Wir warten also weiter im Eingang bei offener Türe – der Herbst kann schon recht kalt sein! Ein Herr im Freizeitlook erscheint beim Kassensystem-PC und grüßt verhalten freundlich, keine Nachfrage – dann kommt doch noch der junge Servicemitarbeiter aus der Küche in Begleitung eines Kollegen zurück und sucht gemeinsam mit dem legeren Herrn nach der Reservierung. Es stellt sich heraus, dass der schöne Tisch am mittigen Fenster für uns vier gedacht ist, doch der wird noch besetzt von einem Single-Mann mit einem Seiterl. Daher bleibt für uns nur der neben der offenen Eingangstür. Kann man denn die Türe schließen? Die Klimaanlage wurde gerade ausgeschaltet, hat man uns erwidert. Doch es ging nicht um die Klimaanlage sondern um die offene Tür – wo der kalte Herbstwind ordentlich durchweht. Na gut man würde sie schon schließen, aber Gäste kommen und gehen ja ohnehin. Ja, da ist der Tisch vielleicht nicht der richtige für uns, da ja das Lokal halb leer ist, können wir vielleicht oben selbst nach einem Tisch suchen? Das wurde uns erlaubt.

Oben anfangs noch allein, können wir in fast bibliothekarischem Ambiente mit viel Ruhe die Speisenkarte lesen. Wir zwei großen Esser entscheiden uns für geteilte Vorspeisen: Beeftartar mit geröstetem Weißbrot und den Cheddarburger mit French Fries und bitte noch Ketchup extra. Die Flasche Merlot teilen wir uns nachbarschaftlich zu viert und die Hauptspeisen bestellt jeder für sich. 2 Filetsteaks für die beiden von Türnummer 11: einmal die Variante mit French Fries und Chili Aioli für die weibliche Perfektion. Für ihren dynamisch-linienbewussten Mann, jene mit Dijonsenfsauce und Grillgemüse. Zu uns soll kommen: ein 300g Rib-Eye mit BBQ Sauce und Rosmarinerdäpfel für den ausgezehrten Golferkörper und Chili-Käsekrainer mit Senfcreme und Kartoffelchips für die rennradelnde Plastikmöbelverkäuferin des Tages. Dazu soll noch das Josperbrot verkostet werden. Wiederum, die Bitte nach Ketchup. Beim Schüsserl gemischten Salat mit Basilikumdressing herrscht bei allen Steakessern Gleichklang.

Nach der Speisen- und Getränkebestellung wurde uns noch zuvorkommend und bedacht Wein und Wasser gebracht. Danach füllte sich das Lokal recht schnell, der Geräuschpegel schoss in die Höhe und Hektik brach unter den beiden Kellnern aus, die für das gesamte Lokal (oben und unten) zuständig waren. Nur 2 Mitarbeiter im Service - an einem Samstagabend?

Die Kulisse im "da Max" gestaltet sich in dunklem Holz, Loftartig nach oben hin offen. Oben sitzt man quasi in der Galerie, unter großen Abzugsrohren – Technik zum Angreifen. Dennoch ergibt der Innenraum ein rundes Konzept aber dämmt Lärm nur sehr schlecht. Es regiert nun Mc Donald's Atmosphäre, die jede Unterhaltung erschwert.

Unsere zwei Vorspeisen kamen noch geordnet an den Tisch: der Burger hat uns beiden geschmeckt. Wir konnten den Josper nicht ganz erschmecken – verschuldet hat das wahrscheinlich der Käse, die Sauce & das Blattgrün – so beschwichtigten wir. Und mit viel Wille, ist dann doch zumindest im Kopf eine Jospernote wahrnehmbar. Also verweilen wir in hoffnungsvoller Erwartung der Steaks. Das Fleischlaibchen war recht gut, mäßig saftig und ja, wirklich 100% Rind, sehr talgiger Beigeschmack vom hohen Fettgehalt – muss man mögen. Das Burgerweckerl war besonders gut und wir nehmen an, es entstammt nicht aus einem Plastiksackerl – ob vom Bäcker oder Eigenproduktion, bleibt Spekulation. ;) Die hausgemachte Mayonaise hat man uns vorenthalten.

Das Beef Tartar war fein und fast schon sämig. Stimmig gewürzt, sodass der dezente Eigengeschmack Fleisch von der mageren Sorte – gut so – noch erkennbar bleibt. Einfaches Sandwichbrot in schwarzen Streifen angetoastet dazu – wäre eigentlich nicht besonders erwähnenswert. Senfcreme dazu hat gepasst, wie immer zu rohem Rind.

Während die beiden jungen Männer vom Service hin und her und rauf und runter hechten. Warten wir auf unsere Hauptgänge. In der Zwischenzeit platziert sich eine junge Familie mit Kleinkind zu dritt an den übernächsten Tisch. Das Kind hat schlechte Laune und „ruft“ nach Erlösung. Das Pärchen vom Nebentisch verlässt noch bevor eine Bestellung möglich wird, das Lokal.

Wir bekommen unsere Hauptspeisen nach und nach serviert, gemeinsam essen wird schwierig. Denn einige Beilagen fehlen, kommen erst recht spät nachgeliefert. Der Wein in unseren Gläsern wird immer weniger – unsere Flasche ist für uns selbst nicht auffindbar und niemand vom Service hat Zeit und Muße nachzuschenken. Sehr schade. Nach vielen Kleinigkeiten (Saucen, Ketchup, Josperbrot und Beilagen) muss nachgefragt werden. So auch beim Wein aus unserer Flasche – alles braucht Wegzeit beim Nachservieren. Mühsam, nicht nur für uns – ja, wir wissen auch für die Mitarbeiter.

Käsekrainer mit erkennbarer Schärfe, gut gebraten, zu wenig eingetrocknete Senfcreme, ebenso wenig Chips. Josperbrot – eine Enttäuschung, das gleiche Sandwichbrot vom Beef Tartar mit schwarzen Streifen und Öl beträufelt. Eine originellere Brotsorte/Zubereitungsart hätten wir uns schon erwartet. Alle Steaks zum richtigen Zeitpunkt und wie bestellt vom Grill geholt. Dazu der gebratene Knoblauch, süßlich köstlich. Alle Saucen dazu waren ausreichend vorhanden, leider ohne Worte schnell auf den Tisch gestellt, daher war nicht klar, welche Sauce welchen Namen trägt, wir konnten’s dann erahnen. French Fries tadellos, Rosmarinerdäpfel auch passabel, Grillgemüse konnten wir nicht kosten, weil stattdessen ebenfalls Rosmarinerdäpfel gebracht wurden. Reklamieren wollten wir nicht, war alles so schon lähmend genug. Basilikumdressing im kleinen Salat wirklich eine gelungene Abwechslung zum üblichen Einheitsdressing. Eine Frage zieht sich durch den ganzen Abend und bleibt offen: Wo ist Josper?

€ 153,80 zu viert mit einer Flasche Wein. Trinkgeld? Das mäßige Service lässt unsere Großzügigkeit schrumpfen und nur die Gutmütigkeit unserer Lieblingsnachbarn siegt. Der Jospergeschmack, mit dem wir am Franziskanerplatz verwöhnt wurden, den vermissen wir im Huth gänzlich. Genauso wie den souveränen Umgang mit Gästen und die Ruhe beim Essen. Das erste Mal im Huth lädt nicht so bald zu einer Wiederholung ein.

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Letzter Kommentar von am 5. Okt 2013 um 11:10

Eigentlich ein recht ernüchternder Abend für uns - trotz Wein und Essen. Service, Ambiente, Speisen- und Zubereitungsqualität, Preis-Leistung müssen in Summe stimmig sein. Je nach dem können wir mit mehr und weniger zufrieden sein - die Relation muss stimmen. Aber bei Steaks von "höchster Qualität" muss auch der Rest dazu passen - und das hat's leider nicht.

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am 19. September 2013
Experte
adn1966
80
48
22
4Speisen
4Ambiente
4Service
4 Fotos1 Check-In

Time for Steak and Burger.

Schon länger hatte ich im Hinterkopf, das Huth Grill House da max einmal auszuprobieren, um selbst zu erschmecken, was es mit dem weltweit über den grünen Klee gelobten Josper Grill wirklich auf sich hat. Die Liebste braucht nicht lange überredet werden, wenn es um Steaks geht, also auf in die Schellinggasse. Die am selben Tag per Email getätigte Reservierung wurde innerhalb kurzer Zeit sehr freundlich von Frau Huth bestätigt, dem Steak/Burger/Josper Erlebnis stand also nichts mehr im Wege.

Ich kenne das „Original – Huth“, das sich gegenüber dem „da max“ befindet, noch aus einer Zeit, als es ein ganz normales Gasthaus war, Anfang der Neunziger, sehr urig und bodenständig eingerichtet, allerdings schon damals mit einem ausgezeichneten Ruf für sehr gute Wiener Küche. Irgendwann folgte dann eine Renovierung, später dann die Expansion auf insgesamt 4 Betriebe, alle in der Schellinggasse bzw. Seilerstätte. Auf der sehr gut gestalteten, übersichtlichen Homepage finden sich Reservierungslinks und Speise-/Getränkekarten und detaillierte Infos über alle vier Lokale.

Wie hautschi schon beschrieben hat, ist das Huth ein reines Nichtraucherlokal, die Frage baulicher Trennung stellt sich also nicht. Der Liebsten war’s wurscht, hat sie es doch tatsächlich geschafft, seit einer Woche dem leidigen Laster zu entsagen. Ich weiß, das tut überhaupt nichts zu meiner Review, ist mir aber trotzdem einen kurzen Szenenapplaus wert. Ich hab mir halt das eine oder andere Zigaretterl ante portas in der Herbstluft gegönnt, aber auch für mich war es durchaus machbar, den Abend und das Essen in sauberer Nichtraucherluft zu genießen. Außerdem raucht man so im Verlauf des Abends deutlich weniger, wenn man jedes mal rausgehen muss.

Das Ambiente ist sehr ansprechend, schick und modern, speziell die Lampen sind ein eye-catcher. Viel Holz in der Einrichtung, die Tische ein wenig eng zueinander platziert, so dass man durchaus auch die Unterhaltung am Nachbartisch ungewollt mitbekommt.

Wir wurden sehr freundlich empfangen und zu unserem Tisch am Fenster begleitet, die Speisekarten wurden gereicht, eine große Speisekarte steht auch als Tafel am Tisch. Der freundliche Kellner nahm unsere erste Getränkebestellung auf, beriet uns bei der Rotweinauswahl und gab uns ausreichend Zeit, die Speisekarte zu studieren. Die Karte ist wie die Homepage sehr aufgeräumt. Es finden sich Vorspeisen, Casolletes (quasi Pfandln), und natürlich Burger, Steaks, Ribs und Desserts. Alles sehr übersichtlich. Mir gefällt eine Karte, aus der ich eigentlich schon die Speisen für die nächsten drei Besuche festlegen könnte. Der Burger ist ein Must, ebenso das Steak, aber auch die BBQ Ribs Boneless klingen verlockend, wie auch die Da Max Chili Käsekrainer oder das Flying Chicken (eine marinierte Landhendelbrust, nicht etwa ein feiger Pilot).

Die Wahl fiel auf das Rib Eye (medium, € 27,50 für 300g) für die Liebste und den Cheddar Cheese Burger (€ 13,80 für 220g plus Käse, Blattsalat, Gurke, Tomate und hausgemachter Mayonnaise, sowie French Fries und einer Sauce als Begleitung).

Aus der Getränkekarte, die eine unglaubliche Fülle an Bieren, aufgeteilt in Kategorien wir Pilse, belgische Stile, Porter, Stout, Barleywine, Fruchtbier und Wein-Bier (sic!), bietet, wählten wir eine Flasche Tributo 2009 (€ 36), ein chilenisches Cabernetscherl, das sich als sehr gute Wahl herausstellen sollte. Ferner wollten wir natürlich das Josperbrot probieren (€ 2,80 mit hausgemachter Aioli), sowie eine Chili-Aioli (€ 1,50) und einen Rocket Salad mit Parmesan (€ 4,80).

Nach eigentlich recht kurzer Zeit kamen die Speisen, optisch sehr hübsch und appetitlich angerichtet, die Fries in einem Papierstanitzel, dass optisch einer Zeitungsseite nachempfunden wurde, très charmant.

Das Steak: Im Vergleich z.B. zum Flatschers ein etwas dünneres Steak, in punkto Fleischqualität aber ebenso tadellos. Der Garpunkt perfekt, das Fleisch wunderbar zart und saftig. Der Hammer ist der durch den Josper Grill induzierte, dezente Rauchgeschmack. Die Liebste ergoss sich in Lobeshymnen und wählte dieses Steak schnurstracks auf Platz eins der von ihr in Österreich verzehrten Steaks in der Kategorie bester Geschmack. Sie räumte wohl ein, der Abstand zu Flatschers Steak wäre minimal, aber eben doch deutlich genug, um sich festzulegen. Vielleicht sind allerdings ihre nun Nichtraucher-Geschmacksknospen sensibler geworden, was einen kleinen Wettbewerbsvorteil für das da max bedeuten würde. Egal.

Auch der dazu gereichte Salat und eine aufgeschnittene, mitgegrillte Knoblauchknolle stießen auf der Liebsten expliziten Wohlwollen.

Der Burger: Schon allein optisch ein Schmankerl. Einmal durchgeschnitten und mit zwei kleinen Holzspießen gespickt präsentiert sich ein Burger, wie man ihn sich vorstellt. Eine ausreichend große Portion, frischer Salat, eine Tomate (die umgehend auf den Teller der Liebsten wanderte), eine Gurke, etwas Mayonnaise, etwas BBQ – Sauce. Geschmacklich rangiert dieser Burger ebenfalls unter den Besten, die ich jemals gegessen habe, ex aequo mit Flatschers Burger. „The edge“ ist allerdings auch hier die BBQ – Sauce, aus Texas stammend, wie mir unser Kellner erklärte, und schlichtweg spektakulär. Ich bin eigentlich kein Freund von BBQ – Saucen, hier verpasste der dezente Rauchgeschmack zusammen mit dem Josper-Grillaroma dem Burger quasi das Krönchen.

Die Fries nebst ihrer originellen Verpackung ebenfalls sehr schmackhaft und knusprig, wobei ich gestehen muss, ich bin auch kein großer Freund von Pommes.

Nun zu den kleinen (subjektiven) Minuspunkten: Es ist ein wenig schade, dass es zu den Steaks keine anderen Erdäpfel-Varianten zur Auswahl gibt. Garlic mashed, zum Beispiel, oder die klassische Ofenkartoffel. Die Aiolis, obgleich hausgemacht, konnten ebenfalls nicht überzeugen. Zu mayonnaiselastig und zu „geil“ die eine, zu mild die Chilivariante. Auch hier wäre es fein, gäbe es eine Pfeffersauce oder eine klassische Chilisauce zur Auswahl.

Als Abschluss bestellte ich einen Ristretto (Hausbrandt, € 2,30), der etwas zu lange und zu dünn geriet, um sich Ristretto nennen zu dürfen. Macht nix, zweite Chance. Der mittlerweile dritte Kellner, der sich im Verlauf des Abends um uns kümmerte, schlug mir vor, einen doppelten Espresso kurz zu machen, dieser war dann auch deutlich besser, wenn auch leider immer noch nicht der Ristretto, wie ihn offenbar nur Italiener kredenzen können. Den dazu georderten Grappa vergaß er leider, aber wir wollen hier nicht kleinlich sein.

Der Service ist insgesamt sehr freundlich und auch effizient, der Abend schlug sich mit etwa 90 € zu Buche, auch das ist für die gebotene Qualität in Ordnung.

Es war sehr schön, es hat uns sehr gefreut und wir werden bald wiederkommen, um den Rest der Karte auszuprobieren. Daumen hoch für Mr. Josper.

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Letzter Kommentar von am 19. Sep 2013 um 14:56

Stimmt, ist nicht wenig, für diesen Burger, Größe, Fleischqualität und Geschmack aber angemessen. Ein echt gutes Teil.

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am 2. September 2013
Experte
hautschi
107
33
24
3Speisen
3Ambiente
3Service
6 Fotos1 Check-In

Der Josper Grill im Huth Grillhouse damax hat schon seit einiger Zeit mein Interesse geweckt.
So sollte das Urlaubsende vergangenen Samstag Abend würdig mit einem feinen Steak eingeleitet werden.
Die am Donnerstag getätigte telefonische Reservierung ging problemlos vonstatten, man war freundlich und die Vorfreude auf den Restaurantbesuch stieg.

Das damax liegt im ersten Wiener Gemeindebezirk in der Schellinggasse, nebenan und visavis 2 weitere Betriebe des Huth-Imperiums. Die Parkplatzsuche gestaltet sich in diesem Bereich immer als Glücksspiel, man kann aber notfalls auch in mehrere in der Nähe befindliche Garagen ausweichen.
Parkplatzsorgen hatten wir am Samstag keine, da es diesmal auch ein bisserl was Alkoholisches sein darf und im Anschluss ein Besuch des Bermudadreieckes geplant war, reisten wir mit dem Zug an, ein Taxi sollte uns dann in der Nacht sicher nach Hause bringen.

Das Grillhouse damax wird als reines Nichtraucherlokal geführt. Da der Samstag aber noch einmal mit angenehmen Temperaturen aufgewartet hat, konnten wir im Schanigarten Platz nehmen und auch unserem Laster frönen.
Die Reservierung war bekannt, wir wurden freundlich empfangen und konnten uns einen Tisch im Schanigarten, der teilweise am Gehsteig, teilweise im Fahrbahnbereich aufgebaut ist, aussuchen.
Die Tische sind alle nett eingedeckt, weißes, sauberes Tischtuch, Wassergläser, eine Menage, auf einem Teller warten bereits Besteck und „bessere, dickere“ Papierservietten.
Gedeck und Gruß aus der Küche wird nicht angeboten und natürlich auch nicht verrechnet.
Der Innenraum des Lokales ist modern und gemütlich, für meinen Geschmack etwas zu dunkel gestaltet.
Die WC-Anlagen, ebenfalls modern und neuwertig, bei unserem Besuch in einem leider miesen Zustand. Obwohl es erst 18 Uhr, war der Mistkübel mit Papierhandtüchern überfüllt, am Waschbecken lagen zerknüllte Handtücher und im WC lag heruntergerissenes Klopapier am Boden. An der WC-Tür befindet sich wohl eine Liste, in der die Kontrollen eingetragen werden, scheinbar dürfte der Abstand der Kontrollen aber zu lang sein.
In Summe vergeben wir für das Ambiente eine wohlwollende 3 – ich nehme nicht an, dass der Zustand der Toiletten Usus ist.

Service: Meiner Meinung nach, ist zu viel Servicepersonal vorhanden. Das Lokal war bis zu unserem Verlassen (gegen 20.30 Uhr) maximal zur Hälfte gefüllt und ich glaube auch nicht, dass sich das danach noch dramatisch geändert hat. Mindestens 4 junge Kellner waren im Dienst aber bei Gott nicht ausgelastet. Das führte dann auch immer wieder dazu, dass man sich zu einem Schwätzchen zurück zog und dann eigentlich niemand vom Personal präsent war.
Die Burschen haben ihre Arbeit ganz brav aber bei weitem nicht perfekt gemacht. So wurde uns niemals ein Dessert angeboten oder eine Dessertkarte gereicht, der Wein wurde nicht am Tisch eingeschenkt, die Flasche aus der er kam (bei einem Preis von 4,80 für ein Achterl) blieb ein Geheimnis.
Man war jedoch sehr freundlich und wir bewerten trotz der Fehler auch wohlwollend mit 3.

Die Karte des damax ist sehr knapp gehalten, so gibt es z.B. nur eine Suppe, als Tagessuppe in der Karte ausgewiesen. Das Geheimnis, was denn die heutige Tagessuppe ist, wird vom Service nur auf Nachfrage hin gelüftet.
Das Hauptaugenmerk (no na net in einem Grillhouse) liegt auf gegrillten Speisen aus dem Josper Grill.
Laut Karte ist es das Konzept des Restaurants, dass sich die Speisen hervorragend dazu eignen um sie miteinander zu teilen. Dieses Konzept kann ich nicht ganz nachvollziehen. Die Speisen werden so wie überall anders auf einem Teller serviert, es werden keine Extrateller oder sonst was eingestellt. Die liebste Frau und ich haben wie meistens auch hier geteilt, allerdings genauso wie überall anders, indem wir die Teller hin und her schoben. Auch die Portionsgrößen erzwingen nicht unbedingt, dass man ein Gericht gemeinsam essen müsste.

Gestört hat mich die Unflexibilität bei den Gerichten. So werden Steaks mit Pommes, Blattsalat und einer Sauce nach Wahl angeboten. Da wir beide Pommes wahrlich nicht zu unseren Lieblingsspeisen zählen, fragten wir, ob es vielleicht eine Folienkartoffel (in einem Steakhouse doch schon eher üblich) oder Bratkartoffel gäbe. Leider nein, so was haben wir nicht, die Steaks werden mit Pommes serviert. Auch der Wunsch nach Kräuterbutter konnte nicht erfüllt werden, so was gibt´s bei uns auch nicht.

Piementos de Piqillo (8,50): Geräucherte Paprikaschoten mit Creme Fraîche, Knoblauch und Olivenöl. Serviert wird das Gericht als Casollete (= laut HP: In schweren gusseisernen Pfannen werden verschiedene Zutaten bei sehr hoher Hitze im Holzkohleofen gegart. Dadurch erhalten Sie Ihre köstlichen Röstaromen und den zarten Rauchgeschmack). Dazu gab es Josper Brot (im Josper Grill gegrilltes Weißbrot): Geschmacklich fein und gut abgestimmt, die Portion keinesfalls zu klein. Unlogisch ist für mich, wie das Gericht nach oben beschriebener Zubereitungsmethode hergestellt werden kann, die Pfanne brennheiß, der Inhalt aber maximal warm sein kann…….
Wir bewerten mit einer guten 3.

Da Max Chili Käsekrainer, serviert mit Senfcreme (9,50): Es kommen drei kleine Käsekrainer daher, die Senfcreme ist als Schachbrettmuster über Würstel und Teller verteilt (Foto). Auch hierzu essen wir Josper Brot. Die Würstel geschmacklich sehr gut, vom Chili nicht wirklich etwas zu merken, die Senfcreme feinstens. Aber auch hier wieder mein Problem: Die Würsterl sollten direkt aus dem Josper Grill kommen, sind allerdings maximal lauwarm, wie geht das bitte …..
Auch hier kann die Bewertung leider nicht mehr als 3 sein.

Rinderfilet 200g (26,80) und Rib Eye 300g (27,50): Dazu gibt es jeweils Pommes und Blattsalat. Einmal Chili-Öl und einmal Chili Aioli suchen wir uns als inkludierte Saucen aus. Das Fleisch ein Traum, qualitativ super, genau auf den Punkt gegrillt (medium für die liebste Frau, medium-well für mich), nicht überwürzt, der leicht rauchige Geschmack des Josper Grills tut das seine, wirklich herrlich. Die Pommes wahrscheinlich recht gut (wir wollen sie halt beide nicht – ist aber unser Problem), der Salat gut mariniert, die Saucen fein und gut zum Fleisch passend.
Hier kann mit gutem Gewissen eine 4 mit Tendenz zur 5 gegeben werden.

Das Seidel Hirter Pils (3,30) gut gezapft und gekühlt, das Mineralwasser von Römerquelle (0,7l = 5,40), der große Braune von Hausbrandt so wie er sein soll. Shiraz, Rosemount 2010 (4,80 für das Achterl): Ein sogenannter Einfahrer. Shiraz ist mein Lieblingswein und ich kenne einige verschiedene. So einen nichtssagenden sauren Wein, habe ich allerdings schon lange nicht mehr getrunken. Wie schon erwähnt, habe ich nie eine Flasche gesehen, der Wein kam bereits im zugegebenermaßen schönen Glas zu Tisch.


Fazit: Die Küchenleistung würde für meinen Geschmack genau auf 3,5 liegen. Auf Grund dessen, dass die Küche wie beschrieben bei Änderungswünschen eher unflexibel ist, entscheiden wir uns für eine gute 3.
Es hat uns gut geschmeckt, wir haben uns ganz wohl gefühlt und werden bei Gelegenheit gerne auch wieder kommen.
Aber dennoch habe ich irgendwie ein bisserl das Gefühl: Nicht alles was glänzt ist auch Gold ......

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Letzter Kommentar von am 3. Sep 2013 um 16:30

Danke, Hautschi für den Link... :) das irritiert tatsächlich, wenn es doch so hochwertig ist, warum dann so ein Geheimnis um die Herkunft?

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am 28. April 2013
Lemon
1
1
4Speisen
4Ambiente
4Service

Nach den hochlobenden Presseberichten der letzten Wochen über das "neue Huth Lokal" haben wir uns vor einigen Tagen selbst ein Bild gemacht. Erstaunlich was hier aus dem ehemaligen Bier Beisl gemacht wurde.Überzeugt. Das Konzept lädt zum teilen der Speisen ein.Tun wir.Wir hatten vorweg ein Garnelen Casilettes mit Olivenöl und Zitrone sowie die Variation der Hauswürste. Beides tadellos und schmackhaft. Danach bekamen wir einen Lachs mit Ingwer und Gurke.Das leicht rauchige Lachsfilet harmonierte hervorragend mit der Frische der Gurke und der leichten Schärfe der Ingwercreme.Insgesamt ein wirklich tolles Gericht.Ebenfalls sehr gut die boneless BBQ Ribs. Auch hier ein angenehmes Grillaroma, beste Fleischqualität auf den Punkt gegart.Herrlich saftig, wenn auch sehr fettig. Die Küche scheint sich hier auf das wesentliche zu konzentrieren. Ünerzeugt.Zu beachten auch das sehr internationale,teilweise außergewöhnliche Getränkangebot. Die Bedienung absolut kompetent und freundlich.Tadellos.

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am 25. April 2013
Experte
Gastronaut
428
45
29
4Speisen
4Ambiente
4Service

Die Karte im Huth'schen "Grillhouse Da Max" ist keine Karte, sondern eher eine Tafel. Das ist aber nicht der Grund dafür, warum ich ein Problem mit ihr habe. Mein Problem ist vielmehr, dass ich vollkommen überfordert bin. Schließlich steht hier in der neuesten Location der Huths jener legendärer Josper-Grill, der bereits im Haus der Musik für erhitzte Gemüter sorgte. Und nachdem so ziemlich alles fantastisch wird, was durch diesen Grill-Ofen geht, stehe ich vor einem ewchten Dilemma. Zwar ist das Konzept des Hauses, dass man sämtliche Speisen teilen kann und soll, aber bei meiner vegetarischen besseren Hälfte ist mir das nur bedingt ein Trost. Dachte ich zumindest...

Zunächst hatten wir eine der unterschiedlichen Cassolettes, also Pfannengerichte. Unseres beinhaltete Tallegio, Zwiebel und Apfel und war ein überraschend komplexes Zusammenspiel aus süß, sauer und intensiv-käsig. In Kombination mit dem Brot aus dem Josper-Ofen wird hier eine Speise kreiert, die trotz ihrer Einfachheit richtig viel Spaß macht!

Für mich ging es dann mit dem Cheeseburger aus dem Josper weiter. Die 260 Gramm Fleisch hätten zwar eigentlich von der Flamme geküsst werden sollen, bekamen aber offenbar nur ein Bussi ab, denn obwohl die Garstufe des Burgers knapp über "medium" hätte sein sollen, war sie letzten Endes bestenfalls "medium-rare". Geschmacklich war das egal, denn die Fleischqualität ist hier ausgezeichnet, aber mir hat dann doch ein wenig der Biss gefehlt.

Überaus gelungen waren in Anschluss die Quesedillas Verduras, vor allem, weil die Teigfladen frisch gemacht schmeckten, was man sonst nicht einmal in allen besseren mexikanischen Lokalen bekommt. Gefüllt waren sie - wie der Name schon sagt - mit gegrilltem Gemüse und Bergkäse und machten meine vegetarische bessere Hälfte überaus glücklich.

Für mich ging es fleischlich weiter, und zwar mit dem, was in Zukunft hier eigentlich als "Spezialitätenplatte" auf der Karte stehen sollte:(aber es noch nicht tut) Schwein, Lamm, Wurst, alles auf einem Teller! Zum einen fand ich darauf ein ein Stück ausgelöste Ripperln vom Tullnerfelder Schwein. Dieses war zwar sehr, wirklich sehr fett, deshalb aber auch unvergleichlich saftig und intensiv. In der Mitte der Platte befand sich eine kleine Portion aromatischer Lammkotletts, die dankenswerterweise nicht sehr nach Lamm geschmeckt haben und am linken Tellerrand befand sich für kurze Zeit eine eigens produzierte und überaus scharfe kleine Chili-Käsekrainer.
Ähnlich gute Käsekrainer bekommt man sonst bestenfalls bei "Leo's Würstelstand" in Alsergrund...

Ich hoffe, man hat an dieser Stelle Verständnis dafür, dass ich nicht noch eine Süßspeise gegessen habe um darüber zu schreiben, aber ich war einfach schon zu voll. Aber auch wenn ich das Huth Grillhouse Da Max mehr als satt verlassen habe, habe ich mich an diesem Lokal noch lange nicht satt gegessen, denn die Karte kann noch mit so einigen fleischlichen und fleischlosen Genüssen aufwarten!

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am 9. April 2013
flo089
2
1
5Speisen
5Ambiente
5Service

Habe letzte Woche mit meiner Freundin dem neuen Huth da max einen Besuch abgestattet und muss sagen wir waren begeistert! Sowohl der Chickenburger als auch die Schweinsripperl aus dem Josper- Grill schmeckten vorzüglich. Sehr freundliches und flottes Service sowie ein wirklich gelungenes neues Ambiente haben uns einen schönen Abend bereitet!
Kann ich jedem nur empfehlen!

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HUTH Grillhouse da max - Karte
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