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Gesamtrating
33
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Gustl kochtGustl kochtGustl kocht
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Gustl kocht Info
Features
Gastgarten, Schanigarten
Frühstück
WLAN, WiFi
Ambiente
Gemütlich
Preislage
Mittel
Kreditkarten
VISA MC DINERS BANKOMAT
Öffnungszeiten
Mo
11:00-23:00
Di
11:00-23:00
Mi
11:00-23:00
Do
11:00-23:00
Fr
10:00-24:00
Sa
10:00-24:00
So
10:00-20:00
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hbg338
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seinegotthe.
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Gustl kocht

Erdbergstraße 21
1030 Wien (3. Bezirk - Landstraße)
Küche: International, Balkan
Lokaltyp: Gasthaus, Gasthof, Restaurant
Tel: 01 712 01 51
Lokal teilen:

3 Bewertungen für: Gustl kocht

Rating Verteilung
Speisen
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Rating Details
am 30. August 2016
Experte
Kathinka
68
9
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1Speisen
3Ambiente
2Service

Im Zuge meiner Recherchen für die Restaurantwoche wollte ich sehen was das "Gustl kocht" hier für eine Bewertung hat und war sehr überrascht! Die Bewertung möchte ich nun etwas relativieren. Wir waren vor ca. einem Jahr, "knapp" nach der Eröffnung, mit der Familie anlässlich eines Geburtstags dort essen. Ich hatte davon gelesen und das Geburtstagskind davon überzeugt das Lokal auszuwählen da es als sehr kinderfreundlich beschrieben war und ich die Ostküche mit Pierogen und Co sehr gern habe.

Ich mache es kurz: Das Essen war einfach nur schlecht. Selbst das "Essen" meiner Tochter - die Erdäpfelscheiben oder wie auch immer das damals beschrieben war (die Homepage funktioniert gerade nicht, kann leider nicht nachsehen) waren sehr stark versalzen! Wir erwarteten auch etwas anders für sie als dann kam (es war anders in der Karte angegeben)... Ich hatte, glaube ich, die Pierogen und erinnere mich noch, dass die sehr geschmackslos waren und wässrig! Also entweder wurden sie nicht richtig abgeseiht/abgetropft oder waren zu lange im Wasser - ich weiß es nicht. Das ging auch mit den anderen Gerichten meiner Familie so weiter. Kein Einziges war wirklich gut... Die Kinder ließen das Essen stehen und aßen lieber das Brot, das wenigstens sehr gut war.

Die Bedienung war mit uns auch überfordert (8 Erwachsene, 3 Kleinkinder), das Lokal war aber nicht einmal annähernd voll.

Der Kinderbereich hat schon kurz nach der Eröffnung sehr herunter gekommen ausgesehen. Alles war bereits angemalt...

Es war wahrscheinlich nicht sehr klug das Lokal so bald nach der Eröffnung zu besuchen. Das mit der Bedienung hatte sich offensichtlich noch nicht eingespielt. Ich hoffe, dass das Essen heute besser ist und dass es mit dem Service auch klappt. Ich habe mich jedenfalls für meine "Empfehlung" sehr geniert. Meine Familie bekomme ich wohl nicht mehr in das Lokal (wegen einer zweiten Chance), aber das verstehe ich!

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Letzter Kommentar von am 30. Aug 2016 um 23:37

Dafür gibt es noch zu viele gute Lokale, die wir ausprobieren wollen, wozu wir eh schon so schwer kommen... Aber ich hätte früher posten sollen, stimmt. Nur mit Kleinkind etwas schwierig und dann vergessen... 😉 Dafür der Hinweis.

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am 22. April 2016
Manni74
1
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4Speisen
5Ambiente
4Service

Ich bin ein Vater in Karenz und weiß echt nie, was ich am Nachmittag mit dem Kleinen unternehmen soll (Hey, bitte jetzt nicht auf mich losgehen, wer kennt das Problem nicht?) Eine befreundete Mutter hat mir „Gustl Kocht“ empfohlen – die haben einen Krabbelbereich. Sensationell!! Sohnemann reingesetzt, Essen bestellt: Sohn happy, ich happy! Ab jetzt öfter!

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Letzter Kommentar von am 23. Mai 2016 um 13:56

Ein Strohhalm aus Stroh ist jedenfalls weniger bedenklich, als es ein Bleistift mit Bleimine wäre. ;-)

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Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 10. Jänner 2016
Experte
bubafant
283
71
29
4Speisen
4Ambiente
4Service
14 Fotos1 Check-In

In der Oktober-Stadtspionin wird 'Gustl kocht' vorgestellt. Wirtshausküche mit kräftigem Osteuropa-Einschlag.
Gustl kocht. Klingt so zärtlich wie Peter Cornelius' "der Kaffee ist fertig". Anfang Zwanzigsechzehn ist es dann so weit. Da auf der Homepage ein russisches Weihnachtsmenü für die Tage unseres Terminwunsches angeboten wird, reservieren wir sicherheitshalber. Geöffnet ist täglich von acht bis Mitternacht.

Schon beim Annähern seitens der Erdbergstraße erkennt man bereits von außen: das schaut gemütlich aus. Warmes Licht schimmert auf die Straße, keine Vorhänge und riesige Fensterscheiben. Gleich nach einem kleinen Windfang samt Filzdeckenvorhang steht man mitten vor der Theke. Dahinter der erste Blick in die große Küche. Seitlich der Theke befindet sich die KuchenTortenTheke.
Wir warten einen winzigen Moment, und dann gehört uns auch gleich der gemütliche Tisch im Winkerl mit bequemer Eckbank.

Ein paar Worte zur Einrichtung. Auf den ersten Blick mag es 'alt übernommen' wirken, bei näherer Betrachtung zeigt sich sofort: alles neu. Mit Stil und Konzept. Leicht rustikale Sitzmöbel. Auch bei der Theke samt Regal dahinter gediegenes Holz. Bei den Räumen um den Eingang herum gibt es keine Trenntüren, ein kleiner Extraraum ist mit einer Tür abgetrennt. Der gemütlichste Raum ist der beim Ausgang aus der Küche. Ein ordentlicher gemauerter Ofen, ein in die Wand eingelassenes Bücherregal. Seeeehr gemütlich. Ganz tolle die Idee mit den Leuchten über der Theke, riesige Schirme, in denen nach unten die Gläser hängen.
Der Weg zum WC ist weder beschildert, noch behindertengerecht. Einen Stock tiefer via Stufen die herrlichen Sanitärräume. Ebenso rustikal wie im Stock darüber mit netter Lichtgestaltung und den richtigen Einzelheiten, wie z.B. Haken an den richtigen Stellen. Auch der Zugang zu Vereinsräumen befindet sich hier.

Das Speisenangebot ist unterteilt in Frühstück (Pakete mit Namen Gustl, Prag und Wien, sowie a la carte), Mittagsmenü (je zwei zur Auswahl, einmal mit Fisch oder Fleisch, einmal auf Gemüsebasis, zwei- oder dreigängig), Tages- (Shopska Bruschetta, Mangalitzaschmalzbrot, Borodinskij Brot, Altwiener Krautfleckerl, Pörkölt, sibirische Pelmeni, Pierogi, sowie Rostbraten altpolnische Art oder Kümmelbraten) und Abendkarte (Paprika-Pilz Tatar, gegrillte Leber, Chachapuri, ein georgisches Fladenbrot, Hüftsteak-Salat, Fisch oder ein Schweinsbratenpaket). Bei unserem Besuch noch ein Extrablatt für das Weihnachtsmenü. Lt. Eigenwerbung alles Bio.

Wir starten mit etwas Wärmendem an diesem trüben Nebel Tag.
Kürbissuppe mit Buchweizen-Korianderschnitte (EUR 4,50)
Tja, der einzige Gang, der nicht so wirklich überzeugt. Weder optisch, noch geschmacklich. Die Präsentation wirkt etwas unbeholfen – Suppe, Brot und etwas Kernöl drüber. Auch ist das Brot bereits aufgeweicht, aber trotzdem ein solider Start.

Ukrainischer Borschtsch mit Kalbfleischpastetchen und Sauerrahm (EUR 4,80)
Ich hatte Borschtsch ‚rot in Erinnerung‘. Rot von den Rohnen. Die sucht man hier vergeblich. Es dürfte ein regionales Rezept sein, denn der Hauptanteil besteht aus Kraut. Dazu etwas Karotten und Zwiebel. Ausreichend gedünstet und butterweich mit leichtem Biss. Auch ist der Gemüseanteil geringer als gewohnt (der Löffel wäre nicht stehen geblieben), das ist nicht unangenehm. Denn es gibt ja noch die Pastete. Drei Scheiben davon mit einer extrafeinen Fleischfülle, sowohl faschiert, als auch raffiniert abgeschmeckt. Gemeinsam mit dem Rahm ein einziges Mhhhm-Vergnügen.

Bei der Hauptspeise fällt uns die Wahl nicht schwer – es soll ein Pierogi-Wareniki-Piroschki-Paket her (EUR 12,90).
Es gibt die Teigtaschen, die regional leicht variieren, natürlich auch einzeln, was hier sehr gefällt, serviert in einer Etagere (kennen wir nur vom Pogusch).

Pierogi mit Kraut-Zwetschken-Fülle und angebratenen Pilzen
Das saftgie Kraut in der Füllung ist dominant, die Frucht kommt nur dezent durch. Richtig rund wird ein Bissen auf der Gabel erst mit einem Stück von den Pilzen (hier wird löblicherweise auch der Stengel verkocht) und etwas vom Safterl. Gar nicht gallig, schwer, nein eher luftig locker. Das habe ich nicht erwartet.

Wareniki mit Leberfülle und abgeschmalzt mit Speck
Das Abschmalzen hat gute Röstaromaspuren hinterlassen, wie auch die verbliebenen Speckwürfelchen. Der Lebergeschmack ist dezent und überzeugt auch bei meiner Begleitung und Co-Tester, der kein Leber-Liebhaber ist. Die Fülle ist sehr dicht, und so kommt das etwas üppigere Sößchen gerade richtig zum Tunken.

Gebackene Piroschki mit Fleisch-Ei-Fülle und Sauerrahm und Dill
Der Teig wirkt wie gebrochen an der Oberfläche und ist wie ein Fischrücken am Teller drapiert, mitten im Dill-Rahm. Diese Fülle ist die dezenteste von der Würzung. Natürlich das faschierte Fleisch, aber das Ei kann ich nicht ausmachen.
In Summe ein sehr gelungener Querschnitt.

Ob der 'Leichtigkeit' der Hauptspeisen haben wir noch Laune auf ein Dessert, natürlich etwas zum Thema passendes, aber nur eine Portion für zwei. Und wir haben weise entschieden, denn das Dessert hat es dann wirklich in sich gehabt.
Zwetschken-Galaretka – dickes Kompott mit Schokoladenobers und Eierlikör (EUR 7,80)
Schon mit der Präsentation haben wir nicht so gerechnet. Wie ein großer Eisbecher im hohen Glas. Na bumm. Optisch geschichtet wie ein Tiramisu. Darin, vor allem am Grund des Glases, eingelegte Zwetschken-Hälften, obenauf eine Art Schokomousse und köstliche dunkle Kekse, die schon etwas vom Eierlikör angenommen haben.
Sehr dicht, sehr kalorienreich, aber das Ausprobieren musste einfach sein, Schokoladenkuchen, Palatschinken, Cremen und Eis bekommt man überall anders auch.

Fazit: Der chinesische Kuchen wird im Original mit mehr als 100 (!) Eiern gemacht, hier "nur" mit sechzig. Unvorstellbar für mich. Diese Information haben wir am Nebentisch aufgeschnappt, der Kellner ist streckenweise sehr zugänglich, für die restliche Zeit ein astreiner Professor Börne (aka Jan Josef Liefers). Immer auf der Höhe des Gastes, zeigt mit dem Zeigefinger auf einen, wenn er die Kontaktaufnahme wahrgenommen hat, aber noch etwas erledigen muss, immer einen kleinen Schmäh parat, der uns sehr gut gefallen hat.
Die Speisen-Performance ist sehr gelungen, obwohl wir vermeintlich deftige Hausmannskost gewählt haben, wurde das meiste mit leichten Saucen serviert, einzig das Dessert schlägt etwas aus dem Rahmen.
In das Ambiente habe ich mich verliebt, man ist es ja gar nicht mehr gewöhnt, dass sich jemand etwas bei einer Lokalgestaltung denkt, hier zieht sich der rote Faden eines Konzeptes von der Eingangstür bis zu den Sanitärräumen im Keller.
Der Renner sind die Etageren, die werden am laufenden Band aus serviert. Es ist auch eine gute Gelegenheit, einmal etwas fast ohne Risiko auszuprobieren. Wir kommen bestimmt wieder.
Klare Empfehlung. Hingehen, ausprobieren, wohlfühlen.

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Hilfreich?Ja19Gefällt mir17Lesenswert13
Letzter Kommentar von am 11. Jän 2016 um 09:56

Da muß ich mich Anita anschließen, gehen des Öfteren hin, da vor allem mit Kind perfekt aufgrund des extra Spielbereiches, aber das Speisen haben wir nach 3 Versuchen vorerst bleiben lassen, da fehlte durchgängig Würze und auch an frische hat nichts überzeugt. Aber vielleicht sollte man der Küche tatsächlich noch eine Chance geben und es war nicht reines Glück das Bubafant an diesem Tag hatte.

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