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Gasthaus zum NeusiedlerGasthaus zum NeusiedlerGasthaus zum Neusiedler
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Gasthaus zum Neusiedler Info
Features
Gastgarten, Schanigarten
Ambiente
Urig
Preislage
Günstig
Kreditkarten
Keine Info
Öffnungszeiten
Mo
09:00-23:00
Di
09:00-23:00
Mi
09:00-23:00
Do
09:00-23:00
Fr
09:00-23:00
Sa
10:00-21:00
So
10:00-15:00
Hinzugefügt von:
laurent
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Stammersdor.
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Gasthaus zum Neusiedler

Prager Straße 2
1210 Wien (21. Bezirk - Floridsdorf)
Küche: Wiener Küche, Österreichisch
Lokaltyp: Beisl, Gasthaus, Gasthof
Tel: 01 2785397Fax: 01 2785397
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4 Bewertungen für: Gasthaus zum Neusiedler

Rating Verteilung
Speisen
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Rating Details
Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 3. Oktober 2015
Experte
Stammersdorfer
235
28
27
4Speisen
2Ambiente
3Service
9 Fotos1 Check-In
Gelistet in: INNEREIEN

Gerade noch den herrlichen Freitagnachmittag beim Bergheurigen Langer auf „meinem“ Bisamberg verbracht, den ich hier schon bewertet habe Link, nun schon im Gasthaus ZUM NEUSIEDLER, nahe dem Spitz in Floridsdorf, in der Prager Straße 2. (Da wo vor wenigen Tagen der Wasserrohrbruch war, der alles überschwemmt hat und den gesamten Verkehr lahm legte)

Mit Parkplätzen ist es um diese Tageszeit recht problemlos, ganz anders ist es wenn am Abend das Gloria Theater des Gerald Pichowetz eine Aufführung hat, da kann man mitunter schon verzweifeln. Öffentlich kommt man mit U6, S-Bahn, 34A, sowie den Bim Linien 26 und 31 sehr gut hin.

Reserviert haben wir nicht, ist es doch eine Spontanentscheidung gewesen. Also hinein mit Schwung und wir stehen auch schon vor der Schank im Raucherbereich und wir haben Glück im NR ist noch alles frei, denn es ist erst 17h. Trennung der beiden kleinen Räume, wo je rund 20, mit Phantasie 25 Leute Platz haben, Fehlanzeige.
Ja und hier ist die Zeit irgendwo Ende der 70iger, Anfang der 80iger stehen geblieben, als urig ist das hier, wie in vielen anderen ähnlichen Lokalen, nicht zu bezeichnen. Es ist recht dunkel, Steinboden, dunkelbraune Holzsessel und Tische, die eher schlampig eingedeckt, selbe Farbe die Wandvertäfelung, aber alles sauber bis hin zu den „Häusln“.
Einen Hinterhofgastgarten für etwa 40 Personen gibt’s auch, recht freundlichen, nur da wollt keiner sitzen, weil’s schon zu kalt war an diesem 2.10.2015.

Im Service zwei junge Mädls in „Neusiedler“ Einheitsgwandln, irgendwie schlampig waren sie angezogen. Die beiden aber sehr freundlich, nicht auf den Mund gefallen, gelernt, recht flott, nicht sonderlich aufmerksam, nachgefragt wurde für meine Begriffe zu wenig, aber für diese Art von Lokal war das schon in Ordnung. Was auffällt sind die viele Stammgäste höheren Alters und mit den meisten sind sie per du.

Die Speisekarten hat uns die eine, die uns auch unseren Tisch gezeigt hat, gleich da gelassen und wir haben sofort zwei weiße Spritzer bestellt. Die waren von ordentlicher Qualität und gut gekühlt. Später nach dem Essen hatten wir ein Achterl GV „Strawanzer“ 2014, vom Weingut Heiderer - Mayer aus Baumgarten am Wagram, Weinviertel, Bezirk Tulln, NÖ. Der war farblich sehr hell, recht leicht und säuerlich, ganz in Ordnung, aber es gibt Besseres. Das zweite Achterl vom Weingut Schmidt aus Hagenbrunn, gleich hinter der Wiener Stadtgrenze, sein Wiener Duo „gemeinsamer Satz“ Jahrgang?, aus GV und Welsch. Ein sehr fruchtiger harmonischer Wein, mit wenig Säure, der recht lange am Gaumen blieb.

Die kulinarischen Köstlichkeiten waren für meine Liebste der gebackene Karpfen aus dem Waldviertel, mit Erdäpfelsalat, der in der Karte angekündigte Vogerl war (leider) aus. Ich hatte die gerösteten Nierndln vom Schwein mit Rösterdäpfeln.
Der Fisch ganz einwandfrei, fest, kaum eine Gräte, mit knuspriger, eher ins bräunliche gehender Panier. Der Salat dazu ein Hit, die nahezu perfekt Marinade, jetzt nicht unbedingt als süßlich zu bezeichnen, mit leichtem Senfgeschmack. Schon lange keine derart guten gegessen.
Auch meine Innereien gelungen, sehr gut gewürzt, weich, in einem köstlichen Zwiebelsafterl und auch von der Größe her eine sehr ordentliche Portion. Die Erdäpfel hätten für meinen Geschmack etwas mehr geröstet sein können, aber das ist jammern auf hohem Niveau.
Ja und was habe ich da beim Studium der Speisekarte gleich zu Beginn entdeckt, Somloer Nockerln, nach Art des Hauses? Die waren, um wieder einmal ein Superlativ zu verwenden, der Hammer. Viel dunkles Biskuit, dazwischen diese puddingähnliche Masse in derselben Menge, ausreichend Rosinen, wahrscheinlich in Schnaps eingelegt, oben drauf (fast zu viel) Schlagobers, gerieben Nüsse und oder Mandeln, sowie köstliche Schokosauce. Einfach nur herrlich!

Den Abschluss machte der Herr Sebastiani aus 1160 Wien, klein, schwarz wie die Nacht, (sehr) stark, wenig bitter, nahezu perfekt.

Alles in allem haben wir sehr gut gegessen, da im Gasthaus ZUM NEUSIEDLER. Es gibt Dinge auf der Karte wie Krenfleisch oder Augsburger, die man nur mehr selten wo bekommt. Das Ambiente naja und die beiden Mädls passen genau da her, nur etwas ordentlicher anziehen könnten sie sich, vor allem eine der Beiden. Wir haben mit Maut 44,-- Euro gezahlt.

Es gibt auch das Gasthaus zum Jedleseer, die beiden dürften irgendwie zusammen gehören, wie mir die HP verriet.

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Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 3. April 2015
Experte
kuechenmeister
193
27
25
4Speisen
2Ambiente
3Service

„A Gulasch und a Seidl Bier, des is a Lebenselixier, bei mir…“ so beginnt die Speisekarte beim Neusiedler. Wienerisch geht es hier zu, beim Spruch der Gäste ebenso wie in der Speisekarte. Surschnitzel gibt es, Fiakergulasch, Zwiebelrostbraten, gebackenen Karpfen, Beuschel, geröstete Nierndln, gebackenes Hirn und saisonal, weil Ostern vor der Tür steht, feine Sachen vom Lamm. Das Bier kommt wahlweise aus Budweis oder Ottakring.

Vor fast 20 Jahren war ich öfter hier, ich hatte eine Zeitlang mein Büro in der Gegend. Beim Wiedersehen nach vielen Jahren verblüfft mich vor allem, wie wenig sich geändert hat. Immer noch die alte Schank, die gleichen Gerichte auf der Karte, immer noch eine für Beislverhältnisse überraschend feine Weinauswahl. Der braune Fliesenboden und die massiven Eichenstühle aus den 70ern, damals Wirtshausstandard, tun auch noch immer ihren Dienst. Die Tischtücher, unten grün, drüber weiß, ebenfalls. Und doch – jetzt sehe ich eine Veränderung: die Maggiflaschen stehen nicht mehr auf den Tischen.

Mittags ist das Lokal voll bis auf den letzten Platz. Hier setzt man sich dazu.

Der Altersschnitt an unserem großen Tisch liegt über 80. Viele Pensionisten kehren beim Neusiedler ein. Gut für den Wirt, weil die schon um 11 zum Mittagessen kommen. Im Krieg war’s schlimm, erfahre ich. Aber heut möchte man auch nicht mehr jung sein, bei der EU und dem allen. Und die Wirte, die müsse man unterstützen. Weil der Staat die eh alle umbringen will, mit dem Rauchverbot, mit den Registrierkassen und mit den Allergien.

Essen und Trinken gegen die schlechten neuen Zeiten also, ein sehr österreichischer Zugang zum Thema Widerstandskampf. Aber nun zum Kulinarischen.

Im Menü gibt es heute eine Erdäpfelsuppe. Sehr sämig, gehalt- und geschmackvoll, oben drauf schwimmen geröstete Schwarzbrotwürfel.

Danach ein gebackener Kabeljau. Dazu Blatt- und Erdäpfelsalat, letzterer wie es sich in Wien gehört mit Suppenmarinade und roten Zwiebeln. Ein Freitagsklassiker, ohne Fehl und Tadel.

Meine Begleiter entscheiden sich für das gebackene Schweinshirn und finden lobende Worte. Der große gemischte Salat dazu stößt ebenfalls auf Zustimmung.

Anschließend ein einwandfreier kleiner Mokka und die bescheidene Rechnung. 3 Leute, die sich bei Speis und Trank nichts abgehen lassen, essen um € 40,-. Das passt wohl für jedes Budget.

Fazit: Ein Alt-Wiener Beisl, wie es im Buche steht. Leute, die das rustikale Ambiente nicht stört, essen hier um wenig Geld einwandfrei zubereitete Klassiker der Wiener Alltagsküche.

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am 16. April 2012
Experte
Kampfkatze
85
16
19
4Speisen
4Ambiente
4Service

da ich eine begeisterte innereien esserin bin, wurde ich einmal zum gasthaus zum neusiedler "ausgeführt".
rustikale atmosphäre. richtig wienerisch mit dementsprechendem publikum. die kartenspielenden männer können auch mal lauter werden.
ich hatte ein köstliches, gut gewürztes hirn mit ei und mein begleiter geröstete nierndl - pfeffrig gut. die petersilkartoffeln zu den nieren waren leicht angebraten und schmeckten hervorragend (und das von mir, die eigentlich petersilkartoffel nicht besonders mag).
getrunken haben wir bier (staro brno). hat mir nicht so gut geschmeckt, aber bei bier hat schließlich jeder andere vorlieben.
als nachspeise gabs dann eine riesen-portion somloer nockerln mit schokoladensauce überzogen. die portion war zwar für meinen geschmack viel zu groß, aber geschmeckt hat es vorzüglich. saftig, nicht zu süß.
der kellner war äußerst freundlich, bemüht (empfahl uns die beilagen und lag damit goldrichtig) und flott.
alles in allem verbrachten wir einen tollen abend in diesem lokal und werden auf jeden fall wieder hingehen.

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am 2. Juli 2011
Experte
laurent
301
58
27
3Speisen
2Ambiente
3Service

Bei CORTIS NÄHRWERT- der Journalist Severin Corti ist Restaurantkritiker, Asienkenner und ehemaliger Küchenchef mit Gault-Millau-Haube -des Blattes, resp. die Website des Standards zu lesen: Das Gasthaus zum Neusiedler hat eine schöne alte Schank, hinten raus einen kleinen Hofgarten - vor allem aber ganz bemerkenswerte Küche. Da ich in der Gegend zu tun hatte lies es sich einrichten sich kulinarisch auf Cortis Spuren zu begeben. Das kleine Beisl am Anfang der Pragerstaße in 21 punktet vor allem durch zwei Dinge: Innereienspezialitäten und Tschecherlklassiker(©Standard) und unglaublich günstige Preise. Mittags wird ein Menü zu einem fairen Preis von € 5,50 angeboten; Beuschel (Schwein) mit Semmelknödel € 5,80, Wienerschnitzel (Schwein) mit gemischtem Salat € 7,90, das teuerste Gericht ist ein Fogosch (Zander) auf “serbische Art“ mit Petersilerdäpfel € 11,90.
Der kleine Innenhofgarten mit gerademal 10 Tischen war am frühen Nachmittag gut besetzt. Einfache Tische ohne Tücher und Stühle ohne Sitzauflage, zwei schattenspendende Fichten die nebst Sonnenschirmen ausreichend Schatten spenden. Der große Apfelsaft naturtrüb gespritzt um 2,80 ist zwar geschmacklich äußerst dünn; der Preis OK, der Pfiff vom Schwechater kommt auf 1,90.

Geröstete Niernd’l (Schwein) € 4,80 plus Beilage € 1,60 für den Preis eine mehr als ausreichende Portion. Die Nierndln qualitativ sehr gut, das Safterl sehr dünnflüssig und kaum gewürzt, da hat auch das nachsalzen nichts geholfen
Krenfleisch mit Salzerdäpfel € 5,80 Drei Tranchen Bauchfleisch mit wenig Gemüse aber viel, viel Kren, welchen ich zu 2/3 vorsichtshalber gleich einmal zur Seite schob. Die Befürchtung hat sich als nichtig herausgestellt, absolut ohne Schärfe. Als jemand der Schärfe nicht mag war der Kren sogar pur essbar.
Marillenknödl 3,70 Na bum, zwei faustgroße Knödel- als Dessert nicht bewältigbar. Allerdings auch weil die Knödelmasse mit reichlich Grieß so schmeckte als ob sie seit Stunden im Wasser schwimmen würden- und dadurch auch das marillige Innenleben wässrig schmeckte.
Service: Wie immer in der Kategorie: Leere Gläser, voller Aschenbecher, lange Wartezeit auf Nachbestellungen- Aber für den Preis trotzdem ein GUT.

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Gasthaus zum Neusiedler - Karte
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Bewertet am 02.07.2011

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