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Freitag, 22. September 2017
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Gasthaus Schutzhaus Gaswerk Info
Features
Gastgarten, Schanigarten
WLAN, WiFi
Ambiente
Gemütlich
Preislage
Günstig
Kreditkarten
Keine
Eröffnungsjahr
2016
Öffnungszeiten
Mo
geschlossen
Di
10:00-22:00
Mi
10:00-22:00
Do
10:00-22:00
Fr
10:00-22:00
Sa
10:00-22:00
So
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Gasthaus Schutzhaus Gaswerk

Oriongasse 33
1110 Wien (11. Bezirk - Simmering)
Kleingartenverein
Küche: Wiener Küche
Lokaltyp: Gasthaus, Gasthof
Tel: 01 767 08 63
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1 Bewertung für: Gasthaus Schutzhaus Gaswerk

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Speisen
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Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 12. Mai 2017|Update 17. Mai 2017
Experte
BiancaC
57 Bewertungen
69 Kontakte
Tester-Level 21
5Speisen
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Simmering hat eine neue Gastro-Perle!

Spontan und schönwetterbedingt hat es uns heute in den Gastgarten des Schutzhauses am Gaswerk inmitten der Schrebergärtensiedlung der Simmeringe Haide verschlagen. Wir wussten, dass es eine Neuübernahme gab (im Juli jährt sich das Bestehen der neuen Crew zum ersten Mal), und packten die Gelegenheit beim Schopf. Nichts wie hin!

Der Gastgarten ist herrlich: Die Tische sind um einen großen Kastanienbaum angeordnet, der Schatten spendet, wenns sein muss und auch den Regen etwas abhält, sollte es zu gießen beginnen. Sehr praktisch!

Der Kellner kommt sehr gleich daher und bringt uns die Speisekarten. Wir bestellen auch gleich zu trinken: ein großes Helles und ein großes Dunkles - weil Villacher! In einer Gegend, wo Zipfer, Stiegl und Gösser die Gasthäuser dominieren, ist man dankbar für etwas "exotischeres" wie das Villacher, das man doch nicht überall bekommt.

Es dauert nicht lange, schon sind die Getränke am Tisch und schmecken erfrischend kühl und süffig. Wir haben uns - nach einigen Minuten Bedenkzeit - für zwei Spargelcremesuppen von der Wochenkarte, ein Rindsgulasch mit Semmelknödel und Fächergurkerl, sowie eine Portion Spareribs mit Erdäpfeltalern entschieden. Letztere dauert laut Karte 15 Minuten - die sich aber angeblich lohnen sollen. Wir sind gespannt.

Die Suppen werden uns nach einer Zigarettenlänge serviert und wir sind beide überrascht, denn eine Spargelcremesuppe mit solch feinen Geschmacksnuancen haben wir selten gehabt (und wir haben in den letzten Wochen gefühlt 100 verschiedene getestet). Das Süppchen im Schutzhaus ist nicht nur von der Konsistenz toll, da sehr cremig, fein püriert und nicht zu dick, sondern auch vom Geschmack ausgezeichnet. Wir schmecken Weißwein heraus, eine nicht zu dominante Spargelnote, und ein Gewürz, das wir nicht so ganz einordnen können, welches aber perfekt die feinen Aromen unterstreicht. Der Schlagoberstupf ist auch keine Rettungsboje, wie in so manch anderen Lokalen schon erlebt, sondern spielt eine kleine Rolle als Nebenakteur im Spargelbad. Auch an Spargelstücken wurde nicht gespart und sogar Spargelspitzen finden sich im Teller.

Die Hauptspeisen dauern wirklich nicht lange und erreichen uns schon 20 Minuten nach aufgegebener Bestellung. Schön angerichtet, sehr appetitlich und einladend. Mein Gulasch ist in einem tiefen Teller serviert, die Semmelknödel in Scheiben und angebraten. Selten, so gebratene Semmelknödel, aber schon was ganz erfreuliches! Nicht nur optisch, sondern auch geschmacklich erfreulich, dieses Gericht. Ich bin zwar mehr der Freund von sichtbaren Zwiebelstückchen und noch dickerer Konsistenz, aber das ist wirklich Geschmackssache. Das Fleisch ist ganz mürbe, zerfällt fast von selbst und große Flachsen bleiben aus. Über lasse ich jedenfalls nichts von meinem Gulasch und sogar noch eine Scheibe Brot muss her, damit ich ja keinen Saft zurückschicken muss. 8,90€ für diese Portion ist auch mehr als wohlfeil.

Die Gaswerk-Spareribs haben eine wirklich gute Marinade (in Richtung Barbecue, aber süßlicher und paprikalastiger) und fallen vom Knochen. Sie sind nicht zu fett, in einem Mantel aus Röstaromen und man(n) isst, und isst, und isst... Eine Riesenportion umd 12,90€, die sich sehen lassen kann. Auch die Saucen dazu sind selbst gemacht und die roten Zwiebeln ganz frisch aufgeschnitten. Der Dekosalat ist knackig und die Pfefferoni dazu nicht gatschig. Er ist zufrieden, schmatzt und nagt glücklich vor sich hin, lobt immer wieder zwischendurch sein Essen und mich freuts - ist er doch ein sehr kritischer Esser, der bald mal was zu Meckern findet.

Nach den deftigen Hauptspeisen ist mir dann nach einem Eis, aber ein Eiskaffee soll es sein. Haben sie - ist gekauft! Selbst dieser Eisbecher war toll, denn der Kaffee ist aus der Maschine als Verlängerter runtergelassen, dann zwei Kugeln Vanilleeis darin versenkt und schön viel gutes Schlagobers (nicht das aus der Dose - Hallelujah!) oben drauf. Ich mag das, nein, ich steh' so richtig auf Schlagobers.

Während ich den Eiskaffee schlürfe und mein Mann das zweite Krügerl trinkt, kommen wir mit dem Kellner ins Plaudern und es stellt sich heraus, dass er selbst mit seinem Bruder Lokal vor kurzem übernommen hat und alles neu gestaltet hat. Das Schutzhaus hat vor der Neuübernahme zwei Jahre leer gestanden und es wurde komplett leer übergeben. Mario und sein Bruder mussten alles einrichten, Küche inkl. Geräte einbauen und, und, und. Die beiden haben sich geschworen, keine alltägliche "Packerlaufreiß-Küche" zu kredenzen, sondern möglichst viel selbst zu kochen und gute Qualität zu einem fairen Preis anzubieten. Ein sehr löblicher Gedanke, wenn man bedenkt, dass sich dieses Lokal doch im tiefsten Simmering befindet. Doch man hört aus seinen Erzählungen, dass er schon viele Stammkunden hat, die seine Küche sehr loben. Das ist erfreulich und beweist, dass Qualität da und dort gefordert und auch geschätzt wird.

Zum Abschluss werden wir noch auf ein Stamperl Selbstgebrannten eingeladen - auch dieser Schnaps war gut (und ich mag so "hartes Zeug" in der Regel genau gar nicht) und wichtig nach dem vielen guten Essen.

Sehr begeistert, glücklich angegessen und überrascht von dem uns Gebotenen verlassen wir das Lokal und versprechen wiederzukommen - in den neuen Stern am Simmeringer Gastrohimmel.

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Letzter Kommentar von am 12. Mai 2017 um 18:23

*Gerry

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Bewertet am 12.05.2017

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