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Gesamtrating
30
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Gasthaus Muskovich - Zum Lercherl von HernalsGasthaus Muskovich - Zum Lercherl von HernalsGasthaus Muskovich - Zum Lercherl von Hernals
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Gasthaus Muskovich - Zum Lercherl von Hernals Info
Features
Gastgarten, Schanigarten
Ambiente
Urig
Preislage
Günstig
Kreditkarten
Keine
Öffnungszeiten
Mo
11:00-24:00
Di
11:00-24:00
Mi
11:00-24:00
Do
11:00-24:00
Fr
11:00-24:00
Sa
11:00-24:00
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Gasthaus Muskovich - Zum Lercherl von Hernals

Hernalser Hauptstraße 70
1170 Wien (17. Bezirk - Hernals)
Küche: Wiener Küche, Österreichisch
Lokaltyp: Gasthaus, Gasthof, Restaurant
Tel: 01 405 83 15Fax: 01 405 83 15
Lokal teilen:

14 Bewertungen für: Gasthaus Muskovich - Zum Lercherl von Hernals

Rating Verteilung
Speisen
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Rating Details
Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 6. Februar 2016
Experte
ProUndContra
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3Speisen
2Ambiente
4Service
1 Check-In

Eine unerwartete, große Parklücke in der Jörgerstrasse war vor einigen Tagen schuld daran, dass wir unser Abendessen spontan zum "Lercherl aus Hernals" verlegt haben.

Wir haben eigentlich ein alt eingesessenes, uriges Wirtshaus mit traditioneller Wiener Küche erwartet. Unsere Erwartungen wurden leider etwas enttäuscht.

Wir betreten das Lokal von der Jörgerstrasse kommend durch einen kleinen Innenhof und stehen in einem ungepflegten Gang, der den Schankraum mit dem Nichtraucherraum verbindet. Der sehr kleine Schankraum wäre ja urig, ist aber total verraucht. Und der Besoffene, der mit glasigen Augen bei der Schank lehnt, macht die Sache auch nicht besser.

Wir finden einen freien Tisch im Nichtraucherraum. Dieser Raum ist sehr einfach eingerichtet und lädt auch wirklich nicht zum gemütlichen Sitzenbleiben ein.

Rasch bekamen wir eine Speisekarte von einer herb-freundlichen Kellnerin und waren positiv vom breiten Speisenangebot überrascht: hauptsächlich Wiener Küche, viele interessante Innereien (Leber, Nierndln, Hirn, Beuschl, Blunzen, etc.).

Unsere Speisen:
Gebackene Leber mit Erdäpfel-Mayonnaise-Salat ( 8,50 € )
Cordon Bleu mit Pommes und gemischtem Salat (12,90 € )
dazu zwei Ottakringer Rote Zwickl ( Seiterl je 2,80 € )

Die gelieferten Portionen waren riesig - fast zu groß: vier große Stück Leber und zwei große, dicke Stücke vom Cordon Bleu.

Die Leber - es war Schweinsleber - war gute Wirtshaus-Qualität: knusprige, eher dunkel gebackene Panier - so mag ich das. Der Erdäpfel-Mayonnaise-Salat ebenfalls sehr gut.

Das Cordon Bleu meiner Frau war leider enttäuschend. Der verwendete Käse war überhaupt nicht geeignet. Beim Anschneiden floss der gesamte Käse sofort total wässrig aus der Fleischhülle. Zähflüssiger, Fäden ziehender Käse wäre ja OK - aber total flüssig ist nicht OK. Übrigens auch beim zweiten - bereits abgekühlten - Stück blieb der Käse wässrig. Eine andere Sache kam mir auch etwas eigenartig vor. Die beiden Cordon Bleu Stücke waren genau gleich groß und exakt quadratisch. Wurde hier das Fleisch an die Form eines billigen Scheibletten-Käse angepasst. Das würde auch die Verflüssigung erklären. An quadratische Fertigware glaube ich doch nicht.

Hingegen die Beilagen-Pommes waren schön knusprig und auch der gemischte Salat schmeckte sehr gut.

Resümee: Im Lercherl von Hernals bekommt man relativ billig riesige Portionen in unterschiedlicher Qualität. Das Ambiente der Gasträume und auch der Zustand der Toiletten sind stark verbesserungswürdig.
Unser erster Besuch im Lercherl wird voraussichtlich auch unser letzter gewesen sein.

PS: Die Rechnung erfolgte durch die Kellnerin wie eh und je handgeschrieben auf einem der üblichen Wirtshaus-Blocks. Registrierkassen- und Rechnungslegungs-Pflicht hat sich hier auch noch nicht herumgesprochen.

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Letzter Kommentar von am 8. Feb 2016 um 08:42

Manche sind halt weniger etepetete als andere. ;-)

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am 8. Juli 2015
Experte
Stammersdorfer
234
28
27
4Speisen
3Ambiente
3Service
6 Fotos1 Check-In
Gelistet in: INNEREIEN

Alles in allem ganz ordentlich gegessen, am 6.7.15, da im LERCHAL von HERNOIS, der Fan von Innereien ist hier genau richtig. Ein kleiner Hinterhofgastgarten lädt vor allem bei heißen Temperaturen zum verweilen ein, da der sicher nie auch nur einen Sonnenstrahl sieht, ja und die Servicemitarbeiterin ist sehr freundlich, aber nicht sonderlich aufmerksam. Die Zech mit Maut wohlfeile 40,-- Euro. Wer gut und günstig was Ordentliches futtern will, da gibt’s was.

Die „Anreise“ mit der 43er Bim, Station Elterleinplatz, dann einige Schritte zurück Richtung Gürtel. Ins Lokal kommt man entweder von der Hernalser Hauptstraße 70, die Seite wo auch das Metropol ist, das der offizielle Eingang, quer durchs Lokal, an der Küche vorbei, in den kleinen Gastgarten, oder quasi von der Rückseite, Eingang Jörgerstraße 55, gleich direkt hinein. Das geht aber nur, wenn der auch offen ist.

Wie immer (telefonisch) reserviert, denn nur etwa 50 Gäste finden unter der großen Kastanie Platz. Der Besuch an diesem Abend sehr überschaubar, bei der Ankunft 5 Leut, kurz drauf waren wir alleine, etwas später dann gesamt 13 Gäste.
Früher dürfte es auch einmal eine Weinlaube gegeben haben, aber die ist Geschichte, lediglich viele rostige Drähte und die Reste von abgestorbenen Reben deuten noch darauf hin. Man sitzt auf klappbaren Metallsesseln, die Lehnen und Sitzflächen aus Holz, die Tische sind ebenso, alles schon etwas in die Jahre gekommen. Der kleine Hof gelblich und grün ausgemalt, an den Wänden teils Werbetafeln aus Blech und eine sehr alte wackelige Kommode steht herum. Der Boden aus Steinplatten, recht uneben, dürfte aber mit dem alten Baum zu tun haben.

Die Kellnerin des Abends, aus östlichen Landen, sehr freundlich, immer mit einem Lächeln. Hat man einmal was bestellt kommt das auch sehr flott, bis es allerdings so weit war, verging eine gefühlte Ewigkeit, man hätte die Karte auswendig lernen können. So richtig aufmerksam war sie leider auch nicht, aber es wird zumindest nachgefragt. Der 3er gerade noch und ein sehr wohlwollender.
Einmal ließ sich der Chef kurz blicken, er ist sich nicht zu schade auch gleich Leergeschirr mitzunehmen, macht einen netten Eindruck der Rainer Schulz, seit 10 Jahren Betreiber des Lokals, wie mir die HP verriet.

Verteilt über den Abend hatten wir 6 weiße Spritzer, a € 2,--, wobei der dafür verwendete Wein leicht säuerlich war, sehr gut gekühlt, der ideale Durstlöscher für einen extrem heißen Sommerabend.

Heute gabs gleich die Hauptspeisen, für meine Frau allerlei Käse gebacken, ich nahm Nierndln mit Hirn geröstet, dazu Petersilerdäpfeln und gemeinsam einen gemischten Salat. Gut so, denn die Portionen sind mehr als ausreichend und noch dazu wo es heiß ist/war. Der Kas war Gouda, Emmentaler und Mozzarella in einer köstlich, knusprigen, goldgelben Panier, zwei Scheiben Zitrone fanden sich am Teller, die Sauce Tartar dazu, in einer extra Schale, sicherlich ein Fertigprodukt, aber ein sehr gutes.
Wenn jemand, so wie ich, Innereien mag, der ist hier im Schlaraffenland, gibt es doch 13 Gerichte auf der Karte. Die Nieren eher groß geschnitten, gut angeröstet, dazwischen Hirn, zerfällt natürlich beim mitrösten etwas, war aber köstlich und perfekt gewürzt. Das alles fand sich in einem sehr schmackhaften, sämigen Saftl, mit viel Zwiebel. Die Erdäpfel genau so, dass man sie gut zerdrücken konnte. Die Speise alleine wäre mir eine 5 wert gewesen.
Der Gemischte, aus Kraut, Erdäpfel, Gurke, (war sehr gut) gestiftelten Karotten (naja) und Eisberg, konnte da leider nicht ganz mit, die Marinade zwar recht süßlich, so wie wir das mögen, aber irgendwie hat er nicht entsprochen, wobei ich aber nicht wirklich sagen kann warum.

Zum Abschluss gab es einen Espresso (schon wieder) von Naber, um € 1,80 (davor ewig keinen, jetzt innerhalb kurzer Zeit gleich 3x) nicht bitter, etwas stärker hätte er vielleicht sein können, aber das ist jammern auf hohem Niveau UND dazu ein Glasl Wasser.

Danke Alphawölfin für deinen schönen Bericht vom 21.6.2015, der hat mich motiviert da ganz rasch einmal hin zu gehen. Unzählige Male vorbei gefahren, aber nie richtig wahr genommen.

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Kommentar von am 9. Jul 2015 um 12:21

Schön, dass es Euch so gefallen/gemundet hat. Bei 35 Grad gebackenen Käse zu essen, ist sehr mutig ;-)

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am 21. Juni 2015
Experte
Alphawoelfin
88
16
20
4Speisen
4Ambiente
3Service

Am frühen Samstag Nachmittag haben wir Hunger und durch die Bewertung von Bertl ist mir vor einiger Zeit der Muskovich wieder in Erinnerung gekommen.
Ich will unbedingt nach Hernals, also auf dahin.
Am Hernalser Spitz befand sich meine erste Wiener Wohnung. Und schon beim Parkplatzsuchen - kein Problem am Samstag Nachmittag - stellen sich ganz eigentümliche Gefühle ein: Eine Mischung aus Vertrautheit, gepaart mit Freude und gleichzeitig Trauer, weil sich Vieles hier verändert hat.
Am Schild des Gasthauses fällt mir auf, dass "Muskovich" nicht mehr vorkommt, es also offenbar einen Besitzerwechsel gab. Dies wundert mich auch nicht, denn als ich vor 25 Jahren zuletzt hier war, war Herr Muskovich schon ein paar Tage älter als 30.

Bereits beim Eintreten in die Gaststube stelle ich fest, dass sich offenbar nichts geändert hat.
Eine uralte Schank, Sitzbänke mit Patina, Resopalplatten-Tische, eine Menage mit Maggi (!), Salz, Pfeffer, Bierdeckel, ein alter, hölzerner Aufsteller mit einer speckig-abgegriffen Karte mit Schnaps-Auswahl.

Auf der Theke steht ein Erdnuss-Spender, wie ich ihn zuletzt vor vielen Jahren gesehen habe. Kunterbunt sind Fotos an der Theke befestigt, die "Prominenz" der im vis a vis gelegenen Metropol auftretrenden Künstler.

Der Schankraum ist auch der Rauchbereich. 4 Tische sind nachmittags um 13.30 besetzt, im weiter hinter gelegenen Nichtraucher-Raum offenbar auch einige, der Raum ist aber nicht einsehbar.

Relativ rasch ist eine junge Kellnerin an unserem Tisch und bringt die Karten.
Sie enthält für Vegetarier die üblichen gebackenen Gemüse, Käse, Knödel, etc.
Für Fleisch- und Innereien-Esser ist das Gebotene überwältigend: Ich wusste gar nicht, wieviele Innereien gebackener oder gerösteter Art es gibt...

Ich entscheide mich für den Schankwein, GV, vom Weingut Leberwurst, das Achterl zu 1,40. Der liebe Begleiter nimmt Chardonnay vom Weingut Tschida (da gibt es Einige, ich weiss nicht, welcher Tschida), das Achterl 2,50.
Der Grüve ist eher auf der Brünnerstrassenseite angesiedelt, aber okay für Schankwein. Der Chardonnay ist ausgesprochen resch mit sehr viel Säure.

Ich möchte Leberknödelsuppe und Knödel mit Ei und Blattsalat, der Begleiter ebenfalls die Suppe und danach Schweinsleber geröstet mit Salzkartoffel.

Die Serviererin ist sehr beschäftigt, weil allein im Einsatz und wir sehen, dass es sie ordentlich "herumreisst".
Nach geraumer Zeit kommt die Suppe.

Sie ist ausgesprochen köstlich, eine richtig kräftige Rindsuppe mit Fettaugerl, viel Schnittlauch und einem eher kleinen, aber sehr, sehr guten, hausgemachten Leberknödel - für uns etwas zu lind. Trotzdem ein glatter 5er.

Nach längerem Warten dann die Hauptspeisen.
Meine gerösteten Knödel (6,90) kommen in einem gusseisernen Pfandl. Dazu Blattsalat.
Die Knödel sind eine riesige Portion, obwohl sie auf der Karte als "kleine Speise" firmieren. Aber vielleicht ist das hier so, wie man es öfter in urigen Gasthäusern erlebt: Alles, was nicht fleischigen Ursprungs ist, wird als "klein, oder gesund, o.Ä." bezeichnet. Das passt auch gut zu Küchenmeisters Anekdote von Herrn Muskovichs Diät-Essen.

Die Knödel sind Durchschnitt, eher trocken, vom Ei ist zum Glück nicht allzuviel dazwischengeraten, von Würzung ebenfalls nicht genug.
Mit viel Salz und Pfeffer aus dem Streuer wird es etwas besser.
Der Blattsalat, Eisberg, ist ebenfalls kaum gewürzt, wurde aber mit der für solche Gasthäuser typischen süssen Marinade angemacht.
Note 3 für dieses Gericht.

Die Schweinsleber (7,50) kommt ebenfalls im gusseisernen Pfandl daher, daneben die Salzkartoffeln.
Ich koste den Saft und ein bisschen Leber. Es ist umwerfend: Einen derart würzigen, gschmackigen Saft, sämig, mit Majoran, unglaublich gut habe ich noch niemals das Vergnügen gehabt zu kosten.
Die Leber selbst zart, ohne Flachsen, perfekt.
Die Salzkartofferl frisch und fest.
Dieses Gericht hat einen 4er verdient.

Ich fühle mich wie auf einer Reise durch die Galaxis, fast überfordert: Es ist so klass in diesem Wirtshaus, so retro, so heimelig, so urig, so schön zu rauchen (bitte, macht Euch alle auf dorthin, so lange es noch möglich ist), so günstig, so köstliches Essen.

Besonders im Herbst, Winter stelle ich es mir schön vor, in dieser Gaststube "abzuhängen".

Der 3er für das Service liegt weniger an der Serviererin, sie ist sehr freundlich, als vielmehr daran, dass es eben länger dauert, bis das Essen serviert wird, noch länger dauert, bis es möglich ist, zu bezahlen.

Wir haben ab sofort ein neues Wirtshaus auf unserer Liste.

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Hilfreich?Ja19Gefällt mir16Lesenswert14
Letzter Kommentar von am 30. Jun 2015 um 13:15

na super - die einen haben Insider-Infos, die anderen (ich) stehen wieder mit wirren Threads da, weil einige Postings gelöscht wurden....öd, sehr öd

Gefällt mir2
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am 13. Juni 2015
Experte
Bertl2
92
38
23
3Speisen
4Ambiente
3Service
3 Fotos2 Check-Ins

Ein, von seinem Selbstverständnis her, ursprüngliches Gasthaus, das hier ziemlich divergente Bewertungen bekommen hat (im Unterschied zu mir mögen manche den Lokaltyp nicht besonders), obendrein mit interessanten Innereiengerichten, das erweckt natürlich die Neugier.

Die Haltestelle Elterleinplatz des 43ers ist bedeutend näher an dem Lokal, als auf meinem Stadtplan (2012) ersichtlich ist. Extreme Tabakphobiker können übrigens den Eingang Jörgerstraße verwenden und so durch Freiluftambiente in den Reinstraum gelangen. In die Innenräume warf ich nur einen kurzen Blick, sie sind tatsächlich so wunderschön altmodisch wie schon von anderen beschrieben (vor Mai 2018 unbedingt noch öfter zur kalten Jahreszeit hingehen :-) ). Mich zog es wetterbedingt natürlich in den schattigen Gastgarten, der mit traditionellen Klappstühlen (Pforzpolster stehen bei Bedarf zur Verfügung) und Lattentischen möbliert ist. Die Barrieren (Stufen) sind mit etwas Hilfe auch für Gäste mit besonderen Bedürfnissen kein gravierendes Hindernis.

Die Speise- und Getränkekarte ist ansprechend und übersichtlich gestaltet (Information über Allergene auf Verlangen erhältlich). Ich entschied mich für den weißen Schankwein, einen sehr ordentlichen Grünen Veltliner (das Vierterl zu 2,80 €), eine Leberknödelsuppe (2,60 €) und Nierndl mit geröstetem Hirn und Petersilienerdäpfeln (10,20 €).

Die Suppe war eine echte Rindssuppe ohne jegliches Doping (es gibt auch gekochtes Rindfleisch auf der Speisekarte), allerdings hätte sie kräftiger sein können. Der Leberknödel relativ klein, wahrscheinlich hausgemacht, von zufriedenstellender Konsistenz, hätte allerdings etwas gewürzter sein können. Durchaus gut, habe ich aber schon besser gegessen.

Nierndl mit Hirn ist eine der selten gewordenen Speisen. Es hat mich überrascht, dass es sehr mild gewürzt wird (wenig Zwiebel, Nierndl nicht mit Essig abgelöscht, kein Majoran, kein Pfeffer), aber das ist bei dieser Kombination von Vorteil, weil der Eigengeschmack der Zutaten so hervorragend zur Geltung kommt. Nur, nach der halben Portion habe sogar ich mich ein bisschen beim Salz- und Pfefferstreuer bedient. Konsistenz, Garungsgrad und Frische der Zutaten waren vorbildlich. Die "Petersilienerdäpfel", na ja, siehe Foto.

Das Service war sehr aufmerksam und freundlich. Als besonderes Plus ist hervorzuheben, dass die Küche keine Nachmittagspause macht, man also auch außerhalb der Hauptessenszeiten hingehen kann. Das Ambiente lädt zum Verweilen ein, das Lokal ist sehr stammtischtauglich.

Fazit: Gutes Preis / Leistungsverhältnis, eine Empfehlung für alle, die traditionelle Gasthauskultur schätzen.

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Hilfreich?Ja11Gefällt mir9Lesenswert7
Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 20. Mai 2015
WWW68
31
1
12
3Speisen
3Ambiente
4Service

Ein Termin in Hernals lässt mich im Vorbeigehen dieses Wiener Vorstadtbeisel probieren. Es wird Wiener Gastlichkeit, traditionell Wiener Küche und eine urigen Gaststube angekündigt. Und es wird damit geworben, daß in dem Lokal die Zeit auf vertraute Art stehen geblieben zu sein scheint (Link). Mal sehen, ob die Zeitreise gelingt:

AMBIENTE 30
Tatsächlich: Die Zeitreise gelingt ! Beim Betreten des Lokals fühle ich mich sofort in jene Zeit zurückversetzt, in der von Rauchverboten, Nichtraucherschutz und Nichtraucherzonen noch lange keine Rede war. Massiv ziehen die Rauchschwaden durch jenen Lokalteil, der zunächst zu durchschreiten ist, wenn man an der Küche vorbei in den rauchfreien Teil will.
Dann aber macht das Lokal tatsächlich einen rustikalen, wienerisch geprägten und jedenfalls sehr bodenständigen Eindruck. An den Wänden hängen Gemälde von alten Wiener (Hernalser) Ansichten. Auf die Verwendung von Tischtüchern wird verzichtet, was das rustikale Flair unterstreicht.

SPEISEN 25
Die angebotenen Mittagsmenüs sind ausgesprochen billig (z.b. Schweinskotelett mit Pommes frites um 5.80, so weit ich mich erinnere). Ob die Mittagsmenüs nicht nur billig, sondern auch preiswert sind, kann ich nicht beurteilen, da ich mir etwas aus der Karte bestelle. Gebackene Leber mit Mayonaissesalat um 8.50 EUR, nämlich.
Diese kommt als Portion in anständiger Größe daher. Die Deko wird durch zwei Zitronenscheiben gebildet, die obenauf liegen und schon etwas angetrocknet wirken. Der ebenfalls gebrachte Mayonnaisesalat ist von erstaunlicher Größe. Das Mengenverhältnis zwischen Mayonnaisesalat und Leber ist ziemlich unausgewogen. Schade, daß sich der so reichlich gebrachte Mayonnaisesalat durch keinerlei Raffinesse in der Zubereitung auszeichnet. Von kreativer Anrichtung kann auch bei der Leber keine Rede sein. Aber die Panier ist knusperig und das Fleisch anstandslos weich.
Am abschliessend bestellten Cappuccino (3.- EUR), der eine mächtige Schlagoberskrone hat, gibt es absolut nichts auszusetzen.

SERVICE 40
Das Service durch den Kellner ist freundlich, schnell und aufmerksam. Der Küchenbetrieb ist durchgehend. Auch die Mittagsmenüs werden noch bis weit in den Nachmittag hinein serviert.

FAZIT
Andere Kritiken auf dieser Restauranttester-Seite sind für mich aufgrund meines heutigen Eindrucks vor allem in puncto Service nur zum Teil nachvollziehbar. Als ich da war, waren allerdings gerade sehr wenige Gäste hier. Vielleicht wurde mir deshalb mehr Aufmerksamkeit zu Teil, als den anderen Restauranttestern, die hier schon bedauerliches erlebt haben müssen. Natürlich muß man in diesem Lokal den Maßstab eines Vorstadtbeisels anlegen. Dies in Betracht gezogen, hat sich heute das Lokal von einer annehmbaren Seite präsentiert.

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Kommentar von am 21. Mai 2015 um 08:34

Beim Muskovich war ich zuletzt vor rund 30 Jahren und die Fotos zeigen mir, dass sich seither tatsächlich kaum etwas verändert hat. Unvergesslich ist mir der damalige Besuch wegen des Wirtes, der sich mit seinem eigenen Mittagessen an einen der Tische gesetzt hat: mit einem Weidling voller Braterdäpfel, so um die zwei Kilo, schätze ich, und einer ebenso mächtigen Schüssel mit grünem Salat. „Ihr Chef hat aber auch einen ordentlichen Hunger“, sagte ich zur Kellnerin. „Ja“, seufzte sie, „der Arme. Der muss leider Diät halten.“

Gefällt mir3
am 25. Dezember 2013
halifax7
3
1
1
1Speisen
2Ambiente
2Service

Dieses Lokal wird sicher nicht mein Lieblingslokal.
Die Kellnerin war mit der Menge der Gäste sichtlich überfordert. Meiner Bitte ,ein kaltes Beuschel aufzuwärmen, kam sie nur sehr widerwillig nach. Auch der gebackene Camembert war kalt, dafür aber die gebackene Leber verbrannt und zäh. Wir waren eine Gruppe von 12 Personen und 6 hatten Reklamationen ... dies sagt eigentlich alles über die Qualität aus.

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am 10. August 2013
Sonnenblume76
1
1
4Speisen
3Ambiente
0Service

Dieses Lokal sieht mich sicher nie wieder.... Der Chef ist der unfreundlichste und präpotenteste Mensch den ich je gesehen habe.... Er gibt patzige Antworten, verdreht die Augen, wenn man noch etwas bestellen möchte, ignoriert die Gäste... Echt grauenhaft!!! Er hat ein Glück, dass die Küche ausgezeichnet ist bzw. dass es den Kurt gibt (war schon beim Vorbesitzer Kellner im Lercherl) - ich glaube sonst könnte er das Lokal schon lange zusperren.... Hab mich schon sooo oft über den Besitzer geärgert, aber jetzt hat er das Fass zum Überlaufen gebracht...

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am 10. Juni 2013
viennalicious
1
1
3Speisen
4Ambiente
5Service

Kann leider die negativen Kommentare hier nicht ganz nachvollziehen. War sehr zufrieden. Hier meine ausführliche Bewertung
Link

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am 23. April 2013
elli60
1
1
3Speisen
3Ambiente
0Service

Wir kommen jede woche zu dritt, essen eine Kleinigkeit und trinken etwas mehr. Gestern wollte ich ein 'Biene Maja Würsterl' bestellen, da der Hunger nicht so groß war. Mit der Bemerkung"Sie sind ja größer als 1m50" wurde meine Bestellung abgelehnt. Daraufhin haben wir alle nichts gegessen und werden uns wohl ein Lokal mit flexibleren und professionellerem Umgang mit den Gästen suchen. Elli60

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Letzter Kommentar von am 21. Jun 2015 um 16:58

Meine Empörung darüber, daß die Kinderkarte für Kinder ist, wäre sehr gering.

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am 24. Jänner 2013
AngelikaSimone
5
1
1
2Speisen
3Ambiente
0Service

Einer meiner Gäste aus dem Ausland wollte unbedingt ins "Lercherl".......sicher war er zum letzten Mal dort!: Die Begrüßung: "Türe zu".....ich verlangte zu meinem Bier ein großes Glas Leitungswasser, die Kellnerin brachte mir ein kleines, ich bat nochmals um ein großes.Sie meinte:" Gibt´s bei uns nicht", sie könne Wasser nicht in ein großes Glas füllen......Essen lauwarm und "frisch" ist scheinbar ein Fremdwort. Der Salat aus dem Glas, die Fisolen aus der Dose.......NICHT empfehlenswert

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Diese Review zählt nicht für die Gesamtwertung des Lokals, da dieser Tester dieses Lokal bereits neuerlich bewertet hat.
am 4. Mai 2012
AngelikaSimone
5
1
1
-Speisen
4Ambiente
0Service

Obwohl ich die letzen Male zufrieden mit dem Essen und Service war, "durften" wir heute extreme Unfreundlichkeit und Unprofessionalität erleben: Da der Gastgarten geöffnet war, setzen wir uns in diesen. Da der Kellner uns scheinbar nicht bemerkte, fragten wir, ob wir bestellen dürften. Der Kellner antwortete, dass er kein Interesse hätte, in den Gastgarten zu gehen und er für uns keine Zeit hätte!!!!! Nachdem ein Tisch in der Gaststube frei wurde, versuchten wir erneut unser Glück. Dem Kollegen, der uns dann die Speisekarten brachte, fragten wir erneut, ob wir denn schon etwas zu trinken bestellen dürften. Daraufhin meinte er, dass sein Kollege ja schon die Bestellung aufgenommen hätte, da ja die Bierdeckeln schon am Tisch liegen würden. Nachdem wir erwähnten, dass das nicht der Fall wäre, wurden unsere Getränke mit einem unglaublich "(un-)freundlichem" Gesicht an den Tisch gebracht und wir beschlossen daraufhin, das Lokal zu wechseln. Als wir auf Anfrage des Kellners nur mehr zahlen wollten und nichts zu essen bestellen wollten, durften wir weitere 10 Minuten warten, während der Kellner mit Gläser einräumen beschäftigt schien........"Ein freundliches Willkommen mit einem Lächeln"( so in etwa der Wortlaut der ersten Seite der Speisekarte) war heute DEFINITIV nicht der Fall.............Natürlich wissen wir, dass gerade Mittagszeit war, das Lokal gefüllt und die Kellner enormen Stress hatten.........Uns erschien das Service unterbesetzt........Schade!!! Meine Freunde, denen ich das Lokal vorstellen wollte, sind zum ersten und letzten Mal hier gewesen..............

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Kommentar von Urlauber am 30. Mai 2012 um 11:39

Unfreundlicher Kellner? Kann ich gar nicht verstehen. Wir (2 Paare) haben über Pfingsten ein langen Wochenende in Wien verbracht. Auf der Suche nach einem Restaurant wurden wir hier fündig. Wir wurden von einer sehr, sehr netten Dame (blond, langer Zopf - leider wissen wir nicht ihren Namen) äußerst zuvorkommend bedient. Am zweiten Abend wusste sie schon, wer was trinken möchten. Auf all unsere Fragen bezüglich der Gerichte haben wir ausführlich Auskunft erhalten. A l l e s s u p e r, von den üppigen Portionen und den günstigen Preisen können wir in Deutschland nur träumen. Leider haben wir nicht bemerkt, dass Sonn- und Feiertag geschlossen ist, so konnten wir nicht nochmals dort essen.

Gefällt mir
am 25. Februar 2012
ClaudiaB2
1
1
3Speisen
0Ambiente
0Service

Sorry kann da nicht mitreden !! Service unter jeder Kritik !!!! Wollte ein Kinderschnitzel :::: !! Nein leider wo ist das Kind Ja zaus habe nicht so einen Hunger !! Na des geht gor net !! Warum !! Sie san jo ka Kind !!! Oke !! Danke nein !! Schau ich muss nicht als Kulturkritiker nicht da rein gibt's in der Umgebung bessere Lokale als dort Kein Problem !!! Arbeite dort und somit weiss ichm mir zum aushelfen !! Na ja Wien is nimmt Wien !! Danke auf Wiederschaun wanns as verstehst!!

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Letzter Kommentar von am 21. Jun 2015 um 16:55

Ich habe Verständnis dafür, wenn die Kinderkarte als solche angesehen wird.

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am 26. Juli 2011
martha46
1
1
4Speisen
3Ambiente
3Service

Waren heuer im Juni vor einem Metropol-Besuch im "Lercherl von Hernals" und sehr zufrieden. Okay, es ist ein altes, aber sehr charmantes und uriges Wirtshaus, aber das Essen kam nicht nur sehr rasch (wir wollten ja noch ins Kabarett), sondern schmeckte auch ausgezeichnet. (Wir hatten das Riesenschnitzel, geröstete Leber und ein Blunzengröstl.) Keine Schicki-Micki-Küche halt, sondern echte und gute Hausmannskost. Das Preis-Leistugsverhältnis ist jedenfalls schwer in Ordnung.

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am 7. Mai 2011
papaya
1
1
4Speisen
-Ambiente
5Service

War heute mit meiner Familie im Gasthaus Muskovich.
Das Essen (Gordon Bleu, Zwiebelrostbraten, Beuschel, Geröstete Nieren) war sehr gut. Es war sorgfältig zubereitet, appetitllich angerichtet und pikant gewürzt.
Der Kellner war ausgesprochen freundlich.
Das Ambiente ist rustikal - Wiener Beisel halt. Alles in Allem waren wir sehr zufrieden, zumal die Preise sehr moderat sind.

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am 7. Februar 2011
atHome
35
1
4
2Speisen
2Ambiente
2Service

Bis zur Neuübernahme vor einigen Jahren war es ein Geheimtipp, vor allem wegen dergünstigen Lage! Metropol, Jörgerbad ...
Jetzt hat die Küche, meine Meinung, innerhalb von zwei Jahren rapide abgebaut - was vor allem am Pächter liegen muß!
Schade

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Letzter Kommentar von Gerhard am 15. Jul 2012 um 14:13

Kann ich überhaupt nicht bestätigen. Bis auf den bereits vor 6 oder 7 Jahren in Pension gegangenen Besitzer ist alles beim Alten geblieben. Karte, Personal, Ambiente... alles unverändert und gut.

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Gasthaus Muskovich - Zum Lercherl von Hernals - Karte
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