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Speisen
Ambiente
Service
43
40
40
Gesamtrating
41
19 Bewertungen
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freiwildfreiwildfreiwild
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freiwild Info
Features
Gastgarten, Schanigarten
Ambiente
Gemütlich
Preislage
Gehoben
Kreditkarten
VISA MC JCB BANKOMAT
Eröffnungsjahr
2012
Öffnungszeiten
Mo
15:00-02:00
Di
15:00-02:00
Mi
15:00-02:00
Do
15:00-02:00
Fr
15:00-02:00
Sa
15:00-02:00
So
15:00-02:00
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freiwild

Hinweis: Lokal wurde von ReTe Usern als geschlossen gemeldet
Mühlgasse 20
1040 Wien (4. Bezirk - Wieden)
Küche: Österreichisch
Lokaltyp: Restaurant, Bar
Lokal teilen:

19 Bewertungen für: freiwild

am 22. April 2015
Experte
PrinzessinisstdieErbse
48
6
19
4Speisen
4Ambiente
4Service

So, was machen, wenn der liebe Herr Jäger wieder einmal zu viel damit beschäftigt ist, sich den Tratsch von Großmutter anzuhören, oder wieder diese Göre von Rotkäppchen suchen muss?

Richtig Prinzessin weiß sich natürlich selbst zu versorgen. Und zwar dieses Mal passender Weise im „wildesten Lokal“ Wiens, dem Freiwild.

Vorab, optisch ist die Location sowieso eine meiner Lieblinge!
Sei es nun der gemütlich, stilvolle Barbereich oder der Speiseraum mit Begrünung an den Wänden und viel Shabby Chic.

Und da Prinzessin einfach am Aschermittwoch auf den Heringsschmaus vergessen hatte (ja, ich sollte nicht soviel über Rotkäppchens Großmutter lästern) traf es sich umso besser, dass hier noch bis Anfang März ein spezielles Menü „Freiwild goes Hering!“ angeboten wird.

Und los:

Der Gruß der Küche kam gleich sehr gut daher: Schweinsrücken sous vide mit Erdäpfelsalat in Craft-Beer geschmort

Heringsgel / Rote Rübenmousse /Apfel-Schalottenchutney: die einzelnen Komponenten hätten noch etwas runder abgeschmeckt sein können, aber zusammen genossen – und so soll es ja sein – wirklich sehr gut!

Geräucherte Fischessenz: das war leider ein kleiner Fehlgriff, da hatte die Küche anscheinend kurz Angst, dass noch die sieben Zwerge einfallen, war leider viel zu verwässert und daher eher geschmacklos.

Cranberry-Melissen Sorbet: Wow, wirklich sehr sehr gut, mit frischer Kresse und Himbeersalz!
Ein Geschmackserlebnis!

Duett vom Kärtner Lax´n mit Dillpüree und Kürbis-Birnen-Gemüse und Ingwer-Fond: Prinzessin übertreibt nicht, dies war wirklich einer der besten Fischgänge seit langer, langer Zeit! Ein perfekter Teller!

Und zum Schluss: Schokotraum mit flüssigem Kern, Walnusseis und Granatapfel: zwar kein Harry´s Time Schokokuchen, aber auch wirklich sehr gut!

Das Service sehr nett und zuvorkommend, sehr gute Weinkarte, und wie gesagt, Ambiente wirklich fein!

Da kann doch der Herr Jäger weiter Beeren sammeln gehen, ich weiß wo ich in Zukunft meinen „wilden Gusto“ stillen werde!

Aber Achtung - Sommerpause bis Oktober 2015! Findet ihr einstweilen bei Sand in the City!

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am 2. November 2014
Experte
dieBrotvernichter
67
17
18
5Speisen
4Ambiente
3Service

Durchwachsen mögen wir nur unseren Speck - beim Service gefällt uns das weniger und bei der Küchenleistung darf das gar nicht sein. Die junge Mannschaft im freiwild hat letzteres konstant ausgezeichnet im Griff - beim Service aber hapert's an der Souveränität. Aber erst wenn der Abend später wird und das Lokal sich füllt.

Weil das Essen, das Lokalflair (eingedeutscht: shabby chic) und auch die Musik dort genau unseren Geschmack trifft, waren wir jetzt schon öfter dort. In Jeans, Pulli und Turnschuhen lässt sich's dort auf haubenniveau gemütlich essen und das mit Wohlfühlfaktor. Und wir konnten eine Konstante in der unkonstanten Serviceleistung ausmachen. Kommt man früh (18.30h/19h) dann klappt alles hervorragend bis ca. 20h bzw. 20.30h. Ab dann wird's langwierig. Bei späterem Dinner-Antritt, wartet man sehr lange auf's Gedeck € 2,50. Bei frühem Dinnerantritt braucht man auf Weinnachschub gar nicht mehr zu warten - da hat die wirklich sympathische Servicemannschaft zu viel anderes zutun. Deshalb ganz einfach damit umgehen lernen: 1 ganze Flasche Wein, damit kann man sich den Service angenehm trinken und sich einfach selbst bedienen. Leitungswasser kommt auf Wunsch dazu und der Durst ist für den Abend gerettet.

Um den Hunger kümmert sich die ebenso sympathische und weitaus fähigere Küchenmannschaft in der offenen kleinen Profi-Küche. Alles da was 4 Männer brauchen, um solche tollen Gerichte hinzukriegen. Nicht nur geschmacklich toll sondern auch die Zutatenqualität ist top. Der Name ist Programm. Es kommen fast ausschließlich freilebende - hauptsächlich aber- auch wildlebende Lebewesen unter die Küchenwerkzeuge. Die Gattung Mensch bleibt aber verschont. So macht uns und unserem Gewissen das Essen ganz besonders Spaß.

Wir haben schon so einiges aus den monatlich wechselnden Speisekarten gegessen - und wirklich alles davon war kochkunstvoll zubereitet. Immer. Auch wenn man ab und zu lang' drauf warten musste - es hat sich immer gelohnt. Schon das Gedeck ist dort immer wieder eine neu kreierte Brothochkultur. Das Brot selbst ist flaumiges weiches weißes Ciabatta (Selbst gebacken? Vermutlich, nein.) oder manchmal war's auch schon Baguette. Eine dunkle Sorte gibt's dann auch dazu: einmal war's auch was Körniges und letztes mal was Roggiges. Und die Beilagen zum Brot sind immer perfekt dazu abgestimmt. Verschiedene Buttersorten, Aufstriche und letztes Mal hatten wir sogar einen kalten Mini-Tafelspitz vom Hirsch mit kleinem Wurzel-Juliennegemüse, Krenmayonnaise, Waldheidelbeeren und einen Waldhimbeercocktail zum degustieren. Das war noch nicht genug: ein Stück Kürbisbutter (vom -Kern und -Fleisch) war auch noch dabei - und es war so viel mehr als wir uns von einem Gedeck - geschmacklich, vielfältig und optisch - je erwartet hätten. Die Portion wirklich klein - der Gusto schreit mehr, der Kopf sagt: lass' es mal auf dich zukommen. Genau richtig für einen guten Einstieg.

Alle Speisen sind immer stilsicher am Teller drapiert. Besonders gut haben uns die kleinen Sardellen mit Oliventapenade und geschmolzenen Tomaten gefallen. Nicht nur unseren Augen auch unserem Mund. Diesmal: Der Wildkräutersalat mit den Flusskrebsen, Vanille und Zirbenkaviar € 15,00 war auch kreativ in der Baumrinde arrangiert. Ein Blickfang. Ein Gaumenschmaus. Außergewöhnlich. Roastbeef in Kaffee eingelegt, dazu geröstetes Lauch-Maroni-Gemüse und knusprige Erdäpfelwürferl € 13,00. Geschmacklich absolut stimmig. Steinpilzsuppe € 7,00 mit Thymian. Schmecken und sehen konnte man aber nur die Kresse. Ordentlich Portion einer wirklich guten leichten Suppe. In einer kleinen Baumrinde kommen noch Walnüsse (leicht gesalzen und geröstet), schwarzer Knoblauch (rauchig süß) und wieder die Waldheidelbeeren (ein kleiner Klecks vom Gelee und da rein die zierliche Beere gesetzt) vom Gedeck dazu. Eine kleine Geschmacksbombe - und sie passt perfekt.

Das Loblied geht weiter. Zur Hauptspeise essen wir diesmal Rebhuhn (schön zart und saftig im ganzen Gebraten, die Schenkel ausgelöst) mit Couscous, Mais, Herbsttrompeten und weißer Schokolade € 24,00. Zweierlei vom Frischling: Schopf geschmort und Filet kurz gebraten, dazu feiner Jus mit Kardamom, geröstete Steinpilze, Wirsing und Erdäpfelconfit € 24,00. Wildentenbrust mit gebackenen Bananen in der Pankopanade dazu Estragonschaum und Wiesenbärenklau - € 22,00. Alles wieder außergewöhnlich gut und angenehm portioniert.

Die rote Cuvee "Alpha" (Heinrich,Deutschkreutz € 26,40 - glasweise € 4,40) hat unsere Hauptspeisen gut begleitet, hätte aber noch Luft gebraucht - wir hatten so gegen 19.30h noch die Gelegenheit ergriffen und eine Flasche Malbec (Alpamanta, Argentinien € 35,40) der war wirklich top. Dazu braucht man eigentlich nichts oder aber gutes rotes gegrilltes/kräftig geschmortes Fleisch. Der gut gekühlt servierte Gelbe Muskateller (Skoff, Gamlitz € 5,20 pro Glas) war sein Geld gerade noch wert. Dieser Duft! Geschmeckt hat er natürlich auch.

Nachspeise wollten wir bislang noch keine dort. Da mögen wir's eher bodenständig und traditionell österreichisch. Neugierig sind wir trotzdem. Im freiwild bleibt's auch beim Dessert kreativ - wir wagen's das nächste Mal bestimmt und erstatten Bericht. Wir kommen sicher immer wieder, weil die Küchen- und Servicemannschaft ganz nette Leut' sind, das Essen phänomenal gut ist und wir's dort gemütlich haben.

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Kommentar von am 2. Nov 2014 um 17:26

HGL!

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am 24. Juli 2014
NinaT3
4
4
2
5Speisen
4Ambiente
4Service

Gestern war ich mit dem Liebsten, anlässlich seines Geburtstages im Frei.Wild, da wir beide sehr gerne Wild essen und das Lokal nicht kannten (aber hier Gutes gelesen haben)

Tischreservierung war einwandfrei, ich hatte vor Öffnungszeit angerufen (hätte ja auf ein Band meinen Wunsch kundtun können, war aber kein AB) und wurde am selben Tag zurückgerufen, da (ich vermute Fr. Jöbstl) sie einen Anruf in Abwesenheit sahen - das hat mich doch sehr positiv überrascht, wirklich ein sehr nettes Service (ja, der sehr positive Tenor wird sich jetzt durch diese Rezension ziehen, es war ein wunderbarer Abend!).

Gestern also der Besuch - Wetter eher mittelmau, Tisch konnte ich wählen, ob draußen oder drinnen, wir nahmen im Garten, war ja nicht so frisch.
Tisch völlig normal gedeckt ;-) nichts was ich extra hervorheben würde. Schön, schlicht, passt.
Am Nebentisch nörgelte ein Pärchen über den wackeligen Tisch (lag wohl am Tischgestell und nicht dem Untergrund) aber gut, mir wär das wurscht, ich bin da nicht so zickig ;-)
Leider gibts vor dem Lokal gerade ein Gerüst, weil das Haus aufgestockt wird, aber dafür können die Betreiber ja nichts!
Drinnen auch hübsch, viel Holz, besonders der "Chef's Table" von dem man in die Küche sieht würde mich beim nächsten Besuch reizen, ich schau so gern beim Kochen zu :-)

Das Service war über den gesamten Abend sehr nett, aufmerksam & bemüht, gibt nichts Negatives zu sagen, wir haben uns sehr gut betreut gefühlt!

Apéritif:
Birnenprosecco für den Mann, Rosenspritz (mit Lillet) für mich - wunderbar, so wie erwartet.

Gedeck:
2 Brotsorten (leider vergessen zu fragen, ob selbst gebacken oder woher), orientalischer Karottenaufstrich, Oliven-Tomatenbutter (die war besonders gut, zart-süßlich, gut abgeschmeckt, gute Konsistenz)

Zu den 6 Gängen des Degustationsmenüs, für das wir uns entschieden, hatten wir einen Welschriesling von Sabathi & Wasser (gratis! sehr schön :D)

Und los geht's mit dem Essen:

* Hirschrohschinken mit Brunnenkresse und Nussbrot
wieder: tolles Brot! Schinken sehr gut, für mich etwas zu viel Fenchel, aber ich mag Fenchel prinzipiell nicht, aber da kann das Frei.Wild ja nix dafür - Salat sehr netter Wildkräutersalat und als Ausgarnierung auch schwarze Nusseln, auf die steh ich ganz besonders!

* Paradeiskaltschale
kaltes, sehr gut abgeschmecktes, leicht scharfes Süppchen mit selbstgebackenem Grissini (war für mich das i-Tüpferl, ich lerne erst, Paradeiser zu mögen ;-))

* Jakobsmuschel im Pata Negra Ibérico
Wunderbar gebratene Muschel, ich hätte den Schinken rundum nicht zwingend gebraucht, ich mag das zarte Aroma der Jakobsmuschel auch so pur sehr gerne

* Rehleber mit Safran und Talley-Cherry Pfeffer
Leber = toll, Reh = super, was also außer ganz köstlich muss ich noch dazu sagen?
Die Leber wurde von Mango-Marillen-Chutney (glaube ich) begleitet, in dem dieser mir unbekannte Pfeffer beheimatet wurde und dazu auch ein Mango-Eis, das fand ich sehr schön, als kalte Komponente zur warmen, super gebratenen Leber!

* Maibock & Steinbutt dazu Kerbel-Selleriepüree
Fleisch war zart wie Kalb, der Steinbutt... na Fisch halt, schön festes Fleisch, keine sonstigen Ausreisser, das Püree auch einwandfrei, dazu gab es noch Erbenpüree, das so über Teile des Tellers (man verzeihe meineAusdrucksweise) geschmiert wurde als unterste Lage - davon hätte ich gerne mehr gehabt, so ein Gupferl vielleicht?

* Erdbeerknödel mit Stachelbeerragout
hatte nur der Liebste, ich mag keine Erdbeeren und mit Stachelbeeren kann man mich jagen! Er hat nichts negatives zum Dessert gesagt, daher gehe ich aus: es war sehr gut.
Ich hatte anstatt ein Kirschparfait im Baumkuchenmantel (mhmmmm köstlich) mit Himbeeren, in denen lustiges Grünzeug steckte, von dem ich zuerst gedacht habe, es wäre zum nicht-essen, aber: ich habe doch gekostet (warum auch sollte da zufällig was in meinen Himbeeren stecken?) und das Zeugs (durch rumgoogeln könnten es Sechuan Buttons gewesen sein, allerdings von dem beschriebenen "Elektroschocks" beim Essen habe ich nichts bemerkt) war stark krautig, ähnlich wie eine Mischung aus Salbei und Lavendel, und harmonierte total toll mit den Himbeeren.
Dazu gab es eine Ecke Zotter Schokolade (mit Marzipan *seufz* was ich leider erst beim Kauen des ersten Stücks bemerkte), der Liebste hat sich über den Rest der Schoki gefreut.

Wir haben dann für alles zusammen (inkl. 2x Wein & Maut) € 185,- bezahlt, was ich vom Preis/Leistungsverhältnis völlig angebracht finde und wir bestimmt demnächst wieder kommen werden!

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Letzter Kommentar von am 26. Okt 2014 um 18:11

Wir waren gestern wieder im Freiwild und es war ausgezeichnet, Kochkunst auf ganz hohem Niveau, die Burschen sind wahre Kochzauberer, Bewertung folgt wenns die Zeit erlaubt.

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am 30. April 2014
sashaviennaa
7
1
1
4Speisen
3Ambiente
2Service

supernettes lokal, endlich mal tolle kreative küche,
im sommer supernett im gastgarterl, angenehm fuer raucher ..

dennoch habe ich bei jedem besuch das gefuehl, dass das lokal nicht ganz weiss wo es sich positionieren soll.
gehobenes restaurant oder kneipe. die kombination von beidem (a la motto) geht anscheined nicht ganz auf. sowie auch der etwas holprige service der das lokal eher als kneipe sieht.

das spiest sich für mich dann auch mit dem preis. der is gehoben, was durchaus! in ordnung wäre,
aber dazu mueste es ein bisschen stimmiger sein.

wenn ich 80-100€ pro person zahle, möchte ich ein entsprechendes gern jugendliches aber kompetentes service und keine jaegermeister partien an der bar vor mir ...

somit sitzt man oft dort alleine beim essen wenn nicht gerade eine laute partyveranstaltung stattfindet.

ansonst wäre das freiwild genau mein lokal ^^

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Kommentar von am 30. Apr 2014 um 17:37

Genau das, was du kritisierst macht das Konzept des Lokals aus. Perfekte Kombination aus gemuetlicher Bar und Essen mit Niveau! Fuer uns passt's genau. Bewertung folgt!

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am 11. Februar 2014
Experte
Zap1501
48
22
20
5Speisen
5Ambiente
4Service
1 Foto1 Check-In

Mein erst zweiter Besuch letztes Wochenende, und wieder habe ich mir gedacht, ich sollte öfter kommen...!
Wir waren zu fünft und bestellten die Speisekarte quasi ein mal quer durch. Die Highlights unter den Vorspeisen waren sicher der Pilz-Teller, wo verschiedenste Pilze in verschiedensten Zubereitungsarten serviert wurden; auch die Kräuterseitlingsconsommé mit Nudeltasche, in der Duxelles-Gemüse war, hat ausgezeichnet geschmeckt. Meine Hauptspeise - Gams auf Wiener Art und ein perfekt auf den Punkt gebratener Hirsch am Knochen, war ebenfalls ein Gedicht. Des weiteren wurde bei uns der Wildschweinbraten und der Heilbutt bestellt, jedem hat es gut geschmeckt.
Es gibt eine große Auswahl an Flaschenweinen, beim offenen Wein hätte ich mir noch einen Riesling gewünscht, aber das ist wohl Geschmackssache.
Das Service war sehr nett und zuvorkommend, ich finde die "legere Art" wirklich angenehm und natürlich, ich persönlich mag die steife und unpersönliche Art, die mancherorts an den Tag gelegt wird, nicht.

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Letzter Kommentar von am 12. Feb 2014 um 08:42

Super, danke. Der Absatz haett' sich auch gut in deiner Bewertung gemacht ;)

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am 16. Jänner 2014
holachip
15
1
2
5Speisen
4Ambiente
5Service

Nachdem der Haupt Koch das Haus verlassen hat und der 2nd Chief Cook die Küche übernommen hat, hat sich an der Qualität nichts geändert.
Ich war im Dezember dort.
Immer noch alles top, wir hatte Vorspeise Sauerkraut Suppe sehr gut, danach Wild aller lei , 3 verschiedene Wild sachen, alles perfekt auf den Punkt gebraten und heiss serviert.
auch die 2 Weine waren top.
Weinkarte nun besser...........wie gesagt volle 5 Sterne

lg

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am 24. November 2013
Experte
kuechenmeister
193
27
25
4Speisen
3Ambiente
4Service

hörBar. trinkBar. essBar. So lautet der Untertitel des Freiwild, eines recht jungen Lokals im Freihausviertel im 4. Bezirk. Das „Wild“ im Namen bezieht sich auf den Anspruch, Wild in hoher Qualität und innovativer Form auf den Tisch zu bringen.

Das Lokal bekommt gute Kritiken, nicht nur auf rete.at, auch im neuen A la carte und im Kurier. Gute Gründe, um es auszuprobieren.

Die Anreise mit dem Auto ist nicht zu empfehlen. Als wir samstags um 20 30 eintreffen, ist die angepeilte Garage gleich neben dem Lokal an der Ecke Schleifmühlgasse schon voll und die Parkplatzpirsch in den Gassen gestaltet sich wie erwartet mühsam.

Gleich hinter der Eingangstür befindet sich die Bar. Hier frönt man dem Motto trinkBar. Und inoffiziell wohl auch rauchBar. Hier wird gequalmt als käme morgen das allgemeine Rauchverbot. Da muss jeder durch und das ist keine glückliche Raumaufteilung, denn so sinkt das Stimmungsbarometer empfindlicher Nichtraucher gleich zu Beginn. Hinter der Bar durchschreiten wir eine Lounge mit offenem Kamin, Sofa, fellbezogenen Hockern und Einblick in die Küche. Jetzt sitzt hier keiner. Ich vermute, der Raum wird wohl vor allem nach dem Essen genutzt, für Kaffee oder Digestif in Verbindung mit einer Zigarette.

Dahinter der Speiseraum. Holzdielenboden, lederbezogene Bänke, hölzerne Stühle im künstlich alten Design, massive Holztische, Sets, Besteck auf Porzellantellern, Stoffservietten, hochwertige Wein- und Wassergläser. Die Wände teils aus unverputzten Ziegeln, teils farbig gestrichen und mit großflächigen Bildern dekoriert, ein hoher Raum, verspielte Luster. Wohnlich, warm, gemütlich. Natürlich ein Nichtraucherraum. Nur leider zieht der Rauch durch die offene Tür.

hörBar sind alte Hadern. Die Hits der 70er und 80er. Marianne Faithfull singt „The Ballad of Lucy Jordan“, Neil Young „Heart of Gold“. Natürlich, vorne in der Bar braucht es die Konservenmusik, beim Essen wäre es mir aber lieber, wenn die Boxen still blieben und den Gästen die akustische Raumgestaltung überließen.

Die Kellnerin ist gleich zur Stelle, bringt Wasser und die Karte. Das Service erweist sich den ganzen Abend über als überraschend leger für ein Restaurant mit gehobenem Anspruch, aber freundlich, aufmerksam und zuvorkommend.

Die Karte gibt’s auf der Homepage zum Download. Wir haben schon zuhause geschmökert und treffen unsere Auswahl schnell. Zweimal Gänselebermousse mit grünem Apfel, Schafsjoghurt und Pastinakenpuree, einmal Ganslsuppe. Danach einmal das Gansl auf zwei Arten mit Schwarzwurzeln, Grammelknödel und Rotkraut und zweimal die Wildente mit Ahorn, Süsskartoffeln, Nüssen und Saubohnen. Das 4-gängige Ganslmenü (um € 38,-) und das 5-gängige Wildmenü (um € 55,-) sind zwar verlockend, uns aber heute zu umfangreich. Die bestellten zwei Gänge erweisen sich später als ausreichend, die Portionsgrößen sind zwar nicht auf Wirtshausformat, für ein Gourmetlokal aber doch am oberen Ende der Bandbreite.

Der Gruß aus der Küche ist ein länglicher Teller mit hervorragendem Brot, Kapernbutter, einer ausgezeichneten Blunzen mit Kren in der Masse und einem Kürbisaufstrich mit zarter Currynote. Sehr erfreulich.

Ich koste die Gänselebermousse bei meinen Begleitern, sie ist vom Feinsten. Meine Ganslsuppe ist ebenfalls köstlich. Sie ist überraschend säuerlich, mit feinen Gemüse- und Teigstreifchen als Einlage, dazu gibt’s ein extra serviertes pochiertes Wachtelei.

Die Wildente darf ich auch kosten. Würzig, genau auf den Punkt getroffen, eine Gaumenfreude. Kommt auf die Wunschliste für den nächsten Besuch.

Mein doppeltes Gansl ist ein Brustfilet, rosa gebraten, zart und saftig, dazu erfrischende, säuerlich marinierte Schwarzwurzelstreifen, und ein resches, würziges Haxl, leider eine Spur zu trocken geraten, auf einem köstlichen cremig-weichen Rotkraut mit dezenter Zimtnote.

Die Getränkekarte ist in allen Kategorien äußerst umfangreich, gleich drei Biere vom Fass werden geboten (Stiegl, Kozel, Pilsner). Bemerkenswert auch die Whiskey-Auswahl. Wir beschränken uns auf Wein und bestellen glasweise einen überraschend fruchtigen Gemischten Satz vom Weingut Christ aus Stammersdorf und einen schönen St. Laurent von Zantho aus Andau, glasweise.

Zur Rechnung: Drei Personen essen á la Carte jeweils 2 Gänge, dazu einen Liter Mineral- und jede Menge Hochquellwasser, fünf Gläser Wein, einen Eistee und einen Espresso. Macht € 119,-. Finde ich in Ordnung. Wir haben über Delinski bestellt, mit 30 % Abzug kommt die Rechnung auf € 83,- plus Trinkgeld. Für die gebotene Qualität eine Mezzie.

Fazit: Sehr gute, innovative Küche in legerem Ambiente. Große Getränkeauswahl. Ausgezeichnetes Preis – Leistungsverhältnis, auch ohne Delinski-Restplatz-Rabatt. Für Liebhaber einer modernen Wildküche meiner Ansicht nach derzeit die beste Adresse in Wien.

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Kommentar von am 24. Nov 2013 um 20:31

Sehr stimmige, informative Review, danke dafür. Das Problem der offenen Tür zwischen Raucher/NR Bereich schmerzt selbst mich als passionierten Raucher. So wird das nichts mit einer gesetzlichen Regelung, mit der eigentlich alle leben können sollten, würde sie strikt eingehalten werden. Ideal world vs. real world.

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am 11. August 2013
Steppenwolf
5
1
2
5Speisen
2Ambiente
3Service

Ich bin gerade von einem längerem Auslandsaufenthalt zurückgekehrt und habe mich dazu entschlossen letzte Woche das Freiwild auszuprobieren,da mir Freunde dieses relativ neue lokal(Restaurant) äußerst empfohlen haben.
Ich und mein Freund hatten einen Tisch im Garten reserviert welcher von der wirtschaftskammer zum schönsten schanigarten Wiens gewählt wurde!Über den Geschmack der wirtschaftskammer lässt sich streiten,aber in der näheren Umgebung ist er bestimmt zu den besseren zu zählen.
Wir wurden freundlich empfangen und zu unserem Tisch geleitet,der ein wenig gewackelt hat,aber sehr nett dekoriert und gedeckt war!Purismus nennt man das wohl heutzutage!
Die Speisekarte wirkt durch die Klarsichtfolien etwas billig,aber auch durchaus speziell,da sie in ihrer Optik doch sehr an die ,,Freitag,,-Taschen erinnert!Die Speisen klingen allesamt sehr interessant und sehr gut durchdacht!Nach einem kurzen Gespräch mit dem doch ziemlich jungem Küchenchef haben wir uns für das Menü im 5gängen entschieden,und wir sollten wahrlich nicht enttäuscht werden!
Zu Beginn bekamen wir ein Gedeck bestehend aus einem wunderbarem Aufstrich,einer Butter von Ofenparadeisern,italienischer Salami und frischem Brot!Wirklich gut,aber das war erst der Anfang!!
Zur Vorspeise reichte uns der junge Chef eine Rehleberpastete mit Mohn,Marille und geräucherter Blutwurst!sensationell!! Die Terrine war perfekt abgeschmeckt,die Marillen knackig,aber nicht zu fest,und die Blutwurst hatte einen nicht zu erwarteten Räuchergeschmack!Auch der dazu gereichte brioche war flaumig und geschmacklich tadellos!!
So kann es weitergehen...und das tat es auch!
Das Beef tartar wurde mit Oktopus,pesto u d kaltem ratatouille serviert.. Eine durchaus gewagte Kombination,die aber geschmacklich,handwerklich,und vor allem optisch zu überzeugen wusste!sehr auffallend war die perfekte Konsistenz des oktopus',wie sie in den besten Häusern nur selten erreicht wird!!
Mein absolutes Highlight war die Krustentier-Minestrone welche mit frischem saibling und jungem basilikum serviert wurde!!absolut genial und in ein Geschmackserlebnis von absolutem Seltenheitswert!!
Die Hauptspeise stand dem ganzen um wenig bis gar nichts nach!
Ein Rehrücken mit zweierlei Sellerie,bestehend aus einem Püree und einem knusprigem Puffer,ausgelösten(!!!)Kirschen und Entengrammeln!ein Gedicht,und wohl in dieser Kombination nicht besser zuzubereiten!Wieder muss ich an dieser Stelle die Optik der Speisen hervorheben!Selten habe ich Speisen genossen welche so exakt und liebevoll angerichtet sind.von den absoluten Top-Häusern mal abgesehen!Als Dessert gab es dann noch einen herrlichen Marillenknödel mit Rahmeis und marinierten Beeren,und mein Freund tauschte selbigen gegen ein geeistes Nougat-Sandwich mit,Achtung!- gefüllten Himbeeren!!Müsig zu erwähnen das auch hier wieder eine große Handwerkskunst auf dem Teller zu finden ist!!
Alles in allem ein fast perfekter Abend,welcher eigentlich nur dadurch getrübt wurde das das durchaus bemühte Service keine weinempfehlung zu den oben beschriebenen Gerichten reichen konnte!
Aber das das Service hier nicht mit der Küche mithalten kann war auch keine Schande!
Wir kosteten uns einfach durch die offenen Flaschen welche durchaus gut sortiert und vorwiegend(ausschließlich?)österreichisch sind!
Wir werden das Freiwild bestimmt wieder besuchen,auch wenn es ob der gehobenen Preislage bestimmt kein Restaurant für jede Woche ist!
Aber da hier ausschließlich beste Produkte in fantastischer Qualität gereicht werden ist der preis(55€)für das Menü durchaus angemessen!

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am 4. Juli 2013
Tron1103
15
1
3
4Speisen
4Ambiente
4Service

Soeben zurück von unserem spontanem Besuch da gerade Angebot auf delinski für das Freiwild.

Schanigarten klein aber fein - unser Tisch hat leider sehr gewackelt und war etwas klein für 2 große Personen.

Von der Karte her durchaus interessant - breite Auswahl inkl. guter Rum und Whiskeyauswahl sowie Zigarrensortiment (hatte eine, guter Zustand).

Leider gab es 2 der Wildgerichte (Frischlingswangerl und Gams-Beuschl) nicht mehr - Beef Tartare hatte einen ausgewöhnlichen Aspekt mit den Calimari auf Pesto obwohl etwas Paprika-lastig gewürzt. Auch der Reh-Leberkäse war etwas zu ambitioniert gewürzt und die Wildbasis ging dadurch etwas unter.

Käseplatte war sehr fein und am Punkt.
Service freundlich aber etwas unaufmerksam.

Fazit: Nicht so aussergewöhnlich wie erhofft und doch preislich ambitioniert.

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Letzter Kommentar von Unregistered am 4. Jul 2013 um 23:36

Service etwas unaufmerksam und dann die Bewertung sehr gut?

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Diese Review zählt nicht für die Gesamtwertung des Lokals, da dieser Tester dieses Lokal bereits neuerlich bewertet hat.
am 30. März 2013
holachip
15
1
2
4Speisen
3Ambiente
4Service

Der Aufsteiger des Jahres.
Durch Zufall entdeckt und mit dem AHA Erlebnis das Lokal verlassen.

Der Koch der zuvor für Artner und Gaumenspiel kochter ( danach ging es nun in den 2 Restaurants bergab) zaubert hier kulinarische Höhepunkte auf den Tisch wie man es selten in Wien erlebt.

Ausgefallene freaky Speisen mit den richtigen Pfiff.
Derzeit unbedingt hingehen bevor der Koch was ich nicht glaube seine Motivation verliert.

Weinkarte und und Tisch Deko noch ausbaubar aber allen in allem das Top Aufsteiger Trend In Lokal schlecht hin.........

Wer mal etwas aussergewöhnliches erleben will muss hin........

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Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 24. März 2013
Loxa
1
1
4Speisen
3Ambiente
4Service

Wir waren heute zum zweiten mal im Freiwild. Beim ersten mal im Februar wurden unsere erwartungen in sachen Wildgerichte leider nicht erfüllt, wie bereits die bewertung vor mir, haben wir auch die wildspezialitäten vermisst. Zweites manko damals die größe der portionen, es ist schon blöd wenn 3 von 4 personen nach vor und hauptgang noch nicht satt sind.

Heute war das alles anders (ich wollte nicht mehr hingehen, mein freund hat aber auf eine zweite chance plädiert).
Zum Angebot: Bis auf einige Rindsgerichte ist die komplette karte gefüllt mit wildvariationen. Da wir Angst hatten wieder hungrig heim zu gehen, bestellten wir uns eine vorspeise, eine suppe und einen hauptgang.
Zum Essen:
Wir haben das Beef Tartar (fein faschiert, etwas zu viel Senf, die sardellen mayo ist meiner meinung nach zu intensiv), das Kitz Beuschel (das war wirklich gut und sehr reichlich, ich habe noch nie beuschl gegessen, hatte immer respekt vor den innereien, aber ich habe es probiert und es hat mir wirklich gut geschmeckt, meinem Frend übrigens auch). Dann haben wir beide die Süßkatoffel Suppe mit Rehleberknödel probiert. Der Rehleberknödel war zu meiner überraschung gebacken und war an manchen stellen sehr lecker abgeschmeckt andere waren dafür eher ungewürzt. Meine Vermutung ist dass die masse nicht gescheit durchgemischt wurde. Zur Suppe gibt es zu sagen, dass wir beide fanden dass diese etwas mutiger sein könnte. Unserer meinung fehlte da bisschen säure, schärfe und eine priese salz. Das habe ich allerdings auch dem kellner gesagt und bin gespannt auf andere bewertungen über die suppe.
Dann kamen die Hauptgänge (alles ging dieses mal sehr schnell, fast ein bisschen zu schnell) Mein Freund hatte das Spanferkel, welches sehr zart und gut war, der krautsalat war ein echtes highlight, die blunzen auch gut abgschmeckt und cremig. Die Spanferkelkruste hätte noch knuspriger sein können, aber sonst wirklich sehr gut. Ich habe den Rehschlögel mit Kohlsprossen, Kichererbsen und Kürbis probiert. Da ich aber weder ein Fan von Kohlsprossen noch von Kichererbsen bin, war der Kellner so lieb mir statt Kichererbsen Topinambur und statt Kohlsprossen Shitake Pilze. Eine SUPER Alternative. Der Hauptgang war mein persönliches Highlight, obwohl ich in den seltensten Fällen mit dem Hauptgang zu überzeugen bin. Der Rehschlögel war ohne Knochen und eher wie ein rehfilet. Es kam medium-rare auf meinen Teller, war butterweich und hatte eine feine süße Honigkruste. Für alle die jetzt sagen medium rare ist ihnen zu roh, muss ich entegensetzen dass alles darüber den feinen geschmack des fleisches runiert hätte. mein steak esse ich sonst auch lieber medium. das topinambur püree und kürbis püree war extrem lecker und hat wie die pilze super zum perfekten fleisch gepasst. Die portionen waren allerdings wirklich gut so dass ich ein bisschen kürbis überlassen musste.
Mein Freund hat allerdings noch das Schoko gateau essen können, ich hab nur ein löffelchen geschafft. Das war ein warmer, innen flüssiger schokokuchen mit beeren und mandelknäckebrot. Das war alles sehr leibevoll angerichtet und lecker.
Bei Service und Ambiente schließe ich mich der Meinung der anderen Tester an. Ambiente ist eine 3,5; Service auch, weil wir zuerst die Suppe und dann die Vorspeisen wollten und es andersrum kam. zudem sind 5 Scheiben Brot für 2 leute nicht so gut zum teilen, aber da meckere ich jetzt schon auf hohem niveau, sonst war der service sehr bemüht und freundlich.
Alles in allem war ich positiv überrascht, es war deutlich besser als beim ersten mal. Also jedem der im Februar da war empfehle ich die März Karte zu probieren.
Und der Preis war durch die delinski reservierung wirklich zu schön um war zu sein.
Nach heute abend gerne wieder und toll dass sie sonntags aufhaben, für alle die wie ich sonntags zu faul zum kochen sind :)!

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Letzter Kommentar von Joe am 3. Jul 2013 um 19:34

War mit Freunden jetzt schon öfter dort. Muss sagen es ist auf alle Fälle einen Besuch wert. Wir waren letzte Woche wieder dort , allerdings hatten sie gerade ein Bezirksfest. Daher eher eine sehr kleine Karte. Wir haben alles auf der karte ausprobiert. leider gab es keine Nachspeisen, was der koch relativ schnell gelöst hat. Er zauberte uns ein sehr gutes Souffle. Also jeder der noch nicht in den Genuss gekommen ist- unbedingt hingehen!

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am 25. Februar 2013
encephalon
3
1
1
3Speisen
4Ambiente
4Service

Muss meine letzte Bewertung revidieren, wir waren unlängst wieder im Freiwild. Als große Neuerung wurde der neue Küchenchef angekündigt, nachdem sein Vorgänger einem Bandscheibenvorfall erlegen ist (gute Besserung an dieser Stelle!).

Die sehr langen Wartezeiten bei diesem Besuch werde ich hier jetzt nicht negativ ankreiden, da es angeblich der erste Tag mit der neuen Speisekarte war. Und was soll ich sagen... was vermisse ich die alte.

Auf der Karte im freiWILD fanden sich nämlich nur noch 2-3 Wildgerichte, dafür haben Konsorten wie altwiener Suppentopf, Wiener Schnitzel und co. die anderen Plätze eingenommen. Essen hat durchaus bemüht gewirkt, die Qualität und vor allem das ANGEBOT!! hat aber definitiv gelitten... wirklich schade drum, vielleicht pendelt sich das ja wieder ein.

Zumindest den Kritikpunkt mit der schmuddeligen Küchenpersonalbekleidung kann man streichen, die haben offensichtlich eine neue Garnitur spendiert bekommen. Und Service war sehr bemüht, wie immer.

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am 24. Februar 2013
SusanneU
1
1
4Speisen
3Ambiente
4Service

War jetzt zum zweiten Mal im Freiwild essen. Beide Male war das Essen (Wild) ausgezeichnet und das Service zuvorkommend, aber das Lokal fast ganz leer und etwas kalt, dadurch hat es auch ungemütlich gewirkt.
Vielleicht sollten die Öffnungszeiten überdacht werden.......

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Diese Review zählt nicht für die Gesamtwertung des Lokals, da dieser Tester dieses Lokal bereits neuerlich bewertet hat.
am 7. Februar 2013
encephalon
3
1
1
5Speisen
4Ambiente
4Service

Schon öfters im Freiwild gegessen, da nicht weit von mir entfernt, bin damals über Delinski drauf gestoßen und dieses Lokal ist definitiv eines der besseren im Angebot dort.

Das Ambiente finde ich extrem gelungen - modern, gemütlich!, alle bis jetzt dort gegessenen Speisen auf hohem Niveau, feines böhmisches Bier, ultragemütlicher Kamin mit Couch davor zum Whiskey- (tolles Angebot!) und Tabakkonsum im Anschluß, und das ganze noch 30% runter, wirklich immer ein stundenlanges Vergnügen!

Einzig der Kritik mit der Bekleidung des Küchenpersonals kann ich mich anschließen... denen sollte man wirklich mal ein neues Outfit spendieren, passt überhaupt nicht zum Rest des Lokals.

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Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 3. Februar 2013
Experte
laurent
300
58
27
3Speisen
4Ambiente
4Service
2 Fotos1 Check-In

Hörbar-trinkbar-essbar
Hot Top 50, sensationell hohe Bewertung 48/50 hier bei Restauranttester (wobei halt auffällt dass es sich bei den Testern um EinmalbewerterInnen mit Basislevel handelt), ein harscher Kommentar der Inhaber als Reaktion auf die Vermutung einiger User, dass es sich um Freundschaftsbewertungen handle (….nicht dafür entschuldigen, das es meinen Gästen gefällt) eine bemerkenswerte Entschuldigung via Facebook von Flo Holzer ( solange der nächste falter noch nicht erschienen ist, in dem ich den blödsinn, den ich da geschrieben hab, korrigieren kann, einstweilen hier: ich hab mich da von einem eindruck in die irre leiten lassen und bin zu einem falschen schluss gekommen. tut mir ehrlich und sehr leid. großer fehler meinerseits .-©Facebook)…………

interessante Voraussetzungen um sich das Freiwild mal anzuschauen. Noch dazu gibt es minus 30% bei delinski.at-Reservierung

Die Betreiber von SandintheCity - Viennas Beachclub Nr.1 und dem Schlossberg im 3. Bezirk mit mutigem Schritt: Ablöse und Renovierung ein paar 100.000 Euro, man entschließt sich, kein fast food Restaurant sondern eines mit \"richtigem\" Essen zu starten
man startet den mühsamen Weg ein Lokal mit gehobener Küche erfolgreich zu etablieren. Dazu engagierte man Küchenchef Roman Stocker – er leitet nach einigen Saisonen in Top-Häusern am Wörthersee, Ischgl und Lech/Zürs am Arlberg die freiwild-Küche.

Ja, man hat ordentlich investiert. Herausgekommen ist das was Brandi26 vortrefflich beschrieben hat. Restaurant, Bar, Zigarren-Lounge, neonglitzernden, moderne Kunst an den Wänden, des restliche Interieur dezent und dunkel gehalten. Die Tische mit netter Dekoration, Besteck im „Sackerl“ mit Papierservietten

Ein Tisch war vorbereitet, eine kurze Wartezeit vor der Schauküche: Wirkt zu Geschäftsbeginn etwas unaufgeräumt, auch die Bekleidung der Küchencrew schaute nicht unbedingt animierend aus.
Dann ging es los: Schwere Entscheidung schon beim obligaten Bier vorweg: Wie bei allen Getränken auch da eine recht große Auswahl, geworden ist´s die Schneider Weisse, schön gezapft. Zeitgleich wurde auch das Gedeck serviert: Geschmacklich unauffälliges Baquette, Butter, Salz und ein geschmacklich verhaltenes Olivenöl.

Die Speisenauswahl: Wiener Schnitzel vom Schwein mit Erdäpfel-Gurkensalat EUR 9,3, Fiakergulasch mit Serviettenknödel EUR 9,80; abends dann etwas teurer: Von Polentalasagne mit Ziegenfrischkäse und Paradeiserchutney EUR 15,30, das „teuerste Gericht, ein Rinderfilet auf Gemüse – Erdäfelgröstl, roter Rübe und Thymianglacé kommt auf EUR 25.--

Topinamburcremesuppe mit Wolfsbarsch und Saiblingskaviar EUR 5,90: Sehr, sehr gute Suppe. Nicht vom Obers erschlagen, tolle Konsistenz, der Geschmack der Wurzelknolle sehr deutlich, die Fischeinlage recht groß dimensioniert, der Kaviar geschmacklich perfekt ergänzend

Geschmortes Kalbsbackerl auf Selleriepüreé EUR 9,20 Preislich war die Portion angemessen, qualitativ konnte das Gericht nicht wirklich Begeisterung hervorrufen. Das Backerl mit wenig Schmoraromen aber schön weich, das Püree mit kaum wahrnehmbarem Sellerietouch, das Safterl litt unter geschmacklicher Armut

Flüssiges Schokoladetörtchen an Chili – Orangensauce EUR 5,80 Der Klassiker, oft probiert- selten das Ideal erreicht. Ja es war innen wirklich flüssig, war eher ein Nougattörtchen als eines mit Schokolade, in der Chili-Orangensauce konnte der spicy Chilinote nicht gefunden werden.

Service: Sehr freundlich und bemüht, aufmerksam. Einzig bei der Rechnungslegung gab´s kleine Komplikationen; der 30%-Rabatt wurde dann aber anstandslos abgezogen.

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Letzter Kommentar von Mandi, Josefstadt am 27. Jun 2013 um 12:15

Konstruktiv: wenn ich meine Bewertung "öffentlch mache" war ich mindestens zweimal dort. ;-)

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am 7. Dezember 2012
susannaWien
1
1
4Speisen
4Ambiente
5Service

Gratulation wirklich gelungenes Lokal auf mehreren Ebenen mit Speisesaal und Kaminzimmer freundliches und aufmerksames Personal sauber und adrett.
Die offene Küche lädt zum reinschauen und mitriechen direkt ein. Etwas schmudelig war allerdings die Kleidung, so wie ich erfahren durfte, vom Küchenchef der dann mit etwas angegrindeter Schürze samt T-Shirt an die untere Bar eine rauchen ging, das passte nicht ins Bild .....
Jedoch war der Tapasteller den der Küchenchef reichte eine echte wucht, Geschmacklich als auch ein Augenschmaus.

Freu mich auf ein Wiedersehen .....

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Letzter Kommentar von Stephan am 3. Jän 2013 um 13:32

aus der Facebook Seite vom Freiwild: "Nun eine Bitte an Dich: Du würdest uns sehr damit helfen, wenn Du diese Bewertung auch im Restauranttester.at unter freiwild posten könntest" --> dadurch kommen dann diese Lobeshymnen hier zustande, die bei so manchem einen unguten Nachgeschmack hinterlassen....ich glaube, der Wirt tut sich damit selbst keinen Gefallen!

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am 18. November 2012
0
0
5Speisen
5Ambiente
5Service

Ich bin von der Kombination aus herausragendem Service, geschmackvollem Ambiente und ausgezeichneter Küche begeistert.Weiter so!!

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Letzter Kommentar von am 3. Jän 2013 um 11:49

ad "Laurent": Herrlich ! Sie sprechen mir so aus der Seele !!!

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am 18. November 2012
SilviaS4
1
1
5Speisen
5Ambiente
5Service

Absolute Empfehlung!
Gemütlich, aufmerksames Personal, sensationelle Speisen, edle Zigarren, außergewöhnlich großes Whiskyangebot, genialer DJ
Silvia Stoiber

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Letzter Kommentar von tini am 21. Nov 2012 um 16:39

mein kommentar war an jemanden gerichtet, der die gute bewertung als auffallend!gesehen hat!

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am 14. November 2012
ManuelaL
1
1
5Speisen
5Ambiente
5Service

Ein riesengroßes Lob, das Lokal ist der Hammer, sehr gemütlich und lauschig eingerichtet, in diesem Ambiente lässt es sich nach einem anstrengenden Arbeitstag sehr gut entspannen und abschalten!!!
Der Wein ist ausgezeichnet und laut meiner Begleitung die Auswahl an Whiskeys auch sensationell, Hut ab auch vor der Küche, das Essen ist außergewöhnlich lecker und mein persönlicher Hit ist die Zitronengrassuppe mit Wolfsbarsch!!!!!!
In diesem Sinne, weiter so und bis bald :-)

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am 12. November 2012
Brandi26
1
1
4Speisen
5Ambiente
4Service

Urig eingerichtetes Lokal mit sehr viel liebe zum Detail. Das Lokal unterteilt sich in drei Bereiche - den rustikalen Barbereich, einem gemütlichen Kaminzimmer mit der offenen Küche, sowie dem hinteren Speisebereich, der auch den Nichtraucherbereich darstellt.

Die Küche ist gehoben bodenständig, hebt sich allerdings jeweils mit einigen kleinen Überraschungen ab (z.B. Grappa-Waldbeeren zu den Rehmedaillons - zum Niederknien).

Das Getränkeangebot kann sich ebenfalls sehen lassen. Eine große Auswahl an nationalen und internationalen offenen Bieren (z.B. Kozel hell und dunkel vom Fass), erlesene heimische Weine und jede Menge internationale Whiskeys und Schnäpschen.

Die Speisen liegen zwar preislich an der oberen Grenze, aber man kann sich direkt vor Ort von der Frische und der Qualität der Zutaten in der offenen Küche überzeugen. Die Getränke hingegen sind als preiswert zu bezeichnen.

Die Location bietet sowohl die Atmosphäre für ein gemütliches After-Work-Bier, einen netten Abend zu zweit, aber auch für ein Business-Dinner mit anschließender Zigarre im Lounge-Bereich mit Kamin.

Mich, meine Freunde und meine Geschäftspartner wird man dort wohl öfter sehen.

Sehr empehlenwert!

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Kommentar von tini am 14. Nov 2012 um 09:47

wir waren am 13.11. dort, super tuesday spezial offer, alles!!!ein hit, das essen sensationell gutdie kombination der speisen gewagt, aber auf jedenfall gelungen. perfekte beratung, welchen rum zur davidoff zigarre,dieses lokal muss man besucht haben, bevor es vielleicht überrannt wird. wir sind jedenfalls begeistert.

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am 7. November 2012
Chmelicat
1
1
5Speisen
5Ambiente
5Service

Sensationelles Restaurant - unser derzeitiger Favourite in Wien!!!

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Letzter Kommentar von am 10. Jän 2013 um 14:21

Diese unnötigen Anglizismen in der deutschen Sprache sind wirklich abtörnend.

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Bewertet am 07.11.2012
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