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Speisen
Ambiente
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38
41
40
Gesamtrating
40
12 Bewertungen
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Flatschers Bistrot & BarFlatschers Bistrot & BarFlatschers Bistrot & Bar
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Flatschers Bistrot & Bar Info
Preislage
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Öffnungszeiten
Mo
17:00-01:00
Di
17:00-01:00
Mi
17:00-01:00
Do
17:00-01:00
Fr
17:00-01:00
Sa
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Flatschers Bistrot & Bar

Kaiserstraße 121
1070 Wien (7. Bezirk - Neubau)
Küche: Französisch
Lokaltyp: Bistro, Bar
Tel: 01 522 31 23
Lokal teilen:

12 Bewertungen für: Flatschers Bistrot & Bar

Rating Verteilung
Speisen
5
5
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3
3
3
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1
0
Ambiente
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Service
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Bewertungsschlüssel
Rating Details
Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 15. September 2015
Experte
laurent
301
58
27
4Speisen
4Ambiente
4Service

Ohne Reservierung auf gut Glück probiert und einen Tisch für 1 ½ Stunden bekommen. Die Speise-Wein-Dessertkarte liegt schon am Tisch, der frankophile Herr Ober war umgeht zugegen, servierte rasch das Brauwerk 1 – Blond Hausmarke, 0,33l Flasche 4,50, aus dem Hause Ottakringer. Ein wirklich sehr feines, spritzig-erfrischendes obergäriges Bier nach belgischem Vorbild. Nicht viel Zeit, nicht allzu viel Hunger da sollte das Entrecôte - *Rib Eye Steak- mit Pommes Frites und Sauce Aioli 300g € 32,00 ausreichend sein.

Ein perfekt gebratenes Stück Fleisch mit ordentlich Röst- und Raucharomen, sehr, sehr zart; erstklassige Fleischqualität. Pommes sind zwar nicht auf meiner Nr.1-Beilagenbeliebtheitsliste; aber die waren wirklich sehr gut; ebenso die Sauce Aioli mit balanciertem Knoblauch-Olivenölgeschmack. Das Dessert, -Macarones- das französische Baisergebäck aus Mandelmehl ( je Stück € 1,90 Pistazie, Erdbeere, Vanille Schokolade), gut aber geschmacklich unauffällig. Sehr guter Espresso macchiato (2,50); flinker, freundlicher immer wieder nach Wünschen nachfragender Service; einzig das abservieren dauerte ziemlich lange. Einem Besuch mehr als wert.

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am 7. Juli 2015
Experte
Alzi
184
4
22
4Speisen
4Ambiente
5Service

Ich war zum ersten Mal in diesem Lokal. Die Spezialität sind Meeresfrüchte, Steaks und Burger. Es war ein heißer Sommerabend, wir hatten für 19 Uhr reserviert, es waren nur wenige Gäste da, wir entschieden uns für einen Tisch im Schanigarten. Das Personal ist extrem aufmerksam und flink. Wir nahmen als Vorspeise - eine Portion für zwei Personen - gebackene Muscheln auf mariniertem Blattsalat mit Pommes und einer Cocktailsauce. Das war ganz großartig. Dann suchten wir uns von den Burgern den "Gainsbourger" (€ 14,50) aus. Ein großer Burger mit allem, was dazugehört: Käse, Zwiebel, Salat, eine Sauce, Tomate, dazu wieder Pommes frites uns eine rauchige Cocktailsauce. Die Portionsgröße war sehr erfreulich, wir haben die Burger nur mit Mühe aufgegessen.
Übrigens: die Toiletten sind extrem sauber.
Negativ ist uns leider aufgefallen, daß die rauchige Cocktailsauce schon länger in den kleinen Schälchen vorportioniert sein mußte, denn unter einer dunklen Oberfläche war die Sauce viel heller. Der Schanigarten an der belebten Kaiserstraße ist gewöhnungsbedürftig, die Autos fahren sehr knapp an den Gästen vorbei. Daß schließlich auf unserer Rechnung Teile der Konsumation des Nachbartisches zu finden waren, wurde mit einer kurzen Entschuldigung gleich korrigiert. Fazit: eine sehr gute Adresse für Liebhaber der französischen und amerikanischen Küche, mit kleinen Abstrichen.

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am 20. Jänner 2015
cuppes
11
1
4
5Speisen
5Ambiente
5Service

Zeit ist es geworden eines meiner momentanen Lieblingslokale zu bewerten: dem Flatschers Bistrot.
Warum es diesen Rang bei mir hat ist einfach erklärt. Es ist eher klein, dadurch auch gemütlich, die Inneneinrichtung ist mehr als gelungen und das Essen gleichbleibend sehr gut. Gleichbleibend darf ich sicher verwenden, da ich das Lokal im letzten Jahr sicher zehn Mal besucht habe - zu zweit, zu viert und auch in größerer Runde.

Eine große Stärke von Andi Flatschers Team ist sicher die Freundlichkeit mit der man dem Besucher gegenübertritt. Egal ob Steak Restaurant oder Bistrot, noch NIE war jemand ungut oder unprofessionell (und das nicht nur im Lokal sondern auch am Telefon) uns gegenüber. Da können sich sehr viele Restaurants etwas abschauen.
Reservieren sollte man eigentlich immer, da das Lokal sehr gut besucht ist. Ist das aber nicht mehr möglich hört man am Telefon immer den gleichen Satz: „aber kein Problem, kommen Sie einfach nicht zur Hauptzeit um 19 Uhr herum, dann finden wir sicher einen Platz“ – und das ist auch so. Wir sind ohne Reservierung immer gegen 20 Uhr gekommen, haben an der Bar etwas getrunken und spätestens 20 Minuten später hatten wir einen Tisch.

Gegessen habe ich abwechselnd, Steak, Burger oder Flatschers Miese Muscheln. Zum Start natürlich immer ein Beef Tartare.

Über Beef Tartare, Steak und Burger möchte ich gar nicht mehr viel sagen, das können‘s, egal in welchem Flatschers Lokal.
Bei all den Besuchen ist es einmal passiert, dass ein Steak nicht medium-rare war. Anstandslos und mit Entschuldigung folgte ein neu zubereitetes Steak in gewünschter Qualität.

Flatschers Miese Muscheln hingegen bekam ich in Wien sonst noch nicht zu Gesicht. Es sind frittierte Miesmuscheln mit Salat, Frittes und Sauce. Eine knusprige Panier, mit dem "sämigen" Muschelfleisch - grandios. Die Frittes natürlich selbst gemacht und auch sehr knusprig. Der Salat gut mariniert und die Sauce als schöne Ergänzung.
Ich kannte frittierte Austen aus den USA, was auch sehr schmackhaft ist, aber Miesmuscheln hatte ich noch nie frittiert am Teller.
Einziger Minuspunkt ist bei dem Gericht, dass alle Bestandteile auf einem Teller sind, so auch der Salat, was manchmal (wenn zu viel Dressing am Teller ist) dazu führt, dass ein paar Muscheln etwas aufgeweicht sind.
Trotzdem ist dieses Gericht wirklich einen Versuch wert, es wird garantiert keiner bereuen.

Bei den Getränken wird es eigentlich immer eines aus Zwettler Saphir, Hauswein weiß oder eine Flasche Rosé. Passt perfekt und ist immer in der richtigen Temperatur am Tisch – wenn das Lokal gut besucht ist kann es leider etwas dauern, bis eine Nachbestellung kommt, aber natürlich auch noch im Rahmen.

Preislich ist alles fair kalkuliert, das Service ist freundlich, man fühlt sich wohl und deshalb steht der nächste Besuch schon wieder an.

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Letzter Kommentar von am 22. Jän 2015 um 05:34

Beef Tatare in Wien. Gibt es ja mittlerweile in vielen Lokalen, und die Gestaltung ist sehr variabel.

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am 9. Oktober 2014
Clarice
1
1
5Speisen
4Ambiente
5Service

Da wir bereits seit Jahren treue Fans des Restaurants sind, und uns von Bekannten das seit Februar eröffnete Bistrot ans Herz gelegt wurde, wagten wir uns letzte Woche in den französischen Teil der Kaiserstraße :-) Das Bistrot liegt nur wenige Meter vom Restaurant entfernt und ist daher ebenfalls sehr gut öffentlich erreichbar. Was das Ambiente angeht, trägt das Bistrot zwar den unverwechselbaren „Flatschers-Stempel“ (gut zu wissen: Dort gibt es auch Steaks und Burger!!), entführt seine Besucher aber gleichzeitig in eine neue Atmosphäre: Mit viel Liebe zum Detail eingerichtet, ein wunderbarer Barbereich, und das Ganze umweht von einem französischen Flair! Auch was das Essen betrifft steht das Bistrot seinem „großen Bruder“ um nichts nach: Wir bestellten Chateaubriand und waren damit mehr als glücklich. In gewohnter Flatschers-Manier wurden die Steaks rasch an den Tisch gebracht, serviert von einem zuvorkommenden – ursprünglich aus Frankreich stammenden – Kellner. Wir bestellten alle reichlich und so kam es zwar an unserem Tisch zuweilen zu Platznöten, die Qualität des Essens und das rundherum stimmige Ambiente hat jedoch alles wieder wett gemacht! Da es Freitag war, war das Lokal ziemlich voll und einige Besucher warteten an der Bar auf einen Tisch, rechtzeitiges reservieren ist wärmstens empfohlen! :-) An alle Raucher sei gesagt: Das Bistrot ist ein reines Nichtraucherlokal, bietet aber (wir hatten zwei Raucher in unserer Runde) im Innenhof eine Rauch-Gelegenheit inklusive Wärmelampen, die den Aufenthalt im Freien trotz niedrigerer Temperaturen als angenehm gestalten! Fazit: Jederzeit wieder :-)

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am 14. September 2014
thaidog
34
2
4
5Speisen
3Ambiente
5Service

Leider kann ich nicht so tolle bewertungen schreiben wie bubafant, aber irgendwie will ich auch meinen senf dazugeben, also deswegen in der kürze liegt die würze......
Gestern mit freunden im flatschers:
Reservierung lief ganz nett, der herr am anderen ende der leitung meinte "wir freuen uns schon auf sie" finde ich sehr nett
ein paar minuten zu früh, tisch noch nicht frei, kein problem, der reizende kellner "dürfen wir sie auf ein glas cremant einladen". sicher darf er.
dann gibts tisch und auf empfehlung des reizenden kellners einen herrlichen roten hauswein, den gibts dann im laufe des abends noch öfters (karaffenweise!!!) dazu selbstverständlich leitungswasser. zu der vorspeisenetagere hat bubafant schon alles gesagt, ich fand das beef tartare allerdings sehr gelungen. die garnelen und auch die jakobsmuschel von guter qualität und sehr gut zubereitet.
und dann kommen die muscheln. man dürfte sich die kritik zu herzen genommen haben, denn es war der beste weißweinsud ever, den es zu tunken gab und wir bemühten uns redlich nur ja nichts davon überzulassen. die muscheln perfekt gegart von guter qualität und dieser sud!!!!! anders, als man ihn gewöhnt ist, leicht cremig, vielleicht mit obers? einfach sehr sehr gut. frische kräuter drinnen, nicht zu tode gekocht, einfach perfekt. und dann dieser kellner. obwohl das lokal berstend voll war, flitschte er immer vorbei ob denn noch genug im glaserl sei oder wasser benötigt werde oder besteck, vielleicht noch brot, äußerst bemüht. es gibt echt nichts zu meckern. leicht "angemampft" hielten wir ausschau nach einem digestif, kommt dieser reizende kellner und fragt, ob man vielleicht auf ein glaser gin tonic oder ähnliches einladen darf? ja wer macht den sowas-genial, man darf. er berät uns wirklich sehr aufmerksam und ausführlich über diverse gins (ist die mehrzahl von gin gins? egal) und findet auch wirklich für jeden das richtige. für die damen irgendwas mit rose, die herren etwas kräftigeres. das schmeckte uns aber sehr gut. leicht desavouiert ob des reichlichen alkohohlkonsums verließen wir gegen mitternacht sehr zufrieden das lokal und werden schon nächstes wochenende wieder dort landen (schon ausgenmacht).
dem chef kann man wirklich gratulieren zu einem stimmigen lokal mit ausgezeichnetem essen und einem wirklich tollen personal. vielleicht sind die kellner nicht perfekt, aber das machen sie mit charme und esprit bei weitem wett. man fühlt sich willkommen und einfach wohl und so soll ein netter abend sein.
anmerkung, man verzeihe mir meine kleinschreibweise, aber ich habs nicht so mit dem tippen und tu mir so einfach leichter.

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Letzter Kommentar von am 14. Sep 2014 um 14:14

Danke für den interessanten Bericht! Ich verzeihe die Kleinschreibweise, versage mir aber deswegen das L vom HGL.

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am 23. August 2014
Experte
bubafant
283
71
29
3Speisen
4Ambiente
2Service
26 Fotos1 Check-In

Im gleichen Häuserblock wie das Flatschers eröffnete der Namensgeber vor rund einem halben Jahr das Flatschers Bistrot. Gerüchteweise als Liebesbeweis an seine Ehefrau, eine gebürtige Französin. Wo man im Ecklokal das Hauptaugenmerk auf Burger und Steaks legt, handelt es sich hier um ein französisches Lokal. Moules frites ist das Wort in aller Munde. Miesmuscheln mit Pommes. Und Garnelen, sowie Steinbutt. Das Baguette lässt Flatscher von einem Retzer Bäcker backen, der dafür eigens einen Kurs belegte. 31 verschiedene Gin-Sorten und ein paar Tonic-Marken ergänzen das Angebot.

Die Hausfront in altrosa ist eher unscheinbar. Sieht fast ein bissl 'abgewohnt, Shabby-Chic' aus, auf keinen Fall neu. Ein ordentlich großer Schanigarten auf der Kaiserstraße, gegen den tobenden Verkehr nur mit Glaselementen abgetrennt, der Lärmpegel enorm groß. Kann mir nicht vorstellen, dass es hier gemütlich ist, Wärmelampen sollen den Aufenthalt für kältere Tage ermöglichen.
Im Inneren herrscht Dunkel. Sowohl von der Möblierung in Holz inklusive raumgreifender Theke bis hin zur schummrigen Beleuchtung. Es gilt einige Stufen zu überwinden, sowohl zwischen den einzelnen Gasträumen, als auch zu den Sanitärräumen hin (die Tür geht noch dazu in Richtung Stufen auf). In die Aufsichten der Treppen sind kleine Lämpchen eingebaut, was aber nicht mehr wirklich viel bringt. Womöglich an einem der letzten warmen Tage in diesem Sommer entscheiden wir uns für einen Platz im Hofgarten.

Der Garten ist eingepfercht zwischen den umliegenden Häusern, An den Wänden hängen nette Schiefertafeln mit Zitaten von französischen Schauspielern. Die Tische sind klein (zu klein für das viele Geschirr, das noch kommen wird) und stehen an manchen Stellen eng beieinander. Die Alu-Rattanstühle sind derzeit state of the art, aber nur leidlich bequem. Auf den Tischen die klein gehaltene Speisekarte, ein Teelicht und ein Korb mit Besteck und Servietten. Dieser wandert im Laufe des Abends aufgrund von Platzmangel auf den Nebentisch, und dieser verschwindet schlussendlich an eine andere Stelle, wo er besser gebraucht wird. Zwischen den Hauswänden sind Lämpchen gespannt, viel Grünzeug in Trögen als kleiner Sichtschutz und farbenfrohe Schirme als Sichtschutz nach oben.

Wir sind im Besitz eines Gutscheines für ein Dreigang-Menü, wahlweise Fisch (Poissons) oder Fleisch (Viandes; um die Hälfte, nämlich EUR 45,00) oder (de Luxe) mit Limousinen-Service, Halbflasche Champagner, T-Bone-Steak, Rotwein, Kaffee, Mineralwasser, immerhin auch noch EUR 145,00). Bei der problemlosen telefonischen Reservierung gibt man die Richtung Fisch oder Fleisch bekannt. Inkludiert ist als Aperitif ein Glas Crémant de la maison (EUR 3,50).

Vorspeisen- Étagère (EUR 22,50)
In einer kleine Metall- Étagère auf kleinen ovalen Tellern kommen die Vorspeisen. Pro Person ein kleiner Extrateller. Wer den Pogusch kennt, muss lächeln.
Gegrillte Jakobsmuschel mit Sauce de la maison
1 Jakobsmuschel pro Person, ganz ordentlich gegrillt. Ein Schwammerl und eine Cocktailtomate beside.
Garnelen vom Lavasteingrill mit Meersalz, Knoblauch, Kräuter, Sauce Aioli
Schon lange nicht mehr so gute Garnelen gegessen. Ordentlich geputzt, die Schale lässt sich problemlos entfernen. Guter Grillgeschmack und gerade die richtige Menge an Kräutern. Hiervon würde ich sofort mehr essen. Die Sauce nicht so intensiv, wie wir es aus Andalusien kennen (oder dem Tapasta (>‿◠) )
Beef tartare mit zweierlei Butter
Das Tartar rötlich, zu wenige Zwiebelringe. Es gibt keine, wie in der Speisekarte angeführt, Nachfrage, ob wir einen Eidotter haben wollen. Die Kapern (die kleinen, ich liebe die zumindest Olivengroßen) sehr würzig. Der Getränkekonsum gehört angekurbelt. Dafür müsste man aber nachfragen, wir müssen aktiv um unserer Getränke abseits des Aperitifs kämpfen. Das kleine Kugerl Butter ist ungesalzen, die Spirale Kräuterbutter fad.
Das Baguette im Körberl ist in Ordnung, mehr möchte ich davon aber auch nicht haben.

Chateaubriand für zwei mit Beilagen-Medley (500 g EUR 52,00)
Medium bestellt – die Randstücke fast durch und etwas trockener, im Inneren viel zu rosa und blutig. Geschmacklich fast ungewürzt, dafür vier Saucen in kleinen Tiegelchen am Servierteller. (O-Ton Kellner – vursicht die Heißplatte ist heiß. Echt ?) Ich tunke mein Fleisch in die Sauce, die mich optisch anlacht. Igitt! Eine dicke Haut darauf und jetzt auf meinem Stück Fleisch. Wäre nicht sooo schlimm, wenn mir die Sauce schmecken würde, aber den undefinierbaren Geschmack empfinde ich ekelig. Die Bratensauce ist sehr gut, ohne diese geht das Fleisch nicht wirklich. Die beiden weißen Saucen lasse ich unangetastet. Bezeichnenderweise bekommt frau wieder einmal den (grünen) Steingutteller mit gut sichtbarer Abplatzung. Wenn schon Steingut, dann muss man halt beinhart aussortieren.
Die handgeschnitzten Pommes werden in einem kleinen Steingut-Schüsserl serviert und sind nur mehr handwarm. Und der Joker für den jeweils freien Platz am Tisch.
In einem Extragestell aus Holz mit drei Vertiefungen werden die Beilagen serviert. Einmal sautiertes Gartengemüse. Gut weich und zart mit Salz und Kräutern gewürzt, vor allem die Zuckererbsen sind sehr gelungen.
Der Ofenkartoffel in der Alufolie ist ebenfalls schon ausgekühlt, viel zu mehlig, man kann ihn aber mit der Schale essen.
Das Bohnen-Mais-Gemüse ist gut, mit der Flüssigkeit erinnert aber doch etwas an Doseninhalt. Wenn nicht, dann gut gelungen.

Dessert-Étagère (EUR 8,50)
Die Präsentation ist dieselbe wie bei den Vorspeisen, Etagere mit drei Tellern. Allerdings spart man jetzt schon an Geschirr, wir bekommen keinen Speiseteller und die Kuchengabeln liegen schon auf den Tellern. D.h. man nimmt sich einen Teller, isst die Hälfte (oder mehr, oder weniger) und tauscht dann mit seiner Begleitung.
Tarte au chocolat
Ich mag Schokolade, hier ist es mir zu fest, kompakt und geil. Vom Aroma gar nicht so schlecht, aber eine Gabel reicht mir.
Tarte aux pommes Apfelküchlein
Das beste Dessert, leicht, cremig und fruchtig.
Éclair au chocolat
Von der Konsistenz sehr kompakt, ein Stück von einem größeren, mit schrägem Anschnitt. Sehr schokoladenlastig,
Auf allen drei Tellern ist dasselbe Fruchtragout, nicht sehr einfallsreich.

So, nun einen Exkurs zum Ambiente und den Sanitäranlagen im speziellen. Vieles war die Idee von Flatschers Frau. Sauberkeit an erster Stelle. Haken für die Handtasche, sogar am WC. Ein Parfum beim Spiegel (bezeichnenderweise mit einem Stahlseil gesichert …).
Ich habe mich auch sofort ins ‚Häusl‘ verliebt. Kleine Schwarz-weiße Kacheln. Schwarzweiß Bilder von Schauspielern (Frauen bei den Damen usw. Hauptsächlich Französisch. Romy Schneider borgen wir gerne her). Penible Sauberkeit, zumindest am Anfang, zu fortgeschrittener Stunde sieht es anders aus, das ist aber nicht die Schuld des Lokals. Via Bewegungsmelder wird das Endlostonband gestartet, eine säuselnde Frauenstimme mit französischem Akzent fordert einen auf, auf 'Gesichtsbuch zu liken' – mit 'écoutez mes amis …' wirbt man für die blauen Stunden ohne blauen Rauch (das gesamte Lokal ist rauchfrei, zwischen 23:00 Uhr und Mitternacht ist Happy Hour) etc. Und dazwischen französische Musik (habe mit Soundhound eines meiner persönlichen "Agathe Bauer-Lieder meiner Kindheit" verifizieren können –(Uhhh, Raggedeggguhhh =/entspricht 'pour un flirt' von Michel Delpech).
Ach ja, wenn man Muscheln aus dem großen Topf serviert bekommt, hängt einem der Kellner ein papierenes 'Trenzpatterl' um, köstlich zum Anschauen.

Fazit: Das Ambiente finde ich gelungen, die Speisen haben uns nicht restlos überzeugt, nur einzelne Gänge davon, und der Service war anfangs bei wenig Auslastung völlig von der Rolle und die Getränke haben nicht notwendigerweise extrem lange gedauert. Bei Vollbelegung waren sie mit der gleichen Geschwindigkeit relativ gesehen natürlich viel besser unterwegs. Ja, wir sind in einem französischen Lokal, wenn die Kellner aber außer 'bon appetit' nicht mehr in dieser Sprache können, sollten sie es meiner Meinung nach lassen, denn es wird nur peinlich. Das Bistrot ist beim Verlassen brechendvoll, wir haben zu tun, dass wir zahlen dürfen, man braucht sich also keine Sorgen machen. Uns hat es nicht begeistert.

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Letzter Kommentar von am 4. Sep 2014 um 12:10

Oups, ein paar Tage nicht im Lande … … sehr geehrter Herr Flatscher, besten Dank für Ihre Ausführungen, auf die ich meinerseits nicht einzeln eingehen werde. Es ist ihr gutes Recht zu versuchen, die Dinge in ein für Sie besseres Licht zu stellen – allerdings: Sie waren nicht dabei, und das sind meine Eindrücke und Erfahrungen an genau diesem Abend gewesen. Man kann mir fallweise Sarkasmus vorwerfen, das passiert, wenn mir etwas nicht gefällt. Unterstellung von Zynismus, miese Laune und Pedanterie ist ihre Auslegung und Umgang mit einem Gast. Chacun à son goût! Sie fühlen sich unter Wert geschlagen. Wenn das impliziert, dass sonst immer und bei jedem alles in Ordnung ist, führe ich meine Erlebnisse auf den Gutschein zurück und entferne die Bewertung aus dem Guide der positiven Gutschein-Erfahrungen. Abschließend erlaube ich mir festzuhalten, dass ich Ihre Einladung natürlich nicht annehmen werde (für manche Dinge gibt es keine zweite Chance, womöglich noch gegen Voranmeldung). Wirklich ärgerlich finde ich persönlich nur, dass Sie glauben, nur Sie sind schon einmal in Paris gewesen. Auch andere waren schon in Frankreich und Paris und in Bistrots und haben ganz persönliche Erinnerungen. In diesem Sinne, beste Grüße, bubasanft

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am 19. August 2014
Maxemilian
2
1
1Speisen
4Ambiente
3Service

Gestern Abend nach oftmaligem Verschieben das Flatschers Bistro mit der besseren Hälfte ausprobiert. Fazit - es bleibt Hr. Flatschers Geheimnis WER sich da in die Küche verirrt hat, Koch wars eher keiner. Aber der Reihe nach.

Freundliche Begrüßung durch das durchaus kompetente, wenn auch nicht immer aufmerksame Personal, welches uns einen schönen Hochtisch bei offenem Fenster zuwies. Nach eingehendem Studium der Karte dann leider einige "Absagen" - 2 von den 4 - 5 hellen Bieren sind leider "aus", die moules frites aus, Miesmuscheln sind leider "aus" da nach dem langen Wochenende keine Ware mehr geliefert wurde. Nun gut, kann passieren, auch wenns angesichts der eher kleinen Karte ärgerlich ist. Alternativen gefunden.

Bestellt wurde ein beef tartare mit hausgemachten Pommes frites, ein surf & turf, sowie eine Vorspeisenplatte für 2. Das Tartare kam leider als braune Masse "etwas". Der Kellner meinte er wisse dass ein tartare klein geschnitten gehöre, aber in Österreich wirds halt durch den Fleischwolf gedreht und die braune Farbe komme wohl von den mitverarbeiteten Kapern (!). Pommes gut wenn auch lauwarm. Die Hauptspeisen kamen dann wieder lauwarm (offensichtlich nacheinander zubereitet und nicht parallel), das Steak war blutig statt medium, die Garnelen kalt. Das Baguette nicht wirklich frisch.

Nach Reklamation wurde alles neu gemacht und es hat (fast) gepasst. Das Vorspeisentartar, wiederholte sich dann trotz Kritik bei der Hauptspeise wieder, was daran liegen könnte, dass es vorproduziert war. Das erklärt vermutlich die bräunliche Farbe, da frisches Fleisch hellrot sein sollte. Wahrscheinlich das lange Wochenende.

Wiederholungsgefahr sehr gering. Schade um den Abend, zumal die angebotenen Speisen/Getränke nicht unbedingt günstig sind (zB. ein 1/8 Bordeaux um Euro 7, 50). Dem französischen Kellner wars offensichtlich peinlich, da er natürlich nix dafür kann welche Urlaubsvertretung sich in die Küche eingeschlichen hat.

Vielleicht dann auf ein Bier ... wenn´s nicht gerade wieder "aus" ist weil das Wochenende gar sooo lang war.

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Kommentar von am 26. Aug 2014 um 18:03

Lieber Maxemilian! Es tut uns leid, daß Sie offenbar einen schlechten Abend bei uns erwischt haben ;-) Wie Sie sicherlich wissen, sind gerade Muscheln und Meeresfrüchte eine sehr delikate Angelegenheit. Da wir auf Hygiene und Lebensmittelfrische den größten Wert legen, kann es vorkommen (eben zB rund um Feiertage), daß diese auch mal "aus" sind. Entschudigung dafür! Wir werden es aber weiterhin so halten. Das Beef Tartare wird ebenfalls täglich frisch zubereitet und erhält seine Farbe durch die Gewürze, die wir dem Fleisch zufügen. Da Sie unglücklicherweise auch beim Bier (und da haben Sie absolut Recht) "durch die Finger geschaut" haben, würden wir uns freuen, Sie jederzeit - nach vorherigem AVISO per Mail an office@flatschers. at / Betreff "Maximilian" auf ein herrliches Bier Ihrer Wahl einladen zu dürfen. Mit herzlichen Grüßen aus dem Flatschers - Bistrot Andreas Flatscher & Team

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am 29. April 2014
Experte
Stammersdorfer
234
28
27
3Speisen
4Ambiente
4Service
1 Check-In

Gestern Abend ENDLICH auch das Bistro ausprobiert.

Vor etwa einer Woche telefonisch für DREI reserviert, freundlichst die Begrüßung, gleich nach dem Eingang links ein kleiner Hochtisch ward unserer, daneben ein Zweiertisch der bald frei und zu unserem dazu gestellt wurde, sonst wäre das Essen wahrscheinlich aufgrund von akutem Platzmangel (eher) schwierig geworden. Nach dem Essen bekamen den Dazugestellten (also nach wieder Trennung) zwei neue Gäste. Das wurde von uns als professionelle empfunden.

Das Lokal selbst, eine sehr hohe Räumlichkeit, eher dunkel, vorwiegend Holz. Was sehr gefallen hat die Leiter auf Rollen, damit das Personal zu den diversen Spirituosen kommt, an sonst tu ich mir, was die Beschreibung betrifft, sehr schwer und ob das jetzt typisch für Frankreich ist, keine Ahnung, mit der Grande Nation habe ich es nicht so, gefallen hat’s uns.
Der Besuch war gut, ganz voll an diesem Abend aber nicht, das heißt auch einige Glücksritter bekamen ihren Platz. Die zugegebenermaßen gute französische Musik für unseren Geschmack etwas zu laut.

Das Personal ohne Fehl und Tadel (wie auch im Restaurant einige Häuser weiter, bei unseren bisherigen Besuchen) sehr aufmerksam, freundlich, flott, alles wirkt eingespielt, es wurde auch regelmäßig nachgefragt UND ein junger Mann mit französischem Akzent, glaub ich, war auch dabei, passend.

Als Einstand tranken wir Cremant de la maison (bestellt war Prosecco) der war gut, leicht zu trinken. Die Speisekarten, mehrere „Zettel“ im A3 Format? lagen schon am Tisch.

Nachdem meine beiden Begleiterinnen nicht so die großen Esser sind, nahmen wir die Vorspeisenvariation für 2, bestehend aus gegrillten Jakobsmuscheln, Garnelen vom Lavasteingrill und Beef Tartare. Ja was soll ich sagen, bei einem der früheren Besuche war das alles irgendwie „gschmackiger“ es war gut, aber der Höhepunkt ? Würzung...... was weiß ich?

„Meine“ BEIDEN Damen nahmen sich EINMAL Miesmuscheln im Weißwein Sud, samt Wurzelgemüse dazu Pommes, Baguette und Sauce Remoulade. Jetzt schmecken die „Viecher“ selbst schon nach nicht sehr viel, beim Sud hatte die Küche leider keinen guten Tag, der war schlicht geschmacklos, etwas Salz und Pfeffer hat ein wenig geholfen, aber........
Die Pommes, gut wie immer, das Baguette knusprig und die Sauce sowieso der Hit.

Ich entschied mich für die frittierten panierten Miesen Muscheln samt Weißbrot und Parmesan, das ganze auf Grünzeug, dazu ein weißer Dip und Pommes. Meines deutlich besser, die Panier gut, den Tieren fehlte aber auch irgendwas? Die Sauce ausgezeichnet, was das für eine war, keine Ahnung, hat aber alles aufgewertet.

Dazu hatten wir 2 Flascherln vom Recoune Blanc 2012, ein recht fruchtiger, uns sehr gut schmeckender und auch zum Essen gut passender, Weißer. Dazu unaufgefordert Wasser, Kompliment!
Der Espresso, so wie ich ihn mag, STARK! Danach ein Glenmorangie, ein ganz ein „feiner“
A ja ein also drei rote Fluchtachterln hatten wir auch, den Marrenon Orca 2011, ein perfekter Abschluss, sehr harmonisch und angenehm zu trinken.

Alles in allem wurde unsere Erwartungen, was das Essen betrifft leider nicht erfüllt, vielleicht war es ja auch nur EIN schlechter Tag der Küchen, die Location gefällt uns jedenfalls und auch das Service agiert sehr professionell.

Alleine das „Futter“ hätte ich mit 2 (mäßig) bewertet, nachdem für mich/uns auch die Getränke dazu gehören und der Aperitif + Weine + Kaffee + Whisky + unaufgefordert :-) sehr gut waren, habe ich mich letztendlich für 3 entschieden.

Alles in allem haben wir € 165,-- samt Trinkgeld bezahlt, wir kommen SICHER wieder, aber dann ins Restaurant auf eines dieser herrlichen Steaks.

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Hilfreich?Ja12Gefällt mir8Lesenswert4
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am 17. April 2014
KritischerGast123
26
18
13
4Speisen
4Ambiente
4Service
16 Fotos3 Check-Ins

Französische Küche und Burger in eine Lokal, dazu eine große Auswahl an Spirituosen, hört sich sehr interessant an, aber die Umsetzung muss gelungen sein, und hier im Flatschers Bistro & Bar ist es gelungen.


Ambiente:

Sobald man das Lokal betreten hat sieht man die Bar, die groß ist und man sieht auch die große Zahl an unterschiedlichsten Spirituosen, durchgehend hochwertig und teils auch relativ selten. Hervorzuheben sind die 31 Sorten Gin, welche man mit einem von vier Sorte Tonic Water zu einem von 124 möglichen Gin Tonic kombinieren kann.
Der Rest des Restaurants wirkt aufgeräumt, aber nicht übermäßig durchgestylt, man findet nur einige gut ausgewählte Deko-Objekte, welche sich sehr gut einfügen. Man fühlt sich wohl und geborgen.


Service:

Das Personal ist äußerst zuvorkommend und freundlich, kümmert sich liebevoll um die Gäste und bediente ausgezeichnet.
Als wir ankamen war leider noch kein Platz frei, aber uns wurde sofort ein Platz an der Bar angeboten und ein Drink offeriert, natürlich entschieden wir uns für ein Gin Tonic.
Nach kurzer Zeit wurde ein Tisch für uns frei und ein Kellner führte uns zu dem Tisch.
Nach dem Essen setzten wir uns wieder an die Bar und der Bar-Chef servierte uns zwei von ihm gemischte Gin Tonic, einfach perfekt gemacht und die kompetente Beratung macht den Drink noch besser.


Essen:

Ich bestellte mir Moules Frites, 750 Gramm Miesmuscheln in Weisswein-Sud, dazu Wurzelgemüse, Pommes und Baguette.
Die Muscheln waren frisch, hervorragend und perfekt zubereitet, vor allem in Kombination mit dem Weissweinsud, welcher wirklich unglaublich war, und dem Wurzelgemüse auf einmal. Die Aromen spielten wunderbar zusammen und ergänzen sich toll.
Die Pommes waren selber gemacht, golden und sehr schön knusprig, wirklich ausgezeichnet, ebenso wie das Baguette welches auch knusprig und köstlich war und zum Dippen gab es eine sehr gute Sauce Rémoualade.
Zu den Muschen trank ich ein ich ein excellentes Glas Weisswein, welches mir von unserem Kellner empfohlen wurde und wahrlich perfekt zu meinem Gericht passte.
Mein Freund aß einen Cheeseburger, welchen er als hervorragend bezeichnete, da die unterschiedlichen Aromen der Zutaten sehr sanft und harmonisch miteinander spielten. Das Burger-Brot war selbstgemacht und das Fleisch war nicht tot-gebraten, sondern war noch saftig und konnte seine Geschmack entfalten.


Fazit:

Die Symbiose aus hervorragendem Barbetrieb und französischer Küche und Burgern ist perfekt gelungen. Das Essen ist sehr gut, da es sowohl handwerklich, geschmacklich also auch von der Qualität her völlig überzeugen konnte.
Ich kann das Flatschers jedem empfehlen, der entweder gute Burger schätzt, aber auch die französische Küche mag oder gerne Gin Tonic trinkt.

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Letzter Kommentar von am 19. Apr 2014 um 18:34

Ich habe nur eine vier vergeben, da wir nur zwei Gerichte hatten, auf dieser Basis kann man eben nicht sagen, ob alle Gerichte ein überdurchschnittliches Niveau haben.

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am 19. März 2014
wirklichkeitsverachtungsmagister
1
1
3Speisen
5Ambiente
5Service

Auch mir wurde am Telefon freundlich mitgeteilt, dass alle Tische reserviert seien, aber man gute Chancen hätte, würde man früher kommen. Gesagt, getan. Um 17.30 bekamen wir (zu dritt) tatsächlich einen Tisch (bis 19.30, was vollkommen okay für uns war), es war auch noch nicht viel los - das sollte sich später ändern. Die Atmosphäre ist sehr angenehm, schöne Bar, gelungene Ausstattung, exzellente musikalische Untermalung. Als "signature dish" fungieren die Moules frites, auf die ich mich schon sehr gefreut habe. Dazu ein Glas roten Haus- bzw. Bistrot-Wein, der leicht und wohlschmeckend war (später wurde uns verraten, es handle sich um einen Zweigelt-St.Laurent von Schneider aus der Thermenregion; 1/8 macht € 2,50 aus). Dann kamen auch schon die Muscheln, ein schöner Topf, dazu Baguette (geschmacklich sehr gut, aber viel zu hart - bekommt irgendwie niemand hin, ein gutes Baguette zu machen, das wie in Frankreich schmeckt, auch wenn es hier eine Retzer Bäckerei versucht) und herrliche Pommes frites. Als Zugabe bekommt man noch ein Lätzchen umgehängt, ob man will oder nicht. Also an alle frisch Verliebten: Fürs erste Date vielleicht nicht optimal, außer man möchte Schamgrenzen ausloten. Was ich an Miesmuscheln dieser Art liebe, ist das Aroma des Suds: Weißwein, Knoblauch, ein Aroma, als würde man am Meer sitzen und speisen. Hier leider Fehlanzeige. Der Sud schmeckt wässrig, hat kaum Aroma, die in Scheiben geschnittenen Knoblauchzehen helfen ebenso wenig wie der Weißwein, den man nur erahnen kann. Somit fällt auch das Eintunken mittels Baguettes weg - schade. Die Muscheln schmecken pur, was aufgrund deren toller Qualität kein Fehler, aber halt ein bissl fad ist. Die zweite Person hat ein Steak gegessen und war zufrieden. Preislich ist das ganze schon etwas hoch (Moules frites € 19,-). Fazit: Ein Lokal zum Wohlfühlen, dessen Aushängeschild mich nicht überzeugt hat, das aber noch einige wunderbare andere Speisen zu bieten hat, die es sicherlich wert zu kosten sind.

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am 12. März 2014
EdmondCuisine
1
2
5Speisen
4Ambiente
4Service

Nachdem das Flatschers Bistro(t) & Bar in letzter Zeit in aller Munde ist, dachte ich mich dass ich da auch unbedingt hin muss!
Freundin geschnappt, angerufen um zu reservieren. Leider war dies letzten Freitag nichtmehr möglich da schon alle Plätze vergeben waren.
Die nette Dame am Telefon meinte aber wir sollten doch einfach gegen 19:30uhr im Lokal vorbeischauen einen Aperitif genießen und nach einer winzigen Wartezeit werden wir platziert. Gesagt getan. Wir kamen um 19:35 im Lokal an das bereits mehr als voll war! Von einem sehr jungen, leicht nervös wirkenden aber durchaus bemühten Mann (vermutlich der Manager) wurden wir empfangen und erstmal zwischen 20 anderen an der Bar geparkt. Keine 15 Sekunden später wurde uns ein Gläschen "Cremant" auf Haus gereicht- "für die kleine Wartezeit zwischendurch".
Die kleine Wartezeit wuchs nach und nach zu einer 1,5 Stündigen Wartezeit an. Wir überlegten uns ob wir wieder gehen sollten. Doch Plötzlich wurden unsere Getränke entgegengenommen und wir wurden zu einem sehr gemütlich/romantischen Tisch geführt! Dann ging alles sehr sehr schnell und unkompliziert! Unsere Getränke wünsche, zuerst 2 Gläschen Rosé da uns erklärt wurde der passe ausgezeichnet zu unserem BeefTartarewunsch (was übrigens sensationell geschnackt hat, nur das Baguette war mir eine spur zu kross, aber das ist ja bekanntlich geschmackszache) wurden aufgenommen und kurz darauf , ohne Aufforderung mit einem Glas Wasser serviert.
Danach bestellten wir uns die Moules Frites (Miesmuscheln im Weisweinsud, dazu Pommes Frites) und "Flatschers miese Muscheln" (paniertes Muschelfleich mit Salat und Pommes Frites).
Hierzu wurde uns ein Glas vom "Chablis" empfohlen (auch Hr.Flatschers lieblingswahl, wurde uns erklärt)
Muscheln ausgezeichnet, sehr sehr frisch, sehr innovativ angerichtet und sogar an das "Trensbattal" wurde gedacht.
Das Abräumen des Tisches gestaltete sich für einen der jüngeren Mitarbeiter, charmanterweise durch ein "Tour de France"-T-Shirt gekennzeichnet, als Herausforderung da wir durch die Fülle an Tellern die Tischplatte kaum noch sahen. Besteck wurde fallen gelassen, ein Glas flog! Nicht so dramatisch dachten wir uns da im selben Moment gefühle 10 Mitarbeiter herbeieilten um zu helfen und wieder sauber zu machen ( sehr amüsant ).
Da wir bis oben hin mit Essen voll waren, dachten wir uns wir wechseln an die bar um noch einen Gin & Tonic zum Abschluss zu genießen. Fachlich und sichtlich, aufgrund der schon etwas gelockerten Lage im Lokal, entspannter wurden wir vom jungen Manager top beraten. Er ging Punkt genau auf unsere Wünsche des Gins ein und empfahl mir einen "berliner Brandstifter" Storytelling inklusive und meiner Freundin einen "tenqueray rangpur"! Ausgezeichnete Wahl! Weiteres Goodie "der Gin(s)pass"

Fazit des Abends: ohne Reservierung kann es zu langen Wartezeiten kommen! (Reservierung daher sehr zu empfehlen!!!)
Sobald man dann allerdings doch einen Tisch ergattert will man fast nichtmehr aus Paris weg! Essen ausgezeichnet, wie aus dem "Flatschers Steakhouse" gewohnt Blitzschnell (fast schon zu schnell) am Tisch! Kellner gut geschult,freundlich und sehr aufmerksam!

Wir kommen wieder.
Flatschers Bistro(t) & Bar auf jeden Fall eine Reise wert!

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Letzter Kommentar von am 13. Mär 2014 um 21:32

Zu "ihobnix" Ja, Maggie, da treibt die Dekadenz ihre Blüten…

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am 18. Februar 2014
Isabell
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5Speisen
5Ambiente
5Service

„Gelungener Start- weiter so!“

Am 17.02 eröffnete in der Kaiserstraße das Flatschers Bistrot.
Ein sensationeller Auftakt – dem Lokal, einem französischen Bistrot nachempfunden fehlt es an nichts!
Seit Wochen habe ich mich auf Moules Frites gefreut und wurde nicht enttäuscht. Die Muscheln wurden mit Frites, einer ausgezeichneten Sauce, Baguette und Wurzelgemüse serviert. Die Portion war sehr groß- die Qualität der Muscheln super- preislich absolut gerechtfertigt.
Die Stimmung im Lokal traf genau meinen Geschmack, durch die französische Musik und das Ambiente fühlt man sich als wäre man direkt in Frankreich gelandet. Dazu kommt ein junges und ausgesprochen motiviertes Team- einem gelungenen französischen Abend mitten in Wien steht also nichts mehr im Wege!

Ein Bistrot zum wohlfühlen und genießen!

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Letzter Kommentar von am 26. Feb 2014 um 09:31

Seltsam ist die Preisgestaltung laut Homepage: Soda Minze 1/4l 1,90 vs. Leitungswasser Minze 1/4l 3,10...

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Bewertet am 18.02.2014

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