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Mo, 30. Jänner 2023
In der Umgebung

Federico ll

1 Bewertung
Krieglergasse 14, 1030 Wien
Küche: Italienisch
Lokaltyp: Restaurant, Pizzeria
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Mediterrane Vorspeisenplatte (sehr gut - nur den Räucherlachs hätt’s nicht ... - Federico ll - WienFocaccia mit Rosmarin (ganz brav) - Federico ll - WienProfiteroles (guter Durchschnitt) - Federico ll - Wien
Branzino gegrillt (sehr saftig und perfekt in der Garstufe) - Federico ll - WienFederico ll - WienFederico ll - Wien101 Fotos

Bewertungen (1)

Gesamtwertung

47
1 Bewertung
Speisen
50
Ambiente
40
Service
50
am 19. Oktober 2018
adn1966
Experte
SpeisenAmbienteService
Wieder einmal ein Abend im Federico II. Auch wenn die Liebste und ich nicht mehr im Dritten wohnen, fahren wir gerne und oft zum Federico, unserem absoluten Lieblingsitaliener. Zwei, drei Mal pro Monat sind wir sicher dort, den Umweg nehmen wir gerne in Kauf, schließlich stimmt dort so ziemlic...Mehr anzeigenWieder einmal ein Abend im Federico II.

Auch wenn die Liebste und ich nicht mehr im Dritten wohnen, fahren wir gerne und oft zum Federico, unserem absoluten Lieblingsitaliener. Zwei, drei Mal pro Monat sind wir sicher dort, den Umweg nehmen wir gerne in Kauf, schließlich stimmt dort so ziemlich alles, vom Service über die Pizza bis hin zu den „dolce“, dem Espresso und dem Abschlussgrappa. Außerdem ist es für uns nach zigmaligen Besuchen ein echtes Stammlokal geworden, quasi Essen bei unseren apulischen Freunden.

Gestern waren wir mit meinem sehr geschätzten Testerkollegen Stammersdorfer dort, in Begleitung der jeweiligen Liebsten.

An dieser Stelle sei mir erlaubt, eine Lanze der anderen Art für das Forum zu brechen. ReTe liefert nicht nur hilfreiche Informationen zu Restaurants, viele mehr, manchmal weniger aussagekräftige Bewertungen, lustige bis skurrile Diskussionen, unzählige Bilder, nein, es gibt auch eine verbindende, gesellschaftliche Komponente. Für meinen Teil kann ich sagen, schon einige nette Abende im Rahmen von ReTe-Treffen verbracht zu haben, interessante Gespräche durfte ich mit einigen „Stammtestern“ führen, das verbindende Element ist ja die Liebe zu gutem Essen und die Freude an dem Hobby, Eindrücke eines Lokalbesuchs regelmäßig zu posten und so der ReTe-Community mitzuteilen. Das Forum ist bunt wie der Publikumsmix in den diversen Lokalen und manchmal geht’s auch in den Diskussionen etwas deftiger zu, wird Dampf abgelassen und natürlich ist man nicht immer einer Meinung. Wie in jedem Club, jeder Familie, jedem Verein wird auch hier manchmal gestritten und auch im Tonfall der Kommentare wird nicht immer die feinste Klinge gewählt.

Und doch, liebe Leute, insgesamt funktioniert’s ja. Ich durfte viele Bewertungen lesen, die mir das Gefühl vermittelten, in dem Lokal neben dem Tester/der Testerin gesessen zu sein, oft waren die Bewertungen herrlich witzig, manchmal natürlich auch nur dürftige Zweizeiler. Für mich ist es in den letzten Jahren zur lieben Gewohnheit geworden, mich nach einem Lokalbesuch mit einem Glas Wein und einem Zigaretterl hinzusetzen und eine Bewertung zu schreiben.

Zurück zum Federico. Gestern also lernten die Liebste und ich Stammersdorfer und Stammersdorferin (obwohl, sie ist eigentlich Bisambergerin, aber das würde jetzt zu weit führen) kennen, und ja, es war wieder einmal ein perfekter Abend im Federico. Padrone Anacleto Eposto reservierte uns den schönsten Tisch des Lokals und mit verkehrsbedingter, dreißigminütiger Verspätung (Ölspur/Ringsperre am Nachmittag, Demo und subsequente Kai-Sperre am Abend) kamen wir im Federico an.

Ein Glas Prosecco zu Beginn tat not, um den Stress der Anreise zu neutralisieren. Als Vorspeisen wählten wir jeweils eine Portion Burrata mit Prosciutto Faeto und apulischen Tomaten, die natürlich zur Gänze der Liebsten gehörten. Waren laut Liebster auch wirklich gut, sonnengereift, nicht wie die geschmacklosen Exemplare, mit denen unsere Supermärkte überschwemmt sind.

Weiter geht’s: Pizze für Stammersdorfer, meine Liebste und mich, für uns saisonal mit Steinpilzen zusätzlich zum Schinken, für die Liebste extra Rucola. Des Stammersdorfer Liebste wählte die Fischsuppe.

Die Pizzen in gewohnt perfekter Qualität, für uns kam im Extraschälchen das hausgemachte olio ai peperoncini fresci, das wir sehr mögen. Aber Vorsicht, ist waffenscheinpflichtig scharf!

Als Weinbegleitung wählte die Stammersdorfer Fraktion einen Sauvignon Blanc, für uns sollte es ein Primitivo sein. Tadellos kredenzt, tadellos im Geschmack.

Zum Abschluss gönnten wir uns noch eine Runde Espresso, Stammersdorfer und ich die kurze Variante „ristretto“. Dazu gab’s aufs Haus eine Runde Honig-Grappa bzw. einen Fernet für die Liebste.

€ 230,00 mit Bankomat inklusive gute 10% Trinkgeld für ein üppiges Abendessen mit Prosecco-Aperitif, Weinbegleitung und mehreren Espresso sind angesichts der Qualität der Speisen und des Weines durchaus als angemessen zu betrachten.

War ein toller Abend, gute Gespräche in entspannter Atmosphäre, bei gutem, nein, tadellosem Essen, hervorragend umsorgt durch den sowohl aufmerksamen, als auch familiären Service, genau so soll’s sein.

Wird beileibe nicht der letzte gemeinsame Abend mit Stammersdorfer und seiner Liebsten sein, Bewertungen anderer Lokale, die wir unsicher machen wollen, werden folgen.
Federico ll - WienFederico ll - WienFederico ll - Wien
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Ja, hier wäre eine aktuelle Bewertung längst fällig. :-)

8. Nov 2022, 11:21·Gefällt mir

40 Check Ins (!) - also wenn das kein Tipp ist - muss ich mir mal ansehen.

8. Nov 2022, 11:09·Gefällt mir1

Dem gibt's absolut nix hinzuzufügen, genau so war es und wird es auch sein werter adn!

19. Okt 2018, 15:26·Gefällt mir1
am 10. November 2015
HrMann
Experte
SpeisenAmbienteService
Nachdem mir mein Vater die Trattoria Federico II empfohlen hatte und auf ReTe diverse TesterInnen, deren Urteil ich sehr schätze, nur Positives zu berichten wussten, war meine Entscheidung einen Tisch für drei Personen hier zu reservieren, eine leichte. Ich rief also schon drei Wochen vor meinem ...Mehr anzeigenNachdem mir mein Vater die Trattoria Federico II empfohlen hatte und auf ReTe diverse TesterInnen, deren Urteil ich sehr schätze, nur Positives zu berichten wussten, war meine Entscheidung einen Tisch für drei Personen hier zu reservieren, eine leichte. Ich rief also schon drei Wochen vor meinem Besuch an, da ich bei meiner Tischreservierung – es handelte sich um einen Freitagabend – auf Nummer sicher gehen wollte. Hierbei erfuhr ich, dass das Lokal mittlerweile komplett rauchfrei ist (adn1966 hat noch von einer Trennung berichtet).

Genauso freundlich wie bei der Reservierung ging es dann weiter, als wir das Lokal betraten. Wir hatten die Auswahl zwischen drei Tischen und entschieden uns für den letzten Tisch des ersten Raumes, der sich unmittelbar am Kücheneingang befand und einen schönen Blick auf die Künste des Pizzabäckers bot. Über das Ambiente wurde schon genug berichtet. Ich möchte hier nur erwähnen, dass ich dieses für eine Trattoria als passend empfand. Einzig ein leicht kühler Luftzug viel mir anfangs etwas Negativ auf, der uns jedoch nicht davon abhielt, einen längeren Abend im Federico II zu verbringen.

Die Zugluft verflog sofort als die Vorspeisen kamen, denn die war optisch schon Erstklasse und bedurfte demnach ungeteilter Aufmerksamkeit. Meine Melanzane alla Parmigiana wurden in einem Tongefäß serviert. Die Tomatensauce war angenehm fruchtig. Mit dem Käse wurde nicht gegeizt, der durch die Hitze schön gebräunt wurde. Das Highlight am Tisch war allerdings die Antipasti di Mare. Vor allem der hauchdünn geschnittene Lachs war außergewöhnlich schmackhaft, denn dieser wurde mit einer Orangen-Aceto-Olivenöl Mischung beträufelt. Die Tomatensuppe ging hierbei völlig zu Unrecht fast unter, denn sie bestach durch ihre leichte süß-säuerliche Note ebenso. Gleich drei Mal wurde eine herrliche Focaccia bestellt, die so wunderbar nach Olivenöl und Rosamarin duftete und schmeckte.

Zur Hauptspeise bestellten wir eine Flasche Cantalupi Rosso. Diese ließ noch etwas auf sich warten. In der Zwischenzeit widmete ich dem Pizzabäcker einige Blicke, der augenscheinlich nur hochwertige Zutaten zu appetitanregenden Pizze verarbeitete. Viele Pizzen wurden an diesem Abend abgeholt. Ein gutes Zeichen. Ich bekam allerdings etwas anderes, nämlich Ravioli Tartufo gefüllt mit Ricotta, Parmesan und mit Trüffel verfeinert. Diese befanden sich auf einer cremigen Rahmsauce. Ich will hierzu nicht mehr sagen als perfekt!

Neben mir wurde ein mir bislang unbekanntes, typisch apulisches Pasta-Gericht bestellt: Cavatelli Ceci, also eine Pasta-Variante mit Kichererbsen, die mit ordentlich Knoblauch und leicht scharfem Chilli-Öl garniert wurden. Eine ungewöhnliche, sehr schmackhafte Kombination. Besser geht es nicht, so versicherte mir mein Sitznachbar. Ich war hier ganz seiner Meinung. Auch das dritte Pasta-Gericht – Tagliatelle Gamberi e Vongole war eine Klasse für sich.

Profiteroles, wie lange habe ich sie nicht mehr gehabt! Umso mehr freute ich mich, als ich sie auf der Karte fand, und schließlich nur wenige Augenblicke später in Natura auf einem Teller vor mir. Eine üppige Nachspeise, die mir einfach gefällt: Eine süße Cremefüllung, eine Schokoladehülle, etwas Teig, das Ganze noch zusätzlich mit Schokosauce beträufelt. Kindheitserinnerungen an die ersten Italienurlaube wurden wieder wach. Auch das Tiramisu zog im wahrsten Sinne des Wortes die Lippen meines Sitznachbars zu einem Grinsen hoch.

Es war noch etwas vom Wein übrig, den wir zu Ende tranken. Schön langsam kehrte etwas mehr Ruhe in das Lokal ein, was die beiden Kellner zu einer kleinen Verschnaufpause veranlasste. Von diesen wurde in den letzten drei Stunden einiges abverlangt, aber sie meisterten ihre Aufgabe gekonnt. Der dritte Limoncello, in einem hohen, dicken Schnapsglas serviert, rundete den Abend schließlich ideal ab.

Fazit: Um diesen Italiener beneide ich die Wiener Rete-KollegInnen!
Linguine? mit Trüffel und Parmesan - Federico ll - WienTiramisu - Federico ll - WienGegrillter Oktopus auf Kiwi-Spiegel mit Ananas - Federico ll - Wien
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Ihr Prohibitionisten seid's manchmal schon ein bisserl mühsam... Grundlage der Behauptung mag existieren, ist hier nicht zu lesen. Massensterben der Lokale wurde von mir nicht behauptet. " Es gibt in ihrer Aussage kein Indiz für Sucht": Nun das ist wohl falsch. Der Umstand, lieber in ein Raucherlokal zu gehen, ist ganz klar ein Indiz dafür Raucherin zu sein. Und als Raucher ist man nunmal suchtkrank - da lässt die WHO keinen Zweifel daran." Dies ist natürlich erheiternd, wenn man's fröhlich betrachtet;: beängstigend, wenn man sich vorstellt, jemand hätte überlegt, was da geschrieben wurde, bevor es abgeschickt wurde. Aber wir haben dieser Tage natürlich ganz andere Ängste.

16. Nov 2015, 02:51·Gefällt mir3

Lieber Cmling, die Grundlage dieser Behauptung gibt es schon, da Magic die Teilnahme an einem Treffen schon mal abgesagt hat, mit der Begründung, dass man da nicht rauchen darf. Das Massensterben der Lokale hat weder in Italien, noch in Deutschland, noch in Irland statt gefunden. Und auch in Österreich erlebe ich schon in vielen Lokalen, dass der Nichtraucherbereich knallvoll ist und im Raucherbereich noch reichlich Platz ist. Aber diese Diskussion wird wohl erst ein Ende haben, wenn auch hier Rauchverbot ist. Gäbe es hier nicht diese "wir wollen es um jeden Preis allen recht machen"-Mentalität, die einfach nicht funktioniert hätten wir die Diskussion schon seit Jahren durch.

13. Nov 2015, 06:53·Gefällt mir3

Ohne Polemik stelle ich zu ehos Äußerung fest: Der Schluß, magic sei das Rauchen wichtiger als ein gutes Essen, entbehrt der Grundlage. Statt in ein Lokal mit gutem Essen und Rauchverbot geht sie lieber in ein Lokal mit gutem Essen, wo man ihr das Rauchen nicht untersagt. Die Unterstellung, ihr läge mehr am Rauchen als an "Menschen" (nicht definiert, aber es sind wohl Freunde gemeint), fußt auf der üblichen Ausschmückungslust der Prohibitionisten. Die Begriffe "Sucht" und "Mitleid" gehen ins Leere. Es gibt in ihrer Aussage kein Indiz für Sucht; ich zweifele daran, daß eho mit magic leidet. [Dies ist ein Destillat. Es ist nötig, alles zu lesen - vielleicht mehr als ein Mal. Danke!]

13. Nov 2015, 01:37·Gefällt mir4
am 23. November 2014
Evba
Experte
SpeisenAmbienteService
Unser rete-Treffen: nachdem adn vorher schon alles von Ambiente bis Service, etc. so gut beschrieben hat, bleibt mir nur übrig über unsere Speisen zu scheiben. Es gab zwar eine Karte und auch eine Tageskarte, aber während wir einen guten Campari Orange tranken lauschten wir den mit viel Pathos...Mehr anzeigenUnser rete-Treffen: nachdem adn vorher schon alles von Ambiente bis Service, etc. so gut beschrieben hat, bleibt mir nur übrig über unsere Speisen zu scheiben.

Es gab zwar eine Karte und auch eine Tageskarte, aber während wir einen guten Campari Orange tranken lauschten wir den mit viel Pathos und Lebensfreude vorgetragenen Vorschlägen eines der Söhne, allora abbiamo….

Wir wählten als Vorspeise die "Antipasto di Mare" mit gepresstem und dann in dünne Scheiben geschnittenen Oktopus - köstlich, Lachs und Garnelen am Lavastein gebraten in nie da gewesener Qualität. Der Fisch wird ca. dreimal in der Woche von einem Fischhändler direkt aus Italien geliefert und wenn irgendwas nicht gefällt wird es nicht genommen, so dass Fische und Meeresgetier immer nur von allerbester Qualität ist.
Und die "Burrata con Pomodorini e Prosciutto del Faeto" (ich ohne Pomodorini, weil ich keine rohen Paradeiser mag). Die Burrata, eigentlich eine Art Mozzarella aus Kuhmilch, die mit einer Creme aus Schlagobers gefüllt ist, war zartschmelzend, so wie sie sein soll und der selbstgemachte Prosciutto bildete einen wunderbaren Kontrast dazu.

Als Hauptspeisen hatten wir "Misto die Carne alla brace", also gemischtes Gegrilltes Fleisch, bestehend aus einer Salsiccia, einem Stück Lamm und einem Stück Rindfleisch (soll sehr gut gewesen sein, hab ich aber nicht gekostet).
Und dünne von der Mama selbstgemachte Bandnudeln (heißen Guitalini oder Gitarini oder so ähnlich), die mit dem Nudelwalker über ein Brett gerollt werden (siehe Bild), das entfernt an eine Gitarre erinnert. Sie sind rau und werden in Hühnerbrühe gekocht, um so das Aroma besser aufzunehmen. Drüber waren 2g Albatrüffel gehobelt (ja jetzt ist Trüffelzeit). Es entspann sich eine Diskussion, dass die Nudeln an Chow Mein (die chinesisch Amerikanischen Nudeln) erinnern, allerdings werden sie hier nicht aus Mehl, sondern aus Hartweizengries und Eiern gemacht.

Der vorgeschlagene Wein ein Nero di Troia (autochthone rote Traubensorte aus dem Süden Italiens) aus dem Castel del Monte passte hervorragend zu den Speisen.

Leider mussten wir früher gehen und konnten die Desserts (die auf ssws Fotos köstlich ausschauen) und vor allem den Käse nicht mehr kosten – schade, werden wir aber bald nachholen.

Fast hätte ich noch den selbstangesetzten Grappa mit Honig und Misteln aufs Haus vergessen - eine nette Geste (mir allerdings etwas zu süß).

Alles in allem in wunderbarer Abend – ein wunderbares Lokal mit anregenden Gesprächen und allem was dazugehört (danke adn fürs Organisieren).
Das Brett ("Gitarre") zum Herstellen der selbstgemachten Nudeln - Federico ll - Wienschmale Bandnudeln mit Albatrüffeln - Federico ll - WienFocaccia mit Rosmarin und Olivenöl - Federico ll - Wien
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Ja schade, aber ich hab das WE woanders auch genossen. Evba, ihr müsst die Dolci nachholen, ti prego...! ;-)

23. Nov 2014, 19:52·Gefällt mir1
Diese Review zählt nicht für die Gesamtwertung des Lokals, da dieser Tester dieses Lokal bereits neuerlich bewertet hat.
am 25. September 2014
adn1966
Experte
SpeisenAmbienteService
Das Federico II tauchte kürzlich zweimal auf meinem Radar auf: Testerkollege SSW schlug vor, das nächste ReTe Treffen eventuell dort zu veranstalten (Meine Reaktion: „Federi ... – was?“). Natürlich hab ich sofort auf ReTe nachgesehen und, siehe da, Testerkollege amarone1977 war a) zweimal dort un...Mehr anzeigenDas Federico II tauchte kürzlich zweimal auf meinem Radar auf: Testerkollege SSW schlug vor, das nächste ReTe Treffen eventuell dort zu veranstalten (Meine Reaktion: „Federi ... – was?“). Natürlich hab ich sofort auf ReTe nachgesehen und, siehe da, Testerkollege amarone1977 war a) zweimal dort und b) offenbar hochzufrieden, judging by his review. Auch der Rest der Berichte verspricht durchwegs Gutes.

Dio mio, ein authentischer Vertreter der apulischen Küche, zwei Steinwürfe von unserem zu Hause entfernt, und wir waren noch nicht dort? Dieser Lapsus muss sofort rektifiziert werden, bin ich doch ständig auf der Suche nach dem für mich „perfekten Italiener“, der für meinen Geschmack „perfekten Pizza“ in Wien. Allora, andiamo.

Die Liebste weilt endlich wieder einmal in Wien, ein windiger, frischer Herbsttag schreit förmlich danach, sich stundenlang dem Verkosten diverser Schmankerl der apulischen Küche, möglicherweise einer guten Pizza, und gutem Wein zu widmen.

Schon beim Betreten des Lokals wird man nach Italien transferiert. Typisch italienisch, bis hin zu den rot-weiß-rot karierten Tischdecken. Gemütlich, wie viele Familien-Restaurants in Italien eben sind, und doch, trotz der Nähe zur Attraktion Hundertwasserhaus kein kitschiger Touristentempel. Stilvoll und dezent, greifbar italienisch, bis hin zur dezenten, italienischen Musik, die im Hintergrund läuft.

Wir werden freundlich von einer sympathischen Kellnerin begrüßt und in den Teil des Restaurants geführt, der den Rauchern vorbehalten ist. Brav durch eine Glastür vom Rest des Lokals getrennt und noch braver mit einer ausgezeichneten, unaufdringlichen Lüftung ausgestattet. Weniger brav ist die Tatsache, dass die oben erwähnte Glastür während der Dauer unseres Besuchs offen stand. Sollte nicht sein. Fairerweise sei allerdings erwähnt, dass das Lokal bei unserem Besuch quasi leer war, belästigt hat die Raucherei auch ob der tadellosen Lüftung also niemanden. But still.

Amarone1977 schreibt in seiner Bewertung: „Doch der Ragazzo ist authentisch – denn seine Begeisterung für seine Identità und seine Familie ist nicht gespielt" – das kann ich als Vorab-Fazit vollinhaltlich unterschreiben. Es ist ein echter Familienbetrieb, das Lokal ist zu 100% in apulischer Hand, Mama, Papa, Sohn, Bruder, Schwiegersohn arbeiten hier (wurde uns erklärt, ich hoffe, ich hab die Familienzusammensetzung einigermaßen richtig im Kopf) – einzig die Kellnerin ist aus der Toskana.

Die Karte, gleichwohl simpel gestaltet, verspricht einiges. Oktopus, diverse Antipasti, Pasta mit z.B. Lammragout und Pecorino, Fisch (Branzino oder Orata), Manzo, Lasagne und eine gute Auswahl an Pizze. Desserts, Caffè und eine solide Grappa-Auswahl. Bodenständig, und doch sieht man auf den ersten Blick bereits, dass man es hier mit authentischer Küche zu tun hat.

Allora: Wir entscheiden uns einmal für eine Flasche Lambrusco, um uns auf die apulischen Gaumenfreuden, die da harren, einzustimmen. Die Liebste eröffnet mit einem Carpaccio di Manzo mit Rucola und Grana, ich entscheide mich für die Burrata con Prosciutto Faeta e pomodorini. (die Pomodorini überantworte ich der Liebsten, rohe Tomaten sind nichts für mich, auch nicht in Mini-Form).

Die Vorspeisen kommen nach kurzer Wartezeit und sind sehr ansprechend angerichtet. Der Prosciutto ist herrlich zart, der Mozzarella „Burrata“ sehr angenehm und cremig, für die Liebste etwas zu „milchig“ im Geschmack. Sie wiederum zeigt sich von Geschmack und Konsistenz ihres Carpaccios nachgerade begeistert.

Zweite Runde: Einmal „Sciatelli allo Scoglio“, eine Pasta mit Meeresfrüchten für die Liebste, mir wird auf meine Nachfrage, wo ich denn besser aufgehoben wäre – Lasagne al forno oder Pizza - beschieden, ich möge mich definitiv den Künsten des Pizzaiolo anvertrauen. Die Lasagne sei wohl ausgezeichnet, die Pizze wären allerdings schlichtweg unbeschreiblich. Nun, das braucht man mir, dem Suchenden in Punkto gute Pizza in Wien, nicht zweimal sagen. La Pizza it is, let it be a „Capriciosa“ mit Schinken, Champignons und Artischocken.

Die Pasta kommt mit reichlich Meeresgetier daher, ein großer Scampo, Miesmuscheln, Vongole, auf einem Pasta-Bett. Geschmacklich laut Liebster sehr gut, die Pasta, wenn gleich al dente, etwas zu dick für ihren Geschmack, aber so sind Sciatelli offenbar.

La mia Pizza: ein tadellos dünner Boden, wie es sich für eine süditalienische Pizza gehört. Knusprig und geschmacklich ein tadelloser Teig. Der Pizzaiolo versteht sein Handwerk, - die Pizza ist knusprig, ohne auf der Unterseite verbrannt zu sein, ein leider sehr oft beobachteter Fehler.

Der Belag: ebenso tadellos. Guter Schinken, nicht vom Quadratblock, frische Champignons und hervorragend zarte Artischocken. Dazu gab’s in einem Glasschüsserl ein angenehm scharfes olio peperoncino gereicht, um der Pizza den gewissen Kick geben zu können.

Zum Abschluss bestellte ich meine zwei obligatorischen Ristretti, natürlich in Begleitung eines Grappa Nonino Barrique. Hervorragend. Caffè, wie ihn eben nur Italiener servieren. Die Marke war (zumindest versprach dies die Aufschrift auf der Tasse) „Caffè Foschi“, mir bis dato unbekannt, seit heute auf meiner Favoritenliste.

Das Federiko wird uns noch des öfteren wiedersehen, ein authentischer Italiener, noch dazu aus dem von uns kulinarisch favorisierten Süden, so nahe bei uns, hat Stammlokal-Potential. Wir wurden von der gesamten „Federiko – Crew“, die sich nach dem Mittagsgeschäft an einem Tisch zum gemeinsamen Essen versammelt hatte, sehr freundlich verabschiedet, wir freuen uns auf die nächsten Besuche, die Karte verspricht noch viele authentische Genüsse aus Apulien.
Federico ll - WienFederico ll - WienFederico ll - Wien
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Von mir aus sehr gerne!!

26. Sep 2014, 12:02·Gefällt mir

Und was ist nun mit dem nächsten Retetreffen dort??? ;)

26. Sep 2014, 11:09·Gefällt mir1

Assolutamente!!

25. Sep 2014, 19:10·Gefällt mir1
am 5. November 2013|Update 27. Aug 2014
amarone1977
Experte
SpeisenAmbienteService
[Bericht vom 5.11.13, Update vom 27.8.14 unter der Sternderllinie] Pinky has the brain! Vielen Dank unserer Userin mit dem rosa Profilköpfchen (der lesenswerte Bericht gleich darunter) – denn sonst hätte ich mich wohl nie in die totenstille Gasse im 3. Bezirk verirrt. Ich hetze von Italien...Mehr anzeigen[Bericht vom 5.11.13, Update vom 27.8.14 unter der Sternderllinie]

Pinky has the brain! Vielen Dank unserer Userin mit dem rosa Profilköpfchen (der lesenswerte Bericht gleich darunter) – denn sonst hätte ich mich wohl nie in die totenstille Gasse im 3. Bezirk verirrt.

Ich hetze von Italiener zu Italiener, auf der Suche nach authentisch zubereiteter „cucina casalinga“ und frage mich schon, wie man da in Wien nicht fündig werden kann.

Ich komme viel zu spät in die Krieglergasse, der 3. Bezirk zwischen Löwengasse und Weißgerbergrätzel ist ohne Bankomat, „Federico II“ hat 2013 noch keine Kartenzahlung, beim zweiten Besuch im August 2014 allerdings sehr wohl, auch Maestro.

Aber am ersten Tag nach dem Ruhetag sind im Nichtraucherbereich (der vordere samt Schank und Pizzaofen) ohnehin gerade mal drei Tische besetzt, mehrere Kleintische mit beinahe Hautkontakt zum Nachbartisch sind noch frei.
Wer also bei voller Hütte mehr Privatspähre wünscht, dem sind die größeren Tische ans Herz gelegt, Reservieren schadet also nicht.

Pugliesi.
Also wieder Ragazzi vom Stiefelabsatz Italiens. Bari, Lecce, Foggia, Troia (nein, das ist eine Stadt!!), i Trulli, il Salento, Gallipoli - eingemachtes Pferdefleisch – und Primitivo, einer meistangebauten Rotweinsorten Italiens.

Federico II ist übrigens keine Filiale von Federico I, der Name geht auf Stauferkaiser Friedrich II. zurück, römisch-deutscher König im 13. Jahrhundert, der sich im Süden Italiens mit jeder Menge prächtiger Bauten verewigte, das wohl berühmteste steht südlich von Foggia, das Castello di Monte.
Wer's nicht kennt, einfach mal eine italienische 1-Cent-Münze umdrehen.

Was gibt’s noch in Apulien? Lustige Leute, ich erinnere mich bestens an ein Fressgelage im Weinkeller des Bürgermeisters von Troia, samt Gitarren-Schrummschrumm und „Oh, sole mio!“

Hier geht’s ein wenig ruhiger zu, aber der Kellner kommt beim Kapitel „La Passione“ dem originale pugliese verdammt nahe: er ist nicht nur irgendein Kellner, sondern der Sohn des Hauses, und darauf ist er stolz, unübersehbar stolz: perfekt gekleidet, perfekt frisiert, Augenbrauen gezupft (ma sì, lascialo stare!).

Doch der Ragazzo ist authentisch – denn seine Begeisterung für seine Identità und seine Familie ist nicht gespielt – und was er dann auf den Tisch stellt, hat Hand und Fuß.

Spaghetti Carbonara – Pinky hat sie mir empfohlen – jetzt will ich sie auch haben. Ohne Schlagobers natürlich. Für Federico selbstverständlich.
Sie kommt, wie sie kommen muss. Die Speckwürfel könnten zwar nach meinem Geschmack noch kleiner sein, doch das Grundprodukt passt absolut. Die Ei-Parmesansauce wurde im richtigen Moment mit der frischen Pasta al dente vermischt, ohne das Ei krümelig ausstocken zu lassen. Die Sauce ist so homogen, dass mir im ersten Moment Zweifel aufkommen, ob überhaupt Parmesan dabei ist. Man kann aber auch, wenn man schnell ist, ein wenig Parmesan hinzugeben. Das tue ich auch, denn ein bisschen mehr kann nie schaden.

Filetto vom Grill, grüner Salat.
Schöne Fleischqualität, puristisch italienisch umgesetzt. Leider vergesse ich auf das „medium-rare, bitte!“, was aber nicht der große Beinbruch ist, das Fleisch ist trotzdem erstaunlich zart und nicht trocken.

Dolce.
Die Qual der Wahl, das Tiramisu wird mir empfohlen, doch Mamma tritt auf die Bühne. „Buona sera!“
„Das ist meine Mamma. – Mamma, hai ancora ‘na torta?“
Die Torta Caprese (also eigentlich von Capri, andere Seite des Stiefels) ist eine Besonderheit unter den Schokoladentorten, deren Freund ich ja eigentlich nicht so bin.

„Dai, provane un pezzo!“
Der Ragazzo insistiert, erinnert an die Tatsache, dass die echte Torta Caprese ohne Mehl, dafür aber mit Mandelmehl (farina di mandorla) hergestellt wird. Das sind also nicht bloß geriebene Mandeln, sondern extrem fein gemahlene Mandeln, die schon das Prädikat Mehl (farina) tragen dürfen.
„Oggi è veramente bbona!“ - Frau Mamma kommt auch zum Tisch und wir einigen uns auf ein kleines Stück Torta und ein kleines Stück Tiramisu.

Das Tiramisu, eigentlich eine Trevigianer Spezialität, wird auch hier feinst umgesetzt, die Crema ist zwar sparsam eingesetzt, aber ideal, die Schnittfeste perfekt.
Die Torta ist zart, das Mandelmehl hat den Vorteil, dass die sonst so typisch „kompakte“ Schokotorte mit der Gabel butterweich zerteilt werden kann, ganz nebenbei kommt die nussige Komponente der Mandeln hinzu. Natürlich ohne Schlag bestellen!

Caffè: kräftig, intensiv. Crema.
Grappa artigianale: ein Ungetüm mit 50%, brennt dezent, und trotzdem ist er mild, hat aber endlich diese lästige Süße nicht.

Fazit: ich bin überzeugt. Der Ragazzo verabschiedet die Gäste mit Händedruck, bei der nächsten Riunione wird dann der Pizzaofen inspiziert.
Grazie Ragazzo, grazie Mamma, grazie Pinky! Ci vediamo.

***********************************************

Update: neuerlicher Besuch im August 2014.

Zu zweit werden verspeist: ein etwas grobkörniges, aber ordentliches Vitello tonnato, mit Kapern und -beeren wird nicht gegeizt, mit Salz könnte man sparsamer sein.

Lasagna: puristisch, aromatisch. Fruchtige Tomaten, schöner Basilkumeinsatz, nicht bergeweise Béchamelgatsch. Heiß!!

Tagliatelle con salsiccia, tartufo nero.
Beste hausgemachte Ware, die auch nach gemütlichem Essen immer noch in Form bleibt, die Salsiccia würzig, gehaltvoll, perfekt, tartufo dezent präsent, nicht zuviel Parmigiano. Ganz eigen gewürzt, neben frischer Petersilie war da noch ein anderes Kraut mit von der Partie, ich vergaß zu fragen.
Exzellente Pasta, die kriegt einen würdigen "ReTe-5er".

Nachspeisenvariation.
Drei Sorten, vier?
"Du kannste auck sieben Sorte 'aben!"
Gut, wir entscheiden uns für vier.

Tipp: allein die Nachspeisen sind es hier wert, nur dafür einzukehren. Incredibile....
Alles hausgemacht, kein Convenience-Surgelato-Schmarren, tutto fatto in casa, porca zozza!!

Da wären: die eher cremigen Profiteroles, also nicht mit Schlagobers gefüllt. Mir persönlich zu schokolastig, aber das liegt in der Natur der Sache. Da bleibt was übrig.

Weiters: Mille foglie - perfekter Blätterteig mit der typischen crema pasticcera, der Beerenspiegel ergänzt sehr gut, auch wenn ich auf Ribiseln verzichten könnte.

Außerdem: Semifreddo di noci - mit Karamellsauce. Ich mag eigentlich keine Karamellsauce, aber die war eben nicht aus der umfunktionierten Ketschupflasche.
Semifreddo auch wirklich SEMIfreddo. Also kein eisiger Steinklotz, der eine halbe Stunde am Teller liegen muss, um außen zu zerfließen und innen immer noch hart zu sein.
Wenig süß, also volles Nussaroma.
Der Favorit für meine charmante Frau Gegenüber.
Der Ragazzo della casa ist stolz, seine Tante, seit kurzem auch im familiären Team, soll ihn damit schon als Kind verwöhnt haben. Che viziato! Aber er hat Recht.

Mein Favorit aber: das Semifreddo di pesche, jenes mit Pfirsich.
Wiederum butterzart, die Konsistenz ist wie schon beim Walnuss-Bruder perfekt, auch hier sehr zurückhaltende Süße, die alle nötigen Aromen freisetzt wie eine Bombe.
Die Sauce drüber - "die ist gerade frisch aus der Küche" - wie unser Ragazzo wieder stolz präsentiert.

Wir waren begeistert und kommen wieder - sollte das wieder so glatt gehen, könnte eine Speisen-5 drin sein.
Tagliatelle hausgemacht, salsiccia (Wurst), Tartufo nero - Federico ll - WienNachspeisenvariation. oben links ein Semifreddo di noci ... - Federico ll - WienFederico ll - Wien
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2 Kommentare

Toll,dann freue ich mich auch auf deinen kommenden Bericht.

6. Nov 2013, 17:02·Gefällt mir

Das freut mich dass es dir gefallen hat :-)... apropos Öffnungszeiten: Montag ist Ruhetag und ansonsten glaub ich von 11:30-14:30 und von 18:00-23:00 Uhr... Irgendwie sowas. Bin mir aber auch nicht genau sicher. Die Pizza ist auch sehr gut, habe sie jetzt auch schon des Öfteren probiert- sehr gut, leicht, locker knusprig. Aber ich konnte bisher immer mit Karte bezahlen.

6. Nov 2013, 15:43·Gefällt mir
am 21. Juli 2013
Pinky
Level 7
SpeisenAmbienteService
Meine Erstbewertung fällt auf: Federico II Einen warmen Samstag Abend im Juli war ich mit Freunden in der Trattoria direkt beim Kunsthaus Wien zum Abendessen verabredet. Ich empfehle zu reservieren. Wir bekamen einen schönen Tisch im Gastgarten mit schön dekorierten grün-weissen Tischdecken. ...Mehr anzeigenMeine Erstbewertung fällt auf: Federico II

Einen warmen Samstag Abend im Juli war ich mit Freunden in der Trattoria direkt beim Kunsthaus Wien zum Abendessen verabredet. Ich empfehle zu reservieren. Wir bekamen einen schönen Tisch im Gastgarten mit schön dekorierten grün-weissen Tischdecken.

Unsere Vorspeisen:

- feines saftiges Riner Carpaccio mit Rucola und Grana Padano. Geschmacklich sehr frisch und lecker. Auf die Frage ob wir Pfeffer wollten, kam der Kellner gleich mit einer Pfeffermühle und ,,pfefferte" auf die Vorspeise. Sehr lieb.

- cremige Burrata mit kleinen Kirschtomaten und Olivenöl. Die beste Mozzarella die ich je probiert habe.Im Kern butterweich.

-Antipasto di Mare: reichlich garniert mit Oktopuscarpaccio, Lachs, Garnelen und Calamari. Alles in einem : Tip Top. Am besten das Oktopuscarpaccio.

Dazu gab es Foccacia. Dünnes Fladenbrot mit Olivenöl und Rosmarin. Wird a la minute vorbereitet da es noch warm war.

Der Kellner empfahl uns das Bistecca Fiorentina. Ein saftiges T-Bone Steak für 3-4 Personen. 1,3 KG Fleisch. Soewtas Wir entschieden uns dafür ohne es zu bereuen. Soeine brilliante Show habe ich bisher in keinen anderen Restaurant gesehen. Der Kellner kam mit einer Holzplatte und schnitt dieses saftig gut riechende T-Bone Steak in 3 Stücke. Er tranchierete es perfekt vor unseren Augen. Da kam Appetit auf. Auch andere Gäste sahen zu. Als jeder etwas am Teller hatte fragte er ob es gewürzt werden darf. Er goss feines Olivenöl, saltze und pfefferte. Als Beilage gab es frisches und ausreichendes Gemüse. Na dann : Buon Appetito.
Das Fleisch war perfekt zubereitet: Medium. Wunderbar saftig lecker. Wirklich zu empfehlen.
Unsere Weinbegleitung beschränkte sich auf 3-4 Gläser Primitivo.
Alle Speisen waren wirklich hervorragend. Es gibt nichts auszusetzen.

Das Ambiente: Draussen ist es sehr schön und gemütlich. Vielleicht etwas eng. Drinnen ist ein langer Gang mit Tischen. Schön ist der Raucherraum.

Service: aufmerksam, lustig und italienisch. Dass die Kellner auf italienisch kommunizieren stört uns nicht, wir sind ja auch in einem italienischen Restaurant. Meine Freunde waren ebenso begeistert wie ich.

Das nächste Mal probieren wir die Pizza und die Pasta, hausgemacht von der Mamma, ebenso wie die Nachspeisen.

Fazit: Es war ein herrlicher Abend in einem netten Restaurant. Preis Leistung war in Ordnung. Das Fleisch war natürlich etwas teurer aber die Qualität steht im Vordergrund.

Wir kommen wieder.
Hilfreich17Gefällt mir12Kommentieren
12 Kommentare·Zeige alle Kommentare

Bin selber auf die Lösung gekommen (Rindercarpaccio).

24. Dez 2013, 22:35·Gefällt mir

Was ist ein Riner Carpaccio? Danke für den informativen Bericht!

24. Dez 2013, 22:23·Gefällt mir
Unregistered

ist dieser "neuling" dein x-ter account? hilfreich! gefällt!

5. Nov 2013, 12:14·Gefällt mir
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