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43
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Gesamtrating
39
13 Bewertungen
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ENENEN
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EN Info
Features
Gastgarten, Schanigarten
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Gehoben
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Öffnungszeiten
Mo
11:30-14:30
17:30-22:30
Di
11:30-14:30
17:30-22:30
Mi
11:30-14:30
17:30-22:30
Do
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Sa
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geschlossen
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EN

Werdertorgasse 8
1010 Wien (1. Bezirk - Innere Stadt)
Küche: Japanisch, Sushi
Lokaltyp: Restaurant, Sushi Bar
Tel: 01 532 44 90Fax: 01 532 44 90
Lokal teilen:

13 Bewertungen für: EN

Rating Verteilung
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Bewertungsschlüssel
Rating Details
Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 22. November 2015
Experte
Kampfkatze
85
16
19
4Speisen
4Ambiente
3Service

Letzte Woche hatte ich das Glück, von meiner großen Schwester ins EN eingeladen zu werden, da ich Ende Oktober Geburtstag hatte.
Sie hatte große Lust auf Sushi und entführte mich eben ins EN.

Das Lokal besteht aus zwei Bereichen, wir nahmen im vorderen Bereich an einem Ecktisch Platz, saßen auf der Bank und hatten es gemütlich.

Als Vorspeise teilten wir uns Agedashi Tōfu für 6 Euro, welches in einer Schüssel mit Deckel zum Abnehmen und zwei Löffeln kam.
Ich war selbst noch nie in Japan, aber meine Mama, anlässlich einer Tournee. Sie liebt dieses Gericht und hat es selbst ein mal nachgekocht und sich bei Billig-Asiaten oft beschwert, dass es nicht so schmeckte, wie in Japan. Im EN war es auf jeden Fall so, wie meine Mama es nachgekocht hatte und es schmeckte wirklich köstlich. Der Tofu war heiß und gut, die Sauce schmeckte super und es waren auch reichlich Bonito-Flocken vorhanden.

Als Hauptspeise bestellte meine Schwester das EN-Sushi für 23 Euro und ich das Chirashi Sushi für 18 Euro.
Das EN Sushi enthielt 13 gemischte Sushi und 3 Maki, mein Chirashi Sushi Sashimi in einer Schüssel auf Reis. Dazu gab es den weißen, guten Ingwer, nicht den pinken, der oft komisch schmeckt.

Sowohl beim EN Sushi als auch beim Chirashi Sushi war Ama Ebi enthalten, also rohe Süßwassergarnele. Meine Schwester meinte, das wäre eine Spezialität, die man nicht oft bekäme und es schmeckte auch wirklich vorzüglich.
Genauso köstlich war der Thunfisch. Ich habe noch nie so guten Thunfisch gegessen, das liegt vielleicht auch daran, dass ich mir als Studentin solche Lokale nicht wirklich leisten kann und dann meistens in eher billigeren Sushi-Lokalen essen muss...
Auch die anderen Fischarten schmeckten frisch und wunderbar, auch wenn ich nicht genau weiß, was alles wirklich war.
Der Lachs war gut, genauso der Butterfisch und der Oktopus.
Auch der Tamago, also Eistich, schmeckte äußerst gut. In manchen Lokalen finde ich jenen nämlich nur süß und grausig.
Der Reis war relativ schwach gewürzt, aber ebenfalls gut und ich verzichtete dabei teilweise sogar auf die Soja-Sauce, da ich zwar mit Stäbchen essen kann, aber nicht gut und sich das deshalb als schwierig herausstellte, beim Chirashi Sushi.

Ich bilde mir ein, meine Schwester hätte zum Sushi noch eine Miso-Suppe bestellt, die wir allerdings nie bekamen. Ich glaube, da haben so wohl meine Schwester, als auch die Kellnerin vergessen. Ob meine Schwester dafür gezahlt hat, weiß ich nicht.

Zu trinken gab es Bier und Genmai-Tee. Darüber lässt sich nicht wirklich viel berichten, der Tee war auf jeden Fall gut und auch Wasser bekamen wir nach Nachfrage dazu.

Die Toiletten waren das Einzige, was mir nicht so gut gefiel, sie waren aber nicht ganz schlimm.
Die Kellnerin, die uns bediente, war weder besonders freundlich, noch unfreundlich.

Fazit: Ich will dort wieder hin! Wahrscheinlich zu Mittag, da die Mittagsmenüs für mich leistbarer sind. Das Sushi war im EN wirklich toll.

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Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 12. Juli 2014
DFAvJ
14
1
4
4Speisen
4Ambiente
3Service

Es muß schon das dritte Mal oder so gewesen sein, daß ich ins Restaurant En ging. Es war ein Wochentag, schon 14 Uhr, also etwas gegen Schlußzeit von 14:30. Wie ich eintrat, waren insgesamt noch drei Gäste da… verständlich, zu der Stunde. Hinter der Sushibar links vom Eingang der Sushichef (und wohl auch Besitzer/shihainin), mit üblich todernstem Gesicht, und sein Helfer. Auch eine Frau “entre deux ages” stand schräg hinter der Theke… vielleicht die Frau des Sushichefs. Im hinteren Raum die Küche für die gekochten, frittierten Speisen.

Die japanische Kellnerin kam, wies mir wortlos einen kleinen Tisch mit zwei Sitzen an — etwas eng, und ich dachte mir: warum nicht einen größeren? Jetzt kommt doch sowieso niemand mehr. Doch nicht wirklich ein Grund zur Beschwerde.

Einsilbig nahm sie meine Bestellung entgegen; kein Gericht vom Mittagsmenu, sondern von der Abendkarte: ika-nattô (Tintenfisch sashimi und nattö), dann tempura moriawase (gemischte Tempura: 3 Stück Shrimp, ein Stück Fisch, mehrere Stücke Gemüse), und ein Sapporo Bier.

Ika-nattô und Bier kamen sehr rasch. Ohne jedliche Regung stellte die Kellnerin alles auf den Tisch hin.
Ika-nattô war gut; viel kann da ja nicht viel schiefgehen, außer daß der Fisch (und hier beziehe ich Tintenfisch mit ein) nicht frisch wäre, aber war er.

Dann kam die Tempura, mit ten-tsuyu (Sauce) und daikon-oroshi (fein geschabter weißer Rettich, zum Auflösen in der Sauce). Vom Rettich zu wenig, meiner Ansicht nach, aber das ist erfahrungsgemäß in Wiener japanischen Restaurants ein allgemeines Problem. Nachbestellung war aber problemlos.

Nun, zur Tempura: das Entscheidende ist immer der koromo (Panier). Soll leicht, nahezu zart doch knusprig, und “unregelmäßig” im Erscheinungsbild sein. Wenn koromo in der Zubereitung zu sehr durchmischt wird, kommt er glatt und ölig heraus, haftet eher in einer dicken Schicht an den Stücken an. Interessanterweise war der koromo der Shrimps ziemlich gut, nicht allzu schwer und auch etwas klumpig (sehr gut). Die Shrimps waren von ansehnlicher Größe. Dagegen war der koromo des Stückchens Fisch (ziemlich klein) und der drei, vier Gemüsestücke glatt, dick, schmeckte mir etwas ölig… enttäuschend. Ich kann mir schwer vorstellen, wie dieser Unterschied zwischen koromo für Shrimps einerseits, und dem Rest andrerseits zustande gekommen ist.

Nach dem Bezahlen, beim Hinausgehen, schwangen sich Chef und Kellnerin gerade nur zu zwei Wörtern auf: Arigatô… sayônara.

Nun kurz zu den vorigen Malen meiner Erfahrung im En. Zweimal hatte ich da Tempura gehabt, einmal etwas besser als diesmal, das andere Mal schien das Öl schon etwas abgestanden zu sein… was man schmeckte.
Und einmal ging ich zu En nur um sashimi zu genießen. In Wien ist es schwierig, sashimi à la carte zu bestellen (bei Sushi allerdings kein Problem). Da à la carte für sashimi nicht möglich war, bestellte ich also eine “Portion groß”, ein Gemisch aus Tuna, Lachs, Weißfisch, etwas Tintenfisch, und Shrimps. Hmmm. Nun mal: alles war überaus schön angerichtet, so waren die Lachsschnitten in Form einer Blume drapiert; das kunstvolle Arrangement hätte ich eigentlich nicht gebraucht, regelmäßige Schnitten wären mir lieber gewesen. Shrimps waren kleiner als solche welche man für Shrimp Cocktail verwendet, also wirklich winzig. Fisch war frisch, gut… und darauf kommt es ja an. Dann wollte ich noch mehr Tintenfisch. “Wieviel?” Nun, ja, soviel wie für eine große Portion. Die japanische Kellnerin an diesem Abend (im Vergleich zu der oben geschilderten sehr, sehr freundlich) erkundigte sich beim Chef. Ja, geht, sagte sie dann. Es hat eine Weile gebraucht (wahrscheinlich, um den Tintenfisch aus dem Tiefkühlfach auf Normaltemperatur zu bringen), aber dann kam er… kleine, sehr dünne Schnitten; dies etwas enttäuschend. Doch Geschmack war wiederum sehr gut.

Fazit: Im großen und ganzen ein gehobenes japanisches Restaurant; an Authenzität nicht zu zweifeln. Qualität wirklich nicht schlecht: Gutes sashimi und sushi (En wurde mir da von japanischen Bekannten empfohlen); tempura im großen und ganzen gut (ich würde tempura im Sakai als etwas besser einstufen).

Ambiente: Sehr angenehm, in typischem, hellen Stil für japanische Restaurants (andere Beispiele dafür: das Sakai; das ehemalige Tenmaya).

Service: sehr schwankend. Zwischen freundlich/höflich/zuvorkommend und karg/wortlos (“mu-kuchi”). Chef scheint immer düster zu sein, aber sich nicht davon abschrecken lassen.

Ist das En “eine Reise wert”? Zu Freunden der japanischen Küche würde ich sagen: ja.
Und dann einmal zum Vergleich ins Sakai gehen. Jeder muß sich seine eigene Meinung bilden.

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Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 24. April 2014
Update am 22. November 2015
Experte
Stammersdorfer
235
28
27
4Speisen
3Ambiente
4Service
1 Check-In

Heute Mittag, ein Spontanbesuch in der Werdertorgasse, problemlos einen Tisch im freien, also im ParkplatzWEGnehmenden Schanigarten bekommen.
Nachdem das nicht wirklich die Durchzugsstraße ist, geht das mit der Lärmbelästigung einigermaßen, schön warm wars jedenfalls, über das Lokal selbst kann ich nichts sagen, weil ich nicht drinnen war.

Die Kellnerin, jung, sehr freundlich, flott, aufmerksam und auch weitgehende dem österreichischen mächtig.

Ein großer Apfelsaft (weil wir trinken ja während der Arbeit keinen Alkohol) ward bestellt und genauso schnell da, ebenso die Karte.

Ich nahm (wenig einfallsreich) Gyoza, gebratene Teigtaschen mit Hendl und Gemüse, die waren sehr gut, das „Innenleben“ für meinen Geschmack perfekt gewürzt, etwas eigentümlich die Sauce dazu, irgendwie scharf, aber doch wieder nicht.
Weiters Sushi, Maki, Sashimi Bento, alles machte einen ausgesprochen frischen Eindruck und war nett hergerichtet, mir hat’s ausgezeichnet geschmeckt.

Gezahlt hab ich € 22,-- mit Trinkgeld, für das Gebotene sehr in Ordnung, 1010 Wien halt.

Zusammenfassend, wer gut und schnell (wegen Mittagspause und so) beim Japaner was essen will ist im EN richtig, das Personal fehlerlos, das auf der Straße sitzen darf halt nicht stören.

Die Speisekarte ist umfangreich und bis vor einem Jahr hatten die sogar ein „Hauberl“ wie meine Recherche im Netz ergab, heuer hat’s dazu knapp nicht gereicht, aber mia is wuascht :-)

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Letzter Kommentar von am 12. Jul 2014 um 15:07

@Stammersdorfer: Macht ja nix. Man kann nicht alles wissen… ich auch nicht…

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am 21. November 2013
ioanadee
1
1
4Speisen
2Ambiente
2Service

Wir waren aufgrund der guten Bewertumgen dort essen und waren sehr enttäuscht. Die Preise sind sooo hoch und die Portionen dafür soooo klein, dass sie das bisschen mehr Qualität zum Asiaten um die Ecke nicht rechtfertigen. Ausserdem ist die Bedienung unfreundlich.

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Kommentar von am 10. Jul 2014 um 16:52

Und?? "Preise… sooo hoch" und "Portionen… sooo klein"?? Wenn ich mich vollstopfen will, geh ich zum "all you can eat" Buffet des Chinesen ums Eck; Durchschnittsqualität (oder etwas darunter), aber dafür viel und billig. Wieso dann Bewertung "4" für "das bisschen mehr Qualität zum Asiaten um die Ecke"???

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am 26. Juni 2013
Ivi
1
1
5Speisen
4Ambiente
4Service

Eine von den besten japanischen Restaurants in Wien. Der Koch und Sushimeister sind beide Japaner und zubereiten qualitativhochwertige klassiche japanische Küche. Sushi hat herrvorragende Qualität und wird auf japanische Art serviert (Wasabi ist schon im Shushi drinnen).

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am 3. Jänner 2013
hiraganaboy
3
1
1
2Speisen
3Ambiente
4Service

Gerade die hier von einigen Leuten gelobten Sushi (nigiri) fand ich ziemlich mies. Statt Wasabi wurde Kren verwendet, und die Hokki-Muschel war sehr trocken. Auch die Ikura-gunkan war "zu naß", so dass es unten heraustriefte.
Die Tempura-Panade war zwar reichlich, aber hatte zu viel Eigengeschmack, was vielleicht am Mehl liegt.
Einzig wirklich gut schmeckten mir die Sunomono (in Essig eingelegte Vorspeisen), besonders die eingelegte Makrele mit Zitrone und der saure Rettich.
Zwar schmeckt fast alles mehr oder minder authentisch, aber wahrscheinlich kommt man in Wien nicht an bessere Zutaten.

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Letzter Kommentar von DFAvJ am 20. Jän 2013 um 13:56

Stimmt… echter wasabi ist sehr teuer, doch habe ich gelesen, daß es jetzt gelungen ist, echten wasabi in den U.K. heranzuziehen… vielleicht weniger teuer?

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am 10. August 2012
hfvienna
4
1
1
5Speisen
4Ambiente
5Service

Eines der besten Japan- Restaurants in Wien , die Tempura sind göttlich. Sehr zu empfehlen für Japan Neulinge ebenfalls.

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Kommentar von am 12. Aug 2012 um 20:48

Auch aus meiner persönlichen Erfahrung heraus ist dieses Lokal sehr gut zu bewerten und die Qualität der Speisen erstklassig. Leider steht diese Bewertung (mit Ausnahme der Punkteverteilung) dem diametral entgegen!

Gefällt mir
am 19. Juli 2012
docjohn
4
1
1
3Speisen
3Ambiente
5Service

Angenehmes Ambiente, sehr freundliches Service, Maki und Sushi ausgezeichnet!

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Letzter Kommentar von Unregistered am 8. Dez 2012 um 12:56

Ich auch nicht, unfaire Benotung

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Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 18. Mai 2012
Experte
langnan
58
16
21
4Speisen
4Ambiente
4Service

Ich besuchte das Lokal gemeinsam mit meiner Frau vor zwei Tagen und es gab sowohl pro als auch contra.

Das Lokal ist gut mit dem öffentlichen Verkehr zu erreichen. Die Innengestaltung ist sehr authentisch japanisch, mit Sushi Bar und zwei Sushi-Meister dahinter stehend. Ambiente wirkte sehr sauber und ruhig.

Wir bestellten eine Miso Suppe(3€), eine klare Fisch Suppe(3,5€), einmal Niko Niko Sushi (7 verschiedene Sorten, jeweils 2 Stück. 18,5€). Der alte Sushi-Meister machte sich sofort an die Arbeit und das Resultat war ein Set ausgezeichneter Sushi! Sehr schöner Fächerform, der Reis war gut zusammengedrückt, sodass er im Mund zerging. Die Fische und Garnele waren auch recht frisch und wurden geschmacklich angenehm mit Wasabi bestrichen. Wenn es was am Sushi zu meckern gäbe, dann sind sie etwas klein und wären ausreichend für eine Person.

Als wir fertig mit dem Sushi waren hatten wir noch Hunger und deshalb bestellten wir einmal Ramen mit Miso-Suppe (12€) und einmal gebratene Nudeln mit Schweinefleisch nach japanischer Art(10€). Ich muss sagen, das war kein guter Wahl. Die Nudeln schmeckten im Vergleich entsetzlich. Beide waren übersalzen, die gebratene Nudeln schmeckten außerdem eigenartig süßlich und sonst nach nichts. Wenn das die Soße war, dann hat die Soße den Geschmack von Schweinefleisch und Gemüse überdeckt. Die Ramen (sollten handgemachte, gezogene Nudeln sein) waren auch keine echte Ramen, eher wie Instant-Nudeln, die einen gedrehten spiraligen Form hatten. Nach dem Nudeln essen hatte ich eine ganz gribblige Zunge, glaube zuviel Geschmacksverstärker.

Fazit: Wunderbarer Sushi, und auch großer Auswahl an Sushi (Muscheln, Tunfischbauch, süße Garnele, Aal , Makrelen usw.), selten in Wien. Wer Sushi mag, der muss hingehen. Finger weg von den Nudeln!

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Hilfreich?Ja13Gefällt mir4Lesenswert1
Letzter Kommentar von am 9. Jun 2013 um 12:24

@ Toeris… nun ja, recht gehabt. Doch: die japanische Eßkultur ist mal eine andere als die europäische… und wenn man darauf hinweist, kann das einen Europäer wurmen.

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am 28. Februar 2012
Update am 16. April 2012
kug
20
1
6
5Speisen
3Ambiente
4Service

Letztens, nach 2 missglückten Versuchen (noch geschlossen bzw. kurzfristiger privater Termin des Besitzers :o( ) , war es endlich soweit. Wir waren im EN.
Da wir zu einem späteren Zeitpunkt noch etwas vor hatten waren wir so ziemlich genau bei Eröffnung um 17:30 Uhr vor Ort und somit auch die ersten Gäste.
Ambiente: Wohl das grösste Manko sticht einem gleich zu Beginn ins Auge. Der Eingang ist mit einem grauslichen weißen Vorhang verhangen. Was der Grund dafür ist, ist für mich nicht ganz nachvollziehbar, aber möglicherweise zieht es in Türnähe. Das Lokal selbst ist wie in japanischen Lokalitäten üblich durchwegs mit kleinen Tischen bestückt die zudem sehr schlicht gehalten sind. Wären hinter der "Küchentresen" nicht die beiden Küchenchefs mit den Vorbereitungen beschäftigt, würde hier eigentlich nichts an japanisches Flair erinnern. Keine japanische Musik (naja muß man auch nicht unbedingt haben :o), keine wirklich japanische Raumgestaltung, eigentlich nichts. Somit vergebe ich nur eine 3.
Service: Eigentlich kann man ja auch nicht viel falsch machen, nachdem wir nur zu zweit im Lokal waren, aber trotz allem war die Bedienung äußerst freundlich, hat uns die Speisen genau erklärt und uns auch darauf aufmerksam gemacht, wenn etwas möglicherweise dem europäischen Gaumen nicht so zusagen würde. Aaaaaber sie hat beim Küchenchef nachfragen müssen, wenn wir zB wissen wollten ob der Fisch entgrätet ist oder nicht. Ist mir jetzt eigentlich komplett egal, zudem sie vermutlich die Tochter des Küchenchefs ist und nur aushilfsweise hier sein dürfte, aber für eine fünf muß man sowas schon wissen....obwohl mir ist es wurscht :o). Daher eine 4.
Speisen: Tja bei den Speisen ist es so ne Sache. Gleich vorweg, alles wirklich alles was wir erhalten hatten, war von absoluter Spitzenqualität. Alles wurde direkt frisch zubereitet, der Fisch war wie gerade aus dem Meer gefischt und sogar die Nachspeisen dürften erst kurz zuvor zubereitet worden sein. Aber das Mengen-Preis-Verhältnis ist ein Wahnsinn. Es ist wie in den noblen Wiener Lokalitäten dem Steirer Eck, dem Schwarzen Kameel oder wie sie alle heissen, man bekommt Miniportionen. Würde man nicht mit Stäbchen essen, wäre zB die Vorspeise um € 12,-- (ja € 12,-- = kein Ziffernsturz) mit 2 Bissen weg. Wir hatten Maguro Natto (Thunfisch mit vergorenen Bohnen), ja es war die teuerste Vorspeise, aber wenn schon denn schon. Als Hauptspeise hatten wir dann eine gemischte Sushiplatte und eine Makrele. Die Suhsiplatte hatte 13 Stück Suhsi und 3 Maki um € 19,-- und die Makrele war sehr winzig mit einer Scheibe Zitrone. Aber wie schon erwähnt, geschmacklich einfach hervorragend. Als Nachspeise hatten wir dann noch einen Teigknödel mit Walnuss (Name entfallen) gefüllt um € 4,--. Obwohl es irgendwie wie roher Teig geschmeckt hat war die Walnussfüllung wie auch der Teig kurz davor zubereitet worden und auch geschmacklich sehr gut.

Fazit: Möchte man authentische japanische Speisen von einem echten japanischen Spitzenkoch und möchte man seinem Gaumen eine Freude machen, dann nichts wie rein in das Lokal. Möchte man allerdings seiner Brieftasche oder seinem Bäuchlein eine Freude machen, dann sollte man sich um ein anderes Lokal umsehen. Ob jemals jemand satt aus dem Lokal gegangen ist....unwahrscheinlich. Trotz allem essenstechnisch ein Toplokal und sehr empfehlenswert.

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Hilfreich?Ja9Gefällt mir4Lesenswert2
Kommentar von Paula am 13. Nov 2012 um 13:46

das, was hier als nicht-japanisch kritisiert wird: Raumgestaltung, Vorhang etc. ist 100% authentisch japanisch. Japanische Esslokale sind nicht gemütlich, sondern oft spartanisch, steril. Ich fühle mich im EN wie in Japan. Nicht, dass es schön wäre, aber so ist es!

Gefällt mir3
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am 9. Februar 2012
thoranius
25
18
8
5Speisen
3Ambiente
4Service
1 Check-In

Ich war gestern mit Kollegen, endlich im EN! Nun hab ich allerdings das Problem, das ich in wahrscheinlich in keinem anderen Lokal mehr Sushi essen kann, ohne dass ich sie mit diesem Lokal hier vergleiche, denn meiner Meinung nach gibt es wahrscheinlich nur in Japan bessere.

Aber zurück zum Anfang. Das Lokal ist zwar nicht besonders groß dafür aber sehr hell und freundlich aber doch eher nüchtern eingerichtet. Man kann den Köchen bei der Zubereitung der Sushi-Variationen zusehen, und das ist schon sehr toll anzusehen.

Service: Die Damen die sich um unser Wohl gekümmert haben, waren sehr freundlich und sehr aufmerksam und immer da um mit Erklärungen oder Tipps auszuhelfen. Als sich meine Begleitungen nicht für ihr essen entscheiden konnten, waren Ihre Augen glaub ich nur auf unseren Tisch gerichtet um beim zuklappen der Karte sofort an unserem Tisch zu stehen.

Zur Speisekarte gibt’s nichts zu sagen, steht auf der Lokal HP. Zusätzlich gibt es jetzt 1 oder 2 handgeschrieben Gerichte die nur auf der Karte stehen. Die Karte ist sehr reichhaltig und ich kann mir nicht vorstellen das dort jemand absolut nichts zu essen findet.

Ika-Natto: Tintenfisch auf Rettich mit vergorenen Sojabohnen. Natto, kannte ich vorher nicht, muss aber sagen das sie nicht unangenehm schmecken. Sie ziehen Spinnfäden artige Fäden, die beim Essen einen gewissen unterhaltungswert haben. Jedenfalls kann ich Natto, ob nun mit oder ohne Fisch nur ans herzlegen. Augen zu und durch.

Korokke-Moriawased: gefüllte japanische Kroketten, frittiert. Ich muss ehrlich sagen, ich kann nicht genau sagen womit die gefüllt waren. 1x mit einer gelben sehr nach Rettich schmeckenden Paste und 1x mit so einer Art Käse umhüllt von einer dünnen Kartoffelschicht. Alle 3 waren sehr gut, dazu einen etwas angedickte Sojasauce. Wirklich Lecker.

Zaru-Soba: Kalte Buchweizennudeln inklusive Sauce zum Dippen. Dass die Buchweizennudeln kalt waren, gehört so, also bitte nicht wundern. Schmecken pur recht langweilig aber nachdem man sie in diese Sauce gedippt hat, werden sie zum Gedicht.

Niko-Niko-Sushi: 7 verschiedene Sushi, davon jeweils 2. Das wichtigste Vorweg, es gibt keinen Wasabi dazu, denn die Sushi sind schon ausreichend mit Wasabi „bestrichen“. Und glaubt mir, der ist frisch und wirklich ziemlich scharf. Falls man doch mehr möchte, oder aber am Ende garkeinen einfach bei der Bestellung dazusagen und er wird weggelassen oder noch gebracht. Bei den Sushi ist es kein riesiger Reisklotz wie es in verschiedenen Lokalen der Fall ist. Der Fisch ist sehr frisch und schmeckt vorzüglich. Zusätzlich zu den üblichen Verdächtigen gibt es noch Muscheln auf den Sushi, welche auch absolut lecker waren.

Ich kann nur jedem, der gerne japanisch bzw. Sushi isst, geht ins EN, probiert es aus. Ihr werdet es nicht bereuen.

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am 28. Juni 2011
Experte
Evba
69
27
22
5Speisen
3Ambiente
4Service
7 Fotos1 Check-In

Plötzlich aus heiterem Himmel überfiel mich eine unbändige Lust auf Natto (ihr wisst wahrscheinlich eh', die vergorenen Sojabohnen, die so Fäden ziehen, aussehen wie schon einmal Verdautes, trotzdem köstlich schmecken und bei denen sich die Geister scheiden, wie beim Kernöl - entweder man liebt sie oder man hasst sie). Also nichts wie auf ins En. Es zählt schon lange zu meinen wenigen japanischen Lieblingslokalen in Wien, obwohl ich es jetzt schon länger nur mehr im Sommer besuche (da Nichtraucherlokal geworden).

Es hat sich nichts verändert: innen ist das Ambiente sehr straight, eher einfach mit geraden Linien - japanisch halt. Der Schanigarten auf der ruhigen Strasse ist auch einfach, nicht gerade ein Highlight, aber wir sind ja zum Essen da und nicht wegen dem Schanigarten. Nett ist, dass innen im Schanigarten am Boden Balkonkistchen mit Shizo stehen (der ist in Österreich schwer zu bekommen, außer man baut ihn selbst an, für die japanische Küche aber nötig - allerdings möchte ich nicht wissen, wieviel Schwermetallbelastung er hat, da er am Boden steht - gottseidank isst man ja immer nicht mehr als ein paar Blättchen).

Die Speisekarte ist sehr authentisch, aber ich möchte sie jetzt nicht lange beschreiben, weil jede/r kann sie im Internet anschauen (und sie stimmt mit der Realität überein - was bei vielen Lokalen oft nicht der Fall ist).
Wir begannen mit Edamame (japanische Bohnenart, die man aus der Schale isst bzw. herausklaubt oder "zuzelt" und die in japanischen Biergärten zum Bier serviert werden - gibt einem ein Gefühl von Sommer). Dann hatten wir Tonshabu (dünn geschnittenes Bauchfleisch auf Salat mit Shabu-Shabu Sauce) und Ika Natto (Tintenfisch mit gegorenen Sojabohnen, auf dünn geschnittenen Rettichringen mit einem Blättchen Shizo, ein paar Streifen Nori mit Soja-Sauce übergossen) - beides köstlich. Dann bestellten wir Chirashi-Sushi, die außerordentlich gut belegt waren, sogar Amaebi (wird mit Süßgarnelen übersetzt und man bekommt sie in Wien eher selten) waren drauf und ich wie üblich Sushi a la carte: Tintenfisch, Lachskavier, Amaebi, Kani (Surimi), Ei, Thunfisch (in Österreich gibt es ja nur toro - also den mageren und nicht chu-toro, den edleren mit mehr Fett) und Natto-Temaki (handgerollte Stanizel mit Natto gefüllt). Ich suche mir die Sushi lieber immer selber aus, bevor ich welche dabei habe, die ich nicht mag, wie z.b. den unsäglichen Butterfisch (ich mag ihn nicht und auf Sushi muss das eine "ausländische" Erfindung sein, weil ich ihn in Japan nie darauf gesehen habe). Der Fisch war sehr gut und frisch - nur Lachskavier habe ich schon besseren gegessen; auch der Reis war sehr gut (in vielen Sushilokalen ist der Reis unterm Sushi grauslich) und auch der Ingwer dazu war ein hervorragender, nicht gefärbter.
Als Nachspeise (gibt es ja in Japan eigentlich nicht wirklich), teilten wir uns ein leckeres Daifukumochi (gefüllt mit Walnuß - was eigentlich unüblich ist - normalerweise sind sie mit süßer roter Bohmenpaste gefüllt).

Zu trinken gibt es neben grünem Tee, Calpis und Sake, Zipfer- und japanisches Asahi-, Kirin- und Sapporo-Bier. Die Flaschenweinauswahl ist klein aber fein und stammt vom Bründlmayer (23 - 58€).

Der Service ist flott und effizient.

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Letzter Kommentar von am 21. Feb 2013 um 10:29

Jägerschnitzel ist natürlich ein Naturschnitzel mit Rahm-Pilzsoße. Kann etwas sehr feines sein, hat aber als typisches Kantinenessen keinen besonderen Ruf. Und Marmelade zum Schnitzel ist mir das erstemal in meinem Leben in Österreich begegnet. Auch der halbe Pfirsich mit Marmelade zum "Holsteiner Schnitzel"ist eine urösterreichische Erfindung und auf der nördlichen Seite des Inn unbekannt.

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am 2. April 2008
amaterasu98
11
1
2
5Speisen
5Ambiente
5Service

Mein Lieblings-Japaner in Wien. Die Chefin ist meines Wissens nach Koreanerin, aber das tut der Qualität und dem Geschmack der japanischen Gerichte überhaupt keinen Abbruch. Sushi und Sashimi sehr frisch und ausgezeichnet.

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Kommentar von Okay am 5. Feb 2013 um 22:16

Mein Vater ist Japaner und er meint es sei in Ordnung, nicht grad das Beste was er gegessen hat, aber in Ordnung.

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