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Gesamtrating
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el Hans Info
Features
Gastgarten, Schanigarten
Preislage
Hochpreisig
Kreditkarten
Keine Info
Eröffnungsjahr
2015
Öffnungszeiten
Mo
17:30-23:00
Di
17:30-23:00
Mi
17:30-23:00
Do
17:30-23:00
Fr
17:30-23:00
Sa
17:30-23:00
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el Hans

Schmelzgasse 9
1020 Wien (2. Bezirk - Leopoldstadt)
Küche: Spanisch
Lokaltyp: Restaurant
Tel: 01 9681723
News27. Apr 2019 von
Stammersdorfer

Leider schon wieder geschlossen das EL HANS

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2 Bewertungen für: el Hans

Rating Verteilung
Speisen
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Ambiente
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Bewertungsschlüssel
Rating Details
Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 14. Februar 2018
Experte
Stammersdorfer
350 Bewertungen
31 Kontakte
Tester-Level 28
4Speisen
4Ambiente
4Service
21 Fotos2 Check-Ins

EL HANS..... auf der Homepage ist zu lesen, dass es sich um das beste spanische Lokal Wiens handelt!? Vielleicht, vielleicht aber auch nicht, ICH kanns nicht beurteilen.....

Beim Schottentor rein in den 1er, bis zum Schwedenplatz geBIMelt, von da über den Donaukanal zu Fuß in den 2ten in die Taborstraße spaziert. Irgendwann ist dann rechts die Schmelzgasse und auf Nummer 9 das Lokal, Ecke Große Mohrengasse, vis a vis sind die Barmherzigen Brüder.

Wir waren mit lieben Freunden unterwegs und die haben sich auch um die Reservierung über Delinski gekümmert, was perfekt geklappt hat. Die 30% wurden danach automatisch abgezogen.

Es handelt sich um ein freundliches helles Lokal, mit sehr schönem Holzboden, auch die Sessel und Tische sind aus dem Naturprodukt. Die Wände in grau und weiß ausgemalt, einige Bilder hängen herum und quer durch an der Decke so Metallrohre für die Klimatisierung. Unser Tisch im Raum wenn man rein kommt rechts. JA wir haben uns sehr wohl gefühlt.
Der Gästeanzahl an dem Abend leider überschaubar, kaum 10 waren da. Das Lokal hätte sich viel mehr verdient.

Wenn meine vagen Infos stimmen, so hieß der Vorbesitzer es Lokals Hans, daher der Name El Hans!?

Im Service der GF Leo Gabriel und zwei Helferleins. Er stammt aus Nicaragua wie er uns erzählte und man auch auf der HP nachlesen kann. Netter sympathischer Mann, der mit Charme die kleinen Serviceschwächen mehr als wettmacht. Er ist überaus freundlich, weitgehend aufmerksam, er hat Schmäh und um den einen oder anderen Smalltalk ist er auch nicht verlegen. Sehr ansprechende Serviceleistung und er meinte wir wären die Lieblingsgäste des Abends. Das war darauf zurück zu führen, dass wir schon ganz genau wussten was wir wollten und ihm das wie aus der Pistole geschossen aufsagten. Änderungswünsche gab es auch keine. :-)
Seine Weinempfehlungen (Riesling, Syrah) konnten sich übrigens auch durchaus sehen / schmecken lassen.

Der Start waren 4 Glas Cava (Sekt) Rimarts, Brut Reserva, weil wir hatten ja was zu feiern. Großartig war der und perfekt gekühlt. Leitungswasser gabs automatisch dazu, verrechnet wurde natürlich nichts dafür.
Die Weine des über 4 stündigen abends waren eine sehr süffiger, recht fruchtiger Riesling, irgendwo aus Spanien.
Weiter ging es mit einem 2016ener Weißburgunder vom Weingut Castel Juval, aus dem Vinschgau, Stichwort Reinhold Messner und sein Yeti. Warum er denn Südtiroler Weine auf der Karte habe, wollte ich natürlich als bekennender Liebhaber unseres 10ten Bundeslandes wissen. Einer der Mitbetreiber ist aus Südtirol, daher findet sich verschiedenes davon auf der Karte. Ein großartiges WB war das, auch sehr fruchtig, man schmeckt die Sonne und er blieb für einen Weißen recht lange am Gaumen.
Den Abschluss machten ein 2014ener Syrah aus der Gegend um Granada, die El Hans Spezialabfüllung, aus biologischem Anbau und ohne Sulfite. Ein sehr weicher harmonischer Rotwein, mit viel Frucht.
Der sehr gute Espresso danach kam von Meister Illy, er wurde mit einem Glas von der Wiener Hochquelle serviert.

Das Gedeck waren große grüne fleischige Oliven vom Feinsten, dazu frisches Weißbrot mit knusprigem Rand und jeder bekam eine kleine Schale mit Olivenöl zum tunken. Köstlich!

Wir bestellten uns von den 6 möglichen Tapas 4 und wir aßen kreuz und quer.
Da war die spanische Aufschnitt Variation aus Wurst und Speck, Chorizo war jedenfalls dabei, magerer Specks, sowie zwei weitere harte Wurstsorten, aber keine Ahnung was das war. Alles hat vorzüglich geschmeckt und war auch von top Qualität.
Dann hatten wir Pimientos de Padron, das sind so kleine grünen Paprika, leicht angebraten, eher weich und salzig, dazu Alioli. Den Geschmack kann ich nicht wirklich beschreiben, war aber sehr gut und kannte ich bis dato auch nicht. Beides wurde auf einem runden Holzteller serviert.
Weiters hatten wir Calamaritos Fritos, kleine gebackene Tintenfische, sowohl Ringerln als auch Haxln, mit Basilikum Alioli. Sehr weich, die Panier knusprig, ein Traum, die kamen in einem kleinen Frittierkorb daher.
Und dann waren da noch Kantabrische Anchovis. (Kantabrien ist eine Region an der spanischen Nordküste, Hauptstadt Santander, nahe Bilbao) Auf einem Glasteller war länglich geschnittenes Weißbrot, oben drauf Sardellenfilets in Olivenöl und zweierlei Saucen. Auch hier kamen wir ins Schwärmen ob des kulinarischen Genusses.

Wir hatten nicht, den handgeschnittenen Schinken vom Iberico und Croquetas Jamón Ibérico & Pollo. Übersetzt, Kroketten aus Schinken und Hendl oder so.

Die Hauptspeise meiner Frau war Pulpo (Krake, die Achtarmigen) mit Chorizosand, Melanzani und Kartoffelsteinen. Ich hatte Abanico Ibérico-Schwein mit Rosmarinkartoffel mit einer Bier-Honig-Sauce.
Der Meeresbewohner überraschend zart, sehr weich und gut angebraten. Chorizosand war die Wurst ganz klein geschnitten oder faschiert? dann geröstet, ebenso die Melanzani, wobei die mit Phantasie auch als Oliven hätten durchgehen können. Was stell ich mir unter Kartoffelsteinen vor? Innen war kompaktes Erdäpfelpüree, außen Brösel, Erdäpfelflocken oder sowas ähnliches, dann frittiert. Frau war begeistert, ich konnte mich dem nur anschließen, perfekt gewürzt, ein Gericht mit Suchtpotential.
Mein Schweinderl etwas mit Biss, aber doch weich, sehr gut gewürzt, mit feiner Sauce und kleinen Rosmarinerdäpfeln die nach was schmeckten und am Teller noch lila Erdäpfelchips. Was die gelbe, in Kreisen aufgetragene Sauce am Teller war weiß ich nicht, war irgendwie nur Deko, geschmeckt hats nach nix. Mein Essen war schon auch sehr gut, mit dem Kraken konnte es aber nicht mit.

Unsere Freunde hatten auch den Pulpo, sowie die 24h Lammschulter mit Kichererbsen aus Fuentesauco, Nüsse und Birnen-Chutney. Auch hier nur lobende Worte für die gelungenen Kreationen.

Als Nachspeise gab's für uns einen Käseteller, von Schaf über Ziege bis Kuh war alles da, aber das Schwächste an dem feinen Abend. Die sieben verschiedenen Käse waren allesamt eher aussagelos und fad, aber im Gegensatz zu Vortesterin BiancaC war die Menge absolut in Ordnung, für einen sicher zu viel.
Unsere Freunde hatten den auch, sowie einmal Erde & Wurzeln. Das waren kleinen Dinger die wie Wurzeln aussahen, aus Schokolade, unten drunter einen weiße Creme mit Früchten.

Die Moral von der Geschicht, sehr gut (bis auf den Kas) in angenehmen Ambiente gegessen, dazu charmantes Service, auch das junge nette Mädl, das teils servierte und abräumte, machte einen mehr als anständigen Job. Was das alles gekostet hat weiß ich nicht, wir wurden eingeladen, die Rechnung ward mit Plastikgeld bezahlt.

NACH unserem Besuch am 10.2.2018 kann ich aber auch nicht sagen, ob es sich um den besten Spanier Wiens handelt, ein gelungener kulinarischer Ausflug war es aber allemal.

Die Schergen des Hohenlohe Guide haben zuletzt erstmalig ein Mützerl vergeben, zurecht wie wir meinen.

Wir sind sehr zufrieden mit der 2er Bim zurück in den Achten gefahren, denn der hat eine Station am Karmeliterplatz, fast vor der Haustür des EL HANS, in der Taborstraße.

Wir kommen sicher schon recht bald wieder PROST!
Ups..... hätte ich doch beinahe auf die großartigen Fluchtachterln, einen pelzigen Tempranillo vergessen, der perfekte Abschluss.

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Test bestanden cmling und das um 01:50.......

15. Februar 2018 um 09:11|Gefällt mir|Antworten

Die Linie 1 und der 8. Bezirk sind einander fremd.

15. Februar 2018 um 01:50|Gefällt mir|Antworten
Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 28. März 2017
Experte
BiancaC
63 Bewertungen
66 Kontakte
Tester-Level 21
4Speisen
4Ambiente
4Service
6 Fotos1 Check-In

Ein Dailydeal-Gutschein für ein neues Lokal mit (vermeintlicher) Haubenanwärterschaft, deshalb können wir nicht anders und müssen hin. Für ein Degustationsmenü in 5 Gängen.

Nach dem Stöbern in der Onlinespeisekarte sind wir noch neugieriger auf das Menü und reservieren für einen Dienstag Abend.

Wir werden freundlich empfangen, dezent zum Tisch geleitet. Die Getränkebestellung erfolgt sogleich, die Speisekarte schauen wir - trotz vorgegebener Menüfolge - trotzdem an, da wir raten wollen, was wir gleich vorgesetzt bekommen.

Die Biere kommen schnell und sind kühl und vom Fass. Passt! Während wir auf das Gedeck warten (Oliven und köstliches Olivenöl aus Apulien, sowie frisches Weißbrot und eine kleine Brotteigtasche mit Gazpacho gefüllt und frischem Ibericoschinken darauf) betrachten wir den Gastraum. Sehr hohe Räume, neu eingerichtet, dezente Deko und schön abgestimmte Farben in Naturtönen. Neben der Bar im Eingang gibt es einen kleinen Verkaufssbereich, wo spanische Produkte angeboten werden (von den eingelegten Muscheln, über Öle bis zu ausgefallenen Marmeladekreationen und Knabbereien). Es sieht nach hochwertigen Lebensmitteln aus - edel verpackt und auch nicht billig. Passt ins Lokal.

Der erste Gang war eine "Variation von der Olive" mit Olivenpaste, getrockneten Oliven, eingelegten Oliven, Olivencracker, gebratener Pastinake, Enoki-Pilzen und Olivengelee. Eine interessante Kombination und neu für mich, die Olive in so viel verschiedenen Nuancen und Konsistenzen zu erschmecken, aber ich frage mich, ob dieser Kochaufwand für so einen kleinen Vorspeisenteller dafürsteht.

Der nächste Gang (leider ohne Foto) war ein Raviolo mit Garnelenfüllung (kleine, gehackte Garnelen und viel Dille als Füllung) auf Brunnenkressesauce. Auch diese Kombination habe ich bis Dato noch nicht gegessen und freue mich, dass die Garnelenfüllung so gut schmeckt, weil gut gewürzt und sehr dillig. Ich liebe Dille, also perfekt für mich. Der Teig des Nudelklopses war etwas zu hart und unnachgiebig für meinen Geschmack - ich hätte ihn mir weicher und flaumiger vorgestellt.

Juhu, dann kam endlich Fleisch. Es war ein gallizischer Jungbulle rare gebraten und in Streifen geschnitten, dazu gab es Erdäpfelchurros, eine in zwei Hälften geschnittene knackige Karottenscheibe, ein Kohlsprosserl und einen Himbeer-Spanferkel-Spiegel. Gut das Gemüse und die Churros, nicht so passend für meinen Geschmack dei Sauce aus Himbeeren. Das war ein wenig too much für meine Geschmacksknospen. Das Fleisch war interessant. Weich und zart, buttrig, aber eine sehr "männliche" Note. Es hatte das Aroma von einer abgehangenen, italienischen oder französischen Schimmelsalami. Leider nicht mein Fall und ich habe ein Stück Fleisch an meinen Begleiter abgegeben (was es normal bei mir generell nicht gibt - bei Fleisch geb ich nie was ab!), dem es wiederum sehr gut gemundet hat. Offensichtlich wirklich Geschmackssache.

Die Nachspeise war unglaublich und zum Niederknien: Crema Catalana auf Fruchtspiegel mit Zimtknusperhippe. Mann, mann, ich hatte nach den vorigen Gängen noch so einen Hunger, dass ich wirklich noch zwei von diesen köstlichen Desserts essen können. Mhhh. Das war wirklich außerordentlich schmackhaft und von der Konsistenz der Creme ganz zu schweigen. Selten so eine gute Crema catalana gegessen.

Die Käseplatte wiederum war eine Ernüchterung. Vier Fitzel Käse in Dreiecksform, dazwischen homöopathische Dosen von der Mango und Brösel von gerösteter Haselnuss. Der Käse so dünn aufgeschnitten, dass nichts davon am Gaumen hängen blieb und alles in allem keine aufregenden Darsteller darunter. Manchego war rausschmeckbar, zwei andere Sorten schmeckten nahezu ident und der vierte Käse war kein Kuhkäse, aber auch nichts, was ich wieder haben muss. Von einer Käseplatte erwarte ich mir sowohl qualitativ, als auch quantitativ definitiv mehr.

Das Service war äußerst aufmerksam, servierte gleich ab und brachte die Menüfolge rasch zu Tisch. Dennoch fühlte man sich nicht gehetzt oder gedrängt, rascher zu essen oder fühlte sich bedrängt. Auch die Getränke wurden immer gleich nachgebracht. Jeder Teller wurde genau erklärt, teilweise servierte sogar der Chef persönlich, der die Erklärung der Speise mit einer besonderen Leidenschaft vollzogen hat (ein Vollblutchef, ohne Zweifel!).

Man fühlt sich wohl und gut umsorgt, erfährt neue Geschmackskombinationen und -erlebnisse. Für mich ein Besuch, den ich nicht bereue, aber (aus finanziellen Gründen) vermutlich auch nicht so bald wiederholen werde.

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